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	<title>Firma SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene, Autor bei MyNewsChannel</title>
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		<title>Baumwollanbau in Indien: Fairtrade muss Standard nachschärfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 15:47:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das SÜDWIND-Institut ruft Fairtrade dazu auf, den im Baumwollanbau angewendeten Fairtrade-Standard für Vertragsproduktion nachzubessern. Damit soll den Ergebnissen einer Vor-Ort-Recherche auf indischen Baumwollfeldern Rechnung getragen werden. Diese führte das SÜDWIND-Institut zusammen mit dem indischen Partner Center for Labour Research and Action (CLRA) in der Saison 2020/21 durch. Verglichen wurden in dieser nicht-repräsentativen Untersuchung die Arbeitsbedingungen auf Fairtrade-zertifizierten Baumwollfarmen mit denen auf konventionellen Baumwollfarmen. Die Befragung von rund 270 Feldarbeiter*innen im Baumwollanbau in Indien zeigte, dass sich die Arbeitsbedingungen auf den Fairtrade-zertifizierten Baumwollfarmen kaum von jenen auf konventionellen Baumwollfarmen unterschieden: ob bei der Unterschreitung von Mindestlöhnen, bei Kinderarbeit außerhalb familiärer Arbeitszusammenhänge, bei Diskriminierungserfahrungen oder bei der fehlenden medizinischen Versorgung. Beobachtete Unterschiede scheinen eher im Zusammenhang mit verschiedenen Anbauregionen zu stehen:  „So wurden zum Beispiel in den Bundesstaaten Madhya Pradesh und Odisha die Mindestlöhne auf Fairtrade- und konventionellen Farmen deutlich unterschritten, während sie in Gujarat näher am Mindestlohn lagen oder diesen sogar überstiegen“, so Dr. Sabine Ferenschild vom SÜDWIND-Institut. Während die beobachtete Kinderarbeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise stehen könnte und deshalb weiterer Nachforschungen bedarf, sieht das SÜDWIND-Institut die Ergebnisse zur Lohnsituation der Feldarbeiter*innen sehr kritisch. Menschenwürdige Arbeit kann mit solch niedrigen Löhnen nicht sichergestellt werden. Die Grundproblematik liegt aus SÜDWIND-Sicht im angewandten Fairtrade-Standard: „Die vier untersuchten Kooperativen sind nach dem Fairtrade-Standard für Vertragsproduktion zertifiziert“, so Ferenschild weiter. „Dieser Standard enthält in Bezug auf Arbeitsrechte nur die Kriterien ‚Keine Kinderarbeit‘, ‚Keine Zwangsarbeit‘ und ‚Keine Diskriminierung‘. Damit formuliert der Standard nicht einmal explizite Kriterien zu allen Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), zu denen auch die Gewerkschaftsfreiheit gehört. Das geht so nicht. Fairtrade muss diesen Standard dringend nachbessern.“ Für das heutige Fachgespräch legte Fairtrade eine schriftliche Stellungnahme vor, in der Fairtrade sich zu den Ergebnissen der Untersuchung äußerte. Neben Kritik am Zeitpunkt der Untersuchung in der Corona-Pandemie und an methodischen Aspekten äußerte Fairtrade aber auch: „Als lernende Organisation nehmen wir die Kritik sehr ernst und sind bemüht, auch unsere Standards und Programme entsprechend weiterzuentwickeln. Die Studienerkenntnisse werden sowohl in die Überarbeitung des Standards für Vertragsanbau als auch indirekt in die nächste Überarbeitung des Baumwollstandards einfließen. Eine Überprüfung der Standards ist bereits beantragt.“ SÜDWIND wird die weitere Entwicklung begleiten. Factsheet: Zertifiziert – und dann ist alles gut? Über S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene S&#220;DWIND ist ein gemeinn&#252;tziger Verein, der unabh&#228;ngig von Regierungen, Parteien, Wirtschaft und Kirchen arbeitet. Finanziert wird S&#220;DWIND aus Zusch&#252;ssen, Einnahmen aus Auftragst&#228;tigkeiten sowie Mitgliedsbeitr&#228;gen und Spenden. Mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft k&#246;nnen auch Sie unser Engagement f&#252;r eine gerechtere Weltwirtschaft unterst&#252;tzen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Kaiserstra&#223;e 201 53113 Bonn Telefon: +49 (228) 763698-0 Telefax: +49 (228) 763698-22 http://www.suedwind-institut.de/ Ansprechpartner: Dr. Sabine Ferenschild Telefon: +49 (228) 763698-16 E-Mail: &#102;&#101;&#114;&#101;&#110;&#115;&#099;&#104;&#105;&#108;&#100;&#064;&#115;&#117;&#101;&#100;&#119;&#105;&#110;&#100;&#045;&#105;&#110;&#115;&#116;&#105;&#116;&#117;&#116;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Alle Meldungen von S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/09/baumwollanbau-in-indien-fairtrade-muss-standard-nachschaerfen/" data-wpel-link="internal">Baumwollanbau in Indien: Fairtrade muss Standard nachschärfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das SÜDWIND-Institut ruft Fairtrade dazu auf, den im Baumwollanbau angewendeten Fairtrade-Standard für Vertragsproduktion nachzubessern. Damit soll den Ergebnissen einer Vor-Ort-Recherche auf indischen Baumwollfeldern Rechnung getragen werden. Diese führte das SÜDWIND-Institut zusammen mit dem indischen Partner Center for Labour Research and Action (CLRA) in der Saison 2020/21 durch. Verglichen wurden in dieser nicht-repräsentativen Untersuchung die Arbeitsbedingungen auf Fairtrade-zertifizierten Baumwollfarmen mit denen auf konventionellen Baumwollfarmen.</p>
