<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Firma INKOTA-netzwerk, Autor bei MyNewsChannel</title>
	<atom:link href="https://www.mynewschannel.net/author/firma_inkota-netzwerk/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.mynewschannel.net/author/firma_inkota-netzwerk/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Jan 2024 15:42:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.5.8</generator>
	<item>
		<title>INKOTA kritisiert Einsatz verbotener Pestizide im Kakaoanbau</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2024/01/inkota-kritisiert-einsatz-verbotener-pestizide-im-kakaoanbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[chocolate]]></category>
		<category><![CDATA[d??ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[inkota]]></category>
		<category><![CDATA[kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kinderarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[lindt]]></category>
		<category><![CDATA[mars]]></category>
		<category><![CDATA[milka]]></category>
		<category><![CDATA[Nestlé]]></category>
		<category><![CDATA[petition]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2024/01/inkota-kritisiert-einsatz-verbotener-pestizide-im-kakaoanbau/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die entwicklungspolitische Organisation INKOTA fordert die Schokoladenindustrie auf, den Einsatz von hochgefährlichen Pestiziden in ihren Kakaolieferketten zu beenden. Noch immer kommen im Kakaoanbau in Westafrika Pestizidwirkstoffe zum Einsatz, die in der EU wegen ihrer schädlichen Wirkung für die menschliche Gesundheit und Umwelt bereits verboten sind. Darunter sind auch Wirkstoffe, die bei Kindern das Nervensystem schädigen können. Rund 1,5 Millionen Kinder arbeiten in Ghana und der Côte d’Ivoire im Kakaoanbau. Mehr als 8.300 Menschen hatten eine Petition der INKOTA-Kampagne „Make Chocolate Fair!“ an acht große Schokoladenunternehmen unterschrieben.  Eine Vertreterin des weltweit umsatzstärksten Schokoladenherstellers MARS nahm die Unterschriften am Donnerstag in Berlin im Rahmen einer Protestaktion vor dem M&#38;M Store entgegen. „Die gefährlichen Chemikalien vergiften Kakaobäuerinnen und -bauern sowie ihre Kinder in den Kakaoanbauregionen und zerstören die Umwelt. Das dürfen wir nicht weiter hinnehmen! Der Einsatz von hochgefährlichen Pestiziden im Kakaoanbau stellt eine inakzeptable Verletzung der Menschenrechte auf Gesundheit und einen sicheren Arbeitsplatz dar. Schokoladenhersteller wie MARS haben eine gesetzliche Verantwortung, diese zu schützen. Dafür müssen sie endlich Lösungen präsentieren“, erklärte Juliane Bing, Projektreferentin Westafrika bei INKOTA. Mit einer Verbraucher*innen-Aktion im Rahmen der Kampagne „Make Chocolate Fair!“ hatte INKOTA marktführende Schokoladenhersteller in Deutschland aufgefordert, den Einsatz von in der EU verbotenen Pestizidwirkstoffen in ihren Lieferketten bis 2025 zu beenden und das Thema Pestizide so erstmals als menschenrechtliches Risiko auf die Agenda der Schokoladenindustrie gesetzt. 8.377 Menschen unterzeichneten den Appell. Nur drei der acht angesprochenen Unternehmen, darunter auch MARS, waren zu einem persönlichen Gespräch mit INKOTA bereit. Die wenigen Rückmeldungen der Schokoladenhersteller haben gezeigt, dass die Industrie den Einsatz von hochgefährlichen Pestiziden im Kakaoanbau nicht bzw. nur unzureichend adressieren. Bisher kann keines der führenden Unternehmen darlegen, wie es Kakaobäuerinnen und -bauern in seinen Lieferketten systematisch vor den verheerenden Auswirkungen der hochgefährlichen Pestizide schützt.  „Die von den Unternehmen vorgestellten Maßnahmen sind ungenügend. Unternehmen wie Mars müssen den Pestizideinsatz endlich als menschenrechtliches Risiko anerkennen. Brennende Augen, Hautausschläge, das Risiko an Krebs zu erkranken – die gesundheitlichen Auswirkungen hochgefährlicher Pestizide sind für alle Menschen dieselben. Egal ob sie in Deutschland oder im Kakaoanbau in Ghana oder der Côte d’Ivoire angewendet werden“, kritisierte Juliane Bing. Neben MARS sprach INKOTA auch mit Nestlé und Ritter Sport zu den Forderungen. Lindt &#38; Sprüngli sowie Storck äußerten sich nur schriftlich. Die Unternehmen Ferrero, Mondelez (Milka) und Stollwerk ignorieren die Forderungen bis heute.  Das INKOTA-netzwerk koordiniert die Kampagne „Make Chocolate Fair!“, die sich mit Verbraucher*innen-Aktionen für die Einhaltung der Menschenrechten und das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit in der Kakaolieferkette einsetzt. Weitere Informationen  In Kürze finden Sie Fotos von der Aktion im Pressebereich auf inkota.de zum Download Weitere Informationen zur Petition Weitere Informationen zum Pestizideinsatz im Kakaoanbau Infoblatt zu Pestiziden im Kakaoanbau Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Ansprechpartner: Juliane Bing Telefon: +49 (30) 4208202-31 E-Mail: &#098;&#105;&#110;&#103;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2024/01/inkota-kritisiert-einsatz-verbotener-pestizide-im-kakaoanbau/" data-wpel-link="internal">INKOTA kritisiert Einsatz verbotener Pestizide im Kakaoanbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die entwicklungspolitische Organisation INKOTA fordert die Schokoladenindustrie auf, den Einsatz von hochgefährlichen Pestiziden in ihren Kakaolieferketten zu beenden. Noch immer kommen im Kakaoanbau in Westafrika Pestizidwirkstoffe zum Einsatz, die in der EU wegen ihrer schädlichen Wirkung für die menschliche Gesundheit und Umwelt bereits verboten sind. Darunter sind auch Wirkstoffe, die bei Kindern das Nervensystem schädigen können. Rund 1,5 Millionen Kinder arbeiten in Ghana und der Côte d’Ivoire im Kakaoanbau. Mehr als 8.300 Menschen hatten eine Petition der INKOTA-Kampagne „Make Chocolate Fair!“ an acht große Schokoladenunternehmen unterschrieben.  Eine Vertreterin des weltweit umsatzstärksten Schokoladenherstellers MARS nahm die Unterschriften am Donnerstag in Berlin im Rahmen einer Protestaktion vor dem M&amp;M Store entgegen.</b></p>
<p>„<i>Die gefährlichen Chemikalien vergiften Kakaobäuerinnen und -bauern sowie ihre Kinder in den Kakaoanbauregionen und zerstören die Umwelt. Das dürfen wir nicht weiter hinnehmen! Der Einsatz von hochgefährlichen Pestiziden im Kakaoanbau stellt eine inakzeptable Verletzung der Menschenrechte auf Gesundheit und einen sicheren Arbeitsplatz dar. Schokoladenhersteller wie MARS haben eine gesetzliche Verantwortung, diese zu schützen. Dafür müssen sie endlich Lösungen präsentieren</i>“, erklärte Juliane Bing, Projektreferentin Westafrika bei INKOTA.</p>
<p>Mit einer Verbraucher*innen-Aktion im Rahmen der Kampagne „Make Chocolate Fair!“ hatte INKOTA marktführende Schokoladenhersteller in Deutschland aufgefordert, den Einsatz von in der EU verbotenen Pestizidwirkstoffen in ihren Lieferketten bis 2025 zu beenden und das Thema Pestizide so erstmals als menschenrechtliches Risiko auf die Agenda der Schokoladenindustrie gesetzt. 8.377 Menschen unterzeichneten den Appell.</p>
<p>Nur drei der acht angesprochenen Unternehmen, darunter auch MARS, waren zu einem persönlichen Gespräch mit INKOTA bereit. Die wenigen Rückmeldungen der Schokoladenhersteller haben gezeigt, dass die Industrie den Einsatz von hochgefährlichen Pestiziden im Kakaoanbau nicht bzw. nur unzureichend adressieren. Bisher kann keines der führenden Unternehmen darlegen, wie es Kakaobäuerinnen und -bauern in seinen Lieferketten systematisch vor den verheerenden Auswirkungen der hochgefährlichen Pestizide schützt. </p>
<p>„<i>Die von den Unternehmen vorgestellten Maßnahmen sind ungenügend. Unternehmen wie Mars müssen den Pestizideinsatz endlich als menschenrechtliches Risiko anerkennen. Brennende Augen, Hautausschläge, das Risiko an Krebs zu erkranken – die gesundheitlichen Auswirkungen hochgefährlicher Pestizide sind für alle Menschen dieselben. Egal ob sie in Deutschland oder im Kakaoanbau in Ghana oder der Côte d’Ivoire angewendet werden</i>“, kritisierte Juliane Bing.</p>
<p>Neben MARS sprach INKOTA auch mit Nestlé und Ritter Sport zu den Forderungen. Lindt &amp; Sprüngli sowie Storck äußerten sich nur schriftlich. Die Unternehmen Ferrero, Mondelez (Milka) und Stollwerk ignorieren die Forderungen bis heute. </p>
<p>Das INKOTA-netzwerk koordiniert die Kampagne „Make Chocolate Fair!“, die sich mit Verbraucher*innen-Aktionen für die Einhaltung der Menschenrechten und das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit in der Kakaolieferkette einsetzt.</p>
<p><b>Weitere Informationen </b></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AUoAADSRw8MAAchjt2wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBlslZaUMq-JpFrTTCNFS56HQrPXwALtJ8/2/qebvJqKYMyDATV3S-K4NGQ/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL3ByZXNzZS9wcmVzc2VtaXR0ZWlsdW5nZW4vaW5rb3RhLWtyaXRpc2llcnQtZWluc2F0ei12ZXJib3RlbmVyLXBlc3RpemlkZS1pbS1rYWthb2FuYmF1" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">In Kürze finden Sie Fotos von der Aktion im Pressebereich auf inkota.de zum Download</a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AUoAADSRw8MAAchjt2wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBlslZaUMq-JpFrTTCNFS56HQrPXwALtJ8/3/ryvHbzdY4UbJpt3NhNY_nw/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL25ld3Mvb3N0ZXJha3Rpb24tMjAyMy1nZW51c3Mtb2huZS1naWZ0" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Weitere Informationen zur Petition</a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AUoAADSRw8MAAchjt2wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBlslZaUMq-JpFrTTCNFS56HQrPXwALtJ8/4/_R69ZwK3iYdzh0yVXmskuw/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL3Blc3RpemlkZS1pbS1rYWthb2FuYmF1" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Weitere Informationen zum Pestizideinsatz im Kakaoanbau</a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AUoAADSRw8MAAchjt2wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBlslZaUMq-JpFrTTCNFS56HQrPXwALtJ8/5/-51yg7951deqaYxH9Cz4eg/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9pbmZvYmxhdHQtNy1wZXN0aXppZGUtaW0ta2FrYW9hbmJhdQ" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Infoblatt zu Pestiziden im Kakaoanbau</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Juliane Bing<br />
Telefon: +49 (30) 4208202-31<br />
E-Mail: &#098;&#105;&#110;&#103;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/INKOTA-kritisiert-Einsatz-verbotener-Pestizide-im-Kakaoanbau/boxid/974382" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/974382.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2024/01/inkota-kritisiert-einsatz-verbotener-pestizide-im-kakaoanbau/" data-wpel-link="internal">INKOTA kritisiert Einsatz verbotener Pestizide im Kakaoanbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alte Phones smart nutzen: INKOTA startet Handysammelaktion in Berlin und Brandenburg</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/10/alte-phones-smart-nutzen-inkota-startet-handysammelaktion-in-berlin-und-brandenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 09:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[??berliner]]></category>
		<category><![CDATA[baden]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[BER]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[gold]]></category>
		<category><![CDATA[handyaktion]]></category>
		<category><![CDATA[inkota]]></category>
		<category><![CDATA[kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Sammlung]]></category>
		<category><![CDATA[telekom]]></category>
		<category><![CDATA[württemberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/10/alte-phones-smart-nutzen-inkota-startet-handysammelaktion-in-berlin-und-brandenburg/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum internationalen Tag der Reparatur ruft das INKOTA-netzwerk Bürgerinnen und Bürger in Berlin und Brandenburg zum Sammeln alter Handys auf. An mehreren Orten können Althandys abgegeben werden. Anschließend werden die Geräte aufgearbeitet oder fachgerecht recycelt. Der Erlös kommt einem Umweltschutzprojekt in Guatemala zugute. „In ganz Deutschland liegen rund 14 Millionen alte Handys liegen ungenutzt in den Schubladen. Und mit ihnen viele wertvolle Rohstoffe. Das müssen wir ändern! Gemeinsam mit den Menschen in Berlin und Brandenburg wollen wir ein Zeichen gegen Ressourcenverschwendung setzen und Menschenrechte und Umwelt schützen“, erklärte Birgit Eichmann, Koordinatorin der Handyaktion bei INKOTA. Im Schnitt kaufen deutsche Bürgerinnen und Bürger alle 18 bis 24 Monate ein neues Mobiltelefon. Allein 2022 wurden etwa 22 Millionen neue Mobiltelefone in Deutschland gekauft. Alte oder defekte Geräte werden häufig aus Kostengründen nicht repariert, auch fachgerechtes Recycling wird meist nicht durchgeführt. Dadurch steigt der Rohstoffverbrauch. Immer wieder kommt es beim Rohstoffabbau in den Ländern des Globalen Südens zu schweren Menschenrechtsverletzung und Umweltzerstörungen.  „Schule ist der ideale Ort, um den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu thematisieren, ganz im Sinne der im Berliner Lehrplan verankerten Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dafür setzen wir uns in Berlin ein, auch durch die Unterstützung der Handyaktion“, erklärte Katharina Günther-Wünsch, Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie und Schirmherrin der Aktion. Für die Bildungsarbeit stellt INKOTA umfangreiche Materialien zur Verfügung, darunter Hintergrundinformationen, Planspiele oder Filme. In Kooperation mit der Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) e.V. bietet INKOTA Workshops an.  Weitere Sammelstellen gesucht: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann selbst eine Sammelinitiative starten. Die Erlöse aus dem Recycling kommen dem INKOTA-Projekt „Wasser kennt keine Grenzen“ in Guatemala zugute. Dort werden Umweltaktivisten in Guatemala unterstützt, die sich gegen Wasserverschmutzung durch eine Gold- und Silbermine wehren. Die Sammlung erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Telekom. Partner und Partnerinnen der Handyaktion sind der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) e.V., der VENROB e.V., die Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) e.V. und das Umweltbüro der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Handyaktionen werden bereits in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Saarland erfolgreich umgesetzt. INKOTA holt die Aktion endlich nach Berlin und Brandenburg.  Hintergrund www.handyaktion-berlin.de  Sammelstelle werden und kostenfrei Sammelbox bestellen Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Ansprechpartner: Birgit Eichmann Telefon: +49 (30) 4208202-62 E-Mail: &#101;&#105;&#099;&#104;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/10/alte-phones-smart-nutzen-inkota-startet-handysammelaktion-in-berlin-und-brandenburg/" data-wpel-link="internal">Alte Phones smart nutzen: INKOTA startet Handysammelaktion in Berlin und Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Zum internationalen Tag der Reparatur ruft das INKOTA-netzwerk Bürgerinnen und Bürger in Berlin und Brandenburg zum Sammeln alter Handys auf. An mehreren Orten können Althandys abgegeben werden. Anschließend werden die Geräte aufgearbeitet oder fachgerecht recycelt. Der Erlös kommt einem Umweltschutzprojekt in Guatemala zugute.</b></p>
