Verbraucher & Recht

Surfen, shoppen, streamen: Deutsche zeigen sich risikobewusst

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  • 59 Prozent sorgen sich um ihre persönlichen Daten.
  • Frauen schätzen Internetrisiken tendenziell höher ein als Männer.
  • Jüngere befürchten vor allem Urheberrechtsverletzungen.
  • Jeder Fünfte (19 Prozent) ist bereits Opfer eines Cyberangriffs geworden.

Gehackte Online-Shopping-Accounts, Phishing-Mails, Fakeshops: Die Liste potenzieller Cybergefahren lässt sich beliebig erweitern – schließlich lässt sich der Hacker von Welt immer wieder neue Maschen einfallen, um an Zugangs- oder Bankdaten zu gelangen und damit Schindluder zu treiben. 59 Prozent der Deutschen schätzen das Risiko hoch ein, dass ihre persönlichen Daten ausgespäht werden – so das Ergebnis einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von ROLAND Rechtsschutz.

Doch welche konkreten Gefahren befürchten die Internetuser? Mehr als jeder Zweite (51 Prozent) schätzt das Risiko hoch ein, dass ein persönlicher Account in sozialen Netzwerken oder der eigene E-Mail-Account gehackt wird. Fast genauso viele (48 Prozent) machen sich große Sorgen um die Sicherheit ihres Online-Shopping-Accounts (eBay, Amazon). 46 Prozent befürchten zudem, dass Daten von ihrem PC oder Smartphone in öffentlichen WLAN-Netzwerken ausgelesen werden könnten.

Frauen besorgter als Männer, Eltern ängstlicher als Kinderlose

Frauen schätzen die Cyberrisiken tendenziell höher ein als die männlichen Befragten. Die größte Sorge gilt hier dem Online-Shopping: Jede zweite Frau (50 Prozent) sieht ein hohes oder sehr hohes Risiko darin, dass der eigene Account oder der eines Familienmitglieds gehackt wird (Männer: 45 Prozent). Ebenfalls oben auf der Liste: die Gefahr, auf einen Fakeshop hereinzufallen. 44 Prozent der Frauen schätzen dieses Risiko hoch oder sehr hoch ein, unter den Männern nur 41 Prozent.

Ebenso zeigt sich, dass die familiäre Situation Einfluss auf die Einschätzung der Risiken hat: 54 Prozent der befragten Eltern sehen im Internet eine hohe oder sehr hohe Gefährdung von Kindern und Jugendlichen und befürchten, dass diese auf gewalttätige oder pornografische Inhalte zugreifen könnten. Unter den Kinderlosen erachten nur 37 Prozent dieses Risiko als hoch.

Jüngere befürchten unbeabsichtigte Urheberrechtsverletzungen

Auch die Altersstruktur spielt bei der Einschätzung spezifischer Risiken eine Rolle: Gerade bei der Frage nach Urheberrechtsverletzungen zeigten sich – vermutlich bedingt durch das altersgemäße Nutzungsverhalten – deutliche Unterschiede: Fast jeder zweite Befragte zwischen 18 und 24 schätzt das Risiko hoch ein, dass er oder ein Familienmitglied durch das Downloaden von Musik, Videos oder Bildern unbeabsichtigt eine Urheberrechtsverletzung begehen könnte. Mit zunehmendem Alter sinkt diese Befürchtung deutlich: Von den über 55-Jährigen schätzen nur noch 30 Prozent das Risiko hoch ein, dass sie oder einer ihrer Familienmitglieder diesem Risiko zum Opfer fallen könnte.

Weniger Sorgen machen sich die jüngeren Befragten hingegen bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netzwerke: Nur 40 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sehen ein hohes Risiko darin, dass Daten von ihrem PC oder Smartphone an öffentlichen Hotspots ausgelesen werden könnten. Unter den älteren Befragten ist es knapp jeder Zweite (47– 49 Prozent), der die Gefahr hoch einschätzt.