<p>Die Befragung von rund 270 Feldarbeiter*innen im Baumwollanbau in Indien zeigte, dass sich die Arbeitsbedingungen auf den Fairtrade-zertifizierten Baumwollfarmen kaum von jenen auf konventionellen Baumwollfarmen unterschieden: ob bei der Unterschreitung von Mindestlöhnen, bei Kinderarbeit außerhalb familiärer Arbeitszusammenhänge, bei Diskriminierungserfahrungen oder bei der fehlenden medizinischen Versorgung. Beobachtete Unterschiede scheinen eher im Zusammenhang mit verschiedenen Anbauregionen zu stehen: </p>
<p>„<i>So wurden zum Beispiel in den Bundesstaaten Madhya Pradesh und Odisha die Mindestlöhne auf Fairtrade- und konventionellen Farmen deutlich unterschritten, während sie in Gujarat näher am Mindestlohn lagen oder diesen sogar überstiegen</i>“, so Dr. Sabine Ferenschild vom SÜDWIND-Institut. Während die beobachtete Kinderarbeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise stehen könnte und deshalb weiterer Nachforschungen bedarf, sieht das SÜDWIND-Institut die Ergebnisse zur Lohnsituation der Feldarbeiter*innen sehr kritisch. Menschenwürdige Arbeit kann mit solch niedrigen Löhnen nicht sichergestellt werden.</p>
<p>Die Grundproblematik liegt aus SÜDWIND-Sicht im angewandten Fairtrade-Standard: „<i>Die vier untersuchten Kooperativen sind nach dem Fairtrade-Standard für Vertragsproduktion zertifiziert“, so Ferenschild weiter. „Dieser Standard enthält in Bezug auf Arbeitsrechte nur die Kriterien ‚Keine Kinderarbeit‘, ‚Keine Zwangsarbeit‘ und ‚Keine Diskriminierung‘. Damit formuliert der Standard nicht einmal explizite Kriterien zu allen Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), zu denen auch die Gewerkschaftsfreiheit gehört. Das geht so nicht. Fairtrade muss diesen Standard dringend nachbessern</i>.“</p>
<p>Für das heutige Fachgespräch legte Fairtrade eine schriftliche Stellungnahme vor, in der Fairtrade sich zu den Ergebnissen der Untersuchung äußerte. Neben Kritik am Zeitpunkt der Untersuchung in der Corona-Pandemie und an methodischen Aspekten äußerte Fairtrade aber auch: „Als lernende Organisation nehmen wir die Kritik sehr ernst und sind bemüht, auch unsere Standards und Programme entsprechend weiterzuentwickeln. Die Studienerkenntnisse werden sowohl in die Überarbeitung des Standards für Vertragsanbau als auch indirekt in die nächste Überarbeitung des Baumwollstandards einfließen. Eine Überprüfung der Standards ist bereits beantragt.“</p>
<p>SÜDWIND wird die weitere Entwicklung begleiten.</p>
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<div class="pb-boilerplate">
<div>Über S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene</div>
<p>S&Uuml;DWIND ist ein gemeinn&uuml;tziger Verein, der unabh&auml;ngig von Regierungen, Parteien, Wirtschaft und Kirchen arbeitet. Finanziert wird S&Uuml;DWIND aus Zusch&uuml;ssen, Einnahmen aus Auftragst&auml;tigkeiten sowie Mitgliedsbeitr&auml;gen und Spenden. Mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft k&ouml;nnen auch Sie unser Engagement f&uuml;r eine gerechtere Weltwirtschaft unterst&uuml;tzen.</p>
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			</item>
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		<title>Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit &#8211; 30 Jahre SÜDWIND</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2021/09/wissenschaf-f-t-gerechtigkeit-30-jahre-suedwind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2021 13:03:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Erkenntnis sichert Existenzen – unter diesem Titel hat das SÜDWIND-Institut, aktueller Jahrespartner der Stadt Bonn, am Freitag, 24. September 2021, im Kunstmuseum Bonn mit einer Fachkonferenz und einem Festabend seinen 30. Geburtstag gefeiert.  Das Programm machte deutlich, worum es SÜDWIND geht: Gemeinsam mit Partner*innen aus dem Globalen Süden kämpft das Institut seit nunmehr 30 Jahren für faire Löhne, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und verbindliche soziale und ökologische Standards in den Lieferketten. Nach einer philosophisch-ethischen Einordnung durch Christoph Fleischmann diskutierten Gewerkschaftsführerin Adela Torres aus Kolumbien und die Frauenrechtlerinnen Namrata Bali aus Indien und Colette Solomon aus Südafrika Fragen existenzsichernder Löhne. Fazit der Konferenz ist: Neben ungenügendem Engagement von Wirtschaft und Politik gibt es zu große Wissens- und Erkenntnislücken, um faire Löhne global durchzusetzen. Nur die Verbindung von wissenschaftlicher Erkenntnis mit politischem und unternehmerischem Engagement kann zu einer Verbesserung globaler Arbeits- und Lebensverhältnisse führen. Dies betonte auch Dr. Ulrike Dufner, Geschäftsführerin von SÜDWIND: „Wir kämpfen seit 30 Jahren für menschenrechtliche Standards in den Lieferketten. Dass wir auf starken Gegenwind treffen und dicke Bretter bohren müssen, haben die monatelangen Auseinandersetzungen für ein Lieferkettengesetz in Deutschland gezeigt.