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	<title>Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Autor bei MyNewsChannel</title>
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		<title>Von Otto Müller über Gene und Bodenschätze bis zu Kolonialismus und Kirchen im Nationalsozialismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2023 14:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Landschaftsver­band Westfalen-Lippe (LWL) plant für 2024 zahlreiche Sonderausstellungen in seinen Mu­seen. Darunter sind Kunst­- und Archä­olo­gieaus­­stellungen (Otto Müller, Ali Eslami, Backsteinexpressionismus) und Aus­stellungen zu historischen oder natur- und sozial­wissen­schaftlichen Themen (Gene, Bergbauregionen im Wandel, Bodenschätze, nachhaltiges Gärtnern, Kirchen im Nationalsozialismus, Weg der Kohle, Container, D.I.S.C.O, Birken und Brachen). &#34;Neben der inhaltlichen Wissensvermittlung legen die LWL-Museen bei ihren abwechslungsreichen Angeboten besonderen Wert auf das Erlebnis vor Ort&#34;, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. &#34;Die Besucherinnen und Besucher haben in den Ausstellungen die Möglichkeit, in eine andere Welt abzutauchen und eine neue Perspektive auf die Themen der Ausstellung zu bekommen. Dazu tragen auch innovative und partizipative Vermittlungsformate bei.&#34; LWL-Museum für Naturkunde in Münster Gene &#8211; Vielfalt des Lebens (21. Juni 2024 bis Januar 2026) Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt ab dem 21. Juni 2024 die Sonderausstellung &#34;Gene &#8211; Vielfalt des Lebens&#34;. Auf rund 1.000 Quadratmetern gewährt die Ausstellung Einblicke in die Welt der Gene. Die Ausstellung bietet interaktiv und inklusiv Antworten auf Fragen wie: Was sind Gene und was macht sie aus? Wie beeinflussen sie das Erscheinungsbild und Verhalten aller Lebewesen? Und wie können sie verändert werden? Von Menschen über Tiere bis hin zu Pflanzen und Bakterien &#8211; Gene sind die Baupläne aller Lebewesen und sorgen für eine unendliche Vielfalt. Die Ausstellung ist für alle Menschen geeignet. Sie beinhaltet einen speziellen, mehrsprachigen Audioguide (Deutsch, Englisch, Niederländisch) sowie eine Audiodeskription für Blinde und sehbehinderte Menschen, Tastmodelle für Menschen mit Sehbehinderung, Mitmachstationen und untertitelte Filme. Begleitend zur Ausstellung bietet das Museum Programme für Schüler:innen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene, Werkstattnachmittage und Vorträge an. Ein Begleitbuch vertieft die Inhalte der Ausstellung. LWL-Museum für Naturkunde Sentruper Str. 285 48161 Münster Weitere Infos unter http://www.gene.lwl.org oder Telefon: 0251 591 6050 LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe) Making-of &#8211; Museum im Werden (23. März bis 31. Oktober) Im LWL-Freilichtmuseum Detmold stehen die Zeichen auf Veränderung: Das Themenjahr unter dem Titel &#34;Making-of &#8211; Museum im Werden&#34; rückt die Entwicklung des Museums in den Fokus. Denn das Bauen hat im Freilichtmuseum Tradition: Vom Aufbau der ersten historischen Gebäude auf dem Museumsgelände über sogenannte Ganzteiltranslozierungen, bei denen Häuser in wenige große Teile zerlegt und transportiert werden, bis hin zum gerade entstehenden neuen Eingangs- und Ausstellungsgebäude konnten Besuchende das Museum schon immer im Werden erleben. Ergänzend zur Dauerausstellung in den 120 historischen Gebäuden erhalten Besuchende an verschiedenen Stationen auf dem Museumsgelände spannende Einblicke in die Bauprojekte früher und heute. Die &#34;Freilicht-Arena&#34; im Paderborner Dorf ist dafür der Dreh- und Angelpunkt. Sie bietet neue Perspektiven auf die Gründungsphase des Museums, gibt Anregungen zum Austausch und lädt zu kreativem Mitmachen ein. Zusätzlich geht das Museum &#34;außer Haus&#34; &#8211; mit einer temporären Präsenz in der Detmolder Innenstadt sowie mit dem &#34;Museumsmobil&#34; in einzelnen Stadtteilen. Begleitet wird das Themenjahr wie üblich durch ein vielfältiges Angebot an Mitmachprogrammen für alle Altersgruppen. LWL-Freilichtmuseum Detmold Westfälisches Landesmuseum für Alltagskultur Krummes Haus 32760 Detmold 052 31 / 706 &#8211; 0 lwl-freilichtmuseum-detmold@lwl.org LWL-Freilichtmuseum Hagen Struktur//Wandel &#8211; Die jungen Cellinis (29. März bis 30. Juni) Alle zwei Jahre richtet der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede und Silberschmiede e. V. den renommierten Wettbewerb &#34;Junge Cellinis&#34; aus. Dieses Mal stand Bernstein im Mittelpunkt. Die Firma Goitzsche Bernstein GmbH &#38; Co. KG aus Bitterfeld stiftete die Steine, mit denen das Thema kreativ umgesetzt wurde. Die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich die Auszubildenden sowie Gesell:innen des ersten Gesellenjahrs aus ganz Deutschland mit dem ungewöhnlichen Ausgangsmaterial umgegangen sind. Deutschlands Bodenschätze (5. Mai bis 31. Oktober) Die Vielfalt an heimischen Bodenschätzen steht im Mittelpunkt der Ausstellung &#34;Deutschlands Bodenschätze&#34;. Sie bringt den Besuchenden die geologischen Rohstoffe vor unserer Haustür nahe und gibt Einblicke in deren Verwendung. Welche Bodenschätze werden aktuell in Deutschland gewonnen? Kommen in Zukunft womöglich weitere dazu? Wann und wie sind sie im Laufe der Erdgeschichte entstanden? Und in welchen Regionen Deutschlands werden sie abgebaut? Die Ausstellung nimmt die Bodenschätze der vier Rohstoffgruppen: Steine und Erden, Industrieminerale, Metalle und Energie-Rohstoffe genauer unter die Lupe. Hierzu wurden Bodenschätze ausgewählt, die vor allem heute noch in Deutschland gewonnen werden. Jedem ist eine Geschichte gewidmet, die etwas Besonderes über ihn erzählt &#8211; diese Bodenschatzgeschichten sind Schlaglichter auf die heutige, zukünftige und vergangene Welt der Rohstoffe. Themeninseln beantworten weitere Fragen: Wie gehen wir mit unseren Rohstoffen um? Gehen uns die Rohstoffe aus? Und wo kommen die Rohstoffe her, wenn sie nicht in Deutschland abgebaut werden? Ein Animationsfilm präsentiert die Geschichte der Nutzung von Bodenschätzen. Interaktive Exponate wie Hebe-Experimente und digitale Exponate mit Filmen und Quizzen laden zum Ausprobieren, Entdecken, Diskutieren und Raten ein. Die Ausstellung ist eine Übernahme aus dem Carl Bosch Museum Heidelberg. Macheten, Tabak, Edelsteine &#8211; Koloniale Spuren in Handwerk und Gewerbe (5. Mai bis 31. Oktober) Im Rahmen des LWL-Themenjahrs &#34;Powr! Postkoloniales Westfalen-Lippe&#34; zeigt das LWL-Freilichtmuseum Hagen die Präsentation &#34;Macheten, Tabak, Edelsteine&#34; zum Thema (Post-)koloniale Strukturen in Handwerk und Gewerbe. An 15 Stationen auf dem Museumsgelände und im Sonderausstellungshaus begibt sichdie Ausstellung auf Spurensuche zu drei Aspekten: Welche Rohstoffe kamen aus Kolonien und wurden in Werkstätten und Betrieben, wie sie im LWL-Freilichtmuseum Hagen zu sehen sind, verarbeitet? Gab es Produkte, die hier für Kolonien hergestellt und dorthin exportiert wurden? Und schließlich: Welche stereotypen und heute kritisch zu sehenden Bilder über Kolonien und deren Bewohner:innen wurden mit Produkten aus der Region mittels Werbung und anderen Medien verbreitet? Die Präsentation beleuchtet unterschiedliche Facetten des Themas und stellt bislang weithin unbekannte Produkte wie Spaten, die speziell für Abnehmer in Afrika hergestellt wurden, vor. Sie eröffnet damit neue Perspektiven auf die Betriebe des Museums und schlägt auch eine Brücke in die Gegenwart. Das Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert. In der Gelbgießerei wird dazu die Ausstellung &#34;Sichert sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der Kolonialzeit&#34; gezeigt. Sie ist ein Projekt des Eine Welt Netz NRW. LWL-Freilichtmuseum Hagen Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik Mäckingerbach 58091 Hagen Telefon: 02331 7807-0 freilichtmuseum-hagen@lwl.org LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster Cremer-Preis 2024: Ali Eslami (14. Juni bis 8. Dezember) In seinen Arbeiten bearbeitet Ali Eslami die sich verändernden Rollen und Funktionen von virtuellen Welten. Dafür verknüpft er die Gaming-Kultur mit Film und Schrift in teils immersiven, digitalen Installationen. Die Jury des Cremer-Preises würdigt Eslamis &#34;kinematografische Erfahrung und eine sowohl real verhaftete als auch eine digitale Raumerfahrung, die global verstanden werden kann. Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschwimmen hierbei und verweisen darauf, dass diese Praxis längst geopolitische Barrieren überwunden hat.&#34; Otto Mueller (20. September 2024 bis 2. Februar 2025) Die Ausstellung &#34;Otto Mueller&#34; schaut mit einem neuen Blick auf das Schaffen des expressionistischen Künstlers Otto Mueller (1874-1930). Obwohl seine Arbeiten heute in vielen internationalen Kunstsammlungen vertreten sind, fehlt bisher ein kritischer, analytischer Gesamtblick auf sein Werk. Anlass für die Ausstellung im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ist der 150. Geburtstag am 15. Oktober 2024 des in Schlesien geborenen Künstlers. Das Museum selbst besitzt vier Gemälde Otto Muellers sowie eine Reihe von Grafiken, darunter eine handkolorierte Lithografie. Diese Werke sind Ausgangspunkt der Ausstellung. Neben dem Motiv der Badenden finden sich in Muellers Werk Selbstbildnisse und Darstellungen seiner Partnerinnen. Mit Gemälden, Pastellen, Zeichnungen und vor allem Lithografien bediente er sich an unterschiedlichen künstlerischen Techniken. Wie andere Künstler:innen des 20. Jahrhunderts war Mueller auf der Suche nach dem vermeintlich &#34;Ursprünglichen&#34;, welches er im Einklang von Mensch und Natur, aber auch in für ihn unbürgerlichen Lebensweisen suchte. Das Problembewusstsein der Gegenwart wird in die Präsentation einbezogen. Inwieweit bedient die Darstellung weiblicher Akte einen männlich sexualisierenden Blick? Welche Bedeutung hat die Sehnsucht des Künstlers nach dem Paradies und die Darstellung von Schwarzen Menschen und afrikanischen Masken in einer Zeit, in der die Spuren des Kolonialismus noch immer allgegenwärtig sind? Wie geht das Museum mit einer romantisierten Vorstellung von Sinti:zze und Rom:nja um, wie die sich in vielen Werken Muellers wiederfindet? Ist es legitim, vom Künstler gewählte Werktitel zu nutzen, die eine Minderheit diskriminieren? Auf der Basis neuerer Forschungen stellt die Ausstellung diese Fragen zur Diskussion und sucht nach Antworten. Gefördert von der Stiftung kunst³ und der LWL-Kulturstiftung. LWL-Museum für Kunst und Kultur Domplatz 10 48143 Münster 0251 5907 201 museumkunstkultur@lwl.org LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim (Kreis Paderborn) Bitte Wurzeln schlagen! Nachhaltig gärtnern (1. Mai bis 31. Oktober) Von Mai bis Oktober zeigt die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in den Dalheimer Klostergärten die Ausstellung &#34;Bitte Wurzeln schlagen! Nachhaltig gärtnern&#34;. Auf welche Blüten fliegen Bienen? Wen sollte man im Garten ruhig eiskalt stehen lassen? Und warum sind faule Gartenfans oft die glücklicheren? Illustrierte Infotafeln und ausgewählte Anschauungsobjekte im Langen Garten des ehemaligen Klosters Dalheim geben Tipps und Tricks für einen nachhaltigen und ökologischen Garten. Von der Nisthilfe über die Insektentränke bis hin zu alten Sorten und selbstgemachtem Dünger: Beim Flanieren durch den einstigen Garten des Klostervorstehers erfahren Besuchende, wie sie dem anhaltenden Artensterben mit kleinen Mitteln &#8211; oder auch ganz ohne Schaufel und Harke &#8211; entgegenwirken. Die &#34;Schau im Grünen&#34; will zeigen, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Blumen- und Gemüsebeet aussehen kann und Lust machen auf mehr Natur im eigenen Garten. Und vergib uns unsere Schuld? Kirchen und Klöster im Nationalsozialismus (17. Mai 2024 bis 18. Mai 2025) Schließen sich der christliche Glaube und der Glaube an den Nationalsozialismus aus? Die Frage nach dem Verhältnis der christlichen Kirchen und Klöster zum Nationalsozialismus steht im Zeichen einer beispiellosen moralischen Fallhöhe. Unter dem Titel &#34;Und vergib uns unsere Schuld? Kirchen und Klöster im Nationalsozialismus&#34; arbeitet die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur erstmals in einer großangelegten Sonderausstellung die komplexe Wechselbeziehung von Christentum und Nationalsozialismus für ein breites Publikum auf. Im Spannungsfeld von institutioneller Verantwortung und persönlicher Gewissensfrage stellt sie dabei kirchliches und &#34;christliches&#34; Verhalten in den Kontext der Zeit und zeigt anhand prominenter Akteure und einfacher Gläubiger mögliche Motive für individuelles Handeln bzw. Nicht-Handeln auf. Zehn Fragen führen die Museumsgäste auf die Spuren von Verrat und Nächstenliebe, Kollaboration und Widerstand, Tätern und Opfern: Die Schau beleuchtet die Maßnahmen, mit denen die Nationalsozialisten den christlichen Glauben aus dem Alltag zu verdrängen suchten und fragt, welchen Einfluss christliche Motive beim Widerstand gegen den Nationalsozialismus hatten. Die Ausstellung zeigt zugleich aber auch, auf welche Weise die christlichen Kirchen und ihre Anhänger:innen in die nationalsozialistische Unterdrückungs- und Vernichtungspolitik verstrickt waren: Auf evangelischer Seite werden vor allem die ideologische und organisatorische Nähe zum NS-Regime und der Gegensatz zwischen &#34;Deutschen Christen&#34; und &#34;Bekennender Kirche&#34; debattiert. Diskussionspunkte auf katholischer Seite sind die Hintergründe des Reichskonkordats zwischen Deutschem Reich und Heiligem Stuhl sowie der Papst Pius XII. angelastete Vorwurf, angesichts der Judenverfolgung und Judenvernichtung geschwiegen zu haben. Die Ausstellung diskutiert auch, wie die beiden großen christlichen Kirchen heute mit ihrer Rolle im Nationalsozialismus umgehen. Charisma (10. November 2024 bis 2. Februar 2025) Die Studio-Ausstellung &#34;Charisma&#34; der Fotodesignerin und Publizistin Annet van der Voort führt 20 Ordensfrauen verschiedener Kongregationen in der Dalheimer Klosterkirche zusammen. Die gezeigten Porträtaufnahmen und Begleittexte sind das Ergebnis intensiver Gespräche, die die Künstlerin mit den Ordensschwestern über ihr Leben im Kloster geführt hat. Die von einem Katalog begleitete Ausstellung vermittelt überraschende Einsichten und führt anhand persönlicher Bekenntnisse in eine spirituelle Welt, die sich den herkömmlichen Blicken zumeist entzieht. Stiftung Kloster Dalheim LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Am Kloster 9 33165 Lichtenau Telefon: 05292 9319-0 E-Mail: kloster-dalheim@lwl.org LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne &#34;ermordet, verscharrt, verdrängt. &#34; (11. Januar bis 3. März) ÜBERLEBEN im Kriegsgefangenenlager Stalag 326 (4. April bis 26. Mai) &#34;Vergessene Stahlzeit&#34; (20. Juni bis 11. August) Das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne zeigt noch bis zum 18. August 2024 die Sonderausstellung &#34;Modern Times. Archäologische Funde der Moderne und ihre Geschichten&#34;. Im Rahmen dieser Ausstellung präsentiert das LWL-Archäologiemuseum die drei Wechselausstellungen &#34;ermordet, verscharrt, verdrängt. Kriegsverbrechen im Arnsberger Wald&#34;, &#34;ÜBERLEBEN im Kriegsgefangenenlager Stalag 326 (VI K) in Schloss Holte-Stukenbrock&#34; und &#34;Vergessene Stahlzeit. Archäologie in der Steinhauser Hütte Witten&#34;. Diversity (25. Januar bis 24. März) Außerdem zeigt das LWL-Museum in Herne die Ausstellung &#34;Diversity&#34;, in der verschiedene Dimensionen von Vielfalt beleuchtet werden, von den Themen Generation und Religion über Geschlecht und sexuelle Orientierung bis hin zu Behinderung und Herkunft. LWL-Museum für Archäologie und Kultur Europaplatz 1 44623 Herne Telefon 02323 946280 E-Mail: lwl-araeologiemuseum@lwl.org LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund Das ist kolonial. Westfalens (un)sichtbares Erbe (Sommer 2024 bis Herbst 2025) Nicht nur Hamburg oder Berlin, auch Westfalen hat viele Berührungspunkte mit dem...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Landschaftsver­band Westfalen-Lippe (LWL) plant für 2024 zahlreiche Sonderausstellungen in seinen Mu­seen. Darunter sind Kunst­- und Archä­olo­gieaus­­stellungen (Otto Müller, Ali Eslami, Backsteinexpressionismus) und Aus­stellungen zu historischen oder natur- und sozial­wissen­schaftlichen Themen (Gene, Bergbauregionen im Wandel, Bodenschätze, nachhaltiges Gärtnern, Kirchen im Nationalsozialismus, Weg der Kohle, Container, D.I.S.C.O, Birken und Brachen). &quot;Neben der inhaltlichen Wissensvermittlung legen die LWL-Museen bei ihren abwechslungsreichen Angeboten besonderen Wert auf das Erlebnis vor Ort&quot;, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. &quot;Die Besucherinnen und Besucher haben in den Ausstellungen die Möglichkeit, in eine andere Welt abzutauchen und eine neue Perspektive auf die Themen der Ausstellung zu bekommen. Dazu tragen auch innovative und partizipative Vermittlungsformate bei.&quot;</p>