<p>„<i>In ganz Deutschland liegen rund 14 Millionen alte Handys liegen ungenutzt in den Schubladen. Und mit ihnen viele wertvolle Rohstoffe. Das müssen wir ändern! Gemeinsam mit den Menschen in Berlin und Brandenburg wollen wir ein Zeichen gegen Ressourcenverschwendung setzen und Menschenrechte und Umwelt schützen</i>“, erklärte Birgit Eichmann, Koordinatorin der Handyaktion bei INKOTA.</p>
<p>Im Schnitt kaufen deutsche Bürgerinnen und Bürger alle 18 bis 24 Monate ein neues Mobiltelefon. Allein 2022 wurden etwa 22 Millionen neue Mobiltelefone in Deutschland gekauft. Alte oder defekte Geräte werden häufig aus Kostengründen nicht repariert, auch fachgerechtes Recycling wird meist nicht durchgeführt. Dadurch steigt der Rohstoffverbrauch. Immer wieder kommt es beim Rohstoffabbau in den Ländern des Globalen Südens zu schweren Menschenrechtsverletzung und Umweltzerstörungen. </p>
<p>„<i>Schule ist der ideale Ort, um den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu thematisieren, ganz im Sinne der im Berliner Lehrplan verankerten Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dafür setzen wir uns in Berlin ein, auch durch die Unterstützung der Handyaktion</i>“, erklärte Katharina Günther-Wünsch, Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie und Schirmherrin der Aktion. Für die Bildungsarbeit stellt INKOTA umfangreiche Materialien zur Verfügung, darunter Hintergrundinformationen, Planspiele oder Filme. In Kooperation mit der Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) e.V. bietet INKOTA Workshops an. </p>
<p>Weitere Sammelstellen gesucht: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann selbst eine Sammelinitiative starten. Die Erlöse aus dem Recycling kommen dem INKOTA-Projekt „Wasser kennt keine Grenzen“ in Guatemala zugute. Dort werden Umweltaktivisten in Guatemala unterstützt, die sich gegen Wasserverschmutzung durch eine Gold- und Silbermine wehren.</p>
<p>Die Sammlung erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Telekom. Partner und Partnerinnen der Handyaktion sind der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) e.V., der VENROB e.V., die Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) e.V. und das Umweltbüro der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Handyaktionen werden bereits in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Saarland erfolgreich umgesetzt. INKOTA holt die Aktion endlich nach Berlin und Brandenburg. </p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AWwAACsal8UAAchjr6AAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBlMkG8X0pEKynfTDG5T9VzShktsAALtJ8/2/60fM9f2_hKWYkM9F2eFTMA/aHR0cDovL3d3dy5oYW5keWFrdGlvbi1iZXJsaW4uZGU" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.handyaktion-berlin.de </a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AWwAACsal8UAAchjr6AAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBlMkG8X0pEKynfTDG5T9VzShktsAALtJ8/3/pLGas-KKhUTAF5PQRWBUDA/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL3NhbW1lbHN0ZWxsZS1oYW5keWFrdGlvbg" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Sammelstelle werden und kostenfrei Sammelbox bestellen</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Birgit Eichmann<br />
Telefon: +49 (30) 4208202-62<br />
E-Mail: &#101;&#105;&#099;&#104;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/Alte-Phones-smart-nutzen-INKOTA-startet-Handysammelaktion-in-Berlin-und-Brandenburg/boxid/964710" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/964710.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/10/alte-phones-smart-nutzen-inkota-startet-handysammelaktion-in-berlin-und-brandenburg/" data-wpel-link="internal">Alte Phones smart nutzen: INKOTA startet Handysammelaktion in Berlin und Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwangsarbeit in der Baumwollernte in Turkmenistan stoppen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/07/zwangsarbeit-in-der-baumwollernte-in-turkmenistan-stoppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2023 08:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[bündnis]]></category>
		<category><![CDATA[campaign]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[cotton]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[pledge]]></category>
		<category><![CDATA[reform]]></category>
		<category><![CDATA[textilbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[turkmen]]></category>
		<category><![CDATA[turkmenische]]></category>
		<category><![CDATA[turkmenischen]]></category>
		<category><![CDATA[turkmenischer]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/07/zwangsarbeit-in-der-baumwollernte-in-turkmenistan-stoppen/</guid>

					<description><![CDATA[<p> Im zentralasiatischen Turkmenistan zwingen staatliche Behörden jedes Jahr zehntausende Menschen aus staatlichen und privaten Betrieben sowie aus Universitäten, in der Baumwollernte zu arbeiten. Damit ist Turkmenistan einer der Staaten, in denen systematisch und staatlich organisiert Zwangsarbeit eingesetzt wird. Das Textilbündnis, angetreten, um faire Arbeitsbedingungen vom Baumwollfeld bis zum Kleiderbügel umzusetzen, bleibt inaktiv. NROs beantragten die Empfehlung an alle Mitgliedsunternehmen, die Verarbeitung von Baumwolle aus Zwangsarbeit in Turkmenistan zu stoppen und den Aufruf zum Boykott turkmenischer Baumwolle (Turkmen Cotton Pledge der Cotton Campaign) zu unterzeichnen. Durch die Verweigerung verpasst das Textilbündnis eine Chance, zur Abschaffung eines staatlich organisierten Zwangsarbeitssystems beizutragen. Im Vorfeld der Baumwollernte 2023/24 hätte durch klare Positionierung der internationale Druck auf Turkmenistan erhöht werden können. Zwangsarbeit zählt zu den elementarsten Menschenrechtsverletzungen. Dementsprechend steht die Bekämpfung von Zwangsarbeit in Turkmenistan auch auf der Agenda der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die bereits High-Level-Missionen nach Turkmenistan geschickt hat, um den anhaltenden Berichten über Zwangsarbeit in der Baumwollproduktion auf den Grund zu gehen. Mit der turkmenischen Regierung erreichte die ILO nach eigenen Angaben zwar eine Vereinbarung auf einen Plan zur Reform des Baumwollsektors und zur Abschaffung der Zwangsarbeit. Laut Cotton Campaign bestreitet die turkmenische Regierung aber immer noch die Existenz von Zwangsarbeit. Ein derartiges Vorgehen ist nichts Neues, so wurde dies auch in Usbekistan über Jahre praktiziert. Das Textilbündnis hätte dazu beitragen können, den internationalen Druck zur Abschaffung von Zwangsarbeit auf Turkmenistan zu erhöhen und damit die ILO zu unterstützen. Die Zivilgesellschaft im Textilbündnis hat dem Steuerungskreis eine Entscheidungsvorlage vorgelegt, in der es heißt: „Das Textilbündnis erkennt ein erhöhtes Risiko staatlich verordneter Zwangsarbeit im Baumwollanbau Turkmenistans und empfiehlt deshalb allen Mitgliedern, ihre Lieferbeziehungen mit Lieferanten, die turkmenische Baumwolle anbieten oder verarbeiten, zu beenden. den Turkmen Cotton Pledge zu unterzeichnen und dies öffentlich zu kommunizieren.“ Ein klares unterstützendes Votum des Steuerungskreises hätte dem Bündnis in Sachen Null-Toleranz gegenüber Zwangsarbeit Glaubwürdigkeit verliehen. Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, insbesondere beim Risiko von Zwangsarbeit, bedürfen des konsequenten und geschlossenen Handelns. Denn in Fällen, in denen der Staat selbst der Verursacher von Zwangsarbeit ist, wie vor einiger Zeit in Usbekistan und heute noch in China oder Turkmenistan, können Unternehmen das Risiko nur vermeiden, in dem sie keine Produkte aus diesen Ländern beziehen.  Dass systematische staatliche Zwangsarbeit beendet werden kann, belegt das Beispiel Usbekistan, wo aufgrund der Cotton Campaign und in einem mehrjährigen Prozess unter Begleitung der ILO die systematische Zwangsarbeit abgeschafft wurde. Dass sich das Textilbündnis nicht gegen Zwangsarbeit und für den Turkmen Cotton Pledge (Turkmen Cotton Pledge)positioniert, ist eine vertane Chance – so die Überzeugung der Zivilgesellschaft im Textilbündnis. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Ansprechpartner: Luise Tegeler FEMNET E-Mail: &#108;&#117;&#105;&#115;&#101;&#046;&#116;&#101;&#103;&#101;&#108;&#101;&#114;&#064;&#102;&#101;&#109;&#110;&#101;&#116;&#046;&#100;&#101; Dr. Sabine Ferenschild S&#220;DWIND-Institut Telefon: +49 (228) 76369816 E-Mail: &#102;&#101;&#114;&#101;&#110;&#115;&#099;&#104;&#105;&#108;&#100;&#064;&#115;&#117;&#101;&#100;&#119;&#105;&#110;&#100;&#045;&#105;&#110;&#115;&#116;&#105;&#116;&#117;&#116;&#046;&#100;&#101; Alexandra Caterbow HEJSupport E-Mail: &#097;&#108;&#101;&#120;&#097;&#110;&#100;&#114;&#097;&#046;&#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#098;&#111;&#119;&#064;&#104;&#101;&#106;&#045;&#115;&#117;&#112;&#112;&#111;&#114;&#116;&#046;&#100;&#101; Berndt Hinzmann Presse Telefon: +49 (30) 420820251 E-Mail: &#104;&#105;&#110;&#122;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/07/zwangsarbeit-in-der-baumwollernte-in-turkmenistan-stoppen/" data-wpel-link="internal">Zwangsarbeit in der Baumwollernte in Turkmenistan stoppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> <b>Im zentralasiatischen Turkmenistan zwingen staatliche Behörden jedes Jahr zehntausende Menschen aus staatlichen und privaten Betrieben sowie aus Universitäten, in der Baumwollernte zu arbeiten. Damit ist Turkmenistan einer der Staaten, in denen systematisch und staatlich organisiert Zwangsarbeit eingesetzt wird.</b></p>
<p><b>Das Textilbündnis, angetreten, um faire Arbeitsbedingungen vom Baumwollfeld bis zum Kleiderbügel umzusetzen, bleibt inaktiv. NROs beantragten die Empfehlung an alle Mitgliedsunternehmen, die Verarbeitung von Baumwolle aus Zwangsarbeit in Turkmenistan zu stoppen und den Aufruf zum Boykott turkmenischer Baumwolle (Turkmen Cotton Pledge der Cotton Campaign) zu unterzeichnen. Durch die Verweigerung verpasst das Textilbündnis eine Chance, zur Abschaffung eines staatlich organisierten Zwangsarbeitssystems beizutragen. Im Vorfeld der Baumwollernte 2023/24 hätte durch klare Positionierung der internationale Druck auf Turkmenistan erhöht werden können.</b></p>
<p>Zwangsarbeit zählt zu den elementarsten Menschenrechtsverletzungen. Dementsprechend steht die Bekämpfung von Zwangsarbeit in Turkmenistan auch auf der Agenda der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die bereits High-Level-Missionen nach Turkmenistan geschickt hat, um den anhaltenden Berichten über Zwangsarbeit in der Baumwollproduktion auf den Grund zu gehen. Mit der turkmenischen Regierung erreichte die ILO <a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AWgAACCpQAAAAchjqYoAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkrl2dyUlRB-lXQ-m9qunYkyCxawALtJ8/2/z4jwIEBW53I1U5CWcvqUHA/aHR0cHM6Ly93d3cuaWxvLm9yZy93Y21zcDUvZ3JvdXBzL3B1YmxpYy8tLS1lZF9ub3JtLy0tLXJlbGNvbmYvZG9jdW1lbnRzL21lZXRpbmdkb2N1bWVudC93Y21zXzg2ODExNS5wZGY" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>nach eigenen Angaben</b></a> zwar eine Vereinbarung auf einen Plan zur Reform des Baumwollsektors und zur Abschaffung der Zwangsarbeit. Laut <a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AWgAACCpQAAAAchjqYoAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkrl2dyUlRB-lXQ-m9qunYkyCxawALtJ8/3/pv5xdrld5TfMgfVhMAGDAQ/aHR0cHM6Ly93d3cuanVzdC1zdHlsZS5jb20vbmV3cy9pbG8tdG8tcmV2aWV3LXR1cmttZW5pc3Rhbi1mb2xsb3dpbmctZm9yY2VkLWxhYm91ci1jb25jZXJucy1pbi1jb3R0b24tc3VwcGx5LWNoYWluLw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Cotton Campaign</b></a> bestreitet die turkmenische Regierung aber immer noch die Existenz von Zwangsarbeit. Ein derartiges Vorgehen ist nichts Neues, so wurde dies auch in Usbekistan über Jahre praktiziert.</p>
<p>Das Textilbündnis hätte dazu beitragen können, den internationalen Druck zur Abschaffung von Zwangsarbeit auf Turkmenistan zu erhöhen und damit die ILO zu unterstützen. Die Zivilgesellschaft im Textilbündnis hat dem Steuerungskreis eine Entscheidungsvorlage vorgelegt, in der es heißt:</p>
<p>„Das Textilbündnis erkennt ein erhöhtes Risiko staatlich verordneter Zwangsarbeit im Baumwollanbau Turkmenistans und empfiehlt deshalb allen Mitgliedern,</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>ihre Lieferbeziehungen mit Lieferanten, die turkmenische Baumwolle anbieten oder verarbeiten, zu beenden.</li>
<li>den Turkmen Cotton Pledge zu unterzeichnen und dies öffentlich zu kommunizieren.“</li>
</ul>
<p>Ein klares unterstützendes Votum des Steuerungskreises hätte dem Bündnis in Sachen Null-Toleranz gegenüber Zwangsarbeit Glaubwürdigkeit verliehen. Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, insbesondere beim Risiko von Zwangsarbeit, bedürfen des konsequenten und geschlossenen Handelns. Denn in Fällen, in denen der Staat selbst der Verursacher von Zwangsarbeit ist, wie vor einiger Zeit in Usbekistan und heute noch in China oder Turkmenistan, können Unternehmen das Risiko nur vermeiden, in dem sie keine Produkte aus diesen Ländern beziehen. </p>
<p>Dass systematische staatliche Zwangsarbeit beendet werden kann, belegt das Beispiel Usbekistan, wo aufgrund der Cotton Campaign und in einem mehrjährigen Prozess unter Begleitung der ILO die systematische Zwangsarbeit abgeschafft wurde.</p>