“ Für die Stadt überbrachte Oberbürgermeisterin Katja Dörner die Glückwünsche zum runden Geburtstag und würdigte das langjährige Engagement des Instituts für mehr soziale Gerechtigkeit. In ihrem Grußwort unterstrich sie: „Nachhaltigkeit in der Weltwirtschaft kann nur gelingen, wenn ökologische Verbesserungen und sozialer Fortschritt gemeinsam erfolgen. Dafür brauchen wir gerechtere Wirtschaftsbeziehungen, die auf fairen Löhnen und Einkommen beruhen. Wir brauchen außerdem Sozial- und Umweltstandards, die ein menschenwürdiges Leben Aller ermöglichen.“ Auch wenn auf dem Weg zu globaler Gerechtigkeit noch viel Arbeit vor SÜDWIND liegt, sind 30 Jahre ein Anlass, innezuhalten und Erfolge zu feiern. Christiane Overkamp, Geschäftsführerin der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, gratulierte beim Festabend: „SÜDWIND steht für 30 Jahre klare und konsequente ethische Orientierung an den Belangen von Benachteiligten und für sachlich fundierte, praxistaugliche Initiativen für eine gerechtere Weltgesellschaft.“ Der Festakt klang mit einem bunten Programm mit Showeinlagen und musikalischer Begleitung von 15 Musiker*innen des „Kültürklüngel Orkestar“ aus. Das „Kültürklüngel Orkestar“ zählt zu den Bonner Preisträgern des diesjährigen Heimatpreises des Landes NRW. Über S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene S&#220;DWIND ist ein gemeinn&#252;tziger Verein, der unabh&#228;ngig von Regierungen, Parteien, Wirtschaft und Kirchen arbeitet. Finanziert wird S&#220;DWIND aus Zusch&#252;ssen, Einnahmen aus Auftragst&#228;tigkeiten sowie Mitgliedsbeitr&#228;gen und Spenden. Mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft k&#246;nnen auch Sie unser Engagement f&#252;r eine gerechtere Weltwirtschaft unterst&#252;tzen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Kaiserstra&#223;e 201 53113 Bonn Telefon: +49 (228) 763698-0 Telefax: +49 (228) 763698-22 http://www.suedwind-institut.de/ Ansprechpartner: Ines Bresler Telefon: +49 (228) 763698-14 E-Mail: &#098;&#114;&#101;&#115;&#108;&#101;&#114;&#064;&#115;&#117;&#101;&#100;&#119;&#105;&#110;&#100;&#045;&#105;&#110;&#115;&#116;&#105;&#116;&#117;&#116;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Alle Meldungen von S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/09/wissenschaf-f-t-gerechtigkeit-30-jahre-suedwind/" data-wpel-link="internal">Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit &#8211; 30 Jahre SÜDWIND</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Erkenntnis sichert Existenzen – unter diesem Titel hat das SÜDWIND-Institut, aktueller Jahrespartner der Stadt Bonn, am Freitag, 24. September 2021, im Kunstmuseum Bonn mit einer Fachkonferenz und einem Festabend seinen 30. Geburtstag gefeiert. </p>
<p>Das Programm machte deutlich, worum es SÜDWIND geht: Gemeinsam mit Partner*innen aus dem Globalen Süden kämpft das Institut seit nunmehr 30 Jahren für faire Löhne, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und verbindliche soziale und ökologische Standards in den Lieferketten. Nach einer philosophisch-ethischen Einordnung durch <b>Christoph Fleischmann</b> diskutierten Gewerkschaftsführerin<b> Adela Torres</b> aus Kolumbien und die Frauenrechtlerinnen <b>Namrata Bali </b>aus Indien und <b>Colette Solomon</b> aus Südafrika Fragen existenzsichernder Löhne.</p>
<p><b>Fazit</b> der Konferenz ist: Neben ungenügendem Engagement von Wirtschaft und Politik gibt es zu große Wissens- und Erkenntnislücken, um faire Löhne global durchzusetzen. Nur die Verbindung von wissenschaftlicher Erkenntnis mit politischem und unternehmerischem Engagement kann zu einer Verbesserung globaler Arbeits- und Lebensverhältnisse führen. Dies betonte auch <b>Dr. Ulrike Dufner</b>, Geschäftsführerin von SÜDWIND: „Wir kämpfen seit 30 Jahren für menschenrechtliche Standards in den Lieferketten. Dass wir auf starken Gegenwind treffen und dicke Bretter bohren müssen, haben die monatelangen Auseinandersetzungen für ein Lieferkettengesetz in Deutschland gezeigt.“</p>
<p>Für die Stadt überbrachte <b>Oberbürgermeisterin Katja Dörner</b> die Glückwünsche zum runden Geburtstag und würdigte das langjährige Engagement des Instituts für mehr soziale Gerechtigkeit. In ihrem Grußwort unterstrich sie: „Nachhaltigkeit in der Weltwirtschaft kann nur gelingen, wenn ökologische Verbesserungen und sozialer Fortschritt gemeinsam erfolgen. Dafür brauchen wir gerechtere Wirtschaftsbeziehungen, die auf fairen Löhnen und Einkommen beruhen. Wir brauchen außerdem Sozial- und Umweltstandards, die ein menschenwürdiges Leben Aller ermöglichen.“</p>
<p>
Auch wenn auf dem Weg zu globaler Gerechtigkeit noch viel Arbeit vor SÜDWIND liegt, sind 30 Jahre ein Anlass, innezuhalten und Erfolge zu feiern. <b>Christiane Overkamp</b>, Geschäftsführerin der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, gratulierte beim Festabend: „SÜDWIND steht für 30 Jahre klare und konsequente ethische Orientierung an den Belangen von Benachteiligten und für sachlich fundierte, praxistaugliche Initiativen für eine gerechtere Weltgesellschaft.“</p>
<p>Der Festakt klang mit einem bunten Programm mit Showeinlagen und musikalischer Begleitung von 15 Musiker*innen des „Kültürklüngel Orkestar“ aus. Das „Kültürklüngel Orkestar“ zählt zu den Bonner Preisträgern des diesjährigen Heimatpreises des Landes NRW.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene</div>
