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	<title>Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA), Autor bei MyNewsChannel</title>
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		<title>Augen-Check für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 10:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein gutes Sehvermögen ist für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr unerlässlich. Besonders ältere Menschen unterschätzen häufig ihre nachlassende Sehkraft insbesondere bei Dämmerung und Nacht. Dr. Gernot Freißler, Leiter des Ressorts Verkehrsophthalmologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) plädiert für regelmäßige Augenuntersuchungen bei Autofahrern ab dem 50. Lebensjahr. Die meisten Informationen, die Menschen für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr benötigen, erhalten sie über die Augen. Auto- und Radfahrer sollten sich dessen bewusst sein und auf gesunde Augen und eine optimale Korrektur einer eventuell vorhandenen Fehlsichtigkeit achten. Der BVA schätzt, dass jedes Jahr 300.000 Verkehrsunfälle durch eine mangelnde Sehleistung verursacht werden, allerdings gibt es dazu bisher leider keine offiziellen Erhebungen. Ab 50 lässt das Sehvermögen nach Es ist bekannt, dass ab dem 50. Lebensjahr die Tagessehschärfe und die Sehschärfe bei schlechten Lichtverhältnissen – also vor allem in der Dämmerung und bei Nacht – nachlassen. Diesen schleichenden Prozess bemerken die Betroffenen selbst in der Regel nicht. Sie glauben, dass mit ihren Augen alles in Ordnung ist, bei einer Untersuchung zeigen sich dann aber deutliche Einschränkungen. Im Alter zwischen 50 und 59 Jahren sind 11,5 Prozent aller Verkehrsteilnehmer nachts nicht mehr fahrtauglich, ab dem 60. Lebensjahr trifft das auf ein Fünftel aller Autofahrer zu. Augenärztlicher Check für Verkehrsteilnehmer Der Berufsverband der Augenärzte rät daher, dass man nicht nur sein Fahrzeug regelmäßig dem TÜV vorstellt, sondern auch seine Augen regelmäßig augenärztlich untersuchen lässt, um weiterhin sicher mobil zu sein. Ein Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer umfasst nicht nur die Untersuchung der Augen und die Prüfung der Tagessehschärfe, sondern auch folgende Punkte: &#8211; Untersuchung der Zusammenarbeit beider Augen &#8211; Untersuchung des Gesichtsfeldes beider Augen &#8211; Untersuchung des Dämmerungssehens ohne und mit Blendung &#8211; Untersuchung, ob eine sogenannte Nachtkurzsichtigkeit besteht &#8211; individuelle Beratung zu allen Fragen der Verkehrstauglichkeit am Tag und in der Nacht &#8211; orientierender Vergleich mit der Leistungsfähigkeit anderer Autofahrer desselben Alters Basierend auf den Untersuchungsergebnissen können dann auch Maßnahmen empfohlen werden, um das Sehvermögen zu verbessern – sei es mit einer Sehhilfe, sei es mit der Behandlung einer Augenkrankheit wie etwa der Katarakt (Linsentrübung, Grauer Star). Ein solcher Check wird nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt. Augenärzte und Augenärztinnen bieten ihn daher als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Dr. Andrea Lietz-Partzsch Pressesprecherin E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/11/augen-check-fuer-die-sichere-teilnahme-am-strassenverkehr/" data-wpel-link="internal">Augen-Check für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Ein gutes Sehvermögen ist für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr unerlässlich. Besonders ältere Menschen unterschätzen häufig ihre nachlassende Sehkraft insbesondere bei Dämmerung und Nacht. Dr. Gernot Freißler, Leiter des Ressorts Verkehrsophthalmologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) plädiert für regelmäßige Augenuntersuchungen bei Autofahrern ab dem 50. Lebensjahr.</b></p>
<p>Die meisten Informationen, die Menschen für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr benötigen, erhalten sie über die Augen. Auto- und Radfahrer sollten sich dessen bewusst sein und auf gesunde Augen und eine optimale Korrektur einer eventuell vorhandenen Fehlsichtigkeit achten. Der BVA schätzt, dass jedes Jahr 300.000 Verkehrsunfälle durch eine mangelnde Sehleistung verursacht werden, allerdings gibt es dazu bisher leider keine offiziellen Erhebungen.</p>
<p><b>Ab 50 lässt das Sehvermögen nach</b></p>
<p>Es ist bekannt, dass ab dem 50. Lebensjahr die Tagessehschärfe und die Sehschärfe bei schlechten Lichtverhältnissen – also vor allem in der Dämmerung und bei Nacht – nachlassen. Diesen schleichenden Prozess bemerken die Betroffenen selbst in der Regel nicht. Sie glauben, dass mit ihren Augen alles in Ordnung ist, bei einer Untersuchung zeigen sich dann aber deutliche Einschränkungen. Im Alter zwischen 50 und 59 Jahren sind 11,5 Prozent aller Verkehrsteilnehmer nachts nicht mehr fahrtauglich, ab dem 60. Lebensjahr trifft das auf ein Fünftel aller Autofahrer zu.</p>
<p><b>Augenärztlicher Check für Verkehrsteilnehmer </b></p>
<p>Der Berufsverband der Augenärzte rät daher, dass man nicht nur sein Fahrzeug regelmäßig dem TÜV vorstellt, sondern auch seine Augen regelmäßig augenärztlich untersuchen lässt, um weiterhin sicher mobil zu sein. Ein Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer umfasst nicht nur die Untersuchung der Augen und die Prüfung der Tagessehschärfe, sondern auch folgende Punkte:</p>
<p>&#8211; Untersuchung der Zusammenarbeit beider Augen</p>
<p>&#8211; Untersuchung des Gesichtsfeldes beider Augen</p>
<p>&#8211; Untersuchung des Dämmerungssehens ohne und mit Blendung</p>
<p>&#8211; Untersuchung, ob eine sogenannte Nachtkurzsichtigkeit besteht</p>
<p>&#8211; individuelle Beratung zu allen Fragen der Verkehrstauglichkeit am Tag und in der Nacht</p>
<p>&#8211; orientierender Vergleich mit der Leistungsfähigkeit anderer Autofahrer desselben Alters</p>
<p>Basierend auf den Untersuchungsergebnissen können dann auch Maßnahmen empfohlen werden, um das Sehvermögen zu verbessern – sei es mit einer Sehhilfe, sei es mit der Behandlung einer Augenkrankheit wie etwa der Katarakt (Linsentrübung, Grauer Star).</p>
<p>Ein solcher Check wird nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt. Augenärzte und Augenärztinnen bieten ihn daher als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)<br />
Tersteegenstr. 12<br />
40474 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 43037-00<br />
Telefax: +49 (211) 43037-20<br />
<a href="http://www.augenarztfinder.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.augenarztfinder.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Andrea Lietz-Partzsch<br />
Pressesprecherin<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/berufsverband-der-augenaerzte-deutschland-ev-bva/Augen-Check-fuer-die-sichere-Teilnahme-am-Strassenverkehr/boxid/923440" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/berufsverband-der-augenaerzte-deutschland-ev-bva" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/923440.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/11/augen-check-fuer-die-sichere-teilnahme-am-strassenverkehr/" data-wpel-link="internal">Augen-Check für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Alles im Blick – detailreich, in Farbe und in 3D</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/10/alles-im-blick-detailreich-in-farbe-und-in-3d/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 06:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[aktionswoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Sehsinn vermittelt uns eine Vielfalt an Eindrücken, vorausgesetzt, die Augen sind gesund. Augenkrankheiten können sich ganz verschieden auswirken – und dabei möchte man doch auf keine Facette des Seheindrucks verzichten. Dr. Bernhard Bambas, 2. Vorsitzender des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands, erläutert aus Anlass der Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober, welche Arten schlechten Sehens es gibt und weshalb Früherkennungsuntersuchungen so wichtig sind. „Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Meer und schauen den Strand entlang mit bunten Strandkörben und bunten Segeln auf dem Wasser“, nennt Dr. Bambas ein Beispiel. „Wenn Ihnen das Farbsehen fehlt oder wenn es eingeschränkt ist, dann ist der Gesamteindruck ein ganz anderer. Und wenn es Ausfälle im Gesichtsfeld gibt, dann fehlen einfach Stücke des schönen Bildes.“ Unscharfes Sehen Probleme mit der Sehschärfe fallen in der Regel leicht auf, etwa wenn ein Kind in der Schule nicht lesen kann, was an der Tafel steht. Gründe für eine mangelnde Sehschärfe sind zum einen Fehlsichtigkeiten, etwa Kurz- oder Weitsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Aber auch der meist altersbedingte Graue Star, bei dem die Linse des Auges trüb wird, sorgt für unscharfes Sehen. Eine Fehlsichtigkeit lässt sich in der Regel gut durch eine Sehhilfe korrigieren. Der Graue Star kann durch eine Operation geheilt werden, bei der die trübe körpereigene Linse gegen ein Kunststoffimplantat ausgetauscht wird. Farbsehschwächen oder Farbenblindheit Farbsehschwächen wie die Rot-Grün-Schwäche, die vor allem Männer betrifft, sind oft angeboren. Eine echte Farbenblindheit ist  selten und ebenfalls meist genetisch bedingt. Angeborene Probleme mit dem Farbensehen sind bisher nicht behandelbar. Bestimmte Farbsehschwächen können aber auch mit Augenkrankheiten wie dem Glaukom verbunden sein oder durch die Einnahme von Medikamenten verursacht werden. Auch bei altersbedingten Krankheiten wie der Makuladegeneration oder dem Grauen Star verblassen die Farben. Hier gilt es, rechtzeitig die richtige Therapie zu finden. Gesichtsfeldausfälle Das beidäugige Gesichtsfeld eines Erwachsenen deckt normalerweise in der horizontalen Ebene etwa 180 Grad unserer Umgebung ab, in der vertikalen Ebene 60 bis 70 Grad nach oben und 70 bis 80Grad nach unten. Augenkrankheiten können ganz unterschiedliche Ausfälle im Gesichtsfeld verursachen. So geht beim Glaukom (Grüner Star) nach und nach das äußere Gesichtsfeld verloren, das zentrale Sehen bleibt aber lange erhalten. Ähnlich wirkt sich eine ererbte Netzhautdegeneration, die Retinitis Pigmentosa aus, bei der das Gesichtsfeld sich immer weiter einengt. Umgekehrt verlieren Menschen mit einer fortgeschrittenen Makuladegeneration das Sehvermögen in der Mitte des Gesichtsfelds: Dort, wohin man schaut, erkennt man gar nichts mehr. Das periphere Sehen bleibt dagegen lange erhalten. Schließlich können Schlaganfälle zu halbseitigen Gesichtsfeldausfällen führen. Augenkrankheiten wie das Glaukom, die Makuladegeneration und auch diabetische Augenkrankheiten lassen sich im Frühstadium gut behandeln, so dass es gar nicht erst zu diesen Ausfällen kommen muss – vorausgesetzt, die Krankheit wird rechtzeitig erkannt. Fehlendes 3D-Sehen Aus den Seheindrücken unserer beiden Augen errechnet das Gehirn einen dreidimensionalen Seheindruck. Das räumliche Sehen entwickelt sich in den ersten Lebensjahren, wenn die Augen und das Gehirn ihr Zusammenspiel mehr und mehr perfektionieren. Das kann aber nur gelingen, wenn beide Augen „gute“ Bilder an das Gehirn liefern. Schielt ein Kind oder besteht eine Sehschwäche, so dass beide Augen Bilder unterschiedlicher Qualität erzeugen, dann kann das Gehirn sie nicht zu einem Seheindruck zusammenfügen. Das schlechtere Auge wird schließlich unterdrückt, so dass eine einseitige Sehschwäche (Amblyopie) entsteht. Eine augenärztliche Untersuchung vor dem vierten Geburtstag stellt sicher, dass dies vermieden wird: Fehlsichtigkeiten lassen sich korrigieren, Schielen kann behandelt werden und auch eine bereits beginnende Amblyopie kann, wenn sie rechtzeitig erkannt wird, meist erfolgreich therapiert werden. Die Gesundheit der Augen im Blick behalten Damit bei der Augengesundheit „alles im Blick“ bleibt, empfiehlt Dr. Bambas, dass Kinder spätestens bis zu ihrem vierten Geburtstag in einer Augenarztpraxis untersucht werden sollten, auch wenn es keine Auffälligkeiten bei ihrem Sehvermögen gibt. Erwachsene sollten sich dessen bewusst werden, dass sich mit zunehmendem Alter schleichend Krankheiten einstellen können, deren Auswirkungen zunächst subjektiv kaum oder gar nicht wahrnehmbar sind. Deshalb ist es ab dem fünften Lebensjahrzehnt sinnvoll, regelmäßig die Chancen der Früherkennung in der Augenheilkunde zu nutzen. Woche des Sehens Die „Woche des Sehens“ findet bundesweit vom 8. bis 15. Oktober statt. In diesem Jahr lautet das Thema „Alles im Blick?!