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	<title>Firma Kieler Yacht-Club, Autor bei MyNewsChannel</title>
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		<title>Kieler Woche im Olympiajahr: Generalprobe und Gradmesser der nächsten Generation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 06:37:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kieler Woche 2024 wird die letzte große internationale Regatta und kann als Generalprobe vor den olympischen Segelwettbewerben von Marseille/Frankreich dienen. Ungeachtet dessen dürften vor allem junge, nachrückende Crews den sportlichen Vergleich bereits mit Blick auf die nächsten Spiele 2028 suchen. Die Veranstalter rund um den Kieler Yacht-Club (KYC) erwarten vom 22. bis 30. Juni in acht olympischen Disziplinen, elf internationale Bootsklassen und zum Seesegeln Aktive aus rund 50 Nationen. Das Regattaprogramm präsentierte Organisationsleiter Dirk Ramhorst am Montag (22. Januar) beim traditionellen Kiel-Treff der weltgrößten Wassersportmesse boot in Düsseldorf, Premiumpartner der Kieler Woche-Regatten. Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer gab einer illustren Gästeschar aus Sport, Politik und Wirtschaft einen Einblick in das größte Sommerfestival Nordeuropas, das neun Tage lang an der Kieler Förde gefeiert wird, und zeigte zudem Flagge für den Segelstandort Kiel im Fall einer deutschen Olympiabewerbung. „Die meisten deutschen Segelolympioniken haben ihre sportliche Heimat aus gutem Grund in Kiel. Die Trainingsbedingungen sind optimal. Zusätzlich bietet die Kieler Woche einen Topwettkampf und Saisonhöhepunkt vor der Haustür“, stellte Ramhorst die Bedeutung der Regattawoche heraus. In Schilksee könnten und sollten deshalb auch die Segelwettbewerbe einer erfolgreichen nationalen Olympiabewerbung für 2036 oder 2040 stattfinden. Die Hoffnungsträger in den Nachwuchskadern des Deutschen Segler-Verbands (DSV) bereiten sich jetzt schon aufs Ziel Olympia 2028 vor und werden mit starker internationaler Konkurrenz an den Startlinien der kommenden Kieler Woche erwartet. Besonders groß dürfte der Andrang vor allem wieder in den internationalen Klassen ILCA6, offen für Frauen und Männer, sowie 29er mit dem Europacup der Zweiercrews sein. Darüber hinaus wolle die Kieler Woche weiter das olympische Segelprogramm widerspiegeln, um dem Anspruch als Zielwettkampf des Spitzensports gerecht zu bleiben, so Ramhorst. Dazu gehöre in diesem Jahr erneut das iQ-Foilsurfen für Frauen und Männer in getrennter Wertung. Ab 2025 wollen die Organisatoren dann auch die Kitefoilszene für die Kieler Woche begeistern. Ramhorst: „Wir horchen mit intensivem Kundenmanagement direkt in die Klassen und nationalen Segelverbände hinein, um Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden.“ Um die Akquise der Topathletinnen und -athleten aus dem In- und Ausland kümmert sich deshalb ab sofort „eine von ihnen“. Lena Erdil, zweimalige Surfweltmeisterin und Kieler Woche-Siegerin 2021 und 22 auf dem iQ-Foil, rührt seit Jahresbeginn die Werbetrommel für die Kieler Woche. Die Kielerin arbeitet fest im Team von Point of Sailing, der Vermarktungs- und Eventagentur des Kieler Yacht-Clubs. Die 34-jährige wird authentisch aus der Szene heraus ihre Kontakte zu internationalen Aktiven nutzen, „um noch viel bekannter zu machen, wie hochprofessionell die Regatta organisiert wird mit perfekten Rahmenbedingungen an Land und auf dem Wasser“, was sie selbst erfahren hat und weitergeben will. Vor allem in den jungen Foildisziplinen Kiten und Surfen seien die Kieler Trümpfe noch nicht ausgespielt. Zum Kiel-Treff der boot wurde die Ausschreibung der Kieler Woche (Notice of Race) vorgestellt und das Meldeportal im Internet auf Manage2Sail.com freigeschaltet. Den Auftakt am Sonnabendmorgen (22. Juni) macht das größte Einzelrennen, die Aalregatta. Rund 200 seegehende Yachten segeln aus der Innenförde heraus nach Eckernförde. Nach der Rückregatta folgt der Kiel Cup über drei Tage, ehe Senatspreis und Silbernes Band mit attraktiven Neuerungen in Modus und Streckenführung aufwarten sollen. In einem besonderen Blickpunkt der internationalen Bootsklassen wird dieses Jahr die 2.4mR stehen. Im ehemals paralympischen, stets auch offen inklusiv solo gesegelten Kielboot wird vom 29. Juli bis zum 3. August ebenfalls in Schilksee die offene Weltmeisterschaft ausgetragen. Die Kieler Woche gilt auch hier als Generalprobe mit voraussichtlich stattlichen Teilnehmerzahlen. „Ich erwarte alles, was Rang und Namen hat an der Förde“, schätzt Mitfavorit Heiko Kröger, der bereits 13 Kieler Wochen gewann. Der Ammersbeker ist auch Präsident der internationalen 2.4mR-Klassenvereinigung und startete auf dem Kiel-Treff eine bemerkenswerte Aktion. Der Kiew Cruising Yacht Club aus der Ukraine hat ihn um Hilfe beim Aufbau eines Segelprojekts für Menschen mit Behinderung gebeten, in erster Linie für Kriegsopfer. „Segeln kann körperliche Rehabilitation und psychische Heilung von Traumata verbessern, bietet Betroffenen einen neuen Fokus und Ablenkung zugleich“, erklärte Heiko Kröger, „Teamarbeit fördert die soziale Reintegration und stärkt verloren gegangene Selbstbestimmung und Selbstvertrauen.“ Heiko Kröger erarbeitet mit dem Clubkommodore Gennadii Starikov ein Ausbildungskonzept und sammelt Spenden für den Kauf eines gebrauchten 2.4mR-Boots, das im Idealfall bereits zur Kieler Woche unter dem Segelzeichen UKR an den Start gehen soll. Auch die boot Düsseldorf hat mit Unterstützung des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) eine Spendensammlung zugunsten ukrainischer Nachwuchsseglerinnen und -segler initiiert. Es gibt eine spezielle Spendenseite auf boot.de. Hier können sich sowohl Aussteller der Messe als auch Segelclubs oder private Spender über das einfache Procedere informieren. Zusätzlich hat der DSV ein Konto für Geldspenden eingerichtet auf das unter dem Stichwort „Help for Ukrainian Sailing Federation“ eingezahlt werden kann. „Diese Aktion liegt mir sehr am Herzen, da es dabei um die Unterstützung von Kindern geht, die durch den Krieg brutal ihres Sports entrissen wurden und bis auf weiteres keine Chance haben, diesen wieder auszuüben“, sagte Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Messegeschäftsführung. Er blickte beim Kiel-Treff auf mehr als fünf Jahrzehnte enge Verbundenheit der boot Düsseldorf mit der Kieler Woche zurück. Diener: „Hier bei uns im Januar genau wie im Juni an der Förde erfahren und genießen die zahlreichen Gäste und Wassersportfans aus dem In- und Ausland eine einzigartige Kombination aus Sport, Erlebnis und Business.“ Die Premium-Partnerschaft habe sich längst zu einer echten Freundschaft entwickelt. Den Schulterschluss zwischen der Segelregatta als Ursprung der Kieler Woche und dem atemberaubenden Sommerfestival für Millionen Gäste in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins bekräftigte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Neben den Höhepunkten Internationaler Markt und Classic Open Air, Balloon Sail und Spiellinie, die ihr 50. Jubiläum feiert, verspricht Kämpfer eine „Kieler Woche der kleinen Momente“: „Ganz viele Vereine und engagierte Menschen tragen mit ihren kleineren und bunten Veranstaltungen abseits des Trubels zum Gesamtkunstwerk Kieler Woche bei. Das wollen wir ebenso würdigen wie die ganz persönlichen Momente unserer Besucher*innen.“ Nichts zuletzt zeigte die Kieler Delegation auch Flagge für den Olympiastandort Kiel. „Unser Anspruch muss sein: Wenn es noch einmal Chancen für Olympische Spiele in Deutschland gibt, dann nur mit Segelregatten in Kiel.Sailing.City. Dass die Kieler*innen Lust auf Olympia haben, hat der erfolgreiche Bürger*innenentscheid zur Olympiabewerbung 2024 gezeigt“, betonte Kämpfer und erinnerte daran, dass auch der damalige DOSB-Präsident Alfons Hörmann deutlich gemacht habe, dass Kiel bei einer zukünftigen deutschen Bewerbung als gesetzt angesehen werden sollte. „Wir sind auf jeden Fall vorbereitet und investieren weiter in die Sanierung und Entwicklung des Olympiazentrums Schilksee“, so der Oberbürgermeister. Davon profitiert auch die Kieler Woche. Für Ulf Kämpfer steht zudem fest: Ohne starke Partner*innen wäre die Kieler Woche nicht denkbar. „Die boot Düsseldorf unterstützt uns nun schon seit mehr als 30 Jahren. Und ich freue mich, dass auch die Premiumpartner Audi, REWE und Visa sowie die Eventpartner*innen AIDA Cruises, ViO, Förde Sparkasse und Casinos Schleswig-Holstein bei der Kieler Woche 2024 wieder mit an Bord sind.“ Dirk Ramhorst hob für den Regattateil nochmals die boot als Premiumpartner heraus. Zusammen übergaben sie Wolfram N. Diener und boot-Projektleiter Petros Michelidakis zum Dank das offizielle Kieler Woche-Plakat 2024. „Mit dieser Kreation habt ihr echten Mut bewiesen“, lobte Diener das außergewöhnliche Design. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 850-23 E-Mail: &#107;&#105;&#119;&#111;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Andreas Kling Pressesprecher Telefon: +49 (172) 257-8817 E-Mail: &#109;&#101;&#100;&#105;&#097;&#064;&#107;&#105;&#101;&#108;&#101;&#114;&#045;&#119;&#111;&#099;&#104;&#101;&#045;&#114;&#101;&#103;&#097;&#116;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Stories dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2024/01/kieler-woche-im-olympiajahr-generalprobe-und-gradmesser-der-naechsten-generation/" data-wpel-link="internal">Kieler Woche im Olympiajahr: Generalprobe und Gradmesser der nächsten Generation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Kieler Woche 2024 wird die letzte große internationale Regatta und kann als Generalprobe vor den olympischen Segelwettbewerben von Marseille/Frankreich dienen. Ungeachtet dessen dürften vor allem junge, nachrückende Crews den sportlichen Vergleich bereits mit Blick auf die nächsten Spiele 2028 suchen. Die Veranstalter rund um den Kieler Yacht-Club (KYC) erwarten vom 22. bis 30. Juni in acht olympischen Disziplinen, elf internationale Bootsklassen und zum Seesegeln Aktive aus rund 50 Nationen. Das Regattaprogramm präsentierte Organisationsleiter Dirk Ramhorst am Montag (22. Januar) beim traditionellen Kiel-Treff der weltgrößten Wassersportmesse boot in Düsseldorf, Premiumpartner der Kieler Woche-Regatten. Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer gab einer illustren Gästeschar aus Sport, Politik und Wirtschaft einen Einblick in das größte Sommerfestival Nordeuropas, das neun Tage lang an der Kieler Förde gefeiert wird, und zeigte zudem Flagge für den Segelstandort Kiel im Fall einer deutschen Olympiabewerbung.</b></p>
<p>„Die meisten deutschen Segelolympioniken haben ihre sportliche Heimat aus gutem Grund in Kiel. Die Trainingsbedingungen sind optimal. Zusätzlich bietet die Kieler Woche einen Topwettkampf und Saisonhöhepunkt vor der Haustür“, stellte Ramhorst die Bedeutung der Regattawoche heraus. In Schilksee könnten und sollten deshalb auch die Segelwettbewerbe einer erfolgreichen nationalen Olympiabewerbung für 2036 oder 2040 stattfinden. Die Hoffnungsträger in den Nachwuchskadern des Deutschen Segler-Verbands (DSV) bereiten sich jetzt schon aufs Ziel Olympia 2028 vor und werden mit starker internationaler Konkurrenz an den Startlinien der kommenden Kieler Woche erwartet. Besonders groß dürfte der Andrang vor allem wieder in den internationalen Klassen ILCA6, offen für Frauen und Männer, sowie 29er mit dem Europacup der Zweiercrews sein.</p>
<p>Darüber hinaus wolle die Kieler Woche weiter das olympische Segelprogramm widerspiegeln, um dem Anspruch als Zielwettkampf des Spitzensports gerecht zu bleiben, so Ramhorst. Dazu gehöre in diesem Jahr erneut das iQ-Foilsurfen für Frauen und Männer in getrennter Wertung. Ab 2025 wollen die Organisatoren dann auch die Kitefoilszene für die Kieler Woche begeistern. Ramhorst: „Wir horchen mit intensivem Kundenmanagement direkt in die Klassen und nationalen Segelverbände hinein, um Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden.“</p>
<p>Um die Akquise der Topathletinnen und -athleten aus dem In- und Ausland kümmert sich deshalb ab sofort „eine von ihnen“. Lena Erdil, zweimalige Surfweltmeisterin und Kieler Woche-Siegerin 2021 und 22 auf dem iQ-Foil, rührt seit Jahresbeginn die Werbetrommel für die Kieler Woche. Die Kielerin arbeitet fest im Team von Point of Sailing, der Vermarktungs- und Eventagentur des Kieler Yacht-Clubs. Die 34-jährige wird authentisch aus der Szene heraus ihre Kontakte zu internationalen Aktiven nutzen, „um noch viel bekannter zu machen, wie hochprofessionell die Regatta organisiert wird mit perfekten Rahmenbedingungen an Land und auf dem Wasser“, was sie selbst erfahren hat und weitergeben will. Vor allem in den jungen Foildisziplinen Kiten und Surfen seien die Kieler Trümpfe noch nicht ausgespielt.</p>
<p>Zum Kiel-Treff der boot wurde die Ausschreibung der Kieler Woche (Notice of Race) vorgestellt und das Meldeportal im Internet auf Manage2Sail.com freigeschaltet. Den Auftakt am Sonnabendmorgen (22. Juni) macht das größte Einzelrennen, die Aalregatta. Rund 200 seegehende Yachten segeln aus der Innenförde heraus nach Eckernförde. Nach der Rückregatta folgt der Kiel Cup über drei Tage, ehe Senatspreis und Silbernes Band mit attraktiven Neuerungen in Modus und Streckenführung aufwarten sollen.</p>
<p>In einem besonderen Blickpunkt der internationalen Bootsklassen wird dieses Jahr die 2.4mR stehen. Im ehemals paralympischen, stets auch offen inklusiv solo gesegelten Kielboot wird vom 29. Juli bis zum 3. August ebenfalls in Schilksee die offene Weltmeisterschaft ausgetragen. Die Kieler Woche gilt auch hier als Generalprobe mit voraussichtlich stattlichen Teilnehmerzahlen. „Ich erwarte alles, was Rang und Namen hat an der Förde“, schätzt Mitfavorit Heiko Kröger, der bereits 13 Kieler Wochen gewann.</p>
<p>Der Ammersbeker ist auch Präsident der internationalen 2.4mR-Klassenvereinigung und startete auf dem Kiel-Treff eine bemerkenswerte Aktion. Der Kiew Cruising Yacht Club aus der Ukraine hat ihn um Hilfe beim Aufbau eines Segelprojekts für Menschen mit Behinderung gebeten, in erster Linie für Kriegsopfer. „Segeln kann körperliche Rehabilitation und psychische Heilung von Traumata verbessern, bietet Betroffenen einen neuen Fokus und Ablenkung zugleich“, erklärte Heiko Kröger, „Teamarbeit fördert die soziale Reintegration und stärkt verloren gegangene Selbstbestimmung und Selbstvertrauen.“ Heiko Kröger erarbeitet mit dem Clubkommodore Gennadii Starikov ein Ausbildungskonzept und sammelt Spenden für den Kauf eines gebrauchten 2.4mR-Boots, das im Idealfall bereits zur Kieler Woche unter dem Segelzeichen UKR an den Start gehen soll.</p>
<p>Auch die boot Düsseldorf hat mit Unterstützung des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) eine Spendensammlung zugunsten ukrainischer Nachwuchsseglerinnen und -segler initiiert. Es gibt eine spezielle Spendenseite auf boot.de. Hier können sich sowohl Aussteller der Messe als auch Segelclubs oder private Spender über das einfache Procedere informieren. Zusätzlich hat der DSV ein Konto für Geldspenden eingerichtet auf das unter dem Stichwort „Help for Ukrainian Sailing Federation“ eingezahlt werden kann. „Diese Aktion liegt mir sehr am Herzen, da es dabei um die Unterstützung von Kindern geht, die durch den Krieg brutal ihres Sports entrissen wurden und bis auf weiteres keine Chance haben, diesen wieder auszuüben“, sagte Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Messegeschäftsführung.</p>
<p>Er blickte beim Kiel-Treff auf mehr als fünf Jahrzehnte enge Verbundenheit der boot Düsseldorf mit der Kieler Woche zurück. Diener: „Hier bei uns im Januar genau wie im Juni an der Förde erfahren und genießen die zahlreichen Gäste und Wassersportfans aus dem In- und Ausland eine einzigartige Kombination aus Sport, Erlebnis und Business.“ Die Premium-Partnerschaft habe sich längst zu einer echten Freundschaft entwickelt.</p>
<p>Den Schulterschluss zwischen der Segelregatta als Ursprung der Kieler Woche und dem atemberaubenden Sommerfestival für Millionen Gäste in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins bekräftigte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Neben den Höhepunkten Internationaler Markt und Classic Open Air, Balloon Sail und Spiellinie, die ihr 50. Jubiläum feiert, verspricht Kämpfer eine „Kieler Woche der kleinen Momente“: „Ganz viele Vereine und engagierte Menschen tragen mit ihren kleineren und bunten Veranstaltungen abseits des Trubels zum Gesamtkunstwerk Kieler Woche bei. Das wollen wir ebenso würdigen wie die ganz persönlichen Momente unserer Besucher*innen.“</p>
<p>Nichts zuletzt zeigte die Kieler Delegation auch Flagge für den Olympiastandort Kiel. „Unser Anspruch muss sein: Wenn es noch einmal Chancen für Olympische Spiele in Deutschland gibt, dann nur mit Segelregatten in Kiel.Sailing.City. Dass die Kieler*innen Lust auf Olympia haben, hat der erfolgreiche Bürger*innenentscheid zur Olympiabewerbung 2024 gezeigt“, betonte Kämpfer und erinnerte daran, dass auch der damalige DOSB-Präsident Alfons Hörmann deutlich gemacht habe, dass Kiel bei einer zukünftigen deutschen Bewerbung als gesetzt angesehen werden sollte. „Wir sind auf jeden Fall vorbereitet und investieren weiter in die Sanierung und Entwicklung des Olympiazentrums Schilksee“, so der Oberbürgermeister. Davon profitiert auch die Kieler Woche.</p>
