Produktionstechnik

Recycling von PET-Schalen: IK-Arbeitskreis mit Pilotprojekt erfolgreich

Der Arbeitskreis PET-Schalen der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. gibt den erfolgreichen Abschluss eines Pilotprojekts zur Kreislaufführung von PET-Schalen bekannt.

Im Rahmen des Pilotprojektes mieteten die Mitglieder des IK-Arbeitskreises gemeinsam mit einem Hersteller von optischen Sortiereinheiten Ende August eine Sortierlinie an. Aus 30 Tonnen der gemischten PET-Fraktion aus den dualen Systemen (gelber Sack/gelbe Tonne) wurden klare Mono-PET-Schalen aussortiert, die im Anschluss von einem PET-Recyclingbetrieb zerkleinert, gewaschen und zu Flakes aufbereitet wurden. Die Flakes nutzte anschließend eine IK-Mitgliedsfirma für die Herstellung von PET-Folie und stellte aus dieser neue PET-Schalen her.

"Das Recycling von PET-Schalen galt bislang mangels entsprechender Sortierund Recyclingtechnologien als schwierig. Der erfolgreiche Abschluss des Projektes zeigt jedoch: PET-Schalen können recycelt werden, und zwar wieder zu PET-Schalen, wenngleich rechtlich noch kein Lebensmittelkontakt erlaubt ist. Aber auch hierfür werden wir eine Lösung finden", bewertet der Vorsitzende des Arbeitskreises, Sebastian Kremer, die Ergebnisse des Großversuchs. Weitere Versuche mit deutlich mehr Inputmaterial sind geplant, um noch offene Fragen einer großtechnischen Aussortierung, werkstofflichen Verwertung und Produktanwendung zu klären.

Der IK-Arbeitskreis PET-Schalen wurde Ende Februar dieses Jahres ins Leben gerufen und hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung des Marktes für Schalen aus Polyethylenterephthalat (PET) durch die Sicherstellung der Recyclingfähigkeit voranzutreiben. Im Arbeitskreis engagieren sich Unternehmen der Wertschöpfungskette PET-Verpackungen.

Dazu zählen Hersteller von PET-Schalen, PET-Blistern, PET-Oberfolien, Hersteller von optischen Sortiereinheiten sowie PET-Recyclingunternehmen.

Über den IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. vertritt als Branchenverband die Interessen der Hersteller von Kunststoffverpackungen und Folien in Deutschland und Europa. Die mittelständisch geprägte Branche hat über 90.000 Beschäftigte und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 15 Mrd. Euro. Kunststoffverpackungen haben aktuell einen Anteil von 44 Prozent am deutschen Verpackungsmarkt.

Die IK ist der größte Trägerverband des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.
Kaiser-Friedrich-Promenade 43
61348 Bad Homburg v.d.H.
Telefon: +49 (6172) 926666
Telefax: +49 (6172) 926669
http://www.kunststoffverpackungen.de

Ansprechpartner:
Inga Kelkenberg
Kommunikation & Wirtschaft
Telefon: +49 (6172) 9266-30
Fax: +49 (6172) 9266-69
E-Mail: i.kelkenberg@kunststoffverpackungen.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.