<p><b>LWL-Museum für Naturkunde in Münster</b><br />
Gene &#8211; Vielfalt des Lebens (21. Juni 2024 bis Januar 2026)</p>
<p>Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt ab dem 21. Juni 2024 die Sonderausstellung &quot;Gene &#8211; Vielfalt des Lebens&quot;. Auf rund 1.000 Quadratmetern gewährt die Ausstellung Einblicke in die Welt der Gene. Die Ausstellung bietet interaktiv und inklusiv Antworten auf Fragen wie: Was sind Gene und was macht sie aus? Wie beeinflussen sie das Erscheinungsbild und Verhalten aller Lebewesen? Und wie können sie verändert werden? Von Menschen über Tiere bis hin zu Pflanzen und Bakterien &#8211; Gene sind die Baupläne aller Lebewesen und sorgen für eine unendliche Vielfalt.</p>
<p>Die Ausstellung ist für alle Menschen geeignet. Sie beinhaltet einen speziellen, mehrsprachigen Audioguide (Deutsch, Englisch, Niederländisch) sowie eine Audiodeskription für Blinde und sehbehinderte Menschen, Tastmodelle für Menschen mit Sehbehinderung, Mitmachstationen und untertitelte Filme. Begleitend zur Ausstellung bietet das Museum Programme für Schüler:innen, Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene, Werkstattnachmittage und Vorträge an. Ein Begleitbuch vertieft die Inhalte der Ausstellung.</p>
<p>LWL-Museum für Naturkunde<br />
Sentruper Str. 285<br />
48161 Münster<br />
Weitere Infos unter <a href="http://www.gene.lwl.org/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.gene.lwl.org</a> oder Telefon: 0251 591 6050</p>
<p><b>LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe)</b><br />
Making-of &#8211; Museum im Werden (23. März bis 31. Oktober)</p>
<p>Im LWL-Freilichtmuseum Detmold stehen die Zeichen auf Veränderung: Das Themenjahr unter dem Titel &quot;Making-of &#8211; Museum im Werden&quot; rückt die Entwicklung des Museums in den Fokus. Denn das Bauen hat im Freilichtmuseum Tradition: Vom Aufbau der ersten historischen Gebäude auf dem Museumsgelände über sogenannte Ganzteiltranslozierungen, bei denen Häuser in wenige große Teile zerlegt und transportiert werden, bis hin zum gerade entstehenden neuen Eingangs- und Ausstellungsgebäude konnten Besuchende das Museum schon immer im Werden erleben.</p>
<p>Ergänzend zur Dauerausstellung in den 120 historischen Gebäuden erhalten Besuchende an verschiedenen Stationen auf dem Museumsgelände spannende Einblicke in die Bauprojekte früher und heute. Die &quot;Freilicht-Arena&quot; im Paderborner Dorf ist dafür der Dreh- und Angelpunkt. Sie bietet neue Perspektiven auf die Gründungsphase des Museums, gibt Anregungen zum Austausch und lädt zu kreativem Mitmachen ein. Zusätzlich geht das Museum &quot;außer Haus&quot; &#8211; mit einer temporären Präsenz in der Detmolder Innenstadt sowie mit dem &quot;Museumsmobil&quot; in einzelnen Stadtteilen. Begleitet wird das Themenjahr wie üblich durch ein vielfältiges Angebot an Mitmachprogrammen für alle Altersgruppen.</p>
<p>LWL-Freilichtmuseum Detmold<br />
Westfälisches Landesmuseum für Alltagskultur<br />
Krummes Haus<br />
32760 Detmold<br />
052 31 / 706 &#8211; 0<br />
<a href="mailto:lwl-freilichtmuseum-detmold@lwl.org" class="bbcode_email">lwl-freilichtmuseum-detmold@lwl.org</a></p>
<p><b>LWL-Freilichtmuseum Hagen</b><br />
Struktur//Wandel &#8211; Die jungen Cellinis (29. März bis 30. Juni)</p>
<p>Alle zwei Jahre richtet der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede und Silberschmiede e. V. den renommierten Wettbewerb &quot;Junge Cellinis&quot; aus. Dieses Mal stand Bernstein im Mittelpunkt. Die Firma Goitzsche Bernstein GmbH &amp; Co. KG aus Bitterfeld stiftete die Steine, mit denen das Thema kreativ umgesetzt wurde. Die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich die Auszubildenden sowie Gesell:innen des ersten Gesellenjahrs aus ganz Deutschland mit dem ungewöhnlichen Ausgangsmaterial umgegangen sind.</p>
<p>Deutschlands Bodenschätze (5. Mai bis 31. Oktober)<br />
Die Vielfalt an heimischen Bodenschätzen steht im Mittelpunkt der Ausstellung &quot;Deutschlands Bodenschätze&quot;. Sie bringt den Besuchenden die geologischen Rohstoffe vor unserer Haustür nahe und gibt Einblicke in deren Verwendung. Welche Bodenschätze werden aktuell in Deutschland gewonnen? Kommen in Zukunft womöglich weitere dazu? Wann und wie sind sie im Laufe der Erdgeschichte entstanden? Und in welchen Regionen Deutschlands werden sie abgebaut?</p>
<p>Die Ausstellung nimmt die Bodenschätze der vier Rohstoffgruppen: Steine und Erden, Industrieminerale, Metalle und Energie-Rohstoffe genauer unter die Lupe. Hierzu wurden Bodenschätze ausgewählt, die vor allem heute noch in Deutschland gewonnen werden. Jedem ist eine Geschichte gewidmet, die etwas Besonderes über ihn erzählt &#8211; diese Bodenschatzgeschichten sind Schlaglichter auf die heutige, zukünftige und vergangene Welt der Rohstoffe. Themeninseln beantworten weitere Fragen: Wie gehen wir mit unseren Rohstoffen um? Gehen uns die Rohstoffe aus? Und wo kommen die Rohstoffe her, wenn sie nicht in Deutschland abgebaut werden? Ein Animationsfilm präsentiert die Geschichte der Nutzung von Bodenschätzen. Interaktive Exponate wie Hebe-Experimente und digitale Exponate mit Filmen und Quizzen laden zum Ausprobieren, Entdecken, Diskutieren und Raten ein. Die Ausstellung ist eine Übernahme aus dem Carl Bosch Museum Heidelberg.</p>
<p>Macheten, Tabak, Edelsteine &#8211; Koloniale Spuren in Handwerk und Gewerbe (5. Mai bis 31. Oktober)<br />
Im Rahmen des LWL-Themenjahrs &quot;Powr! Postkoloniales Westfalen-Lippe&quot; zeigt das LWL-Freilichtmuseum Hagen die Präsentation &quot;Macheten, Tabak, Edelsteine&quot; zum Thema (Post-)koloniale Strukturen in Handwerk und Gewerbe. An 15 Stationen auf dem Museumsgelände und im Sonderausstellungshaus begibt sichdie Ausstellung auf Spurensuche zu drei Aspekten: Welche Rohstoffe kamen aus Kolonien und wurden in Werkstätten und Betrieben, wie sie im LWL-Freilichtmuseum Hagen zu sehen sind, verarbeitet? Gab es Produkte, die hier für Kolonien hergestellt und dorthin exportiert wurden? Und schließlich: Welche stereotypen und heute kritisch zu sehenden Bilder über Kolonien und deren Bewohner:innen wurden mit Produkten aus der Region mittels Werbung und anderen Medien verbreitet? Die Präsentation beleuchtet unterschiedliche Facetten des Themas und stellt bislang weithin unbekannte Produkte wie Spaten, die speziell für Abnehmer in Afrika hergestellt wurden, vor. Sie eröffnet damit neue Perspektiven auf die Betriebe des Museums und schlägt auch eine Brücke in die Gegenwart. Das Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert.</p>
<p>In der Gelbgießerei wird dazu die Ausstellung &quot;Sichert sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der Kolonialzeit&quot; gezeigt. Sie ist ein Projekt des Eine Welt Netz NRW.</p>
<p>LWL-Freilichtmuseum Hagen<br />
Westfälisches Landesmuseum<br />
für Handwerk und Technik<br />
Mäckingerbach<br />
58091 Hagen<br />
Telefon: 02331 7807-0<br />
<a href="mailto:freilichtmuseum-hagen@lwl.org" class="bbcode_email">freilichtmuseum-hagen@lwl.org</a></p>
<p><b>LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster</b><br />
Cremer-Preis 2024: Ali Eslami (14. Juni bis 8. Dezember)</p>
<p>In seinen Arbeiten bearbeitet Ali Eslami die sich verändernden Rollen und Funktionen von virtuellen Welten. Dafür verknüpft er die Gaming-Kultur mit Film und Schrift in teils immersiven, digitalen Installationen. Die Jury des Cremer-Preises würdigt Eslamis &quot;kinematografische Erfahrung und eine sowohl real verhaftete als auch eine digitale Raumerfahrung, die global verstanden werden kann. Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschwimmen hierbei und verweisen darauf, dass diese Praxis längst geopolitische Barrieren überwunden hat.&quot;</p>
<p>Otto Mueller (20. September 2024 bis 2. Februar 2025)<br />
Die Ausstellung &quot;Otto Mueller&quot; schaut mit einem neuen Blick auf das Schaffen des expressionistischen Künstlers Otto Mueller (1874-1930). Obwohl seine Arbeiten heute in vielen internationalen Kunstsammlungen vertreten sind, fehlt bisher ein kritischer, analytischer Gesamtblick auf sein Werk. Anlass für die Ausstellung im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ist der 150. Geburtstag am 15. Oktober 2024 des in Schlesien geborenen Künstlers. Das Museum selbst besitzt vier Gemälde Otto Muellers sowie eine Reihe von Grafiken, darunter eine handkolorierte Lithografie. Diese Werke sind Ausgangspunkt der Ausstellung. Neben dem Motiv der Badenden finden sich in Muellers Werk Selbstbildnisse und Darstellungen seiner Partnerinnen. Mit Gemälden, Pastellen, Zeichnungen und vor allem Lithografien bediente er sich an unterschiedlichen künstlerischen Techniken. Wie andere Künstler:innen des 20. Jahrhunderts war Mueller auf der Suche nach dem vermeintlich &quot;Ursprünglichen&quot;, welches er im Einklang von Mensch und Natur, aber auch in für ihn unbürgerlichen Lebensweisen suchte.</p>
<p>Das Problembewusstsein der Gegenwart wird in die Präsentation einbezogen. Inwieweit bedient die Darstellung weiblicher Akte einen männlich sexualisierenden Blick? Welche Bedeutung hat die Sehnsucht des Künstlers nach dem Paradies und die Darstellung von Schwarzen Menschen und afrikanischen Masken in einer Zeit, in der die Spuren des Kolonialismus noch immer allgegenwärtig sind? Wie geht das Museum mit einer romantisierten Vorstellung von Sinti:zze und Rom:nja um, wie die sich in vielen Werken Muellers wiederfindet? Ist es legitim, vom Künstler gewählte Werktitel zu nutzen, die eine Minderheit diskriminieren? Auf der Basis neuerer Forschungen stellt die Ausstellung diese Fragen zur Diskussion und sucht nach Antworten.</p>
<p>Gefördert von der Stiftung kunst³ und der LWL-Kulturstiftung.</p>
<p>LWL-Museum für Kunst und Kultur<br />
Domplatz 10<br />
48143 Münster<br />
0251 5907 201<br />
<a href="mailto:museumkunstkultur@lwl.org" class="bbcode_email">museumkunstkultur@lwl.org</a></p>
<p><b>LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim (Kreis Paderborn)</b></p>
<p>Bitte Wurzeln schlagen! Nachhaltig gärtnern (1. Mai bis 31. Oktober)</p>
<p>Von Mai bis Oktober zeigt die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in den Dalheimer Klostergärten die Ausstellung &quot;Bitte Wurzeln schlagen! Nachhaltig gärtnern&quot;. Auf welche Blüten fliegen Bienen? Wen sollte man im Garten ruhig eiskalt stehen lassen? Und warum sind faule Gartenfans oft die glücklicheren? Illustrierte Infotafeln und ausgewählte Anschauungsobjekte im Langen Garten des ehemaligen Klosters Dalheim geben Tipps und Tricks für einen nachhaltigen und ökologischen Garten. Von der Nisthilfe über die Insektentränke bis hin zu alten Sorten und selbstgemachtem Dünger: Beim Flanieren durch den einstigen Garten des Klostervorstehers erfahren Besuchende, wie sie dem anhaltenden Artensterben mit kleinen Mitteln &#8211; oder auch ganz ohne Schaufel und Harke &#8211; entgegenwirken. Die &quot;Schau im Grünen&quot; will zeigen, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Blumen- und Gemüsebeet aussehen kann und Lust machen auf mehr Natur im eigenen Garten.</p>
<p>Und vergib uns unsere Schuld? Kirchen und Klöster im Nationalsozialismus (17. Mai 2024 bis 18. Mai 2025)<br />
Schließen sich der christliche Glaube und der Glaube an den Nationalsozialismus aus? Die Frage nach dem Verhältnis der christlichen Kirchen und Klöster zum Nationalsozialismus steht im Zeichen einer beispiellosen moralischen Fallhöhe. Unter dem Titel &quot;Und vergib uns unsere Schuld? Kirchen und Klöster im Nationalsozialismus&quot; arbeitet die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur erstmals in einer großangelegten Sonderausstellung die komplexe Wechselbeziehung von Christentum und Nationalsozialismus für ein breites Publikum auf. Im Spannungsfeld von institutioneller Verantwortung und persönlicher Gewissensfrage stellt sie dabei kirchliches und &quot;christliches&quot; Verhalten in den Kontext der Zeit und zeigt anhand prominenter Akteure und einfacher Gläubiger mögliche Motive für individuelles Handeln bzw. Nicht-Handeln auf.</p>
<p>Zehn Fragen führen die Museumsgäste auf die Spuren von Verrat und Nächstenliebe, Kollaboration und Widerstand, Tätern und Opfern: Die Schau beleuchtet die Maßnahmen, mit denen die Nationalsozialisten den christlichen Glauben aus dem Alltag zu verdrängen suchten und fragt, welchen Einfluss christliche Motive beim Widerstand gegen den Nationalsozialismus hatten. Die Ausstellung zeigt zugleich aber auch, auf welche Weise die christlichen Kirchen und ihre Anhänger:innen in die nationalsozialistische Unterdrückungs- und Vernichtungspolitik verstrickt waren: Auf evangelischer Seite werden vor allem die ideologische und organisatorische Nähe zum NS-Regime und der Gegensatz zwischen &quot;Deutschen Christen&quot; und &quot;Bekennender Kirche&quot; debattiert. Diskussionspunkte auf katholischer Seite sind die Hintergründe des Reichskonkordats zwischen Deutschem Reich und Heiligem Stuhl sowie der Papst Pius XII. angelastete Vorwurf, angesichts der Judenverfolgung und Judenvernichtung geschwiegen zu haben. Die Ausstellung diskutiert auch, wie die beiden großen christlichen Kirchen heute mit ihrer Rolle im Nationalsozialismus umgehen.</p>
<p>Charisma (10. November 2024 bis 2. Februar 2025)<br />
Die Studio-Ausstellung &quot;Charisma&quot; der Fotodesignerin und Publizistin Annet van der Voort führt 20 Ordensfrauen verschiedener Kongregationen in der Dalheimer Klosterkirche zusammen. Die gezeigten Porträtaufnahmen und Begleittexte sind das Ergebnis intensiver Gespräche, die die Künstlerin mit den Ordensschwestern über ihr Leben im Kloster geführt hat. Die von einem Katalog begleitete Ausstellung vermittelt überraschende Einsichten und führt anhand persönlicher Bekenntnisse in eine spirituelle Welt, die sich den herkömmlichen Blicken zumeist entzieht.</p>
<p>Stiftung Kloster Dalheim<br />
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur<br />
Am Kloster 9<br />
33165 Lichtenau<br />
Telefon: 05292 9319-0<br />
E-Mail: <a href="mailto:kloster-dalheim@lwl.org" class="bbcode_email">kloster-dalheim@lwl.org</a></p>
<p><b>LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne</b></p>
<p>&quot;ermordet, verscharrt, verdrängt. &quot; (11. Januar bis 3. März)</p>
<p>ÜBERLEBEN im Kriegsgefangenenlager Stalag 326 (4. April bis 26. Mai)</p>
