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	<title>Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS, Autor bei MyNewsChannel</title>
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		<title>Deutsche Teigwaren: Qualitätsprodukte mit langer Tradition in schwierigem Wettbewerbsumfeld – Pro Kopf Verbrauch steigt weiter!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nudeln stehen weiter in der Gunst der Verbraucher: 9,8 Kilo sind in Deutschland im Wirtschaftsjahr 2022/23 pro Kopf verzehrt worden, noch einmal 100 Gramm mehr als im Jahr zuvor. Und das, obwohl die Teigwarenpreise deutlich angezogen haben. Profiteur vom Nudelhunger sind jedoch die italienischen Pasta-Produzenten, die ihren Export nach Deutschland um gut 30.000 auf nahezu 406.000 Tonnen steigern konnten. Die deutsche Produktion ist hingegen erstmals leicht rückläufig: Sie nahm um 1,3 Prozent auf 419.400 Tonnen ab, wie die aktuelle Teigwarenstatistik des Verbandes der Getreide- und Mühlenund Stärkewirtschaft VGMS zeigt. Dabei haben Nudeln aus Deutschland eine lange Tradition: „Die Teigwarenhersteller in Deutschland kämpfen mit den weltweit höchsten Energiekosten, drastischen Preissteigerungen beim Einkauf von Hartweizengrieß, einem sehr knappen Angebot bei Eiern, weiter steigenden Logistikkosten sowie der Mautanhebung und steigenden Löhnen. In der Summe haben die deutschen Hersteller deutliche Wettbewerbsnachteile auf dem hart umkämpften europäischen Pasta-Markt“, so Peter Haarbeck, VGMSGeschäftsführer. Er sagt: „Wer auch in Zukunft regional und nachhaltig einkaufen will, kauft Nudeln aus heimischer Herstellung!“ Nudeln stehen weiter hoch im Kurs: 9,8 Kilogramm wurden im Wirtschaftsjahr 2022/23 in Deutschland pro Kopf gegessen. Das entspricht knapp 200 Gramm Nudeln pro Woche. Im Vergleich: 1990 wurden 4,6, im Jahr 2010 schon 8,1 Kilogramm Nudeln pro Kopf gegessen. In Deutschland werden rund 420.000 Tonnen Teigwaren hergestellt, noch einmal etwa 537.500 Tonnen werden nach Deutschland importiert, mit fast 406.000 Tonnen ist dabei Italien der wichtigste Lieferant. Insgesamt haben die Menschen in Deutschland 2022/2023 gut 830.000 Tonnen Nudeln verzehrt. Der Anteil deutscher Nudeln am Gesamtverbrauch beträgt damit nur noch knapp 35 Prozent. Ein Grund dafür: Die Nachfrage der in Deutschland traditionell sehr beliebten Eierteigwaren sinkt aufgrund verändernder Verzehrgewohnheiten seit Jahren langsam, aber kontinuierlich. 160.300 Tonnen Nudeln aus deutscher Produktion werden ohne, 165.800 Tonnen mit Eiern hergestellt. Hinzukommt der starke Wettbewerb europäischer Hersteller auf dem deutschen Nudelmarkt. Und die Strategie des Lebensmitteleinzelhandels, der im Wettbewerb um die Gunst der Kundschaft weiter vorzugsweise mit dem günstigsten Preis buhlt. Deutsche Teigwaren zeichnen sich durch eine große Formenvielfalt aus und sind fester Bestandteil vieler regionaler Spezialitäten. Gerade die süddeutsche Küche ist ohne Spätzle und Maultaschen nicht denkbar. Doch deutsche Hersteller haben mittlerweile aufgrund hoher Energie- und Lohnkosten Wettbewerbsnachteile. Anders als in Italien, wo es einen deutlichen Trend hin zu Premiumnudeln gibt, sind deutsche Verbraucher zudem überaus preissensibel. „Wer weiter Regionalität und Familientradition fördern, wer regional und nachhaltig essen und so die mittelständisch geprägte Branche unterstützen will, der muss spätestens jetzt regional und nachhaltig handeln und beim deutschen Teigwarenhersteller kaufen.“, appelliert Peter Haarbeck und ergänzt: „Nudeln sind und bleiben erschwingliche, gesunde und gut sättigende Grundnahrungsmittel.“ Hartweizen bildet für fast alle Nudelsorten die Basis. Dafür vermahlen acht Hartweizenmühlen in Deutschland zuletzt jährlich 435.000 Tonnen Durum, wie der Hartweizen auch genannt wird. Durum wird seit einigen Jahren auch in Deutschland angebaut, hier wurden im Jahr 2023 rund 242.000 Tonnen geerntet. Der Emmer-Nachfahre gedeiht besonders gut in sonnigen, trockenen Regionen. Österreich, Ungarn, die Slowakei und Tschechien sind neben Kanada wichtige Hartweizen-Exportländer auch für den deutschen Markt.   Über den Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Im VGMS sind rund 500 Unternehmen organisiert, von mittelst&#228;ndischen, familiengef&#252;hrten Unternehmen bis hin zu gro&#223;en internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und St&#228;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl &#252;ber Haferflocken, Fr&#252;hst&#252;ckscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&#228;rken sowie St&#228;rkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&#252;ber hinaus versorgen die Unternehmen Tag f&#252;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte f&#252;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel f&#252;r die Tierern&#228;hrung her. Mit ihren rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa 7,5 Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&#252;ber deutschen und europ&#228;ischen Institutionen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Anne-Kristin Barth Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-34 Fax: +49 (30) 2123369-99 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Stories dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/12/deutsche-teigwaren-qualitaetsprodukte-mit-langer-tradition-in-schwierigem-wettbewerbsumfeld-pro-kopf-verbrauch-steigt-weiter/" data-wpel-link="internal">Deutsche Teigwaren: Qualitätsprodukte mit langer Tradition in schwierigem Wettbewerbsumfeld – Pro Kopf Verbrauch steigt weiter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Nudeln stehen weiter in der Gunst der Verbraucher: 9,8 Kilo sind in Deutschland im Wirtschaftsjahr 2022/23 pro Kopf verzehrt worden, noch einmal 100 Gramm mehr als im Jahr zuvor. Und das, obwohl die Teigwarenpreise deutlich angezogen haben. Profiteur vom Nudelhunger sind jedoch die italienischen Pasta-Produzenten, die ihren Export nach Deutschland um gut 30.000 auf nahezu 406.000 Tonnen steigern konnten. Die deutsche Produktion ist hingegen erstmals leicht rückläufig: Sie nahm um 1,3 Prozent auf 419.400 Tonnen ab, wie die aktuelle Teigwarenstatistik des Verbandes der Getreide- und Mühlenund Stärkewirtschaft VGMS zeigt. Dabei haben Nudeln aus Deutschland eine lange Tradition: „Die Teigwarenhersteller in Deutschland kämpfen mit den weltweit höchsten Energiekosten, drastischen Preissteigerungen beim Einkauf von Hartweizengrieß, einem sehr knappen Angebot bei Eiern, weiter steigenden Logistikkosten sowie der Mautanhebung und steigenden Löhnen. In der Summe haben die deutschen Hersteller deutliche Wettbewerbsnachteile auf dem hart umkämpften europäischen Pasta-Markt“, so Peter Haarbeck, VGMSGeschäftsführer. Er sagt: „Wer auch in Zukunft regional und nachhaltig einkaufen will, kauft Nudeln aus heimischer Herstellung!“</p>
<p>Nudeln stehen weiter hoch im Kurs: 9,8 Kilogramm wurden im Wirtschaftsjahr 2022/23 in Deutschland pro Kopf gegessen. Das entspricht knapp 200 Gramm Nudeln pro Woche. Im Vergleich: 1990 wurden 4,6, im Jahr 2010 schon 8,1 Kilogramm Nudeln pro Kopf gegessen. In Deutschland werden rund 420.000 Tonnen Teigwaren hergestellt, noch einmal etwa 537.500 Tonnen werden nach Deutschland importiert, mit fast 406.000 Tonnen ist dabei Italien der wichtigste Lieferant.</p>
<p>Insgesamt haben die Menschen in Deutschland 2022/2023 gut 830.000 Tonnen Nudeln verzehrt. Der Anteil deutscher Nudeln am Gesamtverbrauch beträgt damit nur noch knapp 35 Prozent. Ein Grund dafür: Die Nachfrage der in Deutschland traditionell sehr beliebten Eierteigwaren sinkt aufgrund verändernder Verzehrgewohnheiten seit Jahren langsam, aber kontinuierlich. 160.300 Tonnen Nudeln aus deutscher Produktion werden ohne, 165.800 Tonnen mit Eiern hergestellt. Hinzukommt der starke Wettbewerb europäischer Hersteller auf dem deutschen Nudelmarkt. Und die Strategie des Lebensmitteleinzelhandels, der im Wettbewerb um die Gunst der Kundschaft weiter vorzugsweise mit dem günstigsten Preis buhlt.</p>
