Bauen & Wohnen

Energetische Anforderungen müssen keine Baukostentreiber sein

Bauen ist in den letzten knapp 20 Jahren immer teurer geworden – das ist Fakt. Allerdings sind die energetischen Anforderungen an Gebäude entgegen vieler Aussagen – auch von Baubeteiligten – nur minimal dafür verantwortlich. Das belegt ein aktuelles Gutachten des Instituts für technische Gebäudeausrüstung (iTG Dresden) im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). So sei das Gebäudeenergierecht in den Jahren 2000 bis 2014 lediglich für sechs der insgesamt 36-prozentigen Baukostensteigerungen verantwortlich. Der überwiegende Teil von 30 Prozent der Kosten ergebe sich aus anderen Anforderungen an Gebäude. Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 stiegen die Investitionen in energiebedingte Bauteile maximal noch einmal um rund drei Prozent.

„Wichtig ist, dass bei dem Stichwort energetische Anforderungen nicht ausschließlich an die Gebäudehülle gedacht wird, sondern unbedingt auch die Haustechnik berücksichtigt werden muss. Grüne Anlagentechnik ist eine ideale Lösung zur Erfüllung der EnEV-Vorgaben. Wenn im Referenzgebäude der fossile Wärmeerzeuger gegen eine effiziente Wärmepumpe ausgetauscht wird, werden die Vorgaben problemlos erfüllt“, informiert Henning Schulz vom deutschen Haus- und Wärmetechnikunternehmen Stiebel Eltron. „Die Wärmepumpentechnologie erfüllt die Anforderungen auch ohne zusätzliche Maßnahmen etwa an der Gebäudehülle.“

Dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung nach ist der entscheidende Engpassfaktor für mehr bezahlbaren Wohnungsneubau in vielen Regionen und Städten nicht das Energierecht, sondern der Mangel an geeigneten Flächen und mangelnde Bebauung vorhandener Grundstücke. Zudem hat die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) Kiel weitere 41 nicht energiebedingte Faktoren identifiziert, die zum Preisanstieg der vergangenen Jahre beigetragen haben.

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