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Auf der Flucht vor den Häschern des Königs – „Gold und Galeeren“ von Klaus Möckel bei EDITION digital

Es war ein tiefer Fall. Ein sehr tiefer Fall. In seiner soeben bei der EDITION digital erschienenen spannenden Erzählung „Gold und Galeeren“ widmet sich Klaus Möckel einer ungewöhnlichen Lebensgeschichte aus dem mittelalterlichen Frankreich – der von Jacques Coeur, dem einstigen Schatzmeister, mächtigen Rat- und Geldgeber des Königs. Zunächst nur unter der absurden Anschuldigung, die schöne Agnès Sorel, die Mätresse Karls VII., vergiftet zu haben, wurde er am 31. Juli 1451 verhaftet. Weitere immer schwerwiegendere Vorwürfe folgten – von Münzbetrug über das Ausführen von Silbermünzen nach dem Orient bis dahin, für einige seiner Ämter doppelt kassiert zu haben. Schließlich siegen seine Neider, Feinde und Verleumder nach einem fast zweijährigen Prozess: Im Mai 1453 wurde der seinerzeit wohl reichste Mann Frankreichs wegen Erpressung, Bestechung, Münzfälschung, wegen Ausfuhr von Geld und Waffen, wegen zu hoher Zinserhebung und anderer Verbrechen zu Einzug seines gesamten Vermögens und Verbannung sowie zu insgesamt vierhunderttausend Talern Geldstrafe verurteilt. Da er aber nun kein Geld mehr hatte, um diese Summe vor dem Weg in die Verbannung bezahlen zu können, würde er wahrscheinlich im Kerker vermodern.

Aber Coeur hatte doch noch Freunde und Helfer: „In einer finsteren Nacht Ende Oktober 1454 verharrt Jacques gespannt bis in die letzte Faser seines Körpers in seiner Zelle. Aus Decken und Stroh hat er auf seinem Lager eine Gestalt geformt, nun kann er nur noch ausharren. Wird der Mann, den er erwartet, die Wachen passieren können? Plötzlich ein Luftzug, die Fackel vorn im Gang flackert, das bemerkt der Gefangene durch einen Spalt zwischen den eichenen Bohlen seiner Tür. Ein Schatten zeichnet sich auf der Wand ab. Ein Wächter ist das nicht, die würden mehr Lärm machen und um diese Zeit kaum nach ihm schauen. In den letzten Wochen hat er sich absichtlich ruhig verhalten – nur nicht auf sich aufmerksam machen!“ Wird ihm die Flucht tatsächlich gelingen? Wird er den Häschern des Königs entkommen? Und wohin? „Gold und Galeeren“ von Klaus Möckel ist sowohl als gedruckte Ausgabe wie auch als E-Book erschienen. Beide sind unter edition-digital.de sowie im stationären und Online-Buchhandel zu haben. Im Nachwort zum Buch heißt es: „Nicht nur der aufregende Lebenslauf Jacques Coeurs, auch die Tatsache, dass dieser ungewöhnliche Mann in seinem Wirken dem Krieg die Friedfertigkeit, der Gewalt den Kompromiss, der Hinterlist rechtschaffene Verhandlung vorzog, was in jenen Jahren nicht alltäglich war, gibt dem Schatzmeister, der aus Kupfer und Silber Gold zu machen verstand, seine bis in die heutige Zeit fortwirkende Bedeutung.“

Klaus Möckel wurde am 4. August 1934 in Kirchberg in Sachsen geboren. Er erlernte zunächst den Beruf des Werkzeugschlossers, studierte später Romanistik in Leipzig und arbeitete danach als Assistent am Romanischen Seminar der Universität Jena. Seine Dissertation schrieb er 1963 über Antoine de Saint-Exupéry. Anschließend war er als Lektor für romanische Literatur in Berlin tätig. Beim Verlag Volk & Welt machte er sich bald einen Namen als Herausgeber, Übersetzer und Nachdichter vor allem moderner französischer Dichter. Seit 1968 ist Möckel freier Schriftsteller. Er hat bisher mehr als 40 Bücher veröffentlicht, war Herausgeber von 14 Titeln und hat Texte und Gedichte aus dem Französischen, Spanischen und Russischen übersetzt.

Über die EDITION digital Pekrul & Sohn GbR

EDITION digital wurde 1994 gegründet und gibt neben E-Books (vorwiegend von ehemaligen DDR-Autoren) Kinderbücher, Krimis, historische Romane, Fantasy, Zeitzeugenberichte und Sachbücher (NVA-, DDR-Geschichte) heraus. Ein weiterer Schwerpunkt sind Grafiken und Beschreibungen von historischen Handwerks- und Berufszeichen sowie Belletristik und Sachbücher über Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt umfasst das Verlagsangebot, das unter www.edition-digital.de nachzulesen ist, derzeit mehr als 900 Titel (Stand August 2018).

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