“. Unter der Schirmherrschaft der bekannten Fernsehjournalistin Gundula Gause machen Initiatoren und Unterstützer der Aktionswoche auf die Bedeutung eines guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam. Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch und ZEISS. www.woche-des-sehens.de Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Dr. Andrea Lietz-Partzsch Pressesprecherin E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/10/alles-im-blick-detailreich-in-farbe-und-in-3d/" data-wpel-link="internal">Alles im Blick – detailreich, in Farbe und in 3D</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Unser Sehsinn vermittelt uns eine Vielfalt an Eindrücken, vorausgesetzt, die Augen sind gesund</b><b>. Augenkrankheiten können sich ganz verschieden auswirken – und dabei möchte man doch auf keine Facette des Seheindrucks verzichten. Dr. Bernhard Bambas, 2. Vorsitzender des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands, erläutert aus Anlass der Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober, </b><b>welche Arten schlechten Sehens es gibt</b><b> und weshalb Früherkennungsuntersuchungen so wichtig sind.</b></p>
<p>„Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Meer und schauen den Strand entlang mit bunten Strandkörben und bunten Segeln auf dem Wasser“, nennt Dr. Bambas ein Beispiel. „Wenn Ihnen das Farbsehen fehlt oder wenn es eingeschränkt ist, dann ist der Gesamteindruck ein ganz anderer. Und wenn es Ausfälle im Gesichtsfeld gibt, dann fehlen einfach Stücke des schönen Bildes.“</p>
<p><b>Unscharfes Sehen</b></p>
<p>Probleme mit der Sehschärfe fallen in der Regel leicht auf, etwa wenn ein Kind in der Schule nicht lesen kann, was an der Tafel steht. Gründe für eine mangelnde Sehschärfe sind zum einen Fehlsichtigkeiten, etwa Kurz- oder Weitsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Aber auch der meist altersbedingte Graue Star, bei dem die Linse des Auges trüb wird, sorgt für unscharfes Sehen. Eine Fehlsichtigkeit lässt sich in der Regel gut durch eine Sehhilfe korrigieren. Der Graue Star kann durch eine Operation geheilt werden, bei der die trübe körpereigene Linse gegen ein Kunststoffimplantat ausgetauscht wird.</p>
<p><b>Farbsehschwächen oder Farbenblindheit</b></p>
<p>Farbsehschwächen wie die Rot-Grün-Schwäche, die vor allem Männer betrifft, sind oft angeboren. Eine echte Farbenblindheit ist  selten und ebenfalls meist genetisch bedingt. Angeborene Probleme mit dem Farbensehen sind bisher nicht behandelbar. Bestimmte Farbsehschwächen können aber auch mit Augenkrankheiten wie dem Glaukom verbunden sein oder durch die Einnahme von Medikamenten verursacht werden. Auch bei altersbedingten Krankheiten wie der Makuladegeneration oder dem Grauen Star verblassen die Farben. Hier gilt es, rechtzeitig die richtige Therapie zu finden.</p>
<p><b>Gesichtsfeldausfälle</b></p>
<p>Das beidäugige Gesichtsfeld eines Erwachsenen deckt normalerweise in der horizontalen Ebene etwa 180 Grad unserer Umgebung ab, in der vertikalen Ebene 60 bis 70 Grad nach oben und 70 bis 80Grad nach unten. Augenkrankheiten können ganz unterschiedliche Ausfälle im Gesichtsfeld verursachen. So geht beim Glaukom (Grüner Star) nach und nach das äußere Gesichtsfeld verloren, das zentrale Sehen bleibt aber lange erhalten. Ähnlich wirkt sich eine ererbte Netzhautdegeneration, die Retinitis Pigmentosa aus, bei der das Gesichtsfeld sich immer weiter einengt. Umgekehrt verlieren Menschen mit einer fortgeschrittenen Makuladegeneration das Sehvermögen in der Mitte des Gesichtsfelds: Dort, wohin man schaut, erkennt man gar nichts mehr. Das periphere Sehen bleibt dagegen lange erhalten. Schließlich können Schlaganfälle zu halbseitigen Gesichtsfeldausfällen führen. Augenkrankheiten wie das Glaukom, die Makuladegeneration und auch diabetische Augenkrankheiten lassen sich im Frühstadium gut behandeln, so dass es gar nicht erst zu diesen Ausfällen kommen muss – vorausgesetzt, die Krankheit wird rechtzeitig erkannt.</p>
<p><b>Fehlendes 3D-Sehen</b></p>
<p>Aus den Seheindrücken unserer beiden Augen errechnet das Gehirn einen dreidimensionalen Seheindruck. Das räumliche Sehen entwickelt sich in den ersten Lebensjahren, wenn die Augen und das Gehirn ihr Zusammenspiel mehr und mehr perfektionieren. Das kann aber nur gelingen, wenn beide Augen „gute“ Bilder an das Gehirn liefern. Schielt ein Kind oder besteht eine Sehschwäche, so dass beide Augen Bilder unterschiedlicher Qualität erzeugen, dann kann das Gehirn sie nicht zu einem Seheindruck zusammenfügen. Das schlechtere Auge wird schließlich unterdrückt, so dass eine einseitige Sehschwäche (Amblyopie) entsteht. Eine augenärztliche Untersuchung vor dem vierten Geburtstag stellt sicher, dass dies vermieden wird: Fehlsichtigkeiten lassen sich korrigieren, Schielen kann behandelt werden und auch eine bereits beginnende Amblyopie kann, wenn sie rechtzeitig erkannt wird, meist erfolgreich therapiert werden.</p>
<p><b>Die Gesundheit der Augen im Blick behalten</b></p>
<p>Damit bei der Augengesundheit „alles im Blick“ bleibt, empfiehlt Dr. Bambas, dass Kinder spätestens bis zu ihrem vierten Geburtstag in einer Augenarztpraxis untersucht werden sollten, auch wenn es keine Auffälligkeiten bei ihrem Sehvermögen gibt. Erwachsene sollten sich dessen bewusst werden, dass sich mit zunehmendem Alter schleichend Krankheiten einstellen können, deren Auswirkungen zunächst subjektiv kaum oder gar nicht wahrnehmbar sind. Deshalb ist es ab dem fünften Lebensjahrzehnt sinnvoll, regelmäßig die Chancen der Früherkennung in der Augenheilkunde zu nutzen.</p>
<p><b>Woche des Sehens</b></p>
<p>Die „Woche des Sehens“ findet bundesweit vom 8. bis 15. Oktober statt. In diesem Jahr lautet das Thema „Alles im Blick?!“. Unter der Schirmherrschaft der bekannten Fernsehjournalistin Gundula Gause machen Initiatoren und Unterstützer der Aktionswoche auf die Bedeutung eines guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam. Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch und ZEISS. <a href="http://www.woche-des-sehens.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.woche-des-sehens.de</a></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)<br />
Tersteegenstr. 12<br />
40474 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 43037-00<br />
Telefax: +49 (211) 43037-20<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Andrea Lietz-Partzsch<br />
Pressesprecherin<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101;
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<ul>
<li>
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		<title>Durchblick bewahren, auch wenn es dämmert</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/09/durchblick-bewahren-auch-wenn-es-daemmert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 07:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[augenärzte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden kürzer und kürzer, bald schwindet schon am Nachmittag das Licht. Viele Menschen bemerken in der Dämmerung und der Dunkelheit Probleme mit ihrem Sehvermögen: Sie fühlen sich leicht geblendet, sehen nicht scharf und sind verunsichert. Dr. Andrea Lietz-Partzsch, Pressesprecherin des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA) erläutert, woher diese Schwierigkeiten kommen. Die Aussage „Ich sehe im Dunkeln so schlecht“ ist für den Augenarzt der Ausgangspunkt einer umfangreichen Ursachenforschung. Denn die Ursachen können vielfältig sein. Die Schwierigkeiten können die Folge einer Linsentrübung sein, die Augenärzte als Katarakt bezeichnen und die umgangssprachlich „Grauer Star“ heißt. Aber auch eine Entzündung im Auge, eine Iritis, macht das Auge blendempfindlich. Seltener ist eine Blendempfindlichkeit durch einen Albinismus oder eine degenerative Netzhauterkrankung verursacht. Meist hilft eine optimale Korrektur der Fehlsichtigkeit Häufig ist es schlicht eine nicht ausreichend korrigierte Fehlsichtigkeit, die die Probleme auslöst. Bei schlechten Lichtverhältnissen weitet sich die Pupille, um möglichst viel von dem verfügbaren Licht ins Auge zu lassen. Bei einer weiten Pupille wirken sich Sehfehler wie eine Kurzsichtigkeit oder ein Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) aber stärker auf die Sehschärfe aus als es bei hellem Licht mit enger Pupille der Fall wäre. Deshalb ist es gerade bei schwachem Licht wichtig, auf die optimale Korrektur einer Fehlsichtigkeit zu achten. Nachtblindheit ist in Deutschland selten Von einer Nachtblindheit sprechen Augenärzte, wenn die Fähigkeit des Auges, sich an Dunkelheit anzupassen, eingeschränkt oder völlig ausgefallen ist. Im Auge gibt es zwei Arten von lichtempfindlichen Zellen. Bei guten Lichtverhältnissen vermitteln die Zapfen einen scharfen, farbigen Seheindruck. Schwindet das Licht, werden die Stäbchen aktiv. Sie ermöglichen keine Farbwahrnehmung, können aber auch auf schwache Kontraste reagieren, so dass die Orientierung möglich bleibt. Genetisch bedingte Netzhautdegenerationen können zu einem Verlust der Stäbchen führen und damit zu einer Nachtblindheit. So kann die Nachtblindheit den Beginn einer Retinopathia pigmentosa anzeigen. Eine andere mögliche Ursache ist ein Vitamin-A-Mangel. Fehlt das Vitamin, dann kann in den Stäbchen nicht genügend Rhodopsin (Sehpurpur) gebildet werden, das für die Lichtwahrnehmung notwendig ist. Vitamin A wird mit der Nahrung aufgenommen oder aus Beta-Carotin (Provitamin A) gebildet. Die Volksweisheit „Karotten sind für die Augen gut“ ist also durchaus richtig. In Deutschland kommt ein ernährungsbedingter Vitamin-A-Mangel kaum vor, allerdings öfter in den Ländern des globalen Südens. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Dr. Andrea Lietz-Partzsch Pressesprecherin E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Tage werden kürzer und kürzer, bald schwindet schon am Nachmittag das Licht. Viele Menschen bemerken in der Dämmerung und der Dunkelheit Probleme mit ihrem Sehvermögen: Sie fühlen sich leicht geblendet, sehen nicht scharf und sind verunsichert. Dr. </b><b>Andrea Lietz-Partzsch</b><b>, Pressesprecherin des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA) erläutert, woher diese Schwierigkeiten kommen. </b></p>
