Energie- / Umwelttechnik

Ausbreitung der Luchse wird mit Fotofallen erforscht

Wer in diesen Tagen im Solling wandern geht, könnte einem Blitzer begegnen. Doch keine Angst, die Geräte dienen in diesem Fall nur dazu, die Aktivität von Wildtieren aufzuzeichnen. Die Nationalparkverwaltung Harz hat es gemeinsam mit den Niedersächsischen Landesforsten besonders auf den Luchs abgesehen. Zu diesem Zweck wurden an insgesamt elf Standorten jeweils zwei einander gegenüberliegende Kameras installiert. Die Apparate sollen kurz nacheinander beide Flanken eines vorbeiwechselnden Luchses fotografieren. Die schwarzen Flecken im Fell des Luchses erlauben es dann, die einzelnen Tiere voneinander zu unterscheiden.

Seit mehreren Jahren breitet sich die im Harz wiederangesiedelte Luchspopulation aus. Im Solling wurde 2013 erstmalig das einjährige Luchsmännchen “M6“ fotografiert und mehrfach gesichtet. Im Jahr 2016 gelang schließlich der erste sichere Nachweis von Luchsnachwuchs im Solling. Für die Luchsforscher vom Nationalpark war das Grund genug, nun gemeinsam mit den Forstämtern Dassel und Neuhaus im Solling genauer nachzuschauen, wie viele der Pinselohren mittlerweile hier leben. Einige Monate lang sollen die Kameras Bilder aufzeichnen. Danach geht es dann an die Auswertung des entstandenen Bildmaterials. Je nach Anzahl der Fotos dürfte dies keine leichte Aufgabe werden. Die Fleckenzeichnung eines Luchse ist zwar genauso einmalig wie ein menschlicher Fingerabdruck, allerdings mitunter auch ähnlich schwer zu unterscheiden. Es gilt also genau hinzu sehen, bis dann klar sein wird, wie viele Luchse sich mindestens im Solling aufhalten.

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