Freizeit & Hobby

Ausstellung „Brandenburgische Ziegeleigeschichte des 19. Jahrhunderts“

Wer Geschichte liebt, sich für Ziegeleien interessiert und gerne alte Dokumente liest sollte unbedingt die „Galerie Kugelmühle“ im Ziegeleipark Mildenberg besuchen. Denn hier eröffnet am kommenden Samstag, 6. April 2019 um 15 Uhr die neue Ausstellung „Brandenburgische Ziegeleigeschichte des 19. Jahrhunderts“ – mit viel Mühe und Sorgfalt zusammengestellt von dem Verein Freunde der Ziegeleigeschichte der Mark Brandenburg e.V. Begrüßen werden Roy Lepschies (Leiter Ziegeleipark) und Jörg-Michael Kappe (Vorstand Freunde der Ziegeleigeschichte der Mark Brandenburg e.V.).

Die Idee zur Ausstellung entstand im Oktober 2016 bei einem Treffen der „Freunde der Ziegeleigeschichte der Mark Brandenburg e.V.“. Im Oktober 2017 wurde sie unter dem Titel „Brandenburgische Ziegeleigeschichte des 19. Jahrhunderts“ im Archäologischen Landesmuseum – im Paulikloster in Brandenburg an der Havel – erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

In nur zwölf Monaten trugen 15 ehrenamtliche Hobbyhistoriker ihr Wissen aus umfangreichen Recherchen in Archiven, unzähligen Zeitzeugengesprächen und durch Auswertung privater Sammlungen von Unterlagen und Dokumenten zusammen. Auf insgesamt 43 Schautafeln entstand so ein Gesamteinblick in die bewegende Märkische Ziegeleigeschichte. Diese ist wichtiger Bestandteil der deutschen Industriegeschichte und bescherte vielen Regionen in Brandenburg einen wirtschaftlichen Aufschwung. Zu einem dieser bedeutenden Standorte gehört auch die Region um Zehdenick mit dem heutigen Industriedenkmal Ziegeleipark Mildenberg. Hier ist die Geschichte des Zehdenicker Ziegeleireviers festgehalten und wird erlebbar für alle gemacht.

Jetzt bietet der Ziegeleipark Platz für einen Teil der riesigen Ausstellung. Die Tafeln erzählen Geschichten einiger Ziegeleireviere, wie z.B. Birkenwerder, Jerichower Land, Ketzin/Havel oder Krahnepuhl. Die Ziegelei Krahnepuhl wird noch heute betrieben. Dort hat sich die Firma LIAPLAN Nord GmbH niedergelassen, die Wandbausteine für Massivhäuser produziert und Hauptsponsor der Ausstellung ist. Auch die damals schweren Arbeitsbedingungen, Krankheiten der Ziegeleiarbeiter oder Kinderarbeit werden anhand vieler Originalfotos und Dokumente auf den Tafeln veranschaulicht. Zusätzliche Glasvitrinen, ausgestattet mit verschiedenen Exponaten wie seltene Ziegel, Arbeitsutensilien oder Geschirr der Ziegler, lassen die Ausstellung lebendig werden.

Zu sehen ist die Ausstellung ab Eröffnung bis zum 31. Oktober 2019 täglich von 10 bis 18 Uhr.
Der Eintritt in den Ziegeleipark beträgt für Erwachsene 8 Euro, Kinder (4-14 Jahre) zahlen 4 Euro.

Weitere Informationen gibt´s unter www.ziegeleipark.de oder Telefon 03307-310410.

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