<p>Die Aussage „Ich sehe im Dunkeln so schlecht“ ist für den Augenarzt der Ausgangspunkt einer umfangreichen Ursachenforschung. Denn die Ursachen können vielfältig sein. Die Schwierigkeiten können die Folge einer Linsentrübung sein, die Augenärzte als Katarakt bezeichnen und die umgangssprachlich „Grauer Star“ heißt. Aber auch eine Entzündung im Auge, eine Iritis, macht das Auge blendempfindlich. Seltener ist eine Blendempfindlichkeit durch einen Albinismus oder eine degenerative Netzhauterkrankung verursacht.</p>
<p><b>Meist hilft eine optimale Korrektur der Fehlsichtigkeit</b></p>
<p>Häufig ist es schlicht eine nicht ausreichend korrigierte Fehlsichtigkeit, die die Probleme auslöst. Bei schlechten Lichtverhältnissen weitet sich die Pupille, um möglichst viel von dem verfügbaren Licht ins Auge zu lassen. Bei einer weiten Pupille wirken sich Sehfehler wie eine Kurzsichtigkeit oder ein Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) aber stärker auf die Sehschärfe aus als es bei hellem Licht mit enger Pupille der Fall wäre. Deshalb ist es gerade bei schwachem Licht wichtig, auf die optimale Korrektur einer Fehlsichtigkeit zu achten.</p>
<p><b>Nachtblindheit ist in Deutschland selten</b></p>
<p>Von einer Nachtblindheit sprechen Augenärzte, wenn die Fähigkeit des Auges, sich an Dunkelheit anzupassen, eingeschränkt oder völlig ausgefallen ist. Im Auge gibt es zwei Arten von lichtempfindlichen Zellen. Bei guten Lichtverhältnissen vermitteln die Zapfen einen scharfen, farbigen Seheindruck. Schwindet das Licht, werden die Stäbchen aktiv. Sie ermöglichen keine Farbwahrnehmung, können aber auch auf schwache Kontraste reagieren, so dass die Orientierung möglich bleibt. Genetisch bedingte Netzhautdegenerationen können zu einem Verlust der Stäbchen führen und damit zu einer Nachtblindheit. So kann die Nachtblindheit den Beginn einer Retinopathia pigmentosa anzeigen. Eine andere mögliche Ursache ist ein Vitamin-A-Mangel. Fehlt das Vitamin, dann kann in den Stäbchen nicht genügend Rhodopsin (Sehpurpur) gebildet werden, das für die Lichtwahrnehmung notwendig ist. Vitamin A wird mit der Nahrung aufgenommen oder aus Beta-Carotin (Provitamin A) gebildet. Die Volksweisheit „Karotten sind für die Augen gut“ ist also durchaus richtig. In Deutschland kommt ein ernährungsbedingter Vitamin-A-Mangel kaum vor, allerdings öfter in den Ländern des globalen Südens.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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Tersteegenstr. 12<br />
40474 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 43037-00<br />
Telefax: +49 (211) 43037-20<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Andrea Lietz-Partzsch<br />
Pressesprecherin<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Wechseljahre betreffen auch die Augen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/08/wechseljahre-betreffen-auch-die-augen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 08:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[anti]]></category>
		<category><![CDATA[augenoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Augentropfen]]></category>
		<category><![CDATA[behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[hornhaut]]></category>
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		<category><![CDATA[wechseljahre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt ändert sich das Leben jeder Frau: Die Wechseljahre mit ihrer Umstellung des Hormonhaushalts können sich vielfältig auswirken. Neben bekannten Folgen wie Schlafstörungen und Hitzewallungen betreffen die Auswirkungen oft auch die Augen: Zwei von drei Frauen haben in den Wechseljahren Probleme mit trockenen Augen. Prof. Dr. Gerd Geerling, Leiter des Ressorts Trockenes Auge im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V., gibt Tipps, was zu tun ist. Auf der Augenoberfläche bekommen Frauen während der Wechseljahre den Rückgang der Androgene und Östrogene zu spüren. Vor allem ein Androgenmangel führt zu einer nachlassenden Aktivität der Meibomdrüsen, führt Prof Geerling aus. Diese Drüsen sitzen in den Lidrändern und produzieren ein fetthaltiges Sekret, das wichtig für die Stabilität des Tränenfilms ist. Es bildet die oberste von drei Phasen des Tränenfilms und schützt den darunter liegenden wässrigen Anteil vor zu schneller Verdunstung. Wenn nicht genug Meibomdrüsen-Sekret zur Verfügung steht, verdunsten die Tränen rasch, der Tränenfilm deckt das Auge nicht mehr dauerhaft ab und die empfindliche Oberfläche wird gereizt. Die Folge: das Auge brennt, es fühlt sich an, als wären Fremdkörper wie feine Sandkörnchen im Auge. Man wird lichtscheu und die Sehschärfe kann leiden. Die Schädigung der Hornhaut kann bis zu einer ernsten Entzündung führen. Weitere Ursachen für das Trockene Auge Dabei können noch weitere Ursachen an der Entstehung des Trockenen Auges beteiligt sein. So können Nebenwirkungen von Medikamenten, die in der zweiten Lebenshälfte häufig eingenommen werden, die Beschwerden verstärken. Dazu gehören beispielsweise Blutdrucksenker, Anti-Depressiva oder Chemotherapeutika. Auch eine Hormonersatztherapie kann dafür sorgen, dass die Augen sich trocken anfühlen. Zudem verbringen immer mehr Menschen immer mehr Zeit vor einem Bildschirm. Das beständige Starren auf Laptop, Tablet und Co. sorgt dafür, dass man seltener blinzelt und damit den Tränenfilm nicht mehr so gut auf dem Auge verteilt. Individuell verschiedene Behandlung Bei einer augenärztlichen Untersuchung lässt sich abklären, welche Ursachen beim Trockenen Auge individuell im Vordergrund stehen. Die Behandlung richtet sich dann nach den Ursachen und nach der Schwere der Erkrankung. Je nachdem, wie ausgeprägt die Beschwerden sind, helfen Tränenersatzmittel, die als Augentropfen, Sprays oder Gele zur Verfügung stehen. Sollte eine nachlassende Funktion der Meibom-Drüsen vorliegen, dann hilft eine regelmäßige sanfte Reinigung und Massage der Lidkanten: Die Anwendung warmer Auflagen trägt zunächst dazu bei, dass das Sekret flüssiger wird. Dann streicht man die Lider mit einem sauberen Wattestäbchen zur Lidkante hin sanft aus. Weitere Empfehlungen, die sich allerdings nicht nur an Frauen in den Wechseljahren richten, sondern an alle Menschen, die unter trockenen Augen leiden: Gerade bei der Bildschirmarbeit sollte man bewusst häufig blinzeln, damit der Tränenfilm immer wieder gleichmäßig auf der Augenoberfläche verteilt wird. Man sollte auf eine ausreichende Trinkmenge achten und (auch) den Augen regelmäßig frische Luft gönnen. In schweren Fällen führt das Trockene Auge zu einer ernsthaften Entzündung der Augenoberfläche, die aber auch wirksam mit Medikamenten behandelt werden kann. „Frauen in den Wechseljahren sind häufig vom Trockenen Auge betroffen“, fasst Prof. Geerling zusammen. „Die Beschwerden können die Lebensqualität mitunter stark beeinträchtigen. Die Betroffenen sollten nicht zögern, sich in einer Augenarztpraxis untersuchen zu lassen. Hier lässt sich klären, ob genügend Tränenflüssigkeit gebildet wird, wie lange der Tränenfilm stabil ist und ob die Augenoberfläche entzündet ist. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen ergibt sich dann die individuell passende Therapie.“ Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Dr. Andrea Lietz-Partzsch Pressesprecherin E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/08/wechseljahre-betreffen-auch-die-augen/" data-wpel-link="internal">Wechseljahre betreffen auch die Augen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt ändert sich das Leben jeder Frau: Die Wechseljahre mit ihrer Umstellung des Hormonhaushalts können sich vielfältig auswirken. Neben bekannten Folgen wie Schlafstörungen und Hitzewallungen betreffen die Auswirkungen oft auch die Augen: Zwei von drei Frauen haben in den Wechseljahren Probleme mit trockenen Augen. Prof. Dr. Gerd Geerling, Leiter des Ressorts Trockenes Auge im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V., gibt Tipps, was zu tun ist.</b></p>
<p>Auf der Augenoberfläche bekommen Frauen während der Wechseljahre den Rückgang der Androgene und Östrogene zu spüren. Vor allem ein Androgenmangel führt zu einer nachlassenden Aktivität der Meibomdrüsen, führt Prof Geerling aus. Diese Drüsen sitzen in den Lidrändern und produzieren ein fetthaltiges Sekret, das wichtig für die Stabilität des Tränenfilms ist. Es bildet die oberste von drei Phasen des Tränenfilms und schützt den darunter liegenden wässrigen Anteil vor zu schneller Verdunstung. Wenn nicht genug Meibomdrüsen-Sekret zur Verfügung steht, verdunsten die Tränen rasch, der Tränenfilm deckt das Auge nicht mehr dauerhaft ab und die empfindliche Oberfläche wird gereizt.</p>
<p>Die Folge: das Auge brennt, es fühlt sich an, als wären Fremdkörper wie feine Sandkörnchen im Auge. Man wird lichtscheu und die Sehschärfe kann leiden. Die Schädigung der Hornhaut kann bis zu einer ernsten Entzündung führen.</p>
<p><b>Weitere Ursachen für das Trockene Auge</b></p>
<p>Dabei können noch weitere Ursachen an der Entstehung des Trockenen Auges beteiligt sein. So können Nebenwirkungen von Medikamenten, die in der zweiten Lebenshälfte häufig eingenommen werden, die Beschwerden verstärken. Dazu gehören beispielsweise Blutdrucksenker, Anti-Depressiva oder Chemotherapeutika. Auch eine Hormonersatztherapie kann dafür sorgen, dass die Augen sich trocken anfühlen. Zudem verbringen immer mehr Menschen immer mehr Zeit vor einem Bildschirm. Das beständige Starren auf Laptop, Tablet und Co. sorgt dafür, dass man seltener blinzelt und damit den Tränenfilm nicht mehr so gut auf dem Auge verteilt.</p>
<p><b>Individuell verschiedene Behandlung</b></p>
<p>Bei einer augenärztlichen Untersuchung lässt sich abklären, welche Ursachen beim Trockenen Auge individuell im Vordergrund stehen. Die Behandlung richtet sich dann nach den Ursachen und nach der Schwere der Erkrankung. Je nachdem, wie ausgeprägt die Beschwerden sind, helfen Tränenersatzmittel, die als Augentropfen, Sprays oder Gele zur Verfügung stehen. Sollte eine nachlassende Funktion der Meibom-Drüsen vorliegen, dann hilft eine regelmäßige sanfte Reinigung und Massage der Lidkanten: Die Anwendung warmer Auflagen trägt zunächst dazu bei, dass das Sekret flüssiger wird. Dann streicht man die Lider mit einem sauberen Wattestäbchen zur Lidkante hin sanft aus.</p>
<p>Weitere Empfehlungen, die sich allerdings nicht nur an Frauen in den Wechseljahren richten, sondern an alle Menschen, die unter trockenen Augen leiden: Gerade bei der Bildschirmarbeit sollte man bewusst häufig blinzeln, damit der Tränenfilm immer wieder gleichmäßig auf der Augenoberfläche verteilt wird. Man sollte auf eine ausreichende Trinkmenge achten und (auch) den Augen regelmäßig frische Luft gönnen.</p>
<p>In schweren Fällen führt das Trockene Auge zu einer ernsthaften Entzündung der Augenoberfläche, die aber auch wirksam mit Medikamenten behandelt werden kann.</p>
<p>„Frauen in den Wechseljahren sind häufig vom Trockenen Auge betroffen“, fasst Prof. Geerling zusammen. „Die Beschwerden können die Lebensqualität mitunter stark beeinträchtigen. Die Betroffenen sollten nicht zögern, sich in einer Augenarztpraxis untersuchen zu lassen. Hier lässt sich klären, ob genügend Tränenflüssigkeit gebildet wird, wie lange der Tränenfilm stabil ist und ob die Augenoberfläche entzündet ist. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen ergibt sich dann die individuell passende Therapie.“</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)<br />
Tersteegenstr. 12<br />