<p>Für Ulf Kämpfer steht zudem fest: Ohne starke Partner*innen wäre die Kieler Woche nicht denkbar. „Die boot Düsseldorf unterstützt uns nun schon seit mehr als 30 Jahren. Und ich freue mich, dass auch die Premiumpartner Audi, REWE und Visa sowie die Eventpartner*innen AIDA Cruises, ViO, Förde Sparkasse und Casinos Schleswig-Holstein bei der Kieler Woche 2024 wieder mit an Bord sind.“ Dirk Ramhorst hob für den Regattateil nochmals die boot als Premiumpartner heraus. Zusammen übergaben sie Wolfram N. Diener und boot-Projektleiter Petros Michelidakis zum Dank das offizielle Kieler Woche-Plakat 2024. „Mit dieser Kreation habt ihr echten Mut bewiesen“, lobte Diener das außergewöhnliche Design.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Kieler Yacht-Club e.V.<br />
Hindenburgufer 70<br />
24105 Kiel<br />
Telefon: +49 (431) 85021<br />
<a href="http://www.kyc.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.kyc.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">
Kieler Yacht-Club e.V.<br />
Telefon: +49 (431) 850-23<br />
E-Mail: &#107;&#105;&#119;&#111;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Andreas Kling<br />
Pressesprecher <br />
Telefon: +49 (172) 257-8817<br />
E-Mail: &#109;&#101;&#100;&#105;&#097;&#064;&#107;&#105;&#101;&#108;&#101;&#114;&#045;&#119;&#111;&#099;&#104;&#101;&#045;&#114;&#101;&#103;&#097;&#116;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/kieler-yacht-club-ev/Kieler-Woche-im-Olympiajahr-Generalprobe-und-Gradmesser-der-naechsten-Generation/boxid/973987" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/kieler-yacht-club-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Kieler Yacht-Club e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/973987.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2024/01/kieler-woche-im-olympiajahr-generalprobe-und-gradmesser-der-naechsten-generation/" data-wpel-link="internal">Kieler Woche im Olympiajahr: Generalprobe und Gradmesser der nächsten Generation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Mit frischem Schwung in die nächtliche Langstrecke</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/08/mit-frischem-schwung-in-die-naechtliche-langstrecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 14:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Up-and-Down-Wettfahrten und dazu am Abend der Start in das Langstrecken-Rennen: Für die 113 Crews der ORC Worlds 2023 hat die Dauerbeanspruchung beim Kampf um die Weltmeister-Titel der Seesegler auch am Donnerstag nicht nachgelassen. Immerhin hat sich der Sturm gelegt, so dass die Yachten nach den beiden Kurzrennen am frühen Nachmittag ohne weitere Schäden in den Hafen kamen und sich die Mannschaften fokusssiert auf das Nachtrennen vorbereiten konnten. An den Spitzenpositionen änderte sich vor der Langstrecke nichts, damit gehen die „Beau Geste“ (Karl Kwok, Hongkong) in der Klasse A, die „Windwhisper 44“ (Marcin Sutkowski, Polen) in der Klasse B und die „Matilda 4“ (Juss Ojala, Estland) als Führende am Abend in Richtung Dänemark. Beim Marsch in Richtung Titelverteidigung überlässt die Crew der „Beau Geste“ von Karl Kwok (Hongkong) nichts dem Zufall. Während am frühen Morgen an den Stegen noch Ruhe herrschte, schnurrte bei der weißen Yacht mit den roten Drachen bereits der Generator und presste Luft unter Wasser – dorthin, wo der frühe Taucher damit beschäftigt war, Rumpf und Kiel abzutasten und von jeglichen Anhaftungen zu befreien. Wie wichtig das Feintuning ist, zeigte sich kurz darauf auf dem Rennkurs. Ein Abstand von berechnet lediglich 13 Sekunden entschied das erste Tagesrennen auf dem rund 12 Kilometer langen Kurs zugunsten der TP52 aus Hongkong gegenüber der Swan 45 „Katima“ von Jan Opländer (Flensburg). Auch in der zweiten Wettfahrt konnte sich die „Beau Geste“ nur knapp behaupten – diesmal allerdings gegenüber der „Desna“, einer Knierim 49 von Johannes Wackerhagen (Kiel). Durch die eigene Beständigkeit und die wechselhaften Ergebnisse der Konkurrenz hat sich die führende Crew bereits ein dickes Punktepolster von 13 Zählern Abstand gegenüber der „Outsider“ (TP52) von Tilmar Hansen (Kiel) und sogar 22 gegenüber der „Red Bandit“ (TP52) von Carl-Peter Forster vom Bayerischen YC angelegt. Gavin Brady (Neuseeland), Skipper der „Beau Geste“ analysierte: „Es waren heute richtig gute Rennen, tolle Bedingungen und wirklich perfektes Segeln. Wir haben hart gearbeitet, um zu gewinnen, und die Abstände waren wirklich knapp. Für das Rennen heute Abend ändern wir nichts, wir bleiben im gleichen Modus, das war bisher erfolgreich.“ Nachdem die Europameisterin von 2022 in der Klasse B, die „Intermezzo“ von Jens Kuphal (Berlin), bei den Coastal Races mit vielen kleineren und größeren Schäden, inklusive eines abgerissenen Bugkorbs, zu kämpfen hatte, ging es nun kontinuierlich nach oben. Die Podiumsplätze sind zwar aktuell von der enteilten „Windwhisper 44“ (Martin Sutkowski, Polen), der „Sirena“ (Peter Buhl, Dänemark) und der „Katariina II“ (Aivar Tuulberg, Estland) besetzt, doch dahinter hat sich die „Intermezzo“ platziert. „Wir arbeiten uns an die Medaillenplätze heran. Noch ist nichts entschieden, denn die Langstrecke im absterbenden Wind bietet noch mal ein neues Bild. Die WM entscheidet sich in den kommenden beiden Tagen. Eine Chance ist da“, so Jens Kuphal, der zu den Vorbereitungen berichtete: „Wir essen noch mal gemeinsam, machen dann einen Powernapp und ab geht es in die Nacht. Wir sind guten Mutes, auch wenn wir ganz schön geschafft sind nach den bisherigen Tagen. Zum Glück geht es nicht in den Ballerwind.“ Seit sich das WM-Programm von den Coastal Races hin zu den Up-and-Down-Wettfahrten verändert hat, ist die WM-Titelverteidigerin der Gruppe C, die „Sugar 3“ unter Skipper Sandro Montefusco, in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit drei Siegen und einem zweiten Platz auf den kurzen Kursen seit Mittwoch hat sich die estisch-italienische Mannschaft auf Rang drei des Gesamtklassements vorgearbeitet. „Die Bedingungen heute waren sehr gut für unsere Italia 11.98, dazu sind wir gut gestartet, und dann ist es einfach. Die Coastals haben uns nicht so gefallen, die Kurse waren zu spitz für unseren Spinnaker“, so Montefusco, der in Sachen WM-Ziel keine großen Aussagen treffen will: „Die beiden Teams vor uns sind schon einige Punkte weg. Es hängt vieles von der Langstrecke ab. Danach werden wir weitersehen.“ An der Spitze bleibt die „Matilda 4“ von Juss Ojala (Estland), die sich bisher keinen Ausrutscher geleistet hat – ebenso wie die zweitplatzierte „TeamPro4U“ von Patrik Forsgren (Schweden). Einen guten Tag erwischte auch die deutsche „Aquaplay“, die J-112 von Max Habeck (Lesum), die aber trotz eines dritten und eines zweiten Platzes als Gesamtfünfte schon zehn Punkte Abstand auf die Podiumsplätze hat. „Gestern hatten wir einige Schäden. Das hat uns rund zehn Punkte gekostet. Sonst sähe es jetzt noch besser aus. Aber heute war ein guter Tag, und wir setzen auf das Langstrecken-Rennen“, so „Aquaplay“-Steuermann Gordon Nickel. Die Langstrecke soll am Abend – nach den noch anstehenden Protestverhandlungen – um 19 Uhr gestartet werden und führt die Crews durch die deutsche und dänische Ostsee bis nach Langeland. Für die Klasse A ist ein Kurs von 116 Seemeilen abgesteckt. Die Klasse B hat 105 Seemeilen und die Klasse C 86 Seemeilen vor sich. Am Freitagmorgen werden die Yachten am Kieler Leuchtturm zurückerwartet. Danach haben sie rund einen vollen Tag zum Ausruhen, bevor die Weltmeisterschaft am Sonnabend mit den letzten Up-and-Down-Wettfahrten in die Entscheidung geht. Die Kür der Weltmeister ist am Sonnabend um 19 Uhr im Eventzelt im Olympiahafen von Schilksee terminiert. Zeitplan der ORC-Weltmeisterschaft (4. bis 12. August 2023): Donnerstag, 10. August: 2 Inshore Rennen und ein Offshore Rennen Freitag, 11. August: Zieleinlauf Offshore Rennen Samstag, 12. August: Abschlussrennen und Siegerehrung Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 850-23 E-Mail: &#111;&#114;&#099;&#119;&#111;&#114;&#108;&#100;&#115;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/08/mit-frischem-schwung-in-die-naechtliche-langstrecke/" data-wpel-link="internal">Mit frischem Schwung in die nächtliche Langstrecke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Zwei Up-and-Down-Wettfahrten und dazu am Abend der Start in das Langstrecken-Rennen: Für die 113 Crews der ORC Worlds 2023 hat die Dauerbeanspruchung beim Kampf um die Weltmeister-Titel der Seesegler auch am Donnerstag nicht nachgelassen. Immerhin hat sich der Sturm gelegt, so dass die Yachten nach den beiden Kurzrennen am frühen Nachmittag ohne weitere Schäden in den Hafen kamen und sich die Mannschaften fokusssiert auf das Nachtrennen vorbereiten konnten. An den Spitzenpositionen änderte sich vor der Langstrecke nichts, damit gehen die „Beau Geste“ (Karl Kwok, Hongkong) in der Klasse A, die „Windwhisper 44“ (Marcin Sutkowski, Polen) in der Klasse B und die „Matilda 4“ (Juss Ojala, Estland) als Führende am Abend in Richtung Dänemark.</p>
<p>
Beim Marsch in Richtung Titelverteidigung überlässt die Crew der „Beau Geste“ von Karl Kwok (Hongkong) nichts dem Zufall. Während am frühen Morgen an den Stegen noch Ruhe herrschte, schnurrte bei der weißen Yacht mit den roten Drachen bereits der Generator und presste Luft unter Wasser – dorthin, wo der frühe Taucher damit beschäftigt war, Rumpf und Kiel abzutasten und von jeglichen Anhaftungen zu befreien. Wie wichtig das Feintuning ist, zeigte sich kurz darauf auf dem Rennkurs. Ein Abstand von berechnet lediglich 13 Sekunden entschied das erste Tagesrennen auf dem rund 12 Kilometer langen Kurs zugunsten der TP52 aus Hongkong gegenüber der Swan 45 „Katima“ von Jan Opländer (Flensburg). Auch in der zweiten Wettfahrt konnte sich die „Beau Geste“ nur knapp behaupten – diesmal allerdings gegenüber der „Desna“, einer Knierim 49 von Johannes Wackerhagen (Kiel). Durch die eigene Beständigkeit und die wechselhaften Ergebnisse der Konkurrenz hat sich die führende Crew bereits ein dickes Punktepolster von 13 Zählern Abstand gegenüber der „Outsider“ (TP52) von Tilmar Hansen (Kiel) und sogar 22 gegenüber der „Red Bandit“ (TP52) von Carl-Peter Forster vom Bayerischen YC angelegt.</p>
<p>Gavin Brady (Neuseeland), Skipper der „Beau Geste“ analysierte: „Es waren heute richtig gute Rennen, tolle Bedingungen und wirklich perfektes Segeln. Wir haben hart gearbeitet, um zu gewinnen, und die Abstände waren wirklich knapp. Für das Rennen heute Abend ändern wir nichts, wir bleiben im gleichen Modus, das war bisher erfolgreich.“</p>
<p>Nachdem die Europameisterin von 2022 in der Klasse B, die „Intermezzo“ von Jens Kuphal (Berlin), bei den Coastal Races mit vielen kleineren und größeren Schäden, inklusive eines abgerissenen Bugkorbs, zu kämpfen hatte, ging es nun kontinuierlich nach oben. Die Podiumsplätze sind zwar aktuell von der enteilten „Windwhisper 44“ (Martin Sutkowski, Polen), der „Sirena“ (Peter Buhl, Dänemark) und der „Katariina II“ (Aivar Tuulberg, Estland) besetzt, doch dahinter hat sich die „Intermezzo“ platziert. „Wir arbeiten uns an die Medaillenplätze heran. Noch ist nichts entschieden, denn die Langstrecke im absterbenden Wind bietet noch mal ein neues Bild. Die WM entscheidet sich in den kommenden beiden Tagen. Eine Chance ist da“, so Jens Kuphal, der zu den Vorbereitungen berichtete: „Wir essen noch mal gemeinsam, machen dann einen Powernapp und ab geht es in die Nacht. Wir sind guten Mutes, auch wenn wir ganz schön geschafft sind nach den bisherigen Tagen. Zum Glück geht es nicht in den Ballerwind.“</p>
<p>Seit sich das WM-Programm von den Coastal Races hin zu den Up-and-Down-Wettfahrten verändert hat, ist die WM-Titelverteidigerin der Gruppe C, die „Sugar 3“ unter Skipper Sandro Montefusco, in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit drei Siegen und einem zweiten Platz auf den kurzen Kursen seit Mittwoch hat sich die estisch-italienische Mannschaft auf Rang drei des Gesamtklassements vorgearbeitet. „Die Bedingungen heute waren sehr gut für unsere Italia 11.98, dazu sind wir gut gestartet, und dann ist es einfach. Die Coastals haben uns nicht so gefallen, die Kurse waren zu spitz für unseren Spinnaker“, so Montefusco, der in Sachen WM-Ziel keine großen Aussagen treffen will: „Die beiden Teams vor uns sind schon einige Punkte weg. Es hängt vieles von der Langstrecke ab. Danach werden wir weitersehen.“ An der Spitze bleibt die „Matilda 4“ von Juss Ojala (Estland), die sich bisher keinen Ausrutscher geleistet hat – ebenso wie die zweitplatzierte „TeamPro4U“ von Patrik Forsgren (Schweden). Einen guten Tag erwischte auch die deutsche „Aquaplay“, die J-112 von Max Habeck (Lesum), die aber trotz eines dritten und eines zweiten Platzes als Gesamtfünfte schon zehn Punkte Abstand auf die Podiumsplätze hat. „Gestern hatten wir einige Schäden. Das hat uns rund zehn Punkte gekostet. Sonst sähe es jetzt noch besser aus. Aber heute war ein guter Tag, und wir setzen auf das Langstrecken-Rennen“, so „Aquaplay“-Steuermann Gordon Nickel.</p>
<p>Die Langstrecke soll am Abend – nach den noch anstehenden Protestverhandlungen – um 19 Uhr gestartet werden und führt die Crews durch die deutsche und dänische Ostsee bis nach Langeland. Für die Klasse A ist ein Kurs von 116 Seemeilen abgesteckt. Die Klasse B hat 105 Seemeilen und die Klasse C 86 Seemeilen vor sich. Am Freitagmorgen werden die Yachten am Kieler Leuchtturm zurückerwartet. Danach haben sie rund einen vollen Tag zum Ausruhen, bevor die Weltmeisterschaft am Sonnabend mit den letzten Up-and-Down-Wettfahrten in die Entscheidung geht. Die Kür der Weltmeister ist am Sonnabend um 19 Uhr im Eventzelt im Olympiahafen von Schilksee terminiert.</p>
<p><b>Zeitplan der ORC-Weltmeisterschaft (4. bis 12. August 2023):</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Donnerstag, 10. August: 2 Inshore Rennen und ein Offshore Rennen</li>
<li>Freitag, 11. August: Zieleinlauf Offshore Rennen</li>
<li>Samstag, 12. August: Abschlussrennen und Siegerehrung</li>
</ul>
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Hindenburgufer 70<br />
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			</item>
		<item>
		<title>Seesegel-WM vor Kiel fordert, Kraft, Ausdauer und Seemannschaft</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/08/seesegel-wm-vor-kiel-fordert-kraft-ausdauer-und-seemannschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 06:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<category><![CDATA[wettfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Yacht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ORC Worlds 2023 sind nach einem holprigen Start auf die Schnellstraße der Wettfahrten eingebogen. Am dritten Regattatag gab es gleich drei Rennen für die drei Wertungsgruppen. Nach dem Coastal Race mit dem Start um 11 Uhr in der Kieler Innenförde und einer kurzen Pause im oder vor dem Olympiahafen ging es für die Crews im Kampf um die WM-Titel auch noch zu den Up-and-Down-Wettfahrten auf den Stollergrund. Bei ruppiger Welle und heftigen Böen, die erneut auf über 30 Knoten schnellten, waren nicht nur Trimm und Taktik gefordert, sondern auch Kraft und Ausdauer – vor allem aber Seemannschaft. Die Welle warf die Yachten allerdings auch bei guter Steuerung mächtig hin und her – zu heftig für einige Crews. So traf es beispielsweise die „Patent 4“ und die „Sons of Hurricanes“ hart, als sie im Coastal Race bei Rundung des Seezeichens „Stollergrund Süd“ an die Boje gedrückt wurden. Besondere Herausforderungen hatten auch die Teams auf dem Zielboot zu meistern. Da die Yachten mit flatternden Segeln ins Ziel kamen, teils ihre Bugnummern verloren hatten oder sogar mit Rissen im Segeln die Linie überquerten, war es schwierig, die Segelnummern zu erkennen und sie den Platzierungen zuzuordnen. Das machte einige Überprüfungen notwendig, bevor die Resultate veröffentlicht werden konnten. Segelschäden waren indes auch der Grund, dass sich die Flotte auf dem Wasser im Laufe des Nachmittags weiter reduzierte, während sich der Hafen mit Crews füllte, die die Segelgarderobe reparierten, um am Donnerstag wieder ins Geschehen eingreifen zu können. Dass sie alle geforderten Segel-Fähigkeiten reichlich im Köcher haben, bewiesen die führenden Crews in den jeweiligen Klassen. In der Gruppe A steuert die „Beau Geste“ von Karl Kwok (Hongkong) ihrem dritten WM-Titelgewinn nach 2018 und 2022 entgegen. Sowohl die bisherigen Coastal Races als auch die Kurzwettwettfahrten auf dem Stollergrund gewann die TP52 mit dem Drachen im Segel. Die internationale Proficrew unter der Führung des ehemaligen Olympia- und America&#8217;s-Cup-Seglers Gavin Brady hat nach vier Wettfahrten vier Siege in der Liste. Damit droht der aktuellen Zweiten, der deutschen „Outsider“ von Tilmar Hansen (Kiel), eine erneute Vizemeisterschaft. 2018 musste sie sich hinter der „Beau Geste“ mit Rang zwei begnügen, 2021 hinter der der derzeit viertplatzierten „Halbtrocken 4.5“ von Michael Berghorn. Auffällig ist, dass drei TP52 auf den Podiumsplätzen rangieren. Die Bedingungen passen offenbar bestens zur Vermessung der größten Yachten im Feld, denn auch mit der „Red Bandit“ von Carl-Peter Forster ist eine TP52 auf Rang drei. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Yachten der Klasse C. Die J112E scheint hier die Yacht der Wahl zu sein. Nach fünf Rennen in der Wertung führt die estische „Matilda 4“ von Juss Ojala, eine J112E, vor der schwedischen „Team Pro4U“ von Patrik Forsgren, eine First 36.7, und der „Shadow“ (Harles Liiv, Estland), die ebenfalls eine Yacht aus der J-Boat-Schmiede ist. Die „Shadow“ musste vorerst zwar ihre Führung abgeben, ist aber mit einem Punkt Abstand noch in bester Schlagdistanz zur Spitze: „Auf dem Kurs war es heute super eng. Im zweiten Up-and-Down sind wir mit drei Yachten innerhalb von drei Sekunden über die Ziellinie gefahren“, berichtete Liiv, der sich über verlorene Zeit im ersten Up-and-Down ärgerte: „Der Kurs war so kurz, dass die erste Startgruppe nach der ersten Runde bereits in die zweite Startgruppe reingesegelt ist. Dadurch wurden wir etwas ausgebremst. Im zweiten Rennen wurde das besser gelöst.“ Ein Bremsklotz in den Rennen war allerdings auch die hohe Welle bei nachlassendem Wind. „Da haben wir uns teilweise etwas festgefahren, da wir noch mit der Starkwind-Besegelung unterwegs waren.“ Zu seinen Ambitionen ließ Liiv keine Zweifel aufkommen: „Der Titel ist das Ziel. Allerdings könnte die Langstrecke zum großen Game-Changer werden. Die Windbedingungen ändern sich jetzt, und die Langstrecke ist nicht streichbar.“ Beste deutsche Yacht in dieser Gruppe ist die „Aquaplay“ von Max Habeck (Lesum) auf Platz sechs. In der Klasse B führt mit der „Windwhisper 44“ von Marcin Sutkowki (Polen) eine Grand Soleil 44 vor zwei Swan 42. Der „Sirena“ von Peter Buhl (Dänemark) gelang es dabei zumindest in einem Rennen, der „Windwhisper“ den Sieg zu entreißen und sich damit auf Rang zwei festzusetzen. Dahinter folgt die estische „Katariina II“ vom aktuellen Vize-Europameister Aivar Tuulberg (Estland). Die Europameister des vergangenen Jahres, die „Intermezzo“ von Jens Kuphal (Berlin), hatte mit einigen Segelschäden und zwei mäßigen Coastal Races zu kämpfen, kam aber mit den Up-and-Downs besser in Fahrt und liegt aktuell auf Rang sieben.   Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 850-23 E-Mail: &#111;&#114;&#099;&#119;&#111;&#114;&#108;&#100;&#115;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/08/seesegel-wm-vor-kiel-fordert-kraft-ausdauer-und-seemannschaft/" data-wpel-link="internal">Seesegel-WM vor Kiel fordert, Kraft, Ausdauer und Seemannschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die ORC Worlds 2023 sind nach einem holprigen Start auf die Schnellstraße der Wettfahrten eingebogen. Am dritten Regattatag gab es gleich drei Rennen für die drei Wertungsgruppen. Nach dem Coastal Race mit dem Start um 11 Uhr in der Kieler Innenförde und einer kurzen Pause im oder vor dem Olympiahafen ging es für die Crews im Kampf um die WM-Titel auch noch zu den Up-and-Down-Wettfahrten auf den Stollergrund. Bei ruppiger Welle und heftigen Böen, die erneut auf über 30 Knoten schnellten, waren nicht nur Trimm und Taktik gefordert, sondern auch Kraft und Ausdauer – vor allem aber Seemannschaft.</p>