<p>S&Uuml;DWIND ist ein gemeinn&uuml;tziger Verein, der unabh&auml;ngig von Regierungen, Parteien, Wirtschaft und Kirchen arbeitet. Finanziert wird S&Uuml;DWIND aus Zusch&uuml;ssen, Einnahmen aus Auftragst&auml;tigkeiten sowie Mitgliedsbeitr&auml;gen und Spenden. Mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft k&ouml;nnen auch Sie unser Engagement f&uuml;r eine gerechtere Weltwirtschaft unterst&uuml;tzen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene<br />
Kaiserstra&szlig;e 201<br />
53113  Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 763698-0<br />
Telefax: +49 (228) 763698-22<br />
<a href="http://www.suedwind-institut.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.suedwind-institut.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Ines Bresler<br />
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E-Mail: &#098;&#114;&#101;&#115;&#108;&#101;&#114;&#064;&#115;&#117;&#101;&#100;&#119;&#105;&#110;&#100;&#045;&#105;&#110;&#115;&#116;&#105;&#116;&#117;&#116;&#046;&#100;&#101;
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
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                    </li>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/suedwind-ev-institut-fuer-oekonomie-und-oekumene" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene</a>
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		<title>Mindeststandard: Menschenrechte  &#8211; Anforderungen an Investoren</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2021/09/mindeststandard-menschenrechte-anforderungen-an-investoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 12:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[BaFin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sustainable Finance ist spätestens seit 2020 das Megathema für die Finanzindustrie. Die Europäische Union (EU) hat schon 2018 einen Sustainable Finance Action Plan vorgelegt. Die deutsche Bundesregierung zog im Mai hinterher – mit einer Sustainable Finance Strategie, in der sie skizzierte, wie der Finanzsektor zu einer nachhaltigeren Wirtschaft beitragen soll. Doch sind sowohl auf europäischer Ebene als auch in der deutschen Strategie menschenrechtliche Sorgfaltspflichten bislang ein Randthema.   Deshalb brachte am Mittwochmorgen das SÜDWIND-Institut das Thema vor der Bundestagswahl auf die Agenda: Das SÜDWIND-Institut, gefördert durch Misereor und Brot für die Welt fordert in seinem Policy Paper „Mindeststandard Menschenrechte: Anforderungen an Investoren“ von der Bundesregierung unter anderem die Ausformulierung von Mindestanforderungen an menschenrechtliche Due Diligence und Berichterstattung, die Festlegung von Mindestanforderungen für Engagement sowie die Stärkung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Kontrollorgan.   „Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz war ein wichtiger Schritt, Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten zu verpflichten. Der Finanzsektor wird von dem Gesetz aber weitgehend ausgeschlossen. Hier besteht dringender Nachbesserungsbedarf“, forderte Ulrike Lohr, Sustainable Finance-Expertin beim SÜDWIND-Institut und Autorin des Papiers. „Die EU muss den Finanzsektor mit seinen Besonderheiten in ihrem Entwurf für ein Europäisches Lieferkettengesetz vollumfänglich mit einbeziehen.“  Unterschiedliche Verbindlichkeit   Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen mehrerer Fraktionen im Bundestag war man sich einig, dass die Politik der Achtung der Menschenrechte auch in der Finanzbranche einen höheren Stellenwert einräumen muss. „Die Wahrung der Menschenrechte muss für politische Entscheidungsträger eine hohe Priorität einnehmen&#34;, erklärte Alexander Radwan, Bundestagsabgeordneter für die CSU.  „Der unbedingte Schutz von Menschenrechten ist keine ökonomische Frage, sondern ein humanistisches Gebot und ein zentraler Wert unserer Gesellschaft. Unser Finanzsystem muss so aufgestellt sein, dass es an der gesamtgesellschaftlichen Wertschöpfung mitwirkt und die sozial-ökologische Transformation durch gezielte Investitionen begleitet. Das wiederum zahlt sich aus im Rahmen von wirtschaftlicher Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit“, so Kristina Jeromin, Bundestagskandidatin für Bündnis 90/ Die Grünen.   FDP-Bundestagsabgeordneter Lukas Köhler setzte auf den Markt: „Wenn die politischen Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass sich die Innovationskraft der Märkte voll entfalten kann, kann der Finanzmarkt den weltweiten Schutz der Menschenrechte entscheidend voranbringen; dazu müssen jedoch soziale Belange, Umwelt- und Klimaschutz gleichermaßen berücksichtigt und der Weg zur Transformation offen und transparent ausgestaltet werden.“   Jörg Cezanne, Bundestagsabgeordneter für die Linke, erläuterte: „Umfassende und verbindliche Standards der Berichterstattung über und des Umgangs mit menschenrechtlichen Auswirkungen von Geschäftsaktivitäten müssen zwingend Bestandteil einer Sustainable Finance-Regulierung werden.