Software

Finanzindustrie nutzt neue digitale Technologien nur zögerlich

  • Rund die Hälfte der Unternehmen sieht sich technologisch ausreichend gewappnet, die eigenen Wachstumsziele zu erreichen.
  • Cloud-Anwendungen gewinnen an Bedeutung – unter den Technologieführern haben bereits 48 Prozent der Unternehmen kritische Applikationen in die Public Cloud verlagert.
  • Künstliche Intelligenz bleibt ein Nischenthema, dem sich trotz der bekannten Vorteile aktuell nur wenige Institute widmen.

FIS, einer der führenden internationalen Anbieter von Finanztechnologielösungen, veröffentlicht heute den dritten „Readiness Report“. Dieser bewertet anhand von sechs Schlüsselkategorien die aktuelle und prognostizierte Wachstumsfähigkeit und Effektivität von Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche. Grundlage für den Report ist eine weltweite Umfrage unter mehr als 2.000 leitenden Fachkräften aus den Sektoren Handels- und Investmentbanken, Broker-Dealer, Asset-Manager, Fondsverwalter und Versicherungen. Die Branche zeigt sich nach den technologischen und regulatorischen Herausforderungen optimistisch: 49 Prozent der Befragten sehen sich technologisch gewappnet, die eigenen Wachstumsziele zu erreichen. Noch 2017 waren es lediglich 26 Prozent.

Die Analyse identifiziert die operativ und technologisch am fortschrittlichsten aufgestellten Unternehmen. Dabei konnten die befragten Führungskräfte Stärken und Schwächen ihrer Unternehmen auf Basis von sechs Schlüsselkategorien bewerten: Automatisierung, Datenmanagement, neue Technologien, digitale Innovationen, Werte für den Kunden und Risikomanagement. Die ermittelten Top 20 Prozent der Befragten, die sogenannten Readiness Leader, finden sich insbesondere in Nordamerika (40 Prozent) und Europa (35 Prozent). Die Region Asien-Pazifik beheimatet lediglich 16 Prozent der globalen Readiness Leader.

Readiness Leader forcieren Einsatz neuer Technologien

Die weltweit zu beobachtende technologische Aufrüstung findet insbesondere im Bereich der Automatisierung statt. Beachtlich ist hier insbesondere die Performance der restlichen Industrie: Lag die Differenz zwischen ihnen und den Technologieführern 2017 noch bei 2,4 Punkten (auf einer Skala bis 10) schließt sich die Lücke nun deutlich. Aktuell liegt er nur noch bei 0.6 Punkten.

In Bezug auf den Einsatz von digitalen Vorreitertechnologien sind die Readiness Leader ihren Wettbewerben jedoch auch weiterhin recht deutlich voraus. So gaben immerhin 48 Prozent der Readiness Leader an, bereits Applikationen in die Cloud verlagert zu haben bzw. sich in der Planung zu befinden. Nur ein Viertel der anderen Studienteilnehmer hat diesen Schritt bereits absolviert.

Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz gewinnt für die Technologieführer an Bedeutung. 26 Prozent nutzen bereits KI basierte Anwendungen, im Vorjahr waren es nur 15 Prozent. Bei der restlichen Industrie haben jedoch nur 4 Prozent der Unternehmen KI Projekte implementiert. Sven Loeckel, FIS Geschäftsführer in Deutschland erläutert: „KI ist eines der großen Trendthemen der Stunde und kann zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden. Führende Institute zielen darauf ab, das Kundenerlebnis zu verbessern, die Cybersicherheit zu stärken und Betrugsprävention zu betreiben.“

Open Banking und Kooperationen gewinnen an Bedeutung

In der Gruppe der Readiness Leader befindet sich mit 40 Prozent knapp die Hälfte der Institute in einem Implementierungsprozess für eine Öffnung der eigenen APIs. Bei den übrigen Insituten hat rund ein Viertel schon begonnen, Open Banking umzusetzen. Schon 42 Prozent der Technologieführer kooperien mit innovativen Drittanbietern. Sven Loeckel betont: „Auf die Finanzindustrie wartet mit der Open Banking Revolution eine große Herausforderung. Zwar wächst das Interesse am Thema massiv und wir beobachten deutlich mehr Projekte, doch die Zeit drängt. Die etablierten Wettbewerber müssen handeln, um weiterhin attraktive Angebote bieten zu können. Kooperationen stellen dabei ein große Chance dar.”

Über FIS

FIS™ ist ein weltweit führender Anbieter von Technologielösungen für Retail Banking, Institutional Banking, Treasury und Zahlungsverkehr, Asset Management, Vermögensverwaltung, Risikomanagement und Compliance. Professional-, Hosting- und Cloud-Services runden das Angebot ab und ermöglichen es FIS Kunden, von besonders zeit- und kostensparenden Lösungen zu profitieren. Das gesamte FIS Lösungsportfolio zeichnet sich konsequent durch Innovation, Zuverlässigkeit und Sicherheit nach höchsten Standards aus. Hierfür sorgen mehr als 53.000 Mitarbeiter, die rund 20.000 Kunden in über 130 Ländern betreuen. Hauptsitz von FIS ist in Jacksonville, Florida, USA. Regionale Expertenteams sorgen für die Umsetzung länderspezifischer Vorgaben und individueller Anforderungen. Auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ist FIS mit Niederlassungen vertreten. FIS gehört zu den Fortune 500 Unternehmen, wird im S&P 500 (Standard & Poor’s 500®) Index geführt und belegte 2017 zum wiederholten Mal den ersten Platz im IDC FinTech Ranking.

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