<p>Die Welle warf die Yachten allerdings auch bei guter Steuerung mächtig hin und her – zu heftig für einige Crews. So traf es beispielsweise die „Patent 4“ und die „Sons of Hurricanes“ hart, als sie im Coastal Race bei Rundung des Seezeichens „Stollergrund Süd“ an die Boje gedrückt wurden.</p>
<p>Besondere Herausforderungen hatten auch die Teams auf dem Zielboot zu meistern. Da die Yachten mit flatternden Segeln ins Ziel kamen, teils ihre Bugnummern verloren hatten oder sogar mit Rissen im Segeln die Linie überquerten, war es schwierig, die Segelnummern zu erkennen und sie den Platzierungen zuzuordnen. Das machte einige Überprüfungen notwendig, bevor die Resultate veröffentlicht werden konnten. Segelschäden waren indes auch der Grund, dass sich die Flotte auf dem Wasser im Laufe des Nachmittags weiter reduzierte, während sich der Hafen mit Crews füllte, die die Segelgarderobe reparierten, um am Donnerstag wieder ins Geschehen eingreifen zu können.</p>
<p>Dass sie alle geforderten Segel-Fähigkeiten reichlich im Köcher haben, bewiesen die führenden Crews in den jeweiligen Klassen. In der Gruppe A steuert die „Beau Geste“ von Karl Kwok (Hongkong) ihrem dritten WM-Titelgewinn nach 2018 und 2022 entgegen. Sowohl die bisherigen Coastal Races als auch die Kurzwettwettfahrten auf dem Stollergrund gewann die TP52 mit dem Drachen im Segel. Die internationale Proficrew unter der Führung des ehemaligen Olympia- und America&#8217;s-Cup-Seglers Gavin Brady hat nach vier Wettfahrten vier Siege in der Liste. Damit droht der aktuellen Zweiten, der deutschen „Outsider“ von Tilmar Hansen (Kiel), eine erneute Vizemeisterschaft. 2018 musste sie sich hinter der „Beau Geste“ mit Rang zwei begnügen, 2021 hinter der der derzeit viertplatzierten „Halbtrocken 4.5“ von Michael Berghorn. Auffällig ist, dass drei TP52 auf den Podiumsplätzen rangieren. Die Bedingungen passen offenbar bestens zur Vermessung der größten Yachten im Feld, denn auch mit der „Red Bandit“ von Carl-Peter Forster ist eine TP52 auf Rang drei.</p>
<p>Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Yachten der Klasse C. Die J112E scheint hier die Yacht der Wahl zu sein. Nach fünf Rennen in der Wertung führt die estische „Matilda 4“ von Juss Ojala, eine J112E, vor der schwedischen „Team Pro4U“ von Patrik Forsgren, eine First 36.7, und der „Shadow“ (Harles Liiv, Estland), die ebenfalls eine Yacht aus der J-Boat-Schmiede ist. Die „Shadow“ musste vorerst zwar ihre Führung abgeben, ist aber mit einem Punkt Abstand noch in bester Schlagdistanz zur Spitze: „Auf dem Kurs war es heute super eng. Im zweiten Up-and-Down sind wir mit drei Yachten innerhalb von drei Sekunden über die Ziellinie gefahren“, berichtete Liiv, der sich über verlorene Zeit im ersten Up-and-Down ärgerte: „Der Kurs war so kurz, dass die erste Startgruppe nach der ersten Runde bereits in die zweite Startgruppe reingesegelt ist. Dadurch wurden wir etwas ausgebremst. Im zweiten Rennen wurde das besser gelöst.“ Ein Bremsklotz in den Rennen war allerdings auch die hohe Welle bei nachlassendem Wind. „Da haben wir uns teilweise etwas festgefahren, da wir noch mit der Starkwind-Besegelung unterwegs waren.“ Zu seinen Ambitionen ließ Liiv keine Zweifel aufkommen: „Der Titel ist das Ziel. Allerdings könnte die Langstrecke zum großen Game-Changer werden. Die Windbedingungen ändern sich jetzt, und die Langstrecke ist nicht streichbar.“ Beste deutsche Yacht in dieser Gruppe ist die „Aquaplay“ von Max Habeck (Lesum) auf Platz sechs.</p>
<p>In der Klasse B führt mit der „Windwhisper 44“ von Marcin Sutkowki (Polen) eine Grand Soleil 44 vor zwei Swan 42. Der „Sirena“ von Peter Buhl (Dänemark) gelang es dabei zumindest in einem Rennen, der „Windwhisper“ den Sieg zu entreißen und sich damit auf Rang zwei festzusetzen. Dahinter folgt die estische „Katariina II“ vom aktuellen Vize-Europameister Aivar Tuulberg (Estland). Die Europameister des vergangenen Jahres, die „Intermezzo“ von Jens Kuphal (Berlin), hatte mit einigen Segelschäden und zwei mäßigen Coastal Races zu kämpfen, kam aber mit den Up-and-Downs besser in Fahrt und liegt aktuell auf Rang sieben.<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
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		<title>Schneller Ritt durch ein stürmisches Küstenrennen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 06:17:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Auftakt in die ORC Worlds 2023, die Weltmeisterschaften der Seesegler vor Kiel, hätte kaum rasanter ausfallen können. Nach dem Startschuss vor dem Sportboothafen Düsternbrook rauschten die 113 Yachten durch die Kieler Innenförde, flogen auf der Außenförde über den Parcours in Richtung Stollergrund und zogen dann in einer langen Perlenschnur ins Ziel vor dem Olympiahafen von Schilksee. Bei Windgeschwindigkeiten in den Spitzen von über 40 Knoten (75 bis 80 km/h) hatten viele Crews ihre Segelfläche reduziert, die Titelanwärter indes holten alles aus ihren Yachten heraus. In die Führungspositionen schoben sich die „Beau Geste“ (Karl Kwok, Hongkong) in der Klasse A, die „Windwhisper 44“ (Marcin Sutkowski, Polen) in der Klasse B und die beiden estischen Yachten „Matilda 4“ (Juss Ojala) und „Shadow“ (Harles Liiv). Trotz der harten Bedingungen brachen nur sechs Mannschaften das Rennen ab, das wegen der Windbedingungen nicht durch die Nacht führte, sondern nur durch die Kieler Innen- und Außenförde. Nach dem Marsch der Nationen am Sonntagabend zur Eröffnungsfeier gab es am Montagmorgen vor dem ersten WM-Start das Einlaufen der Yachten in die Kieler Innenförde, bevor alle Starter vor dem Sportboothafen eingecheckt waren. Die Ambitionen der Crews waren da schon an der Segelgarderobe zu erkennen. Während die Top-Mannschaften viel Tuch oben hatten, fuhren andere mit maximal gerefftem Großsegel, und sogar ein orange-farbenes Sturmsegel war zu sehen. Im Schutz der Innenförde, ohne Welle, aber mit einigen heftigen Böen, gelang dem Wettfahrtleiterteam um Eckart Reinke das Startverfahren ohne Probleme. Alle vier Gruppen wurden ohne Frühstart auf den Kurs geschickt. In der Gruppe A setzte sich die WM-Titelverteidigerin „Beau Geste“ von Karl Kwok (Hongkong) gleich an die Spitze des Feldes, die „Outsider“ von Tilmar Hansen (Kiel) dicht dran auf der Steuerbordseite. In dieser Reihenfolge und mit einem Abstand von weniger als drei Minuten jagten sich die beiden TP52 über den Kurs. Kurzzeitig wurde auf der „Beau Geste“ sogar der Spinnaker gezogen, bevor sie als erste Yacht nach gerade einmal einer Stunde und 20 Minuten Segelzeit über die Ziellinie zog. „Wir lagen auf dem Downwinder in Führung, wurden durch den Wind aus 140 Grad angehoben. Daher schien es uns sicherer, den Spinnaker zu setzen, um tief genug zur Bahnmarke zu segeln. Das war nicht meine erste Wahl, aber das war besser, als zweimal halsen zu müssen. Ich glaube, wir hatten den Spi nur drei Minuten oben“, berichtete Gavin Brady, Taktiker auf der „Beau Geste“. Auch nach berechneter Zeit lag die TP52 aus Hongkong damit an der Spitze. Auch Tilmar Hansen von der „Outsider“ war mit Tag rundum zufrieden: „Es war eine perfekte Entscheidung des Race Committes, dieses Rennen zu starten. Das Startgebiet war fantastisch. Es war großartig, so viele bekannte Gesichter dort draußen zu sehen. Jeder hat hart gearbeitet und hatte Spaß.“ In den Gruppen der kleineren Yachten war der Spaßfaktor zwar geringer, aber auch dort ging es ohne große Komplikationen über die Bahn. „Es war an der Grenze. Wir hatten in der Spitze 40 Knoten Wind. Das ist wirklich viel für diese Boote. Gerade die Kreuz war hart, obwohl es dort für uns sehr gut lief. Am Ende muss man sagen, es ist eine WM und damit war es okay. Aber es muss nicht mehr sein“, sagte Jens Kuphal (Berlin) von der „Intermezzo“, die als erste B-Klasse-Yacht ins Ziel kam, berechnet auf Rang vier liegt. „Das ist ein guter WM-Auftakt. Auf die &#8218;Windwhisper&#8216; konnten wir nicht genügend Zeit rausfahren“, so Kuphal. Überglücklich war Harald Brüning (Kiel) von der „Topas“ in der Gruppe C: „Unsere lokalen Kenntnisse von dem Revier haben uns geholfen. Wir hatten volles Groß oben und wussten: Das halten wir, das kennen wir. Der Start war super, andere waren dagegen sehr zurückhaltend. Damit konnten wir uns gleich gut positionieren und sind ganz nach vorn gefahren. Wir hatten richtig Spaß: Bei jedem Surf gab es ein großes &#8218;Hurra&#8216; an Bord.“ Berechnet reichte es für die Kieler zum zweiten Platz in ihrer Startgruppe. Durch die Aufteilung der Teilnehmer-stärksten Klasse in zwei Startgruppen gibt es mit den beiden estischen Mannschaften von der „Matilda 4“ und „Shadow“ aktuell zwei Führende. Harles Liiv von der „Shadow“ berichtete von dem Kurs: „Es war eine neue Erfahrung für uns, bei starkem Seitenwind und so engen Bedingungen in der Förde zu segeln. Das Einzige, was das Segeln erschwerte, waren die langsameren Boote der vor uns gestarteten Flotte, die wir nach acht Minuten erwischten. Die Bedingungen waren noch nicht so schwierig, wir mussten nicht reffen und hatten ein tolles Rennen – wir haben ein gutes Boot und ein tolles Team und sind mit dem Ergebnis zufrieden. Es war ein viel kürzeres Rennen, als wir erwartet hatten, aber wenn wir jetzt auf das Meer schauen, sind wir genau zum richtigen Zeitpunkt losgefahren.“ Auch die nationale Konkurrenz um Juss Ojala von der „Matilda 4“ war sehr zufrieden: „Es war ein ungewöhnlicher Start, aber für alle gleich war. Die schnellsten Boote waren bei solchen Bedingungen im Vorteil, und die J112-E-Boote wie unseres waren heute die Gewinner. Das Besondere für uns heute war, dass wir zum ersten Mal im Leben dieses Bootes unser Großsegel gerefft haben, was sich positiv auf die Geschwindigkeit des Bootes auswirkte. Die bisher geleistete Arbeit für diese Veranstaltung hat uns nach einem so tollen Start ein Lächeln ins Gesicht gezaubert!“ Für den weiteren Ablauf der WM wurde bis in die Abendstunden im Kreise der Wettfahrtleitung beraten. Für den Dienstag gibt es zwei Optionen: Ob ein weiteres Coastal Race oder die Langstrecke gesegelt wird, entscheidet sich am Dienstag um 7 Uhr. Weitere Stimmen zum ersten WM-Tag: Jonas Misul, „Universitas“, Klasse B: „Wir haben das Rennen auf dem Upwind abgebrochen. Es schien uns zu gefährlich und wir wollten das Material schonen. Wir sind alles Studenten, wollen Spaß bei dieser WM haben. Ab Mitte der Woche, wenn der Wind etwas nachlässt, starten wir durch.“ Lars Hückstädt, „X-Day“, Klasse A: „Die Hälfte des Rennens hat Spaß gemacht, die andere Hälfte war zu viel Wind für unser Boot – vor allem auf der Kreuz. Mit der Ausschreibung, dass es kein Windlimit gibt, hat man sich im Vornherein vielleicht etwas zu sehr herausgewagt. Man sollte auch an das Material denken. Aber wir hatten auch unsere Spaß-Momente, sind ohne Spi 19 Knoten gesegelt und sind da rausgekommen, was wir uns vorgenommen hatten.“ Jani Lehti, „Mercedes Benz“, Klasse A: „Es war ein hartes Rennen mit 30 bis 40 Knoten Wind – mehr ein Überlebenskampf als eine Rennen. Auf dem Downwinder hatten wir mit dem kleinsten Vorsegel und dem ersten Reff im Groß 20 bis 21 Knoten Speed. Am Ende sind froh, dass wir ohne Schaden in den Hafen gekommen sind. Wir haben uns für die WM einen Podiumsplatz vorgenommen, aber das wird schwer gegen die TP52.“ Kai Mares, „Immac Fram“, Klasse C: „Leider haben wir den Start etwas verpennt, dadurch war es für uns kein so gutes Rennen. Vom Wind her war es an der Grenze des Segelbaren. Zum Glück waren wir rechtzeitig im Hafen, bevor es richtig losging.“ Jürgen Klinghardt, „Patent 4“, Klasse C: „Es war ein schnelles, aber anspruchsvolles Rennen, sogar mit einer kleinen Kreuz. Wir hatten die Genua 4 oben und ein Reff im Großsegel. Die Bedingungen waren hart. Aber wenn man richtig vorbereitet war und die richtige Segelwahl getroffen hat, dann war es okay. Heute hat die Seemannschaft gewonnen.“ Arjen von Leeuwen, „Joule“, Klasse C: „Dreiviertel des Kurses waren okay, aber wir haben auch Böen bis 42 Knoten gesehen. Es war mehr ein Überlebenskampf. Die größte Schwierigkeit war allerdings in die Hafenbox zu kommen. Wir sind froh nun hier zu sein und ein Bier zu trinken. Ein Ziel für die WM haben wir nicht ausgegeben, dazu kennen wir das Revier zu wenig.“ Gordon Nickel, „Aquaplay“, Klasse C: „Das hatte heute wenig mit Racing zu tun. Für diesen Zweck sind wir nicht hier. Wir sind froh, dass wir heil angekommen sind, denn wir müssen auch die Verantwortung für die Boote übernehmen. Heute steht noch etwas Bootsarbeit an. Wir mussten auf dem Downwinder das Vorsegel wechseln, nachdem wir uns einen Riss zugezogen hatten.“ Zeitplan der ORC-Weltmeisterschaft (4. bis 12. August 2023): Montag, 7. August, bis Freitag, 11. August: Wettfahrten Samstag, 12. August: Abschlussrennen und Siegerehrung Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 850-23 E-Mail: &#111;&#114;&#099;&#119;&#111;&#114;&#108;&#100;&#115;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/08/schneller-ritt-durch-ein-stuermisches-kuestenrennen/" data-wpel-link="internal">Schneller Ritt durch ein stürmisches Küstenrennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Auftakt in die ORC Worlds 2023, die Weltmeisterschaften der Seesegler vor Kiel, hätte kaum rasanter ausfallen können. Nach dem Startschuss vor dem Sportboothafen Düsternbrook rauschten die 113 Yachten durch die Kieler Innenförde, flogen auf der Außenförde über den Parcours in Richtung Stollergrund und zogen dann in einer langen Perlenschnur ins Ziel vor dem Olympiahafen von Schilksee. Bei Windgeschwindigkeiten in den Spitzen von über 40 Knoten (75 bis 80 km/h) hatten viele Crews ihre Segelfläche reduziert, die Titelanwärter indes holten alles aus ihren Yachten heraus. In die Führungspositionen schoben sich die „Beau Geste“ (Karl Kwok, Hongkong) in der Klasse A, die „Windwhisper 44“ (Marcin Sutkowski, Polen) in der Klasse B und die beiden estischen Yachten „Matilda 4“ (Juss Ojala) und „Shadow“ (Harles Liiv). Trotz der harten Bedingungen brachen nur sechs Mannschaften das Rennen ab, das wegen der Windbedingungen nicht durch die Nacht führte, sondern nur durch die Kieler Innen- und Außenförde.</p>
<p>Nach dem Marsch der Nationen am Sonntagabend zur Eröffnungsfeier gab es am Montagmorgen vor dem ersten WM-Start das Einlaufen der Yachten in die Kieler Innenförde, bevor alle Starter vor dem Sportboothafen eingecheckt waren. Die Ambitionen der Crews waren da schon an der Segelgarderobe zu erkennen. Während die Top-Mannschaften viel Tuch oben hatten, fuhren andere mit maximal gerefftem Großsegel, und sogar ein orange-farbenes Sturmsegel war zu sehen. Im Schutz der Innenförde, ohne Welle, aber mit einigen heftigen Böen, gelang dem Wettfahrtleiterteam um Eckart Reinke das Startverfahren ohne Probleme. Alle vier Gruppen wurden ohne Frühstart auf den Kurs geschickt.</p>
