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	<title>Firma Leipfinger-Bader, Autor bei MyNewsChannel</title>
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		<title>Traditionell, aber dennoch hochmodern</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 14:26:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Um dem Personalmangel vor Ort entgegenzuwirken, ließ die Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee KG insgesamt 48 möblierte Appartements und 13 Kleinwohnungen auf eigenem Grundstück errichten. Zum Einsatz kamen dabei umweltgerechte Außenwände aus holzfasergefüllten „WS08 Silvacor“-Mauerziegeln der Firmengruppe Leipfinger-Bader (Vatersdorf). In Kombination mit dem perfekt auf das hochwärmedämmende Mauerwerk abgestimmten „LB-Lüftungssystem“ entstand so eine besonders ökologische und wohngesunde Lösung für die Bewohner. Fritz Wepper, Uli Hoeneß, Philipp Lahm und seit kurzem auch Manuel Neuer nennen den Tegernsee ihr Zuhause. Mehr muss man zur aktuellen Wohnungssituation am Fuße des Wallbergs nicht sagen. Grundstücke sind dort schwer zu bekommen und falls ja, ist die Bieterskala nach oben offen. Das Errichten einer Immobilie mit anschließender Vermietung rechnet sich kaum, zumindest sollte man ein Grundstück bereits sein Eigen nennen. Dementsprechend rar sind Mietwohnungen an und rund um den Tegernsee. Zudem sind diese für Einheimische oder dort arbeitende Menschen kaum bezahlbar. In solch einem Umfeld ist es besonders für die Gastronomie und das Hotelgewerbe extrem schwer, Personal zu finden – auch wenn überdurchschnittlich hohe Löhne gezahlt werden. Um für sich und andere ortsansässige Unternehmen langfristig eine Lösung zu schaffen, entschloss sich die Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee KG, auf einem ihrer Grundstücke ein Mehrfamilien- sowie ein Bettenhaus mit Tiefgarage zu errichten. Mit der Planung einschließlich der kompletten schlüsselfertigen Ausführung wurde die im nahegelegenen Wolfratshausen ansässige Krämmel Unternehmensgruppe beauftragt, die auf eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Brauhaus zurückblicken kann. Der zeitliche Rahmen war eng gesetzt, doch solches ist man bei Krämmel gewohnt. Baubeginn war im März 2022, bezugsfertig waren die Gebäude bereits anderthalb Jahre später. Insgesamt 48 möblierte Einzimmerappartements und 13 Kleinwohnungen vereinfachen die Personalunterbringung seither deutlich. Im Regionalstil, aber hochmodern Beide Bauten sind im typischen Landhausstil der Region gehalten, die Ausstattung und die Bauweise der Gebäude sind jedoch hochmodern. So wurden beide gemäß KfW Effizienzhaus 40 EE-Standard errichtet. Energetische Features sind unter anderem eine knapp 500 Quadratmeter große Photovoltaikfläche auf den Dächern sowie eine Hybrid-Heizungsanlage, bestehend aus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer modernen Gas-Brennwertheizung. Dabei deckt die Luft-Wasser-Wärmepumpe die Grundlast des Gebäudes ab, die Gas-Brennwertheizung wird bei Bedarf zugeschaltet. Als weitere Energieeinsparmaßnahme werden ausschließlich effiziente LED-Leuchten verbaut. Wesentlich für die erfolgreiche Umsetzung der energetischen Vorgaben war auch die Wahl des Wandbaustoffes, bei dem die Planer auf den mit natürlichen Holzfasern verfüllten „WS08 Silvacor“-Mauerziegel von der Firmengruppe Leipfinger-Bader (LB) aus Vatersdorf (Niederbayern) setzten. Eine intelligente Ergänzung zu diesem Wärmedämmziegel bietet der Hersteller mit seinem neuen dezentralen LB-Lüftungssystem mit integrierten Wärmetauschern, welches bautechnisch und -physikalisch exakt auf das Ziegelsystem abgestimmt ist. Die holzfasergefüllten Silvacor-Ziegel in Kombination mit den Lüftungsbausteinen bilden die bautechnische Basis für die geforderte energetisch hochwirksame Außenfassade in monolithischer Bauweise. Ein Standard, der kein Standard ist Hochdämmendes Außenmauerwerk wird nach wie vor häufig mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ausgeführt, doch bei privat genutzten beziehungsweise später nicht veräußerten Gebäuden sind aufgeklebte EPS-Platten zunehmend seltener zu finden. Hier werden die Investitionskosten den über die Jahre auflaufenden Betriebskosten gegenübergesetzt und die scheinbar günstigere WDVS-Variante erweist sich schnell als eine Kostenfalle. Spätestens bei näherer Betrachtung der wohnbiologischen sowie ökologischen Aspekte hat sich Polystyrol gegenüber den monolithischen Außenwänden endgültig aus der Diskussion verabschiedet. Logische Konsequenz dieser Überlegungen: Die Ziegelbauweise war vom Bauherrn bereits vor der Planung vorgegeben. Für die Wahl des Wärmedämmziegels WS08 Silvacor ausschlaggebend waren – neben herausragenden energetischen Werten – besonders auch dessen ökologischer Aufbau, vor allem die Verfüllung mit nachwachsenden Nadelholzfasern, wie der bei Krämmel für das Projekt verantwortliche Architekt Marcel Reinhard betont. Umgangssprachlich wird der Silvacor-Ziegel daher auch als „massiver Holzziegel“ bezeichnet. Mit der Zielsetzung einer möglichst großen Nettowohnfläche wurde die Außenwand in einer Ziegelstärke von 425 mm ausgeführt. In Kombination mit einem 30 mm starken Wärmedämmputz sowie einem 15 mm Innenputz erreicht das Außenmauerwerk quasi als Standardausführung einen U-Wert von 0,17 W/(m2K) – ein Wert, der bei dieser Wandstärke durchaus übliche Standards übertrifft. Eine solide Basis für das Erreichen des KfW Effizienzhaus 40 EE-Standards war also bereits mit dieser Wandausführung gelegt. Ganz nebenbei werden mit diesem Konstruktionsaufbau auch hervorragende Schallschutzwerte erreicht. Zudem zeichnet sich der Silvacor-Mauerziegel durch eine hohe Druckfestigkeit fk von 2,2 (MN/m2) aus, welche einer Einstufung in die Druckfestigkeitsklasse 6 entspricht. Besser nichts dem Zufall überlassen Seit Jahrzehnten in der Diskussion: die kontrollierte Be- und Entlüftung, sei es aus bauphysikalischen oder wohnhygienischen Gründen. Ungenügende Stoßlüftungen, Fenster in Dauerkippstellung, Wäscheständer in der Wohnung sind nach wie vor an der Tagesordnung und auch in Zukunft werden die Bewohner nicht zu Bauphysikern oder Bauphysikerinnen mutieren. Dies und die Tatsache, dass bei einer Fensterlüftung Wärmeenergie ungenutzt nach außen geführt wird, zeigen, dass nur eine kontrollierte Be- und Entlüftung bauphysikalisch und energetisch perfekt funktioniert. Im besonderen Maße gilt dies für Einzimmerappartements, die besonders tagsüber häufig „unbewohnt“ sind. Für die beiden Neubauten in Tegernsee drängte sich solch eine Ausführung also förmlich auf. Hierbei die Be- und Entlüftung in die Wand zu integrieren und nicht in das Austausch-Bauelement Fenster, ist ein logischer Ansatz und: Dieses Konzept konnte mit dem neuen „LB-Lüftungssystem“ perfekt umgesetzt werden. Als „System im System“ ist mit den Lüftungselementen von Leipfinger-Bader eine hohe planerische und ausführungstechnische Sicherheit gegeben. Angeboten werden diese Komponenten als Einbaublock sowie Rollladen- oder Raffstorekasten für den Neubau. Für Sanierungen wurde ein auf Kernlochbohrungen abgestimmtes System entwickelt. Neben der Förderfähigkeit nach KfW-Kriterien überzeugte Bauherrn und Architekten besonders die smarte Luftführung über die Rollladenschlitze – eine architektonisch perfekte, absolut unsichtbare Lösung. Der unsichtbare Freund und Helfer „Licht aus, Tür zu und Kopf aus“ – so könnte man die Wohnsituation flapsig umschreiben, die sich den Bewohnern der beiden Neubauten bietet. Alle Einzelzimmerappartements und Wohneinheiten wurden mit einer Rollladenlüftung von Leipfinger-Bader ausgestattet und garantieren sowohl dem Eigentümer als auch dem Bewohner ein Sorglos-Rundumpaket. Unsichtbar in diesen speziell entwickelten Rollladenkästen integriert sind: ein leistungsstarkes Gebläse, Lüftungskanal sowie Keramikelemente für die Wärmespeicherung. Be- und entlüftet wird durch Änderung der Laufrichtung des Ventilators. Diese sogenannte Pendellüftung erfolgt im 90-Sekundentakt. Im Abluftbetrieb speichern die im Lüftungskanal integrierten Keramikelemente die in der Abluft enthaltene Wärme zwischen. Im Belüftungsmodus geben sie diese wieder an die Zuluft ab. Gut 90 Prozent der Wärme werden so wiedergewonnen und das bei einem minimalen mittleren Stromverbrauch von nur zirka 2,7 Watt. Mit einem geprüften Schallpegel von lediglich 31 dB, gemessen im Abstand von 3 Metern, ist das LB-Lüftungssystem das derzeit leiseste zertifizierte Wohnraum-Lüftungsgerät. Alle wichtigen Einstellungen, wie das An- und Ausschalten, die Wahl der Leistungsstufe zwischen Lüftungs- und Wärmerückgewinnungsbetrieb oder dem Feuchtigkeitsgrad, lassen sich über die LB-Steuerung einfach vornehmen. Alles im Lot Energetisch betrachtet kommt den Außenwänden neben dem Dach die größte Bedeutung zu. Als flächenmäßig größter Teil der Außenhülle legen die Außenwände den Grundstein eines jeden Energiekonzepts und die bei diesem Bauprojekt gewählte Ausführung war wesentlich mitentscheidend für das Erreichen des geforderten KfW-Effizienzhaus 40 EE-Standards. Der holzfasergefüllte WS08 Silvacor-Mauerziegel sowie das auf hochwärmedämmendes Mauerwerk perfekt abgestimmte LB-Lüftungssystem bilden eine bauphysikalische und energetische Gesamtlösung, die in monolithischer Bauweise ökologisch und wärmetechnisch eine Spitzenposition im Markt einnimmt. Automatik und intelligente Feuchtigkeitssteuerung sorgen für ein konstant perfektes Wohnklima und sichern zuverlässig vor Bauschäden durch Kondensationsfeuchte und Schimmelbildung. Zudem wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn gezielt Nachunternehmer aus dem Tegernseer Tal für dieses Projekt gewonnen – nicht aus Lokalpatriotismus, sondern um den ökologischen „Footprint“ maximal positiv zu gestalten. Mit Bezugsfertigstellung der beiden Häuser im Herbst 2023 hat sich die Wohnungssituation am Tegernsee nicht grundlegend geändert. Jedoch hat die Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee KG dieses Problem – zumindest für sich – langfristig entschärft. Bautafel Projekt: Errichtung eines Mehrfamilien- sowie eines Bettenhauses in Tegernsee mit insgesamt 61 Appartements bzw. Kleinwohnungen Bauherr: Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee KG, Schlossplatz 1, 83684 Tegernsee Planung: Krämmel Bauplan GmbH, 82515 Wolfratshausen Verarbeiter/ Generalunternehmer: Krämmel GmbH &#38; Co. Bauunternehmung KG, 82515 Wolfratshausen Bauzeit: März 2022 bis November 2023 Bauweise: Monolithische Ziegelbauweise ohne Zusatzdämmung Wandbaustoff: „WS08 Silvacor“-Mauerziegel (42,5 cm) gefüllt mit sortenreinen Nadelholzfasern Wohnraumlüftung: „LB-Lüftungssystem“ unsichtbar integriert im Rollladenkasten Hersteller: Firmengruppe Leipfinger-Bader, 84172 Vatersdorf, www.leipfinger-bader.de   Über die Leipfinger-Bader GmbH Die Firmengruppe Leipfinger-Bader stellt Wandbaustoffe sowie Bauprodukte f&#252;r klimafreundliches Bauen her und vertreibt diese bundesweit. F&#252;r ihre energie- und rohstoffeffiziente Produktion wurde die in Familienhand gef&#252;hrte Gruppe in den letzten Jahren vielfach geehrt. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung treibt Leipfinger-Bader zudem die Weiterentwicklung bew&#228;hrter Baustoffe im Sinne von Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz voran. Die bayerische Firmengruppe versteht sich dabei &#8211; innerhalb der gesamten deutschen Baustoffindustrie &#8211; als bundesweiter Innovationstreiber f&#252;r mehr Nachhaltigkeit am Bau. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Leipfinger-Bader GmbH Ziegeleistra&#223;e 15 84172 Vatersdorf Telefon: +49 (8762) 733-0 Telefax: +49 (8762) 733-110 http://www.leipfinger-bader.de/ Ansprechpartner: Caterina Bader Telefon: +49 (87) 627331-53 E-Mail: &#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#105;&#110;&#097;&#046;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH Alle Stories der Leipfinger-Bader GmbH Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Um dem Personalmangel vor Ort entgegenzuwirken, ließ die Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee KG insgesamt 48 möblierte Appartements und 13 Kleinwohnungen auf eigenem Grundstück errichten. Zum Einsatz kamen dabei umweltgerechte Außenwände aus holzfasergefüllten „WS08 Silvacor“-Mauerziegeln der Firmengruppe Leipfinger-Bader (Vatersdorf). In Kombination mit dem perfekt auf das hochwärmedämmende Mauerwerk abgestimmten „LB-Lüftungssystem“ entstand so eine besonders ökologische und wohngesunde Lösung für die Bewohner.</b></p>
<p>Fritz Wepper, Uli Hoeneß, Philipp Lahm und seit kurzem auch Manuel Neuer nennen den Tegernsee ihr Zuhause. Mehr muss man zur aktuellen Wohnungssituation am Fuße des Wallbergs nicht sagen. Grundstücke sind dort schwer zu bekommen und falls ja, ist die Bieterskala nach oben offen. Das Errichten einer Immobilie mit anschließender Vermietung rechnet sich kaum, zumindest sollte man ein Grundstück bereits sein Eigen nennen. Dementsprechend rar sind Mietwohnungen an und rund um den Tegernsee. Zudem sind diese für Einheimische oder dort arbeitende Menschen kaum bezahlbar. In solch einem Umfeld ist es besonders für die Gastronomie und das Hotelgewerbe extrem schwer, Personal zu finden – auch wenn überdurchschnittlich hohe Löhne gezahlt werden.</p>
<p>Um für sich und andere ortsansässige Unternehmen langfristig eine Lösung zu schaffen, entschloss sich die Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee KG, auf einem ihrer Grundstücke ein Mehrfamilien- sowie ein Bettenhaus mit Tiefgarage zu errichten. Mit der Planung einschließlich der kompletten schlüsselfertigen Ausführung wurde die im nahegelegenen Wolfratshausen ansässige Krämmel Unternehmensgruppe beauftragt, die auf eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Brauhaus zurückblicken kann. Der zeitliche Rahmen war eng gesetzt, doch solches ist man bei Krämmel gewohnt. Baubeginn war im März 2022, bezugsfertig waren die Gebäude bereits anderthalb Jahre später. Insgesamt 48 möblierte Einzimmerappartements und 13 Kleinwohnungen vereinfachen die Personalunterbringung seither deutlich.</p>
<p><b>Im Regionalstil, aber hochmodern</b></p>
<p>Beide Bauten sind im typischen Landhausstil der Region gehalten, die Ausstattung und die Bauweise der Gebäude sind jedoch hochmodern. So wurden beide gemäß KfW Effizienzhaus 40 EE-Standard errichtet. Energetische Features sind unter anderem eine knapp 500 Quadratmeter große Photovoltaikfläche auf den Dächern sowie eine Hybrid-Heizungsanlage, bestehend aus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer modernen Gas-Brennwertheizung. Dabei deckt die Luft-Wasser-Wärmepumpe die Grundlast des Gebäudes ab, die Gas-Brennwertheizung wird bei Bedarf zugeschaltet. Als weitere Energieeinsparmaßnahme werden ausschließlich effiziente LED-Leuchten verbaut.</p>
<p>Wesentlich für die erfolgreiche Umsetzung der energetischen Vorgaben war auch die Wahl des Wandbaustoffes, bei dem die Planer auf den mit natürlichen Holzfasern verfüllten „WS08 Silvacor“-Mauerziegel von der Firmengruppe Leipfinger-Bader (LB) aus Vatersdorf (Niederbayern) setzten. Eine intelligente Ergänzung zu diesem Wärmedämmziegel bietet der Hersteller mit seinem neuen dezentralen LB-Lüftungssystem mit integrierten Wärmetauschern, welches bautechnisch und -physikalisch exakt auf das Ziegelsystem abgestimmt ist. Die holzfasergefüllten Silvacor-Ziegel in Kombination mit den Lüftungsbausteinen bilden die bautechnische Basis für die geforderte energetisch hochwirksame Außenfassade in monolithischer Bauweise.</p>
<p><b>Ein Standard, der kein Standard ist</b></p>
<p>Hochdämmendes Außenmauerwerk wird nach wie vor häufig mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ausgeführt, doch bei privat genutzten beziehungsweise später nicht veräußerten Gebäuden sind aufgeklebte EPS-Platten zunehmend seltener zu finden. Hier werden die Investitionskosten den über die Jahre auflaufenden Betriebskosten gegenübergesetzt und die scheinbar günstigere WDVS-Variante erweist sich schnell als eine Kostenfalle. Spätestens bei näherer Betrachtung der wohnbiologischen sowie ökologischen Aspekte hat sich Polystyrol gegenüber den monolithischen Außenwänden endgültig aus der Diskussion verabschiedet. Logische Konsequenz dieser Überlegungen: Die Ziegelbauweise war vom Bauherrn bereits vor der Planung vorgegeben.</p>
<p>Für die Wahl des Wärmedämmziegels WS08 Silvacor ausschlaggebend waren – neben herausragenden energetischen Werten – besonders auch dessen ökologischer Aufbau, vor allem die Verfüllung mit nachwachsenden Nadelholzfasern, wie der bei Krämmel für das Projekt verantwortliche Architekt Marcel Reinhard betont. Umgangssprachlich wird der Silvacor-Ziegel daher auch als „massiver Holzziegel“ bezeichnet. Mit der Zielsetzung einer möglichst großen Nettowohnfläche wurde die Außenwand in einer Ziegelstärke von 425 mm ausgeführt. In Kombination mit einem 30 mm starken Wärmedämmputz sowie einem 15 mm Innenputz erreicht das Außenmauerwerk quasi als Standardausführung einen U-Wert von 0,17 W/(m<sup>2</sup>K) – ein Wert, der bei dieser Wandstärke durchaus übliche Standards übertrifft. Eine solide Basis für das Erreichen des KfW Effizienzhaus 40 EE-Standards war also bereits mit dieser Wandausführung gelegt. Ganz nebenbei werden mit diesem Konstruktionsaufbau auch hervorragende Schallschutzwerte erreicht. Zudem zeichnet sich der Silvacor-Mauerziegel durch eine hohe Druckfestigkeit fk von 2,2 (MN/m<sup>2</sup>) aus, welche einer Einstufung in die Druckfestigkeitsklasse 6 entspricht.</p>
<p><b>Besser nichts dem Zufall überlassen</b></p>
<p>Seit Jahrzehnten in der Diskussion: die kontrollierte Be- und Entlüftung, sei es aus bauphysikalischen oder wohnhygienischen Gründen. Ungenügende Stoßlüftungen, Fenster in Dauerkippstellung, Wäscheständer in der Wohnung sind nach wie vor an der Tagesordnung und auch in Zukunft werden die Bewohner nicht zu Bauphysikern oder Bauphysikerinnen mutieren. Dies und die Tatsache, dass bei einer Fensterlüftung Wärmeenergie ungenutzt nach außen geführt wird, zeigen, dass nur eine kontrollierte Be- und Entlüftung bauphysikalisch und energetisch perfekt funktioniert. Im besonderen Maße gilt dies für Einzimmerappartements, die besonders tagsüber häufig „unbewohnt“ sind. Für die beiden Neubauten in Tegernsee drängte sich solch eine Ausführung also förmlich auf. Hierbei die Be- und Entlüftung in die Wand zu integrieren und nicht in das Austausch-Bauelement Fenster, ist ein logischer Ansatz und: Dieses Konzept konnte mit dem neuen „LB-Lüftungssystem“ perfekt umgesetzt werden. Als „System im System“ ist mit den Lüftungselementen von Leipfinger-Bader eine hohe planerische und ausführungstechnische Sicherheit gegeben. Angeboten werden diese Komponenten als Einbaublock sowie Rollladen- oder Raffstorekasten für den Neubau. Für Sanierungen wurde ein auf Kernlochbohrungen abgestimmtes System entwickelt. Neben der Förderfähigkeit nach KfW-Kriterien überzeugte Bauherrn und Architekten besonders die smarte Luftführung über die Rollladenschlitze – eine architektonisch perfekte, absolut unsichtbare Lösung.</p>
<p><b>Der unsichtbare Freund und Helfer</b></p>
<p>„Licht aus, Tür zu und Kopf aus“ – so könnte man die Wohnsituation flapsig umschreiben, die sich den Bewohnern der beiden Neubauten bietet. Alle Einzelzimmerappartements und Wohneinheiten wurden mit einer Rollladenlüftung von Leipfinger-Bader ausgestattet und garantieren sowohl dem Eigentümer als auch dem Bewohner ein Sorglos-Rundumpaket. Unsichtbar in diesen speziell entwickelten Rollladenkästen integriert sind: ein leistungsstarkes Gebläse, Lüftungskanal sowie Keramikelemente für die Wärmespeicherung. Be- und entlüftet wird durch Änderung der Laufrichtung des Ventilators. Diese sogenannte Pendellüftung erfolgt im 90-Sekundentakt. Im Abluftbetrieb speichern die im Lüftungskanal integrierten Keramikelemente die in der Abluft enthaltene Wärme zwischen. Im Belüftungsmodus geben sie diese wieder an die Zuluft ab. Gut 90 Prozent der Wärme werden so wiedergewonnen und das bei einem minimalen mittleren Stromverbrauch von nur zirka 2,7 Watt. Mit einem geprüften Schallpegel von lediglich 31 dB, gemessen im Abstand von 3 Metern, ist das LB-Lüftungssystem das derzeit leiseste zertifizierte Wohnraum-Lüftungsgerät. Alle wichtigen Einstellungen, wie das An- und Ausschalten, die Wahl der Leistungsstufe zwischen Lüftungs- und Wärmerückgewinnungsbetrieb oder dem Feuchtigkeitsgrad, lassen sich über die LB-Steuerung einfach vornehmen.</p>
<p><b>Alles im Lot</b></p>
<p>Energetisch betrachtet kommt den Außenwänden neben dem Dach die größte Bedeutung zu. Als flächenmäßig größter Teil der Außenhülle legen die Außenwände den Grundstein eines jeden Energiekonzepts und die bei diesem Bauprojekt gewählte Ausführung war wesentlich mitentscheidend für das Erreichen des geforderten KfW-Effizienzhaus 40 EE-Standards. Der holzfasergefüllte WS08 Silvacor-Mauerziegel sowie das auf hochwärmedämmendes Mauerwerk perfekt abgestimmte LB-Lüftungssystem bilden eine bauphysikalische und energetische Gesamtlösung, die in monolithischer Bauweise ökologisch und wärmetechnisch eine Spitzenposition im Markt einnimmt. Automatik und intelligente Feuchtigkeitssteuerung sorgen für ein konstant perfektes Wohnklima und sichern zuverlässig vor Bauschäden durch Kondensationsfeuchte und Schimmelbildung. Zudem wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn gezielt Nachunternehmer aus dem Tegernseer Tal für dieses Projekt gewonnen – nicht aus Lokalpatriotismus, sondern um den ökologischen „Footprint“ maximal positiv zu gestalten. Mit Bezugsfertigstellung der beiden Häuser im Herbst 2023 hat sich die Wohnungssituation am Tegernsee nicht grundlegend geändert. Jedoch hat die Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee KG dieses Problem – zumindest für sich – langfristig entschärft.</p>
<p><b>Bautafel</b></p>
<p><b>Projekt:</b> Errichtung eines Mehrfamilien- sowie eines Bettenhauses in Tegernsee mit insgesamt 61 Appartements bzw. Kleinwohnungen<br />
<b>Bauherr:</b> Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee KG, Schlossplatz 1, 83684 Tegernsee<br />
<b>Planung:</b> Krämmel Bauplan GmbH, 82515 Wolfratshausen<br />
<b>Verarbeiter/ Generalunternehmer:</b> Krämmel GmbH &amp; Co. Bauunternehmung KG, 82515 Wolfratshausen<br />
<b>Bauzeit:</b> März 2022 bis November 2023<br />
<b>Bauweise:</b> Monolithische Ziegelbauweise ohne Zusatzdämmung<br />
<b>Wandbaustoff</b>: „WS08 Silvacor“-Mauerziegel (42,5 cm) gefüllt mit sortenreinen Nadelholzfasern<br />
<b>Wohnraumlüftung:</b> „LB-Lüftungssystem“ unsichtbar integriert im Rollladenkasten<br />
<b>Hersteller:</b> Firmengruppe Leipfinger-Bader, 84172 Vatersdorf, <a href="http://www.leipfinger-bader.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.leipfinger-bader.de</a></p>
<p> </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Leipfinger-Bader GmbH</div>
<p>Die Firmengruppe Leipfinger-Bader stellt Wandbaustoffe sowie Bauprodukte f&uuml;r klimafreundliches Bauen her und vertreibt diese bundesweit. F&uuml;r ihre energie- und rohstoffeffiziente Produktion wurde die in Familienhand gef&uuml;hrte Gruppe in den letzten Jahren vielfach geehrt. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung treibt Leipfinger-Bader zudem die Weiterentwicklung bew&auml;hrter Baustoffe im Sinne von Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz voran. Die bayerische Firmengruppe versteht sich dabei &ndash; innerhalb der gesamten deutschen Baustoffindustrie &ndash; als bundesweiter Innovationstreiber f&uuml;r mehr Nachhaltigkeit am Bau.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Leipfinger-Bader GmbH<br />
Ziegeleistra&szlig;e 15<br />
84172 Vatersdorf<br />
Telefon: +49 (8762) 733-0<br />
Telefax: +49 (8762) 733-110<br />
<a href="http://www.leipfinger-bader.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.leipfinger-bader.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Caterina Bader<br />