<p>&quot;Vergessene Stahlzeit&quot; (20. Juni bis 11. August)</p>
<p>Das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne zeigt noch bis zum 18. August 2024 die Sonderausstellung &quot;Modern Times. Archäologische Funde der Moderne und ihre Geschichten&quot;. Im Rahmen dieser Ausstellung präsentiert das LWL-Archäologiemuseum die drei Wechselausstellungen &quot;ermordet, verscharrt, verdrängt. Kriegsverbrechen im Arnsberger Wald&quot;, &quot;ÜBERLEBEN im Kriegsgefangenenlager Stalag 326 (VI K) in Schloss Holte-Stukenbrock&quot; und &quot;Vergessene Stahlzeit. Archäologie in der Steinhauser Hütte Witten&quot;.</p>
<p>Diversity (25. Januar bis 24. März)<br />
Außerdem zeigt das LWL-Museum in Herne die Ausstellung &quot;Diversity&quot;, in der verschiedene Dimensionen von Vielfalt beleuchtet werden, von den Themen Generation und Religion über Geschlecht und sexuelle Orientierung bis hin zu Behinderung und Herkunft.</p>
<p>LWL-Museum für Archäologie und Kultur<br />
Europaplatz 1<br />
44623 Herne<br />
Telefon 02323 946280<br />
E-Mail: <a href="mailto:lwl-araeologiemuseum@lwl.org" class="bbcode_email">lwl-araeologiemuseum@lwl.org</a></p>
<p><b>LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund</b><br />
Das ist kolonial. Westfalens (un)sichtbares Erbe (Sommer 2024 bis Herbst 2025)</p>
<p>Nicht nur Hamburg oder Berlin, auch Westfalen hat viele Berührungspunkte mit dem Kolonialismus: Menschen aus der Region zogen als Missionare, Farmer oder Soldaten in die Kolonien. Unternehmer und Industrielle trieben die deutsche Kolonialpolitik voran, Kaufleute handelten mit Kaffee und Tee. Bürger:innen engagierten sich in Kolonial- und Missionsvereinen, gingen zu Völkerschauen, spendeten für Denkmäler oder benannten Straßen nach kolonialen Akteuren. Auch Menschen aus &quot;Übersee&quot; lebten hier. Die Folgen des Kolonialismus wirken bis heute nach und prägen unsere Gesellschaft. Die Ausstellung &quot;Das ist kolonial.&quot; baut auf Kooperationen und Ergebnissen einer partizipativen Werkstatt aus dem Jahr 2023 auf. Daraus entstandene Interviews, künstlerische Arbeiten und Filme eröffnen neue Perspektiven und machen deutlich, wie Geschichte und Gegenwart miteinander verknüpft sind.</p>
<p>Die Ausstellung ist Teil des Themenjahres &quot;POWR! Postkoloniales WestfalenLippe.</p>
<p>LWL-Museum Zeche Zollern<br />
Grubenweg 5<br />
44388 Dortmund<br />
Telefon 0231 6961-111<br />
zeche-zollern.lwl.org</p>
<p><b>LWL-Museum Zeche Hannover in Bochum</b></p>
<p>Birke und Brache (20. März bis 30. Juni)<br />
Die Schwerindustrie hat im Ruhrgebiet tiefe Spuren hinterlassen. Vielerorts ist der Strukturwandel gelungen, doch einige ehemalige Industrieareale liegt noch brach. Werkszufahrten enden im Nichts, Gleise und Mauerreste sind überwuchert. Der Fotograf Joachim Schumacher hat die Brachen im Ruhrgebiet aufgespürt und dabei die Birke als wichtiges Pioniergehölz in den Fokus gerückt. Selbst auf unwirtlichen Böden und in Mauerritzen gedeihen die kleinen Pflanzen, die sich binnen weniger Jahre ganze Areale erobern. Die Birken verwandeln Halden und Brachen in pittoreske Wäldchen, sie bieten Schutz für nachfolgende Flora und Fauna. Sie sind die Pioniere der Industrienatur. Die Ausstellung zeigt ein Panorama des Wandels vom Vergehen und Werden und rückt mit einer Hommage an die Birke die &quot;Lost Places&quot; der Region in ein neues Licht.</p>
<p>Coal Mine Recycling &#8211; Fotografien von Leo van der Kleij (3. Juli bis 27. Oktober)<br />
Was wird aus den Bergbaustädten nach dem Ende der Kohle, was geschieht mit den Menschen? Der Fotograf Leo van der Kleij hat über 40 Jahre lang den Wandel in Bergbauregionen mit der Kamera begleitet &#8211; in den Niederlanden, Belgien, Nordfrankreich, in Japan und im Ruhrgebiet. Seine Fotografien zeigen Stillstand und Abbruch, neue Industrien und Gewerbe, die Gestaltung von Freizeitflächen und Naturräumen, das Nebeneinander von Alt und Neu &#8211; und rücken dabei immer auch die Menschen in den Blick. Die Ausstellung verbindet die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der ehemaligen Bergbaustädte, sie zeigt die Ähnlichkeiten der Lebensräume über Kontinente hinweg und rückt den Lebensmut der Menschen in den Mittelpunkt.</p>
<p>LWL-Museum Zeche Hannover<br />
Günnigfelder Straße 251<br />
44793 Bochum<br />
Telefon 0234 282539-0<br />
zeche-hannover.lwl.org</p>
<p><b>LWL-Museum Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)</b></p>
<p>Weg der Kohle &#8211; Fotografien von Khalil Döring (April 2024 bis Januar 2025)</p>
<p>Der Ausstieg aus der Kohle vollzieht sich schleichend. Während in Deutschland seit 2018 keine Steinkohle mehr abgebaut wird, läuft ihr Import auf Hochtouren: Für die Produktion von Strom und Stahl wird sie nach wie vor gebraucht. Khalil Döring folgt den Spuren der europäischen Steinkohle-Logistik und begleitet die Menschen, deren Leben mit dem Weg der Kohle verbunden ist.</p>
<p>Rohstoffe, Ressourcen, Reichtum? (September 2024 bis Februar 2026)<br />
Rohstoffvorkommen auf der Erde sind zwar auf natürliche Weise ungleich verteilt, aber es ist vor allem die Organisation des Abbaus und des Handels, die globale Abhängigkeiten schafft. Im Themenjahr &quot;POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe&quot; tauchen Schüler:innen in einer App-gestützten Ausstellung in die komplexen Strukturen des Rohstoffhandels ein. Es gilt, Lösungen für einen gerechten und nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen zu finden.</p>
<p>LWL-Museum Zeche Nachtigall<br />
Nachtigallstraße 35<br />
58452 Witten<br />
Telefon 02302 93664-0<br />
zeche-nachtigall.lwl.org</p>
<p><b>LWL-Museum Henrichshütte in Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)</b></p>
<p>War is Peace &#8211; Hinter der Front (25. Mai bis 13. Oktober)</p>
<p>Die Ausstellung &quot;War is Peace &#8211; Hinter der Front&quot; zeigt Fotos der Deutschrussin Nanna Heitmann. Am 24. Februar 2022 fotografierte die gebürtige Ulmenerin, die heute in Moskau lebt, die ersten russischen Panzer, mit denen der Überfall auf die Ukraine begann. Das Foto auf dem Titel des Time-Magazine kann heute als emblematisch für den Konflikt angesehen werden. Was folgte, sind fotografische Zeugnisse von allgegenwärtiger Propaganda und persönlich erfahrenem Leid der Bevölkerung in Russland und den russisch besetzten Gebieten der Ukraine. &quot;War is Peace&quot;, ein Zitat aus Orwells Roman &quot;1984&quot;, verweist auf das Spannungsfeld zwischen Leid und Legende. Heitmann wurde 2019 für den Magnum-Award nominiert.</p>
<p>Das China-Album des Hugo von Königlöw (19. Juli bis 29. September)<br />
Im Frühjahr 1898 nahm der Bergassessor Hugo von Königslöw an einer kolonialen Expedition nach China teil. Im Auftrag deutscher Banken sollte er dort Bodenschätze, insbesondere Kohlevorkommen, erforschen. Seine Reise hat von Königslöw in einem Fotoalbum dokumentiert. Es enthält eine Mischung aus privaten Amateuraufnahmen, die Land und Leute zeigen, sowie hinzugekauften professionellen Aufnahmen des jungen deutsch-kolonialen Stadtbilds von Tsingtau. Neben der historischen Perspektive wirft die Ausstellung auch einen Blick auf das Tsingtau von heute: Die Journalistin Charlotte Ming hat dafür Schauplätze des Albums im Jahr 2023 fotografisch dokumentiert.</p>
<p>LWL-Museum Henrichshütte<br />
Werksstraße 31-11<br />
45527 Hattingen<br />
Telefon 02324 9247-40<br />
henrichshuette.lwl.org</p>
<p><b>LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)</b></p>
<p>Container &#8211; Die globale Box (12. Oktober 2024 bis 14. September 2025)</p>
<p>Als der amerikanische Unternehmer Malcom McLean 1956 erstmals ein Schiff voller Container auf die Reise schickte, konnte niemand ahnen, dass diese simple Stahlbox innerhalb weniger Jahrzehnte sowohl den Transport wie die Produktion der Weltwirtschaft auf den Kopf stellen würde. Ohne den Container mit seinen genormten Standardmaßen wäre die Globalisierung mit ihren eng verzahnten Lieferketten nicht möglich geworden. Die Metallkisten werden auch von Architekturbüros gerne als Bausteine eingesetzt. Für die Ausstellung wird am Oberwasser des Schiffshebewerks ein fünfstöckiges Gebäude aus 16 Containern aufgetürmt.</p>
<p>LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg<br />
Am Hebewerk 26<br />
45731 Waltrop<br />
Telefon 02363 9707-0<br />
<a href="mailto:schiffshebewerk@lwl.org" class="bbcode_email">schiffshebewerk@lwl.org</a><br />
schiffshebewerk-henrichenburg.lwl.org</p>
<p><b>LWL-Museum Textilwerk in Bocholt (Kreis Borken)</b></p>
<p>IndustrieInsekten (17. März bis 3. November)</p>
<p>Schillernde Farben, fremdartige Formen und erstaunliche Fähigkeiten: Insekten sind faszinierend. Doch die Bestände schwinden, viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Auf Industriebrachen finden Insekten heute neue Lebensräume und besondere Biotope. Ute Matzkows und Klaus Rieboldt waren mit ihren Kameras auf den Arealen der acht LWL-Museen für Industriekultur unterwegs. Sie nehmen die Betrachter:innen mit in das unbekannte Land der &quot;IndustrieInsekten&quot; und erlauben Begegnungen auf Augenhöhe. Ihre Aufnahmen zeigen die Schönheit der Natur und regen zum Nachdenken an.</p>
<p>D.I.S.C.O. &#8211; Cool  &#8211; Chic &#8211; Crazy (29. Mai bis 3. November)<br />
Diese Sonderausstellung lässt die faszinierende Welt und die Geschichte der Diskothek lebendig werden. Pulsierende Musik, flackernde Lichter und schrille Kleidung &#8211; dem Zauber von durchtanzten Nächten kann sich niemand entziehen. In Zusammenarbeit mit dem Rockâ€<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />nâ€<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />Popmuseum Gronau wird die Welt der Nachtclubs und Disco-Sounds gefeiert. Über 300 Objekte, u.a. originale Bühnenkostüme von Boney M., laden zum Schauen, Erinnern und Tanzen ein.</p>
<p>LWL-Museum Textilwerk<br />
Spinnerei: Industriestraße 5<br />
46395 Bocholt<br />
Telefon 02871 21611-0<br />
<a href="mailto:textilwerk@lwl.orgtextilwerk.lwl.org" class="bbcode_email">textilwerk@lwl.orgtextilwerk.lwl.org</a></p>
<p><b>LWL-Museum Ziegelei Lage (Kreis Lippe)</b></p>
<p>Backsteinexpressionismus (21. April bis 27. Oktober)<br />
Die Ausstellung &quot;Backsteinexpressionismus&quot; beschäftigt sich mit einem Architekturstil, der sich fast völlig auf den deutschsprachigen Raum der 1920er und 1930er Jahre beschränkte. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte der Historismus, der sich mit seinen verspielten Formen, Stuckelementen, Säulen und Ornamenten auf die Antike, die Romanik und die Gotik berief, ausgedient. Architekten wie der Berliner Fritz Höger schufen moderne gradlinige Gebäude wie das Chilehaus in Hamburg oder die Hohenzollernkirche in Berlin. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist ein neuer Multimediaguide, den sich die Besucher:innen auf das eigene Smartphone laden können. Neben weiterführenden Informationen zu den einzelnen Stationen enthält der Guide Texte und Audio-Dateien in deutscher und englischer Sprache sowie ein Quiz.</p>
<p>LWL-Museum Ziegelei Lage<br />
Spikernheide 77<br />
32791 Lage<br />
Telefon 05232 9490-0<br />
<a href="mailto:ziegelei-lage@lwl.org" class="bbcode_email">ziegelei-lage@lwl.org</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</div>
<p>Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 20.000 Besch&auml;ftigten f&uuml;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&ouml;rderschulen, 21 Krankenh&auml;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Hilfezahler f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Er erf&uuml;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&auml;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&auml;lischen Kommunen gestaltet.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)<br />
Freiherr-vom-Stein-Platz 1<br />
48133 M&uuml;nster<br />
Telefon: +49 (251) 591-01<br />
Telefax: +49 (251) 591-3300<br />
<a href="http://www.lwl.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.lwl.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Markus Fischer<br />
LWL-Pressestelle<br />
Telefon: +49 (251) 591-235<br />
Fax: +49 (251) 591-4770<br />
E-Mail: &#109;&#097;&#114;&#107;&#117;&#115;&#046;&#102;&#105;&#115;&#099;&#104;&#101;&#114;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/landschaftsverband-westfalen-lippe-lwl/Von-Otto-Mueller-ueber-Gene-und-Bodenschaetze-bis-zu-Kolonialismus-und-Kirchen-im-Nationalsozialismus/boxid/972079" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/landschaftsverband-westfalen-lippe-lwl" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/972079.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/12/von-otto-mueller-ueber-gene-und-bodenschaetze-bis-zu-kolonialismus-und-kirchen-im-nationalsozialismus/" data-wpel-link="internal">Von Otto Müller über Gene und Bodenschätze bis zu Kolonialismus und Kirchen im Nationalsozialismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Museum wirkt&#8220; &#8211; Interview mit Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger zum Jubiläum der Landschaftsverbände</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/06/museum-wirkt-interview-mit-dr-barbara-rueschoff-parzinger-zum-jubilaeum-der-landschaftsverbaende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 08:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Landschaftsverbände in NRW werden 70 Jahre alt. Ein Überblick über die Geschichte des LWL und wie sich Verantwortliche die Zukunft vorstellen, ist im Internet zu finden: http://www.70jahre.lwl.org Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger ist Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). In seinen 18 Museen und zwei Besucherzentren erreicht der LWL jedes Jahr über eine Million Menschen. Im Interview erzählt Rüschoff-Parzinger, was in der Kultur die nächsten großen Themen in der Region sind. Achtung Redaktionen: Gern vermitteln wir Ihnen auch einen Termin für Ihr eigenes Interview. Frau Rüschoff-Parzinger, haben Sie noch Zeit, ins Museum zu gehen? Ja, habe ich &#8211; im Urlaub und an den Wochenenden sogar ausgiebig. Das ist ganz gut, um mal durchzulüften. Meine Kinder behaupteten zwar, sie hätten durch die dauernden Museumsbesuche früher eine ausgeprägte &#8218;Museumsallergie&#8216; davongetragen. Inzwischen sind sie erwachsen und schicken mir Fotos von ihren eigenen Besuchen in Museen. Also: Museum wirkt. Warum sollte man überhaupt noch ins Museum gehen? Apps, Digitorials über Kunst und Games zu historischen Themen kann ich auch zuhause haben. Museen benutzen diese internetbasierten Anwendungen auch, weil junge Menschen nur so überhaupt erfahren, dass es dieses oder jenes zu erleben gibt. Das ErIebnis im Museum vergleiche ich mit dem Kino. Das Kino ist nicht weg, weil es Fernsehen und Streaming zuhause gibt. Im Museum erleben Sie ein Exponat. Es ist das Original mit der eigenen Aura des Originals, nicht das Abbild davon. Ich finde es gut, dass Museen heute spielerischer mit der Wissensvermittlung umgehen und Ausstellungen regelrecht inszenieren. Ich kenne noch Museumsbesuche als Schülerin, da standen wir alle um eine Vitrine herum, fertig. Heute sollen Kinder und Jugendliche Teil der Vermittlung sein und sich fragen: Was hat das Exponat aus der Vergangenheit mit meiner Gegenwart zu tun? Wenn das mit einem Spiel begleitet wird &#8211; völlig in Ordnung, denn Museen dürfen Spaß machen. Dann haben sie auch eine Zukunft. Warum sollte uns Kultur etwas wert sein? Kultur ist aus meiner Sicht nicht nur ein weicher, sondern ein harter Standortfaktor. Menschen entscheiden sich auch für einen Wohnort, weil das Kulturangebot dort gut ist. Als während der Corona-Pandemie die Kultureinrichtungen geschlossen waren, haben wir gemerkt, wie sie uns fehlen. Kulturorte sind angstfreie Räume zum Austausch und zum Auftanken. In Museen werden gesellschaftliche Fragen verhandelt, sie begegnen mit ihren Angeboten der Verrohung der Gesellschaft und stellen das Gegengift zu &#8218;Fake News&#8216; bereit. Das setzt für mich einen weiten Kulturbegriff voraus, wie ihn der LWL auch bei seinen Förderungen versteht &#8211; vom Rockkonzert über die Spiele-App bis zu dem, was früher Hochkultur hieß. Was sind Ihre großen Themen in den nächsten sieben Jahren? Es gibt übergreifende Themen wie die Auseinandersetzung mit unser Kolonial-Vergangenheit. Dazu macht der LWL 2024 ein ganzes Themenjahr in seinen Museen und Einrichtungen. Der Klimawandel verlangt Handeln &#8211; wie machen wir zum Beispiel Museen so nachhaltig, dass eine Ausstellung möglichst klimaneutral ist? Also wenig Flüge von Exponaten, kein Abfall bei den Aufbauten im Museum, Klimatisierung mit geringstem Energieeinsatz. Außerdem haben wir bis 2030 vier Projekte, die mich stark beschäftigen: In unserem Freilichtmuseum in Detmold bauen wir einen neuen Typ von Ausstellungshalle, die fast komplett klimagerecht wird. Im Ruhrgebiet findet 2027 die Internationale Gartenbauausstellung statt, der LWL ist mit vier größeren Projekten beteiligt. Und im selben Jahr veranstaltet der LWL zusammen mit der Stadt in Münster die Ausstellung &#8218;Skulptur Projekte&#8216; im ganzen Stadtgebiet. Diese Ausstellung sichert uns alle zehn Jahre internationale Aufmerksamkeit, wir sind dann die kleine, manche sagen die entspannte Schwester der &#8218;documenta&#8216;. Schließlich soll in Schloß Holte Stukenbrock mit Beteiligung des LWL eine neue nationale Gedenkstätte an das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag 326 erinnern. Zehntausende Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, zum Beispiel aus Russland und der Ukraine, sind dort elendig während des Zweiten Weltkrieges zugrunde gegangen. Was dieses &#8218;System Stalag&#8216; bedeutete und wie es bis in jede Stadt und jedes Dorf in Westfalen und im Rheinland wirkte, das müssen wir darstellen. Kompliziert aber wichtig. Auch das ist Kultur. Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 20.000 Besch&#228;ftigten f&#252;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&#246;rderschulen, 21 Krankenh&#228;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&#246;&#223;ten deutschen Hilfezahler f&#252;r Menschen mit Behinderung. Er erf&#252;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&#252;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&#228;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&#228;lischen Kommunen gestaltet. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48133 M&#252;nster Telefon: +49 (251) 591-01 Telefax: +49 (251) 591-3300 http://www.lwl.org Ansprechpartner: Frank Tafertshofer Pressestelle Telefon: +49 (251) 591-235 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Weiterführende Links Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. 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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/06/museum-wirkt-interview-mit-dr-barbara-rueschoff-parzinger-zum-jubilaeum-der-landschaftsverbaende/" data-wpel-link="internal">&#8222;Museum wirkt&#8220; &#8211; Interview mit Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger zum Jubiläum der Landschaftsverbände</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die beiden Landschaftsverbände in NRW werden 70 Jahre alt. Ein Überblick über die Geschichte des LWL und wie sich Verantwortliche die Zukunft vorstellen, ist im Internet zu finden: <a href="http://www.70jahre.lwl.org/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.70jahre.lwl.org</a></p>
<p>Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger ist Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). In seinen 18 Museen und zwei Besucherzentren erreicht der LWL jedes Jahr über eine Million Menschen. Im Interview erzählt Rüschoff-Parzinger, was in der Kultur die nächsten großen Themen in der Region sind.</p>
<p>Achtung Redaktionen: Gern vermitteln wir Ihnen auch einen Termin für Ihr eigenes Interview.</p>
<p><b>Frau Rüschoff-Parzinger, haben Sie noch Zeit, ins Museum zu gehen?</b><br />
Ja, habe ich &#8211; im Urlaub und an den Wochenenden sogar ausgiebig. Das ist ganz gut, um mal durchzulüften. Meine Kinder behaupteten zwar, sie hätten durch die dauernden Museumsbesuche früher eine ausgeprägte &#8218;Museumsallergie&#8216; davongetragen. Inzwischen sind sie erwachsen und schicken mir Fotos von ihren eigenen Besuchen in Museen. Also: Museum wirkt.</p>
<p><b>Warum sollte man überhaupt noch ins Museum gehen? Apps, Digitorials über Kunst und Games zu historischen Themen kann ich auch zuhause haben.</b><br />
Museen benutzen diese internetbasierten Anwendungen auch, weil junge Menschen nur so überhaupt erfahren, dass es dieses oder jenes zu erleben gibt. Das ErIebnis im Museum vergleiche ich mit dem Kino. Das Kino ist nicht weg, weil es Fernsehen und Streaming zuhause gibt. Im Museum erleben Sie ein Exponat. Es ist das Original mit der eigenen Aura des Originals, nicht das Abbild davon.</p>
<p>Ich finde es gut, dass Museen heute spielerischer mit der Wissensvermittlung umgehen und Ausstellungen regelrecht inszenieren. Ich kenne noch Museumsbesuche als Schülerin, da standen wir alle um eine Vitrine herum, fertig. Heute sollen Kinder und Jugendliche Teil der Vermittlung sein und sich fragen: Was hat das Exponat aus der Vergangenheit mit meiner Gegenwart zu tun? Wenn das mit einem Spiel begleitet wird &#8211; völlig in Ordnung, denn Museen dürfen Spaß machen. Dann haben sie auch eine Zukunft.</p>
<p><b>Warum sollte uns Kultur etwas wert sein?</b><br />
Kultur ist aus meiner Sicht nicht nur ein weicher, sondern ein harter Standortfaktor. Menschen entscheiden sich auch für einen Wohnort, weil das Kulturangebot dort gut ist. Als während der Corona-Pandemie die Kultureinrichtungen geschlossen waren, haben wir gemerkt, wie sie uns fehlen. Kulturorte sind angstfreie Räume zum Austausch und zum Auftanken. In Museen werden gesellschaftliche Fragen verhandelt, sie begegnen mit ihren Angeboten der Verrohung der Gesellschaft und stellen das Gegengift zu &#8218;Fake News&#8216; bereit.</p>
<p>Das setzt für mich einen weiten Kulturbegriff voraus, wie ihn der LWL auch bei seinen Förderungen versteht &#8211; vom Rockkonzert über die Spiele-App bis zu dem, was früher Hochkultur hieß.</p>
<p><b>Was sind Ihre großen Themen in den nächsten sieben Jahren?</b><br />
Es gibt übergreifende Themen wie die Auseinandersetzung mit unser Kolonial-Vergangenheit. Dazu macht der LWL 2024 ein ganzes Themenjahr in seinen Museen und Einrichtungen. Der Klimawandel verlangt Handeln &#8211; wie machen wir zum Beispiel Museen so nachhaltig, dass eine Ausstellung möglichst klimaneutral ist? Also wenig Flüge von Exponaten, kein Abfall bei den Aufbauten im Museum, Klimatisierung mit geringstem Energieeinsatz.</p>
<p>Außerdem haben wir bis 2030 vier Projekte, die mich stark beschäftigen: In unserem Freilichtmuseum in Detmold bauen wir einen neuen Typ von Ausstellungshalle, die fast komplett klimagerecht wird.</p>
<p>Im Ruhrgebiet findet 2027 die Internationale Gartenbauausstellung statt, der LWL ist mit vier größeren Projekten beteiligt. Und im selben Jahr veranstaltet der LWL zusammen mit der Stadt in Münster die Ausstellung &#8218;Skulptur Projekte&#8216; im ganzen Stadtgebiet. Diese Ausstellung sichert uns alle zehn Jahre internationale Aufmerksamkeit, wir sind dann die kleine, manche sagen die entspannte Schwester der &#8218;documenta&#8216;.</p>
<p>Schließlich soll in Schloß Holte Stukenbrock mit Beteiligung des LWL eine neue nationale Gedenkstätte an das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag 326 erinnern. Zehntausende Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, zum Beispiel aus Russland und der Ukraine, sind dort elendig während des Zweiten Weltkrieges zugrunde gegangen. Was dieses &#8218;System Stalag&#8216; bedeutete und wie es bis in jede Stadt und jedes Dorf in Westfalen und im Rheinland wirkte, das müssen wir darstellen. Kompliziert aber wichtig. Auch das ist Kultur.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</div>
<p>Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 20.000 Besch&auml;ftigten f&uuml;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&ouml;rderschulen, 21 Krankenh&auml;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Hilfezahler f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Er erf&uuml;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&auml;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&auml;lischen Kommunen gestaltet.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)<br />
Freiherr-vom-Stein-Platz 1<br />
48133 M&uuml;nster<br />
Telefon: +49 (251) 591-01<br />
Telefax: +49 (251) 591-3300<br />
<a href="http://www.lwl.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.lwl.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Frank Tafertshofer<br />
Pressestelle<br />
Telefon: +49 (251) 591-235<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<title>&#8222;Wann war Varus wo?&#8220;</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/01/wann-war-varus-wo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2023 13:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach neuen Forschungen sollen Metallfunde einen weiteren Hinweis geben, dass die sogenannte Varusschlacht zwischen Germanen und Römern vor 2.000 Jahren in Kalkriese bei Osnabrück tobte. Dr. Bettina Tremmel ist Expertin für Archäologie der Römerzeit beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Sie erläutert, was die Forschungsergebnisse für ihr Fachgebiet, die Provinzialrömische Archäologie, und die Römerlager in Westfalen bedeuten könnten. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Fundplätzen Kalkriese und dem Römerlager in Haltern am See? Das Fundmaterial in Haltern und Kalkriese ähnelt sich. Wir sind ziemlich sicher, dass der römische Feldherr Varus während seiner Statthalterschaft ab 7 n. Chr. seinen Verwaltungsaufgaben auch im römischen Hauptlager in Haltern nachging. Von hier aus dürfte er sich im Sommer 9 n. Chr. mit seinen Truppen auf den Weg Richtung Weser gemacht haben. Kurze Zeit später geriet er dann im &#34;saltus Teutoburgensis&#34;, im Teutoburger Wald, in den germanischen Hinterhalt- das Ende für ihn und seine Truppen. Weiß man erst jetzt, dass Varus in Haltern war? Nein, seine 19. Legion ist bereits vor knapp 60 Jahren in Haltern durch einen besonderen Fund nachgewiesen worden: 1964 hat man im sogenannten römischen Hauptlager einen 64 Kilogramm schweren Bleibarren entdeckt, der die Inschrift &#34;LEG XIX&#34;, 19. Legion, trug. Metallgegenstände, die in Haltern gefunden wurden, bilden eine Art Referenzgruppe: weisen Metallgegenstände von anderen Fundorten eine ganz ähnliche chemische Zusammensetzung auf wie diejenigen von Haltern, so kann das ein Hinweis auf Varustruppen an diesen Plätzen sein. So scheint es jetzt mit Kalkriese zu sein. Das Metall wurde jetzt genau untersucht. Welche Möglichkeiten eröffnen die Untersuchungsmethoden des &#34;metallurgischen Fingerabdrucks&#34;? Das vergleichbare Verfahren des &#34;chemischen Fingerabdrucks&#34; ist in der Archäologie bekannt und wird bereits seit Jahrzehnten für Keramik benutzt. Spezialanalysen wie die des Fingerabdrucks von Metall können bei der Datierung helfen &#8211; eine wichtige Ergänzung zu unseren dürftigen schriftlichen Zeugnissen. Die neuen Ergebnisse bestätigen also, dass Haltern und Kalkriese eng zusammenhängen. Also ist jetzt für Expertinnen wie Sie alles klar? Nicht unbedingt. Denn bisher gilt auch Dangstetten in Süddeutschland [Baden-Württemberg] als Referenzort. Varus und und die 19. Legion waren auch dort, das wissen wir von entsprechenden schriftlichen Zeugnissen. Wenn aber der gleiche Fingerabdruck auch noch in anderen westfälischen Römerlagern wie Anreppen oder Oberaden gefunden würde, passt etwas nicht in unserem bisherigen Bild: Varus kann in diesen Lagern hier in Westfalen nicht zur selben Zeit gewesen sein wie in Haltern und Dangstetten Oder die zeitliche Abfolge war anders als bisher gedacht. Wann war Varus wo &#8211; leichte Frage, schwere Antworten. Das Detektivspiel ist also noch nicht zu Ende. Was fehlt? Weitere Untersuchungen in Haltern und in den anderen westfälischen Römerlagern. Spannend ist die Frage, wie sich die Metallobjekte aus den ältesten Römerlagern an der Lippe wie Oberaden, Beckinghausen und Olfen in die neuen Ergebnisse einfügen würden. Diese Römerlager existierten, nach bisherigem Wissensstand, gleichzeitig mit dem Legionslager Dangstetten, das in die Untersuchungen in Kalkriese einbezogen wurde. Wenn die Geschichte ein wenig umgeschrieben werden müsste: Kalkriese als Ort der Varusschlacht würde selbst dann noch passen? Nicht die Geschichte an sich müsste umgeschrieben werden, sondern nur die Geschichte einiger Fundplätze. Was es schwierig macht: Sechs Jahre nach der Varusschlacht schickte der römische Kaiser eine Armee zur Vergeltung nach Germanien, und auch diese Armee hat Spuren hinterlassen. Solange wir leider aber die &#34;smoking gun&#34; für die Varusschlacht nicht gefunden haben, müssen wir deswegen die zeitlichen Abfolgen vor 2.000 Jahren so genau wie möglich rekonstruieren. Hintergrund Ein Forschungsprojekt verschiedener Institutionen und Museen ermöglichte die chemische Untersuchung hunderter Buntmetallfunde aus Kalkriese, dem möglichen Ort der Varusschlacht vor 2.000 Jahren. Die Funde wurden mit Proben aus verschiedenen Römerlagern, darunter Haltern am See verglichen. Bei dieser Untersuchung des &#34;metallurgischen Fingerabdrucks&#34; analysieren die Fachleute kleinste Proben von Metallfunden aus römischer Zeit, um die genauen Bestandteile zu bestimmen. Die Ergebnisse aus Kalkriese betreffen die drei Jahrzehnte vor der Varusschlacht. Im Jahr 9 n. Chr. fügten germanische Stämme der 17., 18. und 19. Legion und ihrem Feldherrn Varus eine entscheidende Niederlage zu. Diese Legionen waren zuvor an Rhein und Lippe stationiert. Der vollständige Untergang dieser drei Legionen in der Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. bildete eine tiefgreifende Zäsur für die Region. Als Konsequenz ließ Kaiser Augustus später um 15 n. Chr. acht Legionen aus anderen Gegenden des römischen Reiches nach Nordwestdeutschland verlegen. Sie brachten auch Metallobjekte mit sich, die sich wohl chemisch von denen der drei untergegangenen Varus-Legionen unterscheiden lassen. &#34;Buntmetalle wie Bronze und Messing können je nach Ursprung eine charakteristische Zusammensetzung der chemischen Spurenelemente aufweisen&#34;, erklärt Prof. Dr. Michael M. Rind, Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen. &#34;So ein metallurgischer Fingerabdruck birgt großes Potential für die Forschung und kann deshalb den Gang neuer Forschungswege unterstützen&#34;, so der LWL-Chefarchäologe. Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 19.000 Besch&#228;ftigten f&#252;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&#246;rderschulen, 21 Krankenh&#228;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&#246;&#223;ten deutschen Hilfezahler f&#252;r Menschen mit Behinderung. Er erf&#252;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&#252;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&#228;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&#228;lischen Kommunen gestaltet. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48133 M&#252;nster Telefon: +49 (251) 591-01 Telefax: +49 (251) 591-3300 http://www.lwl.org Ansprechpartner: Frank Tafertshofer Leiter Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (251) 591-235 Fax: +49 (251) 591-4770 E-Mail: &#102;&#114;&#097;&#110;&#107;&#046;&#116;&#097;&#102;&#101;&#114;&#116;&#115;&#104;&#111;&#102;&#101;&#114;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Weiterführende Links Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/01/wann-war-varus-wo/" data-wpel-link="internal">&#8222;Wann war Varus wo?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Nach neuen Forschungen sollen Metallfunde einen weiteren Hinweis geben, dass die sogenannte Varusschlacht zwischen Germanen und Römern vor 2.000 Jahren in Kalkriese bei Osnabrück tobte.</p>