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Telefon: +49 (211) 43037-00<br />
Telefax: +49 (211) 43037-20<br />
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<div class="pb-contact-item">Dr. Andrea Lietz-Partzsch<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/08/wechseljahre-betreffen-auch-die-augen/" data-wpel-link="internal">Wechseljahre betreffen auch die Augen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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		<item>
		<title>Stoppt das Chaos rund um die Telematik-Infrastruktur!</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/06/stoppt-das-chaos-rund-um-die-telematik-infrastruktur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 07:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[praxisausweis]]></category>
		<category><![CDATA[router]]></category>
		<category><![CDATA[Telematik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Berufsverband der Augenärzte Deutschland fordert wie zuvor bereits der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte ein sofortiges Moratorium bei der Einführung der Telematik-Infrastruktur (TI). Seit Jahren prägen Pleiten und Pannen die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. Nun verordnet die Gematik, die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte, ab September 2022 einen umfangreichen Austausch der Hardware, um die „Kontinuität des Betriebs“ zu sichern. Langfristig setzt sie allerdings auf die TI 2.0, eine Software-basierte Netzwerklösung, die ohne Hardware auskommt. Warum, fragen nicht nur Augenärzte, sollen sie nun neue, teure Hardware kaufen, die schon bald nur noch teurer Elektroschrott sein werden? Dr. Peter Heinz: „Praxen nicht als Versuchsobjekte missbrauchen.“ Dr. Peter Heinz, der erste Vorsitzende des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands, macht einen konstruktiven Gegenvorschlag: „Statt, wie bereits seit Jahren geschehen, tausende Praxen als Versuchsobjekte für unzureichende IT-Anwendungen zu missbrauchen, sollten Gematik und Konnektorhersteller fiktive Praxen als Testlabore einrichten und sich erst wieder melden, wenn sich die Hard- und Software dort als praxistauglich erwiesen hat.“ Enormer Aufwand statt mehr Effizienz Die TI soll alle Partner im Gesundheitssystem miteinander vernetzen: Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken, Krankenkassen usw. Die Einführung verläuft schleppend. Schon bisher haben Ärztinnen und Ärzte mitsamt ihren Praxisteams die aufgezwungene Einführung der TI als extrem belastend wahrgenommen: Finanziell zahlten sie drauf, weil die mit den Krankenkassen vereinbarten Finanzierungsbeiträge nicht ausreichten. Organisatorisch erwiesen sich Hard- und Software als fehleranfällig und enorm aufwändig. Statt einer höheren Effizienz dank Digitalisierung bringen sie immer wieder Abstürze der Praxis-IT und Störungen der Abläufe &#8211; das ist für alle Beteiligten mehr als nervenaufreibend. Akzeptanz geht vollends verloren Nun hat die Gematik einen Austausch der TI-Konnektoren angekündigt. Diese Geräte verbinden wie ein Router die Arztpraxen mit der Telematik-Infrastruktur. In ihnen sind Sicherheitsmodul-Karten verbaut, die eine Laufzeit von maximal fünf Jahren erlauben. 130.000 Geräte sollen bundesweit ersetzt werden, zusätzlich die Modulkarten der Kartenterminals. Auch der Praxisausweis und der elektronische Heilberufsausweis müssen neu bestellt werden. Die Akzeptanz auf Seiten der Ärzte wird durch dieses Vorgehen vollends verloren gehen. Schon jetzt laufen mehrere Musterklagen gegen den Zwang zum Anschluss der Praxen an die TI. Der BVA schließt sich der Forderung des HNO-Berufsverbands nach einer Lösung an, die einen klaren Mehrwert bietet, leicht zu bedienen ist und deren Finanzierung vollumfänglich von den Krankenkassen übernommen wird. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Dr. Andrea Lietz-Partzsch Pressesprecherin E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/06/stoppt-das-chaos-rund-um-die-telematik-infrastruktur/" data-wpel-link="internal">Stoppt das Chaos rund um die Telematik-Infrastruktur!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der Berufsverband der Augenärzte Deutschland fordert wie zuvor bereits der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte ein sofortiges Moratorium bei der Einführung der Telematik-Infrastruktur (TI). </b></p>
<p>Seit Jahren prägen Pleiten und Pannen die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. Nun verordnet die Gematik, die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte, ab September 2022 einen umfangreichen Austausch der Hardware, um die „Kontinuität des Betriebs“ zu sichern. Langfristig setzt sie allerdings auf die TI 2.0, eine Software-basierte Netzwerklösung, die ohne Hardware auskommt. Warum, fragen nicht nur Augenärzte, sollen sie nun neue, teure Hardware kaufen, die schon bald nur noch teurer Elektroschrott sein werden?</p>
<p><b>Dr. Peter Heinz: „Praxen nicht als Versuchsobjekte missbrauchen.“</b></p>
<p>Dr. Peter Heinz, der erste Vorsitzende des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands, macht einen konstruktiven Gegenvorschlag: „Statt, wie bereits seit Jahren geschehen, tausende Praxen als Versuchsobjekte für unzureichende IT-Anwendungen zu missbrauchen, sollten Gematik und Konnektorhersteller fiktive Praxen als Testlabore einrichten und sich erst wieder melden, wenn sich die Hard- und Software dort als praxistauglich erwiesen hat.“</p>
<p><b>Enormer Aufwand statt mehr Effizienz</b></p>
<p>Die TI soll alle Partner im Gesundheitssystem miteinander vernetzen: Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken, Krankenkassen usw. Die Einführung verläuft schleppend. Schon bisher haben Ärztinnen und Ärzte mitsamt ihren Praxisteams die aufgezwungene Einführung der TI als extrem belastend wahrgenommen: Finanziell zahlten sie drauf, weil die mit den Krankenkassen vereinbarten Finanzierungsbeiträge nicht ausreichten. Organisatorisch erwiesen sich Hard- und Software als fehleranfällig und enorm aufwändig. Statt einer höheren Effizienz dank Digitalisierung bringen sie immer wieder Abstürze der Praxis-IT und Störungen der Abläufe &#8211; das ist für alle Beteiligten mehr als nervenaufreibend.</p>
<p><b>Akzeptanz geht vollends verloren</b></p>
<p>Nun hat die Gematik einen Austausch der TI-Konnektoren angekündigt. Diese Geräte verbinden wie ein Router die Arztpraxen mit der Telematik-Infrastruktur. In ihnen sind Sicherheitsmodul-Karten verbaut, die eine Laufzeit von maximal fünf Jahren erlauben. 130.000 Geräte sollen bundesweit ersetzt werden, zusätzlich die Modulkarten der Kartenterminals. Auch der Praxisausweis und der elektronische Heilberufsausweis müssen neu bestellt werden. Die Akzeptanz auf Seiten der Ärzte wird durch dieses Vorgehen vollends verloren gehen. Schon jetzt laufen mehrere Musterklagen gegen den Zwang zum Anschluss der Praxen an die TI.</p>
<p>Der BVA schließt sich der Forderung des HNO-Berufsverbands nach einer Lösung an, die einen klaren Mehrwert bietet, leicht zu bedienen ist und deren Finanzierung vollumfänglich von den Krankenkassen übernommen wird.</p></div>
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<p>Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)<br />
Tersteegenstr. 12<br />
40474 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 43037-00<br />
Telefax: +49 (211) 43037-20<br />
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<div class="pb-contacts">
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<div class="pb-contact-item">Dr. Andrea Lietz-Partzsch<br />
Pressesprecherin<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/berufsverband-der-augenaerzte-deutschland-ev-bva" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)</a>
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            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Diabetes? Ab in die Augenarztpraxis!</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/04/diabetes-ab-in-die-augenarztpraxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2022 08:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[??fru?herkennung]]></category>
		<category><![CDATA[augenerkrankungen??]]></category>
		<category><![CDATA[bank]]></category>
		<category><![CDATA[bva]]></category>
		<category><![CDATA[diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[diabetiker]]></category>
		<category><![CDATA[focke]]></category>
		<category><![CDATA[fu?r]]></category>
		<category><![CDATA[initiativgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[leitlinie]]></category>
		<category><![CDATA[netzhaut]]></category>
		<category><![CDATA[prof]]></category>
		<category><![CDATA[screening]]></category>
		<category><![CDATA[sehschärfe]]></category>
		<category><![CDATA[ziemssen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Menschen mit Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit, sind regelmäßige Augenuntersuchungen wichtig, damit Folgekrankheiten am Auge früh erkannt und Sehminderungen verhindert werden können. Doch bis zu 50 Prozent der Menschen mit Diabetes erhalten bisher kein Screening; das geht aus Untersuchungen von Krankenkassen hervor. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) und die Initiativgruppe zur Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen (IFDA) fordern verstärkte Anstrengungen zur Aufklärung und Schulung der Betroffenen. Die Zahlen im Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2022 (1) sind ernüchternd: Nach der Neufeststellung eines Typ-2-Diabetes wird nur ein Drittel der Betroffenen umgehend augenärztlich untersucht. Nach zwei Jahren Diabetesdauer sind es immer noch 50 Prozent der Menschen, die dem Screening entgehen. Dabei empfehlen Experten in der S3-Leitlinie zur diabetischen Retinopathie und Makulopathie regelmäßige Augenuntersuchungen, da frühe Stadien der durch die Zuckerkrankheit verursachten Schäden am Auge keine Symptome hervorrufen. Bei Augenuntersuchungen lassen sich Veränderungen dagegen schon erkennen – und dann auch behandeln – bevor eine Sehverschlechterung eintritt. Zu hohe Blutzuckerwerte schädigen die kleinen Blutgefäße (auch) in der Netzhaut des Auges. Zunächst sind es kleine Aussackungen an den Gefäßen, so genannte Mikroaneurysmen. Doch es kann auch zu Blutungen oder zu Gefäßwucherungen kommen, die die Netzhaut schädigen. Da Symptome oft erst in fortgeschrittenen Krankheitsstadien auftreten, ist es umso wichtiger, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln, um Schaden zu verhindern. Diabetes-bedingte Netzhauterkrankungen sind für Menschen im berufstätigen Alter eine der häufigsten Ursachen für Sehbehinderung oder gar Blindheit. Nach Angaben der Gutenberg-Gesundheitsstudie liegt der Anteil der Menschen mit Diabetischer Retinopathie in Deutschland bei 1,53 Prozent der Gesamtbevölkerung – das sind 1.270.000 Betroffene – und bei 21,7 Prozent der Personen mit bekanntem Diabetes (2). Eine Erblindung durch diabetische Retinopathie lässt sich aber heutzutage vermeiden, betont Prof. Dr. Focke Ziemssen, Vorsitzender der IFDA: „Mit einer Kombination guter Risikofaktoreinstellung, regelmäßiger Augenuntersuchungen und gegebenenfalls einer frühzeitigen augenärztlichen Behandlung kann das Sehvermögen erhalten werden.