<p>In der Gruppe A setzte sich die WM-Titelverteidigerin „Beau Geste“ von Karl Kwok (Hongkong) gleich an die Spitze des Feldes, die „Outsider“ von Tilmar Hansen (Kiel) dicht dran auf der Steuerbordseite. In dieser Reihenfolge und mit einem Abstand von weniger als drei Minuten jagten sich die beiden TP52 über den Kurs. Kurzzeitig wurde auf der „Beau Geste“ sogar der Spinnaker gezogen, bevor sie als erste Yacht nach gerade einmal einer Stunde und 20 Minuten Segelzeit über die Ziellinie zog.</p>
<p>„Wir lagen auf dem Downwinder in Führung, wurden durch den Wind aus 140 Grad angehoben. Daher schien es uns sicherer, den Spinnaker zu setzen, um tief genug zur Bahnmarke zu segeln. Das war nicht meine erste Wahl, aber das war besser, als zweimal halsen zu müssen. Ich glaube, wir hatten den Spi nur drei Minuten oben“, berichtete Gavin Brady, Taktiker auf der „Beau Geste“. Auch nach berechneter Zeit lag die TP52 aus Hongkong damit an der Spitze. Auch Tilmar Hansen von der „Outsider“ war mit Tag rundum zufrieden: „Es war eine perfekte Entscheidung des Race Committes, dieses Rennen zu starten. Das Startgebiet war fantastisch. Es war großartig, so viele bekannte Gesichter dort draußen zu sehen. Jeder hat hart gearbeitet und hatte Spaß.“</p>
<p>In den Gruppen der kleineren Yachten war der Spaßfaktor zwar geringer, aber auch dort ging es ohne große Komplikationen über die Bahn. „Es war an der Grenze. Wir hatten in der Spitze 40 Knoten Wind. Das ist wirklich viel für diese Boote. Gerade die Kreuz war hart, obwohl es dort für uns sehr gut lief. Am Ende muss man sagen, es ist eine WM und damit war es okay. Aber es muss nicht mehr sein“, sagte Jens Kuphal (Berlin) von der „Intermezzo“, die als erste B-Klasse-Yacht ins Ziel kam, berechnet auf Rang vier liegt. „Das ist ein guter WM-Auftakt. Auf die &#8218;Windwhisper&#8216; konnten wir nicht genügend Zeit rausfahren“, so Kuphal.</p>
<p>Überglücklich war Harald Brüning (Kiel) von der „Topas“ in der Gruppe C: „Unsere lokalen Kenntnisse von dem Revier haben uns geholfen. Wir hatten volles Groß oben und wussten: Das halten wir, das kennen wir. Der Start war super, andere waren dagegen sehr zurückhaltend. Damit konnten wir uns gleich gut positionieren und sind ganz nach vorn gefahren. Wir hatten richtig Spaß: Bei jedem Surf gab es ein großes &#8218;Hurra&#8216; an Bord.“ Berechnet reichte es für die Kieler zum zweiten Platz in ihrer Startgruppe. Durch die Aufteilung der Teilnehmer-stärksten Klasse in zwei Startgruppen gibt es mit den beiden estischen Mannschaften von der „Matilda 4“ und „Shadow“ aktuell zwei Führende. Harles Liiv von der „Shadow“ berichtete von dem Kurs: „Es war eine neue Erfahrung für uns, bei starkem Seitenwind und so engen Bedingungen in der Förde zu segeln. Das Einzige, was das Segeln erschwerte, waren die langsameren Boote der vor uns gestarteten Flotte, die wir nach acht Minuten erwischten. Die Bedingungen waren noch nicht so schwierig, wir mussten nicht reffen und hatten ein tolles Rennen – wir haben ein gutes Boot und ein tolles Team und sind mit dem Ergebnis zufrieden. Es war ein viel kürzeres Rennen, als wir erwartet hatten, aber wenn wir jetzt auf das Meer schauen, sind wir genau zum richtigen Zeitpunkt losgefahren.“ Auch die nationale Konkurrenz um Juss Ojala von der „Matilda 4“ war sehr zufrieden: „Es war ein ungewöhnlicher Start, aber für alle gleich war. Die schnellsten Boote waren bei solchen Bedingungen im Vorteil, und die J112-E-Boote wie unseres waren heute die Gewinner. Das Besondere für uns heute war, dass wir zum ersten Mal im Leben dieses Bootes unser Großsegel gerefft haben, was sich positiv auf die Geschwindigkeit des Bootes auswirkte. Die bisher geleistete Arbeit für diese Veranstaltung hat uns nach einem so tollen Start ein Lächeln ins Gesicht gezaubert!“</p>
<p>Für den weiteren Ablauf der WM wurde bis in die Abendstunden im Kreise der Wettfahrtleitung beraten. Für den Dienstag gibt es zwei Optionen: Ob ein weiteres Coastal Race oder die Langstrecke gesegelt wird, entscheidet sich am Dienstag um 7 Uhr.</p>
<p><b>Weitere Stimmen zum ersten WM-Tag:</b><br />
<b>Jonas Misul, „Universitas“, Klasse B</b>: „Wir haben das Rennen auf dem Upwind abgebrochen. Es schien uns zu gefährlich und wir wollten das Material schonen. Wir sind alles Studenten, wollen Spaß bei dieser WM haben. Ab Mitte der Woche, wenn der Wind etwas nachlässt, starten wir durch.“</p>
<p><b>Lars Hückstädt, „X-Day“, Klasse A</b>: „Die Hälfte des Rennens hat Spaß gemacht, die andere Hälfte war zu viel Wind für unser Boot – vor allem auf der Kreuz. Mit der Ausschreibung, dass es kein Windlimit gibt, hat man sich im Vornherein vielleicht etwas zu sehr herausgewagt. Man sollte auch an das Material denken. Aber wir hatten auch unsere Spaß-Momente, sind ohne Spi 19 Knoten gesegelt und sind da rausgekommen, was wir uns vorgenommen hatten.“</p>
<p><b>Jani Lehti, „Mercedes Benz“, Klasse A</b>: „Es war ein hartes Rennen mit 30 bis 40 Knoten Wind – mehr ein Überlebenskampf als eine Rennen. Auf dem Downwinder hatten wir mit dem kleinsten Vorsegel und dem ersten Reff im Groß 20 bis 21 Knoten Speed. Am Ende sind froh, dass wir ohne Schaden in den Hafen gekommen sind. Wir haben uns für die WM einen Podiumsplatz vorgenommen, aber das wird schwer gegen die TP52.“</p>
<p><b>Kai Mares, „Immac Fram“, Klasse C</b>: „Leider haben wir den Start etwas verpennt, dadurch war es für uns kein so gutes Rennen. Vom Wind her war es an der Grenze des Segelbaren. Zum Glück waren wir rechtzeitig im Hafen, bevor es richtig losging.“</p>
<p><b>Jürgen Klinghardt, „Patent 4“, Klasse C</b>: „Es war ein schnelles, aber anspruchsvolles Rennen, sogar mit einer kleinen Kreuz. Wir hatten die Genua 4 oben und ein Reff im Großsegel. Die Bedingungen waren hart. Aber wenn man richtig vorbereitet war und die richtige Segelwahl getroffen hat, dann war es okay. Heute hat die Seemannschaft gewonnen.“</p>
<p><b>Arjen von Leeuwen, „Joule“, Klasse C</b>: „Dreiviertel des Kurses waren okay, aber wir haben auch Böen bis 42 Knoten gesehen. Es war mehr ein Überlebenskampf. Die größte Schwierigkeit war allerdings in die Hafenbox zu kommen. Wir sind froh nun hier zu sein und ein Bier zu trinken. Ein Ziel für die WM haben wir nicht ausgegeben, dazu kennen wir das Revier zu wenig.“</p>
<p><b>Gordon Nickel, „Aquaplay“, Klasse C</b>: „Das hatte heute wenig mit Racing zu tun. Für diesen Zweck sind wir nicht hier. Wir sind froh, dass wir heil angekommen sind, denn wir müssen auch die Verantwortung für die Boote übernehmen. Heute steht noch etwas Bootsarbeit an. Wir mussten auf dem Downwinder das Vorsegel wechseln, nachdem wir uns einen Riss zugezogen hatten.“</p>
<p><b>Zeitplan der ORC-Weltmeisterschaft (4. bis 12. August 2023):</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Montag, 7. August, bis Freitag, 11. August: Wettfahrten</li>
<li>Samstag, 12. August: Abschlussrennen und Siegerehrung</li>
</ul>
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<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Kieler Yacht-Club e.V.<br />
Hindenburgufer 70<br />
24105 Kiel<br />
Telefon: +49 (431) 85021<br />
<a href="http://www.kyc.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.kyc.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">
Kieler Yacht-Club e.V.<br />
Telefon: +49 (431) 850-23<br />
E-Mail: &#111;&#114;&#099;&#119;&#111;&#114;&#108;&#100;&#115;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/kieler-yacht-club-ev/Schneller-Ritt-durch-ein-stuermisches-Kuestenrennen/boxid/956216" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/kieler-yacht-club-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/956216.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/08/schneller-ritt-durch-ein-stuermisches-kuestenrennen/" data-wpel-link="internal">Schneller Ritt durch ein stürmisches Küstenrennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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		<title>Offshoreseglerinnen stärken ihr Netzwerk</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/08/offshoreseglerinnen-staerken-ihr-netzwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2023 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bühne frei für die deutschen Offshoreseglerinnen: Bei den ORC Worlds 2023 diskutierten Kirsten Harmstorf-Schönwitz, die Pionierin der deutschen Seeseglerinnen, sowie Eshana Müller als eine der aufstrebenden Offshoreseglerinnen auf dem Podium mit den internationalen Stars Meg Reilly, Annie Lush und Susann Beucke, die online zugeschaltet waren. Unter der Moderation von Float-Chefredakteurin Kerstin Zillmer und Jessica Klingelhöfer ging es um die Möglichkeiten, den Frauen den Zugang zum professionellen Segelsport zu erleichtern und für mehr Chancengleichheit zu sorgen. Es war gleichzeitig der Startschuss für die Kooperation der deutschen Initiative „Offshoreseglerinnen“ mit dem Magenta-Project, das seit rund acht Jahren ein weltweites Netzwerk für die Frauen in der Offshore-Szene bildet. Die Zusammenarbeit ist die erste überhaupt eines nationalen Programms mit der internationalen Kampagne – und sie hat eine prominente Patronin: Annie Lush hat sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft für diese Zusammenarbeit zu übernehmen. Die 43-Jährige ist die Idealbesetzung, denn die zweimalige Ocean-Race-Teilnehmerin gehört nicht nur zu den Mitbegründerinnen des Magenta-Projects, sie hat auch tiefe Kenntnisse vom deutschen Seesegel-Sport als Crewmitglied des Offshore Team Germany und der „Intermezzo“ von Jens Kuphal. Annie Lush sieht den deutschen Segelsport im Aufwind und damit gute Chancen, dass sich die deutschen Frauen in Zukunft mehr durchsetzen werden. „Deutschland hat bei den Olympischen Spielen einen großen Schritt nach vorn gemacht. Es gibt fantastische Frauen, die wir in Zukunft stärker im Profi-Segelsport sehen werden.“ Und es werden nicht nur Quoten sein, die an Bord der Yachten erfüllt werden. Diese Erfahrung konnte Annie Lush selbst gerade beim The Ocean Race an Bord des „GUYOT environnement – Team Europe“ machen. „Ich war nicht Teil der Crew, weil ich eine Frau bin, sondern ich brachte die Erfahrung des Offshore-Seglens ins Team.“ Bis zu dieser Anerkennung allerdings war es ein weiter Weg: Mit der Teilnahme des reinen Frauen-Teams „SCA“ am Volvo Ocean Race 2014/15 sorgten die Frauen unter anderem mit einem Etappensieg für Aufmerksamkeit, die allerdings schnell wieder abzuebben drohte, als sich der Sponsor zurückzog. Aus der Crew heraus gründete sich das Magenta-Project, dessen CEO Meg Reilly heute ist. „Wir knüpften ein weltweites Netzwerk, halten die Verbindung zu Unternehmen und Vereinigungen wie der Imoca-Klasse. Wir haben ein Foiling-Projekt initiiert und wollen dafür sorgen, dass jeder die Chance hat, seine Karriere im Segelsport zu starten. Wir freuen uns, mit dem Projekt der Offshoreseglerinnen ein nationales Programm unterstützen zu können“, sagt die New Yorkerin. Es sei eine gute Aufgabe, die nächste Generation für den Segelsport zu begeistern. Wie sehr dieses Netzwerk nachgefragt wird, machte Eshana Müller deutlich: Vor zwei Jahren wurde eine Instagram-Seite gestartet, um deutsche Frauen im Offshore-Segeln zu präsentieren. „Von dem Moment an erhielten wir zahllose Nachrichten von Frauen, die solch ein Netzwerk wollten. Heute sind wir rund 90 Frauen im Projekt der Offshoreseglerinnen. Viele haben von einer Kampagne geträumt, hatten aber nicht den Zugang zu den Ressourcen. Inzwischen laufen die ersten Projekte.“ Der Startschuss für das neue deutsche Netzwerks war der Rückzug der „Tutima“-Crew aus dem Regatta-Circuit vor rund zwei Jahren. Über elf Jahre bildete die Frauen-Crew um Kirsten Harmstorf-Schönwitz auf der „Tutima“ den Kristallisationspunkt für die Seglerinnen. „Wir hatten den besten Sponsor der Welt, hatten freie Hand und konnten die Regatten segeln, die wir wollten. Uns war es wichtig, dass wir 15 Charaktere zusammen haben, die auch wirklich zusammen passen. Deshalb sind wir solange zusammen gesegelt und haben den Zeitpunkt des Abschieds auch selbst gewählt. Jetzt haben wir noch mal ein Comeback für diese WM“, berichtete „Kirsche“ und untermauerte damit, was Kerstin Zillmer deutlich formulierte: „Die Frauen-Teams brauchen mehr Sponsoren, die ihnen vertrauen. Denn oft scheitern die Kampagnen schlichtweg am Geld.“ Die Stranderin Susann Beucke hat sich dieses Vertrauen durch ihre Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2021 erarbeitet und durch die Unterstützung aus der Industrie den Sprung in die Offshore-Szene geschafft. Sie war aus Lorient/Frankreich zugeschaltet, wo sie sich gerade auf die nächsten Rennen der Solitaire du Figaro vorbereitet. Mit ihrer Kampagne „This race is female“ hat sie die Chance, sich weiter zu entwickeln: „Es ist ein großer Schritt vom olympischen Segeln zum Offshore-Segeln. Ich lerne jeden Tag etwas Neues. Ich bin jetzt in die französische Offshore-Segelwelt eingetaucht und stelle fest, dass alles von der Kompetenz und dem Selbstvertrauen abhängt, diese Projekte zu starten. Das muss man sich erarbeiten. Daher ist das Netzwerk so wichtig, um uns gegenseitig zu unterstützen und die Möglichkeiten aufzuzeigen.“ Die Podiumsdiskussion soll daher nur der Auftakt zu weiteren Events sein, um das Netzwerk zu stärken. Weitere Projekte und Ideen werden über die Website www.offshoreseglerinnen.de und über Social Media veröffentlicht. Vorläufiger Zeitplan der ORC-Weltmeisterschaft (4. bis 12. August 2023): Sonntag, 6. August: Trainingsrennen, Eröffnungsfeier Montag, 7. August, bis Freitag, 11. August: Wettfahrten Samstag, 12. August: Abschlussrennen und Siegerehrung Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 850-23 E-Mail: &#111;&#114;&#099;&#119;&#111;&#114;&#108;&#100;&#115;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/08/offshoreseglerinnen-staerken-ihr-netzwerk/" data-wpel-link="internal">Offshoreseglerinnen stärken ihr Netzwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Bühne frei für die deutschen Offshoreseglerinnen: Bei den ORC Worlds 2023 diskutierten Kirsten Harmstorf-Schönwitz, die Pionierin der deutschen Seeseglerinnen, sowie Eshana Müller als eine der aufstrebenden Offshoreseglerinnen auf dem Podium mit den internationalen Stars Meg Reilly, Annie Lush und Susann Beucke, die online zugeschaltet waren. Unter der Moderation von Float-Chefredakteurin Kerstin Zillmer und Jessica Klingelhöfer ging es um die Möglichkeiten, den Frauen den Zugang zum professionellen Segelsport zu erleichtern und für mehr Chancengleichheit zu sorgen. Es war gleichzeitig der Startschuss für die Kooperation der deutschen Initiative „Offshoreseglerinnen“ mit dem Magenta-Project, das seit rund acht Jahren ein weltweites Netzwerk für die Frauen in der Offshore-Szene bildet. Die Zusammenarbeit ist die erste überhaupt eines nationalen Programms mit der internationalen Kampagne – und sie hat eine prominente Patronin: Annie Lush hat sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft für diese Zusammenarbeit zu übernehmen. Die 43-Jährige ist die Idealbesetzung, denn die zweimalige Ocean-Race-Teilnehmerin gehört nicht nur zu den Mitbegründerinnen des Magenta-Projects, sie hat auch tiefe Kenntnisse vom deutschen Seesegel-Sport als Crewmitglied des Offshore Team Germany und der „Intermezzo“ von Jens Kuphal.</p>
<p>Annie Lush sieht den deutschen Segelsport im Aufwind und damit gute Chancen, dass sich die deutschen Frauen in Zukunft mehr durchsetzen werden. „Deutschland hat bei den Olympischen Spielen einen großen Schritt nach vorn gemacht. Es gibt fantastische Frauen, die wir in Zukunft stärker im Profi-Segelsport sehen werden.“ Und es werden nicht nur Quoten sein, die an Bord der Yachten erfüllt werden. Diese Erfahrung konnte Annie Lush selbst gerade beim The Ocean Race an Bord des „GUYOT environnement – Team Europe“ machen. „Ich war nicht Teil der Crew, weil ich eine Frau bin, sondern ich brachte die Erfahrung des Offshore-Seglens ins Team.“</p>
<p>Bis zu dieser Anerkennung allerdings war es ein weiter Weg: Mit der Teilnahme des reinen Frauen-Teams „SCA“ am Volvo Ocean Race 2014/15 sorgten die Frauen unter anderem mit einem Etappensieg für Aufmerksamkeit, die allerdings schnell wieder abzuebben drohte, als sich der Sponsor zurückzog. Aus der Crew heraus gründete sich das Magenta-Project, dessen CEO Meg Reilly heute ist. „Wir knüpften ein weltweites Netzwerk, halten die Verbindung zu Unternehmen und Vereinigungen wie der Imoca-Klasse. Wir haben ein Foiling-Projekt initiiert und wollen dafür sorgen, dass jeder die Chance hat, seine Karriere im Segelsport zu starten. Wir freuen uns, mit dem Projekt der Offshoreseglerinnen ein nationales Programm unterstützen zu können“, sagt die New Yorkerin. Es sei eine gute Aufgabe, die nächste Generation für den Segelsport zu begeistern.</p>
<p>Wie sehr dieses Netzwerk nachgefragt wird, machte Eshana Müller deutlich: Vor zwei Jahren wurde eine Instagram-Seite gestartet, um deutsche Frauen im Offshore-Segeln zu präsentieren. „Von dem Moment an erhielten wir zahllose Nachrichten von Frauen, die solch ein Netzwerk wollten. Heute sind wir rund 90 Frauen im Projekt der Offshoreseglerinnen. Viele haben von einer Kampagne geträumt, hatten aber nicht den Zugang zu den Ressourcen. Inzwischen laufen die ersten Projekte.“</p>
<p>Der Startschuss für das neue deutsche Netzwerks war der Rückzug der „Tutima“-Crew aus dem Regatta-Circuit vor rund zwei Jahren. Über elf Jahre bildete die Frauen-Crew um Kirsten</p>