<p>Dass sich das Textilbündnis nicht gegen Zwangsarbeit und für den Turkmen Cotton Pledge (<a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AWgAACCpQAAAAchjqYoAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkrl2dyUlRB-lXQ-m9qunYkyCxawALtJ8/4/L9p1GWZC1VKtOflz7sKzww/aHR0cHM6Ly93d3cuY290dG9uY2FtcGFpZ24ub3JnL3R1cmttZW4tY290dG9uLXBsZWRnZQ" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Turkmen Cotton Pledge</b></a>)positioniert, ist eine vertane Chance – so die Überzeugung der Zivilgesellschaft im Textilbündnis.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Luise Tegeler<br />
FEMNET<br />
E-Mail: &#108;&#117;&#105;&#115;&#101;&#046;&#116;&#101;&#103;&#101;&#108;&#101;&#114;&#064;&#102;&#101;&#109;&#110;&#101;&#116;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Sabine Ferenschild<br />
S&Uuml;DWIND-Institut<br />
Telefon: +49 (228) 76369816<br />
E-Mail: &#102;&#101;&#114;&#101;&#110;&#115;&#099;&#104;&#105;&#108;&#100;&#064;&#115;&#117;&#101;&#100;&#119;&#105;&#110;&#100;&#045;&#105;&#110;&#115;&#116;&#105;&#116;&#117;&#116;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Alexandra Caterbow<br />
HEJSupport<br />
E-Mail: &#097;&#108;&#101;&#120;&#097;&#110;&#100;&#114;&#097;&#046;&#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#098;&#111;&#119;&#064;&#104;&#101;&#106;&#045;&#115;&#117;&#112;&#112;&#111;&#114;&#116;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Berndt Hinzmann<br />
Presse<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
E-Mail: &#104;&#105;&#110;&#122;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/Zwangsarbeit-in-der-Baumwollernte-in-Turkmenistan-stoppen/boxid/953573" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/953573.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/07/zwangsarbeit-in-der-baumwollernte-in-turkmenistan-stoppen/" data-wpel-link="internal">Zwangsarbeit in der Baumwollernte in Turkmenistan stoppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Internationaler Tag gegen Kinderarbeit: Hochgefährliche Pestizide im Kakaoanbau gefährden Kinder</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/06/internationaler-tag-gegen-kinderarbeit-hochgefaehrliche-pestizide-im-kakaoanbau-gefaehrden-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[chocolate]]></category>
		<category><![CDATA[d??ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[fair]]></category>
		<category><![CDATA[gift]]></category>
		<category><![CDATA[inkota]]></category>
		<category><![CDATA[kakao]]></category>
		<category><![CDATA[kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[keshia]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kinderarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[schokoladenunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/06/internationaler-tag-gegen-kinderarbeit-hochgefaehrliche-pestizide-im-kakaoanbau-gefaehrden-kinder/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Kinder im Kakaoanbau in Westafrika kommen mit hochgefährlichen Pestiziden in Kontakt. Ihr Anteil hat sich im letzten Jahrzehnt nahezu verdreifacht. Jedes vierte Kind ist davon mittlerweile betroffen.  „Es ist ein Skandal: Für den Kakao in unserer Schokolade müssen nach wie vor 1,5 Millionen Kinder auf Plantagen in Ghana und Côte d‘Ivoire schuften. Immer mehr von ihnen werden nun auch noch gefährlichen Pestiziden ausgesetzt, die in der Europäischen Union aufgrund ihrer Wirkung für Menschen und Umwelt längst verboten sind. Kinder brauchen besonderen Schutz! Die Schokoladenunternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Menschenrechte in ihren Lieferketten einzuhalten. Sie müssen endlich handeln!“, erklärte Keshia Acheampong von INKOTA. Gemeinsam mit der Kampagne Make Chocolate Fair! fordert das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk marktführende Schokoladenhersteller aktuell dazu auf, den Einsatz von in der EU verbotenen Pestizidwirkstoffen in ihren Lieferketten bis 2025 zu beenden. Bis dahin müssen die Unternehmen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Kakaobäuer*innen und ihre Kinder vor Gesundheitsgefahren durch Wirkstoffe wie etwa Chlorpyrifos zu schützen. Dieser wurde in der EU aufgrund seiner gesundheitlichen Gefahren bereits 2020 verboten, da er insbesondere neurologische Entwicklungsstörungen bei Kindern hervorrufen kann. Im Kakaoanbau in Westafrika kommt er noch immer zum Einsatz. „Im Kakaoanbau kommt es täglich zu Menschenrechtsverletzungen, die wir hierzulande niemals tolerieren würden, die von den Schokoladenunternehmen aber billigend in Kauf genommen werden“, kritisierte Keshia Acheampong. Ein menschenwürdiger Kakaoanbau ohne Kinderarbeit und hochgefährliche Pestizide kann jedoch nur gelingen, wenn die Einkommen der Kakaobäuerinnen und -bauern steigen. Armut ist die Hauptursache für Kinderarbeit. „Schokoladenunternehmen müssen Kakaobäuerinnen und -bauern existenzsichernde Kakaopreis zahlen, damit diese auf die billige Arbeitskraft von Kindern verzichten und in nachhaltige Alternativen wie den ökologischen Kakaoanbau investieren können“, so Acheampong. Die Schokoladenindustrie verspricht seit über zwanzig Jahren die Kinderarbeit im Kakaoanbau zu beenden. Die Fristen wurden dabei immer wieder nach hinten verschoben. Zuletzt sollte sie bis 2020 abgeschafft werden. Dieses Ziel hat sie aber weit verfehlt: Eine Studie im Auftrag des US-Arbeitsministeriums von 2020 hatte gezeigt, dass weiterhin 1,5 Millionen Kinder allein in Ghana und der Côte d’Ivoire unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen arbeiten. Jedes vierte Kind kommt dabei mittlerweile mit gefährlichen Pestiziden in Kontakt. Die Mehrheit der im westafrikanischen Kakaoanbau zur Anwendung kommenden Pestizidwirkstoffe sind aufgrund ihrer gefährlichen Wirkung für Menschen und Umwelt in der EU bereits verboten.  Das INKOTA-netzwerk koordiniert die Kampagne Make Chocolate Fair!, die sich mit Verbraucher*innen-Aktionen für die Einhaltung der Menschenrechten und das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit in der Kakaolieferkette einsetzt. Verbraucher*innen können sich online an dem Aufruf für ein Ende von verbotenen Pestiziden im Kakaoanbau beteiligen unter www.inkota.de/genuss-ohne-gift  Weitere Informationen Infoblatt zu Pestiziden im Kakaoanbau Infoblatt Kinderarbeit Infografik „Jedes 3. Kind im Kakaoanabau in Ghana kommt mit Pestiziden in Kontakt“ Infografik „Anteil der Kinder im Kakaoanbau in Westafrika die mit Pestiziden in Kontakt kommen“ Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Ansprechpartner: Keshia Acheampong Telefon: +49 (30) 4208202-54 E-Mail: &#097;&#099;&#104;&#101;&#097;&#109;&#112;&#111;&#110;&#103;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/06/internationaler-tag-gegen-kinderarbeit-hochgefaehrliche-pestizide-im-kakaoanbau-gefaehrden-kinder/" data-wpel-link="internal">Internationaler Tag gegen Kinderarbeit: Hochgefährliche Pestizide im Kakaoanbau gefährden Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Immer mehr Kinder im Kakaoanbau in Westafrika kommen mit hochgefährlichen Pestiziden in Kontakt. Ihr Anteil hat sich im letzten Jahrzehnt nahezu verdreifacht. Jedes vierte Kind ist davon mittlerweile betroffen. </b></p>
<p>„<i>Es ist ein Skandal: Für den Kakao in unserer Schokolade müssen nach wie vor 1,5 Millionen Kinder auf Plantagen in Ghana und Côte d‘Ivoire schuften. Immer mehr von ihnen werden nun auch noch gefährlichen Pestiziden ausgesetzt, die in der Europäischen Union aufgrund ihrer Wirkung für Menschen und Umwelt längst verboten sind. Kinder brauchen besonderen Schutz! Die Schokoladenunternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Menschenrechte in ihren Lieferketten einzuhalten. Sie müssen endlich handeln!</i>“, erklärte Keshia Acheampong von INKOTA.</p>
<p>Gemeinsam mit der Kampagne Make Chocolate Fair! fordert das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk marktführende Schokoladenhersteller aktuell dazu auf, den Einsatz von in der EU verbotenen Pestizidwirkstoffen in ihren Lieferketten bis 2025 zu beenden. Bis dahin müssen die Unternehmen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Kakaobäuer*innen und ihre Kinder vor Gesundheitsgefahren durch Wirkstoffe wie etwa Chlorpyrifos zu schützen. Dieser wurde in der EU aufgrund seiner gesundheitlichen Gefahren bereits 2020 verboten, da er insbesondere neurologische Entwicklungsstörungen bei Kindern hervorrufen kann. Im Kakaoanbau in Westafrika kommt er noch immer zum Einsatz.</p>
<p>„<i>Im Kakaoanbau kommt es täglich zu Menschenrechtsverletzungen, die wir hierzulande niemals tolerieren würden, die von den Schokoladenunternehmen aber billigend in Kauf genommen werden</i>“, kritisierte Keshia Acheampong. Ein menschenwürdiger Kakaoanbau ohne Kinderarbeit und hochgefährliche Pestizide kann jedoch nur gelingen, wenn die Einkommen der Kakaobäuerinnen und -bauern steigen. Armut ist die Hauptursache für Kinderarbeit. „<i>Schokoladenunternehmen müssen Kakaobäuerinnen und -bauern existenzsichernde Kakaopreis zahlen, damit diese auf die billige Arbeitskraft von Kindern verzichten und in nachhaltige Alternativen wie den ökologischen Kakaoanbau investieren können</i>“, so Acheampong.</p>
<p>Die Schokoladenindustrie verspricht seit über zwanzig Jahren die Kinderarbeit im Kakaoanbau zu beenden. Die Fristen wurden dabei immer wieder nach hinten verschoben. Zuletzt sollte sie bis 2020 abgeschafft werden. Dieses Ziel hat sie aber weit verfehlt: Eine Studie im Auftrag des US-Arbeitsministeriums von 2020 hatte gezeigt, dass weiterhin 1,5 Millionen Kinder allein in Ghana und der Côte d’Ivoire unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen arbeiten. Jedes vierte Kind kommt dabei mittlerweile mit gefährlichen Pestiziden in Kontakt. Die Mehrheit der im westafrikanischen Kakaoanbau zur Anwendung kommenden Pestizidwirkstoffe sind aufgrund ihrer gefährlichen Wirkung für Menschen und Umwelt in der EU bereits verboten. </p>
<p>Das INKOTA-netzwerk koordiniert die Kampagne Make Chocolate Fair!, die sich mit Verbraucher*innen-Aktionen für die Einhaltung der Menschenrechten und das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit in der Kakaolieferkette einsetzt. Verbraucher*innen können sich online an dem Aufruf für ein Ende von verbotenen Pestiziden im Kakaoanbau beteiligen unter <a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVIAABm0wV4AAchjpxIAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkgs4lsyonyhoSTbec-BMr-qa5dwALtJ8/2/arSOzOPCG9XmSHtvRjLTbg/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL2dlbnVzcy1vaG5lLWdpZnQ" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>www.inkota.de/genuss-ohne-gift</b><b> </b></a></p>
<p><b>Weitere Informationen</b></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVIAABm0wV4AAchjpxIAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkgs4lsyonyhoSTbec-BMr-qa5dwALtJ8/3/XFUxHow5yHtOyTFy2cePMQ/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9ub2RlLzE2NjI" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Infoblatt zu Pestiziden im Kakaoanbau</a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVIAABm0wV4AAchjpxIAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkgs4lsyonyhoSTbec-BMr-qa5dwALtJ8/4/OrikfcyJ6t-q-2-hBRojIw/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9ub2RlLzE1NzQ" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Infoblatt Kinderarbeit</a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVIAABm0wV4AAchjpxIAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkgs4lsyonyhoSTbec-BMr-qa5dwALtJ8/5/j4VquCTZWHYzZQ_IIqubIA/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL21lZGlhLzI4NzI" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Infografik „Jedes 3. Kind im Kakaoanabau in Ghana kommt mit Pestiziden in Kontakt“</a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVIAABm0wV4AAchjpxIAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkgs4lsyonyhoSTbec-BMr-qa5dwALtJ8/6/KtCH5SfCXLMT9YOYWVI9bQ/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL21lZGlhLzI4NzQ" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Infografik „Anteil der Kinder im Kakaoanbau in Westafrika die mit Pestiziden in Kontakt kommen“</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Keshia Acheampong<br />
Telefon: +49 (30) 4208202-54<br />
E-Mail: &#097;&#099;&#104;&#101;&#097;&#109;&#112;&#111;&#110;&#103;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/Internationaler-Tag-gegen-Kinderarbeit-Hochgefaehrliche-Pestizide-im-Kakaoanbau-gefaehrden-Kinder/boxid/949406" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/949406.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/06/internationaler-tag-gegen-kinderarbeit-hochgefaehrliche-pestizide-im-kakaoanbau-gefaehrden-kinder/" data-wpel-link="internal">Internationaler Tag gegen Kinderarbeit: Hochgefährliche Pestizide im Kakaoanbau gefährden Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AGRA-Entwicklungsansatz des BMZ ist gescheitert</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/06/agra-entwicklungsansatz-des-bmz-ist-gescheitert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 06:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[agra]]></category>
		<category><![CDATA[agrarökologie]]></category>
		<category><![CDATA[allianz]]></category>
		<category><![CDATA[bollmohr]]></category>
		<category><![CDATA[brot]]></category>
		<category><![CDATA[fian]]></category>
		<category><![CDATA[herre]]></category>
		<category><![CDATA[inkota]]></category>
		<category><![CDATA[kfw]]></category>
		<category><![CDATA[kinderarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[kompass]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[rosa]]></category>
		<category><![CDATA[saatgut]]></category>
