Finanzen / Bilanzen

Zulieferindustrie: Fragezeichen hinter freiem Welthandel halten die Perspektiven auf Zweijahrestief

Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie stellt sich unverändert als Medaille mit zwei Seiten dar: Die Einstufung der aktuellen Lage zeigt sich im Juni annähernd auf Vormonatsniveau. Die Auftragsbücher sind voll und das Bewältigen der Orderflut erweist sich zunehmend schwierig. Die Sicht auf das Geschäftspotential für die nächsten Monate ist die andere Seite der Medaille. Die Perspektiven unterliegen sichtbar dem Druck der Unsicherheiten durch die nunmehr gültigen US Importzölle sowie die Reaktionen anderer Marktteilnehmer wie der EU und China. Ein eskalierender Handelskrieg würde nur Verlierer hervorbringen. Erste Konjunkturforschungsinstitute sehen sich mittlerweile gezwungen, die Prognosen für das laufende und das kommende Jahr abzusenken. Die Fahrt auf Sicht wird angesichts der unkalkulierbaren Effekte der aktuell gültigen Zölle für alle Zulieferunternehmen schwieriger. Das eigene Haus wetterfest zu halten, könnte trotz weiterhin guter Nachfrage mehr an Bedeutung gewinnen.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.

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