Telefon: +49 (87) 627331-53<br />
E-Mail: &#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#105;&#110;&#097;&#046;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/leipfinger-bader-kg/Traditionell-aber-dennoch-hochmodern/boxid/971629" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/leipfinger-bader-kg" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/971629.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/12/traditionell-aber-dennoch-hochmodern/" data-wpel-link="internal">Traditionell, aber dennoch hochmodern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Günstiges und Nachhaltiges Bauen ist möglich: Bauherreninfoabend bei Leipfinger-Bader</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/10/guenstiges-und-nachhaltiges-bauen-ist-moeglich-bauherreninfoabend-bei-leipfinger-bader/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Leipfinger-Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 10:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Leipfinger-Bader Firmengruppe lud in ihrer Unternehmenszentrale in Vatersdorf private Bauherren zu einem informativen Abend ein. Insgesamt mehr als 50 interessierte Teilnehmer erhielten an diesem Abend wertvolle Einblicke in die Baubranche. Nach einer herzlichen Begrüßung wurden den Gästen von Experten Tipps zu verschiedenen Themen gegeben: Angefangen beim allgemeinen Baufachwissen für Einsteiger über förderfähiges und energieeffizientes Bauen, den Einsatz von nachhaltigen und ökologischen Baustoffen bis hin zur Planung von Gebäuden, die auch zukünftigen Generationen gerecht werden. Besonderes Augenmerk lag auf den innovativen Produkten von Leipfinger-Bader. Die Gäste konnten beispielsweise die Vorzüge von Ziegeln live erleben und wurden über das innovative Lüftungssystem sowie den cleveren Bodenaufbau mit elektrischer Bodenheizung informiert. Der Abend klang in einer entspannten Atmosphäre aus, bei der in angeregten Gesprächen auch das Thema Finanzierung besprochen wurde. Unter dem Motto &#34;Bauen ist möglich &#8211; wenn nicht jetzt, wann dann?&#34; konnten die Teilnehmer Fragen stellen und wurden dabei kulinarisch verwöhnt. Wer diesen informativen Abend verpasst hat, sollte sich den nächsten Termin vormerken: Der nächste Bauherreninfoabend von Leipfinger-Bader wird am 20. März 2024 stattfinden. Über die Leipfinger-Bader GmbH Leipfinger-Bader ist einer der marktf&#252;hrenden Anbieter f&#252;r energieeffiziente und nachhaltige Systeml&#246;sungen am Bau und bietet Architekten, Planern und Investoren umfassende Beratungsleistung. Die Firmengruppe ist der Innovationstreiber, der auf Forschung, Entwicklung und Prozessoptimierung setzt. Zum High-End-Produktspektrum f&#252;r Neubau und Sanierung z&#228;hlen &#8211; neben massiven Mauerziegeln mit integriertem Schall- und W&#228;rmeschutz &#8211; auch Recyclingprodukte, wie zum Beispiel der aus recycelten Ziegelresten bestehende Kaltziegel. Hinzu kommen Ziegel-Fertigteile f&#252;r das serielle Bauen, intelligente L&#252;ftungssysteme, L&#246;sungen zur Dachbegr&#252;nung, Bodensysteme wie der keramische Estrichziegel, Lehmplatten und weitere Lehmprodukte f&#252;r den Innenausbau sowie vorgeh&#228;ngte hinterl&#252;ftete Keramikfassaden inklusive abgestimmter Unterkonstruktion. Die High-End-Keramik wird am Werkstandort in Weroth im Westerwald (Rheinland-Pfalz) gefertigt. Diese Region ist international bekannt f&#252;r hochwertige Ton-Rohstoffe und sorgt f&#252;r die besondere Qualit&#228;t der Fassadenkeramik. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Leipfinger-Bader GmbH Ziegeleistra&#223;e 15 84172 Vatersdorf Telefon: +49 (8762) 733-0 Telefax: +49 (8762) 733-110 http://www.leipfinger-bader.de/ Ansprechpartner: Caterina Bader Telefon: +49 (87) 627331-53 E-Mail: &#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#105;&#110;&#097;&#046;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/10/guenstiges-und-nachhaltiges-bauen-ist-moeglich-bauherreninfoabend-bei-leipfinger-bader/" data-wpel-link="internal">Günstiges und Nachhaltiges Bauen ist möglich: Bauherreninfoabend bei Leipfinger-Bader</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Leipfinger-Bader Firmengruppe lud in ihrer Unternehmenszentrale in Vatersdorf private Bauherren zu einem informativen Abend ein. Insgesamt mehr als 50 interessierte Teilnehmer erhielten an diesem Abend wertvolle Einblicke in die Baubranche.</p>
<p>Nach einer herzlichen Begrüßung wurden den Gästen von Experten Tipps zu verschiedenen Themen gegeben: Angefangen beim allgemeinen Baufachwissen für Einsteiger über förderfähiges und energieeffizientes Bauen, den Einsatz von nachhaltigen und ökologischen Baustoffen bis hin zur Planung von Gebäuden, die auch zukünftigen Generationen gerecht werden.</p>
<p>Besonderes Augenmerk lag auf den innovativen Produkten von Leipfinger-Bader. Die Gäste konnten beispielsweise die Vorzüge von Ziegeln live erleben und wurden über das innovative Lüftungssystem sowie den cleveren Bodenaufbau mit elektrischer Bodenheizung informiert.</p>
<p>Der Abend klang in einer entspannten Atmosphäre aus, bei der in angeregten Gesprächen auch das Thema Finanzierung besprochen wurde. Unter dem Motto &quot;Bauen ist möglich &#8211; wenn nicht jetzt, wann dann?&quot; konnten die Teilnehmer Fragen stellen und wurden dabei kulinarisch verwöhnt.</p>
<p>Wer diesen informativen Abend verpasst hat, sollte sich den nächsten Termin vormerken: Der nächste Bauherreninfoabend von Leipfinger-Bader wird am 20. März 2024 stattfinden.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Leipfinger-Bader GmbH</div>
<p>Leipfinger-Bader ist einer der marktf&uuml;hrenden Anbieter f&uuml;r energieeffiziente und nachhaltige Systeml&ouml;sungen am Bau und bietet Architekten, Planern und Investoren umfassende Beratungsleistung. Die Firmengruppe ist der Innovationstreiber, der auf Forschung, Entwicklung und Prozessoptimierung setzt. Zum High-End-Produktspektrum f&uuml;r Neubau und Sanierung z&auml;hlen &ndash; neben massiven Mauerziegeln mit integriertem Schall- und W&auml;rmeschutz &ndash; auch Recyclingprodukte, wie zum Beispiel der aus recycelten Ziegelresten bestehende Kaltziegel. Hinzu kommen Ziegel-Fertigteile f&uuml;r das serielle Bauen, intelligente L&uuml;ftungssysteme, L&ouml;sungen zur Dachbegr&uuml;nung, Bodensysteme wie der keramische Estrichziegel, Lehmplatten und weitere Lehmprodukte f&uuml;r den Innenausbau sowie vorgeh&auml;ngte hinterl&uuml;ftete Keramikfassaden inklusive abgestimmter Unterkonstruktion. Die High-End-Keramik wird am Werkstandort in Weroth im Westerwald (Rheinland-Pfalz) gefertigt. Diese Region ist international bekannt f&uuml;r hochwertige Ton-Rohstoffe und sorgt f&uuml;r die besondere Qualit&auml;t der Fassadenkeramik.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Leipfinger-Bader GmbH<br />
Ziegeleistra&szlig;e 15<br />
84172 Vatersdorf<br />
Telefon: +49 (8762) 733-0<br />
Telefax: +49 (8762) 733-110<br />
<a href="http://www.leipfinger-bader.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.leipfinger-bader.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Caterina Bader<br />
Telefon: +49 (87) 627331-53<br />
E-Mail: &#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#105;&#110;&#097;&#046;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/leipfinger-bader-kg/Guenstiges-und-Nachhaltiges-Bauen-ist-moeglich-Bauherreninfoabend-bei-Leipfinger-Bader/boxid/965519" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/leipfinger-bader-kg" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/965519.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Baukultur klimagerecht weiterdenken</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/10/baukultur-klimagerecht-weiterdenken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Leipfinger-Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 08:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[bader]]></category>
		<category><![CDATA[baukultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Titel „Baukultur klimagerecht weiterdenken“ veranstaltete der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e. V. jüngst seine Fachtagung in Vatersdorf im Neuen Geschichtsboden am Standort der Firma Leipfinger-Bader GmbH. Programmatisch setzte der Tag ein Zeichen, indem er Wege, Lösungen und gute Beispiele für ein klimagerechtes Weiterdenken in der Baukultur aufzeigte. So wünschte Geschäftsführer Dr. Rudolf Neumaier in seiner Begrüßung einen erfolgreichen Tag in Hinblick auf „gute Erkenntnisse und gute Inspirationen“. Hausherr Thomas Bader betonte in seinem Vortrag die Frage „Welche Lebensdauer hat das Produkt“ und verwies auf das Gebäude am Standort, welches seit 1870 viele Male zur Umnutzung umgebaut wurde. Auf besonderes Interesse stieß der Vortrag von Architekt Prof. Florian Nagler. „Wie kann man den Einsatz von Beton reduzieren, bei gleichbleibendem Schallschutz, Statik und Brandschutz? Die Lösung heißt Ziegel und Lehm“. Er stellte verschiedene Projekte vor in denen Hybridlösungen aus Ziegel, Holz und Lehm seinen Einsatz kamen. Die Produkte wurden in Zusammenarbeit mit Leipfinger-Bader entwickelt. Auch das ungebrannte Recyclingprodukt „Kaltziegel“ aus dem Hause Leipfinger-Bader kommt hier zum Einsatz. Die Fachtagung befasste sich mit zwei Themenbereichen des klimagerechten Bauens. Am Vormittag stand die Siedlungsentwicklung im Mittelpunkt. Hier ging es bei Architekt Mauritz Lüps vor allem darum „das Einfamilienhaus als großen Wunsch der Bevölkerung“ und strukturelles Merkmal der ländlichen Region zu erhalten im Neubau weiter zu ermöglichen, ohne die Folgen von Zersiedelung und Versiegelung. Der klimagerechte Umbau Einfamilienhäusern aus den 70er Jahren wurde von Architekt Stefan Kohlmeier thematisiert. Der Nachmittag befasste sich mit der Denkmalpflege, die den Erhalt und die Instandsetzung bestehender Gebäude als Zielsetzung hat. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zum Ressourcensparen und zum Erhalt der Grauen Energie. Niederbayerns Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder referierte in gewohnt lockerer und fachlich brillanter Art zur Reaktivierung denkmalgeschützter Bausubstanz und stellte Beispiele zum klimagerechten Erhalt bestehender und denkmalgeschützter Bausubstanz vor. Den Abschluss der Vortragsreihe bildete der Landshuter Architekt Markus Stenger, Preisträger der Denkmalschutzmedaille 2022 für die Sanierung eines Holzblock-Bauernhauses in Landshut. Zum Abschluss der abwechslungsreichen Fachtagung hatten die Tagungsteilnehmer die Gelegenheit, im Rahmen einer Werksführung die Ziegelherstellung sowie die innovative Produktpallette von Leipfinger-Bader kennenzulernen. Der Besuch des Heimatmuseums Der neue Geschichtsboden als weiterer Höhepunkt vor Ort rundete den Tag ab. Heimatforscher Hans Schneider hatte noch das eine oder andere über Buch und die Region zu erzählen und konnte auch über Architektur und Bauweisen von früher bis heute berichten. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Leipfinger-Bader GmbH Ziegeleistra&#223;e 15 84172 Vatersdorf Telefon: +49 (8762) 733-0 Telefax: +49 (8762) 733-110 http://www.leipfinger-bader.de/ Ansprechpartner: Caterina Bader Gesch&#228;ftsleiterin Marketing &#38; Unternehmenskommunikation / CMO Telefon: +49 (87) 62733-153 Fax: +49 (87) 62733-110 E-Mail: &#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#105;&#110;&#097;&#046;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Unter dem Titel „Baukultur klimagerecht weiterdenken“ veranstaltete der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e. V. jüngst seine Fachtagung in Vatersdorf im Neuen Geschichtsboden am Standort der Firma Leipfinger-Bader GmbH.</p>
<p>Programmatisch setzte der Tag ein Zeichen, indem er Wege, Lösungen und gute Beispiele für ein klimagerechtes Weiterdenken in der Baukultur aufzeigte. So wünschte Geschäftsführer Dr. Rudolf Neumaier in seiner Begrüßung einen erfolgreichen Tag in Hinblick auf „gute Erkenntnisse und gute Inspirationen“. Hausherr Thomas Bader betonte in seinem Vortrag die Frage „Welche Lebensdauer hat das Produkt“ und verwies auf das Gebäude am Standort, welches seit 1870 viele Male zur Umnutzung umgebaut wurde.</p>
<p>Auf besonderes Interesse stieß der Vortrag von Architekt Prof. Florian Nagler. „Wie kann man den Einsatz von Beton reduzieren, bei gleichbleibendem Schallschutz, Statik und Brandschutz? Die Lösung heißt Ziegel und Lehm“. Er stellte verschiedene Projekte vor in denen Hybridlösungen aus Ziegel, Holz und Lehm seinen Einsatz kamen. Die Produkte wurden in Zusammenarbeit mit Leipfinger-Bader entwickelt. Auch das ungebrannte Recyclingprodukt „Kaltziegel“ aus dem Hause Leipfinger-Bader kommt hier zum Einsatz.</p>
<p>Die Fachtagung befasste sich mit zwei Themenbereichen des klimagerechten Bauens. Am Vormittag stand die Siedlungsentwicklung im Mittelpunkt. Hier ging es bei Architekt Mauritz Lüps vor allem darum „das Einfamilienhaus als großen Wunsch der Bevölkerung“ und strukturelles Merkmal der ländlichen Region zu erhalten im Neubau weiter zu ermöglichen, ohne die Folgen von Zersiedelung und Versiegelung. Der klimagerechte Umbau Einfamilienhäusern aus den 70er Jahren wurde von Architekt Stefan Kohlmeier thematisiert.</p>
<p>Der Nachmittag befasste sich mit der Denkmalpflege, die den Erhalt und die Instandsetzung bestehender Gebäude als Zielsetzung hat. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zum Ressourcensparen und zum Erhalt der Grauen Energie.</p>
<p>Niederbayerns Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder referierte in gewohnt lockerer und fachlich brillanter Art zur Reaktivierung denkmalgeschützter Bausubstanz und stellte Beispiele zum klimagerechten Erhalt bestehender und denkmalgeschützter Bausubstanz vor.</p>
<p>Den Abschluss der Vortragsreihe bildete der Landshuter Architekt Markus Stenger, Preisträger der Denkmalschutzmedaille 2022 für die Sanierung eines Holzblock-Bauernhauses in Landshut.</p>
<p>Zum Abschluss der abwechslungsreichen Fachtagung hatten die Tagungsteilnehmer die Gelegenheit, im Rahmen einer Werksführung die Ziegelherstellung sowie die innovative Produktpallette von Leipfinger-Bader kennenzulernen.</p>
<p>Der Besuch des Heimatmuseums Der neue Geschichtsboden als weiterer Höhepunkt vor Ort rundete den Tag ab. Heimatforscher Hans Schneider hatte noch das eine oder andere über Buch und die Region zu erzählen und konnte auch über Architektur und Bauweisen von früher bis heute berichten.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Leipfinger-Bader GmbH<br />
Ziegeleistra&szlig;e 15<br />
84172 Vatersdorf<br />
Telefon: +49 (8762) 733-0<br />
Telefax: +49 (8762) 733-110<br />
<a href="http://www.leipfinger-bader.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.leipfinger-bader.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Caterina Bader<br />
Gesch&auml;ftsleiterin Marketing &amp; Unternehmenskommunikation / CMO<br />
Telefon: +49 (87) 62733-153<br />
Fax: +49 (87) 62733-110<br />
E-Mail: &#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#105;&#110;&#097;&#046;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101;
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/leipfinger-bader-kg/Baukultur-klimagerecht-weiterdenken/boxid/964853" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/leipfinger-bader-kg" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/964853.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/10/baukultur-klimagerecht-weiterdenken/" data-wpel-link="internal">Baukultur klimagerecht weiterdenken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bayerns Staatsministerin Scharf besichtigt Leipfinger-Bader: Nachhaltige Produktion und Innovationen im Fokus</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/09/bayerns-staatsministerin-scharf-besichtigt-leipfinger-bader-nachhaltige-produktion-und-innovationen-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Leipfinger-Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bautechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[bayerischen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit dem Erdinger Kreisrat und Kreishandwerksmeister Rudolf Waxenberger und Yves Knoll, Geschäftsführer Bayerischer Ziegelindustrie-Verband e. V.  besuchte die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Ulrike Scharf, MdL, den Leipfinger-Bader Hauptsitz in Vatersdorf. Im Mittelpunkt des intensiven und kritischen Austauschs mit Inhaber Thomas Bader standen die aktuell fatalen Entwicklungen im Bereich der Wirtschaft insbesondere in der Bauwirtschaft, die von Rückgängen von mehr als 40 % betroffen ist. „Das in fünfter Generation geführte Familienunternehmen sieht sich erstmals in der Firmengeschichte von politischen Rahmenbedingungen betroffen, die geradezu zerstörerisch auf die Wirtschaft wirken“, so Thomas Bader, „und vernichtende Auswirkungen nicht nur in der Baubranche haben“. Zum ersten Mal in den Firmengeschichte sieht man sich gezwungen Kurzarbeit einzuführen und die Produktion ab November in vier von fünf Werken auf Stillstand zurückzuführen. &#34;Die Baustoffhersteller stehen am Anfang der Wertschöpfungskette Bau“, so Thomas Bader, „ihre Arbeit ist entscheidend für die Qualität und Nachhaltigkeit von Bauprojekten. Wir brauchen dringend die Unterstützung der Politik, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Branche zu verbessern und den Wohnungsbau anzukurbeln. Die Baustoffhersteller sind bereit, in innovative Technologien zu investieren, um einen Beitrag zur Energiewende und zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu leisten.&#34; Herr Knoll betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Instruments der Kurzarbeit für die Ziegelindustrie. &#34;Wir brauchen hier dringend die Unterstützung der Arbeitsagenturen. Sonst gehen Arbeitsplätze dauerhaft verloren.“ Die Staatsministerin betonte, dass Kurzarbeit wichtig sei, um die Baubranche durch die Krise zu führen und in Zukunft den dringend benötigten Wohnraum schaffen zu können. &#34;Kurzarbeit ist ein wichtiges Instrument, das wir dort nutzen müssen, wo es notwendig ist.&#34; Thomas Bader betonte wie massiv die Auswirkungen der Verunsicherung im Bereich Haus- und Wohnungsbau. Der Einbruch der Baukonjunktur werde sich im Laufe des Jahres auch auf die Folgegewerke auswirken und bald auf andere Wirtschaftsbereiche übergreifen. Die Folgen in der Region seien unkalkulierbar, wenn die Politik nicht endlich gegensteuere. Hier sei auch die Ministerin in der Verantwortung da wirtschaftliche Einbrüche immer immense Einschnitte und Belastung im Sozialen zur Folge haben. Die Ministerin sei hier in der Pflicht, denn die Folgen der Wohnungsnot seien bereits in der Gesellschaft zu spüren und eine schwache Wirtschaft bedeute Kürzungen im sozialen Bereich. Während einer Betriebs- und Produktionsführung konnte sich die Ministerin in Vatersdorf, stellvertretend für alle vier Standorte, über die innovative und nachhaltige Fertigung informieren. Der Ton und Lehm aus den Werksnahen Gruben wird oberflächennah und schonend abgebaut. Nach dem Abbau werden die Gruben rekultiviert und damit der Natur als Biotop oder landwirtschaftlich nutzbare Fläche zurückgegeben. Häufig sind die der Natur zurückgegebenen Flächen nach Beendigung des Tonabbaus sogar ökologisch wertvoller als vorher.Am Standort Vatersdorf kommen zwei Drittel des heimischen Rohstoffs kommen aus dem Landkreis Erding. Das Unternehmen denkt auch hier nachhaltig und hat Genehmigungen erwirkt, um Aushub aus Baustellen als Rohstoff annehmen zu dürfen.  Der Aushub wird so in den Produktionsprozess integriert, anstatt ihn zu deponieren. Das schont Ressourcen. Gerade erst wurde Leipfinger-Bader mit dem Ressourceneffizienzpreis des bayerischen Umweltministeriums ausgezeichnet, dennoch konzentrieren sich Fördermaßnahmen und politischen Statements fast ausschließlich auf Holz. &#34;Wichtig ist&#34;, so Herr Knoll vom Ziegelverband, &#34;dass wir nicht den einen Baustoff gegen den anderen ausspielen, sondern materialoffen in die Nachhaltigkeitsdiskussion gehen&#34;. So sei beispielsweise der Holzanteil in einem Haus, das mit dem mit Holzwolle gefüllten Silvacor-Ziegel erbaut wurde bei einer Wandstärke von 36 cm höher als in einem Holz-Hybrid-Bau. Ein gelungenes Beispiel für das Zusammenwirken der Baustoffe zum Wohle der Nachhaltigkeit am Bau. Trotzdem wird der Silvacor-Ziegel in der Holzbauinitiative nicht erwähnt. Es bedarf daher dringend eines Umdenkens hin zur technologie- und materialoffenen Diskussion. Unsicherheiten müssen beseitigt und der Wohnungsbau entweder einfacher, deutlich weniger reglementiert und vor allem günstiger werden oder die Förderung muss an die gesetzlichen, insbesondere energetischen Anforderungen angepasst werden. Am besten beides und das schnell   Die Bundesregierung hat auf dem Wohngipfel am 25.09.2023 einen 14-Punkte-Plan angekündigt, als Versuch die Immobilien- und Bauwirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Unter anderem sollen von 2022 bis 2027 insgesamt 18,15 Milliarden Euro Fördergelder zur Verfügung gestellt werden. Damit wird die bisherige jährliche Fördersumme lediglich aber nur auf 3 Jahre fortgeschrieben. Der Einzige der 14 Punkte, der nach der Einschätzung von Thomas Bader zu mehr Wohnungsbau führen kann, ist die Verbesserung der KfW-Förderprogramme für Klimafreundlichen Neubau (KFN) und Wohneigentum für Familien (WEF). Wichtig wäre eine eigenkapitalersetzende Förderung in Form eines echten Förderzuschusses. Das unterstützt junge Familien in der Finanzierung ihres Eigenheimes. Davon profitiert auch der Staat, denn für jeden Euro den er in den Bau investiert bekommt der Staat das Vierfache an Steuern und Abgaben zurück. Ausdrücklich begrüßt der Unternehmer die Änderungen der Musterbauordnung und der Länderbauordnungen zur Förderung des Gebäudetyps E. „Als Innovationstreiber am Markt forschen wir seit Jahren nach Lösungen und Produkten, mit denen man kostengünstig, effizient und nachhaltig bauen kann.“ Im Jahr 2020 wurde in Puttenhausen (Mainburg) die bundesweit erste Recyclinganlage für Ziegel gebaut. Mit dem weltweit ersten Recyclingziegel, dem ungebrannten Kalksandstein, befindet sich das Unternehmen am Standort Pfeffenhausen (Landshut) in der Fertigung. Besonderes Interesse zeigte Staatsministerin Scharf an dem Null-Emissions-Haus in Gräfelfing. Bei diesem Objekt macht das monolithische Ziegelmauerwerk von Leipfinger-Bader und ein ausgeklügeltes Lüftungskonzept den Einbau einer Heizung und von Haustechniküberflüssig. „Unsere Systemlösungen für den Bau des Mauerwerks sind wahre Gamechanger in Hinblick auf das Energieeinsparungspotential“, so Thomas Bader. Energie, die nicht benötigt wird, ist die beste Energie. Zur Erwärmung der Büroräume dienen ausschließlich natürliche Quellen wie Körperwärme und technische Gegenstände wie Lampen und PCs. Ihre Abwärme wird in den massiven Ziegelwänden zwischengespeichert und zeitverzögert an den Innenraum abgegeben. Diese Art der Abwärme ist ausreichend, um eine ganzjährig angenehme Raumtemperatur von 22 bis 26 Grad Celsius zu erreichen. So ist nachhaltiges und günstiges Bauen (Baukosten: 1.300 €/qm) auch und besonders für den Staat bei der Erstellung von Verwaltungsgebäuden möglich. „Der nächste Schritt ist, dieses Konzept auf den Wohnbau zu übertragen. An dieser Herausforderung arbeiten wir gerade mit unseren Partnern zusammen. Dramatisch ist dabei nur, dass ein solches Gebäude ohne Heizung nicht förderfähig ist. Denn die Fördervorgaben der Bundesregierung verlangen den Einbau einer nachhaltigen Heizung – ein Gebäude ohne Heizung gibt es in den Köpfen in Berlin nicht.“ so Thomas Bader. Über die Leipfinger-Bader GmbH Leipfinger-Bader ist einer der marktf&#252;hrenden Anbieter f&#252;r energieeffiziente und nachhaltige Systeml&#246;sungen am Bau und bietet Architekten, Planern und Investoren umfassende Beratungsleistung. Die Firmengruppe ist der Innovationstreiber, der auf Forschung, Entwicklung und Prozessoptimierung setzt. Zum High-End-Produktspektrum f&#252;r Neubau und Sanierung z&#228;hlen &#8211; neben massiven Mauerziegeln mit integriertem Schall- und W&#228;rmeschutz &#8211; auch Recyclingprodukte, wie zum Beispiel der aus recycelten Ziegelresten bestehende Kaltziegel. Hinzu kommen Ziegel-Fertigteile f&#252;r das serielle Bauen, intelligente L&#252;ftungssysteme, L&#246;sungen zur Dachbegr&#252;nung, Bodensysteme wie der keramische Estrichziegel, Lehmplatten und weitere Lehmprodukte f&#252;r den Innenausbau sowie vorgeh&#228;ngte hinterl&#252;ftete Keramikfassaden inklusive abgestimmter Unterkonstruktion. Die High-End-Keramik wird am Werkstandort in Weroth im Westerwald (Rheinland-Pfalz) gefertigt. Diese Region ist international bekannt f&#252;r hochwertige Ton-Rohstoffe und sorgt f&#252;r die besondere Qualit&#228;t der Fassadenkeramik. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Leipfinger-Bader GmbH Ziegeleistra&#223;e 15 84172 Vatersdorf Telefon: +49 (8762) 733-0 Telefax: +49 (8762) 733-110 http://www.leipfinger-bader.de/ Ansprechpartner: Caterina Bader Telefon: +49 (87) 627331-53 E-Mail: &#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#105;&#110;&#097;&#046;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/09/bayerns-staatsministerin-scharf-besichtigt-leipfinger-bader-nachhaltige-produktion-und-innovationen-im-fokus/" data-wpel-link="internal">Bayerns Staatsministerin Scharf besichtigt Leipfinger-Bader: Nachhaltige Produktion und Innovationen im Fokus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Gemeinsam mit dem Erdinger Kreisrat und Kreishandwerksmeister Rudolf Waxenberger und Yves Knoll, Geschäftsführer Bayerischer Ziegelindustrie-Verband e. V.  besuchte die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Ulrike Scharf, MdL, den Leipfinger-Bader Hauptsitz in Vatersdorf.</p>