<p>Dr. Bettina Tremmel ist Expertin für Archäologie der Römerzeit beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Sie erläutert, was die Forschungsergebnisse für ihr Fachgebiet, die Provinzialrömische Archäologie, und die Römerlager in Westfalen bedeuten könnten.</p>
<p><b>Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Fundplätzen Kalkriese und dem Römerlager in Haltern am See?</b><br />
Das Fundmaterial in Haltern und Kalkriese ähnelt sich. Wir sind ziemlich sicher, dass der römische Feldherr Varus während seiner Statthalterschaft ab 7 n. Chr. seinen Verwaltungsaufgaben auch im römischen Hauptlager in Haltern nachging. Von hier aus dürfte er sich im Sommer 9 n. Chr. mit seinen Truppen auf den Weg Richtung Weser gemacht haben. Kurze Zeit später geriet er dann im &quot;saltus Teutoburgensis&quot;, im Teutoburger Wald, in den germanischen Hinterhalt- das Ende für ihn und seine Truppen.</p>
<p><b>Weiß man erst jetzt, dass Varus in Haltern war?</b><br />
Nein, seine 19. Legion ist bereits vor knapp 60 Jahren in Haltern durch einen besonderen Fund nachgewiesen worden: 1964 hat man im sogenannten römischen Hauptlager einen 64 Kilogramm schweren Bleibarren entdeckt, der die Inschrift &quot;LEG XIX&quot;, 19. Legion, trug. Metallgegenstände, die in Haltern gefunden wurden, bilden eine Art Referenzgruppe: weisen Metallgegenstände von anderen Fundorten eine ganz ähnliche chemische Zusammensetzung auf wie diejenigen von Haltern, so kann das ein Hinweis auf Varustruppen an diesen Plätzen sein. So scheint es jetzt mit Kalkriese zu sein.</p>
<p><b>Das Metall wurde jetzt genau untersucht. Welche Möglichkeiten eröffnen die Untersuchungsmethoden des &quot;metallurgischen Fingerabdrucks&quot;?</b><br />
Das vergleichbare Verfahren des &quot;chemischen Fingerabdrucks&quot; ist in der Archäologie bekannt und wird bereits seit Jahrzehnten für Keramik benutzt. Spezialanalysen wie die des Fingerabdrucks von Metall können bei der Datierung helfen &#8211; eine wichtige Ergänzung zu unseren dürftigen schriftlichen Zeugnissen. Die neuen Ergebnisse bestätigen also, dass Haltern und Kalkriese eng zusammenhängen.</p>
<p><b>Also ist jetzt für Expertinnen wie Sie alles klar?</b><br />
Nicht unbedingt. Denn bisher gilt auch Dangstetten in Süddeutschland [Baden-Württemberg] als Referenzort. Varus und und die 19. Legion waren auch dort, das wissen wir von entsprechenden schriftlichen Zeugnissen. Wenn aber der gleiche Fingerabdruck auch noch in anderen westfälischen Römerlagern wie Anreppen oder Oberaden gefunden würde, passt etwas nicht in unserem bisherigen Bild: Varus kann in diesen Lagern hier in Westfalen nicht zur selben Zeit gewesen sein wie in Haltern und Dangstetten Oder die zeitliche Abfolge war anders als bisher gedacht. Wann war Varus wo &#8211; leichte Frage, schwere Antworten. Das Detektivspiel ist also noch nicht zu Ende.</p>
<p><b>Was fehlt?</b><br />
Weitere Untersuchungen in Haltern und in den anderen westfälischen Römerlagern. Spannend ist die Frage, wie sich die Metallobjekte aus den ältesten Römerlagern an der Lippe wie Oberaden, Beckinghausen und Olfen in die neuen Ergebnisse einfügen würden. Diese Römerlager existierten, nach bisherigem Wissensstand, gleichzeitig mit dem Legionslager Dangstetten, das in die Untersuchungen in Kalkriese einbezogen wurde.</p>
<p><b>Wenn die Geschichte ein wenig umgeschrieben werden müsste: Kalkriese als Ort der Varusschlacht würde selbst dann noch passen?</b><br />
Nicht die Geschichte an sich müsste umgeschrieben werden, sondern nur die Geschichte einiger Fundplätze. Was es schwierig macht: Sechs Jahre nach der Varusschlacht schickte der römische Kaiser eine Armee zur Vergeltung nach Germanien, und auch diese Armee hat Spuren hinterlassen. Solange wir leider aber die &quot;smoking gun&quot; für die Varusschlacht nicht gefunden haben, müssen wir deswegen die zeitlichen Abfolgen vor 2.000 Jahren so genau wie möglich rekonstruieren.</p>
<p><b>Hintergrund</b><br />
Ein Forschungsprojekt verschiedener Institutionen und Museen ermöglichte die chemische Untersuchung hunderter Buntmetallfunde aus Kalkriese, dem möglichen Ort der Varusschlacht vor 2.000 Jahren. Die Funde wurden mit Proben aus verschiedenen Römerlagern, darunter Haltern am See verglichen. Bei dieser Untersuchung des &quot;metallurgischen Fingerabdrucks&quot; analysieren die Fachleute kleinste Proben von Metallfunden aus römischer Zeit, um die genauen Bestandteile zu bestimmen.</p>
<p>Die Ergebnisse aus Kalkriese betreffen die drei Jahrzehnte vor der Varusschlacht. Im Jahr 9 n. Chr. fügten germanische Stämme der 17., 18. und 19. Legion und ihrem Feldherrn Varus eine entscheidende Niederlage zu. Diese Legionen waren zuvor an Rhein und Lippe stationiert. Der vollständige Untergang dieser drei Legionen in der Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. bildete eine tiefgreifende Zäsur für die Region.</p>
<p>Als Konsequenz ließ Kaiser Augustus später um 15 n. Chr. acht Legionen aus anderen Gegenden des römischen Reiches nach Nordwestdeutschland verlegen. Sie brachten auch Metallobjekte mit sich, die sich wohl chemisch von denen der drei untergegangenen Varus-Legionen unterscheiden lassen.</p>
<p>&quot;Buntmetalle wie Bronze und Messing können je nach Ursprung eine charakteristische Zusammensetzung der chemischen Spurenelemente aufweisen&quot;, erklärt Prof. Dr. Michael M. Rind, Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen. &quot;So ein metallurgischer Fingerabdruck birgt großes Potential für die Forschung und kann deshalb den Gang neuer Forschungswege unterstützen&quot;, so der LWL-Chefarchäologe.</p></div>
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<p>Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 19.000 Besch&auml;ftigten f&uuml;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&ouml;rderschulen, 21 Krankenh&auml;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Hilfezahler f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Er erf&uuml;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&auml;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&auml;lischen Kommunen gestaltet.</p>
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		<title>Treffen der ehrenamtlichen Mitarbeitenden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2022 12:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ehrenamtlichen von Wohnverbund und Pflegezentrum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Marsberg haben sich zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder persönlich getroffen. Über 20 Ehrenamtliche folgten der Einladung. Andrea Engelmann, Leiterin des LWL-Wohnverbundes und -Pflegezentrums, begrüßt die Anwesenden in den Räumen der Arbeits- und Tagesförderstätte in der Mönchstraße: &#34;Wir sind glücklich und stolz, dass Sie alle uns trotz Corona treu geblieben sind und den Kontakt gehalten haben.&#34; Viele Ehrenamtliche seien auch ehemalige Mitarbeiter:innen, die nach Renteneintritt den LWL-Einrichtungen Marsberg verbunden geblieben sind. &#34;Nach jahrzehntelanger Bezugsbetreuung ist es für alle schön, wenn der Kontakt bestehen bleibt&#34;, so Andrea Engelmann. &#34;Wir freuen uns über die Unterstützung der Ehrenamtlichen, wenn zum Beispiel wie bei unseren Schützenfesten einfach viele helfende Hände bei der Betreuung dabei sind.&#34; Die Ehrenamtlichen seien auch untereinander im Austausch. &#34;Viele erinnern sich gerne an die gemeinsamen Ausflüge, wie die jährliche Fahrt zum Münsteraner Weihnachtsmarkt.&#34; Das Ehepaar Kleinlütke ist durch eine besondere Begegnung zum Ehrenamt gekommen. Gertrud Kleinlütke erzählt: &#34;Mein Mann Jürgen musste regelmäßig zur Ergotherapie nach Marsberg. Da war ein junges Mädchen im Wartezimmer, die immer die Hände vorm Gesicht hatte und nie nach links oder rechts schaute.&#34; Die Therapeutin habe von der Möglichkeit des Ehrenamts erzählt und die Kleinlütkes haben es einfach ausprobiert. &#34;Denise hat sich uns als Oma und Opa ausgesucht.&#34; Mittlerweile ist das 14 Jahre her und der Kontakt ist geblieben. Während Corona-Lockdown per Telefon. Andere Ehrenamtliche halten den Kontakt nach einem freiwilligen sozialen Jahr. Sie gehen mit den Bewohner:innen einkaufen, spazieren, besuchen Feste oder Veranstaltungen. &#34;Bei einer Bewerbung kommt ehrenamtliches Engagement immer gut an&#34;, betont Andrea Engelmann. &#34;Unsere Ehrenamtlichen nehmen sich zum Beispiel samstags zwei Stunden Zeit, die für unsere Bewohner:innen aber das absolute Highlight am Tag sind.&#34; Nach Kaffee und Kuchen haben die Ehrenamtlichen die Räume in der Mönchstraße, in der sich auch die LWL-Tagespflege befindet, besichtigt. Ob Ehrenamt oder Austausch untereinander &#8211; Der persönliche Kontakt ist einfach am schönsten. Darin sind sich alle einig. Hintergrund Ehrenamtskarte NRW in Marsberg und Nachweis Als Dank für ihr Engagement erhalten die Ehrenamtlichen Prozente bei bestimmten öffentlichen und privaten Angeboten mit der Ehrenamtskarte. Die Karte ist Wertschätzung und Würdigung, da das Ehrenamt eine wichtige Stütze der Gesellschaft ist. Alle Infos unter: https://www.marsberg.de/ Der Engagementnachweis »Füreinander.Miteinander &#8211; Engagiert im Ehrenamt« wurde vom Land NRW entwickelt, damit Ehrenamtliche ihren freiwilligen Einsatz auch für ihren beruflichen Werdegang nutzen können. Der Nachweis dokumentiert fachliche und soziale Kompetenzen und bescheinigt die im Engagement erworbenen Fähigkeiten. Ehrenamtliche erhalten den Engagementnachweis direkt vom LWL. Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 19.000 Besch&#228;ftigten f&#252;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&#246;rderschulen, 21 Krankenh&#228;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&#246;&#223;ten deutschen Hilfezahler f&#252;r Menschen mit Behinderung. Er erf&#252;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&#252;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&#228;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&#228;lischen Kommunen gestaltet. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48133 M&#252;nster Telefon: +49 (251) 591-01 Telefax: +49 (251) 591-3300 http://www.lwl.org Ansprechpartner: Julia Hollwedel LWL-Klinikum Marsberg Telefon: +49 (2992) 601-1303 E-Mail: &#106;&#117;&#108;&#105;&#097;&#046;&#104;&#111;&#108;&#108;&#119;&#101;&#100;&#101;&#108;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Thorsten Fechtner LWL-Pressestelle Telefon: +49 (251) 591-235 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Weiterführende Links Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/08/treffen-der-ehrenamtlichen-mitarbeitenden/" data-wpel-link="internal">Treffen der ehrenamtlichen Mitarbeitenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Ehrenamtlichen von Wohnverbund und Pflegezentrum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Marsberg haben sich zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder persönlich getroffen. Über 20 Ehrenamtliche folgten der Einladung.</p>
<p>Andrea Engelmann, Leiterin des LWL-Wohnverbundes und -Pflegezentrums, begrüßt die Anwesenden in den Räumen der Arbeits- und Tagesförderstätte in der Mönchstraße: &quot;Wir sind glücklich und stolz, dass Sie alle uns trotz Corona treu geblieben sind und den Kontakt gehalten haben.&quot; Viele Ehrenamtliche seien auch ehemalige Mitarbeiter:innen, die nach Renteneintritt den LWL-Einrichtungen Marsberg verbunden geblieben sind. &quot;Nach jahrzehntelanger Bezugsbetreuung ist es für alle schön, wenn der Kontakt bestehen bleibt&quot;, so Andrea Engelmann. &quot;Wir freuen uns über die Unterstützung der Ehrenamtlichen, wenn zum Beispiel wie bei unseren Schützenfesten einfach viele helfende Hände bei der Betreuung dabei sind.&quot; Die Ehrenamtlichen seien auch untereinander im Austausch. &quot;Viele erinnern sich gerne an die gemeinsamen Ausflüge, wie die jährliche Fahrt zum Münsteraner Weihnachtsmarkt.&quot;</p>
<p>Das Ehepaar Kleinlütke ist durch eine besondere Begegnung zum Ehrenamt gekommen. Gertrud Kleinlütke erzählt: &quot;Mein Mann Jürgen musste regelmäßig zur Ergotherapie nach Marsberg. Da war ein junges Mädchen im Wartezimmer, die immer die Hände vorm Gesicht hatte und nie nach links oder rechts schaute.&quot; Die Therapeutin habe von der Möglichkeit des Ehrenamts erzählt und die Kleinlütkes haben es einfach ausprobiert. &quot;Denise hat sich uns als Oma und Opa ausgesucht.&quot; Mittlerweile ist das 14 Jahre her und der Kontakt ist geblieben. Während Corona-Lockdown per Telefon.</p>
<p>Andere Ehrenamtliche halten den Kontakt nach einem freiwilligen sozialen Jahr. Sie gehen mit den Bewohner:innen einkaufen, spazieren, besuchen Feste oder Veranstaltungen. &quot;Bei einer Bewerbung kommt ehrenamtliches Engagement immer gut an&quot;, betont Andrea Engelmann. &quot;Unsere Ehrenamtlichen nehmen sich zum Beispiel samstags zwei Stunden Zeit, die für unsere Bewohner:innen aber das absolute Highlight am Tag sind.&quot;</p>
<p>Nach Kaffee und Kuchen haben die Ehrenamtlichen die Räume in der Mönchstraße, in der sich auch die LWL-Tagespflege befindet, besichtigt. Ob Ehrenamt oder Austausch untereinander &#8211; Der persönliche Kontakt ist einfach am schönsten. Darin sind sich alle einig.</p>
<p><b>Hintergrund</b><br />
Ehrenamtskarte NRW in Marsberg und Nachweis</p>
<p>Als Dank für ihr Engagement erhalten die Ehrenamtlichen Prozente bei bestimmten öffentlichen und privaten Angeboten mit der Ehrenamtskarte. Die Karte ist Wertschätzung und Würdigung, da das Ehrenamt eine wichtige Stütze der Gesellschaft ist. Alle Infos unter: <a href="https://www.marsberg.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.marsberg.de/</a></p>
<p>Der Engagementnachweis »Füreinander.Miteinander &#8211; Engagiert im Ehrenamt« wurde vom Land NRW entwickelt, damit Ehrenamtliche ihren freiwilligen Einsatz auch für ihren beruflichen Werdegang nutzen können. Der Nachweis dokumentiert fachliche und soziale Kompetenzen und bescheinigt die im Engagement erworbenen Fähigkeiten. Ehrenamtliche erhalten den Engagementnachweis direkt vom LWL.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</div>
<p>Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 19.000 Besch&auml;ftigten f&uuml;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&ouml;rderschulen, 21 Krankenh&auml;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Hilfezahler f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Er erf&uuml;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&auml;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&auml;lischen Kommunen gestaltet.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)<br />
Freiherr-vom-Stein-Platz 1<br />
48133 M&uuml;nster<br />
Telefon: +49 (251) 591-01<br />
Telefax: +49 (251) 591-3300<br />
<a href="http://www.lwl.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.lwl.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Julia Hollwedel<br />
LWL-Klinikum Marsberg<br />
Telefon: +49 (2992) 601-1303<br />