“ Weshalb so viele Menschen mit Diabetes nicht zum augenärztlichen Screening gehen, dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen ist es mangelnde Information und Schulung. Den Betroffenen ist gar nicht bewusst, welche Gefahr die Zuckerkrankheit für ihr Sehvermögen darstellt. Andererseits sind es lange Wartezeiten und der mit der Untersuchung verbundene Aufwand, die manche abschrecken, einen Termin zu vereinbaren. Neben der Prüfung der Sehschärfe und der Untersuchung des vorderen Augenabschnitts ist die gründliche Untersuchung des Augenhintergrunds ein wichtiger Bestandteil des Screenings. Dafür wird die Pupille mit Augentropfen weit gestellt. Danach sieht man für einige Stunden unscharf, weshalb man zu dieser Untersuchung nicht selbst mit dem Auto fahren darf. Prof. Ziemssen betont aber, dass sich der Aufwand lohnt: „Die augenärztliche Untersuchung sollten Menschen mit Diabetes auf keinen Fall auf die lange Bank schieben. Rechtzeitige und regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt sind der beste Schutz der Augen.“ Die Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ In Deutschland leben zirka 8 Millionen Diabetiker. Sie vor wesentlichen Seheinbußen zu bewahren, ist das Ziel der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“. Die Initiativgruppe wurde im September 1990 gegründet. Sie ist als gemeinnütziger Verein beim Amtsgericht Münster eingetragen und vom Finanzamt München anerkannt. Spenden an die Initiativgruppe können demnach steuerlich abgesetzt werden. Das zentrale Anliegen der Initiativgruppe ist es, die diabetischen Augenerkrankungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und die vom Diabetes direkt Betroffenen sowie deren Angehörige über die von diesem Leiden ausgehenden Gefahren für das Sehvermögen aufzuklären. Darüber hinaus soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Allgemeinärzten, Internisten und Kinderärzten mit den Augenärzten gefördert und der Wissensstand der einzelnen Fachgruppen auf dem Laufenden gehalten werden. Mitglied in der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ kann jeder werden, der sich ihrer Zielsetzung verbunden fühlt. Quellen: 1) https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/&#8230; 2) https://www.woche-des-sehens.de/&#8230; Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Dr. Ludger Wollring Pressesprecher Telefon: +49 (211) 4303700 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/04/diabetes-ab-in-die-augenarztpraxis/" data-wpel-link="internal">Diabetes? Ab in die Augenarztpraxis!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Für Menschen mit Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit, sind regelmäßige Augenuntersuchungen wichtig, damit Folgekrankheiten am Auge früh erkannt und Sehminderungen verhindert werden können. Doch bis zu 50 Prozent der Menschen mit Diabetes erhalten bisher kein Screening; das geht aus Untersuchungen von Krankenkassen hervor. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) und die Initiativgruppe zur Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen (IFDA) fordern verstärkte Anstrengungen zur Aufklärung und Schulung der Betroffenen. </b></p>
<p>Die Zahlen im Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2022 (1) sind ernüchternd: Nach der Neufeststellung eines Typ-2-Diabetes wird nur ein Drittel der Betroffenen umgehend augenärztlich untersucht. Nach zwei Jahren Diabetesdauer sind es immer noch 50 Prozent der Menschen, die dem Screening entgehen. Dabei empfehlen Experten in der S3-Leitlinie zur diabetischen Retinopathie und Makulopathie regelmäßige Augenuntersuchungen, da frühe Stadien der durch die Zuckerkrankheit verursachten Schäden am Auge keine Symptome hervorrufen. Bei Augenuntersuchungen lassen sich Veränderungen dagegen schon erkennen – und dann auch behandeln – bevor eine Sehverschlechterung eintritt.</p>
<p>Zu hohe Blutzuckerwerte schädigen die kleinen Blutgefäße (auch) in der Netzhaut des Auges. Zunächst sind es kleine Aussackungen an den Gefäßen, so genannte Mikroaneurysmen. Doch es kann auch zu Blutungen oder zu Gefäßwucherungen kommen, die die Netzhaut schädigen. Da Symptome oft erst in fortgeschrittenen Krankheitsstadien auftreten, ist es umso wichtiger, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln, um Schaden zu verhindern. Diabetes-bedingte Netzhauterkrankungen sind für Menschen im berufstätigen Alter eine der häufigsten Ursachen für Sehbehinderung oder gar Blindheit. Nach Angaben der Gutenberg-Gesundheitsstudie liegt der Anteil der Menschen mit Diabetischer Retinopathie in Deutschland bei 1,53 Prozent der Gesamtbevölkerung – das sind 1.270.000 Betroffene – und bei 21,7 Prozent der Personen mit bekanntem Diabetes (2).</p>
<p>Eine Erblindung durch diabetische Retinopathie lässt sich aber heutzutage vermeiden, betont Prof. Dr. Focke Ziemssen, Vorsitzender der IFDA: „Mit einer Kombination guter Risikofaktoreinstellung, regelmäßiger Augenuntersuchungen und gegebenenfalls einer frühzeitigen augenärztlichen Behandlung kann das Sehvermögen erhalten werden.“</p>
<p>Weshalb so viele Menschen mit Diabetes nicht zum augenärztlichen Screening gehen, dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen ist es mangelnde Information und Schulung. Den Betroffenen ist gar nicht bewusst, welche Gefahr die Zuckerkrankheit für ihr Sehvermögen darstellt. Andererseits sind es lange Wartezeiten und der mit der Untersuchung verbundene Aufwand, die manche abschrecken, einen Termin zu vereinbaren.</p>
<p>Neben der Prüfung der Sehschärfe und der Untersuchung des vorderen Augenabschnitts ist die gründliche Untersuchung des Augenhintergrunds ein wichtiger Bestandteil des Screenings. Dafür wird die Pupille mit Augentropfen weit gestellt. Danach sieht man für einige Stunden unscharf, weshalb man zu dieser Untersuchung nicht selbst mit dem Auto fahren darf. Prof. Ziemssen betont aber, dass sich der Aufwand lohnt: „Die augenärztliche Untersuchung sollten Menschen mit Diabetes auf keinen Fall auf die lange Bank schieben. Rechtzeitige und regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt sind der beste Schutz der Augen.“</p>
<p><b>Die Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ </b></p>
<p>In Deutschland leben zirka 8 Millionen Diabetiker. Sie vor wesentlichen Seheinbußen zu bewahren, ist das Ziel der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“.</p>
<p>Die Initiativgruppe wurde im September 1990 gegründet. Sie ist als gemeinnütziger Verein beim Amtsgericht Münster eingetragen und vom Finanzamt München anerkannt. Spenden an die Initiativgruppe können demnach steuerlich abgesetzt werden.</p>
<p>Das zentrale Anliegen der Initiativgruppe ist es, die diabetischen Augenerkrankungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und die vom Diabetes direkt Betroffenen sowie deren Angehörige über die von diesem Leiden ausgehenden Gefahren für das Sehvermögen aufzuklären. Darüber hinaus soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Allgemeinärzten, Internisten und Kinderärzten mit den Augenärzten gefördert und der Wissensstand der einzelnen Fachgruppen auf dem Laufenden gehalten werden.</p>
<p>Mitglied in der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ kann jeder werden, der sich ihrer Zielsetzung verbunden fühlt.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>1) <a href="https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/user_upload/Gesundheitsbericht_2022_final.pdf" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/&#8230;</a></p>
<p>2) <a href="https://www.woche-des-sehens.de/infothek/zahlen-und-fakten/augenkrankheiten-zahlen-fuer-deutschland" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.woche-des-sehens.de/&#8230;</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)<br />
Tersteegenstr. 12<br />
40474 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 43037-00<br />
Telefax: +49 (211) 43037-20<br />
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<div class="pb-contact-item">Dr. Ludger Wollring<br />
Pressesprecher<br />
Telefon: +49 (211) 4303700<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101;
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/berufsverband-der-augenaerzte-deutschland-ev-bva" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/896976.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/04/diabetes-ab-in-die-augenarztpraxis/" data-wpel-link="internal">Diabetes? Ab in die Augenarztpraxis!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Spezialbrille&#8220; bietet keinen Nutzen bei Makuladegeneration</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/01/spezialbrille-bietet-keinen-nutzen-bei-makuladegeneration/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 08:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[bva]]></category>
		<category><![CDATA[cacho]]></category>
		<category><![CDATA[dog]]></category>
		<category><![CDATA[dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[fixation]]></category>
		<category><![CDATA[gehirn]]></category>
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		<category><![CDATA[sehschärfe]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[trial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2022/01/spezialbrille-bietet-keinen-nutzen-bei-makuladegeneration/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei Makulaerkrankungen sind weder Prismen zur Bildverlagerung noch eine Wellenfrontoptimierung sinnvoll – und auch nicht deren Kombination. Das machen augenärztliche Fachverbände in einer Stellungnahme zur „BEST MACULA Spezialbrille“ klar, die ein Optiker aus Dortmund als Hilfsmittel für Menschen mit Netzhautdegeneration anbietet. Bei einer Makuladegeneration werden Anteile der zentralen Netzhaut zerstört. Das führt zu einem Verlust der zentralen Sehschärfe: Genau dort, wo man hinblickt, ist ein blinder Fleck. Das Gehirn sucht dann als neuen Fixierpunkt auf der Netzhaut die Netzhautstelle mit dem dann schärfsten, aber verminderten Sehen. Mit viel Mühe können die Betroffenen aber die „exzentrische Fixation“ erlernen: Beim Lesen von Texten beispielsweise lernen sie, gezielt „daneben zu sehen“, um noch intakte Netzhautbereiche neben dem geschädigten Areal zu nutzen. Ein Optiker aus Dortmund hat die „BEST MACULA Spezialbrille“ patentieren lassen, die mit Hilfe von Prismen das Bild auf den noch intakten Teil der Netzhaut jeden Auges verlagern soll. Auf diese Weise werde die exzentrische Fixation unterstützt und die Körperhaltung der Betroffenen werde positiv beeinflusst. In der Patentschrift bezieht sich der Optiker auf eine kanadische Publikation (1), in die die Daten von 33 untersuchten Personen einflossen. Dabei handelt es sich um eine retrospektive Analyse, eine Kontrollgruppe wurde nicht untersucht. Falsches Heilversprechen „Es ist davon auszugehen, dass die in der Patentschrift beschriebene Brille nicht besser zur Rehabilitation bei Makuladegeneration geeignet ist als konventionelle Brillen.