<p>Im Mittelpunkt des intensiven und kritischen Austauschs mit Inhaber Thomas Bader standen die aktuell fatalen Entwicklungen im Bereich der Wirtschaft insbesondere in der Bauwirtschaft, die von Rückgängen von mehr als 40 % betroffen ist. „Das in fünfter Generation geführte Familienunternehmen sieht sich erstmals in der Firmengeschichte von politischen Rahmenbedingungen betroffen, die geradezu zerstörerisch auf die Wirtschaft wirken“, so Thomas Bader, „und vernichtende Auswirkungen nicht nur in der Baubranche haben“. Zum ersten Mal in den Firmengeschichte sieht man sich gezwungen Kurzarbeit einzuführen und die Produktion ab November in vier von fünf Werken auf Stillstand zurückzuführen. &quot;Die Baustoffhersteller stehen am Anfang der Wertschöpfungskette Bau“, so Thomas Bader, „ihre Arbeit ist entscheidend für die Qualität und Nachhaltigkeit von Bauprojekten. Wir brauchen dringend die Unterstützung der Politik, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Branche zu verbessern und den Wohnungsbau anzukurbeln. Die Baustoffhersteller sind bereit, in innovative Technologien zu investieren, um einen Beitrag zur Energiewende und zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu leisten.&quot; Herr Knoll betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Instruments der Kurzarbeit für die Ziegelindustrie. &quot;Wir brauchen hier dringend die Unterstützung der Arbeitsagenturen. Sonst gehen Arbeitsplätze dauerhaft verloren.“ Die Staatsministerin betonte, dass Kurzarbeit wichtig sei, um die Baubranche durch die Krise zu führen und in Zukunft den dringend benötigten Wohnraum schaffen zu können. &quot;Kurzarbeit ist ein wichtiges Instrument, das wir dort nutzen müssen, wo es notwendig ist.&quot;</p>
<p>Thomas Bader betonte wie massiv die Auswirkungen der Verunsicherung im Bereich Haus- und Wohnungsbau. Der Einbruch der Baukonjunktur werde sich im Laufe des Jahres auch auf die Folgegewerke auswirken und bald auf andere Wirtschaftsbereiche übergreifen. Die Folgen in der Region seien unkalkulierbar, wenn die Politik nicht endlich gegensteuere. Hier sei auch die Ministerin in der Verantwortung da wirtschaftliche Einbrüche immer immense Einschnitte und Belastung im Sozialen zur Folge haben. Die Ministerin sei hier in der Pflicht, denn die Folgen der Wohnungsnot seien bereits in der Gesellschaft zu spüren und eine schwache Wirtschaft bedeute Kürzungen im sozialen Bereich.</p>
<p>Während einer Betriebs- und Produktionsführung konnte sich die Ministerin in Vatersdorf, stellvertretend für alle vier Standorte, über die innovative und nachhaltige Fertigung informieren. Der Ton und Lehm aus den Werksnahen Gruben wird oberflächennah und schonend abgebaut. Nach dem Abbau werden die Gruben rekultiviert und damit der Natur als Biotop oder landwirtschaftlich nutzbare Fläche zurückgegeben. Häufig sind die der Natur zurückgegebenen Flächen nach Beendigung des Tonabbaus sogar ökologisch wertvoller als vorher.Am Standort Vatersdorf kommen zwei Drittel des heimischen Rohstoffs kommen aus dem Landkreis Erding. Das Unternehmen denkt auch hier nachhaltig und hat Genehmigungen erwirkt, um Aushub aus Baustellen als Rohstoff annehmen zu dürfen.  Der Aushub wird so in den Produktionsprozess integriert, anstatt ihn zu deponieren. Das schont Ressourcen.</p>
<p>Gerade erst wurde Leipfinger-Bader mit dem Ressourceneffizienzpreis des bayerischen Umweltministeriums ausgezeichnet, dennoch konzentrieren sich Fördermaßnahmen und politischen Statements fast ausschließlich auf Holz. &quot;Wichtig ist&quot;, so Herr Knoll vom Ziegelverband, &quot;dass wir nicht den einen Baustoff gegen den anderen ausspielen, sondern materialoffen in die Nachhaltigkeitsdiskussion gehen&quot;. So sei beispielsweise der Holzanteil in einem Haus, das mit dem mit Holzwolle gefüllten Silvacor-Ziegel erbaut wurde bei einer Wandstärke von 36 cm höher als in einem Holz-Hybrid-Bau. Ein gelungenes Beispiel für das Zusammenwirken der Baustoffe zum Wohle der Nachhaltigkeit am Bau. Trotzdem wird der Silvacor-Ziegel in der Holzbauinitiative nicht erwähnt.</p>
<p>Es bedarf daher dringend eines Umdenkens hin zur technologie- und materialoffenen Diskussion. Unsicherheiten müssen beseitigt und der Wohnungsbau entweder einfacher, deutlich weniger reglementiert und vor allem günstiger werden oder die Förderung muss an die gesetzlichen, insbesondere energetischen Anforderungen angepasst werden. Am besten beides und das schnell  </p>
<p>Die Bundesregierung hat auf dem Wohngipfel am 25.09.2023 einen 14-Punkte-Plan angekündigt, als Versuch die Immobilien- und Bauwirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Unter anderem sollen von 2022 bis 2027 insgesamt 18,15 Milliarden Euro Fördergelder zur Verfügung gestellt werden. Damit wird die bisherige jährliche Fördersumme lediglich aber nur auf 3 Jahre fortgeschrieben. Der Einzige der 14 Punkte, der nach der Einschätzung von Thomas Bader zu mehr Wohnungsbau führen kann, ist die Verbesserung der KfW-Förderprogramme für Klimafreundlichen Neubau (KFN) und Wohneigentum für Familien (WEF). Wichtig wäre eine eigenkapitalersetzende Förderung in Form eines echten Förderzuschusses. Das unterstützt junge Familien in der Finanzierung ihres Eigenheimes. Davon profitiert auch der Staat, denn für jeden Euro den er in den Bau investiert bekommt der Staat das Vierfache an Steuern und Abgaben zurück.</p>
<p>Ausdrücklich begrüßt der Unternehmer die Änderungen der Musterbauordnung und der Länderbauordnungen zur Förderung des Gebäudetyps E. „Als Innovationstreiber am Markt forschen wir seit Jahren nach Lösungen und Produkten, mit denen man kostengünstig, effizient und nachhaltig bauen kann.“ Im Jahr 2020 wurde in Puttenhausen (Mainburg) die bundesweit erste Recyclinganlage für Ziegel gebaut. Mit dem weltweit ersten Recyclingziegel, dem ungebrannten Kalksandstein, befindet sich das Unternehmen am Standort Pfeffenhausen (Landshut) in der Fertigung. Besonderes Interesse zeigte Staatsministerin Scharf an dem Null-Emissions-Haus in Gräfelfing. Bei diesem Objekt macht das monolithische Ziegelmauerwerk von Leipfinger-Bader und ein ausgeklügeltes Lüftungskonzept den Einbau einer Heizung und von Haustechniküberflüssig. „Unsere Systemlösungen für den Bau des Mauerwerks sind wahre Gamechanger in Hinblick auf das Energieeinsparungspotential“, so Thomas Bader. Energie, die nicht benötigt wird, ist die beste Energie.</p>
<p>Zur Erwärmung der Büroräume dienen ausschließlich natürliche Quellen wie Körperwärme und technische Gegenstände wie Lampen und PCs. Ihre Abwärme wird in den massiven Ziegelwänden zwischengespeichert und zeitverzögert an den Innenraum abgegeben. Diese Art der Abwärme ist ausreichend, um eine ganzjährig angenehme Raumtemperatur von 22 bis 26 Grad Celsius zu erreichen. So ist nachhaltiges und günstiges Bauen (Baukosten: 1.300 €/qm) auch und besonders für den Staat bei der Erstellung von Verwaltungsgebäuden möglich. „Der nächste Schritt ist, dieses Konzept auf den Wohnbau zu übertragen. An dieser Herausforderung arbeiten wir gerade mit unseren Partnern zusammen. Dramatisch ist dabei nur, dass ein solches Gebäude ohne Heizung nicht förderfähig ist. Denn die Fördervorgaben der Bundesregierung verlangen den Einbau einer nachhaltigen Heizung – ein Gebäude ohne Heizung gibt es in den Köpfen in Berlin nicht.“ so Thomas Bader.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Leipfinger-Bader GmbH</div>
<p>Leipfinger-Bader ist einer der marktf&uuml;hrenden Anbieter f&uuml;r energieeffiziente und nachhaltige Systeml&ouml;sungen am Bau und bietet Architekten, Planern und Investoren umfassende Beratungsleistung. Die Firmengruppe ist der Innovationstreiber, der auf Forschung, Entwicklung und Prozessoptimierung setzt. Zum High-End-Produktspektrum f&uuml;r Neubau und Sanierung z&auml;hlen &ndash; neben massiven Mauerziegeln mit integriertem Schall- und W&auml;rmeschutz &ndash; auch Recyclingprodukte, wie zum Beispiel der aus recycelten Ziegelresten bestehende Kaltziegel. Hinzu kommen Ziegel-Fertigteile f&uuml;r das serielle Bauen, intelligente L&uuml;ftungssysteme, L&ouml;sungen zur Dachbegr&uuml;nung, Bodensysteme wie der keramische Estrichziegel, Lehmplatten und weitere Lehmprodukte f&uuml;r den Innenausbau sowie vorgeh&auml;ngte hinterl&uuml;ftete Keramikfassaden inklusive abgestimmter Unterkonstruktion. Die High-End-Keramik wird am Werkstandort in Weroth im Westerwald (Rheinland-Pfalz) gefertigt. Diese Region ist international bekannt f&uuml;r hochwertige Ton-Rohstoffe und sorgt f&uuml;r die besondere Qualit&auml;t der Fassadenkeramik.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Leipfinger-Bader GmbH<br />
Ziegeleistra&szlig;e 15<br />
84172 Vatersdorf<br />
Telefon: +49 (8762) 733-0<br />
Telefax: +49 (8762) 733-110<br />
<a href="http://www.leipfinger-bader.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.leipfinger-bader.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Caterina Bader<br />
Telefon: +49 (87) 627331-53<br />
E-Mail: &#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#105;&#110;&#097;&#046;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/leipfinger-bader-kg/Bayerns-Staatsministerin-Scharf-besichtigt-Leipfinger-Bader-Nachhaltige-Produktion-und-Innovationen-im-Fokus/boxid/1174187" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/leipfinger-bader-kg" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---23/1174187.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/09/bayerns-staatsministerin-scharf-besichtigt-leipfinger-bader-nachhaltige-produktion-und-innovationen-im-fokus/" data-wpel-link="internal">Bayerns Staatsministerin Scharf besichtigt Leipfinger-Bader: Nachhaltige Produktion und Innovationen im Fokus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Preiswert hochwertigen Wohnraum geschaffen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/09/preiswert-hochwertigen-wohnraum-geschaffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Leipfinger-Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 12:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[bader]]></category>
		<category><![CDATA[coriso]]></category>
		<category><![CDATA[GBR]]></category>
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		<category><![CDATA[wdvs]]></category>
		<category><![CDATA[wohnungen]]></category>
		<category><![CDATA[ziegel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/09/preiswert-hochwertigen-wohnraum-geschaffen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Energieeinsparend und umweltgerecht Wohnraum zu schaffen, ist in den kommenden Jahren eine zentrale Herausforderung für alle Baubeteiligten. Ein auch wirtschaftlich gelungenes Beispiel stellt das im Sommer 2021 fertiggestellte, monolithische Mehrfamilienwohnhaus im mittelfränkischen Uffenheim dar. Bauherrin und Architektin Daniela Rupsch vertraute dabei mit dem gefüllten „W07 Coriso“-Mauerziegel auf einen hochwärmedämmenden Außenwandbaustoff für die Gebäudehülle. Dieser trägt – zusammen mit Ergänzungssteinen für eine wärmebrückenfreie Konstruktion – wesentlich zum angestrebten KfW-Energieeffizienzhausstandard 40 bei. Für gesundes Raumklima sorgt zudem das „unsichtbar“ in den Rollladenkästen integrierte Lüftungssystem. Ob bei der Auswahl des Wandbaustoffes, der Reduzierung von Wärmebrücken oder der dezentralen Wohnraumlüftung: In allen Feldern konnte die Architektin auf fachkundige Beratung und Produkte von Leipfinger-Bader zurückgreifen.  Der Wohnungsbau bot vor drei Jahren für mutige Investoren dank KfW-Förderung und niedriger Kreditzinsen noch relativ gute Bedingungen, während die staatlichen Wohnungsbauprogramme eher uninteressant waren. Für Bauherrin, Architektin und Stadtplanerin Daniela Rupsch war die erzielbare Rendite aber im Jahr 2020 nicht der zentrale Grund für den Bau eines Mehrfamilienwohnhauses: „Wir wollten angesichts der zunehmenden Wohnungsnot einen Beitrag zu einem preisgünstigen und trotzdem hochwertigen Wohnungsbau leisten. Dabei sollte ein energetisch zukunftsweisendes Wohngebäude entstehen, deren zwölf Mietwohnungen sich auch Normalverdiener im ländlichen Raum leisten können.“ Am nördlichen Ortsrand ihres Heimatortes Uffenheim, einer Kleinstadt mit rund 6.600 Einwohnern, plante Rupsch in einem Neubaugebiet ein kompaktes dreistöckiges Gebäude mit flach geneigtem Walmdach, in dem die Kellerersatzräume untergebracht sind. Bis auf die großzügigen, vorgestellten Balkone und Fassadenbekleidungen wurde auf architektonische Spielereien kein Wert gelegt und eine klare Architektursprache gewählt. Ihr Credo lautete, dass Wohnkomfort durch eine durchdachte Gebäudekonzeption, vorteilhafte Grundrisse, viel Licht und hochwertige Baumaterialien erreicht wird. So wurde aus wirtschaftlichen Gründen unter anderem bewusst auf eine Unterkellerung verzichtet und die Heiztechnikzentrale zusammen mit der Abstellmöglichkeit für Fahrräder und Mülltonnen in einem Nebengebäude angeordnet. Für hohe Wohngesundheit sorgt zudem ein „unsichtbar“ in die Rollladenkästen integriertes dezentrales Lüftungssystem, das in den Räumen eine umweltfreundliche und leistungsstarke Form von Zu- und Abluft schafft. Wohnraum für alle Altersgruppen Die Tendenz zur Kleinfamilie sowie Pärchen und Single-Haushalten ist mittlerweile auch im eher ländlich geprägten Mittelfranken angekommen. Die Wohnungsgrößen der jeweils vier Wohneinheiten pro Geschoss reichten deshalb von 54,55 Quadratmeter bis maximal 90,55 Quadratmeter, wobei auch an Familien mit mehreren Kindern gedacht wurde. „Entscheidendes Kriterium war für mich, dass alle Altersgruppen die Räumlichkeiten und das direkte Wohnumfeld für die jeweilige Lebensphase als wohnbehaglich empfinden“, erklärt Rupsch. Die Wohnungen wurden deshalb so ausgestattet, dass sich generationenübergreifend Jung und Alt in ihnen wohl fühlen können. Natürlich gehörte dazu für jede Wohneinheit eine großzügige Terrasse oder ein Balkon. Barrierefreies Wohnen in allen Ebenen nach DIN 18040–2 und eine Aufzuganlage rundeten das Konzept ab. Die Ansprüche von Rupsch an zeitgemäßen Wohnungsbau drückte sich auch in der Festlegung des Wandbaustoffes aus. Er sollte monolithisch, kostengünstig, dauerhaft energiesparend und umweltschonend sein. Hier fand sie nach Beratung durch Leipfinger-Bader exakt, was sie suchte: „Der gewählte W07 Coriso-Mauerziegel, der für seine hohe Wärmedämmung kein WDVS benötigt und zudem zügig zu vermauern ist, entsprach ganz meinen Wünschen. Er bot sowohl ökologisch wie auch bauphysikalisch und wirtschaftlich die optimale Lösung“, betont die Architektin. Mit lediglich 36,5 cm Mauerwerksstärke und einem niedrigen U-Wert der beidseitig verputzten Außenwand von nur 0,18 W/m²K trug der Mauerziegel (Zulassung Z.17.1-1056) maßgeblich zum angestrebten Energieeffizienzhausstandard 40 bei und verkleinerte dabei nicht die Wohnflächen. Grund für die exzellente Wärmedämmung des Coriso-Ziegels ist seine mineralische Dämmstoff-Füllung (Wärmeleitzahl 0,07 W/mK) aus natürlichem Basalt, die ohne chemische Zusätze auskommt und deshalb problemlos recycelbar ist. Der W07 Coriso knüpft zudem an schon traditionelle Vorteile der Ziegelbauweise an: So ist er beispielsweise in die Baustoffklasse A1 („nicht brennbar“) eingeordnet. Aufgrund seiner Massivität und Kapillarstruktur fungiert der Coriso-Ziegel zudem als temporärer Zwischenspeicher,  mit einer Hitze und Raumfeuchte ausgleichenden Wirkung. Besonders detaillierter Energiesparnachweis Daniela Rupsch ist selbst ausgebildete Energieberaterin und kennt die Bedeutung von hoher Energieeinsparung für zukunftsorientiertes Bauen. Angesichts des angestrebten Energieeffizienzhausstandards 40 kam es wegen der in Anspruch genommenen KfW-Förderung bei diesem Projekt auf ein ausgeklügeltes Gebäudetechnikkonzept mit Pelletheizungsanlage und einen besonders exakten Energieeinsparnachweis an. Es ergab sich bezogen auf die Gebäudenutzfläche ein Jahres-Primärenergiebedarf von 17,3 kWh/m²a, der damit noch deutlich unter dem maximal zulässigen jährlichen Primärenergiebedarf eines KfW-Effizienzhauses 40 von 21,3 kWh/m²a lag. Dies kommt jetzt auch direkt den Mietern durch besonders niedrige Nebenkosten zugute. Ein Hersteller mit besonderen Vorzügen Bei der Erstellung des Außenmauerwerks zeigte sich ein weiterer Pluspunkt des von Leipfinger-Bader planeben geschliffenen Ziegel: Er ließ sich entsprechend der Zulassung ohne Stoßfugenvermörtelung mit Mörtelschlitten zügig in Dünnbettmörtel verlegen und sparte so Rohbauzeit und Material ein. Aufgrund der vollflächig gedeckelten Lagerfugen von nur drei Millimetern Dicke und Knirschverlegung im Stoßbereich entstand ein besonders homogenes massives Mauerwerk. Dessen Belastbarkeit liegt um 83 Prozent höher als bei einem vergleichbaren, mit Leichtmörtel erstellten Blockziegel-Mauerwerk. Weitere Vorteile ergaben sich aus dem maßgeschneiderten Zubehörprogramm. So wurden zusätzlich zum hochwärmedämmenden Coriso-Mauerziegel auch passende Ergänzungssteine verarbeitet, die im Ergebnis für eine wärmebrückenfreie Konstruktion sorgen. Besonders elegant wurde in Uffenheim auch das bei Energiesparhäusern wichtige Thema Wohnraumlüftung gelöst – und zwar mit dem dezentralen Lüftungssystem von Leipfinger-Bader. Dieses zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Es ist von außen „unsichtbar“, da es für den direkten Einbau in den Rollladen- und Raffstorekasten konzipiert wurde. Des Weiteren punktet es durch seine hohe Lüftungsleistung und Wärmerückgewinnung – und das bei gleichzeitig geringem Schallpegel und Stromverbrauch. In verschiedenen Ausführungen sorgt das Lüftungssystem für den Aufbau eines Lüftungskreislaufs und schafft dabei eine gesunde und ausgeklügelte Form zwischen Zu- und Abluft. Das vielfältige Know-how der Firmengruppe Leipfinger-Bader im Bereich umweltgerechtes Bauen erwies sich bei diesem Projekt als ausgesprochen vorteilhaft. Die Beratung umfasste die Auswahl des richtigen Mauerwerks, die Schaffung einer wärmebrückenfreien Konstruktion, ein intelligentes Lüftungskonzept sowie alle wichtigen Aspekte, um die Effizienzhausklasse 40 und die damit verbundenen Förderungen zu erreichen. Rahmenbedingungen für Wohnungsbau verbessern Das im August 2021 fertiggestellte Mehrfamilienhaus zeigt, wie ein energieeffizienter, barrierefreier, preisbewusster und trotzdem attraktiver Neubau aussehen kann. Bundesweit ist der Wohnungsbau weiter eingebrochen und das politische Ziel von jährlich 400.000 neuen Wohneinheiten längst in weite Ferne gerückt. Unter der „Neubaulücke“ leidet nicht nur die zunehmende Anzahl Wohnungssuchender, sondern auch die Bauwirtschaft. Es ist deshalb höchste Zeit, dass die Rahmenbedingungen wieder verbessert werden. Auf dem Wohnungsbautag 2023 machten Verbände und Bau-Akteure dies mit drastischen Worten deutlich: So sei die Situation für den Wohnungsbau so schlimm wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Förderprogramme fallen weg, gleichzeitig steigen aber Zinsen und Baukosten. Die Lösung sei hier nicht nur eine finanzielle Spritze des Staates. Es müssen zudem Genehmigungsprozesse erleichtert sowie Hemmnisse in Gesetzen und Verordnungen beiseitegeschafft werden. Nur so wird gewährleistet, dass zukunftsfähige Mehrfamilienobjekte – wie jenes in Uffenheim – zum Wohle aller häufiger geplant und gebaut werden. Bautafel Projekt: Errichtung eines monolithischen Mehrfamilienhauses mit zwölf Wohneinheiten im mittelfränkischen Uffenheim Bauherr: RSK GbR, vertreten durch Daniela Rupsch Planung: Architektin Dipl.-Ing. (FH) &#124; M.eng. Daniela Rupsch, Architekturbüro Rupsch, Am Hochholz 14, 97215 Uffenheim Bauausführung: Schubart G. u E. GmbH, Neuherberg 30, 91465 Ergersheim Außenwand: 36,5 cm mineralisch gefüllter W07 Coriso-Mauerziegel mit gedeckelter Lagerfuge und beidseitiger Verputzung bzw. Fassadenplattenverkleidung Lüftung: Dezentrales Lüftungssystem, unsichtbar im Rollladen- und Raffstorekasten integriert Hersteller: Leipfinger-Bader GmbH, Ziegeleistraße 15, 84172 Vatersdorf (Mauerziegel, Ergänzungssteine, Lüftungssystem, Rollladen- und Raffstorekasten) Zahl der Wohneinheiten: 12 Gesamtwohnfläche: rund 950 m² Berechneter Jahresprimärenergiebedarf: 17,3 kWh/m²a (bezogen auf Nutzfläche) Bauwerkskosten (DIN 276): ca. 1,6 Mio. Euro (ohne Grundstück)  Bauzeit: Juli 2020 bis Juli 2021 Über die Leipfinger-Bader GmbH Leipfinger-Bader ist Marktf&#252;hrer f&#252;r energieeffiziente und nachhaltige Systeml&#246;sungen am Bau und bietet Architekten, Fachplanern und Investoren umfassende Beratungsleistungen. Die Firmengruppe setzt als Innovationstreiber konsequent auf Forschung, Entwicklung und Prozessoptimierung. Zum High-End-Produktspektrum f&#252;r Neubau und Sanierung z&#228;hlen &#8211; neben massiven Mauerziegeln mit integriertem Schall- und W&#228;rmeschutz &#8211; auch Recyclingprodukte, wie zum Beispiel der aus recycelten Ziegelresten bestehende Kaltziegel. Hinzu kommen Ziegel-Fertigteile f&#252;r das serielle Bauen, intelligente L&#252;ftungssysteme, Rollladenk&#228;sten auch aus Holz, L&#246;sungen f&#252;r die Dachbegr&#252;nung, vorgeh&#228;ngte hinterl&#252;ftete Keramikfassaden inklusive abgestimmter Unterkonstruktion, Bodensysteme wie der keramische Estrichziegel mit energieeffizienter Heizl&#246;sung sowie Lehmplatten f&#252;r den Innenausbau. Letztere kommen im Holz- und Massivneubau sowie bei der Altbausanierung als Alternative zu Gips zum Einsatz &#8211; in Form von Trennw&#228;nden, als Innenbeplankung speicherschwacher Au&#223;enw&#228;nde oder beim Dachausbau. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Leipfinger-Bader GmbH Ziegeleistra&#223;e 15 84172 Vatersdorf Telefon: +49 (8762) 733-0 Telefax: +49 (8762) 733-110 http://www.leipfinger-bader.de/ Ansprechpartner: Darko Kosic dako pr &#8211; Agentur f&#252;r &#214;ffentlichkeitsarbei Telefon: +49 (214) 2069-10 E-Mail: &#100;&#046;&#107;&#111;&#115;&#105;&#099;&#064;&#100;&#097;&#107;&#111;&#045;&#112;&#114;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Energieeinsparend und umweltgerecht Wohnraum zu schaffen, ist in den kommenden Jahren eine zentrale Herausforderung für alle Baubeteiligten. Ein auch wirtschaftlich gelungenes Beispiel stellt das im Sommer 2021 fertiggestellte, monolithische Mehrfamilienwohnhaus im mittelfränkischen Uffenheim dar. Bauherrin und Architektin Daniela Rupsch vertraute dabei mit dem gefüllten „W07 Coriso“-Mauerziegel auf einen hochwärmedämmenden Außenwandbaustoff für die Gebäudehülle. Dieser trägt – zusammen mit Ergänzungssteinen für eine wärmebrückenfreie Konstruktion – wesentlich zum angestrebten KfW-Energieeffizienzhausstandard 40 bei. Für gesundes Raumklima sorgt zudem das „unsichtbar“ in den Rollladenkästen integrierte Lüftungssystem. Ob bei der Auswahl des Wandbaustoffes, der Reduzierung von Wärmebrücken oder der dezentralen Wohnraumlüftung: In allen Feldern konnte die Architektin auf fachkundige Beratung und Produkte von Leipfinger-Bader zurückgreifen. </b></p>