E-Mail: &#106;&#117;&#108;&#105;&#097;&#046;&#104;&#111;&#108;&#108;&#119;&#101;&#100;&#101;&#108;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-contact-item">Thorsten Fechtner<br />
 LWL-Pressestelle<br />
Telefon: +49 (251) 591-235<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/landschaftsverband-westfalen-lippe-lwl/Treffen-der-ehrenamtlichen-Mitarbeitenden/boxid/913039" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/landschaftsverband-westfalen-lippe-lwl" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/913039.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alles Klima! &#8211; Gemeinsam für die Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/05/alles-klima-gemeinsam-fuer-die-nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2022 06:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[behinderung]]></category>
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		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[museen]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
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		<category><![CDATA[region]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48133 M&#252;nster Telefon: +49 (251) 591-01 Telefax: +49 (251) 591-3300 http://www.lwl.org Weiterführende Links Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/05/alles-klima-gemeinsam-fuer-die-nachhaltigkeit/" data-wpel-link="internal">Alles Klima! &#8211; Gemeinsam für die Nachhaltigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)<br />
Freiherr-vom-Stein-Platz 1<br />
48133 M&uuml;nster<br />
Telefon: +49 (251) 591-01<br />
Telefax: +49 (251) 591-3300<br />
<a href="http://www.lwl.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.lwl.org</a></div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/landschaftsverband-westfalen-lippe-lwl/Alles-Klima-Gemeinsam-fuer-die-Nachhaltigkeit/boxid/899559" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/landschaftsverband-westfalen-lippe-lwl" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/899559.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/05/alles-klima-gemeinsam-fuer-die-nachhaltigkeit/" data-wpel-link="internal">Alles Klima! &#8211; Gemeinsam für die Nachhaltigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Traumatische Erlebnisse können starke emotionale und psychische Auswirkungen haben</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/03/traumatische-erlebnisse-koennen-starke-emotionale-und-psychische-auswirkungen-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 09:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
		<category><![CDATA[gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[hamm]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[LWL]]></category>
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		<category><![CDATA[PTBS]]></category>
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		<category><![CDATA[traumafolgestörung]]></category>
		<category><![CDATA[typ]]></category>
		<category><![CDATA[ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[weltbild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unfälle, die Erfahrung von Gewalt oder das Erleben von Krieg, wie derzeit in der Ukraine &#8211; traumatische Erlebnisse können starke emotionale und psychische Auswirkungen auf betroffene Kinder und Jugendliche haben. &#34;Ein Trauma kann das ganze Leben eines Menschen bestimmen. Das muss es aber nicht. Betroffene können lernen, sich mit dem Trauma auseinanderzusetzen, damit es den Schrecken der Vergangenheit verliert&#34;, erklärt Kathrin Steinberg, Expertin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Oberärztin an der kinder- und jugendpsychiatrischen LWL-Universitätsklinik Hamm. Was genau verstehen wir unter einem Trauma? Sprechen wir von einem psychischen Trauma, meinen wir damit eine seelische Verletzung. Die-se entsteht, wenn jemand einem bedrohlichen Ereignis oder über einen längeren Zeitraum einer extrem belastenden Situation ausgesetzt ist. Ein traumatisches Erlebnis kann die Widerstandskraft eines Menschen überfordern. Betroffene kommen mit dem Erlebten nicht zurecht. Sie fühlen sich hilflos, schutzlos und spüren eine tiefe Erschütterung. Welche Erlebnisse können bei Kindern und Jugendlichen zu einem Trauma führen? Wir unterscheiden Typ-1-Traumata und Typ-2-Traumata.Typ 1 entstehen durch ein einmaliges, meist unerwartetes Ereignis &#8211; zum Beispiel durch einen Unfall, eine Naturkatastrophe, ein Amoklauf oder einen Überfall. Kinder mit einem Typ-2-Trauma waren dagegen langanhaltend und wiederholt einer bedrohlichen Situation ausgesetzt &#8211; durch Vernachlässigung, sexuellen Missbrauch, Misshandlungen, das Leben im einem Kriegsgebiet. Hunderttausende Menschen fliehen zurzeit vor dem Krieg in der Ukraine, wurden plötzlich aus ihrem Alltag herausgerissen und mit grausamen Dingen konfrontiert &#8211; das ist extrem schwer zu verarbeiten. Betroffene müssen allerdings keine akute Lebensgefahr empfinden, um ein Trauma zu entwickeln. Auch Verluste oder andauerndes Mobbing können traumatisch sein. Für manche ist die aktuelle Corona-Pandemie eine traumatische Situation. Verspürt jedes Kind nach einem schlimmen Erlebnis eine so tiefe Erschütterung? Generell sind wir Menschen sehr robust. Nicht jedes Kind entwickelt nach einem schlimmen Erlebnis eine Traumafolgestörung. Es kommt auf die Persönlichkeit und die eigene Widerstandsfähigkeit an, ebenso wie auf die Umstände. Geht Gewalt nicht von einer fremden, sondern einer nahestehenden Person aus, wird das Weltbild noch einmal ganz anders erschüttert. Zudem wissen wir: Je häufiger ein Kind einer Traumatisierung ausgesetzt ist, desto mehr Symptomatik einer Traumafolgestörung entwickelt sich. Wie kann sich eine Traumafolgestörung äußern? Eine spezielle Form der Traumafolgeerkrankung ist die Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS. Diese kann sich dadurch äußern, dass ein Kind die traumatische Situation immer wieder erlebt, sogenannte Flashbacks hat. Oder es vermeidet bestimmte Orte, bestimmte Gefühle und entwickelt eine emotionale Taubheit. Dazu kommt das Empfinden einer ständigen Bedrohung. In Folge von schweren, andauernden Traumatisierungen kann sich auch eine komplexe PTBS entwickeln, mit schweren Beeinträchtigungen im Denken, Fühlen und Führen von sozialen Beziehungen. Generell kann traumatischer Stress allerdings jede psychische Störung zur Folge haben. Ein Trauma kann das ganze Leben eines Menschen bestimmen. Wann ist es sinnvoll, professionelle Hilfe zur Verarbeitung eines Traumas in Anspruch zu nehmen? Ich würde raten, nicht erst zu warten, bis sich eine ausgeprägte Traumafolgestörung entwickelt hat. Nach einem belastenden Vorfall sollten Eltern aufmerksam auf Veränderungen im Verhalten ihres Kindes achten. Wenn ein Kind nach einem Unfall über mehrere Wochen nicht mehr gut schläft, ist es ratsam, sich beraten zu lassen. Wie sieht eine Therapie zur Verarbeitung eines Traumas für Kinder und Jugendliche aus? Da gibt es unterschiedliche Ansätze. Zuerst geht es aber immer darum, dem Kind das zu vermitteln, was ihm durch die Traumatisierung fehlt: Sicherheit, Stabilität, Kontrolle. Die Aufgabe des Therapeuten oder der Therapeutin ist, einen verlässlichen Rahmen für das Kind zu schaffen. Dann kann gemeinsam daran gearbeitet werden, Symptome zu erkennen, Ressourcen zu aktivieren und Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln. Je nachdem, wie tief die Erschütterung ist, kann das innerhalb von zwei oder drei Sitzungen gelingen oder aber Monate, sogar Jahre dauern. Fühlt das Kind sich wieder sicher, folgt die Konfrontation, in der es darum geht, das Erlebte emotional und kognitiv zu verarbeiten. Das Kind lernt, über das Erlebte zu sprechen und sich immer wieder klar zu machen: Ich habe es überstanden, ich lebe im Hier und Jetzt. Der letzte Schritt ist dann die Annahme des Erlebten. Kann ein Kind ein Trauma je ganz überwinden? Man kann die Zeit leider nicht zurückdrehen &#8211; niemand kann ein traumatisches Erlebnis einfach aus dem eigenen Leben streichen. Kinder können aber lernen, das Trauma in ihr Leben zu integrieren, sie können lernen, damit zu leben und es somit auch überwinden. Es gibt auch Betroffene, die durch das Erlebte sogar stärker werden. Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Besch&#228;ftigten f&#252;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&#246;rderschulen, 21 Krankenh&#228;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&#246;&#223;ten deutschen Hilfezahler f&#252;r Menschen mit Behinderung. Er erf&#252;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&#252;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&#228;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&#228;lischen Kommunen gestaltet. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48133 M&#252;nster Telefon: +49 (251) 591-01 Telefax: +49 (251) 591-3300 http://www.lwl.org Ansprechpartner: Klaudia Suilmann LWL-Universit&#228;tsklinik Hamm Telefon: +49 (2381) 893-5018 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Frank Tafertshofer Leiter Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (251) 591-235 Fax: +49 (251) 591-4770 E-Mail: &#102;&#114;&#097;&#110;&#107;&#046;&#116;&#097;&#102;&#101;&#114;&#116;&#115;&#104;&#111;&#102;&#101;&#114;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Weiterführende Links Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/03/traumatische-erlebnisse-koennen-starke-emotionale-und-psychische-auswirkungen-haben/" data-wpel-link="internal">Traumatische Erlebnisse können starke emotionale und psychische Auswirkungen haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Unfälle, die Erfahrung von Gewalt oder das Erleben von Krieg, wie derzeit in der Ukraine &#8211; traumatische Erlebnisse können starke emotionale und psychische Auswirkungen auf betroffene Kinder und Jugendliche haben. &quot;Ein Trauma kann das ganze Leben eines Menschen bestimmen. Das muss es aber nicht. Betroffene können lernen, sich mit dem Trauma auseinanderzusetzen, damit es den Schrecken der Vergangenheit verliert&quot;, erklärt Kathrin Steinberg, Expertin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Oberärztin an der kinder- und jugendpsychiatrischen LWL-Universitätsklinik Hamm.</p>
<p><b>Was genau verstehen wir unter einem Trauma?</b><br />
Sprechen wir von einem psychischen Trauma, meinen wir damit eine seelische Verletzung. Die-se entsteht, wenn jemand einem bedrohlichen Ereignis oder über einen längeren Zeitraum einer extrem belastenden Situation ausgesetzt ist. Ein traumatisches Erlebnis kann die Widerstandskraft eines Menschen überfordern. Betroffene kommen mit dem Erlebten nicht zurecht. Sie fühlen sich hilflos, schutzlos und spüren eine tiefe Erschütterung.</p>
<p><b>Welche Erlebnisse können bei Kindern und Jugendlichen zu einem Trauma führen?</b><br />
Wir unterscheiden Typ-1-Traumata und Typ-2-Traumata.Typ 1 entstehen durch ein einmaliges, meist unerwartetes Ereignis &#8211; zum Beispiel durch einen Unfall, eine Naturkatastrophe, ein Amoklauf oder einen Überfall. Kinder mit einem Typ-2-Trauma waren dagegen langanhaltend und wiederholt einer bedrohlichen Situation ausgesetzt &#8211; durch Vernachlässigung, sexuellen Missbrauch, Misshandlungen, das Leben im einem Kriegsgebiet. Hunderttausende Menschen fliehen zurzeit vor dem Krieg in der Ukraine, wurden plötzlich aus ihrem Alltag herausgerissen und mit grausamen Dingen konfrontiert &#8211; das ist extrem schwer zu verarbeiten. Betroffene müssen allerdings keine akute Lebensgefahr empfinden, um ein Trauma zu entwickeln. Auch Verluste oder andauerndes Mobbing können traumatisch sein. Für manche ist die aktuelle Corona-Pandemie eine traumatische Situation.</p>
<p><b>Verspürt jedes Kind nach einem schlimmen Erlebnis eine so tiefe Erschütterung?</b><br />
Generell sind wir Menschen sehr robust. Nicht jedes Kind entwickelt nach einem schlimmen Erlebnis eine Traumafolgestörung. Es kommt auf die Persönlichkeit und die eigene Widerstandsfähigkeit an, ebenso wie auf die Umstände. Geht Gewalt nicht von einer fremden, sondern einer nahestehenden Person aus, wird das Weltbild noch einmal ganz anders erschüttert. Zudem wissen wir: Je häufiger ein Kind einer Traumatisierung ausgesetzt ist, desto mehr Symptomatik einer Traumafolgestörung entwickelt sich.</p>
<p><b>Wie kann sich eine Traumafolgestörung äußern?</b><br />
Eine spezielle Form der Traumafolgeerkrankung ist die Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS. Diese kann sich dadurch äußern, dass ein Kind die traumatische Situation immer wieder erlebt, sogenannte Flashbacks hat. Oder es vermeidet bestimmte Orte, bestimmte Gefühle und entwickelt eine emotionale Taubheit. Dazu kommt das Empfinden einer ständigen Bedrohung. In Folge von schweren, andauernden Traumatisierungen kann sich auch eine komplexe PTBS entwickeln, mit schweren Beeinträchtigungen im Denken, Fühlen und Führen von sozialen Beziehungen. Generell kann traumatischer Stress allerdings jede psychische Störung zur Folge haben. Ein Trauma kann das ganze Leben eines Menschen bestimmen.</p>
<p><b>Wann ist es sinnvoll, professionelle Hilfe zur Verarbeitung eines Traumas in Anspruch zu nehmen?</b><br />
Ich würde raten, nicht erst zu warten, bis sich eine ausgeprägte Traumafolgestörung entwickelt hat. Nach einem belastenden Vorfall sollten Eltern aufmerksam auf Veränderungen im Verhalten ihres Kindes achten. Wenn ein Kind nach einem Unfall über mehrere Wochen nicht mehr gut schläft, ist es ratsam, sich beraten zu lassen.</p>
<p><b>Wie sieht eine Therapie zur Verarbeitung eines Traumas für Kinder und Jugendliche aus?</b><br />
Da gibt es unterschiedliche Ansätze. Zuerst geht es aber immer darum, dem Kind das zu vermitteln, was ihm durch die Traumatisierung fehlt: Sicherheit, Stabilität, Kontrolle. Die Aufgabe des Therapeuten oder der Therapeutin ist, einen verlässlichen Rahmen für das Kind zu schaffen. Dann kann gemeinsam daran gearbeitet werden, Symptome zu erkennen, Ressourcen zu aktivieren und Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln. Je nachdem, wie tief die Erschütterung ist, kann das innerhalb von zwei oder drei Sitzungen gelingen oder aber Monate, sogar Jahre dauern. Fühlt das Kind sich wieder sicher, folgt die Konfrontation, in der es darum geht, das Erlebte emotional und kognitiv zu verarbeiten. Das Kind lernt, über das Erlebte zu sprechen und sich immer wieder klar zu machen: Ich habe es überstanden, ich lebe im Hier und Jetzt. Der letzte Schritt ist dann die Annahme des Erlebten.</p>
<p><b>Kann ein Kind ein Trauma je ganz überwinden?</b><br />
Man kann die Zeit leider nicht zurückdrehen &#8211; niemand kann ein traumatisches Erlebnis einfach aus dem eigenen Leben streichen. Kinder können aber lernen, das Trauma in ihr Leben zu integrieren, sie können lernen, damit zu leben und es somit auch überwinden. Es gibt auch Betroffene, die durch das Erlebte sogar stärker werden.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</div>
<p>Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Besch&auml;ftigten f&uuml;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&ouml;rderschulen, 21 Krankenh&auml;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Hilfezahler f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Er erf&uuml;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&auml;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&auml;lischen Kommunen gestaltet.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)<br />
Freiherr-vom-Stein-Platz 1<br />
48133 M&uuml;nster<br />
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Telefax: +49 (251) 591-3300<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Klaudia Suilmann<br />