“ Über S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene S&#220;DWIND ist ein gemeinn&#252;tziger Verein, der unabh&#228;ngig von Regierungen, Parteien, Wirtschaft und Kirchen arbeitet. Finanziert wird S&#220;DWIND aus Zusch&#252;ssen, Einnahmen aus Auftragst&#228;tigkeiten sowie Mitgliedsbeitr&#228;gen und Spenden. Mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft k&#246;nnen auch Sie unser Engagement f&#252;r eine gerechtere Weltwirtschaft unterst&#252;tzen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Kaiserstra&#223;e 201 53113 Bonn Telefon: +49 (228) 763698-0 Telefax: +49 (228) 763698-22 http://www.suedwind-institut.de/ Ansprechpartner: Ulrike Lohr Wissenschaftliche Mitarbeiterin Telefon: +49 (228) 763698-17 E-Mail: &#108;&#111;&#104;&#114;&#064;&#115;&#117;&#101;&#100;&#119;&#105;&#110;&#100;&#045;&#105;&#110;&#115;&#116;&#105;&#116;&#117;&#116;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Alle Meldungen von S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/09/mindeststandard-menschenrechte-anforderungen-an-investoren/" data-wpel-link="internal">Mindeststandard: Menschenrechte  &#8211; Anforderungen an Investoren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Sustainable Finance ist spätestens seit 2020 das Megathema für die Finanzindustrie. Die Europäische Union (EU) hat schon 2018 einen Sustainable Finance Action Plan vorgelegt. Die deutsche Bundesregierung zog im Mai hinterher – mit einer Sustainable Finance Strategie, in der sie skizzierte, wie der Finanzsektor zu einer nachhaltigeren Wirtschaft beitragen soll. Doch sind sowohl auf europäischer Ebene als auch in der deutschen Strategie menschenrechtliche Sorgfaltspflichten bislang ein Randthema.<br />
 <br />
Deshalb brachte am Mittwochmorgen das SÜDWIND-Institut das Thema vor der Bundestagswahl auf die Agenda: Das SÜDWIND-Institut, gefördert durch Misereor und Brot für die Welt fordert in seinem Policy Paper <a href="https://6iy9r.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/pJUZXGvpRQw3X-rCVceAY3PA_YR0DRkPXm89W6sAscH-MeRArDVmDSOKPw3vTsgHsrnnl_CG76bw7X2wlZAAH6nhQAnuIt0WIR5DyHkrAzqvI8z1ZQdlm0lt0044Vr8xL7-HqJ78eQ_ou1My-YbFXh_WosKAO3zYo3SZgBmuQs4-X6S3TO7L-PpEs0mu1Ugc63I6zdFHnInW9oPgL95rnniQkI0aE55KcHHAs3P5_8GoEeOgz4mUSZQu3Cv2814HKkN1D4UqSo5QUuchr-AxJj31VRJ9XoyorNFTNem5lgzQsR5UPNHw3yD5szRKseycZrqfszgs4dGAyOyPMGtNZkVZls-cDyrmnMo" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>„Mindeststandard Menschenrechte: Anforderungen an Investoren“</b></a> von der Bundesregierung unter anderem die Ausformulierung von Mindestanforderungen an menschenrechtliche Due Diligence und Berichterstattung, die Festlegung von Mindestanforderungen für Engagement sowie die Stärkung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Kontrollorgan.<br />
 <br />
„Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz war ein wichtiger Schritt, Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten zu verpflichten. Der Finanzsektor wird von dem Gesetz aber weitgehend ausgeschlossen. Hier besteht dringender Nachbesserungsbedarf“, forderte Ulrike Lohr, Sustainable Finance-Expertin beim SÜDWIND-Institut und Autorin des Papiers. „Die EU muss den Finanzsektor mit seinen Besonderheiten in ihrem Entwurf für ein Europäisches Lieferkettengesetz vollumfänglich mit einbeziehen.“<br />
 <b>Unterschiedliche Verbindlichkeit</b><br />
 <br />
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen mehrerer Fraktionen im Bundestag war man sich einig, dass die Politik der Achtung der Menschenrechte auch in der Finanzbranche einen höheren Stellenwert einräumen muss. „Die Wahrung der Menschenrechte muss für politische Entscheidungsträger eine hohe Priorität einnehmen&quot;, erklärte Alexander Radwan, Bundestagsabgeordneter für die CSU. </p>
<p>„Der unbedingte Schutz von Menschenrechten ist keine ökonomische Frage, sondern ein humanistisches Gebot und ein zentraler Wert unserer Gesellschaft. Unser Finanzsystem muss so aufgestellt sein, dass es an der gesamtgesellschaftlichen Wertschöpfung mitwirkt und die sozial-ökologische Transformation durch gezielte Investitionen begleitet. Das wiederum zahlt sich aus im Rahmen von wirtschaftlicher Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit“, so Kristina Jeromin, Bundestagskandidatin für Bündnis 90/ Die Grünen.<br />
 <br />
FDP-Bundestagsabgeordneter Lukas Köhler setzte auf den Markt: „Wenn die politischen Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass sich die Innovationskraft der Märkte voll entfalten kann, kann der Finanzmarkt den weltweiten Schutz der Menschenrechte entscheidend voranbringen; dazu müssen jedoch soziale Belange, Umwelt- und Klimaschutz gleichermaßen berücksichtigt und der Weg zur Transformation offen und transparent ausgestaltet werden.“<br />
 <br />
Jörg Cezanne, Bundestagsabgeordneter für die Linke, erläuterte: „Umfassende und verbindliche Standards der Berichterstattung über und des Umgangs mit menschenrechtlichen Auswirkungen von Geschäftsaktivitäten müssen zwingend Bestandteil einer Sustainable Finance-Regulierung werden.“</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene</div>
<p>S&Uuml;DWIND ist ein gemeinn&uuml;tziger Verein, der unabh&auml;ngig von Regierungen, Parteien, Wirtschaft und Kirchen arbeitet. Finanziert wird S&Uuml;DWIND aus Zusch&uuml;ssen, Einnahmen aus Auftragst&auml;tigkeiten sowie Mitgliedsbeitr&auml;gen und Spenden. Mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft k&ouml;nnen auch Sie unser Engagement f&uuml;r eine gerechtere Weltwirtschaft unterst&uuml;tzen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene<br />