<p>Der Wohnungsbau bot vor drei Jahren für mutige Investoren dank KfW-Förderung und niedriger Kreditzinsen noch relativ gute Bedingungen, während die staatlichen Wohnungsbauprogramme eher uninteressant waren. Für Bauherrin, Architektin und Stadtplanerin Daniela Rupsch war die erzielbare Rendite aber im Jahr 2020 nicht der zentrale Grund für den Bau eines Mehrfamilienwohnhauses: „Wir wollten angesichts der zunehmenden Wohnungsnot einen Beitrag zu einem preisgünstigen und trotzdem hochwertigen Wohnungsbau leisten. Dabei sollte ein energetisch zukunftsweisendes Wohngebäude entstehen, deren zwölf Mietwohnungen sich auch Normalverdiener im ländlichen Raum leisten können.“</p>
<p>Am nördlichen Ortsrand ihres Heimatortes Uffenheim, einer Kleinstadt mit rund 6.600 Einwohnern, plante Rupsch in einem Neubaugebiet ein kompaktes dreistöckiges Gebäude mit flach geneigtem Walmdach, in dem die Kellerersatzräume untergebracht sind. Bis auf die großzügigen, vorgestellten Balkone und Fassadenbekleidungen wurde auf architektonische Spielereien kein Wert gelegt und eine klare Architektursprache gewählt. Ihr Credo lautete, dass Wohnkomfort durch eine durchdachte Gebäudekonzeption, vorteilhafte Grundrisse, viel Licht und hochwertige Baumaterialien erreicht wird. So wurde aus wirtschaftlichen Gründen unter anderem bewusst auf eine Unterkellerung verzichtet und die Heiztechnikzentrale zusammen mit der Abstellmöglichkeit für Fahrräder und Mülltonnen in einem Nebengebäude angeordnet. Für hohe Wohngesundheit sorgt zudem ein „unsichtbar“ in die Rollladenkästen integriertes dezentrales Lüftungssystem, das in den Räumen eine umweltfreundliche und leistungsstarke Form von Zu- und Abluft schafft.</p>
<p><b>Wohnraum für alle Altersgruppen</b></p>
<p>Die Tendenz zur Kleinfamilie sowie Pärchen und Single-Haushalten ist mittlerweile auch im eher ländlich geprägten Mittelfranken angekommen. Die Wohnungsgrößen der jeweils vier Wohneinheiten pro Geschoss reichten deshalb von 54,55 Quadratmeter bis maximal 90,55 Quadratmeter, wobei auch an Familien mit mehreren Kindern gedacht wurde. „Entscheidendes Kriterium war für mich, dass alle Altersgruppen die Räumlichkeiten und das direkte Wohnumfeld für die jeweilige Lebensphase als wohnbehaglich empfinden“, erklärt Rupsch. Die Wohnungen wurden deshalb so ausgestattet, dass sich generationenübergreifend Jung und Alt in ihnen wohl fühlen können. Natürlich gehörte dazu für jede Wohneinheit eine großzügige Terrasse oder ein Balkon. Barrierefreies Wohnen in allen Ebenen nach DIN 18040–2 und eine Aufzuganlage rundeten das Konzept ab.</p>
<p>Die Ansprüche von Rupsch an zeitgemäßen Wohnungsbau drückte sich auch in der Festlegung des Wandbaustoffes aus. Er sollte monolithisch, kostengünstig, dauerhaft energiesparend und umweltschonend sein. Hier fand sie nach Beratung durch Leipfinger-Bader exakt, was sie suchte: „Der gewählte W07 Coriso-Mauerziegel, der für seine hohe Wärmedämmung kein WDVS benötigt und zudem zügig zu vermauern ist, entsprach ganz meinen Wünschen. Er bot sowohl ökologisch wie auch bauphysikalisch und wirtschaftlich die optimale Lösung“, betont die Architektin. Mit lediglich 36,5 cm Mauerwerksstärke und einem niedrigen U-Wert der beidseitig verputzten Außenwand von nur 0,18 W/m²K trug der Mauerziegel (Zulassung Z.17.1-1056) maßgeblich zum angestrebten Energieeffizienzhausstandard 40 bei und verkleinerte dabei nicht die Wohnflächen.</p>
<p>Grund für die exzellente Wärmedämmung des Coriso-Ziegels ist seine mineralische Dämmstoff-Füllung (Wärmeleitzahl 0,07 W/mK) aus natürlichem Basalt, die ohne chemische Zusätze auskommt und deshalb problemlos recycelbar ist. Der W07 Coriso knüpft zudem an schon traditionelle Vorteile der Ziegelbauweise an: So ist er beispielsweise in die Baustoffklasse A1 („nicht brennbar“) eingeordnet. Aufgrund seiner Massivität und Kapillarstruktur fungiert der Coriso-Ziegel zudem als temporärer Zwischenspeicher,  mit einer Hitze und Raumfeuchte ausgleichenden Wirkung.</p>
<p><b>Besonders detaillierter Energiesparnachweis</b></p>
<p>Daniela Rupsch ist selbst ausgebildete Energieberaterin und kennt die Bedeutung von hoher Energieeinsparung für zukunftsorientiertes Bauen. Angesichts des angestrebten Energieeffizienzhausstandards 40 kam es wegen der in Anspruch genommenen KfW-Förderung bei diesem Projekt auf ein ausgeklügeltes Gebäudetechnikkonzept mit Pelletheizungsanlage und einen besonders exakten Energieeinsparnachweis an. Es ergab sich bezogen auf die Gebäudenutzfläche ein Jahres-Primärenergiebedarf von 17,3 kWh/m²a, der damit noch deutlich unter dem maximal zulässigen jährlichen Primärenergiebedarf eines KfW-Effizienzhauses 40 von 21,3 kWh/m²a lag. Dies kommt jetzt auch direkt den Mietern durch besonders niedrige Nebenkosten zugute.</p>
<p><b>Ein Hersteller mit besonderen Vorzügen</b></p>
<p>Bei der Erstellung des Außenmauerwerks zeigte sich ein weiterer Pluspunkt des von Leipfinger-Bader planeben geschliffenen Ziegel: Er ließ sich entsprechend der Zulassung ohne Stoßfugenvermörtelung mit Mörtelschlitten zügig in Dünnbettmörtel verlegen und sparte so Rohbauzeit und Material ein. Aufgrund der vollflächig gedeckelten Lagerfugen von nur drei Millimetern Dicke und Knirschverlegung im Stoßbereich entstand ein besonders homogenes massives Mauerwerk. Dessen Belastbarkeit liegt um 83 Prozent höher als bei einem vergleichbaren, mit Leichtmörtel erstellten Blockziegel-Mauerwerk.</p>
<p>Weitere Vorteile ergaben sich aus dem maßgeschneiderten Zubehörprogramm. So wurden zusätzlich zum hochwärmedämmenden Coriso-Mauerziegel auch passende Ergänzungssteine verarbeitet, die im Ergebnis für eine wärmebrückenfreie Konstruktion sorgen. Besonders elegant wurde in Uffenheim auch das bei Energiesparhäusern wichtige Thema Wohnraumlüftung gelöst – und zwar mit dem dezentralen Lüftungssystem von Leipfinger-Bader. Dieses zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Es ist von außen „unsichtbar“, da es für den direkten Einbau in den Rollladen- und Raffstorekasten konzipiert wurde. Des Weiteren punktet es durch seine hohe Lüftungsleistung und Wärmerückgewinnung – und das bei gleichzeitig geringem Schallpegel und Stromverbrauch. In verschiedenen Ausführungen sorgt das Lüftungssystem für den Aufbau eines Lüftungskreislaufs und schafft dabei eine gesunde und ausgeklügelte Form zwischen Zu- und Abluft.</p>
<p>Das vielfältige Know-how der Firmengruppe Leipfinger-Bader im Bereich umweltgerechtes Bauen erwies sich bei diesem Projekt als ausgesprochen vorteilhaft. Die Beratung umfasste die Auswahl des richtigen Mauerwerks, die Schaffung einer wärmebrückenfreien Konstruktion, ein intelligentes Lüftungskonzept sowie alle wichtigen Aspekte, um die Effizienzhausklasse 40 und die damit verbundenen Förderungen zu erreichen.</p>
<p><b>Rahmenbedingungen für Wohnungsbau verbessern</b></p>
<p>Das im August 2021 fertiggestellte Mehrfamilienhaus zeigt, wie ein energieeffizienter, barrierefreier, preisbewusster und trotzdem attraktiver Neubau aussehen kann. Bundesweit ist der Wohnungsbau weiter eingebrochen und das politische Ziel von jährlich 400.000 neuen Wohneinheiten längst in weite Ferne gerückt. Unter der „Neubaulücke“ leidet nicht nur die zunehmende Anzahl Wohnungssuchender, sondern auch die Bauwirtschaft. Es ist deshalb höchste Zeit, dass die Rahmenbedingungen wieder verbessert werden. Auf dem Wohnungsbautag 2023 machten Verbände und Bau-Akteure dies mit drastischen Worten deutlich: So sei die Situation für den Wohnungsbau so schlimm wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Förderprogramme fallen weg, gleichzeitig steigen aber Zinsen und Baukosten. Die Lösung sei hier nicht nur eine finanzielle Spritze des Staates. Es müssen zudem Genehmigungsprozesse erleichtert sowie Hemmnisse in Gesetzen und Verordnungen beiseitegeschafft werden. Nur so wird gewährleistet, dass zukunftsfähige Mehrfamilienobjekte – wie jenes in Uffenheim – zum Wohle aller häufiger geplant und gebaut werden.</p>
<p><b>Bautafel</b></p>
<p><b>Projekt:</b> Errichtung eines monolithischen Mehrfamilienhauses mit zwölf Wohneinheiten im mittelfränkischen Uffenheim<br />
<b>Bauherr:</b> RSK GbR, vertreten durch Daniela Rupsch<br />
<b>Planung:</b> Architektin Dipl.-Ing. (FH) | M.eng. Daniela Rupsch, Architekturbüro Rupsch, Am Hochholz 14, 97215 Uffenheim<br />
<b>Bauausführung:</b> Schubart G. u E. GmbH, Neuherberg 30, 91465 Ergersheim<br />
<b>Außenwand:</b> 36,5 cm mineralisch gefüllter W07 Coriso-Mauerziegel mit gedeckelter Lagerfuge und beidseitiger Verputzung bzw. Fassadenplattenverkleidung<br />
<b>Lüftung:</b> Dezentrales Lüftungssystem, unsichtbar im Rollladen- und Raffstorekasten integriert<br />
<b>Hersteller:</b> Leipfinger-Bader GmbH, Ziegeleistraße 15, 84172 Vatersdorf (Mauerziegel, Ergänzungssteine, Lüftungssystem, Rollladen- und Raffstorekasten)<br />
<b>Zahl der Wohneinheiten: </b>12<br />
<b>Gesamtwohnfläche:</b> rund 950 m²<br />
<b>Berechneter Jahresprimärenergiebedarf:</b> 17,3 kWh/m²a (bezogen auf Nutzfläche)<br />
<b>Bauwerkskosten (DIN 276):</b> ca. 1,6 Mio. Euro (ohne Grundstück) <br />
<b>Bauzeit:</b> Juli 2020 bis Juli 2021</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Leipfinger-Bader GmbH</div>
<p>Leipfinger-Bader ist Marktf&uuml;hrer f&uuml;r energieeffiziente und nachhaltige Systeml&ouml;sungen am Bau und bietet Architekten, Fachplanern und Investoren umfassende Beratungsleistungen. Die Firmengruppe setzt als Innovationstreiber konsequent auf Forschung, Entwicklung und Prozessoptimierung. Zum High-End-Produktspektrum f&uuml;r Neubau und Sanierung z&auml;hlen &ndash; neben massiven Mauerziegeln mit integriertem Schall- und W&auml;rmeschutz &ndash; auch Recyclingprodukte, wie zum Beispiel der aus recycelten Ziegelresten bestehende Kaltziegel. Hinzu kommen Ziegel-Fertigteile f&uuml;r das serielle Bauen, intelligente L&uuml;ftungssysteme, Rollladenk&auml;sten auch aus Holz, L&ouml;sungen f&uuml;r die Dachbegr&uuml;nung, vorgeh&auml;ngte hinterl&uuml;ftete Keramikfassaden inklusive abgestimmter Unterkonstruktion, Bodensysteme wie der keramische Estrichziegel mit energieeffizienter Heizl&ouml;sung sowie Lehmplatten f&uuml;r den Innenausbau. Letztere kommen im Holz- und Massivneubau sowie bei der Altbausanierung als Alternative zu Gips zum Einsatz &ndash; in Form von Trennw&auml;nden, als Innenbeplankung speicherschwacher Au&szlig;enw&auml;nde oder beim Dachausbau.</p>
</div>
<div class="pb-company">
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Leipfinger-Bader GmbH gewinnt diesjährigen Bayerischen Ressourceneffizienzpreis</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/09/leipfinger-bader-gmbh-gewinnt-diesjaehrigen-bayerischen-ressourceneffizienzpreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Leipfinger-Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 13:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Bayerischen Ressourceneffizienzpreis zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bayerische Unternehmen aus, die sich mit herausragenden und zukunftsweisenden Leistungen für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen einsetzen und damit eine Vorreiterrolle einnehmen. Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, MdL, überreichte den mit 10.000 Euro dotierten Preis im feierlichen Rahmen in der Alten Dominikanerkirche in Bamberg an Caterina Bader, Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation, und Dr.-Ing. Matthias Heigl, Forschung und Entwicklung. „Mit dem Bayerischen Ressourceneffizienzpreis würdigen wir die Kreativität und Innovationskraft bayerischer Unternehmen und wollen zum Mitmachen motivieren“, so Glauber, „die Zukunft heißt Kreislaufwirtschaft“. Mit dem von Leipfinger-Bader entwickelten sogenannten Kaltziegel ist es gelungen, einen Mauerziegel über seine Lebensphase hinaus als wertvolle stoffliche Ressource zu nutzen. Das Unternehmen Leipfinger-Bader, das an vier Standorten in Deutschland eine breite Produktpalette im Baustoffbereich herstellt, hat im Jahr 2020 eine Recyclinganlage zur Wiederverwertung von Ziegelbruch in Betrieb genommen. Die dabei anfallenden kleinen Gesteinskörnungen (&#60; 1 mm) werden in einer ressourcenschonenden und innovativen Ziegelentwicklung als ungebrannte Kaltziegel der Bauindustrie wieder zugeführt. Preiswürdig an diesem Herstellungsverfahren ist, dass eine hochwertige Verwertung und kein Downcycling zu Füll- und Befestigungsmaterial erfolgt und zudem die Energieeffizienz deutlich verbessert wird. Das Unternehmen aus dem Landkreis Landshut forscht und entwickelt seit vielen Jahren im Bereich nachhaltiger und zukunftsfähiger Baustoffe. „Der Preis ist eine Anerkennung für alle Mitarbeiter und Forschungspartner. Ohne ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Leidenschaft hätten wir diesen Preis nicht gewonnen. Ihr Engagement ist der Schlüssel zu unserem Erfolg und wir sind stolz darauf, mit so engagierten Menschen zusammenzuarbeiten“, betont Caterina Bader. „Unser Ziel ist es, die Ressourceneffizienz kontinuierlich zu verbessern und damit einen nachhaltig positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten“. Neben Leipfinger-Bader wurden 4 weitere Unternehmen ausgezeichnet. 3 davon aus Niederbayern. Durch den Abend führte die Moderatorin Berenike Beschle. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Jazz-Trio um Michael Reiß. Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Prof. Dr. Kai Fischbach, einem Grußwort des Bayerischen Umweltministers Thorsten Glauber, MdL, begrüßte auch Dr. Simone Richler vom Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern (REZ) die geladenen Gäste aus Wirtschaft, Forschung, Behörden und Instituten. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Leipfinger-Bader GmbH Ziegeleistra&#223;e 15 84172 Vatersdorf Telefon: +49 (8762) 733-0 Telefax: +49 (8762) 733-110 http://www.leipfinger-bader.de/ Ansprechpartner: Caterina Bader E-Mail: &#099;&#097;&#116;&#101;&#114;&#105;&#110;&#097;&#046;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101; Petra Möllerfrerk Unternehmenskommunikation Telefon: +49 (87) 62733-203 Fax: +49 (87) 62733-110 E-Mail: &#112;&#101;&#116;&#114;&#097;&#046;&#109;&#111;&#101;&#108;&#108;&#101;&#114;&#102;&#114;&#101;&#114;&#107;&#064;&#108;&#101;&#105;&#112;&#102;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#045;&#098;&#097;&#100;&#101;&#114;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/09/leipfinger-bader-gmbh-gewinnt-diesjaehrigen-bayerischen-ressourceneffizienzpreis/" data-wpel-link="internal">Leipfinger-Bader GmbH gewinnt diesjährigen Bayerischen Ressourceneffizienzpreis</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mit dem Bayerischen Ressourceneffizienzpreis zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bayerische Unternehmen aus, die sich mit herausragenden und zukunftsweisenden Leistungen für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen einsetzen und damit eine Vorreiterrolle einnehmen.</p>
<p>Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, MdL, überreichte den mit 10.000 Euro dotierten Preis im feierlichen Rahmen in der Alten Dominikanerkirche in Bamberg an Caterina Bader, Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation, und Dr.-Ing. Matthias Heigl, Forschung und Entwicklung.</p>
<p>„Mit dem Bayerischen Ressourceneffizienzpreis würdigen wir die Kreativität und Innovationskraft bayerischer Unternehmen und wollen zum Mitmachen motivieren“, so Glauber, „die Zukunft heißt Kreislaufwirtschaft“.</p>
<p>Mit dem von Leipfinger-Bader entwickelten sogenannten Kaltziegel ist es gelungen, einen Mauerziegel über seine Lebensphase hinaus als wertvolle stoffliche Ressource zu nutzen. Das Unternehmen Leipfinger-Bader, das an vier Standorten in Deutschland eine breite Produktpalette im Baustoffbereich herstellt, hat im Jahr 2020 eine Recyclinganlage zur Wiederverwertung von Ziegelbruch in Betrieb genommen. Die dabei anfallenden kleinen Gesteinskörnungen (&lt; 1 mm) werden in einer ressourcenschonenden und innovativen Ziegelentwicklung als ungebrannte Kaltziegel der Bauindustrie wieder zugeführt. Preiswürdig an diesem Herstellungsverfahren ist, dass eine hochwertige Verwertung und kein Downcycling zu Füll- und Befestigungsmaterial erfolgt und zudem die Energieeffizienz deutlich verbessert wird.</p>
<p>Das Unternehmen aus dem Landkreis Landshut forscht und entwickelt seit vielen Jahren im Bereich nachhaltiger und zukunftsfähiger Baustoffe. „Der Preis ist eine Anerkennung für alle Mitarbeiter und Forschungspartner. Ohne ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Leidenschaft hätten wir diesen Preis nicht gewonnen. Ihr Engagement ist der Schlüssel zu unserem Erfolg und wir sind stolz darauf, mit so engagierten Menschen zusammenzuarbeiten“, betont Caterina Bader. „Unser Ziel ist es, die Ressourceneffizienz kontinuierlich zu verbessern und damit einen nachhaltig positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten“.</p>
<p>Neben Leipfinger-Bader wurden 4 weitere Unternehmen ausgezeichnet. 3 davon aus Niederbayern. Durch den Abend führte die Moderatorin Berenike Beschle. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Jazz-Trio um Michael Reiß.</p>
<p>Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Prof. Dr. Kai Fischbach, einem Grußwort des Bayerischen Umweltministers Thorsten Glauber, MdL, begrüßte auch Dr. Simone Richler vom Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern (REZ) die geladenen Gäste aus Wirtschaft, Forschung, Behörden und Instituten.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Leipfinger-Bader GmbH<br />
Ziegeleistra&szlig;e 15<br />
84172 Vatersdorf<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Caterina Bader<br />
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		<title>Nichts in Stein gemeißelt</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/04/nichts-in-stein-gemeisselt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Leipfinger-Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 11:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[abholung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei über der Hälfte des Abfallaufkommens in Deutschland handelt es sich um Bau- und Abbruchabfälle – also um Schutt aus der Bauindustrie. Laut Angaben des Umweltbundesamtes gilt dies nicht etwa für die letzten Jahre. Dieser Wert bleibt bereits seit Jahrzehnten konstant. Die Notwendigkeit hier über Recyclingmöglichkeiten nicht nur nachzudenken, sondern schnellstmöglich Lösungen zu finden, ist offensichtlich. Gerade um die endlichen Ressourcen, die noch häufig die Grundlage des Bauens darstellen, bestmöglich zu schonen. Wie ist hier der derzeitige Stand in Deutschland? Wieviel mineralischer Bauschutt fällt an? Wie viel davon wird bisher tatsächlich re- oder downgecycelt? Welche Technologien gibt es? Woran wird geforscht? Die Stadt als Rohstoffquelle – diese Sichtweise vertritt das sogenannte Urban Mining. Dabei wird der Mensch nicht nur als Verbraucher, sondern ebenso als Produzent wichtiger Ressourcen gesehen. Wie sinnvoll der Gedanke an eine solche echte Kreislaufwirtschaft ist, darüber muss nicht mehr diskutiert werden. Gerade in der Bauwirtschaft – mit ihrem großen Bedarf an mineralischen Ressourcen und dem nicht minder großen Abfallaufkommen – scheint dies langfristig die einzig wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Perspektive. Soweit die Theorie. Zur praktischen Umsetzung dieses ideologischen Ansatzes bedarf es allerdings der Erforschung und Entwicklung neuer Technologien zum Recycling bisher verwendeter Baustoffe. Sprich: Die urbanen Ressourcen wollen nutzbar gemacht werden. Hier sind Politik und Unternehmen gleichermaßen gefordert. Für einen schnellstmöglichen Wandel müssen sie Hand in Hand arbeiten, um Entwicklung zu unterstützen und Hürden bei der Markteinführung abzuschaffen. Ein konkretes Beispiel aus der Ziegelindustrie gibt Einblick in den aktuellen Stand der Forschung und die Möglichkeiten, die sich beim Baustoffrecycling schon heute bieten. Aktuelle Gesetzgebung und Initiativen in Deutschland Bereits seit den 90er Jahren gibt es in Deutschland Initiativen wie die „Kreislaufwirtschaft Bau“, die „Baustoff Recycling Bayern e.V.