Bildung & Karriere

Das kommt in die Tüte

In knapp drei Wochen geht es los. Dann beginnt das neue Ausbildungsjahr und damit für viele Jugendliche in der Region ein ganz neuer Lebensabschnitt. Und auch, wenn angehende Azubis keine Schultüte mehr brauchen, ist ein bisschen Vorbereitung hilfreich. Die Ausbildungsberater der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald haben deshalb ein paar Geschenkideen für einen guten Start zusammengestellt. Hier ihre Tipps für ein Willkommenspaket:

  1. Einen Wecker

Pünktlichkeit zählt im Arbeitsleben nach wie vor viel. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn das ganze Team auf einen Spätaufsteher warten muss. Gut also, wenn man sich schon jetzt an den neuen Rhythmus gewöhnt und von Beginn an pünktlich und ausgeschlafen zur Arbeit erscheint.

  1. Eine Vesperbox und eine Trinkflasche

Nichts gegen das Fleischkäsebrötchen oder die Currywurst, aber als Handwerkervesper schmecken durchaus auch selbst belegte Vollkornbrote und frisches Obst und Gemüse. Schließlich braucht man ein bisschen mehr Energie und muss auch etwas länger durchhalten als gewohnt. Obendrein schont die Refill-Variante den Geldbeutel und die Umwelt.

  1. Frische T-Shirts

Die persönliche Schutzausrüstung bekommen Auszubildende generell vom Betrieb gestellt. Was ansonsten an Arbeitskleidung erforderlich ist, sollte ebenfalls direkt dort erfragt werden. Klar ist: Was man trägt, muss angemessen, praktisch und sauber sein – schließlich ist man auch als Azubi ein Aushängeschild des Unternehmens.

  1. Eine Armbanduhr

Das ist natürlich kein Muss – aber bevor der Blick andauernd aufs Handy fällt, ist eine Armbanduhr eine gute Sache. Das Thema Handynutzung während der Arbeitszeit ist nämlich durchaus heikel. Am besten, man erkundigt sich direkt am Anfang nach den jeweils geltenden Spielregeln und hält sich möglichst dran.

  1. Schreibzeug

Wenn etwas zum Start in die Ausbildung ganz sicher auftauchen wird, dann sind es Fragen. Weil man die nicht immer alle auf einmal loswerden kann, helfen ein Notizblock und ein Stift ganz ungemein. Auch für die vielen Informationen, die gerade in den ersten Wochen auf einen Azubi einprasseln, gilt: Wer schreibt, bleibt. Das Berichtsheft übrigens, das als Nachweis über die Zeiten und Inhalte der Ausbildung vom ersten Tag bis zur Prüfung zu führen ist, wird in digitaler oder analoger Form vom Betrieb gestellt.

  1. Einen Kalender

Egal, ob digital oder auf Papier: Jeder Azubi sollte seine Termine im Blick haben, also zum Beispiel die Berufsschultage, die Termine der überbetrieblichen Ausbildung, Urlaubszeiten und so weiter.

  1. Einen Fahrplan

Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit oder in die Berufsschule kommt, tut gut daran, sich einen aktuellen Fahrplan zu besorgen. Auch ansonsten kann es nicht schaden, die Strecke vorab schon mal zu testen. „Ich habe den Weg nicht gefunden“ ist nämlich kein guter erster Satz für den Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

  1. Einen kleinen Knigge

Eine kleine Erinnerung an die gute Kinderstube kann auch bei Heranwachsenden nicht schaden. Dazu gehört, dass man grüßt, sich vorstellt, „Bitte“ und „Danke“ sagt, sich offen zeigt und bereit ist, sich ins Team zu integrieren. Schließlich wird man mit seinen Kolleginnen und Kollegen in Zukunft viel Zeit verbringen. Und auch gegenüber Vorgesetzten und Kunden ist ein höfliches und freundliches Auftreten unabdingbar.

  1. Die wichtigsten Informationen

Was Inhalt und Ziel der Ausbildung ist, welche Meilensteine auf einen Azubi warten und in welchem Rahmen er sich bewegt – all das ist in berufsspezifischen Ausbildungsordnungen geregelt. Die jeweils gültige Regelung gibt es mit dem bei der Handwerkskammer registrierten Ausbildungsvertrag vom Betrieb oder vorab zum Download beim Bundesinstitut für Berufsbildung unter www.bibb.de.

  1. Einen großen Batzen Motivation

Da hat man sich jahrelang beruflich orientiert, hat einen Ausbildungsbetrieb gefunden und einen Vertrag unterzeichnet, nur um dann mit einem müden Lächeln in der Werkstatt zu stehen? Das wäre schade. Denn ohne Neugier und den Willen, sich einen Beruf wirklich zu eigen zu machen, wird es mit dem Lernen schwer. Motivation gehört also unbedingt dazu.

  1. Viele gute Ratschläge

Wo trotz bester Vorbereitung Fragen oder Probleme auftauchen, helfen die Ausbildungsexperten der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald weiter. Die Ausbildungsberater sind dabei die ersten Ansprechpartner für rechtliche und organisatorische Fragen vorab aber auch während der Ausbildung. Sie begleiten und unterstützen Betriebe und Azubis bei der erfolgreichen Durchführung.

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