Kaiserstra&szlig;e 201<br />
53113  Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 763698-0<br />
Telefax: +49 (228) 763698-22<br />
<a href="http://www.suedwind-institut.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.suedwind-institut.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Ulrike Lohr<br />
Wissenschaftliche Mitarbeiterin<br />
Telefon: +49 (228) 763698-17<br />
E-Mail: &#108;&#111;&#104;&#114;&#064;&#115;&#117;&#101;&#100;&#119;&#105;&#110;&#100;&#045;&#105;&#110;&#115;&#116;&#105;&#116;&#117;&#116;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/suedwind-ev-institut-fuer-oekonomie-und-oekumene" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/865885.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/09/mindeststandard-menschenrechte-anforderungen-an-investoren/" data-wpel-link="internal">Mindeststandard: Menschenrechte  &#8211; Anforderungen an Investoren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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		<title>Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit &#8211;  SÜDWIND feiert 30-jähriges Bestehen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2021/04/wissenschaf-f-t-gerechtigkeit-suedwind-feiert-30-jaehriges-bestehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 06:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[bonn]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[dörner]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich des runden Geburtstags dankt Oberbürgermeisterin Katja Dörner dem aktuellen Jahrespartner der Stadt Bonn, SÜDWIND, für 30 Jahre Engagement für eine gerechtere Weltwirtschaft. In dem Bemühen, die Corona-Pandemie einzudämmen und gleichzeitig die Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu minimieren, ist die &#34;Systemrelevanz&#34; von Wissenschaft für politische Entscheidungsprozesse zuletzt immer deutlicher geworden. SÜDWIND blickt im Jahr 2021 auf genau 30 Jahre Expertise in diesem Spannungsfeld zurück. Mit den entwicklungspolitischen Erfahrungen und Enttäuschungen der 1980er Jahre im Rücken wurde die Organisation im Jahr 1991 gegründet, um mit wirtschaftspolitischen Analysen aus der Perspektive global sozial Benachteiligter Veränderungen zu erreichen. Auch 30 Jahre nach der Vereinsgründung prägen die weltweiten gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen die Arbeit von SÜDWIND. Die Strukturen, die heute die Lebensbedingungen vieler Menschen bestimmen, haben sich noch verschlechtert. Machtverhältnisse haben sich verschoben, die Welt hat so viele Krisen wie noch nie zu bewältigen, und soziale Spaltungen haben sich enorm verschärft.Gleichzeitig aber ist unter anderem dank des Einsatzes von SÜDWIND einiges in Bewegung geraten. So wird gegenwärtig über einen rechtlichen Rahmen wirtschaftlichen Handelns diskutiert, der ökologische und soziale Standards verbindlich regeln soll. Zunehmend ist das Wissen von Expertinnen und Experten gefordert, um die Standards zu definieren, Zusammenhänge klar zu benennen und daraus rechtliche wie politische Schlussfolgerungenzu ziehen. &#34;Wir bei SÜDWIND sind weiterhin der Meinung, dass eine andere, eine gerechte Welt möglich ist&#34;, sagt Dr. Ulrike Dufner, Geschäftsführerin bei SÜDWIND. &#34;Dafür arbeiten wir auf lokaler, regionaler, europäischer und globaler Ebene mit engagierten Akteuren, Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Bündnissen zusammen. Wir brauchen verbindliche Regelungen, die auch im Globalen Süden einklagbar und wirksam sind. Um diese zu erreichen, stehen wir beharrlich im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik.&#34; Oberbürgermeisterin Katja Dörner gratuliert SÜDWIND zum runden Geburtstag und würdigt das Engagement der Organisation für mehr wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit: &#34;SÜDWIND liefert seit 30 Jahren fundierte Studien und entwicklungspolitische Analysen und zeigt auf, wie Verbraucherinnen und Verbraucher, Zivilgesellschaft, Politik und Unternehmen konkret zu einem weltwirtschaftlichen Wandel beitragen können. Als anerkannter Dialogexperte zählt SÜDWIND zu den rund 150 Nichtregierungsorganisationen,die gemeinsam mit den Einrichtungen der Vereinten Nationen, Bundesbehörden, Wissenschaftsinstitutionen und Unternehmen den internationalen Standort Bonn bilden. Ihr Zusammenwirken und ihr Dialog zu den Fragen einer zukunftsfähigen menschenwürdigen Entwicklung macht Bonn zu einem der zentralen Orte, von dem aus Nachhaltigkeit gestaltet wird.