<p>Harmstorf-Schönwitz auf der „Tutima“ den Kristallisationspunkt für die Seglerinnen. „Wir hatten den besten Sponsor der Welt, hatten freie Hand und konnten die Regatten segeln, die wir wollten. Uns war es wichtig, dass wir 15 Charaktere zusammen haben, die auch wirklich zusammen passen. Deshalb sind wir solange zusammen gesegelt und haben den Zeitpunkt des Abschieds auch selbst gewählt. Jetzt haben wir noch mal ein Comeback für diese WM“, berichtete „Kirsche“ und untermauerte damit, was Kerstin Zillmer deutlich formulierte: „Die Frauen-Teams brauchen mehr Sponsoren, die ihnen vertrauen. Denn oft scheitern die Kampagnen schlichtweg am Geld.“</p>
<p>Die Stranderin Susann Beucke hat sich dieses Vertrauen durch ihre Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2021 erarbeitet und durch die Unterstützung aus der Industrie den Sprung in die Offshore-Szene geschafft. Sie war aus Lorient/Frankreich zugeschaltet, wo sie sich gerade auf die nächsten Rennen der Solitaire du Figaro vorbereitet. Mit ihrer Kampagne „This race is female“ hat sie die Chance, sich weiter zu entwickeln: „Es ist ein großer Schritt vom olympischen Segeln zum Offshore-Segeln. Ich lerne jeden Tag etwas Neues. Ich bin jetzt in die französische Offshore-Segelwelt eingetaucht und stelle fest, dass alles von der Kompetenz und dem Selbstvertrauen abhängt, diese Projekte zu starten. Das muss man sich erarbeiten. Daher ist das Netzwerk so wichtig, um uns gegenseitig zu unterstützen und die Möglichkeiten aufzuzeigen.“</p>
<p>Die Podiumsdiskussion soll daher nur der Auftakt zu weiteren Events sein, um das Netzwerk zu stärken. Weitere Projekte und Ideen werden über die Website <a href="http://www.offshoreseglerinnen.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.offshoreseglerinnen.de</a> und über Social Media veröffentlicht.</p>
<p><b>Vorläufiger Zeitplan der ORC-Weltmeisterschaft (4. bis 12. August 2023):</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Sonntag, 6. August: Trainingsrennen, Eröffnungsfeier</li>
<li>Montag, 7. August, bis Freitag, 11. August: Wettfahrten</li>
<li>Samstag, 12. August: Abschlussrennen und Siegerehrung</li>
</ul>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Kieler Yacht-Club e.V.<br />
Hindenburgufer 70<br />
24105 Kiel<br />
Telefon: +49 (431) 85021<br />
<a href="http://www.kyc.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.kyc.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
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Kieler Yacht-Club e.V.<br />
Telefon: +49 (431) 850-23<br />
E-Mail: &#111;&#114;&#099;&#119;&#111;&#114;&#108;&#100;&#115;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/kieler-yacht-club-ev/Offshoreseglerinnen-staerken-ihr-Netzwerk/boxid/956106" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/kieler-yacht-club-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V.</a>
                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Arbeitsintensive Stunden vor dem Start der ORC Worlds</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/08/arbeitsintensive-stunden-vor-dem-start-der-orc-worlds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2023 06:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[delta]]></category>
		<category><![CDATA[holstein]]></category>
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		<category><![CDATA[kieler]]></category>
		<category><![CDATA[orc]]></category>
		<category><![CDATA[race]]></category>
		<category><![CDATA[rennen]]></category>
		<category><![CDATA[sailing]]></category>
		<category><![CDATA[schilksee]]></category>
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		<category><![CDATA[tüv]]></category>
		<category><![CDATA[warnemünder]]></category>
		<category><![CDATA[westwind]]></category>
		<category><![CDATA[wettfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Yacht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ORC Worlds 2023, die Weltmeisterschaft der Seesegler vor Kiel, nimmt Fahrt auf. Am Freitag (4. August) checkten die Crews und Yachten im Olympiazentrum von Kiel-Schilksee ein, und das Vermesserteam um den ORC-Chefvermesser Zoran Grubisa ging an die Arbeit: Sämtliche 113 Boote sind bis Sonntag einer Kontrolle zu unterziehen. Zudem stehen für die Wettfahrtleitungen mit ihrem Principal Race Officer (PRO) Eckart Reinke die letzten Abstimmungen an, um am Sonntag (6. August) um 15 Uhr ins Practice Race und dann am Montag (7. August) um 11 Uhr in die erste Wettfahrt zu starten. Offiziell eröffnet wird die WM am Sonntag (6. August) mit dem feierlichen Einmarsch der Mannschaften im Olympiazentrum um 19 Uhr. Sechs Tage später, am Sonnabend (12. August), sollen die ORC-Weltmeister in drei Klassen feststehen. Die ersten beiden Tage der WM stehen ganz im Zeichen der Vermesser: „Es ist das Vermesserfestival“, sagt PRO Reinke mit einem Lachen und erklärt: „Das ist so etwas wie der TÜV für die Boote.“ Für Zoran Grubisa und sein Team sind es arbeitsreiche Stunden, bevor die Boote auf den Race Course können: „Wir haben fünf Vermesserteams in Kiel, die in jeweils einer dreiviertel Stunde ein Boot überprüfen – bis zu zehn Boote am Tag.“ Auf der Checkliste stehen die Überprüfung des Safety Equipments, der weiteren Ausstattung des Bootes und die Segel. „Bisher gab es keine Probleme, und wir erwarten auch nicht wirklich welche. Bei den vergangenen Meisterschaften waren die Checks immer okay, und eine große Zahl der Crews ist WM- oder EM-erfahren“, so Grubisa. Aber auch nach dem Vermessungsmarathon ist für die Teams von Zoran Grubisa noch nicht Schluss: „Während des Langstrecken-Rennens haben wir etwas Pause, aber an den weiteren Wettfahrttagen werden wir pro Gruppe drei Yachten nachkontrollieren – vorrangig von den Top-Booten. Damit wollen wir sicherstellen, dass keine Yacht Weltmeister wird, die nicht nachkontrolliert wurde.“ Für die Wettfahrtleitungen beginnt die WM am morgigen Sonnabend mit der internen Besprechung. Auf drei unterschiedlichen Bahnen werden die drei ORC-Klassen auf die Kurse geschickt. „Um das zu gewährleisten, haben wir 45 Leute in den Wettfahrtleitungen. Auch wenn alle Teams ihren eigenen Stil haben, sollen natürlich alle auf einem Niveau arbeiten. Deshalb stimmen wir uns eng ab“, erklärte Reinke. Dazu steht auch bei den Startschiffen sowie den Motorbooten die Ausrüstung an. „Das sind Routineaufgaben, denn alle Mitglieder der Wettfahrtleitung sind sehr erfahren. Unser Motto ist: Wir machen es wie zur Kieler Woche, denn die Kieler Woche ist weltmeisterlich.“ Mit dem hauptberuflichen Wettfahrtleiter Stefan Kunstmann und Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein betreut ein Team die großen Yachten (ORC A) auf Bahn Alpha, das viele der Mannschaften von anderen Großevents kennt. Auf Bahn Delta agieren Peter Doepgen und Andreas Herbst als ein eingespieltes Duo gemeinsam mit Claudia Langenhan für die ORC B. Und die große Gruppe der ORC-C-Yachten werden von Laura Kühlewind und Bence Kárpáti über den Kurs Kilo geschickt. „Laura bringt große Erfahrung als Seebahn-Chefin der Warnemünder Woche mit und hat das nötige Durchsetzungsvermögen. Bence kommt aus Ungarn und bringt sich bei uns ein“, so Reinke. Zum Practice Race am Sonntag werden Wettfahrtleitungen und Seesegler schon einmal das Zusammenspiel testen könne. Ernst wird es dann am Montag: Ab 11 Uhr werden die Seesegler in vier Startgruppen auf die Langdistanz geschickt. Der Start wird publikumsfreundlich in der Kieler Innenförde vor dem Sportboothafen Düsternbrook platziert. Und es dürfte gleich rasant über die Linie gehen. Denn es ist ein kräftiger Westwind angekündigt, der die Flotten auf die Ostsee treibt. „Laut aktueller Vorhersage erwarten wir Winde in der Spitze mit Geschwindigkeiten von über 30 Knoten. Es wird aber alles segelbar sein, denn der Kurs der Langstrecke ist so ausgelegt, dass er weitgehend durch geschütztes Gebiet führt. Wir erwarten keinen großen Seegang, der eine Belastung für die Boote darstellen würde. Und auf den starken Wind kann man sich mit einer Reduzierung der Segelfläche einstellen“, erklärt Reinke. Alle Teams müssen ihr Großsegel entweder auf 40 Prozent der Fläche reffen können oder ein Trysegel an Bord haben. „Deshalb gibt es auch keinen Grund, über eine Verschiebung des Rennens nachzudenken. In den Sailing Instructions ist klar gestellt, dass es keine Windspeed-Limits gibt.“ Zur ersten Belastungsprobe wird das Langstreckenrennen durch die dänische Südsee dennoch. Während die großen Yachten nach dem Start am Montagmorgen bereits in den Morgenstunden des Dienstag im Ziel erwartet werden, könnte sich das Rennen für die kleineren Yachten bis zu 30 Stunden hinziehen. So ist zumindest der Plan der Wettfahrtleitung. „Unser absolutes Zeitlimit liegt bei 36 Stunden, aber wir wollen allen die Gelegenheit geben, am Dienstagabend ein Feierabend-Bier am Steg zu genießen“, so Reinke. Vorläufiger Zeitplan der ORC-Weltmeisterschaft (4. bis 12. August 2023):   Samstag, 5. August: Registrierung und Vermessung Sonntag, 6. August: Vermessung, Trainingsrennen und Eröffnungsfeier Montag, 7. August, bis Freitag, 11. August: Wettfahrten Samstag, 12. August: Abschlussrennen und Siegerehrung Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 850-23 E-Mail: &#111;&#114;&#099;&#119;&#111;&#114;&#108;&#100;&#115;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/08/arbeitsintensive-stunden-vor-dem-start-der-orc-worlds/" data-wpel-link="internal">Arbeitsintensive Stunden vor dem Start der ORC Worlds</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die ORC Worlds 2023, die Weltmeisterschaft der Seesegler vor Kiel, nimmt Fahrt auf. Am Freitag (4. August) checkten die Crews und Yachten im Olympiazentrum von Kiel-Schilksee ein, und das Vermesserteam um den ORC-Chefvermesser Zoran Grubisa ging an die Arbeit: Sämtliche 113 Boote sind bis Sonntag einer Kontrolle zu unterziehen. Zudem stehen für die Wettfahrtleitungen mit ihrem Principal Race Officer (PRO) Eckart Reinke die letzten Abstimmungen an, um am Sonntag (6. August) um 15 Uhr ins Practice Race und dann am Montag (7. August) um 11 Uhr in die erste Wettfahrt zu starten. Offiziell eröffnet wird die WM am Sonntag (6. August) mit dem feierlichen Einmarsch der Mannschaften im Olympiazentrum um 19 Uhr. Sechs Tage später, am Sonnabend (12. August), sollen die ORC-Weltmeister in drei Klassen feststehen.</p>
<p>Die ersten beiden Tage der WM stehen ganz im Zeichen der Vermesser: „Es ist das Vermesserfestival“, sagt PRO Reinke mit einem Lachen und erklärt: „Das ist so etwas wie der TÜV für die Boote.“ Für Zoran Grubisa und sein Team sind es arbeitsreiche Stunden, bevor die Boote auf den Race Course können: „Wir haben fünf Vermesserteams in Kiel, die in jeweils einer dreiviertel Stunde ein Boot überprüfen – bis zu zehn Boote am Tag.“ Auf der Checkliste stehen die Überprüfung des Safety Equipments, der weiteren Ausstattung des Bootes und die Segel. „Bisher gab es keine Probleme, und wir erwarten auch nicht wirklich welche. Bei den vergangenen Meisterschaften waren die Checks immer okay, und eine große Zahl der Crews ist WM- oder EM-erfahren“, so Grubisa. Aber auch nach dem Vermessungsmarathon ist für die Teams von Zoran Grubisa noch nicht Schluss: „Während des Langstrecken-Rennens haben wir etwas Pause, aber an den weiteren Wettfahrttagen werden wir pro Gruppe drei Yachten nachkontrollieren – vorrangig von den Top-Booten. Damit wollen wir sicherstellen, dass keine Yacht Weltmeister wird, die nicht nachkontrolliert wurde.“</p>
<p>Für die Wettfahrtleitungen beginnt die WM am morgigen Sonnabend mit der internen Besprechung. Auf drei unterschiedlichen Bahnen werden die drei ORC-Klassen auf die Kurse geschickt. „Um das zu gewährleisten, haben wir 45 Leute in den Wettfahrtleitungen. Auch wenn alle Teams ihren eigenen Stil haben, sollen natürlich alle auf einem Niveau arbeiten. Deshalb stimmen wir uns eng ab“, erklärte Reinke. Dazu steht auch bei den Startschiffen sowie den Motorbooten die Ausrüstung an. „Das sind Routineaufgaben, denn alle Mitglieder der Wettfahrtleitung sind sehr erfahren. Unser Motto ist: Wir machen es wie zur Kieler Woche, denn die Kieler Woche ist weltmeisterlich.“ Mit dem hauptberuflichen Wettfahrtleiter Stefan Kunstmann und Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein betreut ein Team die großen Yachten (ORC A) auf Bahn Alpha, das viele der Mannschaften von anderen Großevents kennt. Auf Bahn Delta agieren Peter Doepgen und Andreas Herbst als ein eingespieltes Duo gemeinsam mit Claudia Langenhan für die ORC B. Und die große Gruppe der ORC-C-Yachten werden von Laura Kühlewind und Bence Kárpáti über den Kurs Kilo geschickt. „Laura bringt große Erfahrung als Seebahn-Chefin der Warnemünder Woche mit und hat das nötige Durchsetzungsvermögen. Bence kommt aus Ungarn und bringt sich bei uns ein“, so Reinke.</p>
<p>Zum Practice Race am Sonntag werden Wettfahrtleitungen und Seesegler schon einmal das Zusammenspiel testen könne. Ernst wird es dann am Montag: Ab 11 Uhr werden die Seesegler in vier Startgruppen auf die Langdistanz geschickt. Der Start wird publikumsfreundlich in der Kieler Innenförde vor dem Sportboothafen Düsternbrook platziert. Und es dürfte gleich rasant über die Linie gehen. Denn es ist ein kräftiger Westwind angekündigt, der die Flotten auf die Ostsee treibt. „Laut aktueller Vorhersage erwarten wir Winde in der Spitze mit Geschwindigkeiten von über 30 Knoten. Es wird aber alles segelbar sein, denn der Kurs der Langstrecke ist so ausgelegt, dass er weitgehend durch geschütztes Gebiet führt. Wir erwarten keinen großen Seegang, der eine Belastung für die Boote darstellen würde. Und auf den starken Wind kann man sich mit einer Reduzierung der Segelfläche einstellen“, erklärt Reinke. Alle Teams müssen ihr Großsegel entweder auf 40 Prozent der Fläche reffen können oder ein Trysegel an Bord haben. „Deshalb gibt es auch keinen Grund, über eine Verschiebung des Rennens nachzudenken. In den Sailing Instructions ist klar gestellt, dass es keine Windspeed-Limits gibt.“ Zur ersten Belastungsprobe wird das Langstreckenrennen durch die dänische Südsee dennoch. Während die großen Yachten nach dem Start am Montagmorgen bereits in den Morgenstunden des Dienstag im Ziel erwartet werden, könnte sich das Rennen für die kleineren Yachten bis zu 30 Stunden hinziehen. So ist zumindest der Plan der Wettfahrtleitung. „Unser absolutes Zeitlimit liegt bei 36 Stunden, aber wir wollen allen die Gelegenheit geben, am Dienstagabend ein Feierabend-Bier am Steg zu genießen“, so Reinke.</p>
<p><b>Vorläufiger Zeitplan der ORC-Weltmeisterschaft (4. bis 12. August 2023):</b>  </p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Samstag, 5. August: Registrierung und Vermessung</li>
<li>Sonntag, 6. August: Vermessung, Trainingsrennen und Eröffnungsfeier</li>
<li>Montag, 7. August, bis Freitag, 11. August: Wettfahrten</li>
<li>Samstag, 12. August: Abschlussrennen und Siegerehrung</li>
</ul>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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Hindenburgufer 70<br />