<p>Deutsche Teigwaren zeichnen sich durch eine große Formenvielfalt aus und sind fester Bestandteil vieler regionaler Spezialitäten. Gerade die süddeutsche Küche ist ohne Spätzle und Maultaschen nicht denkbar. Doch deutsche Hersteller haben mittlerweile aufgrund hoher Energie- und Lohnkosten Wettbewerbsnachteile. Anders als in Italien, wo es einen deutlichen Trend hin zu Premiumnudeln gibt, sind deutsche Verbraucher zudem überaus preissensibel. „Wer weiter Regionalität und Familientradition fördern, wer regional und nachhaltig essen und so die mittelständisch geprägte Branche unterstützen will, der muss spätestens jetzt regional und nachhaltig handeln und beim deutschen Teigwarenhersteller kaufen.“, appelliert Peter Haarbeck und ergänzt: „Nudeln sind und bleiben erschwingliche, gesunde und gut sättigende Grundnahrungsmittel.“</p>
<p>Hartweizen bildet für fast alle Nudelsorten die Basis. Dafür vermahlen acht Hartweizenmühlen in Deutschland zuletzt jährlich 435.000 Tonnen Durum, wie der Hartweizen auch genannt wird. Durum wird seit einigen Jahren auch in Deutschland angebaut, hier wurden im Jahr 2023 rund 242.000 Tonnen geerntet. Der Emmer-Nachfahre gedeiht besonders gut in sonnigen, trockenen Regionen. Österreich, Ungarn, die Slowakei und Tschechien sind neben Kanada wichtige Hartweizen-Exportländer auch für den deutschen Markt.</p>
<p> </p></div>
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<div>Über den Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.</div>
<p>Im VGMS sind rund 500 Unternehmen organisiert, von mittelst&auml;ndischen, familiengef&uuml;hrten Unternehmen bis hin zu gro&szlig;en internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und St&auml;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel.</p>
<p>Die Produktpalette reicht von Mehl &uuml;ber Haferflocken, Fr&uuml;hst&uuml;ckscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&auml;rken sowie St&auml;rkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&uuml;ber hinaus versorgen die Unternehmen Tag f&uuml;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte f&uuml;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel f&uuml;r die Tierern&auml;hrung her.</p>
<p>Mit ihren rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa 7,5 Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&uuml;ber deutschen und europ&auml;ischen Institutionen.</p>
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<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.<br />
Neust&auml;dtische Kirchstra&szlig;e 7A<br />
10117 Berlin<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Anne-Kristin Barth<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
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E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/12/deutsche-teigwaren-qualitaetsprodukte-mit-langer-tradition-in-schwierigem-wettbewerbsumfeld-pro-kopf-verbrauch-steigt-weiter/" data-wpel-link="internal">Deutsche Teigwaren: Qualitätsprodukte mit langer Tradition in schwierigem Wettbewerbsumfeld – Pro Kopf Verbrauch steigt weiter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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		<title>Wissenschaftliches Symposium in Würzburg: Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft hat Schlüsselrolle für Nachhaltigkeit &#038; Ernährung inne</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/11/wissenschaftliches-symposium-in-wuerzburg-getreide-muehlen-und-staerkewirtschaft-hat-schluesselrolle-fuer-nachhaltigkeit-ernaehrung-inne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aspekte zum Thema „Nachhaltigkeit &#38; Ernährung“ diskutieren rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 16. Wissenschaftlichen Symposium des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft am 8. November in Würzburg. „Es bleibt spannend“ sagt Peter Haarbeck, VGMS-Geschäftsführer, „wir diskutieren über Handlungsfelder für mehr Nachhaltigkeit, noch ist dabei vieles nicht zu Ende gedacht.“ Ein Beispiel: Nachhaltigkeitslabels stiften Verwirrung, können aber auch etwas bewirken, und sie können eine Chance für die Branche sein, den Mehrwert von Getreideprodukten für Verbraucher herauszustellen. Die juristische Betrachtung offenbart gleichwohl „großes Potential“ für neue Bürokratie. Die Unternehmen zeigen, dass sie Nachhaltigkeit anpacken. Ein weit gefasstes Werbeverbot hingegen ist wenig nachhaltig: Es wird Kinder nicht schlanker machen, aber Produktinnovationen verhindern und Medienvielfalt gefährden. „Wir müssen sprechen, um bestehende Hindernisse zu überwinden. Wir sind dialogbereit, die Politik ist es nur sehr eingeschränkt. Die derzeit wohl größte Hürde für mehr Nachhaltigkeit“, resümiert Haarbeck. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sich letztlich einig: Die Getreide-, Mühlen und Stärkewirtschaft ist „Enabler“, wenn es um mehr Nachhaltigkeit in der Ernährung geht. Die Vorträge und Diskussionen im Einzelnen Birgit Schulze-Ehlers von der Georg-August-Universität Göttingen erläutert die Bedeutung der Kennzeichnung für ein nachhaltiges Ernährungsverhalten. „Labels müssen intuitiv sein, schnell erkennbar und einfach verständlich. Dann kann ein Label das Verbraucherverhalten ändern. Es kann sowohl zum Kauf anregen, aber auch dafür sorgen, dass ein Produkt nicht gekauft wird.“ Hans Kaufmann vom Bundesverband Naturkost Naturwaren sieht ebenfalls große Chancen einer einfachen und verständlichen Kennzeichnung, wie durch den Planet Score. Noch fehle es aber an eindeutigen und harmonisierten Regelungen: „Der politische Wille ist noch nicht da, das Thema Nachhaltigkeitskennzeichnung voranzubringen.“ Er fordert: „Unser Ziel muss es sein, aus dem Label-Dschungel herauszukommen, allein in Deutschland gibt es über 70 Labels für Nachhaltigkeit!“  Carolyn Hutter und Carsten Demming von der Dualen Hochschule Heil-bronn halten es für wahrscheinlich, dass angesichts der erheblichen Wirkun-gen des Ernährungssystems eine gesetzlich geregelte Nachhaltigkeitskenn-zeichnung von Lebensmitteln, ähnlich der Nährwertkennzeichnung, einge-führt wird. Der Getreidesektor stehe damit vor der Herausforderung, die Vermittlung von Nachhaltigkeitsinformationen zu nutzen, um den Mehr-wert, den die Branche zweifelsohne habe, für Verbraucherinnen und Ver-braucher zu signalisieren. Darüber, wie eine solche Kennzeichnung ausse-hen muss, gebe es unterschiedliche Vorstellungen bei Experten und Ver-braucherschaft. Während Verbraucherinnen und Verbraucher das Thema mit konkreten Eigenschaften verknüpften, strebten Expertinnen und Exper-ten eine möglichst vollständige Darstellung an. In einer Studie konnte mit Hilfe von „Eye-Tracking“ gezeigt werden, dass klar erkennbare, verständli-che Lösungen anzustreben seien: „Verbraucher betrachten ein Produkt zwei bis sechs Sekunden lang, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. In dieser Zeit muss der Planet Score verstanden werden“. Philipp Luthardt, Leiter Nachhaltigkeit &#38; Kommunikation berichtet aus der unternehmerischen Praxis. Die Bohlsener Mühle ist ein Unternehmen mit langer Bio-Geschichte und starken Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Am Beispiel Quinoa-Anbau in Deutschland zeigt er, dass es lohnt Dinge zu versuchen: „Das heißt nicht, dass das jetzt alles immer reibungslos funktio-niert – der Großteil unseres Quinoas kommt immer noch aus Südamerika. Aber wir probieren uns eben aus, und das muss das Ziel sein. Lösungsan-sätze müssen nicht perfekt sein, um sie umzusetzen. Nörgeln bringt uns nichts, wir müssen ins Tun kommen!