		<category><![CDATA[stiftung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/06/agra-entwicklungsansatz-des-bmz-ist-gescheitert/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Entwicklungsansatz der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) ist gescheitert. Er fördert Abhängigkeiten und Gefahren für Mensch und Umwelt. Zu diesem Ergebnis kommt die heute von der Zivilgesellschaft veröffentlichte Bewertung der Zwischenevaluierung der von Deutschland finanzierten AGRA-Projekte in Burkina Faso und Ghana. Die Herausgeber der Bewertung fordern das Entwicklungsministerium auf, die politische und finanzielle Unterstützung von AGRA einzustellen und stattdessen Agrarökologie stärker zu fördern. In den vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten AGRA-Projekten in Burkina Faso und Ghana wird der Einsatz von teuren industriellen Betriebsmitteln, wie synthetischem Dünger, Pestiziden und industriellem Saatgut gefördert. Jan Urhahn, Agrarexperte der Rosa-Luxemburg-Stiftung, sagt: „Die an AGRA-Projekten beteiligten Bäuerinnen und Bauern werden von industriellen Betriebsmitteln abhängig gemacht und die Wahlfreiheit beim Saatgut wird eingeschränkt“. Ohne die kontinuierliche externe Weiterfinanzierung dieser Substanzen können sich die Bäuerinnen und Bauern diese nach der Beendigung der Projekte nicht mehr leisten. Dies widerspricht der Behauptung von AGRA, kleinbäuerliche Landwirtschaft könne zu einem erfolgreichen „Business“ gemacht werden, das sich von selbst trägt. „AGRAs Ansatz der Grünen Revolution ist zum Scheitern verurteilt und das wurde nun sogar durch die eigene Evaluierung des Entwicklungsministeriums bestätigt“, so Urhahn.   „Obwohl die wirtschaftliche Ausbeutung von Kindern eine nicht akzeptable Menschenrechtsverletzung ist, wurde sie bei der Evaluierung in den AGRA-Projekten festgestellt. Das ist nicht hinnehmbar“, sagt Roman Herre, Agrarreferent bei FIAN Deutschland. „Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich das BMZ für die Beendigung von Kinderarbeit und die Verwirklichung entsprechender UN-Konventionen einsetzt. Dieser Umstand muss umgehend angegangen werden“, fordert Herre.  Die Evaluierung zeigt zudem, dass Bäuerinnen und Bauern aus Burkina Faso Umweltschäden durch den Einsatz von Pestiziden in AGRA-Projekten feststellen konnten. In AGRA-Projekten in Ghana kommen darüber hinaus in der EU verbotene Pestizide, wie die Wirkstoffe Propanil und Permethrin unrechtmäßig zum Einsatz. Dies verstößt gegen den „Referenzrahmen für Entwicklungspartnerschaften im Agrar- und Ernährungssektor“ des BMZ und gegen die Sozial- und Umweltstandards der Weltbank.  Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze hatte bereits im Frühjahr 2022 angekündigt, die AGRA-Kooperation der Bundesregierung infrage zu stellen. „Mit den Ergebnissen der eigenen Evaluierung bleibt als einzig logische Konsequenz der direkte Ausstieg aus AGRA“, fordert Silke Bollmohr, Landwirtschaftsexpertin beim INKOTA-netzwerk. Statt der Weiterfinanzierung von AGRA solle das BMZ das Recht auf Nahrung und die Agrarökologie zum Kompass deutscher Entwicklungspolitik machen.  Hintergrund Mit mehr als zweijähriger Verspätung haben das BMZ und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Zwischenevaluierung der von ihnen finanzierten AGRA-Projekte in Burkina Faso und Ghana veröffentlicht. In dieser ersten Phase (2017-2022) finanzierte das BMZ über die KfW in beiden Ländern insgesamt vier AGRA-Projekte mit circa 10 Millionen Euro. Ursprünglich sollten die Ergebnisse der Zwischenevaluierung als Grundlage für die Entscheidung darüber dienen, ob das BMZ in einer zweiten Projektphase AGRA weiterhin finanziert. Bereits im Jahr 2020 stellte das BMZ weitere 15 Millionen Euro für die Jahre 2022 bis 2025 zur Verfügung, insbesondere für die AGRA-Länderprogramme in Burkina Faso und Nigeria. Die Entscheidung des BMZ, AGRA weiterhin zu fördern und die Fördersumme anzuheben, wurde ohne eine empirisch belastbare Grundlage und trotz substanzieller und fundierter Kritik seitens der Zivilgesellschaft getroffen. Die Bewertung „Erneut bestätigt: Der Entwicklungsansatz der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) ist gescheitert“ wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Brot für die Welt, dem INKOTA-netzwerk, FIAN Deutschland und dem Forum Umwelt und Entwicklung herausgegeben und kann hier heruntergeladen werden.  Die Autor*innen des Papiers stehen gerne für Interviews oder Rückfragen zur Verfügung.  Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/06/agra-entwicklungsansatz-des-bmz-ist-gescheitert/" data-wpel-link="internal">AGRA-Entwicklungsansatz des BMZ ist gescheitert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Entwicklungsansatz der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) ist gescheitert. Er fördert Abhängigkeiten und Gefahren für Mensch und Umwelt. Zu diesem Ergebnis kommt die heute von der Zivilgesellschaft veröffentlichte Bewertung der Zwischenevaluierung der von Deutschland finanzierten AGRA-Projekte in Burkina Faso und Ghana. Die Herausgeber der Bewertung fordern das Entwicklungsministerium auf, die politische und finanzielle Unterstützung von AGRA einzustellen und stattdessen Agrarökologie stärker zu fördern.</p>
<p>In den vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten AGRA-Projekten in Burkina Faso und Ghana wird der Einsatz von teuren industriellen Betriebsmitteln, wie synthetischem Dünger, Pestiziden und industriellem Saatgut gefördert. Jan Urhahn, Agrarexperte der Rosa-Luxemburg-Stiftung, sagt: „<i>Die an AGRA-Projekten beteiligten Bäuerinnen und Bauern werden von industriellen Betriebsmitteln abhängig gemacht und die Wahlfreiheit beim Saatgut wird eingeschränkt</i>“. Ohne die kontinuierliche externe Weiterfinanzierung dieser Substanzen können sich die Bäuerinnen und Bauern diese nach der Beendigung der Projekte nicht mehr leisten. Dies widerspricht der Behauptung von AGRA, kleinbäuerliche Landwirtschaft könne zu einem erfolgreichen „Business“ gemacht werden, das sich von selbst trägt. „<i>AGRAs Ansatz der Grünen Revolution ist zum Scheitern verurteilt und das wurde nun sogar durch die eigene Evaluierung des Entwicklungsministeriums bestätigt</i>“, so Urhahn.  </p>
<p>„<i>Obwohl die wirtschaftliche Ausbeutung von Kindern eine nicht akzeptable Menschenrechtsverletzung ist, wurde sie bei der Evaluierung in den AGRA-Projekten festgestellt. Das ist nicht hinnehmbar</i>“, sagt Roman Herre, Agrarreferent bei FIAN Deutschland. „<i>Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich das BMZ für die Beendigung von Kinderarbeit und die Verwirklichung entsprechender UN-Konventionen einsetzt. Dieser Umstand muss umgehend angegangen werden</i>“, fordert Herre. </p>
<p>Die Evaluierung zeigt zudem, dass Bäuerinnen und Bauern aus Burkina Faso Umweltschäden durch den Einsatz von Pestiziden in AGRA-Projekten feststellen konnten. In AGRA-Projekten in Ghana kommen darüber hinaus in der EU verbotene Pestizide, wie die Wirkstoffe Propanil und Permethrin unrechtmäßig zum Einsatz. Dies verstößt gegen den „Referenzrahmen für Entwicklungspartnerschaften im Agrar- und Ernährungssektor“ des BMZ und gegen die Sozial- und Umweltstandards der Weltbank. </p>
<p>Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze hatte bereits im Frühjahr 2022 angekündigt, die AGRA-Kooperation der Bundesregierung infrage zu stellen. „<i>Mit den Ergebnissen der eigenen Evaluierung bleibt als einzig logische Konsequenz der direkte Ausstieg aus AGRA</i>“, fordert Silke Bollmohr, Landwirtschaftsexpertin beim INKOTA-netzwerk. Statt der Weiterfinanzierung von AGRA solle das BMZ das Recht auf Nahrung und die Agrarökologie zum Kompass deutscher Entwicklungspolitik machen. </p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p>Mit mehr als zweijähriger Verspätung haben das BMZ und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Zwischenevaluierung der von ihnen finanzierten AGRA-Projekte in Burkina Faso und Ghana veröffentlicht. In dieser ersten Phase (2017-2022) finanzierte das BMZ über die KfW in beiden Ländern insgesamt vier AGRA-Projekte mit circa 10 Millionen Euro. Ursprünglich sollten die Ergebnisse der Zwischenevaluierung als Grundlage für die Entscheidung darüber dienen, ob das BMZ in einer zweiten Projektphase AGRA weiterhin finanziert. Bereits im Jahr 2020 stellte das BMZ weitere 15 Millionen Euro für die Jahre 2022 bis 2025 zur Verfügung, insbesondere für die AGRA-Länderprogramme in Burkina Faso und Nigeria. Die Entscheidung des BMZ, AGRA weiterhin zu fördern und die Fördersumme anzuheben, wurde ohne eine empirisch belastbare Grundlage und trotz substanzieller und fundierter Kritik seitens der Zivilgesellschaft getroffen.</p>
<p>Die Bewertung „<a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AXEAABsEZkgAAchjpnQAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkeDQ0m93bYEjeR42vl-TIALugIAALtJ8/2/4iE0izK37wQjCnKw27VKgQ/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL3NpdGVzL2RlZmF1bHQvZmlsZXMvMjAyMy0wNS9Ccm9zY2h1cmVfQUdSQS1FdmFsdWllcnVuZ19kdF9GSU5BTC5wZGY" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Erneut bestätigt: Der Entwicklungsansatz der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) ist gescheitert</a>“ wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Brot für die Welt, dem INKOTA-netzwerk, FIAN Deutschland und dem Forum Umwelt und Entwicklung herausgegeben und kann <a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AXEAABsEZkgAAchjpnQAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkeDQ0m93bYEjeR42vl-TIALugIAALtJ8/3/XQduk87dOCgufDW7X-V1-Q/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL3NpdGVzL2RlZmF1bHQvZmlsZXMvMjAyMy0wNS9Ccm9zY2h1cmVfQUdSQS1FdmFsdWllcnVuZ19kdF9GSU5BTC5wZGY" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a> heruntergeladen werden. </p>
<p>Die Autor*innen des Papiers stehen gerne für Interviews oder Rückfragen zur Verfügung. </p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/AGRA-Entwicklungsansatz-des-BMZ-ist-gescheitert/boxid/948364" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/948364.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/06/agra-entwicklungsansatz-des-bmz-ist-gescheitert/" data-wpel-link="internal">AGRA-Entwicklungsansatz des BMZ ist gescheitert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deutscher Erdüberlastungstag: INKOTA kritisiert global ungerechte Rohstoffpolitik der Bundesregierung</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/05/deutscher-erdueberlastungstag-inkota-kritisiert-global-ungerechte-rohstoffpolitik-der-bundesregierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 10:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[day]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[earth]]></category>
		<category><![CDATA[emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[erdüberlastungstag]]></category>
		<category><![CDATA[global]]></category>
		<category><![CDATA[green]]></category>
		<category><![CDATA[inkota]]></category>
		<category><![CDATA[julius]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kommission]]></category>
		<category><![CDATA[raw]]></category>
		<category><![CDATA[ressourcenwende]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/05/deutscher-erdueberlastungstag-inkota-kritisiert-global-ungerechte-rohstoffpolitik-der-bundesregierung/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk fordert die Bundesregierung auf, sich für eine absolute Senkung des metallischen Rohstoffverbrauchs und eine Rohstoffwende einzusetzen. Nur mit der Absenkung unseres Verbrauchs auf ein global gerechtes Maß können weitere Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und eine Verschärfung der Klimakrise durch den Rohstoffabbau verhindert werden, so INKOTA. Die Europäische Union verhandelt derzeit über ein EU-Rohstoffgesetz, außerdem erarbeitet die Bundesregierung eine nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie. Ab dem 4. Mai, dem deutschen Erdüberlastungstag, hat Deutschland sein jährliches Budget an nachhaltig nutzbaren Ressourcen und ökologisch verkraftbaren CO2-Emissionen aufgebraucht. Würden alle Menschen so leben wie in Deutschland, bräuchte die Menschheit rechnerisch drei Erden. „Es ist eine absolute Ungerechtigkeit: Ab heute leben wir auf Kosten der Menschen im Globalen Süden und unserer Kinder! Während die Folgen unseres Konsums und Wirtschaftens vor allem die Menschen im Globalen Süden und nachfolgende Generationen treffen, verpasst die deutsche Bundesregierung die Rohstoffwende. Dabei ist eine Rohstoffpolitik, die sich an den planetaren Grenzen orientiert, ein wichtiger Schritt zum Schutz von Umwelt und Menschenrechten in Rohstofflieferketten und zur Abmilderung der Klimakrise. Die Bundesregierung muss in der deutschen Kreislaufwirtschaftsstrategie und dem kommenden EU-Rohstoffgesetz die Senkung des Rohstoffverbrauchs verbindlich verankern“, erklärte Julius Neu, Referent für Rohstoffpolitik, Wirtschaft und Menschenrechte bei INKOTA. Das EU-Rohstoffgesetz, der EU Critical Raw Materials Act, soll für europäische Unternehmen den Zugang zu kritischen Rohstoffen, die für sogenannte grüne und digitale Zukunftstechnologien benötigt werden, sicherstellen. Der Entwurf für das Gesetz wurde Mitte März von der EU-Kommission veröffentlicht. „Eine global gerechte Rohstoffpolitik stellt Menschenrechte und Umweltschutz ins Zentrum, nicht Industrieinteressen. Der europäische Green Deal darf nicht auf Kosten des Globalen Südens gehen. Es ist in unserer Verantwortung nicht nur auf uns zu schauen, sondern auch die Stimmen der Menschen zu hören, auf deren Kosten wir ab dem 4. Mai leben. Die Bundesregierung muss auf die gesetzliche Verankerung von menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten im EU-Rohstoffgesetz bestehen. Unternehmen, die die Rohstoffe nutzen, müssen bis zur Mine in die Verantwortung genommen werden und dürfen diese nicht an Industrieinitiativen auslagern. Zudem dürfen strategische Partnerschaften und Projekte nicht dazu führen, dass Länder des Globalen Südens weiter als billige Rohstofflieferanten und Abnehmer von in der EU gefertigten Industrieprodukten dienen. Stattdessen sollten Handelsinstrumente dazu genutzt werden, die Wertschöpfung in diesen Ländern zu fördern. Sonst drohen sich globale Ungerechtigkeiten im Rohstoffsektor weiter zu verschärfen“, erklärte Julius Neu.  Die Organisation Global Footprint Network berechnet jedes Jahr den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day) mithilfe des ökologischen Fußabdrucks. Dieser ist ein ⁠Indikator⁠ für die Nutzung der biologischen Kapazität und Regenerationsfähigkeit, sowie für die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt. Der Earth Overshoot Day markiert das Datum, an dem die Nachfrage der Menschheit nach ökologischen Ressourcen und Dienstleistungen in einem bestimmten Jahr das übersteigt, was die Erde in diesem Jahr regenerieren kann. Hintergrund Berechnungen des deutschen Erdüberlastungstages Arbeitskreis Rohstoffe: Positionspapier: „Legislatur muss im Zeichen der Rohstoffwende stehen“, Bewertung des Koalitionsvertrags der Bundesregierung aus rohstoffpolitischer Perspektive  Arbeitskreis Rohstoffe: 12 Argumente für eine Rohstoffwende Netzwerk Ressourcenwende: Policy Brief: Ressourcenschutzziele zur absoluten Reduktion des Ressourcenverbrauchs  Netzwerk Ressourcenwende: Forderungspapier: Bedingungen für den Erfolg der nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie  Netzwerk Ressourcenwende: Appell: „Transformation by design, not by disaster!” Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Ansprechpartner: Julius Neu Telefon: +49 (30) 4208202-59 E-Mail: &#110;&#101;&#117;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/05/deutscher-erdueberlastungstag-inkota-kritisiert-global-ungerechte-rohstoffpolitik-der-bundesregierung/" data-wpel-link="internal">Deutscher Erdüberlastungstag: INKOTA kritisiert global ungerechte Rohstoffpolitik der Bundesregierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk fordert die Bundesregierung auf, sich für eine absolute Senkung des metallischen Rohstoffverbrauchs und eine Rohstoffwende einzusetzen. Nur mit der Absenkung unseres Verbrauchs auf ein global gerechtes Maß können weitere Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und eine Verschärfung der Klimakrise durch den Rohstoffabbau verhindert werden, so INKOTA. Die Europäische Union verhandelt derzeit über ein EU-Rohstoffgesetz, außerdem erarbeitet die Bundesregierung eine nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie.</p>