&#34; Aktivitäten im Jubiläumsjahr Das Jubiläumsjahr soll zum Anlass genommen werden, unter dem Slogan &#34;Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit&#34; an die gegenwärtigen Diskussionen um die Rolle von Wissenschaft in politischen Prozessen anzuknüpfen. SÜDWIND will mit zahlreichen Aktivitäten Handlungsoptionen für eine Transformation in Richtung globaler Gerechtigkeit anbieten und die Bedeutung einer Wissenschaft hervorheben, die globale Gerechtigkeit im Blick hat.Unter anderem ist eine Reihe von Online-Diskussionsveranstaltungen geplant. Passend zum Leitmotiv soll in diesen &#34;SÜDWIND-Salons&#34; eine Diskussion darüber stattfinden, inwiefern Wissenschaft für globale Gerechtigkeit relevant ist. Ziel ist es aufzuzeigen, welche Bedeutung Wissenschaft für unterschiedliche Akteure hat, aber auch zu diskutieren, wo sich wissenschaftliche Arbeit noch verbessern und besser nutzbare Erkenntnisse sammeln kann. Anknüpfend an dieses Leitmotiv des Jubiläums veröffentlicht SÜDWIND heute auch einen Film. Die Aktivitäten der Organisation im Jubiläumsjahr werden finanziell von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen unterstützt. Stadt unterstützt Jahrespartner Seit dem Jahr 2000 lädt die Stadt Bonn jedes Jahr eine in Bonn ansässige internationale Organisation zu einer Jahrespartnerschaft ein. Die Organisation hat die Möglichkeit, sich und ihre Themenfelder in einer Reihe von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen zu präsentieren. Die Stadt unterstützt diese Veranstaltungen mit umfangreichen Serviceleistungen als Beitrag zu einer vertieften internationalen wie kommunalen Zusammenarbeit. Weitere Informationen Film &#34;Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit Making Of Teil 1 Making Of Teil 2 Making Of Teil 3 Über S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene S&#220;DWIND setzt sich f&#252;r wirtschaftliche, soziale und &#246;kologische Gerechtigkeit ein &#8211; weltweit. Wir recherchieren, decken ungerechte Strukturen auf, machen sie &#246;ffentlich und bieten Handlungsalternativen. Wir verbinden entwicklungspolitische Bildungs-, &#214;ffentlichkeits- und Lobbyarbeit und tragen Forderungen in Kampagnen, Gesellschaft, Unternehmen und Politik. Seit 30 Jahren. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Kaiserstra&#223;e 201 53113 Bonn Telefon: +49 (228) 763698-0 Telefax: +49 (228) 763698-22 http://www.suedwind-institut.de/ Ansprechpartner: Vera Schumacher Public Relations and Fundraising Telefon: +49 (228) 763698-14 Fax: +49 (228) 763698-22 E-Mail: &#115;&#099;&#104;&#117;&#109;&#097;&#099;&#104;&#101;&#114;&#064;&#115;&#117;&#101;&#100;&#119;&#105;&#110;&#100;&#045;&#105;&#110;&#115;&#116;&#105;&#116;&#117;&#116;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Alle Meldungen von S&#220;DWIND e.V. &#8211; Institut f&#252;r &#214;konomie und &#214;kumene Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2021/04/wissenschaf-f-t-gerechtigkeit-suedwind-feiert-30-jaehriges-bestehen/" data-wpel-link="internal">Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit &#8211;  SÜDWIND feiert 30-jähriges Bestehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Anlässlich des runden Geburtstags dankt Oberbürgermeisterin Katja Dörner dem aktuellen Jahrespartner der Stadt Bonn, SÜDWIND, für 30 Jahre Engagement für eine gerechtere Weltwirtschaft.</p>
<p></b>In dem Bemühen, die Corona-Pandemie einzudämmen und gleichzeitig die Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu minimieren, ist die &quot;Systemrelevanz&quot; von Wissenschaft für politische Entscheidungsprozesse zuletzt immer deutlicher geworden. SÜDWIND blickt im Jahr 2021 auf genau 30 Jahre Expertise in diesem Spannungsfeld zurück. Mit den entwicklungspolitischen Erfahrungen und Enttäuschungen der 1980er Jahre im Rücken wurde die Organisation im Jahr 1991 gegründet, um mit wirtschaftspolitischen Analysen aus der Perspektive global sozial Benachteiligter Veränderungen zu erreichen.</p>
<p>Auch 30 Jahre nach der Vereinsgründung prägen die weltweiten gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen die Arbeit von SÜDWIND. Die Strukturen, die heute die Lebensbedingungen vieler Menschen bestimmen, haben sich noch verschlechtert. Machtverhältnisse haben sich verschoben, die Welt hat so viele Krisen wie noch nie zu bewältigen, und soziale Spaltungen haben sich enorm verschärft.Gleichzeitig aber ist unter anderem dank des Einsatzes von SÜDWIND einiges in Bewegung geraten. So wird gegenwärtig über einen rechtlichen Rahmen wirtschaftlichen Handelns diskutiert, der ökologische und soziale Standards verbindlich regeln soll. Zunehmend ist das Wissen von Expertinnen und Experten gefordert, um die Standards zu definieren, Zusammenhänge klar zu benennen und daraus rechtliche wie politische Schlussfolgerungenzu ziehen.</p>
<p>&quot;Wir bei SÜDWIND sind weiterhin der Meinung, dass eine andere, eine gerechte Welt möglich ist&quot;, sagt Dr. Ulrike Dufner, Geschäftsführerin bei SÜDWIND. &quot;Dafür arbeiten wir auf lokaler, regionaler, europäischer und globaler Ebene mit engagierten Akteuren, Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Bündnissen zusammen. Wir brauchen verbindliche Regelungen, die auch im Globalen Süden einklagbar und wirksam sind. Um diese zu erreichen, stehen wir beharrlich im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik.&quot;</p>