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</ul></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktive und Segelfans genossen Kieler Woche</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/06/aktive-und-segelfans-genossen-kieler-woche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 06:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei leichten nordöstlichen Winden und erneut Sommersonne satt ging am Sonntag (25. Juni) die Kieler Woche Regatta 2023 zu Ende. Die strahlenden Gesamtgewinner in den acht internationalen Bootsklassen des zweiten Teils kommen aus Dänemark, Frankreich, der Schweiz und dem Gastgeberland, das fünf Siege verbuchte. Im Euro Cup der 29er legten Nicklas Holt und Katja Visby Svendsen aus Aarhus einen phänomenalen Schlusstag an die Spitze hin. Internationaler Deutscher J/70-Meister wurde der Eidgenosse Stefan Seger (Oberhofen) mit seiner Crew, nachdem der zunächst überlegen führende Kieler Malte Winkel wegen des Verstoßes gegen eine Klassenregel disqualifiziert worden war. Die Kommodore-Schale des Kieler Yacht-Clubs als Punktbeste bekamen Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Berlin/Hannover) im FD. „Das war eine ausgesprochen anspruchsvolle Kieler Woche mit fast ausschließlich Leichtwindtagen, aus denen die Wettfahrtleiterteams das Meistmögliche herausgeholt haben“, resümierte Regattaorganisationsleiter Dirk Ramhorst die neun Tage von Schilksee. Insgesamt wurden 282 Rennen über die acht Bahnen gebracht. Dabei erlebten die Aktiven durchgehend mediterrane Sommerbedingungen, die auch von mehr als 100.000 Segelfans und Gästen auf dem Eventgelände im Olympiazentrum Schilksee genossen wurden. Für das kommende Olympiajahr 2024, wenn die Kieler Woche vom 22. bis zum 30. Juni stattfindet, will Ramhorst mit seinem Team „intensives Kundenmanagement“ betreiben, sowohl mit den nationalen Segelverbänden anderer Länder als auch dem Klassenvereinigungen. Erstere könnten sich zusammentun und vier Wochen vor den Spielen in Frankreich auf eine letzte Generalprobe als Trainingsregatta verständigen, wenn das Revier in Marseille bereits abgesperrt sein wird. Für quantitativ große Felder auch in den internationalen Bootsklassen solle bei deren Interessenvertretungen geworben werden. Über 2024 hinaus mahnt Ramhorst beim Weltsegelverband Terminschutz nicht nur gegenüber anderen Großevents, sondern auch deren exklusiven Trainingsslots an, um von der Weltspitze wieder mehr Aktive nach Kiel zu holen. Spannende Duelle auf dem Wasser, aber auch eine große Enttäuschung an Land: Der letzte Tag der Kieler Woche bot noch mal die große Spannbreite der Emotionen im Segelsport. Für Eruptionen in den Ergebnislisten der J/70 sorgten vor dem Auslaufen die Ereignisse des Vorabends, die am Sonntagfrüh eingerechnet wurden. Resultat: Die Top-Crew der Internationalen Deutschen Meisterschaft der J/70, die Mannschaft um Malte Winkel, packte nach Disqualifikation ihr Equipment zusammen, während die Felder der acht Klassen aufs Wasser gingen. Unter den strahlenden Gesichtern der Segler stachen die der Sieger noch hervor. Neben den Deutschen Max Billerbeck (Contender), Levian Büscher (ILCA 4), Paul Ulrich (ILCA 6), Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Flying Dutchman) und dem Team von Fritz Meyer (J/24) durften sich auch ein Franzose, zwei Dänen und fünf Schweizer in ihren drei Klassen freuen. 29er-Euro-Cup Im riesigen 168er-Feld der 29er zeigte sich zum Abschluss der Euro-Cup-Regatta, wie wichtig konstante Ergebnisse sind. Die Brüder Anton und Johann Sach (Zarnekau) machten am Abschlusstag zunächst mit Top-Ten-Platzierungen einen großen Schritt in Richtung Podium, verspielten dann aber alles durch einen 31. Platz in der finalen Wettfahrt und wurden insgesamt Siebte. Damit waren sie die einzigen Deutschen unter den ersten Zehn. An der Spitze des Feldes verloren die irischen Geschwister Clementine und Nathan van Steenberge ihre Position, kassierten die Platzierungen 16, 10 und 36 und rutschten auf Rang fünf ab. Die Polen Ewa Lewandowska/Leon Sapijaszko kletterten dagegen mit einem zweiten und ersten Rang zunächst ganz nach oben. Aber auch sie patzten zum Abschluss und wurden Gesamt-Vierte. So sicherten sich die Dänen Nicklas Holt/Katja Visby Svendsen das Kieler Woche-Gold. Am meisten waren sie wohl selbst überrascht. „Ich habe das noch gar nicht richtig verstanden, dass wir Erste sind“, sagte die Vorschoterin. „Heute Morgen hatten wir nur auf einen Top-Ten-Platz am Ende gehofft. Was jetzt kommt, weiß ich noch nicht. Ich habe eigentlich keine weiteren Regatten geplant.“ Die Dänen hatten die allererste Wettfahrt am Donnerstag und schließlich die 13. und letzte der Serie gewonnen, dazwischen solide Ergebnisse eingefahren. Auf Rang zwei schafften es die Franzosen Jocelyn le Goff/Jules Vidor, Dritte wurden die Briten Charlie Gran/Sam Webb. J/70-IDM Ein neues Bild eröffnete sich den J/70-Teams am Morgen beim Blick in die Ergebnisliste. Am späten Sonnabend war noch ein Protest gegen 40 der 53 Crews verhandelt worden – mit intensiven Auswirkungen auf die Spitze des Feldes. Anlass waren die Klassenregeln der J/70, nach denen die Steuerleute vom Weltverband World Sailing entweder als Amateur klassifiziert oder als Profi auch Mit-Eigner eines J/70-Boots sein müssen. Die internationale Klassenvereinigung hatte das technische Komitee der Kieler Woche auf ungeklärte Status-Situationen hingewiesen. Ein Protest gegen die betroffenen Segler war daher verpflichtend. Im Nachgang konnte das Gros seinen Status klären und kassierte für das vorherige Versäumnis lediglich eine Ein-Punkt-Strafe. Mit voller Härte traf es die Führungscrew um Malte Winkel. Der Kieler mit Olympia-Ambitionen im 470er hat nach World Sailing den Profi-Status, ist aber nicht Eigner des Bootes und kassierte daher Disqualifikationen für die einzelnen Wettfahrten. Damit ging die IDM ohne die Winkel-Crew in die Entscheidung. „Nach so viel Spaß, den wir als Team zusammen hatten, und nach dieser starken Leistung, mit der wir uns in der J/70-Klasse gezeigt haben, ist es so ziemlich das Schlimmste, was uns passieren konnte. Dass wir nach drei Segeltagen kurz vor Schluss aufgrund einer Klassenregel disqualifiziert werden, ist brutal. Wir waren uns wie all die anderen Teilnehmer dieser Klassenregel nicht bewusst. Was uns bleibt, sind die tollen Tage, die wir als Team auf dem Wasser hatten und unsere herausragende Segelleistung, die ehrlich und hart erarbeitet wurde“, kommentierte Winkel das Geschehen. Nach drei weiteren Rennen am Abschlusstag sicherten sich die Schweizer um Steuermann Stefan Seger den Titel. Dahinter folgten Michael Grau (Hamburg) und Erik Lindén (Schweden). Flying Dutchman Sicherheit geht vor, sagten sich die amtierenden FD-Weltmeister Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Berlin/Hannover) und segelten vor der letzten Wettfahrt zurück in den Hafen. Ihr Schwert hatte einen Knacks bekommen. Größere Probleme wollte das Erfolgsduo vermeiden. Und leisten konnte es sich den verkürzten Tag auch. Der Sieg in der siebten Wettfahrt reichte zum Gesamtsieg. „Wir wollten hier noch mal einen schönen Vergleich haben für die WM in drei Wochen. Bisher konnten wir noch nicht so viel trainieren in diesem Jahr.“ Unter den deutschen Konkurrenten waren gute Teams am Start, allerdings fehlten die ungarischen Rekord-Weltmeister Szabolcs Majthenyi/Andras Domokos, da der Steuermann gerade Vater geworden ist. Und beim Olympiasieger von 1988, Jörgen Bojsen-Möller aus Dänemark, ist der FD nicht rechtzeitig fertig geworden. So folgten auf den nächsten Plätzen Kilian König/Johannes Brack (Hannover) und die Spanier Fran Martinez/Pepe Ruiz. Contender Ein vierter Platz zum Start in den Schlusstag reichte Max Billerbeck (Kollmar) bereits, um sich den Gesamtsieg zu sichern. Sein dänischer Trainingspartner Jesper Armbrust und dessen Landsmann Sören Dulong Andreasen konnten nur im Heckwasser folgen. Sie belegten auch im Gesamtklassement die Ränge zwei und drei. Das letzte Rennen hätte sich der deutsche Weltmeister von 2019 zwar sparen können, nutzte es aber zu einem weiteren guten Training für die kommende WM. „Heute war es nicht so einfach, ich bin nicht gut aus den Starts gekommen, und dann ist es schwer, sich nach vorn zu arbeiten. Aber es hat ja gereicht“, freute sich Billerbeck über seinen ersten Kieler Woche-Sieg trotz des zwölften Platzes zum Abschluss. „Als Generalprobe für die WM will ich das nicht werten. Denn die Bedingungen können da ganz andere sein. Mir kam die leichte Sommerbrise entgegen, und von den Australiern erwarte ich bei der WM noch eine Steigerung.“ Europe Am ersten Tag hatte der Franzose Cyril Richard das Gelbe Trikot des Führenden bei den Europes übernommen, am zweiten Tag musste er es wieder abgeben. Doch mit einem Sieg und einem zweiten Platz zum Abschluss holte er sich noch das Kieler Woche-Gold. Dagegen lief es für Tania Tammling überhaupt nicht rund. Konnte sie sich an den ersten Tagen noch auf ihren Speed verlassen, musste sie sich nun mit den Plätzen sieben und vier begnügen und rutschte auf Rang drei ab. Die Kielerin Marisa Roch wusste es zu nutzten und sicherte sich Platz zwei, während Ex-Weltmeister Fabian Kirchhoff insgesamt Vierter wurde. „Es waren enge Punktabstände vor dem letzten Tag, deshalb bin ich nicht auf Risiko gegangen. Das hat sich ausgezahlt“, sagte Marisa Roch. Trotz guter Platzierungen fand sie den Tag nicht einfach: „Es war super trickreich mit den Winden.“ Gesamtsieger Cyril Richard dagegen hatte einen klaren Plan: „Auf der Kreuz ging es über rechts, vor dem Wind über links. Ich hatte da eine klare Linie, konnte die nach den guten Starts auch umsetzen. Ich bin ein Spezialist für leichte Winde, und das war hier ein schönes Training für die WM in Dänemark.“ Nach WM-Platz fünf im vergangenen Jahr soll es für ihn nun ein paar Schritte nach oben gehen. ILCA 4 Im vergangenen Jahr noch Opti-Segler und jetzt schon an der Spitze der ILCA-4-Klasse angekommen: Levian Büscher aus Düsseldorf steigert seine Performance auf der Kieler Förde beständig. 2022 landete er bei der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft auf Rang drei und beim Goldenen Opti auf Platz zwei – geschlagen jeweils von internationalen Konkurrenten. Nach dem Umstieg krönte er sich zum Kieler Woche-Sieger. In seinem Heckwasser: zwei weitere Umsteiger. Der thailändische Opti-Weltmeister Weka Bhanubandh verkürzte zwar noch einmal den Abstand, konnte aber nicht mehr an Büscher vorbeiziehen. Clara Bonhagen (Bad Zwischenahn) verteidigte trotz eines Streichresultats im finalen Rennen den dritten Rang. ILCA 6 open Es wurde eng im Feld der Nachwuchsakteure der ILCA 6 um den Gesamtsieg – zumindest nach dem vorletzten Tag. Doch mit einem Sieg und einem zweiten Platz zum Abschluss verteidigte der Oldenburger Paul Ulrich seine Spitzenposition letztlich souverän. „Da habe ich mich noch gut gerettet“, sagte der 16-Jährige und erklärte: „Mein erster Kieler Woche-Sieg: Das ist ein riesiger Erfolg bei der größten Regatta der Welt. Das genieße ich jetzt.“ Aber mit der Warnemünder Woche und der kurz darauffolgenden Europameisterschaft in Polen geht es für den Nachwuchssegler munter weiter im Regatta-Terminkalender. Hinter Ulrich, der den deutschen Ex-Weltmeister Philipp Buhl als sein Vorbild nennt, kamen Hidde Schraffordt (Niederlande) und Stephanie Norton (Hongkong) auf die weiteren Podiumsplätze. J/24 Eine Punktlandung zum Kieler Woche-Sieg legte das Team „Hungriger Wolf“ von Fritz Meyer (Hamburg) hin. In den vorangegangenen Tagen waren sie ausschließlich in der Verfolgerrolle und waren nun auf zwei Topresultate sowie Patzer der Konkurrenz angewiesen. Und es kam genauso, wie es sich das Team gewünscht hatte. Während sie zweimal auf Rang eins über die Linie gingen, kassierten die Teams vor ihnen kräftig Punkte. So gab es Silber für Stefan Karsunke (Hamburg) und Bronze für Manfred König (Hamburg). „Wir hatten heute das Glück auf unserer Seite“, sagte Meyer. Glück, das aber auch erarbeitet wurde: „Taktisch sind wir unsere beiden Siege sehr gut herausgefahren. Wir hatten gute Starts, haben den freien Wind gesucht und sind dann voll auf Speed und Höhe gefahren.“ Ergebnisse der Kieler-Woche-Regatta Die nächste Kieler Woche findet vom 22. bis 30. Juni 2024 statt. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 85023 E-Mail: &#107;&#105;&#119;&#111;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Andreas Kling Pressesprecher Telefon: +49 (172) 257-8817 E-Mail: &#109;&#101;&#100;&#105;&#097;&#064;&#107;&#105;&#101;&#108;&#101;&#114;&#045;&#119;&#111;&#099;&#104;&#101;&#045;&#114;&#101;&#103;&#097;&#116;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/06/aktive-und-segelfans-genossen-kieler-woche/" data-wpel-link="internal">Aktive und Segelfans genossen Kieler Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Bei leichten nordöstlichen Winden und erneut Sommersonne satt ging am Sonntag (25. Juni) die Kieler Woche Regatta 2023 zu Ende. Die strahlenden Gesamtgewinner in den acht internationalen Bootsklassen des zweiten Teils kommen aus Dänemark, Frankreich, der Schweiz und dem Gastgeberland, das fünf Siege verbuchte. Im Euro Cup der 29er legten Nicklas Holt und Katja Visby Svendsen aus Aarhus einen phänomenalen Schlusstag an die Spitze hin. Internationaler Deutscher J/70-Meister wurde der Eidgenosse Stefan Seger (Oberhofen) mit seiner Crew, nachdem der zunächst überlegen führende Kieler Malte Winkel wegen des Verstoßes gegen eine Klassenregel disqualifiziert worden war. Die Kommodore-Schale des Kieler Yacht-Clubs als Punktbeste bekamen Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Berlin/Hannover) im FD.</b></p>
<p>„Das war eine ausgesprochen anspruchsvolle Kieler Woche mit fast ausschließlich Leichtwindtagen, aus denen die Wettfahrtleiterteams das Meistmögliche herausgeholt haben“, resümierte Regattaorganisationsleiter Dirk Ramhorst die neun Tage von Schilksee. Insgesamt wurden 282 Rennen über die acht Bahnen gebracht. Dabei erlebten die Aktiven durchgehend mediterrane Sommerbedingungen, die auch von mehr als 100.000 Segelfans und Gästen auf dem Eventgelände im Olympiazentrum Schilksee genossen wurden.</p>
<p>Für das kommende Olympiajahr 2024, wenn die Kieler Woche vom 22. bis zum 30. Juni stattfindet, will Ramhorst mit seinem Team „intensives Kundenmanagement“ betreiben, sowohl mit den nationalen Segelverbänden anderer Länder als auch dem Klassenvereinigungen. Erstere könnten sich zusammentun und vier Wochen vor den Spielen in Frankreich auf eine letzte Generalprobe als Trainingsregatta verständigen, wenn das Revier in Marseille bereits abgesperrt sein wird. Für quantitativ große Felder auch in den internationalen Bootsklassen solle bei deren Interessenvertretungen geworben werden. Über 2024 hinaus mahnt Ramhorst beim Weltsegelverband Terminschutz nicht nur gegenüber anderen Großevents, sondern auch deren exklusiven Trainingsslots an, um von der Weltspitze wieder mehr Aktive nach Kiel zu holen.</p>
<p>Spannende Duelle auf dem Wasser, aber auch eine große Enttäuschung an Land: Der letzte Tag der Kieler Woche bot noch mal die große Spannbreite der Emotionen im Segelsport. Für Eruptionen in den Ergebnislisten der J/70 sorgten vor dem Auslaufen die Ereignisse des Vorabends, die am Sonntagfrüh eingerechnet wurden. Resultat: Die Top-Crew der Internationalen Deutschen Meisterschaft der J/70, die Mannschaft um Malte Winkel, packte nach Disqualifikation ihr Equipment zusammen, während die Felder der acht Klassen aufs Wasser gingen. Unter den strahlenden Gesichtern der Segler stachen die der Sieger noch hervor. Neben den Deutschen Max Billerbeck (Contender), Levian Büscher (ILCA 4), Paul Ulrich (ILCA 6), Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Flying Dutchman) und dem Team von Fritz Meyer (J/24) durften sich auch ein Franzose, zwei Dänen und fünf Schweizer in ihren drei Klassen freuen.</p>
<p><b>29er-Euro-Cup</b></p>
<p>Im riesigen 168er-Feld der 29er zeigte sich zum Abschluss der Euro-Cup-Regatta, wie wichtig konstante Ergebnisse sind. Die Brüder Anton und Johann Sach (Zarnekau) machten am Abschlusstag zunächst mit Top-Ten-Platzierungen einen großen Schritt in Richtung Podium, verspielten dann aber alles durch einen 31. Platz in der finalen Wettfahrt und wurden insgesamt Siebte. Damit waren sie die einzigen Deutschen unter den ersten Zehn. An der Spitze des Feldes verloren die irischen Geschwister Clementine und Nathan van Steenberge ihre Position, kassierten die Platzierungen 16, 10 und 36 und rutschten auf Rang fünf ab. Die Polen Ewa Lewandowska/Leon Sapijaszko kletterten dagegen mit einem zweiten und ersten Rang zunächst ganz nach oben. Aber auch sie patzten zum Abschluss und wurden Gesamt-Vierte. So sicherten sich die Dänen Nicklas Holt/Katja Visby Svendsen das Kieler Woche-Gold.</p>
<p>Am meisten waren sie wohl selbst überrascht. „Ich habe das noch gar nicht richtig verstanden, dass wir Erste sind“, sagte die Vorschoterin. „Heute Morgen hatten wir nur auf einen Top-Ten-Platz am Ende gehofft. Was jetzt kommt, weiß ich noch nicht. Ich habe eigentlich keine weiteren Regatten geplant.“ Die Dänen hatten die allererste Wettfahrt am Donnerstag und schließlich die 13. und letzte der Serie gewonnen, dazwischen solide Ergebnisse eingefahren. Auf Rang zwei schafften es die Franzosen Jocelyn le Goff/Jules Vidor, Dritte wurden die Briten Charlie Gran/Sam Webb.</p>
<p><b>J/70-IDM</b></p>
<p>Ein neues Bild eröffnete sich den J/70-Teams am Morgen beim Blick in die Ergebnisliste. Am späten Sonnabend war noch ein Protest gegen 40 der 53 Crews verhandelt worden – mit intensiven Auswirkungen auf die Spitze des Feldes. Anlass waren die Klassenregeln der J/70, nach denen die Steuerleute vom Weltverband World Sailing entweder als Amateur klassifiziert oder als Profi auch Mit-Eigner eines J/70-Boots sein müssen. Die internationale Klassenvereinigung hatte das technische Komitee der Kieler Woche auf ungeklärte Status-Situationen hingewiesen. Ein Protest gegen die betroffenen Segler war daher verpflichtend.</p>
<p>Im Nachgang konnte das Gros seinen Status klären und kassierte für das vorherige Versäumnis lediglich eine Ein-Punkt-Strafe. Mit voller Härte traf es die Führungscrew um Malte Winkel. Der Kieler mit Olympia-Ambitionen im 470er hat nach World Sailing den Profi-Status, ist aber nicht Eigner des Bootes und kassierte daher Disqualifikationen für die einzelnen Wettfahrten. Damit ging die IDM ohne die Winkel-Crew in die Entscheidung.</p>
<p>„Nach so viel Spaß, den wir als Team zusammen hatten, und nach dieser starken Leistung, mit der wir uns in der J/70-Klasse gezeigt haben, ist es so ziemlich das Schlimmste, was uns passieren konnte. Dass wir nach drei Segeltagen kurz vor Schluss aufgrund einer Klassenregel disqualifiziert werden, ist brutal. Wir waren uns wie all die anderen Teilnehmer dieser Klassenregel nicht bewusst. Was uns bleibt, sind die tollen Tage, die wir als Team auf dem Wasser hatten und unsere herausragende Segelleistung, die ehrlich und hart erarbeitet wurde“, kommentierte Winkel das Geschehen. Nach drei weiteren Rennen am Abschlusstag sicherten sich die Schweizer um Steuermann Stefan Seger den Titel. Dahinter folgten Michael Grau (Hamburg) und Erik Lindén (Schweden).</p>
<p><b>Flying Dutchman</b></p>
<p>Sicherheit geht vor, sagten sich die amtierenden FD-Weltmeister Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Berlin/Hannover) und segelten vor der letzten Wettfahrt zurück in den Hafen. Ihr Schwert hatte einen Knacks bekommen. Größere Probleme wollte das Erfolgsduo vermeiden. Und leisten konnte es sich den verkürzten Tag auch. Der Sieg in der siebten Wettfahrt reichte zum Gesamtsieg. „Wir wollten hier noch mal einen schönen Vergleich haben für die WM in drei Wochen. Bisher konnten wir noch nicht so viel trainieren in diesem Jahr.“ Unter den deutschen Konkurrenten waren gute Teams am Start, allerdings fehlten die ungarischen Rekord-Weltmeister Szabolcs Majthenyi/Andras Domokos, da der Steuermann gerade Vater geworden ist. Und beim Olympiasieger von 1988, Jörgen Bojsen-Möller aus Dänemark, ist der FD nicht rechtzeitig fertig geworden. So folgten auf den nächsten Plätzen Kilian König/Johannes Brack (Hannover) und die Spanier Fran Martinez/Pepe Ruiz.</p>
