Energie- / Umwelttechnik

„Wir haben etwas gegen Feinstaub“

Die Diskussion um Fahrverbote wegen der Feinstaubbelastung ist in vollem Gang. Doch nicht nur ältere Dieselfahrzeuge sind Schuld an hohen Feinstaubkonzentrationen. Sogar der Reifen- und Bremsenabrieb – auch von reinen E-Autos – erzeugt Feinstaub. Und nicht zuletzt trägt das Beheizen von Gebäuden mit zur Umweltbelastung durch Feinstaub bei.

Expertenschätzungen zufolge können Kleinfeuerungsanlagen – also Heizungen – für bis zu 16 % der Feinstaubbelastung verantwortlich sein. Neben einer Optimierung der Verkehrslogistik ist also auch die Optimierung der Gebäudedämmung ein wichtiger Schritt zur Umweltentlastung. Denn je weniger mit einer guten Wärmedämmung geheizt werden muss, desto geringer ist der Primärenergiebedarf und damit der Schadstoffausstoß von Heizungsanlagen.

Der erste Schritt zur energetischen Gebäudesanierung muss also die wärmetechnische Optimierung der Gebäudehülle sein. Dazu gehört die Dämmung von Kellerdecken bzw. der untersten Wohnbereichsflächen ebenso wie die Dämmung von Hauswänden und obersten Geschossdecken oder des Daches. Allein in den Bereichen Keller, Fassade und Dach können sich die vermeidbaren Wärmeverluste auf bis zu 60 % summieren.

Wenig bekannt ist, dass gerade hier das Arbeitsfeld des Dachdeckerhandwerks liegt. Denn neben der bekannten Dämmung von Dächern sind Dachdecker ebenso die richtigen Ansprechpartner für die Dämmung der oberen Geschossdecke, also der Grenze zwischen Wohnraum und ungenutztem Dachraum. Gleiches gilt für die Dämmung – und auch Isolierung – von Fundamenten gegen Wärmeverluste und Feuchtigkeit. Und sogar bei der Optimierung der Hausfassade durch vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme (VHF) sind Dachdecker die Spezialisten. Gerade mit diesen VHF-Systemen können zusätzlich zu einem „Upgrade“ der Wärmedämmung auch reizvolle architektonische Aufwertungen realisiert werden.

Erst wenn die energetische Optimierung der Gebäudehülle abgeschlossen ist, kann im nächsten Schritt die Heizungsanlage auf das Gebäude richtig berechnet und „maßgeschneidert“ werden. Damit wird erreicht, dass die Feinstaubbelastung der Umwelt spürbar reduziert wird – auch wenn der Verkehr weiter fließt. Und das nicht nur in den Ballungsgebieten.

Die Adressen von Fachbetrieben, die über einen großen Erfahrungsschatz mit der Umsetzung von Maßnahmen zum Energiesparen haben, gibt es bei der regionalen Dachdecker-Innung und mit der „Betriebssuche“ im Internet unter www.dachdecker.bayern

Über Bayerisches Dachdeckerhandwerk Landesinnungsverband

Das Bayerische Dachdeckerhandwerk – Landesinnungsverband – vertritt als berufsständische Organisation rund 450 Dachdecker-Fachbetriebe in den elf angeschlossenen Dachdecker-Innungen in Bayern. Sitz des Verbandes ist in München.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Bayerisches Dachdeckerhandwerk Landesinnungsverband
Ehrenbreitsteiner Straße 5
80993 München
Telefon: +49 (89) 143409-0
Telefax: +49 (89) 143409-19
http://www.dachdecker.net

Ansprechpartner:
Harald Friedrich
HF.Redaktion Harald Friedrich
E-Mail: hf.redaktion@t-online.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.