<p>Oberbürgermeisterin Katja Dörner gratuliert SÜDWIND zum runden Geburtstag und würdigt das Engagement der Organisation für mehr wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit: &quot;SÜDWIND liefert seit 30 Jahren fundierte Studien und entwicklungspolitische Analysen und zeigt auf, wie Verbraucherinnen und Verbraucher, Zivilgesellschaft, Politik und Unternehmen konkret zu einem weltwirtschaftlichen Wandel beitragen können. Als anerkannter Dialogexperte zählt SÜDWIND zu den rund 150 Nichtregierungsorganisationen,die gemeinsam mit den Einrichtungen der Vereinten Nationen, Bundesbehörden, Wissenschaftsinstitutionen und Unternehmen den internationalen Standort Bonn bilden. Ihr Zusammenwirken und ihr Dialog zu den Fragen einer zukunftsfähigen menschenwürdigen Entwicklung macht Bonn zu einem der zentralen Orte, von dem aus Nachhaltigkeit gestaltet wird.&quot;</p>
<p><b>Aktivitäten im Jubiläumsjahr</b></p>
<p>Das Jubiläumsjahr soll zum Anlass genommen werden, unter dem Slogan &quot;Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit&quot; an die gegenwärtigen Diskussionen um die Rolle von Wissenschaft in politischen Prozessen anzuknüpfen. SÜDWIND will mit zahlreichen Aktivitäten Handlungsoptionen für eine Transformation in Richtung globaler Gerechtigkeit anbieten und die Bedeutung einer Wissenschaft hervorheben, die globale Gerechtigkeit im Blick hat.Unter anderem ist eine Reihe von Online-Diskussionsveranstaltungen geplant. Passend zum Leitmotiv soll in diesen &quot;SÜDWIND-Salons&quot; eine Diskussion darüber stattfinden, inwiefern Wissenschaft für globale Gerechtigkeit relevant ist. Ziel ist es aufzuzeigen, welche Bedeutung Wissenschaft für unterschiedliche Akteure hat, aber auch zu diskutieren, wo sich wissenschaftliche Arbeit noch verbessern und besser nutzbare Erkenntnisse sammeln kann. Anknüpfend an dieses Leitmotiv des Jubiläums veröffentlicht SÜDWIND heute auch einen <a href="http://newsletter.suedwind-institut.de/c/58020229/265e435a111c7-qs5q69" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Film</a>. Die Aktivitäten der Organisation im Jubiläumsjahr werden finanziell von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen unterstützt.</p>
<p><b>Stadt unterstützt Jahrespartner</b></p>
<p>Seit dem Jahr 2000 lädt die Stadt Bonn jedes Jahr eine in Bonn ansässige internationale Organisation zu einer Jahrespartnerschaft ein. Die Organisation hat die Möglichkeit, sich und ihre Themenfelder in einer Reihe von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen zu präsentieren. Die Stadt unterstützt diese Veranstaltungen mit umfangreichen Serviceleistungen als Beitrag zu einer vertieften internationalen wie kommunalen Zusammenarbeit. <a href="http://newsletter.suedwind-institut.de/c/58020332/265e435a111c7-qs5q69" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Weitere Informationen</a></p>
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<li><a href="http://newsletter.suedwind-institut.de/c/58020229/265e435a111c7-qs5q69" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Film &quot;Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit</a></li>
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<li><a href="http://newsletter.suedwind-institut.de/c/58020277/265e435a111c7-qs5q69" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Making Of Teil 1</a></li>
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<li><a href="http://newsletter.suedwind-institut.de/c/58020278/265e435a111c7-qs5q69" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Making Of Teil 2</a></li>
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<li><a href="http://newsletter.suedwind-institut.de/c/58020279/265e435a111c7-qs5q69" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Making Of Teil 3</a></li>
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<div>Über S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene</div>
<p>S&Uuml;DWIND setzt sich f&uuml;r wirtschaftliche, soziale und &ouml;kologische Gerechtigkeit ein &#8211; weltweit. Wir recherchieren, decken ungerechte Strukturen auf, machen sie &ouml;ffentlich und bieten Handlungsalternativen. Wir verbinden entwicklungspolitische Bildungs-, &Ouml;ffentlichkeits- und Lobbyarbeit und tragen Forderungen in Kampagnen, Gesellschaft, Unternehmen und Politik. Seit 30 Jahren.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene<br />
Kaiserstra&szlig;e 201<br />
53113  Bonn<br />
Telefon: +49 (228) 763698-0<br />
Telefax: +49 (228) 763698-22<br />
<a href="http://www.suedwind-institut.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.suedwind-institut.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Vera Schumacher<br />
Public Relations and Fundraising<br />
Telefon: +49 (228) 763698-14<br />
Fax: +49 (228) 763698-22<br />
E-Mail: &#115;&#099;&#104;&#117;&#109;&#097;&#099;&#104;&#101;&#114;&#064;&#115;&#117;&#101;&#100;&#119;&#105;&#110;&#100;&#045;&#105;&#110;&#115;&#116;&#105;&#116;&#117;&#116;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/suedwind-ev-institut-fuer-oekonomie-und-oekumene/Wissenschaf-f-t-Gerechtigkeit-SUeDWIND-feiert-30-jaehriges-Bestehen/boxid/845031" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene</a>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/suedwind-ev-institut-fuer-oekonomie-und-oekumene" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von S&Uuml;DWIND e.V. &#8211; Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene</a>
                    </li>
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