Ausbildung / Jobs

Von Geflüchteten für Geflüchtete: Orientierung im Bildungssystem

Rama kommt aus Syrien und absolviert eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Jamshid aus Afghanistan lässt sich an der Multi-Media BBS zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik ausbilden. Zwei von vielen Beispielen gelungener Integration von jungen Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Dabei ist es nicht leicht, das deutsche Bildungssystem zu verstehen und seinen Platz in ihm zu finden – erst recht, wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist. Hier setzt das Sprach- und Integrationsprojekt der Region Hannover an: Fünf geflüchtete junge Erwachsene, fünf Muttersprachen, fünf Bildungswege – alle mit einem Ziel. In ihrer jeweiligen Muttersprache berichten die fünf Geflüchteten in kurzen Videos von ihren persönlichen Erfahrungen und Erfolgen im deutschen Bildungssystem.

„Die schulische, berufliche und soziale Integration junger Menschen ,fordert nicht nur unser Bildungssystem heraus, sondern überfordert auch oft die jungen Menschen, die als Geflüchtete in unser Land kommen“, sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover. „Junge Menschen in ein sicheres und selbstbestimmtes Leben zu führen ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe.“

In den fünf Videosequenzen informieren zugewanderte Jugendliche  und junge Erwachsene aus erster Hand über das Bildungssystem in Deutschland. „Durch die reale Aufnahme der selbst Betroffenen und die verbale Vermittlung von Informationen in der jeweiligen Muttersprache erhoffen wir uns eine wegweisende Hilfestellung für zugewanderte Jugendliche“, sagt Desislava Tzvetkova-Gerken, Bildungskoordinatorin im Fachbereich Schulen der Region Hannover, die das Projekt in Zusammenarbeit mit drei Berufsbildenden Schulen und ibbw-consult betreut hat. „Zusätzlich zu allen wichtigen Informationen unterschiedlicher Institutionen – von der Landesschulbehörde über die Bundesagentur für Arbeit, das JobCenter, die Region Hannover sowie die berufsbildenden Schulen – kann diese Hilfestellung kulturelle und mentale Hürden überwinden“, so Tzvetkova-Gerken weiter.

Am Videoprojekt teilgenommen haben Rama aus Syrien, Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten; Gülisar aus Armenien, Auszubildende zur Kauffrau im Einzelhandel; Omar aus Somalia, Auszubildender zum Elektro- und Gebäudetechniker; Jamshid aus Afghanistan, Auszubildender zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik; Hiyam aus dem Irak, Auszubildende zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Die Videos sind online zu finden: www.hannover.de/berufsbildende-schulen

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