Fast jeder Dritte hat bereits persönliche Erfahrungen mit Internetrisiken gemacht

Fast jeder fünfte Befragte (19 Prozent) ist selbst schon einmal Opfer eines der genannten Risiken geworden. Weitere 12 Prozent gaben an, dass eines ihrer Familienmitglieder schon einmal von Cyberattacken betroffen war. Somit können über 30 Prozent persönliche Erfahrungen mit dem Thema vorweisen. Fast jeder Zweite (48 Prozent) der Betroffenen hat sich gegen einen Angriff schon einmal rechtlich zur Wehr gesetzt, 5 Prozent haben es zumindest vor.

Die Umfrage zeigt: Die Deutschen sind sich der Risiken im Online-Bereich durchaus bewusst, weshalb auch die Nachfrage nach einer entsprechenden Absicherung steigt. „Wir haben festgestellt, dass Verbrauchern Online-Sicherheit immer wichtiger wird“, erklärt Frank Feist, Vorstand der ROLAND Schutzbrief-Versicherung AG. „Deshalb bieten wir mit ROLAND WebSecure einen umfassenden Schutzbrief, der viele Cyberrisiken abdeckt.“ So weist der Online-Schutz-Radar den Nutzer auf einen Missbrauch seiner personenbezogenen Daten hin wie zum Beispiel von Kreditkarten oder Social-Media-Konten. Inhaber des Schutzbriefs können zudem veranlassen, dass rufschädigende oder diffamierende Inhalte gelöscht werden und der Verantwortliche abgemahnt wird. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, Fragen rund um das Thema Datenschutz mithilfe einer telefonischen Rechtsberatung zuverlässig zu klären.

 

Über die ROLAND-Gruppe

Die ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG ist ein Premium-Anbieter für Rechtsschutz mit 60 Jahren Erfahrung. Die Gesellschaft zählt mit Bruttobeitragseinnahmen in Höhe von 443,0 Millionen Euro im Jahr 2017 zu den wachstumsstärksten Anbietern der Branche. Mit einem Marktanteil von mehr als zehn Prozent gehört ROLAND zu den führenden deutschen Rechtsschutz-Versicherern. Zu dem Leistungsangebot des Rechtsschutz-Spezialisten zählen flexible Lösungen sowohl für Privat- als auch für Firmenkunden. Dank der modularen Produktstruktur können Kunden ihren Versicherungsschutz nach Bedarf zusammenstellen.
Mit nur einem Anruf bei ROLAND (0221 8277-500) erhalten Kunden die beste Lösung für jedes rechtliche Problem. ROLAND klärt im ersten Schritt den Versicherungsschutz und bietet unmittelbar die Möglichkeit, die individuelle Rechtslage von einem unabhängigen Rechtsanwalt einschätzen zu lassen. Außerdem stehen den Versicherten von der telefonischen Rechtsberatung über die außergerichtliche Streitbeilegung bis hin zur Empfehlung eines versierten (Fach-)Anwalts alle Wege zu ihrem Recht offen. Führt die erste Wahl nicht zum Erfolg, können Kunden jederzeit einen anderen Service in Anspruch nehmen.

Kurzprofil der ROLAND-Gruppe, Köln
Die Gesellschaften der ROLAND-Gruppe gehören zu den führenden Anbietern von Rechtsschutz-, Schutzbrief- und Assistance-Leistungen. Die Gruppe hat 1.489 Mitarbeiter und Bruttobeitragseinnahmen von 449,7 Millionen Euro sowie Umsatzerlöse und sonstige Erträge von 54,5 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2016).

Geschäftsbereiche:
ROLAND Rechtsschutz: 1957 gegründet; gehört heute zur Spitzengruppe deutscher Anbieter; in mehreren europäischen Ländern erfolgreich; Rechtsschutz-Lösungen für Privat-, Unternehmens- und Industriekunden
ROLAND Schutzbrief: führender deutscher Schutzbrief-Anbieter; innovative Schutzbrief-Konzepte für Versicherungen, Industrie und Handel
ROLAND Assistance: B2B-Dienstleistungskonzepte in den Geschäftsfeldern Mobilitätsdienstleistungen, Schadenmanagement und Kunden-Service

Zur Umfrage
Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland AG bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 16.11. und dem 19.11.2018 nahmen 2.045 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+).

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