<p>Ab dem 4. Mai, dem deutschen Erdüberlastungstag, hat Deutschland sein jährliches Budget an nachhaltig nutzbaren Ressourcen und ökologisch verkraftbaren CO2-Emissionen aufgebraucht. Würden alle Menschen so leben wie in Deutschland, bräuchte die Menschheit rechnerisch drei Erden.</p>
<p>„<i>Es ist eine absolute Ungerechtigkeit: Ab heute leben wir auf Kosten der Menschen im Globalen Süden und unserer Kinder! Während die Folgen unseres Konsums und Wirtschaftens vor allem die Menschen im Globalen Süden und nachfolgende Generationen treffen, verpasst die deutsche Bundesregierung die Rohstoffwende. Dabei ist eine Rohstoffpolitik, die sich an den planetaren Grenzen orientiert, ein wichtiger Schritt zum Schutz von Umwelt und Menschenrechten in Rohstofflieferketten und zur Abmilderung der Klimakrise. Die Bundesregierung muss in der deutschen Kreislaufwirtschaftsstrategie und dem kommenden EU-Rohstoffgesetz die Senkung des Rohstoffverbrauchs verbindlich verankern</i>“, erklärte Julius Neu, Referent für Rohstoffpolitik, Wirtschaft und Menschenrechte bei INKOTA.</p>
<p>Das EU-Rohstoffgesetz, der EU Critical Raw Materials Act, soll für europäische Unternehmen den Zugang zu kritischen Rohstoffen, die für sogenannte grüne und digitale Zukunftstechnologien benötigt werden, sicherstellen. Der Entwurf für das Gesetz wurde Mitte März von der EU-Kommission veröffentlicht.</p>
<p>„<i>Eine global gerechte Rohstoffpolitik stellt Menschenrechte und Umweltschutz ins Zentrum, nicht Industrieinteressen. Der europäische Green Deal darf nicht auf Kosten des Globalen Südens gehen. Es ist in unserer Verantwortung nicht nur auf uns zu schauen, sondern auch die Stimmen der Menschen zu hören, auf deren Kosten wir ab dem 4. Mai leben. Die Bundesregierung muss auf die gesetzliche Verankerung von menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten im EU-Rohstoffgesetz bestehen. Unternehmen, die die Rohstoffe nutzen, müssen bis zur Mine in die Verantwortung genommen werden und dürfen diese nicht an Industrieinitiativen auslagern. Zudem dürfen strategische Partnerschaften und Projekte nicht dazu führen, dass Länder des Globalen Südens weiter als billige Rohstofflieferanten und Abnehmer von in der EU gefertigten Industrieprodukten dienen. Stattdessen sollten Handelsinstrumente dazu genutzt werden, die Wertschöpfung in diesen Ländern zu fördern. Sonst drohen sich globale Ungerechtigkeiten im Rohstoffsektor weiter zu verschärfen</i>“, erklärte Julius Neu. </p>
<p>Die Organisation Global Footprint Network berechnet jedes Jahr den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day) mithilfe des ökologischen Fußabdrucks. Dieser ist ein ⁠Indikator⁠ für die Nutzung der biologischen Kapazität und Regenerationsfähigkeit, sowie für die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt. Der Earth Overshoot Day markiert das Datum, an dem die Nachfrage der Menschheit nach ökologischen Ressourcen und Dienstleistungen in einem bestimmten Jahr das übersteigt, was die Erde in diesem Jahr regenerieren kann.</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVMAABVhE78AAchjo6wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkUOrhWaldwQVCRZaeWREslM1r2AALtJ8/2/bTqk7xUNYwnOIYCzJOCOrw/aHR0cHM6Ly93d3cub3ZlcnNob290ZGF5Lm9yZy9uZXdzcm9vbS9jb3VudHJ5LW92ZXJzaG9vdC1kYXlzLw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Berechnungen des deutschen Erdüberlastungstages</a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVMAABVhE78AAchjo6wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkUOrhWaldwQVCRZaeWREslM1r2AALtJ8/3/KXbGiC1TowRamL0mB2UoPw/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9ub2RlLzE2NjE" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Arbeitskreis Rohstoffe: Positionspapier: „Legislatur muss im Zeichen der Rohstoffwende stehen“, Bewertung des Koalitionsvertrags der Bundesregierung aus rohstoffpolitischer Perspektive </a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVMAABVhE78AAchjo6wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkUOrhWaldwQVCRZaeWREslM1r2AALtJ8/4/CsX9EFpHqEHjma_YmaFicw/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9ub2RlLzE2MDY" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Arbeitskreis Rohstoffe: 12 Argumente für eine Rohstoffwende</a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVMAABVhE78AAchjo6wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkUOrhWaldwQVCRZaeWREslM1r2AALtJ8/5/5OTTMi8R7AyLmGC2FWtt7A/aHR0cHM6Ly93d3cuYnVuZC5uZXQvZmlsZWFkbWluL3VzZXJfdXBsb2FkX2J1bmQvcHVibGlrYXRpb25lbi9yZXNzb3VyY2VuX3VuZF90ZWNobmlrL3Jlc3NvdXJjZW5fUG9saWN5X0JyaWVmX1Jlc3NvdXJjZW5zY2h1dHp6aWVsLnBkZg" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Netzwerk Ressourcenwende: Policy Brief: Ressourcenschutzziele zur absoluten Reduktion des Ressourcenverbrauchs </a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVMAABVhE78AAchjo6wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkUOrhWaldwQVCRZaeWREslM1r2AALtJ8/6/RQqFe4Kr8tGOg43Dnnuv1Q/aHR0cHM6Ly93d3cuYnVuZC5uZXQvZmlsZWFkbWluL3VzZXJfdXBsb2FkX2J1bmQvcHVibGlrYXRpb25lbi9yZXNzb3VyY2VuX3VuZF90ZWNobmlrL2JlZGluZ3VuZ2VuLW5hdGlvbmFsLWtyZWlzbGF1ZnN0YXJ0ZWdpZS1ua3dzLXJlc3NvdXJjZW53ZW5kZS1uZXR6d2Vyay1idW5kLnBkZg" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Netzwerk Ressourcenwende: Forderungspapier: Bedingungen für den Erfolg der nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie </a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVMAABVhE78AAchjo6wAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkUOrhWaldwQVCRZaeWREslM1r2AALtJ8/7/B3tBLVhdbd4N9eN7-213eQ/aHR0cHM6Ly93d3cuYnVuZC5uZXQvc2VydmljZS9wdWJsaWthdGlvbmVuL2RldGFpbC9wdWJsaWNhdGlvbi90cmFuc2Zvcm1hdGlvbi1ieS1kZXNpZ24tbm90LWJ5LWRpc2FzdGVyLw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Netzwerk Ressourcenwende: Appell: „Transformation by design, not by disaster!”</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Julius Neu<br />
Telefon: +49 (30) 4208202-59<br />
E-Mail: &#110;&#101;&#117;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/Deutscher-Erdueberlastungstag-INKOTA-kritisiert-global-ungerechte-Rohstoffpolitik-der-Bundesregierung/boxid/944520" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/944520.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/05/deutscher-erdueberlastungstag-inkota-kritisiert-global-ungerechte-rohstoffpolitik-der-bundesregierung/" data-wpel-link="internal">Deutscher Erdüberlastungstag: INKOTA kritisiert global ungerechte Rohstoffpolitik der Bundesregierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 Jahre nach Rana Plaza: Arbeitsbedingungen in Gerbereien und Fabriken für Schuhe und Leder immer noch katastrophal</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/04/10-jahre-nach-rana-plaza-arbeitsbedingungen-in-gerbereien-und-fabriken-fuer-schuhe-und-leder-immer-noch-katastrophal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 11:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[accord]]></category>
		<category><![CDATA[ampa]]></category>
		<category><![CDATA[bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[group]]></category>
		<category><![CDATA[health]]></category>
		<category><![CDATA[hinzmann]]></category>
		<category><![CDATA[inkota]]></category>
		<category><![CDATA[plaza]]></category>
		<category><![CDATA[safety]]></category>
		<category><![CDATA[savar]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[soliver]]></category>
		<category><![CDATA[textile]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[zalando]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/04/10-jahre-nach-rana-plaza-arbeitsbedingungen-in-gerbereien-und-fabriken-fuer-schuhe-und-leder-immer-noch-katastrophal/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das nach dem Rana-Plaza-Unglück geschlossene Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit (International ACCORD) in Bangladesch und Pakistan umfasst bis heute nicht Gerbereien und Fabriken für Schuhe und Lederwaren. Die Arbeitsbedingungen in dieser Branche sind miserabel, die Verpflichtungen des Abkommens könnten Abhilfe leisten. INKOTA fordert die Ausweitung des Accords auf Gerbereien, Schuh- und Lederfabriken.  „Arbeit im Akkord und ohne feste Verträge, unbezahlte Überstunden, ungeschützter Kontakt mit giftigen Chemikalien – Arbeiterinnen und Arbeiter in der Leder- und Schuhbranche arbeiten unter furchtbaren Bedingungen. Dagegen hat der Internationale ACCORD das Leben für zwei Millionen Bekleidungsarbeiterinnen und -arbeiter in Bangladesch entscheidend verbessert. Fabriken sind sicherer und Arbeiterinnen und Arbeiter können über einen wirksamen und transparenten Beschwerdemechanismus selbst Sicherheitsverbesserungen einfordern. Es ist ein Skandal, dass diese Fortschritte noch nicht in der Leder- und Schuhbranche angekommen sind!“, erklärte Berndt Hinzmann, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei INKOTA. Der Internationale ACCORD wurde Anfang 2023 von Bangladesch auf Pakistan ausgeweitet. Lediglich 45 Unternehmen haben das Pakistan-Abkommen bereits unterzeichnet, darunter Marken wie C&#38;A, s.Oliver und die Otto Group. Viele Mitglieder des Textilbündnisses fehlen, ebenso wie die Ausweitung des Internationalen Accords auf die Leder- und Schuhlieferketten der Unternehmen.  „Wir begrüßen, dass mit der Otto Group und Zalando auch große deutsche Unternehmen den Pakistan ACCORD unterzeichnet haben und so für Verbesserung für die Arbeiterinnen und Arbeiter in ihrer Lieferkette sorgen möchten. Gleichzeitig ist das die Chance, mit gutem Beispiel voranzugehen und das Abkommen auf die Leder- und Schuhlieferkette auszuweiten. Besonders, da beide Unternehmen um die Lücken in der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht in diesem Bereich wissen, wie eine INKOTA-Unternehmensbefragung zeigt“, erklärte Berndt Hinzmann. Vor zehn Jahren stürzte in Savar nahe der bangladeschischen Hauptstadt Dakha das neunstöckige Rana-Plaza-Gebäude ein. 1138 Menschen starben und mehr als 2000 wurden verletzt. Bereits Jahre zuvor hatten zivilgesellschaftliche Organisationen auf einen Maßnahmenplan zur Verbesserung der Gebäudesicherheit gedrungen. Nach der Katastrophe kam der Bangladesch ACCORD zustande, den mittlerweile 195 Unternehmen unterzeichnet haben. 2021 wurde die Ausweitung des ACCORDs zum „International ACCORD for Health and Safety in the Textile an Garment Industry“ beschlossen, Pakistan ist das erste neu integrierte Land. Hintergrund: Unternehmensbefragung „Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in der Praxis“  Studien zu Arbeitsbedingungen in Südasien Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Ansprechpartner: Johanna Weidauer Telefon: +49 (30) 4208202-33 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Berndt Hinzmann Presse Telefon: +49 (30) 420820251 E-Mail: &#104;&#105;&#110;&#122;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/04/10-jahre-nach-rana-plaza-arbeitsbedingungen-in-gerbereien-und-fabriken-fuer-schuhe-und-leder-immer-noch-katastrophal/" data-wpel-link="internal">10 Jahre nach Rana Plaza: Arbeitsbedingungen in Gerbereien und Fabriken für Schuhe und Leder immer noch katastrophal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das nach dem Rana-Plaza-Unglück geschlossene Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit (International ACCORD) in Bangladesch und Pakistan umfasst bis heute nicht Gerbereien und Fabriken für Schuhe und Lederwaren. Die Arbeitsbedingungen in dieser Branche sind miserabel, die Verpflichtungen des Abkommens könnten Abhilfe leisten. INKOTA fordert die Ausweitung des Accords auf Gerbereien, Schuh- und Lederfabriken. </b></p>
<p>„<i>Arbeit im Akkord und ohne feste Verträge, unbezahlte Überstunden, ungeschützter Kontakt mit giftigen Chemikalien – Arbeiterinnen und Arbeiter in der Leder- und Schuhbranche arbeiten unter furchtbaren Bedingungen. Dagegen hat der Internationale ACCORD das Leben für zwei Millionen Bekleidungsarbeiterinnen und -arbeiter in Bangladesch entscheidend verbessert. Fabriken sind sicherer und Arbeiterinnen und Arbeiter können über einen wirksamen und transparenten Beschwerdemechanismus selbst Sicherheitsverbesserungen einfordern. Es ist ein Skandal, dass diese Fortschritte noch nicht in der Leder- und Schuhbranche angekommen sind!</i>“, erklärte Berndt Hinzmann, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei INKOTA.</p>
