Gesundheit & Medizin

Essener Solidaritätspreis 2018 für das Projekt „Be Strong For Kids“

Oberbürgermeister Thomas Kufen, thyssenkrupp-Vorstand Oliver Burkhard und Novitas BKK-Vorständin Kirsten Budde haben heute auf Schloss Landsberg den mit 2.500 Euro dotierten Essener Solidaritätspreis 2018 verliehen. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Be Strong For Kids“ des Essener Lehrers Jörn Schulz. Der 35-Jährige paddelte erstmals 2017 auf einem Stand-up-Board 140 km auf der Ruhr, um Spenden zugunsten kranker Kinder und Jugendlicher zu sammeln.

„Es muss immer einen geben, der voran geht“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen in seinem Grußwort, „und das, Herr Schulz, sind Sie. Der Solidaritätspreis ist eine tolle Plattform, um Nachahmer zu finden. Und wenn ich mich hier so umsehe“, ergänzte Kufen mit Blick auf einige ehemalige Preisträger der letzten Jahre im Raum, „dann sehen wir, dass aus dem Preis heraus eine solidarische Familie gewachsen ist.“

„Wir wissen natürlich, dass wir noch viel mehr Menschen auszeichnen müssten“, betonte Novitas BKK-Vorständin und Jury-Mitglied Kirsten Budde, „Die Preisträger sind deshalb nie als Sieger eines Wettkampfes zu sehen. Sie sind ein Beispiel dafür, wie wir unser Zusammenleben besser machen können. Und sie setzen ein Zeichen: Dass wir eben doch nicht in einer Ellbogengesellschaft leben. Dass es ein starkes Gegengewicht zu jenen gibt, die in erster Linie auf ihren eigenen Vorteil aus sind.“ 

Die Spendenaktion „Be Strong For Kids“ hat Jörn Schulz im Sommer 2016 ins Leben gerufen. Der zweifache Familienvater hatte sich lange danach gesehnt, ein eigenes soziales Projekt auf die Beine zu stellen. Bis heute sind durch sein Engagement über 27.000 Euro an Spenden zusammengekommen. „Und es sollen noch viel mehr werden“, so Jörn Schulz, der bereits weitere Aktionen für 2019 plant.

„Sie sagen selbst“, richtete sich thyssenkrupp-Vorstand und Gastgeber Oliver Burkhard in seiner Laudatio an den Preisträger, „dass Sie ein glückliches Leben führen. Diese Dankbarkeit in tatkräftige Hilfe umzumünzen – das macht nicht jeder.“ Vom Projekt zeigt sich Burkhard tief beeindruckt: „Auf einem Stand-up-Board zu paddeln und Geld zu sammeln klingt verrückt. Aber ich sage: Ja, gerne weiter so verrückt, Herr Schulz. Viele kleine Paddelschläge können Großartiges bewirken. Das ist die Kraft der Solidarität. Unser Preis ist unsere Anerkennung dafür.“

Der Preisträger selbst zeigte sich tief berührt: „Es erfüllt mich mit stolz, heute hier stehen zu dürfen. Es war viel Arbeit und meine Familie und Freunde mussten oftmals zurückstecken. Danke an Euch! Danke für Eure Hilfe, Eure Nachsicht, Eure Unterstützung und Euren Optimismus.“

Ein Großteil der Spendengelder kam bisher der Stiftung Universitätsmedizin Essen zu Gute. Unter anderem konnte durch „Be Strong For Kids“ ein virtueller Spielplatz im Westdeutschen Protonentherapiezentrum gebaut werden. Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Stiftung Universitätsmedizin Essen: „Sie haben mit Ihrer Aktion geholfen, dass sich die Kinder von ihrer schwierigen Behandlung ablenken können. Vielen Dank dafür – auch an thyssenkrupp und die Novitas BKK, dass Sie solche Projekte unterstützen.“

Hintergrund zum Solidaritätspreis

Der Essener Solidaritätspreis ehrt Gruppen oder Personen, die in beispielhafter Weise Solidarität üben. Der Preis wurde 2006 von der Novitas BKK ins Leben gerufen. Hauptsponsor ist seit drei Jahren thyssenkrupp. Im letzten Jahr wurde das Uni-Projekt „Open Sunday“ ausgezeichnet, das an mehreren Grundschulen in Essen Turnhallen nutzt, um Kindern aus der Umgebung Sport unter Aufsicht zu ermöglichen.

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