“ Tudor Vlah von der Wettbewerbszentrale und Bärbel Hintermeier vom VGMS stellen den Status Quo im Kennzeichnungsrecht sowie aktuelle Rechtsprechungen vor: „Eine strenge Durchsetzung von Regeln ist notwen-dig, um Glaubwürdigkeit und Vertrauen in Umweltaussagen zu stärken“. „Damit letztlich Verbraucher, Umwelt und Politik gewinnen, dürfen gleich-wohl Anforderungen und bürokratischer Aufwand für die Kommunikation von Umweltleistungen nicht zur Hürde werden“, erklärt Bärbel Hintermeier. Tudor Vlah zeigt, dass das von Gerichten angenommene und in repräsenta-tiven Umfragen ermittelte Verbraucherverständnis nicht immer deckungs-gleich sind: „Teilweise entfernt sich die Rechtsprechung immer mehr vom Verbraucherverständnis“, so Vlah. Die Nachvollziehbarkeit von Informatio-nen sei aber wichtig, damit Verbraucher abwägen und auf dieser Basis Ent-scheidungen treffen können. Thomas Brudermann von der Universität Graz gewährt Einblicke in die Entscheidungs-Psychologie im Zusammenhang mit klimafreundlichem Ver-halten: „Ausreden über Ausreden, aber die Nachhaltigkeit bleibt oft auf der Strecke. Politik, Wirtschaft und BürgerInnen spielen sich den Ball gegensei-tig zu, doch zu wenig passiert bei Themen wie Klimaschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum“. „Aus psychologischer Sicht sollten wir daher besser nicht von einem Verzicht, sondern vielmehr über ei-nen Tausch sprechen, damit uns die Transformation gelingt“. Brudermann mahnt: „Klimaschutz ist kein Zug, der irgendwann endgültig abfährt. Aber je später wir auf den Zug aufspringen, desto unbequemer wird die Fahrt.“ Friedrich Longin von der Universität Hohenheim stellt Forderungen der Wissenschaft an die Wertschöpfungskette: „Moderne Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie sind die größte Erfolgsgeschichte der Menschheit“. Für die dringend benötigte Ernährungswende braucht es aber noch mehr Verständnis, Forschung und Ausbildung entlang ganzer Wertschöpfungs-ketten, um Potentiale für die Ernährung der Zukunft zu heben, so Longin. Am Beispiel der Versorgung mit Mineralstoffen macht er deutlich: „Sowohl Auswahl der Weizensorte, Anbauverfahren, Müllerei wie das Backrezept be-einflussen den Gehalt und die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen im Brot.“ Ertragssicherung und Produktqualität dürfen dabei nicht aus den Augen ver-loren werden. Und letztlich „braucht es auch hier mehr Verbraucherver-ständnis und -wissen, wie Lebensmittel entstehen und Ernährung funktio-niert“. Wie wenig nachhaltig manch politisches Ansinnen ist, zeigt der Vortrag von Katja Heintschel von Heinegg vom Zentralverband der Deutschen Wer-bewirtschaft. Sie berichtet zum geplanten Werbeverbot für Kinderlebens-mittel. Der von Bundesernährungsminister Cem Özdemir vorgelegte Ent-wurf sieht massive Beschränkungen der Lebensmittelwerbung vor – unge-fähr 70 Prozent aller in Deutschland vertriebenen Lebensmittel wären von Beschränkungen betroffen, erklärt von Heinegg. Damit greife der Gesetz-entwurf in die Kommunikations- und Wirtschaftsgrundrechte der werben-den Unternehmen, aber auch in die Medien-Grundrechte ein. „Dass ein der-artiges Werbeverbote zur Reduzierung von kindlichem Übergewicht führt, ist zweifelhaft“ sagt von Heinegg und ergänzt: „Werbeverbote sorgen dafür, dass etablierte Marken am Markt bleiben und sich neue Firmen mit ihren In-novationen auch in Sachen Nachhaltigkeit nicht platzieren können“. Über den Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Im VGMS sind rund 500 Unternehmen organisiert, von mittelst&#228;ndischen, familiengef&#252;hrten Unternehmen bis hin zu gro&#223;en internationalen Konzer-nen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und St&#228;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl &#252;ber Haferflocken, Fr&#252;hst&#252;ckscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&#228;rken sowie St&#228;rkever-zuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&#252;ber hinaus versorgen die Un-ternehmen Tag f&#252;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte f&#252;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermit-tel f&#252;r die Tierern&#228;hrung her. Mit ihren rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa 7,5 Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&#252;ber deutschen und europ&#228;ischen Institutionen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Anne-Kristin Barth Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-34 Fax: +49 (30) 2123369-99 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Stories dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/11/wissenschaftliches-symposium-in-wuerzburg-getreide-muehlen-und-staerkewirtschaft-hat-schluesselrolle-fuer-nachhaltigkeit-ernaehrung-inne/" data-wpel-link="internal">Wissenschaftliches Symposium in Würzburg: Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft hat Schlüsselrolle für Nachhaltigkeit &amp; Ernährung inne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Aspekte zum Thema „Nachhaltigkeit &amp; Ernährung“ diskutieren rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 16. Wissenschaftlichen Symposium des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft am 8. November in Würzburg. „Es bleibt spannend“ sagt Peter Haarbeck, VGMS-Geschäftsführer, „wir diskutieren über Handlungsfelder für mehr Nachhaltigkeit, noch ist dabei vieles nicht zu Ende gedacht.“ Ein Beispiel: Nachhaltigkeitslabels stiften Verwirrung, können aber auch etwas bewirken, und sie können eine Chance für die Branche sein, den Mehrwert von Getreideprodukten für Verbraucher herauszustellen. Die juristische Betrachtung offenbart gleichwohl „großes Potential“ für neue Bürokratie. Die Unternehmen zeigen, dass sie Nachhaltigkeit anpacken. Ein weit gefasstes Werbeverbot hingegen ist wenig nachhaltig: Es wird Kinder nicht schlanker machen, aber Produktinnovationen verhindern und Medienvielfalt gefährden. „Wir müssen sprechen, um bestehende Hindernisse zu überwinden. Wir sind dialogbereit, die Politik ist es nur sehr eingeschränkt. Die derzeit wohl größte Hürde für mehr Nachhaltigkeit“, resümiert Haarbeck. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sich letztlich einig: Die Getreide-, Mühlen und Stärkewirtschaft ist „Enabler“, wenn es um mehr Nachhaltigkeit in der Ernährung geht.</p>
<p><b>Die Vorträge und Diskussionen im Einzelnen</b></p>
<p>Birgit Schulze-Ehlers von der Georg-August-Universität Göttingen erläutert die Bedeutung der Kennzeichnung für ein nachhaltiges Ernährungsverhalten. „Labels müssen intuitiv sein, schnell erkennbar und einfach verständlich. Dann kann ein Label das Verbraucherverhalten ändern. Es kann sowohl zum Kauf anregen, aber auch dafür sorgen, dass ein Produkt nicht gekauft wird.“ Hans Kaufmann vom Bundesverband Naturkost Naturwaren sieht ebenfalls große Chancen einer einfachen und verständlichen Kennzeichnung, wie durch den Planet Score. Noch fehle es aber an eindeutigen und harmonisierten Regelungen: „Der politische Wille ist noch nicht da, das Thema Nachhaltigkeitskennzeichnung voranzubringen.“ Er fordert: „Unser Ziel muss es sein, aus dem Label-Dschungel herauszukommen, allein in Deutschland gibt es über 70 Labels für Nachhaltigkeit!“</p>
<p> Carolyn Hutter und Carsten Demming von der Dualen Hochschule Heil-bronn halten es für wahrscheinlich, dass angesichts der erheblichen Wirkun-gen des Ernährungssystems eine gesetzlich geregelte Nachhaltigkeitskenn-zeichnung von Lebensmitteln, ähnlich der Nährwertkennzeichnung, einge-führt wird. Der Getreidesektor stehe damit vor der Herausforderung, die Vermittlung von Nachhaltigkeitsinformationen zu nutzen, um den Mehr-wert, den die Branche zweifelsohne habe, für Verbraucherinnen und Ver-braucher zu signalisieren. Darüber, wie eine solche Kennzeichnung ausse-hen muss, gebe es unterschiedliche Vorstellungen bei Experten und Ver-braucherschaft. Während Verbraucherinnen und Verbraucher das Thema mit konkreten Eigenschaften verknüpften, strebten Expertinnen und Exper-ten eine möglichst vollständige Darstellung an. In einer Studie konnte mit Hilfe von „Eye-Tracking“ gezeigt werden, dass klar erkennbare, verständli-che Lösungen anzustreben seien: „Verbraucher betrachten ein Produkt zwei bis sechs Sekunden lang, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. In dieser Zeit muss der Planet Score verstanden werden“.</p>
<p>Philipp Luthardt, Leiter Nachhaltigkeit &amp; Kommunikation berichtet aus der unternehmerischen Praxis. Die Bohlsener Mühle ist ein Unternehmen mit langer Bio-Geschichte und starken Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Am Beispiel Quinoa-Anbau in Deutschland zeigt er, dass es lohnt Dinge zu versuchen: „Das heißt nicht, dass das jetzt alles immer reibungslos funktio-niert – der Großteil unseres Quinoas kommt immer noch aus Südamerika. Aber wir probieren uns eben aus, und das muss das Ziel sein. Lösungsan-sätze müssen nicht perfekt sein, um sie umzusetzen. Nörgeln bringt uns nichts, wir müssen ins Tun kommen!“</p>