“ oder den „Umweltpakt Bayern“. Hier haben sich Akteure der Baubranche – im letzten Fall unter Beteiligung der bayerischen Landesregierung – mit dem Ziel zusammengeschlossen, eine echte Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zu fördern und die Ressourceneffizienz langfristig zu steigern. Aber nicht nur die bayerische Landespolitik hat diesen Ansatz mittlerweile aufgenommen: Auch auf EU-Ebene wurde im März 2020 im Rahmen des europäischen „Green Deals“ der zweite EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Zunächst schließt der Aktionsplan sieben explizit ausgewiesene Produktkategorien ein – eine davon die Bauwirtschaft. Wie auch die genannten Initiativen aus der Baubranche, hat sich die europäische Politik damit zum Ziel gesetzt, einen Markt für Recycling-Baustoffe und sekundäre Rohstoffe zu etablieren. Und Produkte zu unterstützen, bei denen die Wiederverwertbarkeit schon bei der Entwicklung mitbedacht und geplant wird. Diesen europäischen Zielen folgend hat die Bundesregierung im Mai 2021 eine neue Mantelverordnung beschlossen. Hierin werden erstmals bundesweit einheitliche Regeln für den Einsatz und die Entsorgung mineralischer Abfälle festgelegt. Zielsetzung ist auch dabei, die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen weiter voranzutreiben und die Nachfrage nach Recycling-Baustoffen zu stärken. Um die rechtsverbindlichen Qualitätsstandards für diese Produkte deutschlandweit zu vereinheitlichen, enthält die Mantelverordnung zudem die sogenannte Ersatzbaustoffverordnung. Diese wiederum legt für ganz Deutschland die Standards zur Herstellung und Verwertung mineralischer Ersatzbaustoffe fest. Bauherren soll auf diese Weise mehr Rechtsicherheit bei der Verwendung solcher Baustoffe gegeben werden, um den Einsatz recycelter Baustoffe künftig zu steigern. Doch wie ist nun der aktuelle Stand in Deutschland? Wieviel Bauschutt entsteht? Wie viel wird wiederverwertet und vor allem, wie viel davon wird tatsächlich recycelt? Fraktionen mineralischer Bauabfälle und deren Verbleib Für das Jahr 2018 weist das Statistische Bundesamt insgesamt 218,8 Millionen Tonnen mineralischer Bauabfälle aus. Um einen detaillierten Blick auf den Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen zu geben, lohnt zunächst eine Einteilung in praxisrelevante Fraktionen. Die Initiative Kreislaufwirtschaft Bau schlüsselt hierzu in ihrem Monitoring 2021 fünf Bereiche auf: Bauschutt, wie Beton, Ziegel, Fliesen, Keramik und entsprechende Gemische aus diesen Stoffen, Straßenaufbruch, hier sind Bitumengemische gemeint, welche nicht Beton beinhalten, Boden und Steine, hierunter fallen auch Baggergut und Gleisschotter, welche nicht bereits unter der Kategorie Bauschutt erfasst sind, Bauabfälle auf Gipsbasis und Baustellenabfälle, wie Glas, Metalle und Dämmmaterialien. Den größten Teil der entstandenen Bauabfälle machte 2018 mit beinahe 60 Prozent (130,3 Millionen Tonnen) die Fraktion Boden und Steine aus, gefolgt von Bauschutt mit rund 27 Prozent (59,8 Millionen Tonnen). Straßenaufbruch (14,1 Millionen Tonnen) sowie Baustellenabfälle (14 Millionen Tonnen) schlugen mit je circa 6 Prozent zu Buche und mit 0,3 Prozent (0,6 Millionen Tonnen) stellten die Bauabfälle auf Gipsbasis den geringsten Anteil dar (siehe Abbildung 1). Ein Blick auf die Verwertungsquoten (siehe Abbildung 2) zeigt, dass 2018 im Schnitt 89,7 Prozent der mineralischen Bauabfälle recycelt oder anderweitig verwertet wurden. Im Umkehrschluss wurden rund 10,3 Prozent – also beinahe 23 Millionen Tonnen – auf Deponien oder in anderen Maßnahmen beseitigt. Die deutlich niedrigste Wiederverwertungsquote weist die Fraktion Bauabfälle auf Gipsbasis – mit 49,6 Prozent – auf. Bei allen anderen Fraktionen liegt diese Quote zwischen 86 und 99 Prozent (Boden und Steine 86,2, Bauschutt 93,9, Straßenaufbruch 97,5, Baustellenabfälle 98,7) und damit deutlich höher. Mineralische Recycling-Baustoffe Während jede erneute Verwertung mineralischer Bauabfälle einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit darstellt, ist zur Schonung wertvoller Ressourcen ein besonderer Blick auf die tatsächliche Recyclingquote bei der Abfallverwertung essenziell. Denn nur Baustoffe aus recyceltem Material helfen, die endlichen mineralischen Ressourcen zu schonen. Laut Kreislaufwirtschaft Bau wurden 2018 rund 73,3 Millionen Tonnen mineralischer Bauabfälle recycelt. Das entspricht etwa 33,5 Prozent der entstandenen Abfälle (siehe Abbildung 3). Laut des Monitorings der Kreislaufwirtschaft Bau deckten die so produzierten Recycling-Baustoffe einen Anteil von 12,5 Prozent des Bedarfs ab. Im Durchschnitt entstehen jährlich in Deutschland 207,2 Millionen Tonnen mineralische Bauabfälle. Ein großer Berg an Sekundär-Rohstoffen, dessen Nutzung als Recycling-Baustoffe ein enormes Potential bietet. Ein besonderes Augenmerk für die Zukunft sollte daher auf der Weiterentwicklung eben solcher Baustoffe und auf der Etablierung echter Kreislaufwirtschaft in der Baubranche liegen – damit der Anteil der Recycling-Produkte die 13 Prozent-Marke künftig deutlich hinter sich lässt. Ein kurzer Überblick über den Stand der Dinge sowie neueste Forschung und Entwicklung – mit besonderem Augenmerk auf die Ziegelindustrie – wird im Folgenden am Beispiel der Firmengruppe Leipfinger-Bader mit Hauptsitz in Vatersdorf (Bayern) gegeben. Umsetzung in der Ziegelindustrie am Beispiel Leipfinger-Bader 2019 zeichnete das Bayerische Umweltministerium die Firmengruppe Leipfinger-Bader für ihr ökologisches Wirtschaften aus. Doch das Engagement des traditionsreichen Familienunternehmens in diesem Bereich geht schon deutlich weiter zurück: Bereits die Teilnahme am Umweltpakt Bayern in den frühen Neunzigerjahren zeigte die Richtung der Unternehmensentwicklung an. Dank stetiger Investitionen in moderne Techniken deckt der Ziegelhersteller heute rund 80 Prozent seines Energiebedarfes über regenerative Quellen ab. Allein ein neuer Tunnelofen im Stammwerk in Vatersdorf reduzierte den Energieverbrauch bei der Mauerziegelproduktion um 30 Prozent. Auch im Bereich Kreislaufwirtschaft und Recycling beschreitet das Unternehmen zukunftsweisende Wege und beteiligt sich bei Bedarf auch selbst an den nötigen Entwicklungen. Etwa 10 Millionen Tonnen des jährlich bundesweit anfallenden Bauschutts gehen auf Abbruchziegel oder ziegelreiche Stoffgemische zurück. Um diese Stoffe erneut nutzbar zu machen, errichtete Leipfinger Bader 2020 am Standort in Puttenhausen (Niederbayern) eine eigens entwickelte Recyclinganlage – als erster und bisher einziger Ziegelhersteller in Deutschland. Damit etablierte die mittelständisch geprägte Firmengruppe einen geschlossenen Wertstoffkreislauf in ihren Reihen. Mit der bereits 2019 erfolgten Gründung der „Ziegel Recycling Bayern GmbH“ verfestigte das Unternehmen diesen Schritt noch. Die Tochtergesellschaft von Leipfinger-Bader hat es sich zum Ziel gesetzt, an einer wegweisenden Abfallwirtschaft mitzuwirken, die durchdachte Kreislauflösungen sowie versierte Recyclingprozesse bietet. Der aktuellste und bisher innovativste Schritt der Firmengruppe in Richtung echter Kreislaufwirtschaft ist jedoch die Entwicklung des sogenannten „Kaltziegels“. Dieser Mauerziegel besteht größtenteils aus recyceltem Ziegelmaterial. Zudem wird er nicht gebrannt, sondern luftgetrocknet. Bei der Produktion werden also in doppelter Hinsicht Ressourcen geschont. Geschlossener Wertstoffkreislauf dank eigener Forschungs- und Entwicklungsarbeit Zur Herstellung eines Recycling-Ziegels musste Leipfinger-Bader sich jedoch zunächst einer anderen Herausforderung stellen: Es galt eine Recyclinganlage für die Ziegelindustrie zu konstruieren, die den Ziegelbruch sauber vom darin enthaltenen Dämmstoffanteil trennt. Mit der sogenannten Windsichtung – einem alten mechanischen Trennverfahren – wurde dafür eine Lösung gefunden. Diese auf Gravitation, Masse und Fliehkraft basierende Methode bildet den Kern der entwickelten Recyclinganlage. Vorgebrochende Baureste gelangen mithilfe einer Separator-Schaufel in einen Windkanal. Dort werden leichte Dämmstoffpartikel nach oben abgesaugt, während die schweren Ziegelbestandteile nach unten fallen. Der Ziegelbruch wird dann weiter zerkleinert und in verschiedenen Körnungsstärken einer erneuten Verwendung zugeführt. Währenddessen trennt ein Zyklonabscheider den Dämmstoff, der anschließend ausgesiebt wird. Danach ist er bereits wieder in seiner ursprünglichen Funktion verwendbar. Dies gilt sowohl für Mineral- als auch für Holzfaserdämmstoffe. Beide setzen die Experten bei Leipfinger-Bader selbst als Füllung in ihren hochwärmedämmenden CORISO- oder SILVACOR-Ziegeln ein. Der recycelte Dämmstoff kann hier also unmittelbar wieder in die Ziegelproduktion einfließen. Um diese geschlossene Kreislaufwirtschaft weiter voranzutreiben, bietet die Firmengruppe zudem einen besonderen Service: In extra zur Verfügung gestellten „Big Bags“ kann der Ziegelbruch auf der Baustelle fachgerecht verpackt und schließlich sicher zurück ins Werk transportiert werden. Die kostenfreie Abholung übernimmt ebenfalls der Ziegelhersteller. Kaltziegel – erster echter Recycling-Ziegel Aktuell finden die in der Recyclinganlage gewonnenen Ziegelkörnungen eine Weiterverwertung im Wegebau oder als Substrat bei der Dachbegrünung. Künftig soll das Material aber auch wieder in die Ziegelproduktion einfließen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem echten Baustoffrecycling ist die Entwicklung des Kaltziegels. Hauptziele dabei waren ein geringer Energieeinsatz bei der Produktion sowie – natürlich – die Verwendung des recycelten Ziegelmateriales. Zusammen mit Kooperationspartnern startete im August 2016 unter dem Projekttitel „Kaltziegel – ein Recycling-Funktionswerkstoff“ offiziell die Forschungsarbeit. Diese umfasste neben theoretischen Grundlagen auch eine Vielzahl praktischer Versuchsreihen. Die Basis des Kaltziegels von Leipfinger-Bader bilden sortenreine Ziegelreste in besonders feinen Körnungsgrößen. Neben den entsprechenden Fraktionen von recyceltem Ziegelbruch aus der Recyclinganlage, fallen diese beispielsweise auch beim Schleifen von Planziegeln an. Versetzt mit einer speziellen Bindemittel-Mischung werden die Ziegelkörnungen in einem eigens entwickelten Pressverfahren verfestigt und anschließend an der Luft bei Umgebungstemperatur getrocknet. Ein Brennvorgang entfällt bei dieser Fertigungsweise komplett. So entsteht ein Mauerziegel, der eine besonders hohe Rohdichte aufweist und entsprechend auch über eine hohe Druckfestigkeit verfügt. Dieser Kaltziegel erfüllt alle statischen Voraussetzungen für tragende Innenwände. Aufgrund seiner Masse stellen auch die erhöhten Schallschutzanforderungen in diesem Bereich kein Problem dar. Ausblick – Wie geht es weiter? Nun wartet der innovative Recycling-Mauerziegel von Leipfinger-Bader auf seine Zulassung. Doch diese ist wohl die kleinste Hürde auf dem Weg zur neuen Produktionslinie: Neben den entsprechenden Fertigungs-Anlagen und großen Hallenflächen zur Trocknung der Ziegel, werden zudem Lagerflächen für die Materialien benötigt. Auch der logistische Aufwand, das zu recycelnde Material von den Baustellen wieder zum Werk zu befördern, darf dabei nicht unterschätzt werden. Die in Familienhand befindliche Firmengruppe hofft nun auf Unterstützung von staatlicher Seite, um mit dem ressourcenschonend und energiearm produzierten Kaltziegel künftig in die Serienfertigung gehen zu können. Inwieweit die landes-, bundes- und europaweiten Verordnungen und Initiativen hier greifen und unterstützen, muss sich nun zeigen. Auf die gesamte deutsche Bauindustrie geblickt, bleibt zu sagen: Die Mengen an jährlich entstehendem mineralischem Bauschutt haben in den letzten Jahrzehnten zwar keinesfalls abgenommen, die hohe Wiederverwertungsquote darf aber durchaus positiv gesehen werden. Downcycling findet hier bereits in hohem Maße statt. Für einen wirklichen Beitrag zu Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit ist es allerdings dringend notwendig, auch das Recycling weiter auszubauen. Lösungen wie das Dämmstoffrecycling oder der Kaltziegel von Leipfinger-Bader müssen entwickelt und auf den Markt gebracht werden. Gerade die Möglichkeiten staatlicher Förderungen sollten darauf zugeschnitten werden, hier zu unterstützen und innovativen Lösungen zur Serienreife zu verhelfen. Auf diese Weise lässt sich die Müll- und Ressourcenproblematik im Bausektor langfristig in den Griff bekommen. Nähere Informationen zum Baustoffrecycling bei Leipfinger-Bader erhalten nachhaltig agierende Bauherren und Fachleute direkt beim Unternehmen, per Telefon (08762-7330) oder E-Mail (info@leipfinger-bader.de). Quellen https://kreislaufwirtschaft-bau.de/Download/Bericht-12.pdf https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bauabfaelle#verwertung-von-bau-und-abbruchabfallen https://www.bmuv.de/pressemitteilung/bundesregierung-beschliesst-bundesweit-gueltige-regeln-zum-recycling-von-baustoffen https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&#38;q=Kreislaufwirtschaft+BAu+Initiativw+Mitglieder RECYCLING-BAUSTOFFE &#8211; eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative! &#124; Baustoff-Recycling Bayern (baustoffrecycling-bayern.de) https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/abfallwirtschaft/urban-mining#was-ist-urban-mining&#8211; https://www.urban-mining-design.de/ https://de.wikipedia.org/wiki/European_Green_Deal https://ec.europa.eu/info/strategy/priorities-2019-2024/european-green-deal_de EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft – Wikipedia Urban Mining – Wikipedia https://www.baustoffrecycling-bayern.de/newsarchiv/recycling-baustoffe-eine-%C3%B6kologisch-und-%C3%B6konomisch-sinnvolle-alternative https://recyclingbaustoffe.de/recycling-baustoffe/verwendung/ https://www.umweltpakt.bayern.de/rez/informieren/rc_baustoffe/index.htm https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/abfallaufkommen#deutschlands-abfall Über die Leipfinger-Bader GmbH Die Firmengruppe Leipfinger-Bader stellt Wandbaustoffe sowie Bauprodukte f&#252;r klimafreundliches Bauen her und vertreibt diese bundesweit. F&#252;r ihre energie- und rohstoffeffiziente Produktion wurde die in Familienhand gef&#252;hrte Gruppe in den letzten Jahren vielfach geehrt. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung treibt Leipfinger-Bader zudem die Weiterentwicklung bew&#228;hrter Baustoffe im Sinne von Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz voran. Die bayerische Firmengruppe versteht sich dabei &#8211; innerhalb der gesamten deutschen Baustoffindustrie &#8211; als bundesweiter Innovationstreiber f&#252;r mehr Nachhaltigkeit am Bau. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Leipfinger-Bader GmbH Ziegeleistra&#223;e 15 84172 Vatersdorf Telefon: +49 (8762) 733-0 Telefax: +49 (8762) 733-110 http://www.leipfinger-bader.de/ Ansprechpartner: Darko Kosic dako pr &#8211; Agentur f&#252;r...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/04/nichts-in-stein-gemeisselt/" data-wpel-link="internal">Nichts in Stein gemeißelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Bei über der Hälfte des Abfallaufkommens in Deutschland handelt es sich um Bau- und Abbruchabfälle – also um Schutt aus der Bauindustrie. Laut Angaben des Umweltbundesamtes gilt dies nicht etwa für die letzten Jahre. Dieser Wert bleibt bereits seit Jahrzehnten konstant. Die Notwendigkeit hier über Recyclingmöglichkeiten nicht nur nachzudenken, sondern schnellstmöglich Lösungen zu finden, ist offensichtlich. Gerade um die endlichen Ressourcen, die noch häufig die Grundlage des Bauens darstellen, bestmöglich zu schonen. Wie ist hier der derzeitige Stand in Deutschland? Wieviel mineralischer Bauschutt fällt an? Wie viel davon wird bisher tatsächlich re- oder downgecycelt? Welche Technologien gibt es? Woran wird geforscht?</b></p>
<p>Die Stadt als Rohstoffquelle – diese Sichtweise vertritt das sogenannte Urban Mining. Dabei wird der Mensch nicht nur als Verbraucher, sondern ebenso als Produzent wichtiger Ressourcen gesehen. Wie sinnvoll der Gedanke an eine solche echte Kreislaufwirtschaft ist, darüber muss nicht mehr diskutiert werden. Gerade in der Bauwirtschaft – mit ihrem großen Bedarf an mineralischen Ressourcen und dem nicht minder großen Abfallaufkommen – scheint dies langfristig die einzig wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Perspektive. Soweit die Theorie. Zur praktischen Umsetzung dieses ideologischen Ansatzes bedarf es allerdings der Erforschung und Entwicklung neuer Technologien zum Recycling bisher verwendeter Baustoffe. Sprich: Die urbanen Ressourcen wollen nutzbar gemacht werden. Hier sind Politik und Unternehmen gleichermaßen gefordert. Für einen schnellstmöglichen Wandel müssen sie Hand in Hand arbeiten, um Entwicklung zu unterstützen und Hürden bei der Markteinführung abzuschaffen. Ein konkretes Beispiel aus der Ziegelindustrie gibt Einblick in den aktuellen Stand der Forschung und die Möglichkeiten, die sich beim Baustoffrecycling schon heute bieten.</p>
<p><b>Aktuelle Gesetzgebung und Initiativen in Deutschland</b></p>
<p>Bereits seit den 90er Jahren gibt es in Deutschland Initiativen wie die „Kreislaufwirtschaft Bau“, die „Baustoff Recycling Bayern e.V.“ oder den „Umweltpakt Bayern“. Hier haben sich Akteure der Baubranche – im letzten Fall unter Beteiligung der bayerischen Landesregierung – mit dem Ziel zusammengeschlossen, eine echte Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zu fördern und die Ressourceneffizienz langfristig zu steigern. Aber nicht nur die bayerische Landespolitik hat diesen Ansatz mittlerweile aufgenommen: Auch auf EU-Ebene wurde im März 2020 im Rahmen des europäischen „Green Deals“ der zweite EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Zunächst schließt der Aktionsplan sieben explizit ausgewiesene Produktkategorien ein – eine davon die Bauwirtschaft. Wie auch die genannten Initiativen aus der Baubranche, hat sich die europäische Politik damit zum Ziel gesetzt, einen Markt für Recycling-Baustoffe und sekundäre Rohstoffe zu etablieren. Und Produkte zu unterstützen, bei denen die Wiederverwertbarkeit schon bei der Entwicklung mitbedacht und geplant wird.</p>
<p>Diesen europäischen Zielen folgend hat die Bundesregierung im Mai 2021 eine neue <b>Mantelverordnung</b> beschlossen. Hierin werden erstmals bundesweit einheitliche Regeln für den Einsatz und die Entsorgung mineralischer Abfälle festgelegt. Zielsetzung ist auch dabei, die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen weiter voranzutreiben und die Nachfrage nach Recycling-Baustoffen zu stärken. Um die rechtsverbindlichen Qualitätsstandards für diese Produkte deutschlandweit zu vereinheitlichen, enthält die Mantelverordnung zudem die sogenannte <b>Ersatzbaustoffverordnung</b>. Diese wiederum legt für ganz Deutschland die Standards zur Herstellung und Verwertung mineralischer Ersatzbaustoffe fest. Bauherren soll auf diese Weise mehr Rechtsicherheit bei der Verwendung solcher Baustoffe gegeben werden, um den Einsatz recycelter Baustoffe künftig zu steigern. Doch wie ist nun der aktuelle Stand in Deutschland? Wieviel Bauschutt entsteht? Wie viel wird wiederverwertet und vor allem, wie viel davon wird tatsächlich recycelt?</p>
<p><b>Fraktionen mineralischer Bauabfälle und deren Verbleib</b></p>
<p>Für das Jahr 2018 weist das Statistische Bundesamt insgesamt 218,8 Millionen Tonnen mineralischer Bauabfälle aus. Um einen detaillierten Blick auf den Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen zu geben, lohnt zunächst eine Einteilung in praxisrelevante Fraktionen. Die Initiative Kreislaufwirtschaft Bau schlüsselt hierzu in ihrem Monitoring 2021 fünf Bereiche auf:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Bauschutt, wie Beton, Ziegel, Fliesen, Keramik und entsprechende Gemische aus diesen Stoffen,</li>
<li>Straßenaufbruch, hier sind Bitumengemische gemeint, welche nicht Beton beinhalten,</li>
<li>Boden und Steine, hierunter fallen auch Baggergut und Gleisschotter, welche nicht bereits unter der Kategorie Bauschutt erfasst sind,</li>
<li>Bauabfälle auf Gipsbasis und</li>
<li>Baustellenabfälle, wie Glas, Metalle und Dämmmaterialien.</li>
</ul>
<p>Den größten Teil der entstandenen Bauabfälle machte 2018 mit beinahe 60 Prozent (130,3 Millionen Tonnen) die Fraktion Boden und Steine aus, gefolgt von Bauschutt mit rund 27 Prozent (59,8 Millionen Tonnen). Straßenaufbruch (14,1 Millionen Tonnen) sowie Baustellenabfälle (14 Millionen Tonnen) schlugen mit je circa 6 Prozent zu Buche und mit 0,3 Prozent (0,6 Millionen Tonnen) stellten die Bauabfälle auf Gipsbasis den geringsten Anteil dar (siehe Abbildung 1).</p>
<p>Ein Blick auf die Verwertungsquoten (siehe Abbildung 2) zeigt, dass 2018 im Schnitt 89,7 Prozent der mineralischen Bauabfälle recycelt oder anderweitig verwertet wurden. Im Umkehrschluss wurden rund 10,3 Prozent – also beinahe 23 Millionen Tonnen – auf Deponien oder in anderen Maßnahmen beseitigt. Die deutlich niedrigste Wiederverwertungsquote weist die Fraktion Bauabfälle auf Gipsbasis – mit 49,6 Prozent – auf. Bei allen anderen Fraktionen liegt diese Quote zwischen 86 und 99 Prozent (Boden und Steine 86,2, Bauschutt 93,9, Straßenaufbruch 97,5, Baustellenabfälle 98,7) und damit deutlich höher.</p>
<p><b>Mineralische Recycling-Baustoffe</b></p>
<p>Während jede erneute Verwertung mineralischer Bauabfälle einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit darstellt, ist zur Schonung wertvoller Ressourcen ein besonderer Blick auf die tatsächliche Recyclingquote bei der Abfallverwertung essenziell. Denn nur Baustoffe aus recyceltem Material helfen, die endlichen mineralischen Ressourcen zu schonen. Laut Kreislaufwirtschaft Bau wurden 2018 rund 73,3 Millionen Tonnen mineralischer Bauabfälle recycelt. Das entspricht etwa 33,5 Prozent der entstandenen Abfälle (siehe Abbildung 3). Laut des Monitorings der Kreislaufwirtschaft Bau deckten die so produzierten Recycling-Baustoffe einen Anteil von 12,5 Prozent des Bedarfs ab.</p>
<p>Im Durchschnitt entstehen jährlich in Deutschland 207,2 Millionen Tonnen mineralische Bauabfälle. Ein großer Berg an Sekundär-Rohstoffen, dessen Nutzung als Recycling-Baustoffe ein enormes Potential bietet. Ein besonderes Augenmerk für die Zukunft sollte daher auf der Weiterentwicklung eben solcher Baustoffe und auf der Etablierung echter Kreislaufwirtschaft in der Baubranche liegen – damit der Anteil der Recycling-Produkte die 13 Prozent-Marke künftig deutlich hinter sich lässt. Ein kurzer Überblick über den Stand der Dinge sowie neueste Forschung und Entwicklung – mit besonderem Augenmerk auf die Ziegelindustrie – wird im Folgenden am Beispiel der Firmengruppe Leipfinger-Bader mit Hauptsitz in Vatersdorf (Bayern) gegeben.</p>
<p><b>Umsetzung in der Ziegelindustrie am Beispiel Leipfinger-Bader</b></p>
<p>2019 zeichnete das Bayerische Umweltministerium die Firmengruppe Leipfinger-Bader für ihr ökologisches Wirtschaften aus. Doch das Engagement des traditionsreichen Familienunternehmens in diesem Bereich geht schon deutlich weiter zurück: Bereits die Teilnahme am Umweltpakt Bayern in den frühen Neunzigerjahren zeigte die Richtung der Unternehmensentwicklung an. Dank stetiger Investitionen in moderne Techniken deckt der Ziegelhersteller heute rund 80 Prozent seines Energiebedarfes über regenerative Quellen ab. Allein ein neuer Tunnelofen im Stammwerk in Vatersdorf reduzierte den Energieverbrauch bei der Mauerziegelproduktion um 30 Prozent. Auch im Bereich Kreislaufwirtschaft und Recycling beschreitet das Unternehmen zukunftsweisende Wege und beteiligt sich bei Bedarf auch selbst an den nötigen Entwicklungen.</p>
<p>Etwa 10 Millionen Tonnen des jährlich bundesweit anfallenden Bauschutts gehen auf Abbruchziegel oder ziegelreiche Stoffgemische zurück. Um diese Stoffe erneut nutzbar zu machen, errichtete Leipfinger Bader 2020 am Standort in Puttenhausen (Niederbayern) eine eigens entwickelte Recyclinganlage – als erster und bisher einziger Ziegelhersteller in Deutschland. Damit etablierte die mittelständisch geprägte Firmengruppe einen geschlossenen Wertstoffkreislauf in ihren Reihen. Mit der bereits 2019 erfolgten Gründung der „Ziegel Recycling Bayern GmbH“ verfestigte das Unternehmen diesen Schritt noch. Die Tochtergesellschaft von Leipfinger-Bader hat es sich zum Ziel gesetzt, an einer wegweisenden Abfallwirtschaft mitzuwirken, die durchdachte Kreislauflösungen sowie versierte Recyclingprozesse bietet. Der aktuellste und bisher innovativste Schritt der Firmengruppe in Richtung echter Kreislaufwirtschaft ist jedoch die Entwicklung des sogenannten „Kaltziegels“. Dieser Mauerziegel besteht größtenteils aus recyceltem Ziegelmaterial. Zudem wird er nicht gebrannt, sondern luftgetrocknet. Bei der Produktion werden also in doppelter Hinsicht Ressourcen geschont.</p>
<p><b>Geschlossener Wertstoffkreislauf dank eigener Forschungs- und Entwicklungsarbeit</b></p>
<p>Zur Herstellung eines Recycling-Ziegels musste Leipfinger-Bader sich jedoch zunächst einer anderen Herausforderung stellen: Es galt eine Recyclinganlage für die Ziegelindustrie zu konstruieren, die den Ziegelbruch sauber vom darin enthaltenen Dämmstoffanteil trennt. Mit der sogenannten Windsichtung – einem alten mechanischen Trennverfahren – wurde dafür eine Lösung gefunden. Diese auf Gravitation, Masse und Fliehkraft basierende Methode bildet den Kern der entwickelten Recyclinganlage. Vorgebrochende Baureste gelangen mithilfe einer Separator-Schaufel in einen Windkanal. Dort werden leichte Dämmstoffpartikel nach oben abgesaugt, während die schweren Ziegelbestandteile nach unten fallen. Der Ziegelbruch wird dann weiter zerkleinert und in verschiedenen Körnungsstärken einer erneuten Verwendung zugeführt. Währenddessen trennt ein Zyklonabscheider den Dämmstoff, der anschließend ausgesiebt wird. Danach ist er bereits wieder in seiner ursprünglichen Funktion verwendbar. Dies gilt sowohl für Mineral- als auch für Holzfaserdämmstoffe. Beide setzen die Experten bei Leipfinger-Bader selbst als Füllung in ihren hochwärmedämmenden CORISO- oder SILVACOR-Ziegeln ein. Der recycelte Dämmstoff kann hier also unmittelbar wieder in die Ziegelproduktion einfließen. Um diese geschlossene Kreislaufwirtschaft weiter voranzutreiben, bietet die Firmengruppe zudem einen besonderen Service: In extra zur Verfügung gestellten „Big Bags“ kann der Ziegelbruch auf der Baustelle fachgerecht verpackt und schließlich sicher zurück ins Werk transportiert werden. Die kostenfreie Abholung übernimmt ebenfalls der Ziegelhersteller.</p>
<p><b>Kaltziegel – erster echter Recycling-Ziegel</b></p>