“ Zu diesem Schluss kommen der Berufsverband der Augenärzte (BVA), die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), die Bielschowsky Gesellschaft (BG) und die Retinologische Gesellschaft (RG) in ihrer Stellungnahme (2). Die Fachverbände werten die entsprechende Darstellung daher als Täuschung. Ein solches falsches Heilversprechen birgt zudem die Gefahr, dass eine sinnvolle Anpassung vergrößernder Sehhilfen, sinnvolle Trainingsmaßnahmen oder gar eine notwendige medikamentöse Behandlung zur Besserung der Sehschärfe unterbleiben. Komplexes Zusammenspiel von Auge und Hirn Das Bild, das über die Hornhaut und Linse ins Auge auf die Netzhaut projiziert wird, wird über die Fasern des Sehnervs und der Sehstrahlung auf die Hirnrinde übertragen. Dabei entsprechen Orte auf der Netzhaut Orten in der Sehrinde. Diese Projektion entspricht einem Koordinatensystem. Ändert sich die Blickrichtung, dann wird das Koordinatensystem „mitgenommen“. Wie Prismen wirken Prismen ändern den Winkel, mit dem Lichtstrahlen ins Auge fallen. Dadurch wird zwar die Abbildung des Raumes verschoben, aber das in der Hirnrinde den Netzhaut-Orten zugeordnete Koordinatensystem wird dadurch nicht verändert. Die Augen führen vielmehr automatisch eine „Einstellbewegung“ aus, die die Wirkung des Prismas kompensiert. Deshalb ist das Tragen von Prismen aus pathophysiologischer Sicht bei einer Makuladegeneration sinnlos. Eine randomisierte englische Studie (3) mit 225 Teilnehmern zeigte dann auch in drei Behandlungsgruppen, die eine Kontrollgruppe umfassten, keinerlei Wirkungsunterschiede, ob nun Prismen eingesetzt wurden oder nicht. Sinnvolles Training anbieten Auch bei der exzentrischen Fixation werden die in der Hirnrinde fixierten Koordinaten nicht neu bewertet. Deshalb ist der Lernprozess bei Makuladegeneration leider sehr mühsam. Es muss trainiert werden, bewusst daneben zu sehen. Es kann auch sein, dass der Bereich, in dem die Netzhautzellen zerstört wurden, im Laufe der Krankheit größer wird, so dass der Ort der bestmöglichen Fixation sich ändert. Den Betroffenen kann geholfen werden, wenn ihnen sinnvolle Rehabilitations- und Trainingsmaßnahmen angeboten werden. Man sollte ihnen nicht versprechen, durch eine Prismenbrille ließe sich auf einfache Art und Weise ein besseres Sehen ermöglichen. Wellenfront-optimierte Gläser – für Patienten mit Makuladegeneration nicht besser als die üblichen Gläser Ein anderer Aspekt, bei dem der Anbieter mit irreführenden Versprechungen arbeitet, sind „Wellenfront-optimierte Gläser“. Theoretisch sollten solche Gläser kleine irreguläre Abbildungsfehler der Augen kompensieren und so zu höherer Sehschärfe führen. Hierbei geht es aber um Sehschärfen zwischen ca. 0,8 &#8211; 1,0 und besser. Durch die Netzhautschäden bei einer Makuladegeneration ist jedoch die Sehschärfe so stark verringert, dass eine Besserung durch die Korrektur kleinster optischer Abbildungsfehler gar nicht bemerkt werden kann. Solche Gläser haben also für Patienten mit Makuladegeneration im Vergleich zu üblichen Gläsern keinen zusätzlichen Nutzen. Quellen: (1) Markowitz Samuel N., Jack E. Teplitsky, Maryam Taheri-Shirazi Restitution of potential visual acuity in low vision patients with the use of yoke prisms. Optom. 2021 Jan 18:S1888-4296(20)30129-1. Doi: 10.1016/j.optom.2020.10.004. (2) https://augeninfo.de/separee/aktuell/2021/stellungnahme_spezialbrille_bestmacula.pdf  (3) Smith HJ, Dickinson CM, Cacho I, Reeves BC, Harper RA. A randomized controlled trial to determine the effectiveness of prism spectacles for patients with age-related macular degeneration. Archives of Ophthalmology 2005;123(8):1042-50 Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Pressekontakt E-Mail: &#080;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#107;&#111;&#110;&#116;&#097;&#107;&#116;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Bei Makulaerkrankungen sind weder Prismen zur Bildverlagerung noch eine Wellenfrontoptimierung sinnvoll – und auch nicht deren Kombination. Das machen augenärztliche Fachverbände in einer Stellungnahme zur „BEST MACULA Spezialbrille“ klar, die ein Optiker aus Dortmund als Hilfsmittel für Menschen mit Netzhautdegeneration anbietet.</b></p>
<p>Bei einer Makuladegeneration werden Anteile der zentralen Netzhaut zerstört. Das führt zu einem Verlust der zentralen Sehschärfe: Genau dort, wo man hinblickt, ist ein blinder Fleck. Das Gehirn sucht dann als neuen Fixierpunkt auf der Netzhaut die Netzhautstelle mit dem dann schärfsten, aber verminderten Sehen. Mit viel Mühe können die Betroffenen aber die „exzentrische Fixation“ erlernen: Beim Lesen von Texten beispielsweise lernen sie, gezielt „daneben zu sehen“, um noch intakte Netzhautbereiche neben dem geschädigten Areal zu nutzen.</p>
<p>Ein Optiker aus Dortmund hat die „BEST MACULA Spezialbrille“ patentieren lassen, die mit Hilfe von Prismen das Bild auf den noch intakten Teil der Netzhaut jeden Auges verlagern soll. Auf diese Weise werde die exzentrische Fixation unterstützt und die Körperhaltung der Betroffenen werde positiv beeinflusst. In der Patentschrift bezieht sich der Optiker auf eine kanadische Publikation (1), in die die Daten von 33 untersuchten Personen einflossen. Dabei handelt es sich um eine retrospektive Analyse, eine Kontrollgruppe wurde nicht untersucht.</p>
<p><b>Falsches Heilversprechen</b></p>
<p>„Es ist davon auszugehen, dass die in der Patentschrift beschriebene Brille nicht besser zur Rehabilitation bei Makuladegeneration geeignet ist als konventionelle Brillen.“ Zu diesem Schluss kommen der Berufsverband der Augenärzte (BVA), die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), die Bielschowsky Gesellschaft (BG) und die Retinologische Gesellschaft (RG) in ihrer Stellungnahme (2). Die Fachverbände werten die entsprechende Darstellung daher als Täuschung. Ein solches falsches Heilversprechen birgt zudem die Gefahr, dass eine sinnvolle Anpassung vergrößernder Sehhilfen, sinnvolle Trainingsmaßnahmen oder gar eine notwendige medikamentöse Behandlung zur Besserung der Sehschärfe unterbleiben.</p>
<p><b>Komplexes Zusammenspiel von Auge und Hirn</b></p>
<p>Das Bild, das über die Hornhaut und Linse ins Auge auf die Netzhaut projiziert wird, wird über die Fasern des Sehnervs und der Sehstrahlung auf die Hirnrinde übertragen. Dabei entsprechen Orte auf der Netzhaut Orten in der Sehrinde. Diese Projektion entspricht einem Koordinatensystem. Ändert sich die Blickrichtung, dann wird das Koordinatensystem „mitgenommen“.</p>
<p><b>Wie Prismen wirken</b></p>
<p>Prismen ändern den Winkel, mit dem Lichtstrahlen ins Auge fallen. Dadurch wird zwar die Abbildung des Raumes verschoben, aber das in der Hirnrinde den Netzhaut-Orten zugeordnete Koordinatensystem wird dadurch nicht verändert. Die Augen führen vielmehr automatisch eine „Einstellbewegung“ aus, die die Wirkung des Prismas kompensiert. Deshalb ist das Tragen von Prismen aus pathophysiologischer Sicht bei einer Makuladegeneration sinnlos. Eine randomisierte englische Studie (3) mit 225 Teilnehmern zeigte dann auch in drei Behandlungsgruppen, die eine Kontrollgruppe umfassten, keinerlei Wirkungsunterschiede, ob nun Prismen eingesetzt wurden oder nicht.</p>
<p><b>Sinnvolles Training anbieten</b></p>
<p>Auch bei der exzentrischen Fixation werden die in der Hirnrinde fixierten Koordinaten nicht neu bewertet. Deshalb ist der Lernprozess bei Makuladegeneration leider sehr mühsam. Es muss trainiert werden, bewusst daneben zu sehen. Es kann auch sein, dass der Bereich, in dem die Netzhautzellen zerstört wurden, im Laufe der Krankheit größer wird, so dass der Ort der bestmöglichen Fixation sich ändert. Den Betroffenen kann geholfen werden, wenn ihnen sinnvolle Rehabilitations- und Trainingsmaßnahmen angeboten werden. Man sollte ihnen nicht versprechen, durch eine Prismenbrille ließe sich auf einfache Art und Weise ein besseres Sehen ermöglichen.</p>
<p><b>Wellenfront-optimierte Gläser – für Patienten mit Makuladegeneration nicht besser als die üblichen Gläser</b></p>
<p>Ein anderer Aspekt, bei dem der Anbieter mit irreführenden Versprechungen arbeitet, sind „Wellenfront-optimierte Gläser“. Theoretisch sollten solche Gläser kleine irreguläre Abbildungsfehler der Augen kompensieren und so zu höherer Sehschärfe führen. Hierbei geht es aber um Sehschärfen zwischen ca. 0,8 &#8211; 1,0 und besser. Durch die Netzhautschäden bei einer Makuladegeneration ist jedoch die Sehschärfe so stark verringert, dass eine Besserung durch die Korrektur kleinster optischer Abbildungsfehler gar nicht bemerkt werden kann. Solche Gläser haben also für Patienten mit Makuladegeneration im Vergleich zu üblichen Gläsern keinen zusätzlichen Nutzen.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>(1) Markowitz Samuel N., Jack E. Teplitsky, Maryam Taheri-Shirazi Restitution of potential visual acuity in low vision patients with the use of yoke prisms. Optom. 2021 Jan 18:S1888-4296(20)30129-1. Doi: 10.1016/j.optom.2020.10.004.</p>
<p>(2) <a href="https://augeninfo.de/separee/aktuell/2021/stellungnahme_spezialbrille_bestmacula.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://augeninfo.de/separee/aktuell/2021/stellungnahme_spezialbrille_bestmacula.pdf</a> </p>
<p>(3) Smith HJ, Dickinson CM, Cacho I, Reeves BC, Harper RA. A randomized controlled trial to determine the effectiveness of prism spectacles for patients with age-related macular degeneration. Archives of Ophthalmology 2005;123(8):1042-50</p></div>
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		<item>
		<title>Mit Umsicht und Durchblick Sport treiben</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/01/mit-umsicht-und-durchblick-sport-treiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2022 10:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[augenärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Augentropfen]]></category>
		<category><![CDATA[brillen]]></category>
		<category><![CDATA[infektionen]]></category>
		<category><![CDATA[kunstlinsen]]></category>
		<category><![CDATA[linse]]></category>
		<category><![CDATA[linsen]]></category>
		<category><![CDATA[operation]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[patientinnen]]></category>
		<category><![CDATA[pilates]]></category>
		<category><![CDATA[Sauna]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[torischen]]></category>