LWL-Universit&auml;tsklinik Hamm<br />
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<div class="pb-contact-item">Frank Tafertshofer<br />
Leiter Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (251) 591-235<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/landschaftsverband-westfalen-lippe-lwl" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausflugstipp: WinterWanderung 16. &#8211; 19.12.2021</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2021/12/ausflugstipp-winterwanderung-16-19-12-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
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		<category><![CDATA[corona]]></category>
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		<category><![CDATA[winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Auch am kommenden Wochenende findet noch einmal die WinterWanderung statt: Hier kurz der Ausflugstipp ins LWL-Freilichtmuseum Hagen: 16. bis 19.12. , 16 bis 22 Uhr „Winter-Wanderung“. Bei dem etwa einstündigen Spaziergang in der Dämmerung und Dunkelheit erleben Sie das Freilichtmuseum von einer ungewöhnlichen Seite. Der WinterWander-Rundweg führt durch das künstlerisch beleuchtete Freilichtmuseum. An einzelnen Stationen in der winterlichen Natur werden Sie von fröhlichen und nachdenklichen Szenerien, Kunst und akustischen Stationen überrascht. Zum Abschluss der „Winter-Wanderung“ gibt es Winterliches zum Essen und Trinken in den Museumsterrassen. An der Abendkasse sind die Tickets (5 Euro für alle ab 15 Jahren) erhältlich, aber unser Tipp: Vorab online buchen! Alle Infos stehen dazu auf der Homepage (www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de) und bei Facebook. Es gelten die Vorgaben der gültigen Corona-Schutzverordnung. An der Kasse bitte den 2G-Nachweis über Genesung oder Impfung vorlegen. Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Besch&#228;ftigten f&#252;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&#246;rderschulen, 21 Krankenh&#228;user, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der gr&#246;&#223;ten deutschen Hilfezahler f&#252;r Menschen mit Behinderung. Er erf&#252;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&#252;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&#228;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&#228;lischen Kommunen gestaltet. Der LWL auf Facebook: http://www.facebook.com/LWL2.0 Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48133 M&#252;nster Telefon: +49 (251) 591-01 Telefax: +49 (251) 591-3300 http://www.lwl.org Ansprechpartner: Uta Wenning-Kuschel LWL-Freilichtmuseum Hagen Telefon: +49 (2331) 7807-113 Fax: +49 (2331) 7807-192 E-Mail: &#085;&#116;&#097;&#046;&#087;&#101;&#110;&#110;&#105;&#110;&#103;&#045;&#075;&#117;&#115;&#099;&#104;&#101;&#108;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Weiterführende Links Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/12/ausflugstipp-winterwanderung-16-19-12-2021/" data-wpel-link="internal">Ausflugstipp: WinterWanderung 16. &#8211; 19.12.2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.<br />
Auch am kommenden Wochenende findet noch einmal die WinterWanderung statt:</p>
<p>Hier kurz der Ausflugstipp ins LWL-Freilichtmuseum Hagen:</p>
<p>16. bis 19.12. , 16 bis 22 Uhr „Winter-Wanderung“.</p>
<p>Bei dem etwa einstündigen Spaziergang in der Dämmerung und Dunkelheit erleben Sie das Freilichtmuseum von einer ungewöhnlichen Seite. Der WinterWander-Rundweg führt durch das künstlerisch beleuchtete Freilichtmuseum. An einzelnen Stationen in der winterlichen Natur werden Sie von fröhlichen und nachdenklichen Szenerien, Kunst und akustischen Stationen überrascht.</p>
<p>Zum Abschluss der „Winter-Wanderung“ gibt es Winterliches zum Essen und Trinken in den Museumsterrassen.</p>
<p>An der Abendkasse sind die Tickets (5 Euro für alle ab 15 Jahren) erhältlich, aber unser Tipp: Vorab online buchen! Alle Infos stehen dazu auf der Homepage (<a href="https://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.lwl-freilichtmuseum-hagen.de%2F%3Ffbclid%3DIwAR0iNZZtCzKGeTRtEgklX05P2bMaHmCAEYXMly15dqvqOPnQNSu-7pJvtk0&amp;h=AT3QJSTvxiMfcRkxcsd0iohPxMdEnVlfARlfoqrGC3RHZF3Uccg26FbKgZThvRGOQKj_Tvb_lQojkLQsEQJA5Ct4lBRvoZDZO_sKNhfWUwun9pHVG4ra7cJvPlB_oPZpMC9S&amp;__tn__=-UK-y-R&amp;c%5b0%5d=AT0WZIZl0R1rcOHcP6-faMRs79f-x2Ce_9U86sErbA80JQsSyfH2GHaFWL93cMKkIbRWLZOIFN5kB4Vvf9GwPM6YqtgpIvpjJ8Q0GhqwUsMzlF5yI8R2u2uDDJGw0tGPE4iTTK7Sk8dWKM3PiVZ5uuQE5wDl-QFh2V6-uVGliYtZomjPv_kA-t04gCanixe-04ogpw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de</a>) und bei Facebook. Es gelten die Vorgaben der gültigen Corona-Schutzverordnung. An der Kasse bitte den 2G-Nachweis über Genesung oder Impfung vorlegen.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</div>
<p>Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Besch&auml;ftigten f&uuml;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&ouml;rderschulen, 21 Krankenh&auml;user, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Hilfezahler f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Er erf&uuml;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&auml;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&auml;lischen Kommunen gestaltet.</p>
<p>Der LWL auf Facebook:<br />
http://www.facebook.com/LWL2.0</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)<br />
Freiherr-vom-Stein-Platz 1<br />
48133 M&uuml;nster<br />
Telefon: +49 (251) 591-01<br />
Telefax: +49 (251) 591-3300<br />
<a href="http://www.lwl.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.lwl.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Uta Wenning-Kuschel<br />
LWL-Freilichtmuseum Hagen<br />
Telefon: +49 (2331) 7807-113<br />
Fax: +49 (2331) 7807-192<br />
E-Mail: &#085;&#116;&#097;&#046;&#087;&#101;&#110;&#110;&#105;&#110;&#103;&#045;&#075;&#117;&#115;&#099;&#104;&#101;&#108;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/landschaftsverband-westfalen-lippe-lwl" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/12/ausflugstipp-winterwanderung-16-19-12-2021/" data-wpel-link="internal">Ausflugstipp: WinterWanderung 16. &#8211; 19.12.2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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		<item>
		<title>Winter-Wanderung auf künstlerisch beleuchtetem Rundweg</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2021/12/winter-wanderung-auf-kuenstlerisch-beleuchtetem-rundweg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 16:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
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		<category><![CDATA[winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen besonderen Rundgang bietet das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in diesem Winter an. Im Dezember, am verlängerten 3. und 4. Adventswochenende von Donnerstag bis Sonntag (9. bis 12.12. und 16. bis 19.12.) ist das Museumsgelände von 16 bis 22 Uhr erstmals für die „Winter-Wanderung“ geöffnet. Bei dem etwa einstündigen Spaziergang in der Dämmerung und Dunkelheit erleben die Besucher:innen die Landschaft des Museums von einer ungewöhnlichen Seite. Der Winter-Wander-Rundweg führt durch ein künstlerisch beleuchtetes Freilichtmuseum. An einzelnen Stationen in der winterlichen Natur werden die Gäste von fröhlichen und nachdenklichen Szenerien und akustischen Stationen überrascht. Zum Abschluss der „Winter-Wanderung“ bieten die Museumsterrassen Winterliches zum Essen und Trinken an. An der Abendkasse sind die Tickets (5 Euro für alle ab 15 Jahren) erhältlich aber unser Tipp:  Vorab online buchen! Alle Infos stehen dazu auf der Homepage (www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de) und bei Facebook. Es gelten die Vorgaben der gültigen Corona-Schutzverordnung. Vor dem Einlass müssen Besucher:innen einen 2G-Nachweis über Genesung oder Impfung vorlegen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48133 M&#252;nster Telefon: +49 (251) 591-01 Telefax: +49 (251) 591-3300 http://www.lwl.org Ansprechpartner: Uta Wenning-Kuschel LWL-Freilichtmuseum Hagen Telefon: +49 (2331) 7807-113 Fax: +49 (2331) 7807-192 E-Mail: &#085;&#116;&#097;&#046;&#087;&#101;&#110;&#110;&#105;&#110;&#103;&#045;&#075;&#117;&#115;&#099;&#104;&#101;&#108;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Weiterführende Links Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/12/winter-wanderung-auf-kuenstlerisch-beleuchtetem-rundweg/" data-wpel-link="internal">Winter-Wanderung auf künstlerisch beleuchtetem Rundweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Einen besonderen Rundgang bietet das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in diesem Winter an. Im Dezember, am verlängerten 3. und 4. Adventswochenende von Donnerstag bis Sonntag (9. bis 12.12. und 16. bis 19.12.) ist das Museumsgelände von 16 bis 22 Uhr erstmals für die „Winter-Wanderung“ geöffnet.</p>
<p>Bei dem etwa einstündigen Spaziergang in der Dämmerung und Dunkelheit erleben die Besucher:innen die Landschaft des Museums von einer ungewöhnlichen Seite. Der Winter-Wander-Rundweg führt durch ein künstlerisch beleuchtetes Freilichtmuseum. An einzelnen Stationen in der winterlichen Natur werden die Gäste von fröhlichen und nachdenklichen Szenerien und akustischen Stationen überrascht.</p>
<p>Zum Abschluss der „Winter-Wanderung“ bieten die Museumsterrassen Winterliches zum Essen und Trinken an.</p>
<p>An der Abendkasse sind die Tickets (5 Euro für alle ab 15 Jahren) erhältlich aber unser Tipp:  Vorab online buchen! Alle Infos stehen dazu auf der Homepage (<a href="http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de</a>) und bei Facebook. Es gelten die Vorgaben der gültigen Corona-Schutzverordnung. Vor dem Einlass müssen Besucher:innen einen 2G-Nachweis über Genesung oder Impfung vorlegen.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)<br />
Freiherr-vom-Stein-Platz 1<br />
48133 M&uuml;nster<br />
Telefon: +49 (251) 591-01<br />
Telefax: +49 (251) 591-3300<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Uta Wenning-Kuschel<br />
LWL-Freilichtmuseum Hagen<br />
Telefon: +49 (2331) 7807-113<br />
Fax: +49 (2331) 7807-192<br />
E-Mail: &#085;&#116;&#097;&#046;&#087;&#101;&#110;&#110;&#105;&#110;&#103;&#045;&#075;&#117;&#115;&#099;&#104;&#101;&#108;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
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            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/12/winter-wanderung-auf-kuenstlerisch-beleuchtetem-rundweg/" data-wpel-link="internal">Winter-Wanderung auf künstlerisch beleuchtetem Rundweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sprungbrett in ein neues Leben</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2021/11/sprungbrett-in-ein-neues-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 14:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[dich]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
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		<category><![CDATA[wohnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein anzüglicher Kommentar auf Facebook, eine unangenehme Berührung im Bus, Bevormundung durch den Partner oder die Familie &#8211; Gewalt gegen Mädchen und Frauen hat viele Gesichter. Das Heilpädagogische Kinderheim des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Hamm unterstützt junge Frauen und Mädchen, die vor Gewalt in der Familie oder Zwangsheirat geschützt werden müssen. Mayla (Name zum Schutz geändert) ist seit drei Jahren im Schutzprogramm &#34;Rabea&#34;. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (25.11.) erzählt sie von ihren Erfahrungen. &#34;Es war alles vorgeschrieben: Wie du dich zu verhalten hast. Wie du dich zu kleiden hast. Wie du deine Freizeit gestaltest. Ich durfte keine eigenen Entscheidungen treffen&#34;, sagt Mayla. &#34;Ich dachte mir, wenn du nicht gehst, wirst du es immer bereuen. Das Leben hat eigentlich viel mehr zu bieten, aber du wirst es nicht sehen, weil du die ganze Zeit zu Hause bleiben musst, verheiratet wirst und Kinder bekommst.&#34; Bereits mit 16 Jahren meldet sie sich beim Jugendamt. Die endgültige Entscheidung, ihr Leben komplett hinter sich zu lassen und ganz woanders nochmal von vorne zu beginnen, trifft sie aber erst nach dem Abitur. Mit Hilfe des Jugendamtes und des LWL-Heilpädagogischen Kinderheimes bekommt Mayla eine neue Identität, doch die Anfangszeit ist schwer: &#34;Erstmal hast du Angst. Du hast die größte Angst deines Lebens. Plötzlich steht man mit allen Entscheidungen alleine da und fühlt sich auch unfassbar alleine&#34;, erzählt Mayla. &#34;Aber irgendwann fühlt man sich frei, fühlt, dass einem die ganze Welt offensteht.&#34; Orientierung und Halt findet sie für die ersten zwei Jahre in einer LWL-Wohngruppe: &#34;Ich habe mich erstmal bewusst gegen eine eigene Wohnung entschieden. Alles ist so neu und man lernt erst die eigenen Grenzen kennen. Vor allem, wenn keine Grenzen mehr gesetzt sind, muss man erstmal gucken: Wie gestalte ich meine Freizeit? Wie lange bin ich draußen? Was mache ich da überhaupt? Man ist ein bisschen hilflos. Da haben die Struktur und der Rahmen der Wohngruppe gutgetan. Das ist wie eine zweite Familie.&#34; Antje Leitheiser ist Bereichsleiterin beim LWL-Heilpädagogischen Kinderheim Hamm, Sie hat das Konzept &#34;Rabea&#34; mitentwickelt und betreut mit einem Team die Mädchen und jungen Frauen im Konfliktfall.&#34;Die Sicherheit der Mädchen steht an erster Stelle. Wir versuchen aber auch, gemeinsam so früh wie möglich wieder einen Alltag herzustellen&#34;, sagt Leitheiser. Dazu gehöre beispielsweise die Organisation des Schulbesuchs oder die Hilfe bei der Ausbildungssuche. &#34;Wir stehen den Mädchen dabei unterstützend zur Seite, aber sie sollen selbst herausfinden, was sie möchten und ihre eigenen Entscheidungen treffen.&#34; Den Kontakt zu ihren Eltern und ihren Geschwistern hat Mayla nach anderthalb Jahren das erste Mal wiederaufgenommen. Seither telefoniert sie gelegentlich mit ihrer Familie. Mehr kann sie sich zurzeit nicht vorstellen: &#34;Ich habe kein Interesse daran, in meine alte Stadt zurückzuziehen oder Kontakte von früher wieder aufzunehmen. Ich habe mir gerade ein neues Leben aufgebaut und meiner Familie dann zu sagen, wo ich bin, das wäre mir zu viel.&#34; Zu groß sei die Sorge, wieder in alte Strukturen gedrängt zu werden. Mayla genießt ihre Freiheit. Sie studiert, geht nebenbei arbeiten und wohnt seit Kurzem in ihrer eigenen Wohnung. &#34;Rabea ist zwar ein kurzer Stopp auf dem Lebensweg, aber es ist auch ein Sprungbrett gewesen. Das Programm hat mir viel geboten und hat mir die Möglichkeit gegeben, erstmal behütet und nicht komplett auf mich alleine gestellt wieder ins Leben zu finden&#34;, so Mayla. &#34;Besser hätte es nicht laufen können. Wenn ich zurückblicke, dann hatte alles einen Grund, so wie es gekommen ist. Und es hat sich total gelohnt.&#34; Hintergrund: Das Schutzkonzept &#34;Rabea&#34; Das Schutzprogramm ist im Jahr 2008 aus einer Wohngruppe für Mädchen und junge Frauen entstanden, die von Zwangsheirat oder Gewalt im Namen der Ehre bedroht waren. Antje Leitheiser, Bereichsleiterin beim LWL-Heilpädagogischen Kinderheim Hamm, entwickelte mit ihrem Team das Schutzkonzept &#34;Rabea&#34;. Seitdem stehen ständig bis zu zwei Schutzplätze für Mädchen und junge Frauen bereit, die kurzfristig die Familie verlassen müssen. Gefördert wird Rabea durch das Land NRW. Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Besch&#228;ftigten f&#252;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&#246;rderschulen, 21 Krankenh&#228;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&#246;&#223;ten deutschen Hilfezahler f&#252;r Menschen mit Behinderung. Er erf&#252;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&#252;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&#228;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&#228;lischen Kommunen gestaltet. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48133 M&#252;nster Telefon: +49 (251) 591-01 Telefax: +49 (251) 591-3300 http://www.lwl.org Ansprechpartner: Michelle Fiege LWL-Pressestelle Telefon: +49 (251) 591-5400 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Weiterführende Links Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/11/sprungbrett-in-ein-neues-leben/" data-wpel-link="internal">Sprungbrett in ein neues Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ein anzüglicher Kommentar auf Facebook, eine unangenehme Berührung im Bus, Bevormundung durch den Partner oder die Familie &#8211; Gewalt gegen Mädchen und Frauen hat viele Gesichter. Das Heilpädagogische Kinderheim des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Hamm unterstützt junge Frauen und Mädchen, die vor Gewalt in der Familie oder Zwangsheirat geschützt werden müssen. Mayla (Name zum Schutz geändert) ist seit drei Jahren im Schutzprogramm &quot;Rabea&quot;. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (25.11.) erzählt sie von ihren Erfahrungen.</p>