<p>Tudor Vlah von der Wettbewerbszentrale und Bärbel Hintermeier vom VGMS stellen den Status Quo im Kennzeichnungsrecht sowie aktuelle Rechtsprechungen vor: „Eine strenge Durchsetzung von Regeln ist notwen-dig, um Glaubwürdigkeit und Vertrauen in Umweltaussagen zu stärken“. „Damit letztlich Verbraucher, Umwelt und Politik gewinnen, dürfen gleich-wohl Anforderungen und bürokratischer Aufwand für die Kommunikation von Umweltleistungen nicht zur Hürde werden“, erklärt Bärbel Hintermeier. Tudor Vlah zeigt, dass das von Gerichten angenommene und in repräsenta-tiven Umfragen ermittelte Verbraucherverständnis nicht immer deckungs-gleich sind: „Teilweise entfernt sich die Rechtsprechung immer mehr vom Verbraucherverständnis“, so Vlah. Die Nachvollziehbarkeit von Informatio-nen sei aber wichtig, damit Verbraucher abwägen und auf dieser Basis Ent-scheidungen treffen können.</p>
<p>Thomas Brudermann von der Universität Graz gewährt Einblicke in die Entscheidungs-Psychologie im Zusammenhang mit klimafreundlichem Ver-halten: „Ausreden über Ausreden, aber die Nachhaltigkeit bleibt oft auf der Strecke. Politik, Wirtschaft und BürgerInnen spielen sich den Ball gegensei-tig zu, doch zu wenig passiert bei Themen wie Klimaschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum“. „Aus psychologischer Sicht sollten wir daher besser nicht von einem Verzicht, sondern vielmehr über ei-nen Tausch sprechen, damit uns die Transformation gelingt“. Brudermann mahnt: „Klimaschutz ist kein Zug, der irgendwann endgültig abfährt. Aber je später wir auf den Zug aufspringen, desto unbequemer wird die Fahrt.“<br />
Friedrich Longin von der Universität Hohenheim stellt Forderungen der Wissenschaft an die Wertschöpfungskette: „Moderne Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie sind die größte Erfolgsgeschichte der Menschheit“.</p>
<p>Für die dringend benötigte Ernährungswende braucht es aber noch mehr Verständnis, Forschung und Ausbildung entlang ganzer Wertschöpfungs-ketten, um Potentiale für die Ernährung der Zukunft zu heben, so Longin. Am Beispiel der Versorgung mit Mineralstoffen macht er deutlich: „Sowohl Auswahl der Weizensorte, Anbauverfahren, Müllerei wie das Backrezept be-einflussen den Gehalt und die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen im Brot.“ Ertragssicherung und Produktqualität dürfen dabei nicht aus den Augen ver-loren werden. Und letztlich „braucht es auch hier mehr Verbraucherver-ständnis und -wissen, wie Lebensmittel entstehen und Ernährung funktio-niert“.</p>
<p>Wie wenig nachhaltig manch politisches Ansinnen ist, zeigt der Vortrag von Katja Heintschel von Heinegg vom Zentralverband der Deutschen Wer-bewirtschaft. Sie berichtet zum geplanten Werbeverbot für Kinderlebens-mittel. Der von Bundesernährungsminister Cem Özdemir vorgelegte Ent-wurf sieht massive Beschränkungen der Lebensmittelwerbung vor – unge-fähr 70 Prozent aller in Deutschland vertriebenen Lebensmittel wären von Beschränkungen betroffen, erklärt von Heinegg. Damit greife der Gesetz-entwurf in die Kommunikations- und Wirtschaftsgrundrechte der werben-den Unternehmen, aber auch in die Medien-Grundrechte ein. „Dass ein der-artiges Werbeverbote zur Reduzierung von kindlichem Übergewicht führt, ist zweifelhaft“ sagt von Heinegg und ergänzt: „Werbeverbote sorgen dafür, dass etablierte Marken am Markt bleiben und sich neue Firmen mit ihren In-novationen auch in Sachen Nachhaltigkeit nicht platzieren können“.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.</div>
<p>Im VGMS sind rund 500 Unternehmen organisiert, von mittelst&auml;ndischen, familiengef&uuml;hrten Unternehmen bis hin zu gro&szlig;en internationalen Konzer-nen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und St&auml;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel.</p>
<p>Die Produktpalette reicht von Mehl &uuml;ber Haferflocken, Fr&uuml;hst&uuml;ckscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&auml;rken sowie St&auml;rkever-zuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&uuml;ber hinaus versorgen die Un-ternehmen Tag f&uuml;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte f&uuml;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermit-tel f&uuml;r die Tierern&auml;hrung her.</p>
<p>Mit ihren rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa 7,5 Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&uuml;ber deutschen und europ&auml;ischen Institutionen.</p>
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<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.<br />
Neust&auml;dtische Kirchstra&szlig;e 7A<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-0<br />
Telefax: +49 (30) 2123369-99<br />
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<div class="pb-contact-item">Anne-Kristin Barth<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-34<br />
Fax: +49 (30) 2123369-99<br />
E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/verband-der-getreide-mhlen-und-strkewirtschaft-vgms-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
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		<title>67 neue Müllerinnen und Müller in den Beruf entlassen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/10/67-neue-muellerinnen-und-mueller-in-den-beruf-entlassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 07:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An der Müllerschule Wittingen wurden im Juli 34 und an der Müllerschule in Stuttgart im September 33 Müllerinnen und Müller freigesprochen. Sie alle haben damit eine anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. In seinem Grußwort bei der Freisprechungsfeier in Wittingen übermittelte Peter Haarbeck, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Mühlen, seine Glückwünsche. Er lobte die hervorragenden Leistungen der Absolventinnen und Absolventen, zugleich betonte er die Bedeutung der Müllerei für die Versorgung der Menschen in Deutschland mit Lebensmitteln. Haarbeck ermutigte die frischgebackenen Geselleninnen und Gesellen dem Müllerhandwerk treu zu bleiben. Freisprechung in Wittingen „Müllerinnen und Müller sind gesuchte Fachkräfte. Eure Ausbildung eröffnet sehr gute Berufsaussichten in Deutschland, Europa und sogar in der ganzen Welt: Nutzt sie! Und denkt daran: Ihr sorgt für die Ernährung von Millionen Menschen, für viele gesunde Lebensmittel.“ sagte Peter Haarbeck in seiner Laudatio. Drei Frauen und 31 Männer erhielten im Juli bei der Freisprechungsfeier der Müllerschule Wittingen ihre Gesellenurkunde. Hubertus Nitzschke, der die Gesellen mit drei Hammerschlägen feierlich lossprach, betonte in seiner Rede die Bedeutung von Gesundheit und Glück im Berufsleben. Er ermutigte die neuen Müllerinnen und Müller, ihren Beruf nach bestem Gewissen auszuüben und wünschte ihnen viel Glück für die Zukunft. Die besten Absolventen werden jährlich mit dem Preis der Müllereipensionskasse ausgezeichnet. Den mit 200 Euro dotierten dritten Preis erhielt Holger Panzlaff, ausgebildet bei Mega Tierernähung. Georg gr0ße Klönne, ausgebildet bei Austing Mischfutterwerk, erreichte den zweiten Platz und wurde mit 300 Euro belohnt. Den ersten Preis und ein Preisgeld von 500 Euro sicherte sich Lukas Stute, Bio-Mühle Eiling. Der Förderverein der Müllerschule Wittingen zeichnet die besten Prüfungsergebnisse mit dem Goldenen Weizenkorn aus. Paul Alberts erreichte den dritten, Stella König den zweiten und Lukas Stute mit dem besten Prüfungsergebnis den ersten Platz. Freisprechung in Stuttgart Die Müllerschule Stuttgart entließ in diesem Jahr insgesamt drei neue Müllerinnen und 30 Müller in den Beruf. Zusätzlich haben sechs Teilnehmer ihre Ausbildung zum Verfahrenstechnologen im Bereich Agrarlager erfolgreich abgeschlossen. Die Lossprechung mit Übergabe der Gesellenbriefe fand am 20. September im Rahmen des „Forums nach der Ernte“ des Baden-Württembergischen Müllerbundes in Denkendorf statt. Hier gingen die Preise der Müllereipensionskasse für die besten schulischen Leistungen an Hendrik Brunner von der RWZ Ebeleben, Timm Peters von der Saalemühle Alsleben und Valentin Blum, ausgebildet bei Mühlschlegel in Thannhausen. Anschließend wurden die Auszubildenden nach der Übergabe der Gesellenbriefe durch Müllermeister und Technischem Lehrer Jochen Köber von ihrem Lehrlingsstand freigesprochen. In Wittingen und Stuttgart sitzen die beiden einzigen Müllerschulen, in denen der traditionsreiche Beruf in Deutschland ausgebildet wird. Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS Im VGMS sind rund 500 Unternehmen organisiert, von mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bis hin zu großen internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und Stärkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl über Haferflocken, Frühstückscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten Stärken sowie Stärkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und darüber hinaus versorgen die Unternehmen Tag für Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte für die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel für die Tierernährung her. Mit ihren rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa 7,5 Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegenüber deutschen und europäischen Institutionen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Anne-Kristin Barth Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-34 Fax: +49 (30) 2123369-99 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/10/67-neue-muellerinnen-und-mueller-in-den-beruf-entlassen/" data-wpel-link="internal">67 neue Müllerinnen und Müller in den Beruf entlassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>An der Müllerschule Wittingen wurden im Juli 34 und an der Müllerschule in Stuttgart im September 33 Müllerinnen und Müller freigesprochen. Sie alle haben damit eine anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. In seinem Grußwort bei der Freisprechungsfeier in Wittingen übermittelte Peter Haarbeck, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Mühlen, seine Glückwünsche. Er lobte die hervorragenden Leistungen der Absolventinnen und Absolventen, zugleich betonte er die Bedeutung der Müllerei für die Versorgung der Menschen in Deutschland mit Lebensmitteln. Haarbeck ermutigte die frischgebackenen Geselleninnen und Gesellen dem Müllerhandwerk treu zu bleiben.</i></p>
<p><b>Freisprechung in Wittingen</b></p>
<p>„Müllerinnen und Müller sind gesuchte Fachkräfte. Eure Ausbildung eröffnet sehr gute Berufsaussichten in Deutschland, Europa und sogar in der ganzen Welt: Nutzt sie! Und denkt daran: Ihr sorgt für die Ernährung von Millionen Menschen, für viele gesunde Lebensmittel.“ sagte Peter Haarbeck in seiner Laudatio.</p>
<p>Drei Frauen und 31 Männer erhielten im Juli bei der Freisprechungsfeier der Müllerschule Wittingen ihre Gesellenurkunde. Hubertus Nitzschke, der die Gesellen mit drei Hammerschlägen feierlich lossprach, betonte in seiner Rede die Bedeutung von Gesundheit und Glück im Berufsleben. Er ermutigte die neuen Müllerinnen und Müller, ihren Beruf nach bestem Gewissen auszuüben und wünschte ihnen viel Glück für die Zukunft.</p>
<p>Die besten Absolventen werden jährlich mit dem Preis der Müllereipensionskasse ausgezeichnet. Den mit 200 Euro dotierten dritten Preis erhielt Holger Panzlaff, ausgebildet bei Mega Tierernähung. Georg gr0ße Klönne, ausgebildet bei Austing Mischfutterwerk, erreichte den zweiten Platz und wurde mit 300 Euro belohnt. Den ersten Preis und ein Preisgeld von 500 Euro sicherte sich Lukas Stute, Bio-Mühle Eiling.</p>
<p>Der Förderverein der Müllerschule Wittingen zeichnet die besten Prüfungsergebnisse mit dem Goldenen Weizenkorn aus. Paul Alberts erreichte den dritten, Stella König den zweiten und Lukas Stute mit dem besten Prüfungsergebnis den ersten Platz.</p>
<p><b> Freisprechung in Stuttgart</b></p>
<p>Die Müllerschule Stuttgart entließ in diesem Jahr insgesamt drei neue Müllerinnen und 30 Müller in den Beruf. Zusätzlich haben sechs Teilnehmer ihre Ausbildung zum Verfahrenstechnologen im Bereich Agrarlager erfolgreich abgeschlossen. Die Lossprechung mit Übergabe der Gesellenbriefe fand am 20. September im Rahmen des „Forums nach der Ernte“ des Baden-Württembergischen Müllerbundes in Denkendorf statt.</p>
<p>Hier gingen die Preise der Müllereipensionskasse für die besten schulischen Leistungen an Hendrik Brunner von der RWZ Ebeleben, Timm Peters von der Saalemühle Alsleben und Valentin Blum, ausgebildet bei Mühlschlegel in Thannhausen. Anschließend wurden die Auszubildenden nach der Übergabe der Gesellenbriefe durch Müllermeister und Technischem Lehrer Jochen Köber von ihrem Lehrlingsstand freigesprochen. In Wittingen und Stuttgart sitzen die beiden einzigen Müllerschulen, in denen der traditionsreiche Beruf in Deutschland ausgebildet wird.</p>
<p><b>Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS</b></p>
<p>Im VGMS sind rund 500 Unternehmen organisiert, von mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bis hin zu großen internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und Stärkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel.</p>
<p>Die Produktpalette reicht von Mehl über Haferflocken, Frühstückscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten Stärken sowie Stärkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und darüber hinaus versorgen die Unternehmen Tag für Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte für die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel für die Tierernährung her.</p>
<p>Mit ihren rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa 7,5 Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegenüber deutschen und europäischen Institutionen.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.<br />
Neust&auml;dtische Kirchstra&szlig;e 7A<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-0<br />
Telefax: +49 (30) 2123369-99<br />
<a href="http://www.vgms.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vgms.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Anne-Kristin Barth<br />
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<li>
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		<title>Deutschland braucht mehr „Rogg’n Roll“ – BLE veröffentlicht Mühlenstrukturdaten</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/09/deutschland-braucht-mehr-roggn-roll-ble-veroeffentlicht-muehlenstrukturdaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 14:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die wichtigsten Daten zur Mühlenstruktur im Wirtschaftsjahr 2022/23 veröffentlicht. 176 Mühlen vermahlen insgesamt 9 Millionen Tonnen Getreide: Weizen, Roggen, Dinkel und Hartweizen. Das sind fünf Mühlen weniger als im Vorjahr. Mühlen haben ihren Betrieb eingestellt, andere sind unter die Meldegrenze von 1.000 Tonnen Jahresvermahlung gefallen. Seit der separaten Erfassung im Wirtschaftsjahr 2019/20 ist die Zahl der dinkelverarbeitenden Mühlen um 26 auf 101 Mühlen angewachsen. Nachdem die Vermahlungsmenge in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, liegt sie im Wirtschaftsjahr 2022/23 deutlich unter dem Vorjahr. Die Anzahl der Hartweizenmühlen bleibt mit acht gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Weizenmehlmarkt kommt nach schwankender Nachfrage in den Jahren der Corona-Pandemie und den Verwerfungen durch den Krieg in der Ukraine auf sein Durchschnittsniveau zurück. Die Roggenvermahlung hat in den letzten fünf Jahren rund 100.000 Tonnen verloren. Für die deutsche Brotkultur keine erfreuliche Entwicklung, spielt der Roggen doch eine besondere Rolle für die deutsche Brotvielfalt. Deutschland braucht wieder mehr Roggenbackwaren, egal ob Brot oder Brötchen, „Rogg’n Roll“ eben. Hier ist die gesamte Wertschöpfungskette Getreide, Mehl und Brot gefordert, für eine Wiederentdeckung durch die Verbraucher zu sorgen. Die Brotgetreidevermahlung – ohne Dinkel – liegt im Wirtschaftsjahr 2022/23 bei insgesamt gut 8.278.000 Tonnen. Es wurden 7,65 Millionen Tonnen Weizen verarbeitet, 250.