<p>Aktuell finden die in der Recyclinganlage gewonnenen Ziegelkörnungen eine Weiterverwertung im Wegebau oder als Substrat bei der Dachbegrünung. Künftig soll das Material aber auch wieder in die Ziegelproduktion einfließen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem echten Baustoffrecycling ist die Entwicklung des Kaltziegels. Hauptziele dabei waren ein geringer Energieeinsatz bei der Produktion sowie – natürlich – die Verwendung des recycelten Ziegelmateriales. Zusammen mit Kooperationspartnern startete im August 2016 unter dem Projekttitel „Kaltziegel – ein Recycling-Funktionswerkstoff“ offiziell die Forschungsarbeit. Diese umfasste neben theoretischen Grundlagen auch eine Vielzahl praktischer Versuchsreihen.</p>
<p>Die Basis des Kaltziegels von Leipfinger-Bader bilden sortenreine Ziegelreste in besonders feinen Körnungsgrößen. Neben den entsprechenden Fraktionen von recyceltem Ziegelbruch aus der Recyclinganlage, fallen diese beispielsweise auch beim Schleifen von Planziegeln an. Versetzt mit einer speziellen Bindemittel-Mischung werden die Ziegelkörnungen in einem eigens entwickelten Pressverfahren verfestigt und anschließend an der Luft bei Umgebungstemperatur getrocknet. Ein Brennvorgang entfällt bei dieser Fertigungsweise komplett. So entsteht ein Mauerziegel, der eine besonders hohe Rohdichte aufweist und entsprechend auch über eine hohe Druckfestigkeit verfügt. Dieser Kaltziegel erfüllt alle statischen Voraussetzungen für tragende Innenwände. Aufgrund seiner Masse stellen auch die erhöhten Schallschutzanforderungen in diesem Bereich kein Problem dar.</p>
<p><b>Ausblick – Wie geht es weiter?</b></p>
<p>Nun wartet der innovative Recycling-Mauerziegel von Leipfinger-Bader auf seine Zulassung. Doch diese ist wohl die kleinste Hürde auf dem Weg zur neuen Produktionslinie: Neben den entsprechenden Fertigungs-Anlagen und großen Hallenflächen zur Trocknung der Ziegel, werden zudem Lagerflächen für die Materialien benötigt. Auch der logistische Aufwand, das zu recycelnde Material von den Baustellen wieder zum Werk zu befördern, darf dabei nicht unterschätzt werden. Die in Familienhand befindliche Firmengruppe hofft nun auf Unterstützung von staatlicher Seite, um mit dem ressourcenschonend und energiearm produzierten Kaltziegel künftig in die Serienfertigung gehen zu können. Inwieweit die landes-, bundes- und europaweiten Verordnungen und Initiativen hier greifen und unterstützen, muss sich nun zeigen.</p>
<p>Auf die gesamte deutsche Bauindustrie geblickt, bleibt zu sagen: Die Mengen an jährlich entstehendem mineralischem Bauschutt haben in den letzten Jahrzehnten zwar keinesfalls abgenommen, die hohe Wiederverwertungsquote darf aber durchaus positiv gesehen werden. Downcycling findet hier bereits in hohem Maße statt. Für einen wirklichen Beitrag zu Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit ist es allerdings dringend notwendig, auch das Recycling weiter auszubauen. Lösungen wie das Dämmstoffrecycling oder der Kaltziegel von Leipfinger-Bader müssen entwickelt und auf den Markt gebracht werden. Gerade die Möglichkeiten staatlicher Förderungen sollten darauf zugeschnitten werden, hier zu unterstützen und innovativen Lösungen zur Serienreife zu verhelfen. Auf diese Weise lässt sich die Müll- und Ressourcenproblematik im Bausektor langfristig in den Griff bekommen.</p>
<p>Nähere Informationen zum Baustoffrecycling bei Leipfinger-Bader erhalten nachhaltig agierende Bauherren und Fachleute direkt beim Unternehmen, per Telefon (<b>08762-7330</b>) oder E-Mail (<a href="mailto:info@leipfinger-bader.de" class="bbcode_email"><b>info@leipfinger-bader.de</b></a>).</p>
<p><b>Quellen</b></p>
<p><a href="https://kreislaufwirtschaft-bau.de/Download/Bericht-12.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://kreislaufwirtschaft-bau.de/Download/Bericht-12.pdf</a></p>
<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bauabfaelle#verwertung-von-bau-und-abbruchabfallen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bauabfaelle#verwertung-von-bau-und-abbruchabfallen</a></p>
<p><a href="https://www.bmuv.de/pressemitteilung/bundesregierung-beschliesst-bundesweit-gueltige-regeln-zum-recycling-von-baustoffen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bmuv.de/pressemitteilung/bundesregierung-beschliesst-bundesweit-gueltige-regeln-zum-recycling-von-baustoffen</a></p>
<p><a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=Kreislaufwirtschaft+BAu+Initiativw+Mitglieder" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=Kreislaufwirtschaft+BAu+Initiativw+Mitglieder</a></p>
<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bauabfaelle#verwertung-von-bau-und-abbruchabfallen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">RECYCLING-BAUSTOFFE &#8211; eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative! | Baustoff-Recycling Bayern (baustoffrecycling-bayern.de)</a></p>
<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/abfallwirtschaft/urban-mining#was-ist-urban-mining" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/abfallwirtschaft/urban-mining#was-ist-urban-mining</a>&#8211;</p>
<p><a href="https://www.urban-mining-design.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.urban-mining-design.de/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/European_Green_Deal" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://de.wikipedia.org/wiki/European_Green_Deal</a></p>
<p><a href="https://ec.europa.eu/info/strategy/priorities-2019-2024/european-green-deal_de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://ec.europa.eu/info/strategy/priorities-2019-2024/european-green-deal_de</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Aktionsplan_f%C3%BCr_die_Kreislaufwirtschaft" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft – Wikipedia</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Urban_Mining" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Urban Mining – Wikipedia</a></p>
<p><a href="https://www.baustoffrecycling-bayern.de/newsarchiv/recycling-baustoffe-eine-%C3%B6kologisch-und-%C3%B6konomisch-sinnvolle-alternative" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.baustoffrecycling-bayern.de/newsarchiv/recycling-baustoffe-eine-%C3%B6kologisch-und-%C3%B6konomisch-sinnvolle-alternative</a></p>
<p><a href="https://recyclingbaustoffe.de/recycling-baustoffe/verwendung/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://recyclingbaustoffe.de/recycling-baustoffe/verwendung/</a></p>
<p><a href="https://www.umweltpakt.bayern.de/rez/informieren/rc_baustoffe/index.htm" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.umweltpakt.bayern.de/rez/informieren/rc_baustoffe/index.htm</a></p>
<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/abfallaufkommen#deutschlands-abfall" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/abfallaufkommen#deutschlands-abfall</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Leipfinger-Bader GmbH</div>
<p>Die Firmengruppe Leipfinger-Bader stellt Wandbaustoffe sowie Bauprodukte f&uuml;r klimafreundliches Bauen her und vertreibt diese bundesweit. F&uuml;r ihre energie- und rohstoffeffiziente Produktion wurde die in Familienhand gef&uuml;hrte Gruppe in den letzten Jahren vielfach geehrt. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung treibt Leipfinger-Bader zudem die Weiterentwicklung bew&auml;hrter Baustoffe im Sinne von Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz voran. Die bayerische Firmengruppe versteht sich dabei &ndash; innerhalb der gesamten deutschen Baustoffindustrie &ndash; als bundesweiter Innovationstreiber f&uuml;r mehr Nachhaltigkeit am Bau.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Leipfinger-Bader GmbH<br />
Ziegeleistra&szlig;e 15<br />
84172 Vatersdorf<br />
Telefon: +49 (8762) 733-0<br />
Telefax: +49 (8762) 733-110<br />
<a href="http://www.leipfinger-bader.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.leipfinger-bader.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Darko Kosic<br />
dako pr &#8211; Agentur f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (214) 2069-10<br />
Fax: +49 (214) 2069-150<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#107;&#111;&#115;&#105;&#099;&#064;&#100;&#097;&#107;&#111;&#045;&#112;&#114;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Julia Pfeil<br />
Telefon: +49 (87) 6273-30<br />
Fax: +49 (87) 627331-10
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/leipfinger-bader-kg/Nichts-in-Stein-gemeisselt/boxid/941411" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/leipfinger-bader-kg" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/941411.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leipfinger-Bader siegt vor Bundespatentgericht</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/03/leipfinger-bader-siegt-vor-bundespatentgericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Leipfinger-Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 14:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[bader]]></category>
		<category><![CDATA[bätz]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[gaissmaier]]></category>
		<category><![CDATA[halle]]></category>
		<category><![CDATA[hessen]]></category>
		<category><![CDATA[heun]]></category>
		<category><![CDATA[kanzlei]]></category>
		<category><![CDATA[leipfinger]]></category>
		<category><![CDATA[mauerziegel]]></category>
		<category><![CDATA[pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[rheinland]]></category>
		<category><![CDATA[schadensersatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang 2020 stieg die Firmengruppe Leipfinger-Bader (Vatersdorf, Bayern) mit eigenen Produkten in die Geschäftsfelder „Dezentrale Lüftungsanlagen“ und „Rollladenkästen“ ein. Das gefiel einem früheren Lieferanten nicht, der daraufhin in die juristische Trickkiste griff: Mit Hilfe eines Stellvertreters wurde Leipfinger-Bader dabei eine Patentverletzung unterstellt. So sollte das Unternehmen dazu verpflichet werden, seine Sonderprodukte nicht mehr zu verkaufen sowie Schadensersatz zu zahlen. Gegen das Patent erhob Leipfinger-Bader daraufhin Nichtigkeitsklage beim Bundespatentgericht (BPatG, München), welches ein mittlerweile rechtskräftiges Urteil fällte: Es erklärte das angeblich verletzte Patent im vollen Umfang für nichtig. „Wir haben diese Entscheidung erwartet. Sie sorgt für Rechtssicherheit am Markt“, erklärt Firmenchef Thomas Bader. Derweil kündigt sein Haus an, zur Fachmesse „BAU 2023“ im April eine neue, ökologisch optimierte Generation an Rollladenkästen vorstellen zu wollen. Die Wurzeln der Leipfinger-Bader Firmengruppe liegen bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts in der industriellen Mauerziegel-Produktion. Seitdem hat sich das inhabergeführte Familienunternehmen mit Hauptsitz in Vatersdorf (Niederbayern) insbesondere als Hersteller massiver und umweltschonender Wandbaustoffe bundesweit einen Namen gemacht. Seit Anfang 2020 bietet Leipfinger-Bader auch eigene Produkte für die Geschäftsfelder „Dezentrale Lüftungsanlagen“ sowie „Rollladenkästen“ an. „Bis 2020 haben wir unseren Kunden entsprechende Produkte des Herstellers Beck+Heun aus Hessen verkauft, welcher jahrelang unser Lieferant war“, so Geschäftsführer Thomas Bader. Allerdings haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Schwachstellen beim Einsatz dieser Systeme auf der Baustelle gezeigt, die im Hause Leipfinger-Bader zu Kundenreklamationen führten. „Die Zusammenarbeit scheiterte an unserem Versuch, die Produkte gemeinsam weiterzuentwickeln und zu verbessern“, fügt Bader hinzu. Also entschied man sich letztlich, diese Schwächen selbst zu beheben und eigene Produkte auf den Markt zu bringen. „Der Verkauf unserer neuen Sonderprodukte, vor allem des LB-Lüftungssystems, verläuft seitdem sehr erfolgreich“, erklärt Thomas Batz, Vertriebschef bei Leipfinger-Bader. Wettbewerber reagieren mit juristischen Mitteln Das wird vom früheren Lieferanten Beck+Heun offenbar mit Argwohn betrachtet. „Es wurde von Beginn an versucht, den eintretenden Erfolg bei Leipfinger-Bader mit juristischen Mitteln zu verhindern – und zwar mit Hilfe einer Art ‚inoffiziellen Stellvertreters‘“, erläutert Clemens Gaißmaier, Syndikusanwalt bei Leipfinger-Bader. So berief sich ein Unternehmen aus Boppard (Rheinland-Pfalz) darauf, eine exklusive Lizenz an einem Patent zu besitzen, dessen Inhaber wiederum ein Mitarbeiter bei Beck+Heun ist. Lüftungsprodukte von Leipfinger-Bader würden dieses Patent verletzen, lautete der Vorwurf. Das Bopparder Unternehmen verlangte daher von Leipfinger-Bader ein Unterlassen des Vertriebes dieser Produkte, den Rückruf bereits ausgelieferter Ware sowie Schadensersatz. Dagegen wehrte sich die Firmengruppe. Insbesondere der Fortbestand des angeblich verletzten Patentes (Nr. DE102009045668) wurde von Anfang an in Frage gestellt. „Nach unmittelbar erfolgter Einschätzung unseres Patentanwalts Dr. Cletus von Pichler fehlte es dem Patent offenkundig an der erforderlichen Erfindungshöhe“, so Gaißmaier. Leipfinger-Bader reichte daher im September 2020 eine sogenannte Nichtigkeitsklage vor dem Bundespatentgericht ein. Am 21. Juli 2022 kam es dann in München zur Verhandlung und noch vor Ort zu einem unmittelbaren, klaren Urteil: Dabei wurde das strittige Patent vom Bundespatentgericht in vollem Umfang für nichtig erklärt. Die Entscheidung ist mittlerweile auch rechtskräftig (BPAtG, Az. 6 Ni 5/22). Somit darf Leipfinger-Bader seine Lüftungssysteme weiterhin uneingeschränkt am Markt anbieten. „Wir sehen dieses Urteil als juristischen Erfolg, den wir nie gesucht haben. Gerne hätten wir uns mit der Gegenseite gütlich geeinigt, aber unsere Versuche wurden stets abgewiesen“, erklärt Thomas Bader. Nun sei man zufrieden über die neu geschaffene Rechtssicherheit am Markt und werde den bundesweiten Vertrieb der Sonderprodukte weiter ausbauen. Neuentwicklung eines umweltfreundlichen Rollladenkastens Und auch von technischer Seite meldet Leipfinger-Bader gute Neuigkeiten: „Während des Rechtsstreits haben wir nicht aufgehört, unsere Lüftungssysteme weiterzuentwickeln“, betont Bader. Ziel war es, eine möglichst umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Produkten zu schaffen. Herausgekommen ist dabei eine neu gedachte Generation an Rollladenkästen, die insbesondere in Hinblick auf ihre ökologische Produktion bundesweit Maßstäbe setzt – unter konsequentem Einsatz nachhaltiger Rohstoffe. Bei der Neuentwicklung handelt es sich um ein CO2-neutrales Produkt, das vom 17. bis 22. April auf der internationalen Fachmesse „BAU 2023“ in München (Stand 215, Halle A1) erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Leipfinger-Bader wurde im Rechtstreit durch Patentanwalt Dr.-Ing. Cletus von Pichler (Kanzlei Samson&#38;Samson, München) sowie Rechtsanwalt Dr. Frank-Erich Hufnagel (Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer, München/Düsseldorf) beraten und vertreten. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Leipfinger-Bader GmbH Ziegeleistra&#223;e 15 84172 Vatersdorf Telefon: +49 (8762) 733-0 Telefax: +49 (8762) 733-110 http://www.leipfinger-bader.de/ Ansprechpartner: Darko Kosic Telefon: +49 (214) 2069-10 E-Mail: &#100;&#046;&#107;&#111;&#115;&#105;&#099;&#064;&#100;&#097;&#107;&#111;&#045;&#112;&#114;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/03/leipfinger-bader-siegt-vor-bundespatentgericht/" data-wpel-link="internal">Leipfinger-Bader siegt vor Bundespatentgericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Anfang 2020 stieg die Firmengruppe Leipfinger-Bader (Vatersdorf, Bayern) mit eigenen Produkten in die Geschäftsfelder „Dezentrale Lüftungsanlagen“ und „Rollladenkästen“ ein. Das gefiel einem früheren Lieferanten nicht, der daraufhin in die juristische Trickkiste griff: Mit Hilfe eines Stellvertreters wurde Leipfinger-Bader dabei eine Patentverletzung unterstellt. So sollte das Unternehmen dazu verpflichet werden, seine Sonderprodukte nicht mehr zu verkaufen sowie Schadensersatz zu zahlen. Gegen das Patent erhob Leipfinger-Bader daraufhin Nichtigkeitsklage beim Bundespatentgericht (BPatG, München), welches ein mittlerweile rechtskräftiges Urteil fällte: Es erklärte das angeblich verletzte Patent im vollen Umfang für nichtig. „Wir haben diese Entscheidung erwartet. Sie sorgt für Rechtssicherheit am Markt“, erklärt Firmenchef Thomas Bader. Derweil kündigt sein Haus an, zur Fachmesse „BAU 2023“ im April eine neue, ökologisch optimierte Generation an Rollladenkästen vorstellen zu wollen.</b></p>
<p>Die Wurzeln der Leipfinger-Bader Firmengruppe liegen bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts in der industriellen Mauerziegel-Produktion. Seitdem hat sich das inhabergeführte Familienunternehmen mit Hauptsitz in Vatersdorf (Niederbayern) insbesondere als Hersteller massiver und umweltschonender Wandbaustoffe bundesweit einen Namen gemacht. Seit Anfang 2020 bietet Leipfinger-Bader auch eigene Produkte für die Geschäftsfelder „Dezentrale Lüftungsanlagen“ sowie „Rollladenkästen“ an. „Bis 2020 haben wir unseren Kunden entsprechende Produkte des Herstellers Beck+Heun aus Hessen verkauft, welcher jahrelang unser Lieferant war“, so Geschäftsführer Thomas Bader. Allerdings haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Schwachstellen beim Einsatz dieser Systeme auf der Baustelle gezeigt, die im Hause Leipfinger-Bader zu Kundenreklamationen führten. „Die Zusammenarbeit scheiterte an unserem Versuch, die Produkte gemeinsam weiterzuentwickeln und zu verbessern“, fügt Bader hinzu. Also entschied man sich letztlich, diese Schwächen selbst zu beheben und eigene Produkte auf den Markt zu bringen. „Der Verkauf unserer neuen Sonderprodukte, vor allem des LB-Lüftungssystems, verläuft seitdem sehr erfolgreich“, erklärt Thomas Batz, Vertriebschef bei Leipfinger-Bader.</p>
<p><b>Wettbewerber reagieren mit juristischen Mitteln </b></p>
<p>Das wird vom früheren Lieferanten Beck+Heun offenbar mit Argwohn betrachtet. „Es wurde von Beginn an versucht, den eintretenden Erfolg bei Leipfinger-Bader mit juristischen Mitteln zu verhindern – und zwar mit Hilfe einer Art ‚inoffiziellen Stellvertreters‘“, erläutert Clemens Gaißmaier, Syndikusanwalt bei Leipfinger-Bader. So berief sich ein Unternehmen aus Boppard (Rheinland-Pfalz) darauf, eine exklusive Lizenz an einem Patent zu besitzen, dessen Inhaber wiederum ein Mitarbeiter bei Beck+Heun ist. Lüftungsprodukte von Leipfinger-Bader würden dieses Patent verletzen, lautete der Vorwurf. Das Bopparder Unternehmen verlangte daher von Leipfinger-Bader ein Unterlassen des Vertriebes dieser Produkte, den Rückruf bereits ausgelieferter Ware sowie Schadensersatz. Dagegen wehrte sich die Firmengruppe. Insbesondere der Fortbestand des angeblich verletzten Patentes (Nr. DE102009045668) wurde von Anfang an in Frage gestellt. „Nach unmittelbar erfolgter Einschätzung unseres Patentanwalts Dr. Cletus von Pichler fehlte es dem Patent offenkundig an der erforderlichen Erfindungshöhe“, so Gaißmaier. Leipfinger-Bader reichte daher im September 2020 eine sogenannte Nichtigkeitsklage vor dem Bundespatentgericht ein. Am 21. Juli 2022 kam es dann in München zur Verhandlung und noch vor Ort zu einem unmittelbaren, klaren Urteil: Dabei wurde das strittige Patent vom Bundespatentgericht in vollem Umfang für nichtig erklärt. Die Entscheidung ist mittlerweile auch rechtskräftig (<a href="http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/portal/t/19ke/page/bsjrsprod.psml?pid=Dokumentanzeige&amp;showdoccase=1&amp;js_peid=Trefferliste&amp;documentnumber=1&amp;numberofresults=10908&amp;fromdoctodoc=yes&amp;doc.id=jb-JURE229030727&amp;doc.part=L&amp;doc.price=0.0&amp;doc.hl=1#focuspoint" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">BPAtG, Az. 6 Ni 5/22</a>). Somit darf Leipfinger-Bader seine Lüftungssysteme weiterhin uneingeschränkt am Markt anbieten. „Wir sehen dieses Urteil als juristischen Erfolg, den wir nie gesucht haben. Gerne hätten wir uns mit der Gegenseite gütlich geeinigt, aber unsere Versuche wurden stets abgewiesen“, erklärt Thomas Bader. Nun sei man zufrieden über die neu geschaffene Rechtssicherheit am Markt und werde den bundesweiten Vertrieb der Sonderprodukte weiter ausbauen.</p>
<p><b>Neuentwicklung eines umweltfreundlichen Rollladenkastens</b></p>
<p>Und auch von technischer Seite meldet Leipfinger-Bader gute Neuigkeiten: „Während des Rechtsstreits haben wir nicht aufgehört, unsere Lüftungssysteme weiterzuentwickeln“, betont Bader. Ziel war es, eine möglichst umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Produkten zu schaffen. Herausgekommen ist dabei eine neu gedachte Generation an Rollladenkästen, die insbesondere in Hinblick auf ihre ökologische Produktion bundesweit Maßstäbe setzt – unter konsequentem Einsatz nachhaltiger Rohstoffe. Bei der Neuentwicklung handelt es sich um ein CO2-neutrales Produkt, das vom 17. bis 22. April auf der internationalen Fachmesse „BAU 2023“ in München (Stand 215, Halle A1) erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.</p>
<p>Leipfinger-Bader wurde im Rechtstreit durch Patentanwalt Dr.-Ing. Cletus von Pichler (Kanzlei Samson&amp;Samson, München) sowie Rechtsanwalt Dr. Frank-Erich Hufnagel (Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer, München/Düsseldorf) beraten und vertreten.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Leipfinger-Bader GmbH<br />
Ziegeleistra&szlig;e 15<br />
84172 Vatersdorf<br />
Telefon: +49 (8762) 733-0<br />
Telefax: +49 (8762) 733-110<br />
<a href="http://www.leipfinger-bader.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.leipfinger-bader.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Darko Kosic<br />