<p>Der Internationale ACCORD wurde Anfang 2023 von Bangladesch auf Pakistan ausgeweitet. Lediglich 45 Unternehmen haben das Pakistan-Abkommen bereits unterzeichnet, darunter Marken wie C&amp;A, s.Oliver und die Otto Group. Viele Mitglieder des Textilbündnisses fehlen, ebenso wie die Ausweitung des Internationalen Accords auf die Leder- und Schuhlieferketten der Unternehmen. </p>
<p>„<i>Wir begrüßen, dass mit der Otto Group und Zalando auch große deutsche Unternehmen den Pakistan ACCORD unterzeichnet haben und so für Verbesserung für die Arbeiterinnen und Arbeiter in ihrer Lieferkette sorgen möchten. Gleichzeitig ist das die Chance, mit gutem Beispiel voranzugehen und das Abkommen auf die Leder- und Schuhlieferkette auszuweiten. Besonders, da beide Unternehmen um die Lücken in der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht in diesem Bereich wissen, wie eine INKOTA-Unternehmensbefragung zeigt</i>“, erklärte Berndt Hinzmann.</p>
<p>Vor zehn Jahren stürzte in Savar nahe der bangladeschischen Hauptstadt Dakha das neunstöckige Rana-Plaza-Gebäude ein. 1138 Menschen starben und mehr als 2000 wurden verletzt. Bereits Jahre zuvor hatten zivilgesellschaftliche Organisationen auf einen Maßnahmenplan zur Verbesserung der Gebäudesicherheit gedrungen. Nach der Katastrophe kam der Bangladesch ACCORD zustande, den mittlerweile 195 Unternehmen unterzeichnet haben. 2021 wurde die Ausweitung des ACCORDs zum „International ACCORD for Health and Safety in the Textile an Garment Industry“ beschlossen, Pakistan ist das erste neu integrierte Land.</p>
<p><b>Hintergrund:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AUwAABP1lu0AAchjowIAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkQSgpaXnweSmrQNyztS9EfxBosAALtJ8/1/siPAvj48oBt-6HR5ZfhzaQ/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9ub2RlLzE2ODE" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Unternehmensbefragung „Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in der Praxis“ </a></li>
<li><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AUwAABP1lu0AAchjowIAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkQSgpaXnweSmrQNyztS9EfxBosAALtJ8/2/6GY96f2KTt_9W0FZjbxWGw/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL3N0dWRpZW4tbGVkZXJpbmR1c3RyaWUtc3VlZGFzaWVu" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Studien zu Arbeitsbedingungen in Südasien</a></li>
</ul>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Johanna Weidauer<br />
Telefon: +49 (30) 4208202-33<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Berndt Hinzmann<br />
Presse<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
E-Mail: &#104;&#105;&#110;&#122;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/10-Jahre-nach-Rana-Plaza-Arbeitsbedingungen-in-Gerbereien-und-Fabriken-fuer-Schuhe-und-Leder-immer-noch-katastrophal/boxid/943176" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/943176.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/04/10-jahre-nach-rana-plaza-arbeitsbedingungen-in-gerbereien-und-fabriken-fuer-schuhe-und-leder-immer-noch-katastrophal/" data-wpel-link="internal">10 Jahre nach Rana Plaza: Arbeitsbedingungen in Gerbereien und Fabriken für Schuhe und Leder immer noch katastrophal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Labels für Leder und Schuhe im Check: Qualitätssiegel informieren unzureichend und haben klare Defizite im Bereich Arbeitsrechte und Sozialstandards</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/03/labels-fuer-leder-und-schuhe-im-check-qualitaetssiegel-informieren-unzureichend-und-haben-klare-defizite-im-bereich-arbeitsrechte-und-sozialstandards/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 09:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[audit]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[group]]></category>
		<category><![CDATA[hinzmann]]></category>
		<category><![CDATA[inkota]]></category>
		<category><![CDATA[ivn]]></category>
		<category><![CDATA[leather]]></category>
		<category><![CDATA[lieferkettengesetz]]></category>
		<category><![CDATA[oecd]]></category>
		<category><![CDATA[öko]]></category>
		<category><![CDATA[retail]]></category>
		<category><![CDATA[südwind]]></category>
		<category><![CDATA[tex?]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[verbraucher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/03/labels-fuer-leder-und-schuhe-im-check-qualitaetssiegel-informieren-unzureichend-und-haben-klare-defizite-im-bereich-arbeitsrechte-und-sozialstandards/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Arbeitsrechte und soziale Kriterien werden von den gängigsten Leder- und Schuhsiegeln vernachlässigt. Die Schuh- und Lederbranche setzt die Anforderungen des deutschen Lieferkettengesetzes nicht ausreichend um, sondern versteckt sich hinter freiwilligen Siegeln. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Untersuchung der entwicklungspolitischen Organisationen INKOTA und Südwind Österreich.  „Verbraucherinnen und Verbraucher erfahren beim Kauf von Lederwaren und Schuhen nichts über die Arbeitsbedingungen und Sozialstandards. Ein eklatanter Mangel an Verbraucherinformation! Unternehmen werben mit Siegeln, die nicht verpflichtend sind. Noch ist ausreichend transparent, wie die selbstdefinierten Kriterien überprüft werden. Standards, die für sich Qualität beanspruchen, jedoch keine Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen sind kein ausreichender Beleg für die Erfüllung der gesetzlichen Sorgfaltspflicht, die durch das deutsche Lieferkettengesetz seit Anfang des Jahres festgeschrieben ist. Die Politik muss umfassende Kriterien für Standards und Initiativen festlegen. Dazu zählen ambitionierte Kriterien bzgl. der Transparenz und Qualität sowie Integrität.“, erklärte Berndt Hinzmann, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei INKOTA. Zu den sechs untersuchten Qualitäts-Labels gehören das „Umweltzeichen Blauer Engel für Schuhe“, „Oeko-Tex Leather Standard“, „Naturleder IVN zertifiziert“, das „Österreichische Umweltzeichen“ sowie die beiden Business-to-Business- Zertifizierungssysteme „Leather Working Group (LWG)” und „Higg Brand and Retail Module (HiggBRM)”. Lediglich zwei, der Blaue Engel und das Österreichische Umweltzeichen beruhen auf gesetzlichen Regelungen. Vier weitere Systeme orientieren sich bei der Auswahl ihrer technischen, ökologischen oder sozialen Kriterien vornehmlich an den Interessen der beteiligten Unternehmen. Die Mehrzahl der beschriebenen Zertifizierungssysteme legt ihr Augenmerk auf die Erfassung umwelt- und materialbezogener Indikatoren. Keines der Siegel beinhaltet Angaben zu existenzsichernden Löhnen oder zum risikobasierten Ansatz von Sorgfaltspflichten. Auch bei sozialen Kriterien weisen die Zertifizierungen große Mängel auf: Bei der Leather Working Group, dem Oeko-Tex Leather Standard und HiggBRM sind sie für die Vergabe des Siegels nicht nötig. Bei der Leather Working Group ist es sogar möglich, ohne ein Sozial-Audit die Kennzeichnung „Gold-Medaille“ zu erhalten. Der HiggBRM stellt überhaupt keine Informationen öffentlich, die Einblick in die Risikoanalyse und die Maßnahmen geben, die Unternehmen zur Minimierung oder Vermeidung der Risiken entlang der Lieferkette ergreifen. „Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die strukturell bedingten Risiken für Leder- und Schuharbeiter*innen abzustellen. Anerkennung von selbst gemachten, intransparenten Industrie-Standards ist keine Lösung.“, erklärt Berndt Hinzmann. Der Decent Leather Label Check untersucht eine Auswahl von Qualitätssiegeln, auf die Unternehmen in der Unternehmensbefragung „Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in der Praxis“ verwiesen haben. Die Unternehmen gaben an, über sogenannte Business-to-Business-Standards die Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes in Deutschland zu erfüllen. Die Grundlage für die Analyse bilden öffentlich zugängliche Informationen. Das Fazit: „Wer ein Gütesiegel sucht, das umfassende nachhaltige Produktionsbedingungen kennzeichnet, wird bei den auf dem Markt bestehenden Zertifizierungen für Leder, Lederwaren und Schuhen nicht fündig“, so Berndt Hinzmann, INKOTA. „Denn die zentralen Säulen der Nachhaltigkeit – soziale und ökologische Kriterien &#8211; sind nicht gleichwertig im Fokus und weisen Lücken auf.“ Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Lederproduktion als besonderen Risikosektor ausgewiesen. Bei der Produktion von Lederwaren und Schuhen sind massive Arbeitsrechtsverletzungen keine Seltenheit. Geringe Löhne, extrem lange Arbeitstage und kaum regulierte Arbeitsbedingungen sind die Regel. Dazu kommen ein intensiver Einsatz gefährlicher Chemikalien, mangelhafte Schutzausrüstung und weitreichende Umweltrisiken.  Bericht „Qualitätsstandards und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten. Label Check: Leder und Lederschuhe“ Unternehmensbefragung: „Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in der Praxis“: Wie kommen Unternehmen ihrer Verantwortung für Menschenrechte in der globalen Lieferkette von Leder(waren) und Schuhen nach? Über den INKOTA-netzwerk e.V. Together for decent leather ist ein dreij&#228;hriges Programm von sieben zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Asien und Europa. Das Programm will zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Lederwaren- und Schuhindustrie S&#252;dasiens mit Fokus auf Indien, Pakistan und Bangladesch beizutragen und Arbeitsrechtsverst&#246;&#223;e zu reduzieren. Das Konsortium arbeitet daran, eine st&#228;rkere Verbindlichkeit f&#252;r die Erf&#252;llung ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen zu etablieren und fordert von Regierungen Regelungen und Schutzmechanismen zu errichten, um die Einhaltung internationaler Arbeitsrechte zu verbessern: www.togetherfordecentleather.org Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Ansprechpartner: Berndt Hinzmann Presse Telefon: +49 (30) 420820251 E-Mail: &#104;&#105;&#110;&#122;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/03/labels-fuer-leder-und-schuhe-im-check-qualitaetssiegel-informieren-unzureichend-und-haben-klare-defizite-im-bereich-arbeitsrechte-und-sozialstandards/" data-wpel-link="internal">Labels für Leder und Schuhe im Check: Qualitätssiegel informieren unzureichend und haben klare Defizite im Bereich Arbeitsrechte und Sozialstandards</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Arbeitsrechte und soziale Kriterien werden von den gängigsten Leder- und Schuhsiegeln vernachlässigt. Die Schuh- und Lederbranche setzt die Anforderungen des deutschen Lieferkettengesetzes nicht ausreichend um, sondern versteckt sich hinter freiwilligen Siegeln. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Untersuchung der entwicklungspolitischen Organisationen INKOTA und Südwind Österreich.</b> </p>
<p>„Verbraucherinnen und Verbraucher erfahren beim Kauf von Lederwaren und Schuhen nichts über die Arbeitsbedingungen und Sozialstandards. Ein eklatanter Mangel an Verbraucherinformation! Unternehmen werben mit Siegeln, die nicht verpflichtend sind. Noch ist ausreichend transparent, wie die selbstdefinierten Kriterien überprüft werden. Standards, die für sich Qualität beanspruchen, jedoch keine Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen sind kein ausreichender Beleg für die Erfüllung der gesetzlichen Sorgfaltspflicht, die durch das deutsche Lieferkettengesetz seit Anfang des Jahres festgeschrieben ist. Die Politik muss umfassende Kriterien für Standards und Initiativen festlegen. Dazu zählen ambitionierte Kriterien bzgl. der Transparenz und Qualität sowie Integrität.“, erklärte Berndt Hinzmann, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei INKOTA.</p>
<p>Zu den sechs untersuchten Qualitäts-Labels gehören das „Umweltzeichen Blauer Engel für Schuhe“, „Oeko-Tex Leather Standard“, „Naturleder IVN zertifiziert“, das „Österreichische Umweltzeichen“ sowie die beiden Business-to-Business- Zertifizierungssysteme „Leather Working Group (LWG)” und „Higg Brand and Retail Module (HiggBRM)”. Lediglich zwei, der Blaue Engel und das Österreichische Umweltzeichen beruhen auf gesetzlichen Regelungen. Vier weitere Systeme orientieren sich bei der Auswahl ihrer technischen, ökologischen oder sozialen Kriterien vornehmlich an den Interessen der beteiligten Unternehmen. Die Mehrzahl der beschriebenen Zertifizierungssysteme legt ihr Augenmerk auf die Erfassung umwelt- und materialbezogener Indikatoren.</p>
<p>Keines der Siegel beinhaltet Angaben zu existenzsichernden Löhnen oder zum risikobasierten Ansatz von Sorgfaltspflichten. Auch bei sozialen Kriterien weisen die Zertifizierungen große Mängel auf: Bei der Leather Working Group, dem Oeko-Tex Leather Standard und HiggBRM sind sie für die Vergabe des Siegels nicht nötig. Bei der Leather Working Group ist es sogar möglich, ohne ein Sozial-Audit die Kennzeichnung „Gold-Medaille“ zu erhalten. Der HiggBRM stellt überhaupt keine Informationen öffentlich, die Einblick in die Risikoanalyse und die Maßnahmen geben, die Unternehmen zur Minimierung oder Vermeidung der Risiken entlang der Lieferkette ergreifen.</p>
<p>„Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die strukturell bedingten Risiken für Leder- und Schuharbeiter*innen abzustellen. Anerkennung von selbst gemachten, intransparenten Industrie-Standards ist keine Lösung.“, erklärt Berndt Hinzmann.</p>
<p>Der Decent Leather Label Check untersucht eine Auswahl von Qualitätssiegeln, auf die Unternehmen in der Unternehmensbefragung „Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in der Praxis“ verwiesen haben. Die Unternehmen gaben an, über sogenannte Business-to-Business-Standards die Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes in Deutschland zu erfüllen.</p>
<p>Die Grundlage für die Analyse bilden öffentlich zugängliche Informationen. Das Fazit: „Wer ein Gütesiegel sucht, das umfassende nachhaltige Produktionsbedingungen kennzeichnet, wird bei den auf dem Markt bestehenden Zertifizierungen für Leder, Lederwaren und Schuhen nicht fündig“, so Berndt Hinzmann, INKOTA. „Denn die zentralen Säulen der Nachhaltigkeit – soziale und ökologische Kriterien &#8211; sind nicht gleichwertig im Fokus und weisen Lücken auf.“</p>