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Damit liegt die Weizenvermahlung über dem Fünf-Jahresdurchschnitt und leicht unter der Vermahlung im Vorjahr. Im Wirtschaftsjahr 2021/22 ist wegen schlechterer Mehlausbeuten mehr Getreide eingesetzt worden. Die Roggenvermahlung hat weiter abgenommen: Gut 631.000 Tonnen wurden vermahlen, 100.000 Tonnen weniger als noch vor fünf Jahren und 45.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Weizen hat nunmehr einen Anteil von 92,4 Prozent an der Brotgetreidevermahlung, Roggen noch 7,6 Prozent. Wesentlicher Grund für die sinkende Roggennachfrage sind veränderte Verzehrgewohnheiten. So passt der Roggen offenbar nicht gut zum Trend „Essen to go“: Belegte Brötchen, Sandwiches, Burger-Buns, Wraps werden klassisch aus Weizenmehlen hergestellt. „Dass die Roggenvermahlung von Jahr zu Jahr weiter abnimmt, ist sehr bedauerlich“, sagt Peter Haarbeck, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Mühlen. „Eine Wiederentdeckung durch die Verbraucher wäre sehr wünschenswert. Denn Roggen hat einiges zu bieten: Mit seinem hohen Ballast- und Mineralstoffgehalt ist er ein gesundes, nährstoffreiches Getreide. Roggenmehle und -schrote sind die Basis typisch deutscher Brotspezialitäten wie Pumpernickel, Berliner Landbrot, Paderborner, Frankenlaib und zukünftig vielleicht auch von „Rogg’n Roll“. Auch agronomisch ist Roggen interessant: anspruchslos, widerstandsfähig, verträgt karge Böden, wenig Niederschlag und kommt mit wenig Düngung aus.“ Die BLE veröffentlicht seit 2019/20 separat ausgewiesene Zahlen zur Dinkelvermahlung. In den Wirtschaftsjahren 2020/21 und 2021/22 ist die Vermahlung im Vergleich zum Vorjahr jeweils gestiegen: um gut 58.000 und 24.000 Tonnen. Im abgeschlossenen Getreidewirtschaftsjahr ist sie erstmals wieder gesunken. Mit 312.000 Tonnen lag sie rund 20.000 Tonnen unter Vorjahresniveau. Im Wirtschaftsjahr 2022/23 sind 252.000 Tonnen Dinkelmahlerzeugnisse hergestellt worden. Grund für den Rückgang von Vermahlung und Mehlherstellung ist nach unserer Einschätzung der im Vergleich zu Weizenmehl höhere Preis für Dinkelmehl, was sich in Zeiten allgemeiner Preissensibilität der Verbraucher besonderes bemerkbar macht. Die Zahl der dinkelverarbeitenden Betriebe ist in den vergangenen vier Jahren um 26 auf nun 101 Dinkelmühlen angewachsen. Die Anzahl der Hartweizenmühlen bleibt mit acht gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Hartweizenvermahlung beläuft sich auf 434.553 Tonnen, ein Minus von sechs Prozent. Gut 346.000 Tonnen Hartweizenmahlerzeugnisse wurden hergestellt, das Minus zum Vorjahr beträgt hier 4,6 Prozent – die Ausbeute war in diesem Jahr besser. Allerdings ist im selben Zeitraum auch die heimische Nudelproduktion um 2,3 Prozent gesunken, was ein Grund für die geringere Vermahlungsmenge ist. Über den Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Im VGMS sind rund 500 Unternehmen organisiert, von mittelst&#228;ndischen, familiengef&#252;hrten Unternehmen bis hin zu gro&#223;en internationalen Konzer-nen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftli-cher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hart-weizen, Mais, Reis und St&#228;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl &#252;ber Haferflocken, Fr&#252;hst&#252;ckscerea-lien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&#228;rken sowie St&#228;r-keverzuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&#252;ber hinaus versorgen die Unternehmen Tag f&#252;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, si-cheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Pro-dukte f&#252;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel f&#252;r die Tierern&#228;hrung her. Mit ihren rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa 7,5 Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&#252;ber deutschen und europ&#228;ischen Institutionen. Verband der Getreide-, M&#252;h-len- und St&#228;rkewirtschaft VGMS. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Anne-Kristin Barth Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-34 Fax: +49 (30) 2123369-99 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/09/deutschland-braucht-mehr-roggn-roll-ble-veroeffentlicht-muehlenstrukturdaten/" data-wpel-link="internal">Deutschland braucht mehr „Rogg’n Roll“ – BLE veröffentlicht Mühlenstrukturdaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die wichtigsten Daten zur Mühlenstruktur im Wirtschaftsjahr 2022/23 veröffentlicht. 176 Mühlen vermahlen insgesamt 9 Millionen Tonnen Getreide: Weizen, Roggen, Dinkel und Hartweizen. Das sind fünf Mühlen weniger als im Vorjahr. Mühlen haben ihren Betrieb eingestellt, andere sind unter die Meldegrenze von 1.000 Tonnen Jahresvermahlung gefallen. Seit der separaten Erfassung im Wirtschaftsjahr 2019/20 ist die Zahl der dinkelverarbeitenden Mühlen um 26 auf 101 Mühlen angewachsen. Nachdem die Vermahlungsmenge in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, liegt sie im Wirtschaftsjahr 2022/23 deutlich unter dem Vorjahr. Die Anzahl der Hartweizenmühlen bleibt mit acht gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Weizenmehlmarkt kommt nach schwankender Nachfrage in den Jahren der Corona-Pandemie und den Verwerfungen durch den Krieg in der Ukraine auf sein Durchschnittsniveau zurück. Die Roggenvermahlung hat in den letzten fünf Jahren rund 100.000 Tonnen verloren. Für die deutsche Brotkultur keine erfreuliche Entwicklung, spielt der Roggen doch eine besondere Rolle für die deutsche Brotvielfalt. Deutschland braucht wieder mehr Roggenbackwaren, egal ob Brot oder Brötchen, „Rogg’n Roll“ eben. Hier ist die gesamte Wertschöpfungskette Getreide, Mehl und Brot gefordert, für eine Wiederentdeckung durch die Verbraucher zu sorgen.</p>
<p>Die Brotgetreidevermahlung – ohne Dinkel – liegt im Wirtschaftsjahr 2022/23 bei insgesamt gut 8.278.000 Tonnen. Es wurden 7,65 Millionen Tonnen Weizen verarbeitet, 250.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Damit liegt die Weizenvermahlung über dem Fünf-Jahresdurchschnitt und leicht unter der Vermahlung im Vorjahr. Im Wirtschaftsjahr 2021/22 ist wegen schlechterer Mehlausbeuten mehr Getreide eingesetzt worden.</p>
<p>Die Roggenvermahlung hat weiter abgenommen: Gut 631.000 Tonnen wurden vermahlen, 100.000 Tonnen weniger als noch vor fünf Jahren und 45.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Weizen hat nunmehr einen Anteil von 92,4 Prozent an der Brotgetreidevermahlung, Roggen noch 7,6 Prozent.</p>
<p>Wesentlicher Grund für die sinkende Roggennachfrage sind veränderte Verzehrgewohnheiten. So passt der Roggen offenbar nicht gut zum Trend „Essen to go“: Belegte Brötchen, Sandwiches, Burger-Buns, Wraps werden klassisch aus Weizenmehlen hergestellt. „Dass die Roggenvermahlung von Jahr zu Jahr weiter abnimmt, ist sehr bedauerlich“, sagt Peter Haarbeck, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Mühlen. „Eine Wiederentdeckung durch die Verbraucher wäre sehr wünschenswert. Denn Roggen hat einiges zu bieten: Mit seinem hohen Ballast- und Mineralstoffgehalt ist er ein gesundes, nährstoffreiches Getreide. Roggenmehle und -schrote sind die Basis typisch deutscher Brotspezialitäten wie Pumpernickel, Berliner Landbrot, Paderborner, Frankenlaib und zukünftig vielleicht auch von „Rogg’n Roll“. Auch agronomisch ist Roggen interessant: anspruchslos, widerstandsfähig, verträgt karge Böden, wenig Niederschlag und kommt mit wenig Düngung aus.“</p>
<p>Die BLE veröffentlicht seit 2019/20 separat ausgewiesene Zahlen zur Dinkelvermahlung. In den Wirtschaftsjahren 2020/21 und 2021/22 ist die Vermahlung im Vergleich zum Vorjahr jeweils gestiegen: um gut 58.000 und 24.000 Tonnen. Im abgeschlossenen Getreidewirtschaftsjahr ist sie erstmals wieder gesunken. Mit 312.000 Tonnen lag sie rund 20.000 Tonnen unter Vorjahresniveau. Im Wirtschaftsjahr 2022/23 sind 252.000 Tonnen Dinkelmahlerzeugnisse hergestellt worden. Grund für den Rückgang von Vermahlung und Mehlherstellung ist nach unserer Einschätzung der im Vergleich zu Weizenmehl höhere Preis für Dinkelmehl, was sich in Zeiten allgemeiner Preissensibilität der Verbraucher besonderes bemerkbar macht. Die Zahl der dinkelverarbeitenden Betriebe ist in den vergangenen vier Jahren um 26 auf nun 101 Dinkelmühlen angewachsen.</p>