<p><b>Contender</b></p>
<p>Ein vierter Platz zum Start in den Schlusstag reichte Max Billerbeck (Kollmar) bereits, um sich den Gesamtsieg zu sichern. Sein dänischer Trainingspartner Jesper Armbrust und dessen Landsmann Sören Dulong Andreasen konnten nur im Heckwasser folgen. Sie belegten auch im Gesamtklassement die Ränge zwei und drei. Das letzte Rennen hätte sich der deutsche Weltmeister von 2019 zwar sparen können, nutzte es aber zu einem weiteren guten Training für die kommende WM. „Heute war es nicht so einfach, ich bin nicht gut aus den Starts gekommen, und dann ist es schwer, sich nach vorn zu arbeiten. Aber es hat ja gereicht“, freute sich Billerbeck über seinen ersten Kieler Woche-Sieg trotz des zwölften Platzes zum Abschluss. „Als Generalprobe für die WM will ich das nicht werten. Denn die Bedingungen können da ganz andere sein. Mir kam die leichte Sommerbrise entgegen, und von den Australiern erwarte ich bei der WM noch eine Steigerung.“</p>
<p><b>Europe</b></p>
<p>Am ersten Tag hatte der Franzose Cyril Richard das Gelbe Trikot des Führenden bei den Europes übernommen, am zweiten Tag musste er es wieder abgeben. Doch mit einem Sieg und einem zweiten Platz zum Abschluss holte er sich noch das Kieler Woche-Gold. Dagegen lief es für Tania Tammling überhaupt nicht rund. Konnte sie sich an den ersten Tagen noch auf ihren Speed verlassen, musste sie sich nun mit den Plätzen sieben und vier begnügen und rutschte auf Rang drei ab. Die Kielerin Marisa Roch wusste es zu nutzten und sicherte sich Platz zwei, während Ex-Weltmeister Fabian Kirchhoff insgesamt Vierter wurde.</p>
<p>„Es waren enge Punktabstände vor dem letzten Tag, deshalb bin ich nicht auf Risiko gegangen. Das hat sich ausgezahlt“, sagte Marisa Roch. Trotz guter Platzierungen fand sie den Tag nicht einfach: „Es war super trickreich mit den Winden.“ Gesamtsieger Cyril Richard dagegen hatte einen klaren Plan: „Auf der Kreuz ging es über rechts, vor dem Wind über links. Ich hatte da eine klare Linie, konnte die nach den guten Starts auch umsetzen. Ich bin ein Spezialist für leichte Winde, und das war hier ein schönes Training für die WM in Dänemark.“ Nach WM-Platz fünf im vergangenen Jahr soll es für ihn nun ein paar Schritte nach oben gehen.</p>
<p><b>ILCA 4</b></p>
<p>Im vergangenen Jahr noch Opti-Segler und jetzt schon an der Spitze der ILCA-4-Klasse angekommen: Levian Büscher aus Düsseldorf steigert seine Performance auf der Kieler Förde beständig. 2022 landete er bei der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft auf Rang drei und beim Goldenen Opti auf Platz zwei – geschlagen jeweils von internationalen Konkurrenten. Nach dem Umstieg krönte er sich zum Kieler Woche-Sieger. In seinem Heckwasser: zwei weitere Umsteiger. Der thailändische Opti-Weltmeister Weka Bhanubandh verkürzte zwar noch einmal den Abstand, konnte aber nicht mehr an Büscher vorbeiziehen. Clara Bonhagen (Bad Zwischenahn) verteidigte trotz eines Streichresultats im finalen Rennen den dritten Rang.</p>
<p><b>ILCA 6 open</b></p>
<p>Es wurde eng im Feld der Nachwuchsakteure der ILCA 6 um den Gesamtsieg – zumindest nach dem vorletzten Tag. Doch mit einem Sieg und einem zweiten Platz zum Abschluss verteidigte der Oldenburger Paul Ulrich seine Spitzenposition letztlich souverän. „Da habe ich mich noch gut gerettet“, sagte der 16-Jährige und erklärte: „Mein erster Kieler Woche-Sieg: Das ist ein riesiger Erfolg bei der größten Regatta der Welt. Das genieße ich jetzt.“ Aber mit der Warnemünder Woche und der kurz darauffolgenden Europameisterschaft in Polen geht es für den Nachwuchssegler munter weiter im Regatta-Terminkalender. Hinter Ulrich, der den deutschen Ex-Weltmeister Philipp Buhl als sein Vorbild nennt, kamen Hidde Schraffordt (Niederlande) und Stephanie Norton (Hongkong) auf die weiteren Podiumsplätze.</p>
<p><b>J/24</b></p>
<p>Eine Punktlandung zum Kieler Woche-Sieg legte das Team „Hungriger Wolf“ von Fritz Meyer (Hamburg) hin. In den vorangegangenen Tagen waren sie ausschließlich in der Verfolgerrolle und waren nun auf zwei Topresultate sowie Patzer der Konkurrenz angewiesen. Und es kam genauso, wie es sich das Team gewünscht hatte. Während sie zweimal auf Rang eins über die Linie gingen, kassierten die Teams vor ihnen kräftig Punkte. So gab es Silber für Stefan Karsunke (Hamburg) und Bronze für Manfred König (Hamburg). „Wir hatten heute das Glück auf unserer Seite“, sagte Meyer. Glück, das aber auch erarbeitet wurde: „Taktisch sind wir unsere beiden Siege sehr gut herausgefahren. Wir hatten gute Starts, haben den freien Wind gesucht und sind dann voll auf Speed und Höhe gefahren.“</p>
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<p><b>Die nächste Kieler Woche findet vom 22. bis 30. Juni 2024 statt.</b></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/06/aktive-und-segelfans-genossen-kieler-woche/" data-wpel-link="internal">Aktive und Segelfans genossen Kieler Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Auf- und Abschläge im Abendprogramm</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/06/auf-und-abschlaege-im-abendprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 05:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reduziertes Programm am vorletzten Tag der Kieler Woche in den acht verbliebenen internationalen Klassen: Erneut hat sich ein Hochdruck-Keil über Schleswig-Holstein ausgebreitet und sorgte für schwierige Windverhältnisse, da die immer wieder aufkommende Thermik gegen den Gradient ankämpfte. So war am späten Nachmittag nur ein Teil der Bahnen auf der Außenförde zu besegeln. Die 29er, ILCA 6, J/24 und J/70 wurden aufs Wasser beordert. Contender, Europe, Flying Dutchman und ILCA 4 durften dagegen die Persenninge über die Boote ziehen und, statt selbst zu segeln, die Übertragung vom Wasser auf dem LED-Screen der Bühne in der Audi Sailing Arena genießen. Im 29er Euro Cup gab es gehörigen Punktaufschlag für die Aktiven, denn kaum ein Duo blieb nach der Einteilung für die Finalrunde von Ausrutschern verschont. Aber die Spitzenreiter verteidigten ihre Position. Die Irländer Clementine und Nathan van Steenberge landeten zunächst einen elften Platz und mussten danach ein Rennen aufgeben, nachdem sie den Gennakerbaum an der Luvtonne bei einem Gegner unterhakten und abbrachen. „Das war richtig stressig, den ganzen Tag, auf und ab in den beiden anderen Rennen, aber am Sonntag wollen wir hier ‚Gold‘“, so das Geschwisterpaar. Denn der dritte Platz zum Tagesabschluss rettete ihnen das Gelbe Trikot vor den Briten Charlie Gran/Sam Webb und Nolann Huet des Aunay/Titouan Gresset (Frankreich). Beste Deutsche auf Rang neun bleiben die Brüder Anton und Johann Sach. Mit den Einzelrennen 30, 2, 19 waren auch ihre Resultat-Ausschläge erheblich. Im ILCA 6 wurde der Versuch eines dritten Tagesrennens abgebrochen. Paul Ulrich (Zwischenahn) bleibt trotz zweier mäßiger Rennen (33, 11) auf Rang eins. Sein Punktepolster gegenüber Hidde Schraffordt (Niederlande) und Stefanie Norton (Hongkong) ist am letzten Tag der Kieler Woche allerdings kein Ruhekissen mehr. Wie sehr es auf der Außenförde Auf und Ab gehen kann, musste im ILCA 6 auch der Österreicher Anton Messeritsch erfahren. Er begann den Tag mit einem Sieg und erklärte: „Der Start war entscheidend. Ich hatte das Glück, früh wenden zu können und dann Entscheidungsfreiheit zu haben und meinen Stil zu segeln.“ Diese Freiheit hatte er im zweiten Tagesrennen allerdings nicht mehr. Dort fand er sich mitten im Feld auf Rang 23 wieder und wurde in seinem Aufwärtstrend auf Gesamtrang 21 aufgehalten. Eine gemischte Bilanz hatten auch die J/70-Spitzenreiter um Malte Winkel aus Kiel. Nach einem dritten Platz folgte eine Frühstart-Disqualifikation. Noch kann das Kieler Team dieses Missgeschick aus der Liste streichen und bleibt somit an der Spitze des Rankings der Internationalen Deutschen Meisterschaft vor den Schweizern um Stefan Seger. Allerdings standen die Ergebnisse der J/70 am Abend noch unter Vorbehalt. Wegen ungeklärter Situation über die Status als Amateur oder Profi müssen sich 40 Crews gegenüber der Jury erklären. Die Anhörung sollte noch am Sonnabendabend erfolgen. Die „schweren Jungs“ von Stefan Karsunke (Hamburg) mussten in der J/24-Klasse mit drei Mittelfeldplatzierungen den Platz an der Spitze räumen und werden nun in den Abschlusstag als Verfolger von Manfred König (Hamburg) gehen. In den anderen Klassen, die am Sonnabend nicht segelten, blieb es bei deutschen Führungen: In der Europe ist Tania Tammling top, im ILCA 4 der Düsseldorfer Levian Büscher und im Flying Dutchman die Weltmeister Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Berlin/Hannover). Auch ohne Tagesrennen zeigte sich Max Billerbeck (Kollmar) mit dem eigenen Auftritt zur Kieler Woche und der aktuell führenden Position im Contender sehr zufrieden. Prognosen für die WM in einer Woche in Kerteminde/Dänemark mag er daraus aber nicht ableiten: „Bisher lief es gut, obwohl ich im Frühjahr nicht übermäßig viel trainiert habe. Aber gerade bei den Australiern ist bis zur WM noch Potenzial drin. Die segeln mit Charterbooten von Luca Bonezzi und werden nach der Kieler Woche noch ein paar Feineinstellungen vornehmen.“ Andere Windbedingungen können dazu in Dänemark für ein verändertes Bild sorgen: „Für mich passte es jetzt mit diesen schwachen Winden. Die Wettfahrten waren schwierig, aber okay. Wenn ich 100 Kilo plus hätte, würde ich es vielleicht anders sehen. Und bei zehn bis zwölf Knoten Wind ist Mark Bulka sehr schnell.“ Der Australier hat im Winter WM-Gold geholt und damit Max Billerbeck in Abwesenheit den Titel abgejagt, den er 2019 gewonnen hat und der danach Corona-bedingt nicht mehr ausgesegelt wurde. Ergebnisse der Kieler-Woche-Regatta Das Regattaprogramm der Kieler Woche (17. bis 25. Juni 2023) Sonntag, 25. Juni 11 Uhr 4. und letzter Tag internationale Klassen: 29er Euro Cup, Contender, Europe, FD, ILCA 4, ILCA 6 open, J/24, Int. Dt. Meisterschaft J/70 Letzte Startmöglichkeit um 14 Uhr Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 85023 E-Mail: &#107;&#105;&#119;&#111;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Andreas Kling Pressesprecher Telefon: +49 (172) 257-8817 E-Mail: &#109;&#101;&#100;&#105;&#097;&#064;&#107;&#105;&#101;&#108;&#101;&#114;&#045;&#119;&#111;&#099;&#104;&#101;&#045;&#114;&#101;&#103;&#097;&#116;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Reduziertes Programm am vorletzten Tag der Kieler Woche in den acht verbliebenen internationalen Klassen: Erneut hat sich ein Hochdruck-Keil über Schleswig-Holstein ausgebreitet und sorgte für schwierige Windverhältnisse, da die immer wieder aufkommende Thermik gegen den Gradient ankämpfte. So war am späten Nachmittag nur ein Teil der Bahnen auf der Außenförde zu besegeln. Die 29er, ILCA 6, J/24 und J/70 wurden aufs Wasser beordert. Contender, Europe, Flying Dutchman und ILCA 4 durften dagegen die Persenninge über die Boote ziehen und, statt selbst zu segeln, die Übertragung vom Wasser auf dem LED-Screen der Bühne in der Audi Sailing Arena genießen.</b></p>
<p>Im 29er Euro Cup gab es gehörigen Punktaufschlag für die Aktiven, denn kaum ein Duo blieb nach der Einteilung für die Finalrunde von Ausrutschern verschont. Aber die Spitzenreiter verteidigten ihre Position. Die Irländer Clementine und Nathan van Steenberge landeten zunächst einen elften Platz und mussten danach ein Rennen aufgeben, nachdem sie den Gennakerbaum an der Luvtonne bei einem Gegner unterhakten und abbrachen. „Das war richtig stressig, den ganzen Tag, auf und ab in den beiden anderen Rennen, aber am Sonntag wollen wir hier ‚Gold‘“, so das Geschwisterpaar. Denn der dritte Platz zum Tagesabschluss rettete ihnen das Gelbe Trikot vor den Briten Charlie Gran/Sam Webb und Nolann Huet des Aunay/Titouan Gresset (Frankreich). Beste Deutsche auf Rang neun bleiben die Brüder Anton und Johann Sach. Mit den Einzelrennen 30, 2, 19 waren auch ihre Resultat-Ausschläge erheblich.</p>
<p>Im ILCA 6 wurde der Versuch eines dritten Tagesrennens abgebrochen. Paul Ulrich (Zwischenahn) bleibt trotz zweier mäßiger Rennen (33, 11) auf Rang eins. Sein Punktepolster gegenüber Hidde Schraffordt (Niederlande) und Stefanie Norton (Hongkong) ist am letzten Tag der Kieler Woche allerdings kein Ruhekissen mehr. Wie sehr es auf der Außenförde Auf und Ab gehen kann, musste im ILCA 6 auch der Österreicher Anton Messeritsch erfahren. Er begann den Tag mit einem Sieg und erklärte: „Der Start war entscheidend. Ich hatte das Glück, früh wenden zu können und dann Entscheidungsfreiheit zu haben und meinen Stil zu segeln.“ Diese Freiheit hatte er im zweiten Tagesrennen allerdings nicht mehr. Dort fand er sich mitten im Feld auf Rang 23 wieder und wurde in seinem Aufwärtstrend auf Gesamtrang 21 aufgehalten.</p>
<p>Eine gemischte Bilanz hatten auch die J/70-Spitzenreiter um Malte Winkel aus Kiel. Nach einem dritten Platz folgte eine Frühstart-Disqualifikation. Noch kann das Kieler Team dieses Missgeschick aus der Liste streichen und bleibt somit an der Spitze des Rankings der Internationalen Deutschen Meisterschaft vor den Schweizern um Stefan Seger. Allerdings standen die Ergebnisse der J/70 am Abend noch unter Vorbehalt. Wegen ungeklärter Situation über die Status als Amateur oder Profi müssen sich 40 Crews gegenüber der Jury erklären. Die Anhörung sollte noch am Sonnabendabend erfolgen.</p>
<p>Die „schweren Jungs“ von Stefan Karsunke (Hamburg) mussten in der J/24-Klasse mit drei Mittelfeldplatzierungen den Platz an der Spitze räumen und werden nun in den Abschlusstag als Verfolger von Manfred König (Hamburg) gehen. In den anderen Klassen, die am Sonnabend nicht segelten, blieb es bei deutschen Führungen: In der Europe ist Tania Tammling top, im ILCA 4 der Düsseldorfer Levian Büscher und im Flying Dutchman die Weltmeister Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Berlin/Hannover).</p>
<p>Auch ohne Tagesrennen zeigte sich Max Billerbeck (Kollmar) mit dem eigenen Auftritt zur Kieler Woche und der aktuell führenden Position im Contender sehr zufrieden. Prognosen für die WM in einer Woche in Kerteminde/Dänemark mag er daraus aber nicht ableiten: „Bisher lief es gut, obwohl ich im Frühjahr nicht übermäßig viel trainiert habe. Aber gerade bei den Australiern ist bis zur WM noch Potenzial drin. Die segeln mit Charterbooten von Luca Bonezzi und werden nach der Kieler Woche noch ein paar Feineinstellungen vornehmen.“</p>
<p>Andere Windbedingungen können dazu in Dänemark für ein verändertes Bild sorgen: „Für mich passte es jetzt mit diesen schwachen Winden. Die Wettfahrten waren schwierig, aber okay. Wenn ich 100 Kilo plus hätte, würde ich es vielleicht anders sehen. Und bei zehn bis zwölf Knoten Wind ist Mark Bulka sehr schnell.“ Der Australier hat im Winter WM-Gold geholt und damit Max Billerbeck in Abwesenheit den Titel abgejagt, den er 2019 gewonnen hat und der danach Corona-bedingt nicht mehr ausgesegelt wurde.</p>
<p><a href="https://kieler-woche.us8.list-manage.com/track/click?u=78a2f30ec2590303b7fdf74ce&amp;id=134572507e&amp;e=6a48e91edd" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Ergebnisse der Kieler-Woche-Regatta</a></p>
<p><b>Das Regattaprogramm der Kieler Woche<br />
</b><b>(17. bis 25. Juni 2023)</b></p>
<p><b>Sonntag,</b> <b>25. Juni<br />
</b>11 Uhr<br />
4. und letzter Tag internationale Klassen: 29er Euro Cup, Contender, Europe, FD, ILCA 4, ILCA 6 open, J/24, Int. Dt. Meisterschaft J/70 Letzte Startmöglichkeit um 14 Uhr</div>
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Pressesprecher <br />
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		<title>Handicapper wollen keine inklusive Blase</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/06/handicapper-wollen-keine-inklusive-blase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 05:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[??blindfisch??]]></category>
		<category><![CDATA[29er]]></category>
		<category><![CDATA[badminton]]></category>
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		<category><![CDATA[möhnesee]]></category>
