Energie- / Umwelttechnik

CO2-Emissionen am Münchner Airport sollen bis 2050 auf null abgesenkt werden

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) und Präsident des Verbandes europäischer Flughäfen (ACI Europe) hat heute im Rahmen der Generalversammlung von ACI Europe im zypriotischen Limassol eine ambitionierte Initiative europäischer Flughäfen zum Klimaschutz vorgestellt. Erklärtes Ziel der über 190 an der Klimainitiative beteiligten europäischen Airports ist es, die eigenen CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 auf nahezu null zu reduzieren und den unvermeidlichen Rest durch technologische Maßnahmen wieder aus der Atmosphäre zu entfernen. Darüber hinaus hat die Generalversammlung einen Aufruf an die Airlines, Flugzeughersteller und Flugsicherungen verabschiedet, gemeinsam einen Plan zur vollständigen Dekarbonisierung des Luftverkehrs zu entwickeln.    

Der Flughafen München, der sich seit langem für einen nachhaltigen Luftverkehr einsetzt, hat die „Net-Zero-Carbon“-Resolution als einer der ersten deutschen Flughäfen unterzeichnet. Schon seit 2009 ist die deutliche Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes am Münchner Airport ein erklärtes Unternehmensziel der FMG. Spätestens ab 2030 soll der Flughafen München CO2-neutral betrieben werden. Zu diesem Zweck sollen die CO2-Emissionen mit Hilfe innovativer technologischer Lösungen um 60 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2005 gesenkt und die verbleibenden 40 Prozent durch hochwertige und vorzugsweise regionale  Klimaprojekte kompensiert werden. Für dieses ehrgeizige Klimaschutzprogramm werden seitens der FMG Investitionen in einer Gesamthöhe von 150 Millionen Euro getätigt.

Mit der Unterzeichnung der „Net-Zero-Carbon“-Resolution geht der Flughafen München nun einen Schritt weiter und will im Einklang mit einer Vielzahl namhafter europäischer Flughäfen seine CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 komplett auf Netto Null absenken.

„Das ist ein starkes Bekenntnis zum Klimaschutz. Die europäischen Flughäfen stellen sich damit einer globalen Herausforderung, die internationale Lösungen und die Kooperation aller Staaten erfordert. Sie leisten so ihren Beitrag dazu, die globale Erderwärmung auf + 1,5 Grad Celsius zu begrenzen“, erklärte Kerkloh auf der ACI-Tagung in Zypern.

Über die Flughafen München GmbH

Die 1949 gegründete Flughafen München GmbH (FMG) betreibt den Münchner Flughafen, der am 17. Mai 1992 an seinem heutigen Standort eröffnet wurde. Gesellschafter der FMG sind der Freistaat Bayern mit 51 Prozent, die Bundesrepublik Deutschland mit 26 Prozent und die Landeshauptstadt München mit 23 Prozent. Konzernweit beschäftigt die FMG mit ihren 21 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften rund 10.000 Mitarbeiter. Mit insgesamt rund 35.000 Beschäftigten bei 550 Unternehmen gehört der Flughafen München zu den größten Arbeitsstätten Bayerns. Der Münchner Flughafen hat sich nach seiner Inbetriebnahme binnen weniger Jahre zu einer bedeutenden Luftverkehrsdrehscheibe entwickelt und fest im Kreis der zehn verkehrsstärksten Flughäfen Europas etabliert. Der Münchner Airport bietet heute Flugverbindungen zu über 250 Zielen in aller Welt. 2018 wurden an Bayerns Tor zur Welt rund 413.000 Flüge mit 46,3 Millionen Passagieren gezählt. Als erster und bisher einziger Flughafen in Europa wurde Bayerns Tor zur Welt vom renommierten Londoner Skytrax-Institut mit dem Qualitätssiegel »5-Star-Airport« ausgezeichnet.

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