<p>Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Lederproduktion als besonderen Risikosektor ausgewiesen. Bei der Produktion von Lederwaren und Schuhen sind massive Arbeitsrechtsverletzungen keine Seltenheit. Geringe Löhne, extrem lange Arbeitstage und kaum regulierte Arbeitsbedingungen sind die Regel. Dazu kommen ein intensiver Einsatz gefährlicher Chemikalien, mangelhafte Schutzausrüstung und weitreichende Umweltrisiken. </p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVgAABEeGYEAAchjoSwAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkJU-uw0dU8sE5QUW68lBJSAjjygALtJ8/1/deBeXaTa_2mk6C0sJcs2TA/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9ub2RlLzE3MTc" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Bericht „Qualitätsstandards und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten. Label Check: Leder und Lederschuhe“</b></a></p>
<p><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AVgAABEeGYEAAchjoSwAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBkJU-uw0dU8sE5QUW68lBJSAjjygALtJ8/2/eaZrr0IHHd0jIp6KVUA9Xw/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9ub2RlLzE2ODE" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>Unternehmensbefragung: „Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in der Praxis“: Wie kommen Unternehmen ihrer Verantwortung für Menschenrechte in der globalen Lieferkette von Leder(waren) und Schuhen nach?</b></a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den INKOTA-netzwerk e.V.</div>
<p>Together for decent leather ist ein dreij&auml;hriges Programm von sieben zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Asien und Europa. Das Programm will zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Lederwaren- und Schuhindustrie S&uuml;dasiens mit Fokus auf Indien, Pakistan und Bangladesch beizutragen und Arbeitsrechtsverst&ouml;&szlig;e zu reduzieren. Das Konsortium arbeitet daran, eine st&auml;rkere Verbindlichkeit f&uuml;r die Erf&uuml;llung ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen zu etablieren und fordert von Regierungen Regelungen und Schutzmechanismen zu errichten, um die Einhaltung internationaler Arbeitsrechte zu verbessern: www.togetherfordecentleather.org</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Berndt Hinzmann<br />
Presse<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
E-Mail: &#104;&#105;&#110;&#122;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/Labels-fuer-Leder-und-Schuhe-im-Check-Qualitaetssiegel-informieren-unzureichend-und-haben-klare-Defizite-im-Bereich-Arbeitsrechte-und-Sozialstandards/boxid/940810" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/940810.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/03/labels-fuer-leder-und-schuhe-im-check-qualitaetssiegel-informieren-unzureichend-und-haben-klare-defizite-im-bereich-arbeitsrechte-und-sozialstandards/" data-wpel-link="internal">Labels für Leder und Schuhe im Check: Qualitätssiegel informieren unzureichend und haben klare Defizite im Bereich Arbeitsrechte und Sozialstandards</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuestes Kakao-Barometer zeigt: Unternehmen müssen höhere Preise für Kakao bezahlen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/12/neuestes-kakao-barometer-zeigt-unternehmen-muessen-hoehere-preise-fuer-kakao-bezahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 08:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[barometer]]></category>
		<category><![CDATA[fair]]></category>
		<category><![CDATA[inflation]]></category>
		<category><![CDATA[inkota]]></category>
		<category><![CDATA[kakao]]></category>
		<category><![CDATA[kakaosektor]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kinderarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[solidaridad]]></category>
		<category><![CDATA[südwind]]></category>
		<category><![CDATA[sustainability]]></category>
		<category><![CDATA[trade]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[utz]]></category>
		<category><![CDATA[yao]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2022/12/neuestes-kakao-barometer-zeigt-unternehmen-muessen-hoehere-preise-fuer-kakao-bezahlen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hersteller von Kakao- und Schokoladenprodukten müssen ihren Bäuer*innen höhere Preise für Kakao bezahlen – ansonsten werden sich die sozialen und ökologischen Probleme des Sektors weiter verschärfen. Das zeigt das diesjährige Kakao-Barometer, welches die aktuellen Entwicklungen in der Kakao-Branche zusammenfasst und vom VOICE Network veröffentlicht wurde.  Der Bericht über die Entwicklung der Kakao-Branche macht deutlich: Kakao-Bäuer*innen sind nach wie vor einer Vielzahl an Problemen ausgesetzt, haben jedoch nicht die finanziellen Ressourcen dagegen anzukämpfen. In den größten Kakao-Anbaugebieten der Welt wie Ghana, Cote d’Ivoire (Elfenbeinküste) und Indonesien leiden die Familien noch immer unter Kinderarbeit, Geschlechterungleichheit, Unterernährung von Kindern, mangelndem Zugang zu Bildung und unzureichender Gesundheits- und sanitärer Versorgung.  Kleinbäuerliche Familien leiden besonders unter Inflation und Preissteigerung Zusätzlich verstärkt die Inflation und Preissteigerung den Druck auf die Bäuer*innen in Westafrika. „Früher konnte ich mit dem Verkauf von Kakaobohnen die notwendigen Ausgaben für meine Familie finanzieren. Das ist jetzt sehr schwierig geworden. Die Preise für die Produkte liegen weit über meinen bisherigen Einnahmen. Ich habe Kinder, um die ich mich kümmern muss, und ich kämpfe jetzt darum, ihre Schulgebühren zu bezahlen“, sagte Yao Kouame Martia von der Kakao-Kooperative ECAM im Südwesten von Côte d&#8217;Ivoire. Armut führt zu Abholzung statt Klimaschutz  Ebenso werden Belastungen für Kakaobäuer*innen, die durch Umweltfaktoren wie den Klimawandel entstehen, nicht wirksam angegangen. Es gelang bisher weder Politik noch Unternehmen, den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren oder die langfristige Einführung guter landwirtschaftlicher Praktiken zu unterstützen. Stattdessen sehen sich die Bäuer*innen weiterhin gezwungen, den Regenwald abzuholzen, um ihre geringen Erträge zu steigern. (Nationale und internationale) Strategien, die darauf abzielen, die Kakaoproduktion zu steigern und so die Armut der Bäuer*innen zu bekämpfen, lösen diese Probleme langfristig nicht. Die Nachhaltigkeits-Lüge: Label steigern das Einkommen der Bäuer*innen nicht Beruhend auf den neuesten Erkenntnissen über Kakaolieferketten zeigt das Barometer, dass Entwicklungszusammenarbeits-Programme zur Produktivitätssteigerung und Diversifizierung langfristig wirkungslos bleiben. Stattdessen müssen echte Anstrengungen unternommen werden, um das Existenzminimum der Bäuer*innen durch höhere Preise zu sichern und ihnen so die finanziellen Möglichkeiten eröffnen, die Umwelt zu schützen. Auch Nachhaltigkeitssiegel wie UTZ/Rainforest und Fair Trade, die heute zwischen einem Drittel und der Hälfte der Kakaoproduktion zertifizieren, reduzieren das Armutsproblem in den meisten Fällen nicht. Stattdessen sind sie meist irreführend: Die Familien von Kakao-Bäuer*innen können in der Regel ihre Grundbedürfnisse nicht decken. Das gilt auch für Bäuer*innen, die für zertifizierte Projekte mit Nachhaltigkeits-Label arbeiten.  Trotz dieser Erkenntnisse betreiben die meisten Kakao-Einkäufer*innen ihr Geschäft immer weiter wie gewohnt. Sie unterstützen zwar Programme der Entwicklungszusammenarbeit, weigern sich jedoch, die Preise anzuheben und so existenzsichernde Löhne zu garantieren. „Produktivitätssteigerungen oder die Vergrößerung der Farmen werden allein nicht ausreichen, um die zahllosen Probleme in der globalen Kakaolieferkette zu lösen“, erklärt Antonie Fountain, Direktorin des VOICE Network. „Ein höherer Preis für Kakao ist unvermeidlich, wenn existenzsichernde Löhne gewährleistet werden sollen.“ Es braucht gesetzliche Verpflichtungen, damit Unternehmen höheren Preise zahlen Das Barometer kommt zu dem Schluss, dass für ein existenzsicherndes Einkommen der Kakaobäuer*innen Maßnahmen an drei verschiedenen Fronten erforderlich sind: eine verantwortungsvolle Politik öffentlicher Stellen, eine faire Einkaufspraxis des Privatsektors und eine nachhaltige landwirtschaftliche Praxis der Bäuer*innen. In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich jedoch fast alle Bemühungen im Kakaosektor auf die Bäuer*innen selbst konzentriert. Die notwendigen Änderungen der Regierungspolitik und der Einkaufspraktiken, die für die Bekämpfung von Nachhaltigkeitsproblemen erforderlich sind, wurden von Politik und Unternehmen aktiv vermieden.  In diesem Zusammenhang sind die jüngsten Bemühungen der EU, Richtlinien zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht, wie die „Corporate Sustainability Due Diligence Directive“ (CSDDD) einzuführen, ein begrüßenswerter erster Schritt zur Schaffung einer transparenteren Lieferkette. Die Richtlinien zielen darauf ab, ökologische und soziale Schäden in globalen Lieferketten, einschließlich der Kakao-Branche, einzudämmen. Sie sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Unternehmen für ihre Einkaufspraktiken  verantwortlich gemacht werden. Trotz dieser positiven politischen Entwicklungen drängt die Zeit: Unternehmen müssen schon jetzt handeln. Sie müssen höhere Preise zahlen. Über das Kakao-Barometer Das Kakao-Barometer wird alle zwei Jahre mit dem Ziel veröffentlicht, einen aktuellen, fairen und übersichtlichen Überblick über die Nachhaltigkeit im Kakaosektor zu geben. Mit dem Barometer betrachtet das VOICE Network, ein Zusammenschluss von über 20 Organisationen – in Deutschland vertreten durch die NGOs Südwind, INKOTA und Solidaridad – den Sektor als Ganzes, verbindet aber auch zusammengefasste und aufgeschlüsselte Unternehmens- und Länderdaten mit klaren Visualisierungen und einer Kontextualisierung von Herausforderungen, Verpflichtungen und Errungenschaften. Das Barometer wird von einem Konsortium zivilgesellschaftlicher Akteure aus der ganzen Welt veröffentlicht und vom VOICE-Netzwerk betreut. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Ansprechpartner: Evelyn Bahn Kampagnen-Koordinatorin Make Chocolate Fair! Telefon: +49 (30) 420820-255 E-Mail: &#098;&#097;&#104;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/12/neuestes-kakao-barometer-zeigt-unternehmen-muessen-hoehere-preise-fuer-kakao-bezahlen/" data-wpel-link="internal">Neuestes Kakao-Barometer zeigt: Unternehmen müssen höhere Preise für Kakao bezahlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Hersteller von Kakao- und Schokoladenprodukten müssen ihren Bäuer*innen höhere Preise für Kakao bezahlen – ansonsten werden sich die sozialen und ökologischen Probleme des Sektors weiter verschärfen. Das zeigt das </b><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AWcAAAcJ9yoAAchjl7IAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBjkEgkY7PaY_UwSBi7PoCBOd_bpgALtJ8/1/9863nTc2htIpPAp3QdjNKQ/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9ub2RlLzE3MDQ" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>diesjährige Kakao-Barometer</b></a><b>, welches die aktuellen Entwicklungen in der Kakao-Branche zusammenfasst und vom VOICE Network veröffentlicht wurde.</b> </p>
<p>Der Bericht über die Entwicklung der Kakao-Branche macht deutlich: Kakao-Bäuer*innen sind nach wie vor einer Vielzahl an Problemen ausgesetzt, haben jedoch nicht die finanziellen Ressourcen dagegen anzukämpfen. In den größten Kakao-Anbaugebieten der Welt wie Ghana, Cote d’Ivoire (Elfenbeinküste) und Indonesien leiden die Familien noch immer unter Kinderarbeit, Geschlechterungleichheit, Unterernährung von Kindern, mangelndem Zugang zu Bildung und unzureichender Gesundheits- und sanitärer Versorgung. </p>
<p><b>Kleinbäuerliche Familien leiden besonders unter Inflation und Preissteigerung</b></p>
<p>Zusätzlich verstärkt die Inflation und Preissteigerung den Druck auf die Bäuer*innen in Westafrika. „Früher konnte ich mit dem Verkauf von Kakaobohnen die notwendigen Ausgaben für meine Familie finanzieren. Das ist jetzt sehr schwierig geworden. Die Preise für die Produkte liegen weit über meinen bisherigen Einnahmen. Ich habe Kinder, um die ich mich kümmern muss, und ich kämpfe jetzt darum, ihre Schulgebühren zu bezahlen“, sagte Yao Kouame Martia von der Kakao-Kooperative ECAM im Südwesten von Côte d&#8217;Ivoire.</p>
<p><b>Armut führt zu Abholzung statt Klimaschutz </b></p>
<p>Ebenso werden Belastungen für Kakaobäuer*innen, die durch Umweltfaktoren wie den Klimawandel entstehen, nicht wirksam angegangen. Es gelang bisher weder Politik noch Unternehmen, den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren oder die langfristige Einführung guter landwirtschaftlicher Praktiken zu unterstützen. Stattdessen sehen sich die Bäuer*innen weiterhin gezwungen, den Regenwald abzuholzen, um ihre geringen Erträge zu steigern. (Nationale und internationale) Strategien, die darauf abzielen, die Kakaoproduktion zu steigern und so die Armut der Bäuer*innen zu bekämpfen, lösen diese Probleme langfristig nicht.</p>
<p><b>Die Nachhaltigkeits-Lüge: Label steigern das Einkommen der Bäuer*innen nicht</b></p>
<p>Beruhend auf den neuesten Erkenntnissen über Kakaolieferketten zeigt das Barometer, dass Entwicklungszusammenarbeits-Programme zur Produktivitätssteigerung und Diversifizierung langfristig wirkungslos bleiben. Stattdessen müssen echte Anstrengungen unternommen werden, um das Existenzminimum der Bäuer*innen durch höhere Preise zu sichern und ihnen so die finanziellen Möglichkeiten eröffnen, die Umwelt zu schützen. Auch Nachhaltigkeitssiegel wie UTZ/Rainforest und Fair Trade, die heute zwischen einem Drittel und der Hälfte der Kakaoproduktion zertifizieren, reduzieren das Armutsproblem in den meisten Fällen nicht. Stattdessen sind sie meist irreführend: Die Familien von Kakao-Bäuer*innen können in der Regel ihre Grundbedürfnisse nicht decken. Das gilt auch für Bäuer*innen, die für zertifizierte Projekte mit Nachhaltigkeits-Label arbeiten. </p>