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		<category><![CDATA[stiftung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der J/70-Klasse hängen die Traubenhoch. Vorne kämpfen Top-Teams aus Deutschland, Schweden und der Schweiz um die Podiumsplätze. Weiter hinten wird auch gekämpft – um Anerkennung, Hochachtung, Gleichberechtigung und vieles mehr. Fünf inklusiv besetzte Boote bereichern das Teilnehmerfeld auf der Kieler Woche in diesem Jahr. Minder ehrgeizig als die Titelanwärter segeln sie alle nicht. Siegmund Mainka bahnt sich seinen Weg über den schmalen Steg, vorbei an Segelsäcken und Taschen. Behände lenkt der 54-Jährige seinen Rollstuhl um die Hindernisse und über Festmacher-Tampen hinweg. Der Paralympics-Sieger von 2008 ist auf dem Weg zur J/70 „7Oceans“. Seit April segelt er an Bord der Mannschaft vom YC Möhnesee mit Tobias, Olaf und Johann Schrage sowie Sen Sertel. Am Liegeplatz angekommen, fackelt Mainka nicht lange, als die Kollegen das Boot aufgeräumt und nahe an den Steg gezogen haben. Ein Griff ans Vordeck, eine helfende Hand und schon stemmt er sich auf das Boot. Nach einem Unfall vor dreieinhalb Jahrzehnten wurden ihm beide Beine am Oberschenkel amputiert. Doch davon ließ sich Mainka nie bremsen. Er spielte Rollstuhl-Basketball und -Badminton, kam über das Rudern zum Segeln, wo er schließlich in der Sonar mit Jens Kroker und Robert Prem vor Qingdao/China Gold holte. Der Wassersport ließ ihn auch nach dem Paralympics-Aus für das Segeln nicht los. Mainka segelte verschiedene Boote, jetzt ist er im offenen und damit inklusiven Feld auf der J/70 unterwegs. „Das Boot kommt mir entgegen, weil es der Sonar sehr ähnlich ist“, erzählt er. Seine Position ist im Vorschiff, wo er die Vorsegel trimmt und Olaf Schrage beim Gennakersetzen und -bergen hilft. Außerdem bringt er seine Taktikerfahrung ins Spiel. Dass die eigene Platzierung Luft nach oben aufweist, nimmt der ehrgeizige Sportler gelassen: „Wir hatten nur sechs, sieben Wochenenden Zeit, um gemeinsam zu trainieren. Das ist zu wenig für solch ein starkes Feld. Aber durch die Unterstützung der Heinz Kettler Stiftung und des Vereins &#8218;Wir sind wir&#8216; ist das Projekt nachhaltig angelegt. Wir können also längerfristig planen.“ Auf die Kieler Woche wollte Siegmund Mainka aber auch in diesem Jahr nicht verzichten: „Zur Kieler Woche ist klassenübergreifend immer eine gute Stimmung. Und die Kieler Woche war immer inklusiv. Als paralympische Segler wurden wir hier nicht in einer eigenen Regatta gestartet, sondern innerhalb des Geschehens.“ Der YC Möhnesee stellt nicht das einzige Inklusionsprojekt auf der J/70-Bahn: Er unterstützt auch die neue Initiative „Blinde Side“ von der Segelabteilung des Offenbacher Rudervereins 1874 und des Segelclub Prinzensteg. Ebenfalls Premiere in Kiel ist der Start des Hamburger Vereins An Bord von und mit Krebspatienten. Die Teams des NRV Hamburg und FC St. Pauli mit einem Mix aus Menschen mit und ohne Sehbehinderung sowie Gehörlosen sind bereits zum dritten Mal zur Kieler Woche dabei. „Inzwischen sind wir schon eingespielt und wissen, was auf uns zukommt“, sagt Marvin Hamm, Steuermann der „Blindfisch“. Doch einfach ist es nicht, sich im Feld der Internationalen Deutschen Meisterschaft zu behaupten. „Am Steg wissen alle anderen, dass wir inklusiv segeln. Aber auf der Bahn kann darauf natürlich keiner Rücksicht nehmen. Und das ist auch gut so. So sind wir nicht in der Inklusions-Bubble unterwegs“, sagt Leon Tyssen, Steuermann der „Helga“. Sven Jürgensen, Motor des inklusiven Segelsports und Zweiter Vorsitzender des Vereins „Wir sind wir“, sieht inzwischen viele Ideen auf dem Weg: „Die Inklusion im Segelsport nimmt Fahrt auf, auch wenn es noch ein weiter Weg ist. In vielen Vereinen laufen Projekte, und auch der Weltsegelverband ist aktiv.“ Ergebnisse der Kieler-Woche-Regatta Das Regattaprogramm der Kieler Woche (17. bis 25. Juni 2023) Sonntag, 25. Juni 11 Uhr 4. und letzter Tag internationale Klassen: 29er Euro Cup, Contender, Europe, FD, ILCA 4, ILCA 6 open, J/24, Int. Dt. Meisterschaft J/70 Letzte Startmöglichkeit um 14 Uhr Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 85023 E-Mail: &#107;&#105;&#119;&#111;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Andreas Kling Pressesprecher Telefon: +49 (172) 257-8817 E-Mail: &#109;&#101;&#100;&#105;&#097;&#064;&#107;&#105;&#101;&#108;&#101;&#114;&#045;&#119;&#111;&#099;&#104;&#101;&#045;&#114;&#101;&#103;&#097;&#116;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der J/70-Klasse hängen die Traubenhoch. Vorne kämpfen Top-Teams aus Deutschland, Schweden und der Schweiz um die Podiumsplätze. Weiter hinten wird auch gekämpft – um Anerkennung, Hochachtung, Gleichberechtigung und vieles mehr. Fünf inklusiv besetzte Boote bereichern das Teilnehmerfeld auf der Kieler Woche in diesem Jahr. Minder ehrgeizig als die Titelanwärter segeln sie alle nicht.</b></p>
<p>Siegmund Mainka bahnt sich seinen Weg über den schmalen Steg, vorbei an Segelsäcken und Taschen. Behände lenkt der 54-Jährige seinen Rollstuhl um die Hindernisse und über Festmacher-Tampen hinweg. Der Paralympics-Sieger von 2008 ist auf dem Weg zur J/70 „7Oceans“. Seit April segelt er an Bord der Mannschaft vom YC Möhnesee mit Tobias, Olaf und Johann Schrage sowie Sen Sertel. Am Liegeplatz angekommen, fackelt Mainka nicht lange, als die Kollegen das Boot aufgeräumt und nahe an den Steg gezogen haben. Ein Griff ans Vordeck, eine helfende Hand und schon stemmt er sich auf das Boot.</p>
<p>Nach einem Unfall vor dreieinhalb Jahrzehnten wurden ihm beide Beine am Oberschenkel amputiert. Doch davon ließ sich Mainka nie bremsen. Er spielte Rollstuhl-Basketball und -Badminton, kam über das Rudern zum Segeln, wo er schließlich in der Sonar mit Jens Kroker und Robert Prem vor Qingdao/China Gold holte. Der Wassersport ließ ihn auch nach dem Paralympics-Aus für das Segeln nicht los. Mainka segelte verschiedene Boote, jetzt ist er im offenen und damit inklusiven Feld auf der J/70 unterwegs. „Das Boot kommt mir entgegen, weil es der Sonar sehr ähnlich ist“, erzählt er. Seine Position ist im Vorschiff, wo er die Vorsegel trimmt und Olaf Schrage beim Gennakersetzen und -bergen hilft. Außerdem bringt er seine Taktikerfahrung ins Spiel.</p>
<p>Dass die eigene Platzierung Luft nach oben aufweist, nimmt der ehrgeizige Sportler gelassen: „Wir hatten nur sechs, sieben Wochenenden Zeit, um gemeinsam zu trainieren. Das ist zu wenig für solch ein starkes Feld. Aber durch die Unterstützung der Heinz Kettler Stiftung und des Vereins &#8218;Wir sind wir&#8216; ist das Projekt nachhaltig angelegt. Wir können also längerfristig planen.“ Auf die Kieler Woche wollte Siegmund Mainka aber auch in diesem Jahr nicht verzichten: „Zur Kieler Woche ist klassenübergreifend immer eine gute Stimmung. Und die Kieler Woche war immer inklusiv. Als paralympische Segler wurden wir hier nicht in einer eigenen Regatta gestartet, sondern innerhalb des Geschehens.“</p>
<p>Der YC Möhnesee stellt nicht das einzige Inklusionsprojekt auf der J/70-Bahn: Er unterstützt auch die neue Initiative „Blinde Side“ von der Segelabteilung des Offenbacher Rudervereins 1874 und des Segelclub Prinzensteg. Ebenfalls Premiere in Kiel ist der Start des Hamburger Vereins An Bord von und mit Krebspatienten. Die Teams des NRV Hamburg und FC St. Pauli mit einem Mix aus Menschen mit und ohne Sehbehinderung sowie Gehörlosen sind bereits zum dritten Mal zur Kieler Woche dabei. „Inzwischen sind wir schon eingespielt und wissen, was auf uns zukommt“, sagt Marvin Hamm, Steuermann der „Blindfisch“. Doch einfach ist es nicht, sich im Feld der Internationalen Deutschen Meisterschaft zu behaupten. „Am Steg wissen alle anderen, dass wir inklusiv segeln. Aber auf der Bahn kann darauf natürlich keiner Rücksicht nehmen. Und das ist auch gut so. So sind wir nicht in der Inklusions-Bubble unterwegs“, sagt Leon Tyssen, Steuermann der „Helga“.</p>
<p>Sven Jürgensen, Motor des inklusiven Segelsports und Zweiter Vorsitzender des Vereins „Wir sind wir“, sieht inzwischen viele Ideen auf dem Weg: „Die Inklusion im Segelsport nimmt Fahrt auf, auch wenn es noch ein weiter Weg ist. In vielen Vereinen laufen Projekte, und auch der Weltsegelverband ist aktiv.“</p>
<p><a href="https://kieler-woche.us8.list-manage.com/track/click?u=78a2f30ec2590303b7fdf74ce&amp;id=02b85332b5&amp;e=6a48e91edd" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Ergebnisse der Kieler-Woche-Regatta</a></p>
<p><b>Das Regattaprogramm der Kieler Woche<br />
</b><b>(17. bis 25. Juni 2023)</b></p>
<p><b>Sonntag,</b> <b>25. Juni<br />
</b>11 Uhr<br />
4. und letzter Tag internationale Klassen: 29er Euro Cup, Contender, Europe, FD, ILCA 4, ILCA 6 open, J/24, Int. Dt. Meisterschaft J/70 Letzte Startmöglichkeit um 14 Uhr</div>
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		<title>Genusssegeln mit Geburtstagshalse</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/06/genusssegeln-mit-geburtstagshalse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Kieler Yacht-Club]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 05:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[29er]]></category>
		<category><![CDATA[arena]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine lange Nacht rund um Langeland war angekündigt, doch dann war der Wind zum Langstrecken-Rennen Silbernes Band der Kieler Woche 2023 besser als erwartet und bescherte gerade den Crews auf den schnellen Rennyachten kurzweilige Stunden in der dänischen Südsee. Auf der „X-Day“ mit Steuermann Lars Hückstädt (Plön) und Eigner Walter Watermann (Dortmund) gab es mehrfachen Grund zum Jubeln: Die GP42 war nicht nur „first ship home“, sondern die Crew feierte auch den 59. Geburtstag ihres Eigners. Und am Nachmittag kam die Bestätigung, dass sie auch berechnet in der ORC-Gruppe A+B gewonnen hatte. Top auf der Liste der kleineren ORC-Yachten (Gruppe C+D) war die „Patent 4“ von Jürgen Klinghardt (Lübeck). Weitere Siegerpokale zur Preisverleihung am Abend auf der Bühne der Audi Sailing Arena im Olympiazentrum gibt es für die „Dwinger 2.0“ von Jens Dwinger (ORC Double-Handed) und die „Hunky Dory“ von Martin Görge (Strande). „Um Mitternacht gab es statt Sekt allerdings eine Halse. Wir waren vor dem Svendborgsund gerade mit 18 Knoten unterwegs und mussten das Manöver setzen“, berichtete Lars Hückstädt. „Aber wir haben dabei gesungen und den Korken eine halbe Stunde später knallen lassen.“ Walter Watermann freute sich über diesen besonderen Geburtstag: „Sie haben mich sehr schön hochleben lassen und wirklich toll gesungen.“ Vor allem ist Watermann mit seiner Crew aber toll gesegelt. Nach dem Start vor dem Sportboothafen Düsternbrook mit insgesamt 39 Yachten setzte die „X-Day“ den Gennaker und rauschte durch die Innenförde. Auf dem Amwind-Kurs Richtung Lyö zog die größere „Störtebeker“, eine Carkeek 47 vom Hamburgischen Verein für Seefahrt, zwar vorbei, doch Richtung Svendborgsund wechselte die Führung wieder. Die „X-Day“ ging unter Gennaker wieder an die Spitze und ließ sich dann auch nicht mehr einholen. „Wir haben lange überlegt, mit dem Code Zero durch den Sund zu fahren. Das wäre in den Manövern einfacher gewesen. Aber dann hat uns doch das Renn-Fieber gepackt, und wir haben den Gennaker stehen lassen. Das war für den Navigator eine echte Herausforderung mit den unbeleuchteten Tonnen im Sund, denn wir mussten einige Halsen setzen“, berichtete Hückstädt, und Watermann ergänzte: „Zum Glück war es kaum dunkel. Im Norden gab es immer einen hellen Schimmer.“ Mit dem Zieleinlauf am frühen Sonnabendmorgen rund eine viertel Stunde vor der „Störtebeker“ beendete die „X-Day“ erfolgreich die Kieler Woche auf der Seebahn: „Das war ein schöner Abschluss und ein gutes Training für die Langstrecken-Wettfahrt zur WM im August“, so Hückstädt. Während die weiteren Yachten in der Gruppe der großen Boote der „X-Day“ ins Ziel am Kieler Leuchtturm folgen musste, kürzte Ralf Paulsen für die anderen Boote den ursprünglich 135 Seemeilen langen Kurs am südlichen Zipfel von Langeland ab. „Da wir auf der freien Ostsee im Laufe des Tages null Wind erwartet hatten, wäre die Flotte von Langeland nach Kiel ins Nichts gesegelt“, so Paulsen. „Die Entscheidung war absolut richtig“, sagte Jürgen Klinghardt von der „Patent 4“. „So war es ein Klasse-Rennen. Zuletzt war ich vor 55 Jahren mit meinen Eltern durch den Svendborgsund gesegelt. Und wir dürfen feststellen: Wir können auch Langstrecke! Eigentlich ist das ja nicht unsere Domäne.“ In Vorbereitung auf die WM hatte Klinghardt seine Yacht spontan auch für das Silberne Band gemeldet – mit ein paar Umbesetzungen in der Mannschaft. So übernahm Oliver Voss die Position des Navigators und als zweiter Steuermann. „Wir sind mehr als zufrieden. Am Start hatten wir uns gut positioniert. Die &#8218;Freya&#8216; und die &#8218;Dwinger&#8216; haben uns zwar erst etwas überlaufen, doch mit dem Code Zero sind wir dann schön unten durchgezogen, waren als Erste auf der Außenförde. Das war der entscheidende Punkt. Danach wurde das Feld zwar im Ziehharmonika-Effekt im Svendborgsund erst etwas zusammengeschoben, aber danach zog es sich auch wieder auseinander“, berichtete Voss. Er wird seinen Job auf der „Patent 4“ auch zur IDM vor Travemünde und zur WM fortsetzen. „Daher war es super, zum Silbernen Band zu segeln. Ich muss das Steuern ja mal lernen“, so Voss. Das Regattaprogramm der Kieler Woche (17. bis 25. Juni 2023) Sonntag, 25. Juni 11 Uhr 4. und letzter Tag internationale Klassen: 29er Euro Cup, Contender, Europe, FD, ILCA 4, ILCA 6 open, J/24, Int. Dt. Meisterschaft J/70 Letzte Startmöglichkeit um 14 Uhr Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Kieler Yacht-Club e.V. Hindenburgufer 70 24105 Kiel Telefon: +49 (431) 85021 http://www.kyc.de Ansprechpartner: Kieler Yacht-Club e.V. Telefon: +49 (431) 85023 E-Mail: &#107;&#105;&#119;&#111;&#064;&#107;&#121;&#099;&#046;&#100;&#101; Andreas Kling Pressesprecher Telefon: +49 (172) 257-8817 E-Mail: &#109;&#101;&#100;&#105;&#097;&#064;&#107;&#105;&#101;&#108;&#101;&#114;&#045;&#119;&#111;&#099;&#104;&#101;&#045;&#114;&#101;&#103;&#097;&#116;&#116;&#097;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Kieler Yacht-Club e.V. Alle Meldungen dem Kieler Yacht-Club e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Eine lange Nacht rund um Langeland war angekündigt, doch dann war der Wind zum Langstrecken-Rennen Silbernes Band der Kieler Woche 2023 besser als erwartet und bescherte gerade den Crews auf den schnellen Rennyachten kurzweilige Stunden in der dänischen Südsee. Auf der „X-Day“ mit Steuermann Lars Hückstädt (Plön) und Eigner Walter Watermann (Dortmund) gab es mehrfachen Grund zum Jubeln: Die GP42 war nicht nur „first ship home“, sondern die Crew feierte auch den 59. Geburtstag ihres Eigners. Und am Nachmittag kam die Bestätigung, dass sie auch berechnet in der ORC-Gruppe A+B gewonnen hatte. Top auf der Liste der kleineren ORC-Yachten (Gruppe C+D) war die „Patent 4“ von Jürgen Klinghardt (Lübeck). Weitere Siegerpokale zur Preisverleihung am Abend auf der Bühne der Audi Sailing Arena im Olympiazentrum gibt es für die „Dwinger 2.0“ von Jens Dwinger (ORC Double-Handed) und die „Hunky Dory“ von Martin Görge (Strande).</b></p>
<p>„Um Mitternacht gab es statt Sekt allerdings eine Halse. Wir waren vor dem Svendborgsund gerade mit 18 Knoten unterwegs und mussten das Manöver setzen“, berichtete Lars Hückstädt. „Aber wir haben dabei gesungen und den Korken eine halbe Stunde später knallen lassen.“ Walter Watermann freute sich über diesen besonderen Geburtstag: „Sie haben mich sehr schön hochleben lassen und wirklich toll gesungen.“ Vor allem ist Watermann mit seiner Crew aber toll gesegelt. Nach dem Start vor dem Sportboothafen Düsternbrook mit insgesamt 39 Yachten setzte die „X-Day“ den Gennaker und rauschte durch die Innenförde. Auf dem Amwind-Kurs Richtung Lyö zog die größere „Störtebeker“, eine Carkeek 47 vom Hamburgischen Verein für Seefahrt, zwar vorbei, doch Richtung Svendborgsund wechselte die Führung wieder. Die „X-Day“ ging unter Gennaker wieder an die Spitze und ließ sich dann auch nicht mehr einholen.</p>
<p>„Wir haben lange überlegt, mit dem Code Zero durch den Sund zu fahren. Das wäre in den Manövern einfacher gewesen. Aber dann hat uns doch das Renn-Fieber gepackt, und wir haben den Gennaker stehen lassen. Das war für den Navigator eine echte Herausforderung mit den unbeleuchteten Tonnen im Sund, denn wir mussten einige Halsen setzen“, berichtete Hückstädt, und Watermann ergänzte: „Zum Glück war es kaum dunkel. Im Norden gab es immer einen hellen Schimmer.“ Mit dem Zieleinlauf am frühen Sonnabendmorgen rund eine viertel Stunde vor der „Störtebeker“ beendete die „X-Day“ erfolgreich die Kieler Woche auf der Seebahn: „Das war ein schöner Abschluss und ein gutes Training für die Langstrecken-Wettfahrt zur WM im August“, so Hückstädt.</p>
<p>Während die weiteren Yachten in der Gruppe der großen Boote der „X-Day“ ins Ziel am Kieler Leuchtturm folgen musste, kürzte Ralf Paulsen für die anderen Boote den ursprünglich 135 Seemeilen langen Kurs am südlichen Zipfel von Langeland ab. „Da wir auf der freien Ostsee im Laufe des Tages null Wind erwartet hatten, wäre die Flotte von Langeland nach Kiel ins Nichts gesegelt“, so Paulsen.</p>
<p>„Die Entscheidung war absolut richtig“, sagte Jürgen Klinghardt von der „Patent 4“. „So war es ein Klasse-Rennen. Zuletzt war ich vor 55 Jahren mit meinen Eltern durch den Svendborgsund gesegelt. Und wir dürfen feststellen: Wir können auch Langstrecke! Eigentlich ist das ja nicht unsere Domäne.“ In Vorbereitung auf die WM hatte Klinghardt seine Yacht spontan auch für das Silberne Band gemeldet – mit ein paar Umbesetzungen in der Mannschaft. So übernahm Oliver Voss die Position des Navigators und als zweiter Steuermann.</p>
<p>„Wir sind mehr als zufrieden. Am Start hatten wir uns gut positioniert. Die &#8218;Freya&#8216; und die &#8218;Dwinger&#8216; haben uns zwar erst etwas überlaufen, doch mit dem Code Zero sind wir dann schön unten durchgezogen, waren als Erste auf der Außenförde. Das war der entscheidende Punkt. Danach wurde das Feld zwar im Ziehharmonika-Effekt im Svendborgsund erst etwas zusammengeschoben, aber danach zog es sich auch wieder auseinander“, berichtete Voss. Er wird seinen Job auf der „Patent 4“ auch zur IDM vor Travemünde und zur WM fortsetzen. „Daher war es super, zum Silbernen Band zu segeln. Ich muss das Steuern ja mal lernen“, so Voss.</p>
<p><b>Das Regattaprogramm der Kieler Woche<br />
</b><b>(17. bis 25. Juni 2023)</b></p>
<p><b>Sonntag,</b> <b>25. Juni </b></p>
<p>11 Uhr</p>
<p>4. und letzter Tag internationale Klassen: 29er Euro Cup, Contender, Europe, FD, ILCA 4, ILCA 6 open, J/24, Int. Dt. Meisterschaft J/70 Letzte Startmöglichkeit um 14 Uhr</p></div>
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