Energie- / Umwelttechnik

Kleines Einmaleins für Crowdfunding

Der Spielplatz in der Dorfmitte von Grambow hat ein Bodentrampolin erhalten, im Biosphärenreservat Schaalsee-Elbe finden die Wildbienen ein Zuhause und der Kirchturm in Jesendorf bekommt nach vielen Jahrzehnten in Kürze wieder eine Turmuhr. „Diese Projekte haben über die WEMAG-Crowd viele Menschen begeistert, die bereit waren, dafür etwas Geld zu geben, so dass ihre Region noch lebenswerter wird“, sagt WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart.

Damit das Crowdfunding, die moderne Version einer Spendensammlung über das Internet, noch mehr Initiativen zum Erfolg verhilft, veranstaltet die WEMAG am Dienstag, den 21. Mai 2019, von 17 bis 18.30 Uhr am Obotritenring 40 in Schwerin einen kostenfreien Workshop. Eingeladen sind alle interessierten Vereine und Privatpersonen, die erfahren möchten, wie sie von der WEMAG-Crowd profitieren können.

Von den Initiatoren der WEMAG-Crowd gibt es wertvolle Tipps, wie über die Internetseite www.wemag-crowd.com für das eigene Projekt die benötigten Gelder generiert werden können. Die Teilnehmer können individuelle Fragen stellen und sich direkt mit den Teilnehmern erfolgreich umgesetzter Projekte austauschen. So wird zum Beispiel Sebastian Knauer über seine Erfahrungen berichten. Er ist Gründungsmitglied und Vizepräsident des 1. Mecklenburger Uhrenclub e. V. und hat erfolgreich für das Projekt „Kirchturmuhr für Jesendorf“ auf der WEMAG-Crowd geworben. Um das Vorhaben bekannt zu machen, hat er auch soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter genutzt.

Mit einem sehr engagierten Projekt sammelt gegenwärtig die Umweltgruppe des Crivitzer Gymnasiums für einen Gegenbesuch der Austauschschüler aus Tansania. Im vergangenen Jahr konnten sie nach langer Planung ihre Partnerschule auf der tansanischen Insel Pemba besuchen. Dort haben sie gemeinsam Projekte gegen Plastik und die dadurch große Verschmutzung im Ort gestartet. Für den Gegenbesuch von zwei Austauschschülern wird jetzt versucht, über die WEMAG-Crowd 2.000 Euro zu sammeln.

Zu den aktuellen Projekten zählt auch der Hausbau für die Kubaflamingos im Schweriner Zoo. „Da die bisherige Anlage nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht, ist ein neues Gebäude erforderlich. Es soll den Tieren eine ganzjährige Unterbringung ermöglichen. Dafür brauchen wir 6.660 Euro“, meint die Zoo-Mitarbeiterin und Projektinitiatorin Christina Mäder. Sie hofft, dass sich über die WEMAG-Crowd noch mehr Unterstützer melden, damit die Kubaflamingos bald ein neues Zuhause bekommen. Das geplante Warmhaus wird auch technisch effizienter ausgestattet sein sowie für die Besucher gut einsehbar und erlebbar gestaltet. Große Schaufenster ermöglichen den Blick auf die Tiere und gleichermaßen durch das Haus hindurch. Durch eine Begrünung des Daches und die Holzverkleidung wird sich das Gebäude in die Landschaft einfügen. Informationsmedien am Gebäude werden alles Wissenswerte über die farbenprächtigen Tiere vermitteln.

 

Über die WEMAG AG

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Öko-Energieversorger mit regionalen Wurzeln und Stromnetzbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Zusammen mit der WEMAG Netz GmbH ist sie für ca. 15.000 Kilometer Stromleitungen verantwortlich, vom Hausanschluss bis zur Überlandleitung.

Das Energieunternehmen liefert seinen Privat- und Gewerbekunden neben Strom, Erdgas und Netzdienstleistungen auch die Planung und den Bau von Photovoltaik- und Speicheranlagen, Elektromobilität, Internet, Telefon sowie Digital- und HD-Fernsehen aus einer Hand.

Die 1997 gegründete Telekommunikationsgesellschaft WEMACOM betreibt in Westmecklenburg ein umfangreiches Telekommunikationsnetz und baut mit Partnern Glasfasernetze für Privat- und Geschäftskunden in der Region.

Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln der WEMAG AG. Die WEMAG AG leistet erhebliche Investitionen in erneuerbare Energien, berät zu Fragen der Energieeffizienz und bietet die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG. Die WEMAG AG befindet sich seit Januar 2010 im Mehrheitsbesitz der Kommunen ihres Versorgungsgebietes.

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