		<category><![CDATA[yoga]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Operation des Grauen Stars (Katarakt) verhilft den Betroffenen zu klarer Sicht und erhöht damit die Sicherheit bei körperlicher Aktivität. Doch unmittelbar nach dem Eingriff sollte man es mit dem Sport nicht übertreiben. Dr. Thomas Katlun, Leiter des Ressorts Sportophthalmologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. gibt Ratschläge für den richtigen Wiedereinstieg in körperliche Aktivitäten nach einem Austausch der körpereigenen Linse. Rund 800.000 mal im Jahr führen Augenchirurgen in Deutschland eine Katarakt-Operation aus, bei der die trüb gewordene Linse des Auges gegen ein Kunststoffimplantat ausgetauscht wird. Die Operationstechniken sind ausgereift und die Betroffenen profitieren nach dem Eingriff von einer höheren Lebensqualität. Besser sehen bedeutet für die oft schon älteren Patientinnen und Patienten eine bessere Orientierung und eine größere Sicherheit bei körperlichen Aktivitäten. Doch beim Wiedereinstieg in den Sport gilt es, Umsicht walten zu lassen. Heilung geht vor Zunächst einmal geht Heilung vor sportlicher Aktivität, auch wenn die Katarakt-Operation nur ein kleiner Eingriff ist, der in den allermeisten Fällen ambulant ausgeführt wird. Man sollte dem Auge daher Ruhe gönnen, ihm Erschütterungen ersparen und es vor Infektionen schützen. Andererseits sollten gerade ältere Patienten und Patientinnen nach der Operation ihre Aktivitäten nicht zu lange aussetzen, da ein Wiedereinstieg umso schwerer fällt, je länger die Pause gedauert hat. Dr. Katlun nennt einige Grundregeln, die Patienten und Patientinnen beherzigen sollten: Zunächst keine Besuche in Schwimmbad oder Sauna Nach der Operation erhalten Patientinnen und Patienten entzündungshemmende Augentropfen. Solange sie genommen werden, mindestens aber zwei Wochen nach dem Eingriff, sollte man auf Besuche im Schwimmbad oder der Sauna verzichten, um das Auge vor Infektionen zu schützen. Die ersten Tage nach dem Eingriff: Bewegung ohne Erschütterung In den ersten Tagen bis zur Kontrolluntersuchung, die in der Regel eine Woche nach der Operation stattfindet, sind Bewegungen und Übungen ohne Erschütterungen angeraten: Wandern, leichtes Laufen, Fahrradfahren sind hier geeignete Aktivitäten. Auch statische Übungen aus dem Bereich des Yoga oder Pilates kann man sich schon zutrauen. Auch das Bücken und das Heben schwerer Gegenstände ist problemlos möglich. Wenn bei der Kontrolluntersuchung ein stabiler Sitz der Linse festgestellt wurde, dann können anschließend alle Sportarten wieder ausgeführt werden, auch Laufen, Kraftsport und Ballsportarten. Brillen schützen vor Wind und Fremdkörpern Je nach Sportart ist das Tragen von Brillen, die das Auge vor Wind und Fremdkörpern schützen, ohnehin angeraten. Eine endgültige Korrektur einer Fehlsichtigkeit ist allerdings erst etwa fünf bis sechs Wochen nach der Operation möglich. Sonderfall torische Intraokularlinsen Einen Sonderfall stellen torische Intraokularlinsen dar. Diese besonderen Kunstlinsen können eine vor der Operation bestehenden Hornhautverkrümmung ausgleichen. Diese Linsen haben in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen unterschiedliche Brechwerte. Bei ihnen ist ein stabiler Sitz im Auge besonders wichtig. Denn wenn sie im Auge rotieren, wird das Ziel, den Sehfehler zu korrigieren nicht erreicht. Deshalb sollten vier Wochen nach der Implantation einer torischen Linse Sportarten wie beispielsweise Reiten gemieden werden, die mit Erschütterungen verbunden sind. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Dr. Ludger Wollring Pressesprecher Telefon: +49 (211) 4303700 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/01/mit-umsicht-und-durchblick-sport-treiben/" data-wpel-link="internal">Mit Umsicht und Durchblick Sport treiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Operation des Grauen Stars (Katarakt) verhilft den Betroffenen zu klarer Sicht und erhöht damit die Sicherheit bei körperlicher Aktivität. Doch unmittelbar nach dem Eingriff sollte man es mit dem Sport nicht übertreiben. Dr. Thomas Katlun, Leiter des Ressorts Sportophthalmologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. gibt Ratschläge für den richtigen Wiedereinstieg in körperliche Aktivitäten nach einem Austausch der körpereigenen Linse.</b></p>
<p>Rund 800.000 mal im Jahr führen Augenchirurgen in Deutschland eine Katarakt-Operation aus, bei der die trüb gewordene Linse des Auges gegen ein Kunststoffimplantat ausgetauscht wird. Die Operationstechniken sind ausgereift und die Betroffenen profitieren nach dem Eingriff von einer höheren Lebensqualität. Besser sehen bedeutet für die oft schon älteren Patientinnen und Patienten eine bessere Orientierung und eine größere Sicherheit bei körperlichen Aktivitäten. Doch beim Wiedereinstieg in den Sport gilt es, Umsicht walten zu lassen.</p>
<p><b>Heilung geht vor</b></p>
<p>Zunächst einmal geht Heilung vor sportlicher Aktivität, auch wenn die Katarakt-Operation nur ein kleiner Eingriff ist, der in den allermeisten Fällen ambulant ausgeführt wird. Man sollte dem Auge daher Ruhe gönnen, ihm Erschütterungen ersparen und es vor Infektionen schützen. Andererseits sollten gerade ältere Patienten und Patientinnen nach der Operation ihre Aktivitäten nicht zu lange aussetzen, da ein Wiedereinstieg umso schwerer fällt, je länger die Pause gedauert hat. Dr. Katlun nennt einige Grundregeln, die Patienten und Patientinnen beherzigen sollten:</p>
<p><b>Zunächst keine Besuche in Schwimmbad oder Sauna</b></p>
<p>Nach der Operation erhalten Patientinnen und Patienten entzündungshemmende Augentropfen. Solange sie genommen werden, mindestens aber zwei Wochen nach dem Eingriff, sollte man auf Besuche im Schwimmbad oder der Sauna verzichten, um das Auge vor Infektionen zu schützen.</p>
<p><b>Die ersten Tage nach dem Eingriff: Bewegung ohne Erschütterung</b></p>
<p>In den ersten Tagen bis zur Kontrolluntersuchung, die in der Regel eine Woche nach der Operation stattfindet, sind Bewegungen und Übungen ohne Erschütterungen angeraten: Wandern, leichtes Laufen, Fahrradfahren sind hier geeignete Aktivitäten. Auch statische Übungen aus dem Bereich des Yoga oder Pilates kann man sich schon zutrauen. Auch das Bücken und das Heben schwerer Gegenstände ist problemlos möglich.</p>
<p>Wenn bei der Kontrolluntersuchung ein stabiler Sitz der Linse festgestellt wurde, dann können anschließend alle Sportarten wieder ausgeführt werden, auch Laufen, Kraftsport und Ballsportarten.</p>
<p><b>Brillen schützen vor Wind und Fremdkörpern</b></p>
<p>Je nach Sportart ist das Tragen von Brillen, die das Auge vor Wind und Fremdkörpern schützen, ohnehin angeraten. Eine endgültige Korrektur einer Fehlsichtigkeit ist allerdings erst etwa fünf bis sechs Wochen nach der Operation möglich.</p>
<p><b>Sonderfall torische Intraokularlinsen</b></p>
<p>Einen Sonderfall stellen torische Intraokularlinsen dar. Diese besonderen Kunstlinsen können eine vor der Operation bestehenden Hornhautverkrümmung ausgleichen. Diese Linsen haben in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen unterschiedliche Brechwerte. Bei ihnen ist ein stabiler Sitz im Auge besonders wichtig. Denn wenn sie im Auge rotieren, wird das Ziel, den Sehfehler zu korrigieren nicht erreicht. Deshalb sollten vier Wochen nach der Implantation einer torischen Linse Sportarten wie beispielsweise Reiten gemieden werden, die mit Erschütterungen verbunden sind.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)<br />
Tersteegenstr. 12<br />
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Telefon: +49 (211) 43037-00<br />
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<div class="pb-contact-item">Dr. Ludger Wollring<br />
Pressesprecher<br />
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/01/mit-umsicht-und-durchblick-sport-treiben/" data-wpel-link="internal">Mit Umsicht und Durchblick Sport treiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Diabetes mellitus: KI-Systeme enttäuschen bei der  Beurteilung von Netzhautfotos</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/01/diabetes-mellitus-ki-systeme-enttaeuschen-bei-der-beurteilung-von-netzhautfotos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[augenerkrankungen??]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Computer-gestützte Diagnosesysteme können beim Erkennen einer diabetischen Netzhauterkrankung (diabetische Retinopathie) nicht durchgehend überzeugen – dies stellten Aaron Y Lee und Mitarbeiter in einer Studie fest, die kürzlich in der Zeitschrift „Diabetes Care“ veröffentlicht wurde. In der Studie wurde die Treffsicherheit von Bilderkennungssystemen bei der Beurteilung alltagstypischer Netzhautfotos von Patienten mit Diabetes mellitus mit der Leistung von menschlichen Gutachtern verglichen. Die Fotos des Augenhintergrundes stammten von Patienten amerikanischer „Veterans Affairs“-Krankenhäuser. Die Sensitivität, also die Sicherheit, keine Befunde zu übersehen, variierte bei den Bilderkennungsgeräten sehr stark: Sie lag zwischen 51% und 86%. Die Bilderkennung basiert letztlich auf Systemen, die mit neuronalen Netzen, also sogenannter künstlicher Intelligenz (KI), trainiert wurden. Die mäßigen Ergebnisse dieses Belastungstests müssen ernst genommen werden, zumal die Anzahl der Patienten mit 23.724 groß ist und im Schnitt 3,5 Bildern mit einem Bildausschnitt von mindestens 45° präsentiert wurden. Grundsätzlich ist bei der Bewertung der Methoden zu beachten, dass sich bei der augenärztlichen stereoskopischen Untersuchung ein dreidimensionales Bild ergibt und so Veränderungen erkannt und eingestuft werden können, die auf einem Foto nivelliert sind. Dr. Georg Spital, Generalsekretär der interdisziplinären Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ (IFDA), weist auf mögliche Gründe für die übersehenen Veränderungen hin: „Während die KI-basierten Verfahren für sehr frühe Veränderungen der Diabeteserkrankung des Auges wie kleine Punktblutungen und Mikroaneurysmen sogar etwas empfindlicher waren, dürften die Probleme ganz wesentlich mit der unterschiedlichen Qualität der verwendeten Fotografien zusammenhängen.“ Professor Dr. Focke Ziemssen (Universitätsaugenklinik Leipzig), der 1. Vorsitzende der IFDA, weist darauf hin, dass eine Zulassung durch die FDA nicht für die bedenkenlose Anwendung im deutschen Versorgungskontext ausreicht: „Die Spezifität der KI-Systeme hat sich in den letzten Jahren zwar kontinuierlich verbessert, bevor sie klinisch angewandt werden, müssen aber alle Algorithmen dieser Bilderkennungsgeräte gründlich an realen Daten getestet werden.“ Weiterhin stellt er fest: „Die automatisierten Systeme sind besser darin geworden, Überdiagnostik und somit unnötige Verunsicherung zu vermeiden, dennoch bleiben für den Patienten bei einem Computerbefund viele Fragen unbeantwortet, die ausschließlich im Gespräch mit dem Augenarzt geklärt werden können.“ Beide Experten sind sich einig: „Bei der Erhebung von Computerbefunden des Augenhintergrundes von Menschen mit Diabetes mellitus muss gewährleistet sein, dass die Patienten im Zweifelsfall zum Augenarzt überwiesen und von diesem weiterbetreut werden.“ Quelle: Lee A Y et al (2021) Multicenter, head-to-head, real-world validation study of seven automated Artificial Intelligence Diabetic Retinopathy Screening Systems. Diabetes Care 44: 1168–1175 &#124; https://doi.org/10.2337/dc20-1877 Die Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ In Deutschland leben zirka 8 Millionen Diabetiker. Sie vor wesentlichen Seheinbußen zu bewahren, ist das Ziel der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“. Die Initiativgruppe wurde im September 1990 gegründet. Sie ist als gemeinnütziger Verein beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen und vom Finanzamt Düsseldorf anerkannt. Spenden an die Initiativgruppe können demnach steuerlich abgesetzt werden. Das zentrale Anliegen der Initiativgruppe ist es, die diabetischen Augenerkrankungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und die vom Diabetes direkt Betroffenen sowie deren Angehörige über die von diesem Leiden ausgehenden Gefahren für das Sehvermögen aufzuklären. Darüber hinaus soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Allgemeinärzten, Internisten und Kinderärzten mit den Augenärzten gefördert und der Wissensstand der einzelnen Fachgruppen auf dem Laufenden gehalten werden. Mitglied in der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ kann jeder werden, der sich ihrer Zielsetzung verbunden fühlt. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Dr. Ludger Wollring Pressesprecher Telefon: +49 (211) 4303700 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/01/diabetes-mellitus-ki-systeme-enttaeuschen-bei-der-beurteilung-von-netzhautfotos/" data-wpel-link="internal">Diabetes mellitus: KI-Systeme enttäuschen bei der  Beurteilung von Netzhautfotos</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Computer-gestützte Diagnosesysteme können beim Erkennen einer diabetischen Netzhauterkrankung (diabetische Retinopathie) nicht durchgehend überzeugen – dies stellten Aaron Y Lee und Mitarbeiter in einer Studie fest, die kürzlich in der Zeitschrift „Diabetes Care“ veröffentlicht wurde.</p>