Telefon: +49 (214) 2069-10<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#107;&#111;&#115;&#105;&#099;&#064;&#100;&#097;&#107;&#111;&#045;&#112;&#114;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/leipfinger-bader-kg/Leipfinger-Bader-siegt-vor-Bundespatentgericht/boxid/940002" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/leipfinger-bader-kg" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/940002.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/03/leipfinger-bader-siegt-vor-bundespatentgericht/" data-wpel-link="internal">Leipfinger-Bader siegt vor Bundespatentgericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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		<title>„Man muss das Gebäude in seiner Gesamtheit betrachten“</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/02/man-muss-das-gebaeude-in-seiner-gesamtheit-betrachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Leipfinger-Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 10:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die bundesweiten Energiepreise haben im letzten Jahr mehrfach Höchststände erreicht. Aus diesem Grund rücken alternative Baulösungen zunehmend in den Fokus – darunter auch solche, die gar keine Heiztechnik benötigen. Eben so ein Gebäude ist im Jahr 2021, medial viel beachtet, im Münchener Stadtteil Gräfelfing entstanden. Der fünfgeschossige Büroneubau des Reifenhändlers Heinrich Nabholz KG kommt komplett ohne Heizung und Klimaanlage aus – und garantiert trotzdem ganzjährig Raumtemperaturen von 22 bis 26 Grad. Rund ein Jahr nach Bezug resümiert der Nürnberger Architekt Bernd-Simon Schwarz M.A. (30) die besondere Bedeutung des von ihm geplanten Bauvorhabens und dessen Zukunftsfähigkeit. Redaktion: Sie haben ein Bürogebäude entworfen, das vollständig auf Heiztechnik verzichten kann. Wie kamen Sie auf die Idee, ein solches Gebäude zu konzipieren? Schwarz: Der Bauherr, die Heinrich Nabholz KG, wünschte sich den Neubau einer effizienten Hauptzentrale für seine Münchener Filiale in einem bestehenden Industriegebiet.  Als Inspiration diente ein Bürogebäude in Lustenau – geplant von Baumschlager Eberle Architekten. Das Konzept basiert auf einer Bauweise ohne die Verwendung einer Heizung und Lüftung. Nach einer Besichtigung des Gebäudes in Österreich und neuen Erkenntnissen der Funktionsweise war sich der Bauherr sicher, bei dem Bau seiner Hauptfiliale dem gleichen Grundkonzept zu folgen. Aufgabe war es dann, das Konzept zu transferieren und an die klimatischen Bedingungen der Breitengrade von Gräfelfing anzupassen. Zur Seite stand uns dabei der Bauphysiker Dr. Peter Widerin, der bereits bei der Planung in Lustenau beteiligt war. Entwickelt wurde ein Konzept, dessen Bauweise auf dicken Ziegelwänden basiert. Berücksichtigt wurden zudem bestimmte Anforderungen, da das Bürogebäude zu 70 Prozent extern vermietet werden soll – ein wesentlicher Unterschied zum Bau in Lustenau, der vom Bauherren selbst genutzt werden sollte und somit mehr Gestaltungsmöglichkeiten bot. Unsere Grundrissstruktur benötigte hingegen Flexibilität, um Nutzerwünschen entgegenzukommen. Grundsätzlich ist bei der Konzeption unseres Vorhabens ein zusammenhängender Raum essenziell, damit die Luft leicht zirkulieren kann. Die Umsetzung von Einzelbüros gestaltet sich daher etwas schwierig. Um dem entgegenzuwirken, haben wir das Konzept angepasst, sodass eine räumliche Trennung mit intakter Luftzirkulation gewährleistet ist. Redaktion: Wie ist das Gebäude rein architektonisch auf das Auskommen ohne Heizung und Klimaanlage optimiert? Schwarz: Ein wichtiger Punkt ist die Speicherfähigkeit der trägen Masse. Wir haben eine sehr dicke Geschossdecke und Wände, bestehend aus Ziegelmauerwerk, konzipiert. Energie, die in Sommernächten durch die Nachtauskühlung strömt, wird träge von der Speichermasse geschluckt, gespeichert und zeitversetzt in den Innenraum abgegeben. Bei der Konzeption des Mauerwerks hat uns die Firmengruppe Leipfinger-Bader beratend zur Seite gestanden, so dass wir hier auf die Erfahrungswerte eines für seine nachhaltigen Bauprodukte bekannten Herstellers zurückgreifen konnten. Am Ende haben wir uns für 65 Zentimeter dicke Außenwände aus zweischaligem, dämmstoffgefüllten Coriso-Mauerwerk entschieden. Die Zusammenarbeit mit Leipfinger-Bader lief dabei reibungslos. Ein wesentliches Kennzeichen der Architektur sind die stets sichtbaren Grundmaterialien. Wände durften nur ohne vorherige Vorwandinstallation und einer somit geschaffenen Pufferzone verputzt werden. Ein aufkommender Konflikt zwischen Nutzerzufriedenheit, der technischen Notwendigkeit sowie dem Wohlbefinden. Auch Geschossdecken müssen sichtbar sein und dürfen nicht vom Innenraum versperrt sein. Eine harte Decke ohne Schallschutzabsorbationsflächen ist für die Akustik wenig förderlich. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, kamen im Luftstrom positionierte, waagerecht stehende Baffeln zum Einsatz. So konnte die nötige Querlüftung sichergestellt werden und die Akustik profitierte darüber hinaus auch. Redaktion: Musste die Inneneinrichtung dementsprechend angepasst werden? Konnte man beispielsweise Regale vor den Wänden platzieren oder wirkt sich das nachteilig aus? Schwarz: Regale sind grundsätzlich möglich, Einbauschränke hingegen nicht. Beachtet werden muss, dass innerhalb der Luftzone vor dem Bauteil eine freie Luftzirkulation gewährleistet ist. Sofern 30 Prozent der Wandflächen mit Möbeln versehen werden, steht dem Gebäudekonzept nichts im Wege. Auch an den Trockenbauwänden, die der Raumtrennung dienen, können Möbelstücke positioniert werden. Lediglich die Außenwände sowie die tragenden inneren Wandscheiben, die ebenfalls gemauert sind, sollten frei bleiben. Zusammen mit Inneneinrichtern konnten die Mieter tolle Gesamtkonzepte entwickeln. Redaktion: Wie wirtschaftlich ist das Ganze? Man konnte auf die Heiz- und Klimatechnik verzichten. Musste man stattdessen auf andere Lösungen setzen, die möglicherweise kostenintensiv hätten sein können oder vielleicht auch waren? Schwarz: Aufgrund doppelt so dicker Wände kam auch die doppelte Menge an Material zum Einsatz. Daher sind die Baukosten in diesem Bereich leicht teurer. Große Kostenträger, wie der Einbau der Heizungsinstallationsleitungen, blieben hingegen erspart. Brandschutzklappen oder Ähnliches waren bedingt durch die Grundrissanordnung ebenfalls nicht notwendig. Letztlich gelang es uns, die gewöhnlichen Baukosten nach BKI sogar zu unterschreiten. Dies ist aber auch auf eine durchdachte, wirtschaftliche Planung zurückzuführen. In allen Geschossdecken wurde beispielsweise auf Estrich verzichtet. Vliesauflagen und Teppiche wurden also direkt aufgetragen. Auf diesem Prinzip basiert im Grunde das gesamte Konzept – je pragmatischer und einfacher, desto wirtschaftlicher das Ergebnis.   Redaktion: Konnten sie Ihre eigenen Ziele in Hinblick auf die Energieeffizienz erreichen? Angesetzt war damals ja der KfW55-Standard? Schwarz: Genau, das haben wir voll erreicht. Diesen KfW55-Standard überhaupt nachzuweisen, war aber auch ein langer Weg, da frühere Berechnungen ein Fehlen des Heizsystems nicht vorsahen. In Absprache mit der KfW entwickelten wir einen Weg, Nachweise darüber zu erbringen. Unsere Nebenkosten bewegen sich auf einem minimalen Niveau – die Heizkosten fallen somit nahezu weg. Was wir natürlich haben, sind Wartungskosten für die Fenster, eines unserer Herzstücke. Zum Einsatz kamen für die natürliche Luftströmung motorisch öffnende Fensterklappen, die stets funktionieren müssen. Alle zwei Jahre müssen die Motoren geölt und neu eingestellt werden. Grundgedanke der Architektur war es, die Begebenheiten auch für die nachfolgende Nutzung möglichst praktisch zu gestalten. Offene Kabeltrassen unterhalb der Decke können später beispielsweise problemlos erweitert oder ergänzt werden – ohne die Decke vorher öffnen zu müssen. Zwar stechen nicht verkleidete Decken sofort ins Auge, für uns stehen jedoch die Möblierung sowie die Menschen, die ja quasi als Heizkörper fungieren, im Vordergrund. Die Bauphysik und die praktische Nutzung müssen architektonisch daher überhaupt nicht aufgewertet werden. Redaktion: Das sind dann aber auch Dinge, die während des Umsetzungsprozesses entwickelt wurden? Das sind ja schon kleine Fallstricke, an die man dann gerät. Schwarz: Aus dem Wunsch, sehr kostengünstig zu bauen, haben wir diese Zielsetzung schon entwickelt. Es hat Durchhaltevermögen gekostet, weil man im Planungsprozess durchaus denkt, etwas vielleicht doch anders zu machen. Wenn es dann auf der Baustelle umgesetzt wurde, dachte man sich, vielleicht wäre eine Verblendung doch ganz schön, um die Kabel zu verstecken. Dennoch war es wichtig, das Gesamtkonzept durchzuziehen. Ich denke, das haben wir am Ende dann auch ganz gut hinbekommen. Redaktion: Das ist dann natürlich auch wieder ein Kostenfaktor, der in der Zusatzplanung aufgewandt werden musste. Vom zeitlichen Aufwand her war auch alles im Rahmen? Schwarz: Für alle Planungsbeteiligten war es ein absolutes Herzensprojekt. Uns war es total wichtig, das Projekt erfolgreich abzuschließen. Der Aufwand, den wir reingesteckt haben, war natürlich hoch, aber das hat man gerne in Kauf genommen. Es war eine große Leidenschaft, dieses Projekt so zum Abschluss zu bringen und am Ende zu sehen, dass so ein Konzept dann auch noch funktioniert. Redaktion: Müsste es hinsichtlich der Tatsache, dass es sich um einen Präzedenzfall und ein Pilotprojekt handelte, ein Umdenken in der Politik in Bezug auf die Bewertung der Energieeffizienz geben? Schwarz: Ja, es ist schwierig, diese Berechnungen so hinzubekommen, dass sie wirklich dem jeweiligen Konzept standhalten. Ich bin der Meinung, man müsse das Gebäude in seiner Gesamtheit bewerten – vielleicht sogar im Nachhinein. Der Anreiz, sollte darin liegen, ein funktionierendes Gebäude zu schaffen. Und weniger darin, ob es nachhaltig ist. Kriterien aufzustellen, für die man dann nach der Erfüllung Punkte bekommt – beispielsweise für den Einbau eines bestimmten Heizsystems – halte ich für nicht sinnvoll. Viele Kriterien kann man in vorhergehenden Berechnungen überhaupt nicht erkennen. Redaktion: Bezogen wurde das Gebäude im November 2021. Damals sagten Sie, der erste Winter sei der Härtetest. Was ist Ihr Resümee nach diesem Winter? Erachtet der Auftraggeber den Bau des Gebäudes und das Konzept dahinter als erfolgreich?  Schwarz: Anfang des Jahres 2022 hatten wir sehr viel mit Baufeuchte zu tun, da das Gebäude im Januar zum Teil noch leer stand und die Mieter zeitversetzt einziehen mussten. So gestaltete es sich recht schwierig, die Raumtemperaturen einzuhalten, da die darüber- sowie darunterliegenden Geschosse kalt waren. Die Mieter als unsere „Heizkörper“ waren ja noch nicht im Gebäude. Dieses Problem hat sich aber mit der Zeit reguliert und bereits im darauffolgenden heißen Sommer wurde die 26 Grad-Grenze innerhalb des Gebäudes nicht überschritten – ganz ohne Klimatisierung. Laut Bauherr sind 95 Prozent der Nutzer zufrieden, auch wenn das Wärmeempfinden natürlich variiert. Zwar ist die Gebäudefeuchte allmählich raus, doch müssen wir beobachten, wie sich dies in Richtung Winter entwickelt. Gewöhnlich dauert es circa zwei Jahre bis ein Gebäude als trocken gilt. Der gesamten Trägheit des Konzeptes entsprechend, benötigt die Erwärmung des Wirkungskreises zwei Wochen. Zum Vergleich: Dreht man am Thermostat, ist der Heizkörper in zwei bis drei Stunden auf Temperatur. Der Fall, dass im Bürogebäude Minusgrade herrschen, wenn man in der Früh ins Büro kommt, ist dafür nicht möglich. Die Trägheit des Gebäudes speichert die Energie gut und verhindert eine Abgabe der Wärme. Redaktion: Man muss jetzt also abwarten, wie der nächste Winter wird? Schwarz: Genau. Zwar haben wir noch keinen kompletten Winter voll ausgelastet erlebt, dennoch sind wir zuversichtlich, was die kalte Jahreszeit angeht. Herr Dr. Widerin als Bauphysiker stuft vielmehr den Sommer als Problem ein: Ist es einmal zu heiß im Gebäude, gestaltet es sich schwierig, die Temperaturen wieder zu senken. Hinzu kommen auch andere interne Wärmelasten und Wärmequellen, die die Temperatur erhöhen. Diese Aufgabe haben wir im vergangenen Sommer jedoch erfolgreich bewältigt und müssen nun die Entwicklungen beim kommenden Wärmeanstieg Richtung März und April beobachten. Redaktion: Besteht nach einem Jahr die Möglichkeit, einen Jahresheizwärmebedarf aufzustellen, der dann Rückschlüsse darüber gibt, wie viel Energie für das Gebäude benötigt wurde?  Schwarz: Man müsste die Heizkosten betrachten, die es bei unserem Gebäudekonzept nicht gibt. Wir messen die Öffnungsintervalle der Fenster. Dahingehend betreiben wir auch Langzeitmessungen und können genaue Raumtemperaturen mit den jeweiligen Lüftungsintervallen bestimmen. Was wir natürlich nicht dokumentieren können, sind die Personen, die sich zu dem Zeitpunkt im Gebäude aufhalten und als Heizkörper fungieren. Dies ist aus datenschutzrechtlichen Gründen schwer zu ermitteln, weshalb wir uns dahingehend an einem Schätzwert orientieren. Redaktion: Das Homeoffice war insbesondere in den letzten Jahren ein großes Thema und kann jederzeit wieder für viele Leute in Betracht kommen. Welche Auswirkung hätte dies auf die Büros, sofern erneut weniger Leute vor Ort vertreten sein sollten? Schwarz: Ja, genau. Das ganze Projekt startete mit dem Beginn der Pandemie. 2020 wurde die Baugrube ausgehoben. Natürlich haben wir uns die Frage gestellt, was passieren würde, wenn jetzt anstatt 15 Quadratmeter auf einmal 30 Quadratmeter an Bürofläche auf eine Person beziehungsweise auf einen Heizkörper fallen. Durch Corona-Abstandsregeln verändert sich die Nutzung beispielsweise erheblich. Rechnungen ergaben jedoch, dass auch dies keine Hürde ist. Wenn das Gebäude zu lange leer steht, kühlt es langfristig aus. In der heutigen Zeit haben wir aber schon eine Art Verständnis dafür entwickelt, mit einer Gebäudetemperatur von 19 Grad zu leben. Das gibt ja auch die Politik in öffentlichen Gebäuden vor. Der Ansatz, zu betrachten, was überhaupt nötig ist, ist in meinen Augen nachhaltig und auch richtig. Redaktion: Für wie zukunftsfähig halten Sie ein solches Gebäudekonzept hinsichtlich der aktuellen Weltlage, den steigenden Energiepreisen sowie der Ressourcenknappheit? Können Sie eine Prognose zur Entwicklung abgeben? Schwarz: In meinen Augen ist das Gebäudekonzept genau die richtige Antwort auf die aktuelle Lage und das weltpolitische Geschehen. Wichtig ist es, Gebäude zu planen, die nicht darauf ausgerichtet sind, jeder Extremsituation umfänglich standhalten zu können, sondern Gebäude zu schaffen, die nur das mit sich bringen, was auch wirklich notwendig ist. Treten Extremsituationen auf, muss man sich dann situativ Maßnahmen überlegen. Die Initiative der Technischen Universität München „Einfach Bauen“ verfolgt genau diesen Weg. Es werden einfache Gebäudekonzepte entwickelt und umgesetzt. Hinsichtlich der aktuellen Ressourcenknappheit und den damit verbundenen Lieferengpässen sind einfache Konzepte aus meiner Sicht zukunftsweisend. Letztlich profitieren wir alle davon. Der Planer, der sich das Konzept in Ruhe überlegen kann und der Bauherr, der über eine gewisse Kostensicherheit verfügt, weil ein einfaches Konzept weniger Risikopotential mit sich bringt. Die Wartungskosten im laufenden Betrieb sind auch überschaubar. Wichtig sind heutzutage Gebäude, die langfristig weiterleben können und sich quasi von alleine reparieren. Erfahrungen zeigen, dass mittlerweile viele Architekturen einer einfachen, revisionierbaren Konzeption zu Grunde liegen – egal welcher Baustoff verwendet wurde. Redaktion: Ein massiver Baustoff eignet sich ideal,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die bundesweiten Energiepreise haben im letzten Jahr mehrfach Höchststände erreicht. Aus diesem Grund rücken alternative Baulösungen zunehmend in den Fokus – darunter auch solche, die gar keine Heiztechnik benötigen. Eben so ein Gebäude ist im Jahr 2021, medial viel beachtet, im Münchener Stadtteil Gräfelfing entstanden. Der fünfgeschossige Büroneubau des Reifenhändlers Heinrich Nabholz KG kommt komplett ohne Heizung und Klimaanlage aus – und garantiert trotzdem ganzjährig Raumtemperaturen von 22 bis 26 Grad. Rund ein Jahr nach Bezug resümiert der Nürnberger Architekt Bernd-Simon Schwarz M.A. (30) die besondere Bedeutung des von ihm geplanten Bauvorhabens und dessen Zukunftsfähigkeit. </b></p>
<p><b>Redaktion:</b> Sie haben ein Bürogebäude entworfen, das vollständig auf Heiztechnik verzichten kann. Wie kamen Sie auf die Idee, ein solches Gebäude zu konzipieren?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Der Bauherr, die Heinrich Nabholz KG, wünschte sich den Neubau einer effizienten Hauptzentrale für seine Münchener Filiale in einem bestehenden Industriegebiet.  Als Inspiration diente ein Bürogebäude in Lustenau – geplant von Baumschlager Eberle Architekten. Das Konzept basiert auf einer Bauweise ohne die Verwendung einer Heizung und Lüftung. Nach einer Besichtigung des Gebäudes in Österreich und neuen Erkenntnissen der Funktionsweise war sich der Bauherr sicher, bei dem Bau seiner Hauptfiliale dem gleichen Grundkonzept zu folgen. Aufgabe war es dann, das Konzept zu transferieren und an die klimatischen Bedingungen der Breitengrade von Gräfelfing anzupassen. Zur Seite stand uns dabei der Bauphysiker Dr. Peter Widerin, der bereits bei der Planung in Lustenau beteiligt war. Entwickelt wurde ein Konzept, dessen Bauweise auf dicken Ziegelwänden basiert. Berücksichtigt wurden zudem bestimmte Anforderungen, da das Bürogebäude zu 70 Prozent extern vermietet werden soll – ein wesentlicher Unterschied zum Bau in Lustenau, der vom Bauherren selbst genutzt werden sollte und somit mehr Gestaltungsmöglichkeiten bot. Unsere Grundrissstruktur benötigte hingegen Flexibilität, um Nutzerwünschen entgegenzukommen. Grundsätzlich ist bei der Konzeption unseres Vorhabens ein zusammenhängender Raum essenziell, damit die Luft leicht zirkulieren kann. Die Umsetzung von Einzelbüros gestaltet sich daher etwas schwierig. Um dem entgegenzuwirken, haben wir das Konzept angepasst, sodass eine räumliche Trennung mit intakter Luftzirkulation gewährleistet ist.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Wie ist das Gebäude rein architektonisch auf das Auskommen ohne Heizung und Klimaanlage optimiert?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Ein wichtiger Punkt ist die Speicherfähigkeit der trägen Masse. Wir haben eine sehr dicke Geschossdecke und Wände, bestehend aus Ziegelmauerwerk, konzipiert. Energie, die in Sommernächten durch die Nachtauskühlung strömt, wird träge von der Speichermasse geschluckt, gespeichert und zeitversetzt in den Innenraum abgegeben. Bei der Konzeption des Mauerwerks hat uns die Firmengruppe Leipfinger-Bader beratend zur Seite gestanden, so dass wir hier auf die Erfahrungswerte eines für seine nachhaltigen Bauprodukte bekannten Herstellers zurückgreifen konnten. Am Ende haben wir uns für 65 Zentimeter dicke Außenwände aus zweischaligem, dämmstoffgefüllten Coriso-Mauerwerk entschieden. Die Zusammenarbeit mit Leipfinger-Bader lief dabei reibungslos.<br />
Ein wesentliches Kennzeichen der Architektur sind die stets sichtbaren Grundmaterialien. Wände durften nur ohne vorherige Vorwandinstallation und einer somit geschaffenen Pufferzone verputzt werden. Ein aufkommender Konflikt zwischen Nutzerzufriedenheit, der technischen Notwendigkeit sowie dem Wohlbefinden. Auch Geschossdecken müssen sichtbar sein und dürfen nicht vom Innenraum versperrt sein. Eine harte Decke ohne Schallschutzabsorbationsflächen ist für die Akustik wenig förderlich. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, kamen im Luftstrom positionierte, waagerecht stehende Baffeln zum Einsatz. So konnte die nötige Querlüftung sichergestellt werden und die Akustik profitierte darüber hinaus auch.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Musste die Inneneinrichtung dementsprechend angepasst werden? Konnte man beispielsweise Regale vor den Wänden platzieren oder wirkt sich das nachteilig aus?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Regale sind grundsätzlich möglich, Einbauschränke hingegen nicht. Beachtet werden muss, dass innerhalb der Luftzone vor dem Bauteil eine freie Luftzirkulation gewährleistet ist. Sofern 30 Prozent der Wandflächen mit Möbeln versehen werden, steht dem Gebäudekonzept nichts im Wege. Auch an den Trockenbauwänden, die der Raumtrennung dienen, können Möbelstücke positioniert werden. Lediglich die Außenwände sowie die tragenden inneren Wandscheiben, die ebenfalls gemauert sind, sollten frei bleiben. Zusammen mit Inneneinrichtern konnten die Mieter tolle Gesamtkonzepte entwickeln.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Wie wirtschaftlich ist das Ganze? Man konnte auf die Heiz- und Klimatechnik verzichten. Musste man stattdessen auf andere Lösungen setzen, die möglicherweise kostenintensiv hätten sein können oder vielleicht auch waren?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Aufgrund doppelt so dicker Wände kam auch die doppelte Menge an Material zum Einsatz. Daher sind die Baukosten in diesem Bereich leicht teurer. Große Kostenträger, wie der Einbau der Heizungsinstallationsleitungen, blieben hingegen erspart. Brandschutzklappen oder Ähnliches waren bedingt durch die Grundrissanordnung ebenfalls nicht notwendig. Letztlich gelang es uns, die gewöhnlichen Baukosten nach BKI sogar zu unterschreiten. Dies ist aber auch auf eine durchdachte, wirtschaftliche Planung zurückzuführen. In allen Geschossdecken wurde beispielsweise auf Estrich verzichtet. Vliesauflagen und Teppiche wurden also direkt aufgetragen. Auf diesem Prinzip basiert im Grunde das gesamte Konzept – je pragmatischer und einfacher, desto wirtschaftlicher das Ergebnis.  </p>
<p><b>Redaktion:</b> Konnten sie Ihre eigenen Ziele in Hinblick auf die Energieeffizienz erreichen? Angesetzt war damals ja der KfW55-Standard?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Genau, das haben wir voll erreicht. Diesen KfW55-Standard überhaupt nachzuweisen, war aber auch ein langer Weg, da frühere Berechnungen ein Fehlen des Heizsystems nicht vorsahen. In Absprache mit der KfW entwickelten wir einen Weg, Nachweise darüber zu erbringen. Unsere Nebenkosten bewegen sich auf einem minimalen Niveau – die Heizkosten fallen somit nahezu weg. Was wir natürlich haben, sind Wartungskosten für die Fenster, eines unserer Herzstücke. Zum Einsatz kamen für die natürliche Luftströmung motorisch öffnende Fensterklappen, die stets funktionieren müssen. Alle zwei Jahre müssen die Motoren geölt und neu eingestellt werden. Grundgedanke der Architektur war es, die Begebenheiten auch für die nachfolgende Nutzung möglichst praktisch zu gestalten. Offene Kabeltrassen unterhalb der Decke können später beispielsweise problemlos erweitert oder ergänzt werden – ohne die Decke vorher öffnen zu müssen. Zwar stechen nicht verkleidete Decken sofort ins Auge, für uns stehen jedoch die Möblierung sowie die Menschen, die ja quasi als Heizkörper fungieren, im Vordergrund. Die Bauphysik und die praktische Nutzung müssen architektonisch daher überhaupt nicht aufgewertet werden.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Das sind dann aber auch Dinge, die während des Umsetzungsprozesses entwickelt wurden? Das sind ja schon kleine Fallstricke, an die man dann gerät.</p>
<p><b>Schwarz:</b> Aus dem Wunsch, sehr kostengünstig zu bauen, haben wir diese Zielsetzung schon entwickelt. Es hat Durchhaltevermögen gekostet, weil man im Planungsprozess durchaus denkt, etwas vielleicht doch anders zu machen. Wenn es dann auf der Baustelle umgesetzt wurde, dachte man sich, vielleicht wäre eine Verblendung doch ganz schön, um die Kabel zu verstecken. Dennoch war es wichtig, das Gesamtkonzept durchzuziehen. Ich denke, das haben wir am Ende dann auch ganz gut hinbekommen.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Das ist dann natürlich auch wieder ein Kostenfaktor, der in der Zusatzplanung aufgewandt werden musste. Vom zeitlichen Aufwand her war auch alles im Rahmen?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Für alle Planungsbeteiligten war es ein absolutes Herzensprojekt. Uns war es total wichtig, das Projekt erfolgreich abzuschließen. Der Aufwand, den wir reingesteckt haben, war natürlich hoch, aber das hat man gerne in Kauf genommen. Es war eine große Leidenschaft, dieses Projekt so zum Abschluss zu bringen und am Ende zu sehen, dass so ein Konzept dann auch noch funktioniert.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Müsste es hinsichtlich der Tatsache, dass es sich um einen Präzedenzfall und ein Pilotprojekt handelte, ein Umdenken in der Politik in Bezug auf die Bewertung der Energieeffizienz geben?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Ja, es ist schwierig, diese Berechnungen so hinzubekommen, dass sie wirklich dem jeweiligen Konzept standhalten. Ich bin der Meinung, man müsse das Gebäude in seiner Gesamtheit bewerten – vielleicht sogar im Nachhinein. Der Anreiz, sollte darin liegen, ein funktionierendes Gebäude zu schaffen. Und weniger darin, ob es nachhaltig ist. Kriterien aufzustellen, für die man dann nach der Erfüllung Punkte bekommt – beispielsweise für den Einbau eines bestimmten Heizsystems – halte ich für nicht sinnvoll. Viele Kriterien kann man in vorhergehenden Berechnungen überhaupt nicht erkennen.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Bezogen wurde das Gebäude im November 2021. Damals sagten Sie, der erste Winter sei der Härtetest. Was ist Ihr Resümee nach diesem Winter? Erachtet der Auftraggeber den Bau des Gebäudes und das Konzept dahinter als erfolgreich? </p>
