Musik

Bach-Sonaten in Arnstadt und Weimar: Kooperation des Instituts für Alte Musik der Weimarer Musikhochschule mit Nürnberg

Ein Kooperationsprojekt führt Studierende der Alten Musik der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Hochschule für Musik Nürnberg zusammen: In einer gemeinsamen Probenphase vom 25. bis 27. April in Weimar erarbeiten sie die sechs Sonaten Johann Sebastian Bachs für konzertierendes Cembalo und Violine BWV 1014-1019. Zu Aufführungen der Sonaten kommt es zunächst am Sonntag, 28. April um 17:00 Uhr in der Bachkirche Arnstadt – in Kooperation mit den Thüringer Bachwochen. Eintrittskarten zu 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, gibt es an der Tageskasse. Ein weiteres Mal erklingen die Sonaten dann am Montag, 29. April um 19:30 Uhr im Studienzentrum der Anna Amalia Bibliothek Weimar. Der Eintritt ist hier frei.

Insgesamt 17 Studierende beteiligten sich am Projekt, darunter 13 aus den Weimarer Klassen von Prof. Midori Seiler (Barockvioline) und Prof. Bernhard Klapprott (Cembalo). Vier Studierende kommen aus der Nürnberger Klasse von Prof. Anne Röhrig (Barockvioline), die eine dritte Aufführung der Violinsonaten am Mittwoch, 1. Mai um 19:30 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik Nürnberg organisiert hat. „Die sechs Sonaten bedeuten den höchsten Schwierigkeitsgrad für alle Beteiligten. Bach hat mit diesen Werken wieder einmal sein ganzes Können bewiesen!“, erklärt der Direktor des Instituts für Alte Musik der Weimarer Musikhochschule, Prof. Bernhard Klapprott.

Der Kantor der Bachkirche in Arnstadt, Jörg Fritz Reddin, sagt über die zu hörenden Werke: „Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel bewunderte dessen Sonaten sehr: ‚Die 6 Claviertrio […] sind von den besten Arbeiten des seeligen lieben Vaters.‘ Zwei Spieler spielen 3 auskomponierte Stimmen: je eine Stimme vertraut Bach der linken und rechten Hand des Cembalisten, die dritte der Geige an. Bach wäre nicht er selbst, würde er nicht sämtliche Klangkombinationen, die diese Mischung bietet, unorthodox und fern jeder kühlen Lehrmeisterei ausloten, bis hin zu zahlreichen Momenten, in der das starre Prinzip der drei Linien verlassen wird.“

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