<p>In der Studie wurde die Treffsicherheit von Bilderkennungssystemen bei der Beurteilung alltagstypischer Netzhautfotos von Patienten mit Diabetes mellitus mit der Leistung von menschlichen Gutachtern verglichen. Die Fotos des Augenhintergrundes stammten von Patienten amerikanischer „Veterans Affairs“-Krankenhäuser.</p>
<p>Die Sensitivität, also die Sicherheit, keine Befunde zu übersehen, variierte bei den Bilderkennungsgeräten sehr stark: Sie lag zwischen 51% und 86%. Die Bilderkennung basiert letztlich auf Systemen, die mit neuronalen Netzen, also sogenannter künstlicher Intelligenz (KI), trainiert wurden.</p>
<p>Die mäßigen Ergebnisse dieses Belastungstests müssen ernst genommen werden, zumal die Anzahl der Patienten mit 23.724 groß ist und im Schnitt 3,5 Bildern mit einem Bildausschnitt von mindestens 45° präsentiert wurden. Grundsätzlich ist bei der Bewertung der Methoden zu beachten, dass sich bei der augenärztlichen stereoskopischen Untersuchung ein dreidimensionales Bild ergibt und so Veränderungen erkannt und eingestuft werden können, die auf einem Foto nivelliert sind.</p>
<p>Dr. Georg Spital, Generalsekretär der interdisziplinären Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ (IFDA), weist auf mögliche Gründe für die übersehenen Veränderungen hin: „Während die KI-basierten Verfahren für sehr frühe Veränderungen der Diabeteserkrankung des Auges wie kleine Punktblutungen und Mikroaneurysmen sogar etwas empfindlicher waren, dürften die Probleme ganz wesentlich mit der unterschiedlichen Qualität der verwendeten Fotografien zusammenhängen.“</p>
<p>Professor Dr. Focke Ziemssen (Universitätsaugenklinik Leipzig), der 1. Vorsitzende der IFDA, weist darauf hin, dass eine Zulassung durch die FDA nicht für die bedenkenlose Anwendung im deutschen Versorgungskontext ausreicht: „Die Spezifität der KI-Systeme hat sich in den letzten Jahren zwar kontinuierlich verbessert, bevor sie klinisch angewandt werden, müssen aber alle Algorithmen dieser Bilderkennungsgeräte gründlich an realen Daten getestet werden.“ Weiterhin stellt er fest: „Die automatisierten Systeme sind besser darin geworden, Überdiagnostik und somit unnötige Verunsicherung zu vermeiden, dennoch bleiben für den Patienten bei einem Computerbefund viele Fragen unbeantwortet, die ausschließlich im Gespräch mit dem Augenarzt geklärt werden können.“</p>
<p>Beide Experten sind sich einig: „Bei der Erhebung von Computerbefunden des Augenhintergrundes von Menschen mit Diabetes mellitus muss gewährleistet sein, dass die Patienten im Zweifelsfall zum Augenarzt überwiesen und von diesem weiterbetreut werden.“</p>
<p>Quelle: Lee A Y et al (2021) Multicenter, head-to-head, real-world validation study of seven automated Artificial Intelligence Diabetic Retinopathy Screening Systems. Diabetes Care 44: 1168–1175 | <a href="https://doi.org/10.2337/dc20-1877" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://doi.org/10.2337/dc20-1877</a></p>
<p><b>Die Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“</b></p>
<p>In Deutschland leben zirka 8 Millionen Diabetiker. Sie vor wesentlichen Seheinbußen zu bewahren, ist das Ziel der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“.</p>
<p>Die Initiativgruppe wurde im September 1990 gegründet. Sie ist als gemeinnütziger Verein beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen und vom Finanzamt Düsseldorf anerkannt. Spenden an die Initiativgruppe können demnach steuerlich abgesetzt werden.</p>
<p>Das zentrale Anliegen der Initiativgruppe ist es, die diabetischen Augenerkrankungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und die vom Diabetes direkt Betroffenen sowie deren Angehörige über die von diesem Leiden ausgehenden Gefahren für das Sehvermögen aufzuklären. Darüber hinaus soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Allgemeinärzten, Internisten und Kinderärzten mit den Augenärzten gefördert und der Wissensstand der einzelnen Fachgruppen auf dem Laufenden gehalten werden.</p>
<p>Mitglied in der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ kann jeder werden, der sich ihrer Zielsetzung verbunden fühlt.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)<br />
Tersteegenstr. 12<br />
40474 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 43037-00<br />
Telefax: +49 (211) 43037-20<br />
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<div class="pb-contact-item">Dr. Ludger Wollring<br />
Pressesprecher<br />
Telefon: +49 (211) 4303700<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/berufsverband-der-augenaerzte-deutschland-ev-bva" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Damit Weihnachten nicht ins Auge geht</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2021/12/damit-weihnachten-nicht-ins-auge-geht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 12:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[blutungen]]></category>
		<category><![CDATA[darts]]></category>
		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spielzeugwaffen, mit denen sich Geschosse – ob Schaumstoffbälle, Pfeile mit Saugnapf oder anderes – verschießen lassen, werden oft unterschätzt. Bei Unfällen kann es zu schwerwiegenden Augenverletzungen mit langfristigen Folgen für die Betroffenen kommen. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. rät deshalb, beim Kauf von Weihnachtsgeschenken besonders auf die Sicherheit zu achten. Ob Darts, ob Spielzeugpistole oder Nerf-Blaster: Das Spektrum an Geschossspielzeugen ist breit. Die Projektile sind in der Regel aus Kunststoff und die Käufer gehen davon aus, dass damit kein Schaden angerichtet werden kann. Eine Untersuchung von Rechtsmedizinern des Universitäts-Klinikums Düsseldorf kommt jedoch zu dem Schluss, dass die Gefahren für das Auge unterschätzt werden. Die verschiedenen auf dem Markt verfügbaren Modelle erreichen teilweise Energiedichten, die die Grenzwerte der Spielzeugrichtlinie überschreiten, so das Fazit der Autoren. Besondere Risiken für die Augen Die Augen sind besonders empfindlich und können, wenn sie von einem Geschoss getroffen werden, schwer verletzt werden. Auch wenn das Geschoss die Augenhülle nicht durchtrennt, kann es zu Blutungen kommen, zu Verletzungen der Linse oder der Netzhaut. Bleibende Sehbeeinträchtigungen können die Folge sein. Generell, aber besonders bei Kindern sollten solche das Sehvermögen bedrohende Verletzungen unbedingt vermieden werden. Ratschläge der Augenärzte Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands nimmt diese Erkenntnisse zum Anlass, für den Kauf von Weihnachtsgeschenken einige Tipps zu veröffentlichen: &#8211; Spielzeuge mit scharfen, herausragenden Kanten oder Spielzeuge, mit denen Projektile verschossen werden können, sollten nicht verschenkt werden. &#8211; Potenziell gefährliches Spielzeug sollten Kinder nur unter Aufsicht benutzen. &#8211; Auch Laserpointer bergen Gefahren für das Auge. Sie gehören deshalb nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen. &#8211; Wenn Kinder Sportgeräte zu Weihnachten geschenkt bekommen, sollte man auch an den entsprechenden Augenschutz denken. &#8211; Sollte es im Spiel doch einmal zu einer Augenverletzung kommen, ist unverzüglich augenärztliche Hilfe zu suchen. Auch eine Augenverletzung, die zunächst harmlos erscheint, kann bedrohliche Langzeitfolgen haben und muss so schnell wie möglich fachärztlich untersucht und behandelt werden. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Tersteegenstr. 12 40474 D&#252;sseldorf Telefon: +49 (211) 43037-00 Telefax: +49 (211) 43037-20 http://www.augenarztfinder.de Ansprechpartner: Dr. Ludger Wollring Pressesprecher Telefon: +49 (211) 4303700 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#097;&#117;&#103;&#101;&#110;&#105;&#110;&#102;&#111;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Alle Meldungen von Berufsverband der Augen&#228;rzte Deutschland e.V. (BVA) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/12/damit-weihnachten-nicht-ins-auge-geht/" data-wpel-link="internal">Damit Weihnachten nicht ins Auge geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Spielzeugwaffen, mit denen sich Geschosse – ob Schaumstoffbälle, Pfeile mit Saugnapf oder anderes – verschießen lassen, werden oft unterschätzt. Bei Unfällen kann es zu schwerwiegenden Augenverletzungen mit langfristigen Folgen für die Betroffenen kommen. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. rät deshalb, beim Kauf von Weihnachtsgeschenken besonders auf die Sicherheit zu achten.</b></p>
<p>Ob Darts, ob Spielzeugpistole oder Nerf-Blaster: Das Spektrum an Geschossspielzeugen ist breit. Die Projektile sind in der Regel aus Kunststoff und die Käufer gehen davon aus, dass damit kein Schaden angerichtet werden kann. Eine Untersuchung von Rechtsmedizinern des Universitäts-Klinikums Düsseldorf kommt jedoch zu dem Schluss, dass die Gefahren für das Auge unterschätzt werden. Die verschiedenen auf dem Markt verfügbaren Modelle erreichen teilweise Energiedichten, die die Grenzwerte der Spielzeugrichtlinie überschreiten, so das Fazit der Autoren.</p>
<p><b>Besondere Risiken für die Augen</b></p>
<p>Die Augen sind besonders empfindlich und können, wenn sie von einem Geschoss getroffen werden, schwer verletzt werden. Auch wenn das Geschoss die Augenhülle nicht durchtrennt, kann es zu Blutungen kommen, zu Verletzungen der Linse oder der Netzhaut. Bleibende Sehbeeinträchtigungen können die Folge sein. Generell, aber besonders bei Kindern sollten solche das Sehvermögen bedrohende Verletzungen unbedingt vermieden werden.</p>
<p><b>Ratschläge der Augenärzte</b></p>
<p>Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands nimmt diese Erkenntnisse zum Anlass, für den Kauf von Weihnachtsgeschenken einige Tipps zu veröffentlichen:</p>
<p>&#8211; Spielzeuge mit scharfen, herausragenden Kanten oder Spielzeuge, mit denen Projektile verschossen werden können, sollten nicht verschenkt werden.</p>
<p>&#8211; Potenziell gefährliches Spielzeug sollten Kinder nur unter Aufsicht benutzen.</p>
<p>&#8211; Auch Laserpointer bergen Gefahren für das Auge. Sie gehören deshalb nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.</p>
<p>&#8211; Wenn Kinder Sportgeräte zu Weihnachten geschenkt bekommen, sollte man auch an den entsprechenden Augenschutz denken.</p>
<p>&#8211; Sollte es im Spiel doch einmal zu einer Augenverletzung kommen, ist unverzüglich augenärztliche Hilfe zu suchen. Auch eine Augenverletzung, die zunächst harmlos erscheint, kann bedrohliche Langzeitfolgen haben und muss so schnell wie möglich fachärztlich untersucht und behandelt werden.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Berufsverband der Augen&auml;rzte Deutschland e.V. (BVA)<br />
Tersteegenstr. 12<br />
40474 D&uuml;sseldorf<br />
Telefon: +49 (211) 43037-00<br />
Telefax: +49 (211) 43037-20<br />
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<div class="pb-contact-item">Dr. Ludger Wollring<br />
Pressesprecher<br />
Telefon: +49 (211) 4303700<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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</ul></div>
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