<p><b>Schwarz:</b> Anfang des Jahres 2022 hatten wir sehr viel mit Baufeuchte zu tun, da das Gebäude im Januar zum Teil noch leer stand und die Mieter zeitversetzt einziehen mussten. So gestaltete es sich recht schwierig, die Raumtemperaturen einzuhalten, da die darüber- sowie darunterliegenden Geschosse kalt waren. Die Mieter als unsere „Heizkörper“ waren ja noch nicht im Gebäude. Dieses Problem hat sich aber mit der Zeit reguliert und bereits im darauffolgenden heißen Sommer wurde die 26 Grad-Grenze innerhalb des Gebäudes nicht überschritten – ganz ohne Klimatisierung. Laut Bauherr sind 95 Prozent der Nutzer zufrieden, auch wenn das Wärmeempfinden natürlich variiert. Zwar ist die Gebäudefeuchte allmählich raus, doch müssen wir beobachten, wie sich dies in Richtung Winter entwickelt. Gewöhnlich dauert es circa zwei Jahre bis ein Gebäude als trocken gilt. Der gesamten Trägheit des Konzeptes entsprechend, benötigt die Erwärmung des Wirkungskreises zwei Wochen. Zum Vergleich: Dreht man am Thermostat, ist der Heizkörper in zwei bis drei Stunden auf Temperatur. Der Fall, dass im Bürogebäude Minusgrade herrschen, wenn man in der Früh ins Büro kommt, ist dafür nicht möglich. Die Trägheit des Gebäudes speichert die Energie gut und verhindert eine Abgabe der Wärme.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Man muss jetzt also abwarten, wie der nächste Winter wird?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Genau. Zwar haben wir noch keinen kompletten Winter voll ausgelastet erlebt, dennoch sind wir zuversichtlich, was die kalte Jahreszeit angeht. Herr Dr. Widerin als Bauphysiker stuft vielmehr den Sommer als Problem ein: Ist es einmal zu heiß im Gebäude, gestaltet es sich schwierig, die Temperaturen wieder zu senken. Hinzu kommen auch andere interne Wärmelasten und Wärmequellen, die die Temperatur erhöhen. Diese Aufgabe haben wir im vergangenen Sommer jedoch erfolgreich bewältigt und müssen nun die Entwicklungen beim kommenden Wärmeanstieg Richtung März und April beobachten.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Besteht nach einem Jahr die Möglichkeit, einen Jahresheizwärmebedarf aufzustellen, der dann Rückschlüsse darüber gibt, wie viel Energie für das Gebäude benötigt wurde? </p>
<p><b>Schwarz:</b> Man müsste die Heizkosten betrachten, die es bei unserem Gebäudekonzept nicht gibt. Wir messen die Öffnungsintervalle der Fenster. Dahingehend betreiben wir auch Langzeitmessungen und können genaue Raumtemperaturen mit den jeweiligen Lüftungsintervallen bestimmen. Was wir natürlich nicht dokumentieren können, sind die Personen, die sich zu dem Zeitpunkt im Gebäude aufhalten und als Heizkörper fungieren. Dies ist aus datenschutzrechtlichen Gründen schwer zu ermitteln, weshalb wir uns dahingehend an einem Schätzwert orientieren.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Das Homeoffice war insbesondere in den letzten Jahren ein großes Thema und kann jederzeit wieder für viele Leute in Betracht kommen. Welche Auswirkung hätte dies auf die Büros, sofern erneut weniger Leute vor Ort vertreten sein sollten?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Ja, genau. Das ganze Projekt startete mit dem Beginn der Pandemie. 2020 wurde die Baugrube ausgehoben. Natürlich haben wir uns die Frage gestellt, was passieren würde, wenn jetzt anstatt 15 Quadratmeter auf einmal 30 Quadratmeter an Bürofläche auf eine Person beziehungsweise auf einen Heizkörper fallen. Durch Corona-Abstandsregeln verändert sich die Nutzung beispielsweise erheblich. Rechnungen ergaben jedoch, dass auch dies keine Hürde ist. Wenn das Gebäude zu lange leer steht, kühlt es langfristig aus. In der heutigen Zeit haben wir aber schon eine Art Verständnis dafür entwickelt, mit einer Gebäudetemperatur von 19 Grad zu leben. Das gibt ja auch die Politik in öffentlichen Gebäuden vor. Der Ansatz, zu betrachten, was überhaupt nötig ist, ist in meinen Augen nachhaltig und auch richtig.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Für wie zukunftsfähig halten Sie ein solches Gebäudekonzept hinsichtlich der aktuellen Weltlage, den steigenden Energiepreisen sowie der Ressourcenknappheit? Können Sie eine Prognose zur Entwicklung abgeben?</p>
<p><b>Schwarz:</b> In meinen Augen ist das Gebäudekonzept genau die richtige Antwort auf die aktuelle Lage und das weltpolitische Geschehen. Wichtig ist es, Gebäude zu planen, die nicht darauf ausgerichtet sind, jeder Extremsituation umfänglich standhalten zu können, sondern Gebäude zu schaffen, die nur das mit sich bringen, was auch wirklich notwendig ist. Treten Extremsituationen auf, muss man sich dann situativ Maßnahmen überlegen. Die Initiative der Technischen Universität München „Einfach Bauen“ verfolgt genau diesen Weg. Es werden einfache Gebäudekonzepte entwickelt und umgesetzt. Hinsichtlich der aktuellen Ressourcenknappheit und den damit verbundenen Lieferengpässen sind einfache Konzepte aus meiner Sicht zukunftsweisend. Letztlich profitieren wir alle davon. Der Planer, der sich das Konzept in Ruhe überlegen kann und der Bauherr, der über eine gewisse Kostensicherheit verfügt, weil ein einfaches Konzept weniger Risikopotential mit sich bringt. Die Wartungskosten im laufenden Betrieb sind auch überschaubar. Wichtig sind heutzutage Gebäude, die langfristig weiterleben können und sich quasi von alleine reparieren. Erfahrungen zeigen, dass mittlerweile viele Architekturen einer einfachen, revisionierbaren Konzeption zu Grunde liegen – egal welcher Baustoff verwendet wurde.</p>
<p><b>Redaktion:</b> Ein massiver Baustoff eignet sich ideal, da er wenig Instandhaltung benötigt?</p>
<p><b>Schwarz:</b> Das auf jeden Fall. Ziegel überstehen grundsätzlich Jahrhunderte. Darauf war auch unser Konzept ausgerichtet – möglichst langlebig zu sein. Unser Bestreben war es, eine Gebäudetiefe zu erreichen, dass diese auch anderweitig genutzt werden kann. Das bedeutet: Ist die Nutzungsdauer des Gebäudes irgendwann überschritten, muss nicht die gesamte Hauptkonstruktion zurückgebaut werden. Die Grundkonstruktion des Bürogebäudes kann also locker zwei Gebäudezyklen überleben. Dieser Nachhaltigkeitsgedanke war für uns entscheidend. Massive Mauerziegel kamen für das Vorhaben als einziger Baustoff infrage, da sie besonders haltbar und langlebig sind und eine lange Erhaltung der Grundform sicherstellen. <br />
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<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Leipfinger-Bader GmbH</div>
<p>Die Firmengruppe Leipfinger-Bader stellt Wandbaustoffe sowie Bauprodukte f&uuml;r klimafreundliches Bauen her und vertreibt diese bundesweit. F&uuml;r ihre energie- und rohstoffeffiziente Produktion wurde die in Familienhand gef&uuml;hrte Gruppe in den letzten Jahren vielfach geehrt. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung treibt Leipfinger-Bader zudem die Weiterentwicklung bew&auml;hrter Baustoffe im Sinne von Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz voran. Die bayerische Firmengruppe versteht sich dabei &ndash; innerhalb der gesamten deutschen Baustoffindustrie &ndash; als bundesweiter Innovationstreiber f&uuml;r mehr Nachhaltigkeit am Bau.</p>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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Ziegeleistra&szlig;e 15<br />
84172 Vatersdorf<br />
Telefon: +49 (8762) 733-0<br />
Telefax: +49 (8762) 733-110<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Darko Kosic<br />
dako pr &#8211; Agentur f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (214) 2069-10<br />
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</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/leipfinger-bader-kg/Man-muss-das-Gebaeude-in-seiner-Gesamtheit-betrachten/boxid/936747" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/leipfinger-bader-kg" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH</a>
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		<title>Für alle Bürger</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/02/fuer-alle-buerger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Leipfinger-Bader]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 09:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum Brandschutz, wenig Barrierefreiheit: Das alte Rathaus der Stadt Dorfen (Landkreis Erding) musste im April 2017 abgerissen werden. Bereits zwei Jahre später wurde der Neubau bezogen – basierend auf den Plänen des Büros „Diezinger Architekten“ (Eichstätt). Das beeindruckende viergeschossige Ziegelgebäude passt sich perfekt in den historischen Bestand ein und bietet nun allen Bürgern barrierefreien Zugang zur Stadtverwaltung. Möglich macht es der eingesetzte Mauerziegel „Unipor WS10 Coriso“ von Leipfinger-Bader: Auch aufgrund seiner bauphysikalischen Stärken in Hinblick auf Tragfähigkeit, Wärme- und Schallschutz wurde der Dorfener Rathaus-Neubau mit dem „Deutschen Ziegelpreis 2021“ ausgezeichnet. Rathäuser sind Zeichen bürgerschaftlichen Selbstverständnisses und beanspruchen für gewöhnlich eine besondere Stellung im Stadtbild. Oft stehen sie als freistehende, große Gebäude im Mittelpunkt des jeweiligen Ortszentrums. In der oberbayerischen Stadt Dorfen mit ihren mehr als 13.000 Einwohnern ist dies etwas anders: Zwar ist das neue Rathaus der zweitgrößten Gemeinde im wohlhabenden Landkreis Erding auch im Zentrum angesiedelt, musste sich dabei jedoch in eine Baulücke einfügen, die von historischen Wohn- und Geschäftsgebäuden umgeben ist. Dies war eine der wesentlichen Vorgaben des Stadtrates, auf deren Basis im Jahr 2015 der Architekten-Wettbewerb für den Neubau des Rathauses gestartet wurde. Und die teilnehmenden Büros hatten eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen: So galt es zunächst, aus den Mängeln zu lernen, die zum Abriss des Vorgängerbaus geführt hatten. Dazu zählten insbesondere der ungenügende Brandschutz und – nicht weniger wichtig – die Möglichkeit für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, ebenfalls barrierefrei ins Rathaus gelangen zu können. Dies alles wurde flankiert von einer städtebaulichen Grundkonzeption Dorfens, die mittlerweile fast 800 Jahre alt ist. Die planmäßige Anlage der Stadt unter Herzog Ludwig dem Kehlheimer beruht auf einem basalen Straßenkreuz in vier Himmelsrichtungen sowie den vier Plätzen Marienplatz, Unterer Markt, Kirchtorplatz und Rathausplatz. Bei Letzterem hat damals niemand an Autoverkehr oder niedrigschwellige Zugänge gedacht. Den Zuschlag erhielt letztlich das Architekturbüro „Diezinger Architekten“ aus Eichstätt (Oberbayern). Dieses überzeugte mit seinem Entwurf eines sich selbstbewusst im Straßenraum präsentierenden Gebäudes, welches jedoch zu keiner Zeit den historischen Kontext leugnet. Bei der Fassadengestaltung entschieden sich Architekten und Stadt, die regelmäßige Gliederung der Nachbargebäude zu übernehmen und subtil auf die umgebende Bebauung einzugehen – mittels einer unaufgeregten, gut proportionierten Lochfassade. Die in der Ebene versetzten Fenster mit ihren schrägen Leibungen verleihen der Fassade dabei eine besondere Plastizität. Vom Marktplatz aus betrachtet ein schöner Anblick. Nachhaltige Außenwände Aus Gründen der Nachhaltigkeit sowie des Brandschutzes verzichteten die Planer auf ein sogenanntes Wärmedämmverbundsystem (WDVS) an den Außenwänden, welches zumeist aus rohölbasiertem Polystyrol (umgangssprachlich „Styropor“) besteht. Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, galt es einen massiven Mauerwerks-Baustoff zu finden, der die geforderte Wärmedämmung auch ohne Zusatzmaßnahmen „von Haus aus“ mitbringt. Hier wurde man schließlich bei der Firmengruppe Leipfinger-Bader am Standort in Mainburg-Puttenhausen (Landkreis Kelheim) fündig: Der dort hergestellte Mauerziegel „Unipor WS10 Coriso“ wurde speziell für mehrgeschossige Gebäude entwickelt und ermöglicht die Errichtung monolithischer Außenwände, die so hochwärmedämmend sind, dass sie keine zusätzliche Dämmung benötigen. Möglich macht es die rein mineralische Füllung im Inneren des massiven Ziegels, der zudem als „nicht brennbar“ klassifiziert ist. Beim Rathaus in Dorfen wurden entsprechende Wandbaustoffe in einer Stärke von 36,5 Zentimetern ausgewählt, die im Ergebnis um 30 Prozent besser abschneiden als es der energetische Standard erfordert – eine beeindruckende Leistung. Das sah auch die fachkundige Jury des „Deutschen Ziegelpreises 2021“ so, als sie den monolithischen Verwaltungsbau mit dem Hauptpreis auszeichnete. Das sorgte für Begeisterung bei Bürgermeister Heinz Grundner (CSU): „Für Dorfen ist dies eine ganz besondere Auszeichnung. Der Preis bestätigt, dass die von der Stadt beschlossene Linie, Modernes im historischen Kontext zu bauen, die richtige Entscheidung war. Die Stadt Dorfen hat eine ganz besondere Bindung zum Ziegelstein. Hundert Jahre lang wurde dieses Baumaterial erfolgreich im ehemaligen Ziegelwerk produziert und vertrieben. Ziegel und Dorfen gehören zusammen!“ Der Deutsche Ziegelpreis wird seit 2011 alle zwei Jahre vergeben und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums. Zur Zufriedenheit des Bürgermeisters trug auch bei, dass die geplanten Baukosten mit knapp 8 Millionen Euro fast punktgenau eingehalten werden konnten. Das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit bei öffentlichen Projekten. Seit über drei Jahren ist das Rathaus wieder für Verwaltung und Bürger geöffnet, wenn auch teilweise unterbrochen aufgrund der Corona-Pandemie. Im Erdgeschoss befinden sich Foyer, Einwohnermeldeamt und Bürgerbüro. Das Foyer mit dem über alle Stockwerke reichenden Lichthof sorgt für die Helligkeit im Gebäude. Im ersten Obergeschoss befinden sich EDV- und Server-Raum, das Büro des Bürgermeisters sowie Vorzimmer und ein Besprechungszimmer. Im zweiten Obergeschoss sind Personal- und Finanzverwaltung sowie das Archiv untergebracht. Im dritten Obergeschoss liegt der große Sitzungssaal – das Prunkstück des neuen Rathauses. Es gibt zudem einen abtrennbaren Trauungs- und Festsaal sowie eine Dachterrasse. Von den baulichen Vorzügen des beeindruckenden Ziegelneubaus profitieren seitdem alle Bürger, Bedienstete und Ratsmitglieder – darunter auch die, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß unterwegs sein können.  Bautafel: Projekt: Neubau des Rathauses in Dorfen Bauherr: Stadt Dorfen Planung: Diezinger Architekten GmbH, 85072 Eichstätt Bauzeit: September 2017 bis April 2019 Baukosten: 7,8 Millionen Euro Bauweise: Monolithische Ziegelbauweise ohne Zusatzdämmung Außenwandbaustoff: „Unipor WS10 Coriso“-Mauerziegel von der Firmengruppe Leipfinger-Bader Auszeichnung: Sieger des Hauptpreises beim „Deutschen Ziegelpreis 2021“ unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums Über die Leipfinger-Bader GmbH Die Firmengruppe Leipfinger-Bader stellt Wandbaustoffe sowie Bauprodukte f&#252;r klimafreundliches Bauen her und vertreibt diese bundesweit. F&#252;r ihre energie- und rohstoffeffiziente Produktion wurde die in Familienhand gef&#252;hrte Gruppe in den letzten Jahren vielfach geehrt. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung treibt Leipfinger-Bader zudem die Weiterentwicklung bew&#228;hrter Baustoffe im Sinne von Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz voran. Die bayerische Firmengruppe versteht sich dabei &#8211; innerhalb der gesamten deutschen Baustoffindustrie &#8211; als bundesweiter Innovationstreiber f&#252;r mehr Nachhaltigkeit am Bau. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Leipfinger-Bader GmbH Ziegeleistra&#223;e 15 84172 Vatersdorf Telefon: +49 (8762) 733-0 Telefax: +49 (8762) 733-110 http://www.leipfinger-bader.de/ Ansprechpartner: Darko Kosic dako pr &#8211; Agentur f&#252;r &#214;ffentlichkeitsarbeit E-Mail: &#100;&#046;&#107;&#111;&#115;&#105;&#099;&#064;&#100;&#097;&#107;&#111;&#045;&#112;&#114;&#046;&#100;&#101; Julia Pfeil Telefon: +49 (87) 6273-30 Fax: +49 (87) 627331-10 Weiterführende Links Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/02/fuer-alle-buerger/" data-wpel-link="internal">Für alle Bürger</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Kaum Brandschutz, wenig Barrierefreiheit: Das alte Rathaus der Stadt Dorfen (Landkreis Erding) musste im April 2017 abgerissen werden. Bereits zwei Jahre später wurde der Neubau bezogen – basierend auf den Plänen des Büros „Diezinger Architekten“ (Eichstätt). Das beeindruckende viergeschossige Ziegelgebäude passt sich perfekt in den historischen Bestand ein und bietet nun allen Bürgern barrierefreien Zugang zur Stadtverwaltung. Möglich macht es der eingesetzte Mauerziegel „Unipor WS10 Coriso“ von Leipfinger-Bader: Auch aufgrund seiner bauphysikalischen Stärken in Hinblick auf Tragfähigkeit, Wärme- und Schallschutz wurde der Dorfener Rathaus-Neubau mit dem „Deutschen Ziegelpreis 2021“ ausgezeichnet. </b></p>
<p>Rathäuser sind Zeichen bürgerschaftlichen Selbstverständnisses und beanspruchen für gewöhnlich eine besondere Stellung im Stadtbild. Oft stehen sie als freistehende, große Gebäude im Mittelpunkt des jeweiligen Ortszentrums. In der oberbayerischen Stadt Dorfen mit ihren mehr als 13.000 Einwohnern ist dies etwas anders: Zwar ist das neue Rathaus der zweitgrößten Gemeinde im wohlhabenden Landkreis Erding auch im Zentrum angesiedelt, musste sich dabei jedoch in eine Baulücke einfügen, die von historischen Wohn- und Geschäftsgebäuden umgeben ist. Dies war eine der wesentlichen Vorgaben des Stadtrates, auf deren Basis im Jahr 2015 der Architekten-Wettbewerb für den Neubau des Rathauses gestartet wurde. Und die teilnehmenden Büros hatten eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen: So galt es zunächst, aus den Mängeln zu lernen, die zum Abriss des Vorgängerbaus geführt hatten. Dazu zählten insbesondere der ungenügende Brandschutz und – nicht weniger wichtig – die Möglichkeit für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, ebenfalls barrierefrei ins Rathaus gelangen zu können. Dies alles wurde flankiert von einer städtebaulichen Grundkonzeption Dorfens, die mittlerweile fast 800 Jahre alt ist. Die planmäßige Anlage der Stadt unter Herzog Ludwig dem Kehlheimer beruht auf einem basalen Straßenkreuz in vier Himmelsrichtungen sowie den vier Plätzen Marienplatz, Unterer Markt, Kirchtorplatz und Rathausplatz. Bei Letzterem hat damals niemand an Autoverkehr oder niedrigschwellige Zugänge gedacht.</p>
<p>Den Zuschlag erhielt letztlich das Architekturbüro „Diezinger Architekten“ aus Eichstätt (Oberbayern). Dieses überzeugte mit seinem Entwurf eines sich selbstbewusst im Straßenraum präsentierenden Gebäudes, welches jedoch zu keiner Zeit den historischen Kontext leugnet. Bei der Fassadengestaltung entschieden sich Architekten und Stadt, die regelmäßige Gliederung der Nachbargebäude zu übernehmen und subtil auf die umgebende Bebauung einzugehen – mittels einer unaufgeregten, gut proportionierten Lochfassade. Die in der Ebene versetzten Fenster mit ihren schrägen Leibungen verleihen der Fassade dabei eine besondere Plastizität. Vom Marktplatz aus betrachtet ein schöner Anblick.</p>
<p><b>Nachhaltige Außenwände</b></p>
<p>Aus Gründen der Nachhaltigkeit sowie des Brandschutzes verzichteten die Planer auf ein sogenanntes Wärmedämmverbundsystem (WDVS) an den Außenwänden, welches zumeist aus rohölbasiertem Polystyrol (umgangssprachlich „Styropor“) besteht. Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, galt es einen massiven Mauerwerks-Baustoff zu finden, der die geforderte Wärmedämmung auch ohne Zusatzmaßnahmen „von Haus aus“ mitbringt. Hier wurde man schließlich bei der Firmengruppe Leipfinger-Bader am Standort in Mainburg-Puttenhausen (Landkreis Kelheim) fündig: Der dort hergestellte Mauerziegel „Unipor WS10 Coriso“ wurde speziell für mehrgeschossige Gebäude entwickelt und ermöglicht die Errichtung monolithischer Außenwände, die so hochwärmedämmend sind, dass sie keine zusätzliche Dämmung benötigen. Möglich macht es die rein mineralische Füllung im Inneren des massiven Ziegels, der zudem als „nicht brennbar“ klassifiziert ist. Beim Rathaus in Dorfen wurden entsprechende Wandbaustoffe in einer Stärke von 36,5 Zentimetern ausgewählt, die im Ergebnis um 30 Prozent besser abschneiden als es der energetische Standard erfordert – eine beeindruckende Leistung.</p>
<p>Das sah auch die fachkundige Jury des „Deutschen Ziegelpreises 2021“ so, als sie den monolithischen Verwaltungsbau mit dem Hauptpreis auszeichnete. Das sorgte für Begeisterung bei Bürgermeister Heinz Grundner (CSU): „Für Dorfen ist dies eine ganz besondere Auszeichnung. Der Preis bestätigt, dass die von der Stadt beschlossene Linie, Modernes im historischen Kontext zu bauen, die richtige Entscheidung war. Die Stadt Dorfen hat eine ganz besondere Bindung zum Ziegelstein. Hundert Jahre lang wurde dieses Baumaterial erfolgreich im ehemaligen Ziegelwerk produziert und vertrieben. Ziegel und Dorfen gehören zusammen!“ Der Deutsche Ziegelpreis wird seit 2011 alle zwei Jahre vergeben und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums. Zur Zufriedenheit des Bürgermeisters trug auch bei, dass die geplanten Baukosten mit knapp 8 Millionen Euro fast punktgenau eingehalten werden konnten. Das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit bei öffentlichen Projekten.</p>
<p>Seit über drei Jahren ist das Rathaus wieder für Verwaltung und Bürger geöffnet, wenn auch teilweise unterbrochen aufgrund der Corona-Pandemie. Im Erdgeschoss befinden sich Foyer, Einwohnermeldeamt und Bürgerbüro. Das Foyer mit dem über alle Stockwerke reichenden Lichthof sorgt für die Helligkeit im Gebäude. Im ersten Obergeschoss befinden sich EDV- und Server-Raum, das Büro des Bürgermeisters sowie Vorzimmer und ein Besprechungszimmer. Im zweiten Obergeschoss sind Personal- und Finanzverwaltung sowie das Archiv untergebracht. Im dritten Obergeschoss liegt der große Sitzungssaal – das Prunkstück des neuen Rathauses. Es gibt zudem einen abtrennbaren Trauungs- und Festsaal sowie eine Dachterrasse. Von den baulichen Vorzügen des beeindruckenden Ziegelneubaus profitieren seitdem alle Bürger, Bedienstete und Ratsmitglieder – darunter auch die, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß unterwegs sein können. </p>
<p><b>Bautafel:</b></p>
<p><b>Projekt:</b> Neubau des Rathauses in Dorfen<br />
<b>Bauherr:</b> Stadt Dorfen<br />
<b>Planung:</b> Diezinger Architekten GmbH, 85072 Eichstätt<br />
<b>Bauzeit:</b> September 2017 bis April 2019<br />
<b>Baukosten</b><b>: </b>7,8 Millionen Euro<br />
<b>Bauweise:</b> Monolithische Ziegelbauweise ohne Zusatzdämmung<br />
<b>Außenwandbaustoff:</b> „Unipor WS10 Coriso“-Mauerziegel von der Firmengruppe Leipfinger-Bader<br />
<b>Auszeichnung:</b> Sieger des Hauptpreises beim „Deutschen Ziegelpreis 2021“ unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Leipfinger-Bader GmbH</div>
<p>Die Firmengruppe Leipfinger-Bader stellt Wandbaustoffe sowie Bauprodukte f&uuml;r klimafreundliches Bauen her und vertreibt diese bundesweit. F&uuml;r ihre energie- und rohstoffeffiziente Produktion wurde die in Familienhand gef&uuml;hrte Gruppe in den letzten Jahren vielfach geehrt. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung treibt Leipfinger-Bader zudem die Weiterentwicklung bew&auml;hrter Baustoffe im Sinne von Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz voran. Die bayerische Firmengruppe versteht sich dabei &ndash; innerhalb der gesamten deutschen Baustoffindustrie &ndash; als bundesweiter Innovationstreiber f&uuml;r mehr Nachhaltigkeit am Bau.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Leipfinger-Bader GmbH<br />
Ziegeleistra&szlig;e 15<br />
84172 Vatersdorf<br />
Telefon: +49 (8762) 733-0<br />
Telefax: +49 (8762) 733-110<br />
<a href="http://www.leipfinger-bader.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.leipfinger-bader.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Darko Kosic<br />
dako pr &#8211; Agentur f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#107;&#111;&#115;&#105;&#099;&#064;&#100;&#097;&#107;&#111;&#045;&#112;&#114;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Julia Pfeil<br />
Telefon: +49 (87) 6273-30<br />
Fax: +49 (87) 627331-10
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/leipfinger-bader-kg/Fuer-alle-Buerger/boxid/935055" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/leipfinger-bader-kg" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der Leipfinger-Bader GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/935055.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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