<p>Die Anzahl der Hartweizenmühlen bleibt mit acht gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Hartweizenvermahlung beläuft sich auf 434.553 Tonnen, ein Minus von sechs Prozent. Gut 346.000 Tonnen Hartweizenmahlerzeugnisse wurden hergestellt, das Minus zum Vorjahr beträgt hier 4,6 Prozent – die Ausbeute war in diesem Jahr besser. Allerdings ist im selben Zeitraum auch die heimische Nudelproduktion um 2,3 Prozent gesunken, was ein Grund für die geringere Vermahlungsmenge ist.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.</div>
<p>Im VGMS sind rund 500 Unternehmen organisiert, von mittelst&auml;ndischen, familiengef&uuml;hrten Unternehmen bis hin zu gro&szlig;en internationalen Konzer-nen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftli-cher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hart-weizen, Mais, Reis und St&auml;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel.</p>
<p>Die Produktpalette reicht von Mehl &uuml;ber Haferflocken, Fr&uuml;hst&uuml;ckscerea-lien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&auml;rken sowie St&auml;r-keverzuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&uuml;ber hinaus versorgen die Unternehmen Tag f&uuml;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, si-cheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Pro-dukte f&uuml;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel f&uuml;r die Tierern&auml;hrung her.</p>
<p>Mit ihren rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa 7,5 Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&uuml;ber deutschen und europ&auml;ischen Institutionen. Verband der Getreide-, M&uuml;h-len- und St&auml;rkewirtschaft VGMS.</p>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Anne-Kristin Barth<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/961237.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/09/deutschland-braucht-mehr-roggn-roll-ble-veroeffentlicht-muehlenstrukturdaten/" data-wpel-link="internal">Deutschland braucht mehr „Rogg’n Roll“ – BLE veröffentlicht Mühlenstrukturdaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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		<item>
		<title>Rückläufiger Haferanbau trotz steigender Nachfrage: „Kein Hafer bleibt liegen“, so die klare Botschaft der Hafermühlen an die heimische Landwirtschaft</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/09/ruecklaeufiger-haferanbau-trotz-steigender-nachfrage-kein-hafer-bleibt-liegen-so-die-klare-botschaft-der-hafermuehlen-an-die-heimische-landwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 12:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hafer gilt durch sein gutes Nährstoffprofil und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als „heimisches Superfood“ – und seine Beliebtheit wächst und wächst. Währenddessen gehen die Anbauflächen für Hafer in Deutschland nach Steigerungen in den letzten Jahren wieder zurück. Für 2023 wurden deutschlandweit nun 141.400 Hektar gemeldet. Noch dramatischer sieht es bei der Erntemenge aus: Diese ist um fast 30 Prozent auf 530.400 Tonnen gesunken. Das ist eine Entwicklung, die die Hafermühlen in Deutschland nicht nachvollziehen können. „Im Dialog mit unseren Partnern in der Landwirtschaft vermitteln wir klar, dass der Hafer neben seinen agronomischen Vorteilen ein Getreide mit langfristiger Perspektive ist, mit guten Preisen und Absatzgarantie. Der Hafer ist ohne Zweifel eine attraktive Alternative zu den Standardgetreidearten. Der Bedarf an Schälhafer für die Lebensmittelherstellung in den Mühlen ist und bleibt hoch. Kein Hafer bleibt bei den Landwirten liegen.“ erklärt Ulrich Schumacher, Sprecher der Hafermühlen im VGMS. Die Haferanbaufläche in Deutschland ist im zweiten Jahr in Folge zurückgegangen – im Vergleich zum Vorjahr um fast 12 Prozent. Auch das fünfjährige Mittel von 2017 bis 2022 übersteigt den diesjährigen Wert von 141.400 Hektar um circa fünf Prozent. Abgesehen von BadenWürttemberg, dass als einziges Bundesland einen Flächenzuwachs von acht Prozent verzeichnet, sind die Anbauflächen in allen anderen Bundesländern zurückgegangen. „Durch den Einsatz von regional angebautem Hafer können wir die Abhängigkeit von Getreideimporten reduzieren. Wir setzen auf eine nachhaltige und transparente Lieferkette. Die enge Zusammenarbeit mit der heimischen Landwirtschaft ist für uns Hafermühlen essentiell.“, so Ulrich Schumacher, Geschäftsführer der Fortin Mühlenwerke in Düsseldorf und Sprecher der Hafermühlen im VGMS. Deutschen Schälmühlen würden gerne mehr heimischen Hafer kaufen Die rückläufigen Zahlen in Deutschland spiegeln sich auch in der regionalen Beschaffungssituation wieder. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie sich die Haferqualität insgesamt darstellt. Die ersten Muster und Schälversuche zeigen jedoch schon, dass auch die Haferqualität unter den widrigen Witterungsverhältnissen der letzten Monate gelitten hat. „Wir verarbeiten in unseren Mühlen in BadenWürttemberg und in Sachsen seit jeher zu einem sehr hohen Anteil deutschen Hafer“, sagt Thomas Staffen, Leiter des Rohstoffeinkaufs für die Rubin Mühle in Lahr und Plauen. „Wir haben in diesem Jahr erneut positive Erfahrungen mit Winterhafer gemacht, der die Feuchtigkeit im März gut nutzen konnte und im Frühjahr eine gute Entwicklung genommen hat. Im Vergleich zu Sommerhafer, der in diesem Jahr aufgrund nasser Böden, erst sehr spät ausgesät werden konnte, hat der Winterhafer den schwierigen Witterungsbedingungen getrotzt und im Durchschnitt gute Erträge und Qualitäten gebracht. Leider ist das Thema Winterhafer bisher wenig in der Anbauberatung angekommen. Gezielte Landessortenversuche wären aus unserer Sicht hilfreich. Grundsätzlich scheinen die Erträge und Qualitäten 2023 bei uns das Niveau vom vergangenen Jahr nicht zu erreichen, aber wir und unsere Landwirte sind es gewohnt, auch Hafer mit weniger guten Kennzahlen aufzubereiten und zu nutzen.“ Ulrich Schumacher hat positive Erfahrungen mit 2023erHafer aus Deutschland gemacht: „Wir haben bereits Hafer aus dem Rheinland erhalten, der sehr gute Qualität aufweist. Bei Partien, deren Hektolitergewicht nicht im Wunschbereich liegt, ist die Schälfähigkeit dennoch sehr gut.“ Angespannte Lage auf den europäischen und globalen Hafermärkten Die deutlichsten Einbußen bei der Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr melden Niedersachen und SchleswigHolstein mit Rückgängen um 47,5 beziehungsweise 42,7 Prozent. Auch in anderen wichtigen Anbauländern sieht die Situation nicht gut aus: Finnland meldet eine um mindestens 14 Prozent niedrigere Anbaufläche als 2022. Ähnlich sieht es in Schweden aus, Kanada meldet 36 Prozent weniger Aussaatfläche. Schwierige Witterungsverhältnisse und Erntebedingungen kommen hinzu. „Es gibt in diesem Jahr in Europa und weltweit nicht genug mühlenfähigen Hafer. Die Preise für alle Getreide – auch für Hafer – sind deutlich gestiegen. Daher sehen wir uns in unserer AnbauInitiative bestätigt, um langfristig die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren und die Bindung zur heimischen Landwirtschaft zu stärken“, sagt Jochen Brüggen, Geschäftsführer der H. &#38; J. Brüggen KG und stellvertretender Sprecher der Hafermühlen im VGMS. „Dafür wäre jedoch deutlich mehr deutscher Hafer nötig.“ Attraktive Deckungsbeiträge machen Haferanbau interessant Allein im Jahr 2022 wurden 4,5 Prozent mehr Haferflocken als im Vorjahr abgesetzt. Der kontinuierlich steigende Absatz ist auch Ergebnis zahlreicher Produktinnovationen. Dabei steigt die Verbrauchernachfrage nach regionalen Produkten. „Eine stärkere Diversifizierung der Herkünfte ist für uns von großer Bedeutung. Wir setzen auf den heimischen Haferanbau“, so Jochen Brüggen. „Um weiter mit den Landwirten im Gespräch zu bleiben, laden wir für Anfang November zum Haferforum Nord in Lübeck ein. Wir, die Hafermühlen im Norden, wollen die Landwirte aus der Region praxisnah über den Haferanbau und seine Potenziale informieren und über die Absatzmöglichkeiten diskutieren.