<p>&quot;Es war alles vorgeschrieben: Wie du dich zu verhalten hast. Wie du dich zu kleiden hast. Wie du deine Freizeit gestaltest. Ich durfte keine eigenen Entscheidungen treffen&quot;, sagt Mayla. &quot;Ich dachte mir, wenn du nicht gehst, wirst du es immer bereuen. Das Leben hat eigentlich viel mehr zu bieten, aber du wirst es nicht sehen, weil du die ganze Zeit zu Hause bleiben musst, verheiratet wirst und Kinder bekommst.&quot;</p>
<p>Bereits mit 16 Jahren meldet sie sich beim Jugendamt. Die endgültige Entscheidung, ihr Leben komplett hinter sich zu lassen und ganz woanders nochmal von vorne zu beginnen, trifft sie aber erst nach dem Abitur. Mit Hilfe des Jugendamtes und des LWL-Heilpädagogischen Kinderheimes bekommt Mayla eine neue Identität, doch die Anfangszeit ist schwer: &quot;Erstmal hast du Angst. Du hast die größte Angst deines Lebens. Plötzlich steht man mit allen Entscheidungen alleine da und fühlt sich auch unfassbar alleine&quot;, erzählt Mayla. &quot;Aber irgendwann fühlt man sich frei, fühlt, dass einem die ganze Welt offensteht.&quot;</p>
<p>Orientierung und Halt findet sie für die ersten zwei Jahre in einer LWL-Wohngruppe: &quot;Ich habe mich erstmal bewusst gegen eine eigene Wohnung entschieden. Alles ist so neu und man lernt erst die eigenen Grenzen kennen. Vor allem, wenn keine Grenzen mehr gesetzt sind, muss man erstmal gucken: Wie gestalte ich meine Freizeit? Wie lange bin ich draußen? Was mache ich da überhaupt? Man ist ein bisschen hilflos. Da haben die Struktur und der Rahmen der Wohngruppe gutgetan. Das ist wie eine zweite Familie.&quot;</p>
<p>Antje Leitheiser ist Bereichsleiterin beim LWL-Heilpädagogischen Kinderheim Hamm, Sie hat das Konzept &quot;Rabea&quot; mitentwickelt und betreut mit einem Team die Mädchen und jungen Frauen im Konfliktfall.&quot;Die Sicherheit der Mädchen steht an erster Stelle. Wir versuchen aber auch, gemeinsam so früh wie möglich wieder einen Alltag herzustellen&quot;, sagt Leitheiser. Dazu gehöre beispielsweise die Organisation des Schulbesuchs oder die Hilfe bei der Ausbildungssuche. &quot;Wir stehen den Mädchen dabei unterstützend zur Seite, aber sie sollen selbst herausfinden, was sie möchten und ihre eigenen Entscheidungen treffen.&quot;</p>
<p>Den Kontakt zu ihren Eltern und ihren Geschwistern hat Mayla nach anderthalb Jahren das erste Mal wiederaufgenommen. Seither telefoniert sie gelegentlich mit ihrer Familie. Mehr kann sie sich zurzeit nicht vorstellen: &quot;Ich habe kein Interesse daran, in meine alte Stadt zurückzuziehen oder Kontakte von früher wieder aufzunehmen. Ich habe mir gerade ein neues Leben aufgebaut und meiner Familie dann zu sagen, wo ich bin, das wäre mir zu viel.&quot; Zu groß sei die Sorge, wieder in alte Strukturen gedrängt zu werden.<br />
Mayla genießt ihre Freiheit. Sie studiert, geht nebenbei arbeiten und wohnt seit Kurzem in ihrer eigenen Wohnung. &quot;Rabea ist zwar ein kurzer Stopp auf dem Lebensweg, aber es ist auch ein Sprungbrett gewesen. Das Programm hat mir viel geboten und hat mir die Möglichkeit gegeben, erstmal behütet und nicht komplett auf mich alleine gestellt wieder ins Leben zu finden&quot;, so Mayla. &quot;Besser hätte es nicht laufen können. Wenn ich zurückblicke, dann hatte alles einen Grund, so wie es gekommen ist. Und es hat sich total gelohnt.&quot;</p>
<p><b>Hintergrund: Das Schutzkonzept &quot;Rabea&quot;</b><br />
Das Schutzprogramm ist im Jahr 2008 aus einer Wohngruppe für Mädchen und junge Frauen entstanden, die von Zwangsheirat oder Gewalt im Namen der Ehre bedroht waren. Antje Leitheiser, Bereichsleiterin beim LWL-Heilpädagogischen Kinderheim Hamm, entwickelte mit ihrem Team das Schutzkonzept &quot;Rabea&quot;. Seitdem stehen ständig bis zu zwei Schutzplätze für Mädchen und junge Frauen bereit, die kurzfristig die Familie verlassen müssen. Gefördert wird Rabea durch das Land NRW.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</div>
<p>Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Besch&auml;ftigten f&uuml;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&ouml;rderschulen, 21 Krankenh&auml;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Hilfezahler f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Er erf&uuml;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&auml;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&auml;lischen Kommunen gestaltet.</p>
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<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)<br />
Freiherr-vom-Stein-Platz 1<br />
48133 M&uuml;nster<br />
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LWL-Pressestelle<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/landschaftsverband-westfalen-lippe-lwl" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/876081.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/11/sprungbrett-in-ein-neues-leben/" data-wpel-link="internal">Sprungbrett in ein neues Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Nicht fönen sondern einfrieren&#8220;</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2021/08/nicht-foenen-sondern-einfrieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[entfeuchter]]></category>
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		<category><![CDATA[wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch das Rathaus in Leichlingen hatte es erwischt. Starkregen und Hochwasser im Juli setzte den Rathaus-Keller in der rheinischen Stadt nördlich von Köln komplett unter Wasser. Eine Spezialistin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) half bei der Rettung des Leichlinger Stadtarchivs, nachdem betroffene Archive in Westfalen-Lippe versorgt waren. &#34;Erst die Menschen, dann das Material&#34;, sagt Birgit Geller, Chef-Restauratorin beim LWL-Archivamt in Münster. Die Reihenfolge der Rettung sei ja klar bei solchen Hochwasser-Lagen. Aber Material gebe es eben reichlich, und schnell müsse es bei der Rettung von Archiven auch gehen: &#34;Je mehr Schimmel wächst, desto stärker leidet das Archivgut bis hin zum Totalverlust.&#34; Nach der Bergung von wertvollen Archivalien müsse man dem ersten Impuls widerstehen, nach dem Fön zu greifen. &#34;Eigentlich will ja jeder, dass alles wieder schnell trocken wird, doch das ist bei derartigen Mengen unmöglich. Was geborgen ist, wird gereinigt, verpackt und dann eingefroren&#34;, so Geller. Wichtig sei auch, das geborgene Material fotografisch zu dokumentieren, damit Zustand und Verbleib nachvollzogen werden könne. &#34;Das später alles zuzuordnen, wird die Archivarinnen und Archivare später noch genug Zeit kosten.&#34; &#34;Nasse oder feuchte Akten werden am besten in Stretchfolie gepackt und wie Gemüse tiefgefroren, um sie vor Schimmel und Verklebungen zu schützen&#34;, erläutert die Diplom-Restauratorin, die drei Tage an der Rettungsaktion in Leichlingen teilnahm. Auf Paletten gepackt und &#34;gestretcht&#34; kam das Archivgut in Kühlhäuser, wo es bei Temperaturen von minus 22 Grad neben Tiefkühlerbsen oder Hähnchenschnitzeln stehen kann. Irgendwann geht es dann weiter in eine Vakuum-Gefriertrocknungsanlage, wie sie auch beim LWL-Archivamt in Münster steht. Dort werden die Akten dann einem Vakuum ausgesetzt. &#34;Das Eis wird dadurch sofort gasförmig und kann abgesaugt werden, ohne dass der Schimmel eine Chance hat.&#34; Rund 1,5 Meter hoch stand das Wasser im Keller des Leichlinger Rathauses. Aus den Regalen kam das nasse Papier den Einsatzkräften entgegengequollen. Als die Stadt um Hilfe rief, ließ sich die LWL-Expertin aus Münster freistellen, um die Rettung der Akten in Leichlingen zu unterstützen. &#34;Wir haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer angeleitet, auf einem Schulhof drei Stationen für die Erstversorgung der Akten, Karten und Fotomaterialien aufgebaut und losgelegt&#34;, erzählt die 51-Jährige. Rund 100 Regalmeter an Akten, Plänen und Fotos, schätzt Geller, seien so auf Paletten in Kühlhäuser gekommen, &#34;eine tolle Leistung&#34;. Das Engagement der Helfer:innen habe sie beeindruckt. Am schwierigsten sei es gewesen, die Foto- und Filmmaterialien zu sichern. Geller: &#34;Wenn Fotos und Negative lange im Wasser gelegen haben, ist die Bildschicht stark aufgequollen. Den Schmutz kann man dann nur sehr vorsichtig abspülen. Manchmal ist es sogar unmöglich. Bei vielen Farbfotos und -negativen war das Bild bereits komplett verschwunden.&#34; Gellers Rat, auch für private Keller: &#34;Öfter in den Keller gucken, eventuell Entfeuchter aufstellen, Regale nicht direkt an die Wände stellen, das unterste Regalbrett mindestens 20 Zentimeter über dem Boden.&#34; Bei Flutkatastrophen wie im Juli helfe das natürlich auch nicht. &#34;Dann bleibt nur: was einem wirklich lieb und teuer ist, nicht im Keller lagern.&#34; Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Besch&#228;ftigten f&#252;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&#246;rderschulen, 21 Krankenh&#228;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&#246;&#223;ten deutschen Hilfezahler f&#252;r Menschen mit Behinderung. Er erf&#252;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&#252;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&#228;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&#228;lischen Kommunen gestaltet. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48133 M&#252;nster Telefon: +49 (251) 591-01 Telefax: +49 (251) 591-3300 http://www.lwl.org Ansprechpartner: Frank Tafertshofer Leiter Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (251) 591-235 Fax: +49 (251) 591-4770 E-Mail: &#102;&#114;&#097;&#110;&#107;&#046;&#116;&#097;&#102;&#101;&#114;&#116;&#115;&#104;&#111;&#102;&#101;&#114;&#064;&#108;&#119;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Weiterführende Links Originalmeldung von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Alle Meldungen von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/08/nicht-foenen-sondern-einfrieren/" data-wpel-link="internal">&#8222;Nicht fönen sondern einfrieren&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Auch das Rathaus in Leichlingen hatte es erwischt. Starkregen und Hochwasser im Juli setzte den Rathaus-Keller in der rheinischen Stadt nördlich von Köln komplett unter Wasser. Eine Spezialistin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) half bei der Rettung des Leichlinger Stadtarchivs, nachdem betroffene Archive in Westfalen-Lippe versorgt waren.</p>
<p>&quot;Erst die Menschen, dann das Material&quot;, sagt Birgit Geller, Chef-Restauratorin beim LWL-Archivamt in Münster. Die Reihenfolge der Rettung sei ja klar bei solchen Hochwasser-Lagen. Aber Material gebe es eben reichlich, und schnell müsse es bei der Rettung von Archiven auch gehen: &quot;Je mehr Schimmel wächst, desto stärker leidet das Archivgut bis hin zum Totalverlust.&quot;</p>
<p>Nach der Bergung von wertvollen Archivalien müsse man dem ersten Impuls widerstehen, nach dem Fön zu greifen. &quot;Eigentlich will ja jeder, dass alles wieder schnell trocken wird, doch das ist bei derartigen Mengen unmöglich. Was geborgen ist, wird gereinigt, verpackt und dann eingefroren&quot;, so Geller. Wichtig sei auch, das geborgene Material fotografisch zu dokumentieren, damit Zustand und Verbleib nachvollzogen werden könne. &quot;Das später alles zuzuordnen, wird die Archivarinnen und Archivare später noch genug Zeit kosten.&quot;</p>
<p>&quot;Nasse oder feuchte Akten werden am besten in Stretchfolie gepackt und wie Gemüse tiefgefroren, um sie vor Schimmel und Verklebungen zu schützen&quot;, erläutert die Diplom-Restauratorin, die drei Tage an der Rettungsaktion in Leichlingen teilnahm. Auf Paletten gepackt und &quot;gestretcht&quot; kam das Archivgut in Kühlhäuser, wo es bei Temperaturen von minus 22 Grad neben Tiefkühlerbsen oder Hähnchenschnitzeln stehen kann. Irgendwann geht es dann weiter in eine Vakuum-Gefriertrocknungsanlage, wie sie auch beim LWL-Archivamt in Münster steht. Dort werden die Akten dann einem Vakuum ausgesetzt. &quot;Das Eis wird dadurch sofort gasförmig und kann abgesaugt werden, ohne dass der Schimmel eine Chance hat.&quot;</p>
<p>Rund 1,5 Meter hoch stand das Wasser im Keller des Leichlinger Rathauses. Aus den Regalen kam das nasse Papier den Einsatzkräften entgegengequollen. Als die Stadt um Hilfe rief, ließ sich die LWL-Expertin aus Münster freistellen, um die Rettung der Akten in Leichlingen zu unterstützen. &quot;Wir haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer angeleitet, auf einem Schulhof drei Stationen für die Erstversorgung der Akten, Karten und Fotomaterialien aufgebaut und losgelegt&quot;, erzählt die 51-Jährige. Rund 100 Regalmeter an Akten, Plänen und Fotos, schätzt Geller, seien so auf Paletten in Kühlhäuser gekommen, &quot;eine tolle Leistung&quot;. Das Engagement der Helfer:innen habe sie beeindruckt.</p>
<p>Am schwierigsten sei es gewesen, die Foto- und Filmmaterialien zu sichern. Geller: &quot;Wenn Fotos und Negative lange im Wasser gelegen haben, ist die Bildschicht stark aufgequollen. Den Schmutz kann man dann nur sehr vorsichtig abspülen. Manchmal ist es sogar unmöglich. Bei vielen Farbfotos und -negativen war das Bild bereits komplett verschwunden.&quot;</p>
<p>Gellers Rat, auch für private Keller: &quot;Öfter in den Keller gucken, eventuell Entfeuchter aufstellen, Regale nicht direkt an die Wände stellen, das unterste Regalbrett mindestens 20 Zentimeter über dem Boden.&quot; Bei Flutkatastrophen wie im Juli helfe das natürlich auch nicht. &quot;Dann bleibt nur: was einem wirklich lieb und teuer ist, nicht im Keller lagern.&quot;</p></div>
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<div>Über Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</div>
<p>Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Besch&auml;ftigten f&uuml;r die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 F&ouml;rderschulen, 21 Krankenh&auml;user, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Hilfezahler f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Er erf&uuml;llt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien St&auml;dte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westf&auml;lischen Kommunen gestaltet.</p>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)<br />
Freiherr-vom-Stein-Platz 1<br />
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Leiter Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
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