<p>Trotz dieser Erkenntnisse betreiben die meisten Kakao-Einkäufer*innen ihr Geschäft immer weiter wie gewohnt. Sie unterstützen zwar Programme der Entwicklungszusammenarbeit, weigern sich jedoch, die Preise anzuheben und so existenzsichernde Löhne zu garantieren. „Produktivitätssteigerungen oder die Vergrößerung der Farmen werden allein nicht ausreichen, um die zahllosen Probleme in der globalen Kakaolieferkette zu lösen“, erklärt Antonie Fountain, Direktorin des VOICE Network. „Ein höherer Preis für Kakao ist unvermeidlich, wenn existenzsichernde Löhne gewährleistet werden sollen.“</p>
<p><b>Es braucht gesetzliche Verpflichtungen, damit Unternehmen höheren Preise zahlen</b></p>
<p>Das Barometer kommt zu dem Schluss, dass für ein existenzsicherndes Einkommen der Kakaobäuer*innen Maßnahmen an drei verschiedenen Fronten erforderlich sind: eine verantwortungsvolle Politik öffentlicher Stellen, eine faire Einkaufspraxis des Privatsektors und eine nachhaltige landwirtschaftliche Praxis der Bäuer*innen. In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich jedoch fast alle Bemühungen im Kakaosektor auf die Bäuer*innen selbst konzentriert. Die notwendigen Änderungen der Regierungspolitik und der Einkaufspraktiken, die für die Bekämpfung von Nachhaltigkeitsproblemen erforderlich sind, wurden von Politik und Unternehmen aktiv vermieden. </p>
<p>In diesem Zusammenhang sind die jüngsten Bemühungen der EU, Richtlinien zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht, wie die „Corporate Sustainability Due Diligence Directive“ (CSDDD) einzuführen, ein begrüßenswerter erster Schritt zur Schaffung einer transparenteren Lieferkette. Die Richtlinien zielen darauf ab, ökologische und soziale Schäden in globalen Lieferketten, einschließlich der Kakao-Branche, einzudämmen. Sie sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Unternehmen für ihre Einkaufspraktiken  verantwortlich gemacht werden. Trotz dieser positiven politischen Entwicklungen drängt die Zeit: Unternehmen müssen schon jetzt handeln. Sie müssen höhere Preise zahlen.</p>
<p><b>Über das Kakao-Barometer</b></p>
<p>Das Kakao-Barometer wird alle zwei Jahre mit dem Ziel veröffentlicht, einen aktuellen, fairen und übersichtlichen Überblick über die Nachhaltigkeit im Kakaosektor zu geben. Mit dem Barometer betrachtet das VOICE Network, ein Zusammenschluss von über 20 Organisationen – in Deutschland vertreten durch die NGOs Südwind, INKOTA und Solidaridad – den Sektor als Ganzes, verbindet aber auch zusammengefasste und aufgeschlüsselte Unternehmens- und Länderdaten mit klaren Visualisierungen und einer Kontextualisierung von Herausforderungen, Verpflichtungen und Errungenschaften. Das Barometer wird von einem Konsortium zivilgesellschaftlicher Akteure aus der ganzen Welt veröffentlicht und vom VOICE-Netzwerk betreut.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Evelyn Bahn<br />
Kampagnen-Koordinatorin Make Chocolate Fair!<br />
Telefon: +49 (30) 420820-255<br />
E-Mail: &#098;&#097;&#104;&#110;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/Neuestes-Kakao-Barometer-zeigt-Unternehmen-muessen-hoehere-Preise-fuer-Kakao-bezahlen/boxid/927518" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/927518.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/12/neuestes-kakao-barometer-zeigt-unternehmen-muessen-hoehere-preise-fuer-kakao-bezahlen/" data-wpel-link="internal">Neuestes Kakao-Barometer zeigt: Unternehmen müssen höhere Preise für Kakao bezahlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studie: Deutschland exportiert mehr in der EU verbotene Pestizide in Form reiner Wirkstoffe als in fertigen Produkten. Pestizidexportverbot muss Wirkstoffe einbeziehen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/12/studie-deutschland-exportiert-mehr-in-der-eu-verbotene-pestizide-in-form-reiner-wirkstoffe-als-in-fertigen-produkten-pestizidexportverbot-muss-wirkstoffe-einbeziehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma INKOTA-netzwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 07:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[agrarpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[boll]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Glufosinat]]></category>
		<category><![CDATA[inkota]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[pan]]></category>
		<category><![CDATA[pestizid]]></category>
		<category><![CDATA[rosa]]></category>
		<category><![CDATA[stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[tonnen]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2022/12/studie-deutschland-exportiert-mehr-in-der-eu-verbotene-pestizide-in-form-reiner-wirkstoffe-als-in-fertigen-produkten-pestizidexportverbot-muss-wirkstoffe-einbeziehen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen zwei Jahren hat die Exportmenge von in der EU verbotenen, reinen Pestizidwirkstoffen aus Deutschland die Exportmenge von verbotenen Wirkstoffen, die in Pestizidprodukten enthalten sind, um das 2,5- und das 4,5-Fache überstiegen. Das zeigt eine heute veröffentlichte Studie der Heinrich-Böll-Stiftung, des INKOTA-netzwerk, des Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Export von reinen Wirkstoffen würde laut Ankündigung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom September 2022 zu einem Exportverbot von gesundheitsschädlichen Pestiziden nicht erfasst werden. Die an der Analyse beteiligten Organisationen sehen die dringende Notwendigkeit, diese Lücke so umgehend wie möglich mit einer Reform des Pflanzenschutzgesetzes zu schließen. In den Jahren 2020 und 2021 wurden 8.260 Tonnen beziehungsweise 8.499 Tonnen verbotene Pestizidwirkstoffe in fertigen Produkten aus Deutschland exportiert. Gleichzeitig wurde 2020 eine Menge von 20.298 Tonnen und 2021 sogar 37.525 Tonnen verbotene Pestizide als reine Wirkstoffe exportiert. „Unsere Analyse zeigt, dass die Menge der verbotenen reinen Wirkstoffexporte die Exportmenge für formulierte Pestizidwirkstoffe aus Deutschland in den letzten zwei Jahren um das rund 2,5- und das 4,5-Fache überstiegen hat. Das ist enorm und hat unsere Vermutungen sogar übertroffen“, sagt Lena Luig, Referentin für Internationale Agrarpolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Es handelt sich dabei um Wirkstoffe, die in der EU nicht genehmigt sind, weil sie entweder explizit gesundheits- oder umweltschädlich sind oder weil den für die Genehmigung zuständigen Behörden keine ausreichenden Informationen zu deren Risikobewertung vorlagen. „Exportschlager“ unter den exportierten Wirkstoffen in formulierten Produkten waren das Herbizid Cyanamid und das Fungizid Propineb. Cyanamid gilt als krebserregend und fruchtbarkeitsschädigend und Propineb als hormonschädigend und fruchtbarkeitsschädigend. Beim Export von reinen Wirkstoffen führt Glufosinat die Liste an. „Es ist verantwortungslos, dass im Jahr 2021 die gigantische Menge von 11.000 Tonnen Glufosinat-Wirkstoff aus Deutschland exportiert wurde, obwohl dieser als wahrscheinlich reproduktionstoxisch beim Menschen eingestuft ist und in der EU schon vor vier Jahren seine Genehmigung verloren hat“, sagt Peter Clausing, Toxikologe bei PAN Germany. „Deutsche Unternehmen profitieren enorm vom Handel mit gefährlichen Pestizidwirkstoffen, vor allem in ihrer Reinform“, so Clausing. Im September 2022 hatte das Landwirtschaftsministerium angekündigt, einen Vorschlag für ein Exportverbot für bestimmte gesundheitsschädliche Pestizide zu erarbeiten. Dafür sollte bis Ende 2022 ein Verordnungsentwurf vorgelegt werden. Per Verordnung kann aber der Export reiner Pestizidwirkstoffe nicht rechtssicher reguliert werden. „Das ist eine gefährliche Lücke. Damit die Doppelstandards im internationalen Handel mit Pestiziden beendet werden, fordern wir die Bundesregierung auf dringend nachzubessern. Dies würde am umfassendsten und rechtssichersten über eine Reform des Pflanzenschutzgesetzes sichergestellt werden“, sagt Jan Urhahn, Programmleiter für Ernährungssouveränität der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Auf diese Möglichkeit hatten die an der Analyse beteiligten Organisationen bereits in einem im September veröffentlichten Rechtsgutachten hingewiesen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: INKOTA-netzwerk e.V. Chrysanthemenstra&#223;e 1-3 10405 Berlin Telefon: +49 (30) 420820251 Telefax: +49 (30) 420820210 http://www.inkota.de Ansprechpartner: Dr. Silke Bollmohr E-Mail: &#098;&#111;&#108;&#108;&#109;&#111;&#104;&#114;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V. Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/12/studie-deutschland-exportiert-mehr-in-der-eu-verbotene-pestizide-in-form-reiner-wirkstoffe-als-in-fertigen-produkten-pestizidexportverbot-muss-wirkstoffe-einbeziehen/" data-wpel-link="internal">Studie: Deutschland exportiert mehr in der EU verbotene Pestizide in Form reiner Wirkstoffe als in fertigen Produkten. Pestizidexportverbot muss Wirkstoffe einbeziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>In den vergangenen zwei Jahren hat die Exportmenge von in der EU verbotenen, reinen Pestizidwirkstoffen aus Deutschland die Exportmenge von verbotenen Wirkstoffen, die in Pestizidprodukten enthalten sind, um das 2,5- und das 4,5-Fache überstiegen. Das zeigt eine </b><a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AXEAAAbZylQAAchjl7AAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBjkDo8yop0-yf3QrmQwksnTRg5sAALtJ8/1/UN3BnnymAswlZT7g3bZksw/aHR0cHM6Ly93ZWJzaG9wLmlua290YS5kZS9ub2RlLzE3MDMv" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>heute veröffentlichte Studie</b></a><b> der Heinrich-Böll-Stiftung, des INKOTA-netzwerk, des Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Export von reinen Wirkstoffen würde laut Ankündigung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom September 2022 zu einem Exportverbot von gesundheitsschädlichen Pestiziden nicht erfasst werden. Die an der Analyse beteiligten Organisationen sehen die dringende Notwendigkeit, diese Lücke so umgehend wie möglich mit einer Reform des Pflanzenschutzgesetzes zu schließen.</b></p>
<p>In den Jahren 2020 und 2021 wurden 8.260 Tonnen beziehungsweise 8.499 Tonnen verbotene Pestizidwirkstoffe in fertigen Produkten aus Deutschland exportiert. Gleichzeitig wurde 2020 eine Menge von 20.298 Tonnen und 2021 sogar 37.525 Tonnen verbotene Pestizide als reine Wirkstoffe exportiert. „Unsere Analyse zeigt, dass die Menge der verbotenen reinen Wirkstoffexporte die Exportmenge für formulierte Pestizidwirkstoffe aus Deutschland in den letzten zwei Jahren um das rund 2,5- und das 4,5-Fache überstiegen hat. Das ist enorm und hat unsere Vermutungen sogar übertroffen“, sagt Lena Luig, Referentin für Internationale Agrarpolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung.</p>
<p>Es handelt sich dabei um Wirkstoffe, die in der EU nicht genehmigt sind, weil sie entweder explizit gesundheits- oder umweltschädlich sind oder weil den für die Genehmigung zuständigen Behörden keine ausreichenden Informationen zu deren Risikobewertung vorlagen. „Exportschlager“ unter den exportierten Wirkstoffen in formulierten Produkten waren das Herbizid Cyanamid und das Fungizid Propineb. Cyanamid gilt als krebserregend und fruchtbarkeitsschädigend und Propineb als hormonschädigend und fruchtbarkeitsschädigend. Beim Export von reinen Wirkstoffen führt Glufosinat die Liste an. „Es ist verantwortungslos, dass im Jahr 2021 die gigantische Menge von 11.000 Tonnen Glufosinat-Wirkstoff aus Deutschland exportiert wurde, obwohl dieser als wahrscheinlich reproduktionstoxisch beim Menschen eingestuft ist und in der EU schon vor vier Jahren seine Genehmigung verloren hat“, sagt Peter Clausing, Toxikologe bei PAN Germany. „Deutsche Unternehmen profitieren enorm vom Handel mit gefährlichen Pestizidwirkstoffen, vor allem in ihrer Reinform“, so Clausing.</p>
<p>Im September 2022 hatte das Landwirtschaftsministerium angekündigt, einen Vorschlag für ein Exportverbot für bestimmte gesundheitsschädliche Pestizide zu erarbeiten. Dafür sollte bis Ende 2022 ein Verordnungsentwurf vorgelegt werden. Per Verordnung kann aber der Export reiner Pestizidwirkstoffe nicht rechtssicher reguliert werden. „Das ist eine gefährliche Lücke. Damit die Doppelstandards im internationalen Handel mit Pestiziden beendet werden, fordern wir die Bundesregierung auf dringend nachzubessern. Dies würde am umfassendsten und rechtssichersten über eine Reform des Pflanzenschutzgesetzes sichergestellt werden“, sagt Jan Urhahn, Programmleiter für Ernährungssouveränität der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Auf diese Möglichkeit hatten die an der Analyse beteiligten Organisationen bereits in einem <a href="http://yl5x.mjt.lu/lnk/AXEAAAbZylQAAchjl7AAAMIfnEwAAYCsB44Am8oIAAucHQBjkDo8yop0-yf3QrmQwksnTRg5sAALtJ8/2/50eR_CFnhw2knBQ3_Uktxw/aHR0cHM6Ly93d3cuaW5rb3RhLmRlL3NpdGVzL2RlZmF1bHQvZmlsZXMvMjAyMi0wOS9SZWNodHNndXRhY2h0ZW5fUGVzdGl6aWRleHBvcnR2ZXJib3RfMjAyMjA5MDgucGRm" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">im September veröffentlichten Rechtsgutachten</a> hingewiesen.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>INKOTA-netzwerk e.V.<br />
Chrysanthemenstra&szlig;e 1-3<br />
10405 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 420820251<br />
Telefax: +49 (30) 420820210<br />
<a href="http://www.inkota.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.inkota.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Silke Bollmohr<br />
E-Mail: &#098;&#111;&#108;&#108;&#109;&#111;&#104;&#114;&#064;&#105;&#110;&#107;&#111;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/inkota-netzwerk-ev/Studie-Deutschland-exportiert-mehr-in-der-EU-verbotene-Pestizide-in-Form-reiner-Wirkstoffe-als-in-fertigen-Produkten-Pestizidexportverbot-muss-Wirkstoffe-einbeziehen/boxid/927508" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/inkota-netzwerk-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem INKOTA-netzwerk e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/927508.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/12/studie-deutschland-exportiert-mehr-in-der-eu-verbotene-pestizide-in-form-reiner-wirkstoffe-als-in-fertigen-produkten-pestizidexportverbot-muss-wirkstoffe-einbeziehen/" data-wpel-link="internal">Studie: Deutschland exportiert mehr in der EU verbotene Pestizide in Form reiner Wirkstoffe als in fertigen Produkten. Pestizidexportverbot muss Wirkstoffe einbeziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