“ Dabei spricht vieles für den Haferanbau, wie der hohe Vorfruchtwert oder der geringe Bedarf an Pflanzenschutz und Düngemitteln. Hafer trägt zur Regeneration des Bodens bei, unterdrückt die Unkrautbildung und reduziert den Krankheitsdruck in der Fruchtfolge. Damit bietet der Hafer echte agronomische Vorteile und ist ein wertvolles Glied in der Fruchtfolge. Landwirte die vom HaferBoom profitieren und in den Haferanbau einsteigen wollen, sollten sich vorab über Vermarktungsmöglichkeiten und Qualitätsanforderungen informieren und dazu Kontakt zu potenziellen Partnern aufnehmen. „Wir laden alle Landwirte ein, mit uns ins Gespräch zu kommen!“, so Ulrich Schumacher. „Wir sind zuverlässige Vermarktungspartner der Landwirtschaft. Wir wissen, dass die Entscheidungen fürs Feld jetzt im Herbst getroffen werden. Wir sind bereit, für regionalen Hafer Preise zu zahlen, mit denen attraktive Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden können.“ Verband der Getreide, Mühlen und Stärkewirtschaft VGMS Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bis hin zu großen internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und Stärkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl über Haferflocken, Frühstückscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten Stärken sowie Stärkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und darüber hinaus versorgen die Unternehmen Tag für Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte für die chemischtechnische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel für die Tierernährung her. Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts und sozialpolitischen Interessen gegenüber deutschen und europäischen Institutionen. Die „Initiative Haferanbau“ ist eine Gemeinschaftskampagne von deutschen Hafermühlen im Verband der Getreide, Mühlen und Stärkewirtschaft VGMS e.V. Seit dem Jahr 2019 sind die Hafermühlen im VGMS mit intensiver Netzwerkarbeit auf regionaler Ebene aktiv, laden zu Veranstaltungen ein und führen Gespräche mit Bauernverbänden und Erzeugergemeinschaften. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Katja Mieles Rohstoffe &#38; Wertsch&#246;pfungskette Telefon: +49 (30) 2123369-34 E-Mail: &#097;&#110;&#107;&#101;&#046;&#109;&#117;&#101;&#108;&#108;&#101;&#114;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Anke Katharina Müller Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-40 E-Mail: &#097;&#110;&#107;&#101;&#046;&#109;&#117;&#101;&#108;&#108;&#101;&#114;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/09/ruecklaeufiger-haferanbau-trotz-steigender-nachfrage-kein-hafer-bleibt-liegen-so-die-klare-botschaft-der-hafermuehlen-an-die-heimische-landwirtschaft/" data-wpel-link="internal">Rückläufiger Haferanbau trotz steigender Nachfrage: „Kein Hafer bleibt liegen“, so die klare Botschaft der Hafermühlen an die heimische Landwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Hafer gilt durch sein gutes Nährstoffprofil und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als „heimisches Superfood“ – und seine Beliebtheit wächst und wächst. Währenddessen gehen die Anbauflächen für Hafer in Deutschland nach Steigerungen in den letzten Jahren wieder zurück. Für 2023 wurden deutschlandweit nun 141.400 Hektar gemeldet. Noch dramatischer sieht es bei der Erntemenge aus: Diese ist um fast 30 Prozent auf 530.400 Tonnen gesunken. Das ist eine Entwicklung, die die Hafermühlen in Deutschland nicht nachvollziehen können. „Im Dialog mit unseren Partnern in der Landwirtschaft vermitteln wir klar, dass der Hafer neben seinen agronomischen Vorteilen ein Getreide mit langfristiger Perspektive ist, mit guten Preisen und Absatzgarantie. Der Hafer ist ohne Zweifel eine attraktive Alternative zu den Standardgetreidearten. Der Bedarf an Schälhafer für die Lebensmittelherstellung in den Mühlen ist und bleibt hoch. Kein Hafer bleibt bei den Landwirten liegen.“ erklärt Ulrich Schumacher, Sprecher der Hafermühlen im VGMS.</p>
<p>Die Haferanbaufläche in Deutschland ist im zweiten Jahr in Folge zurückgegangen – im Vergleich zum Vorjahr um fast 12 Prozent. Auch das fünfjährige Mittel von 2017 bis 2022 übersteigt den diesjährigen Wert von 141.400 Hektar um circa fünf Prozent. Abgesehen von BadenWürttemberg, dass als einziges Bundesland einen Flächenzuwachs von acht Prozent verzeichnet, sind die Anbauflächen in allen anderen Bundesländern zurückgegangen. „Durch den Einsatz von regional angebautem Hafer können wir die Abhängigkeit von Getreideimporten reduzieren. Wir setzen auf eine nachhaltige und transparente Lieferkette. Die enge Zusammenarbeit mit der heimischen Landwirtschaft ist für uns Hafermühlen essentiell.“, so Ulrich Schumacher, Geschäftsführer der Fortin Mühlenwerke in Düsseldorf und Sprecher der Hafermühlen im VGMS.</p>
<p><b>Deutschen Schälmühlen würden gerne mehr heimischen Hafer kaufen</b></p>
<p>Die rückläufigen Zahlen in Deutschland spiegeln sich auch in der regionalen Beschaffungssituation wieder. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie sich die Haferqualität insgesamt darstellt. Die ersten Muster und Schälversuche zeigen jedoch schon, dass auch die Haferqualität unter den widrigen Witterungsverhältnissen der letzten Monate gelitten hat.</p>
<p>„Wir verarbeiten in unseren Mühlen in BadenWürttemberg und in Sachsen seit jeher zu einem sehr hohen Anteil deutschen Hafer“, sagt Thomas Staffen, Leiter des Rohstoffeinkaufs für die Rubin Mühle in Lahr und Plauen. „Wir haben in diesem Jahr erneut positive Erfahrungen mit Winterhafer gemacht, der die Feuchtigkeit im März gut nutzen konnte und im Frühjahr eine gute Entwicklung genommen hat. Im Vergleich zu Sommerhafer, der in diesem Jahr aufgrund nasser Böden, erst sehr spät ausgesät werden konnte, hat der Winterhafer den schwierigen Witterungsbedingungen getrotzt und im Durchschnitt gute Erträge und Qualitäten gebracht. Leider ist das Thema Winterhafer bisher wenig in der Anbauberatung angekommen. Gezielte Landessortenversuche wären aus unserer Sicht hilfreich. Grundsätzlich scheinen die Erträge und Qualitäten 2023 bei uns das Niveau vom vergangenen Jahr nicht zu erreichen, aber wir und unsere Landwirte sind es gewohnt, auch Hafer mit weniger guten Kennzahlen aufzubereiten und zu nutzen.“<br />
Ulrich Schumacher hat positive Erfahrungen mit 2023erHafer aus Deutschland gemacht: „Wir haben bereits Hafer aus dem Rheinland erhalten, der sehr gute Qualität aufweist. Bei Partien, deren Hektolitergewicht nicht im Wunschbereich liegt, ist die Schälfähigkeit dennoch sehr gut.“</p>
<p><b>Angespannte Lage auf den europäischen und globalen Hafermärkten</b></p>
<p>Die deutlichsten Einbußen bei der Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr melden Niedersachen und SchleswigHolstein mit Rückgängen um 47,5 beziehungsweise 42,7 Prozent. Auch in anderen wichtigen Anbauländern sieht die Situation nicht gut aus: Finnland meldet eine um mindestens 14 Prozent niedrigere Anbaufläche als 2022. Ähnlich sieht es in Schweden aus, Kanada meldet 36 Prozent weniger Aussaatfläche. Schwierige Witterungsverhältnisse und Erntebedingungen kommen hinzu. „Es gibt in diesem Jahr in Europa und weltweit nicht genug mühlenfähigen Hafer. Die Preise für alle Getreide – auch für Hafer – sind deutlich gestiegen. Daher sehen wir uns in unserer AnbauInitiative bestätigt, um langfristig die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren und die Bindung zur heimischen Landwirtschaft zu stärken“, sagt Jochen Brüggen, Geschäftsführer der H. &amp; J. Brüggen KG und stellvertretender Sprecher der Hafermühlen im VGMS. „Dafür wäre jedoch deutlich mehr deutscher Hafer nötig.“</p>
<p><b>Attraktive Deckungsbeiträge machen Haferanbau interessant</b></p>
<p>Allein im Jahr 2022 wurden 4,5 Prozent mehr Haferflocken als im Vorjahr abgesetzt. Der kontinuierlich steigende Absatz ist auch Ergebnis zahlreicher Produktinnovationen. Dabei steigt die Verbrauchernachfrage nach regionalen Produkten. „Eine stärkere Diversifizierung der Herkünfte ist für uns von großer Bedeutung. Wir setzen auf den heimischen Haferanbau“, so Jochen Brüggen. „Um weiter mit den Landwirten im Gespräch zu bleiben, laden wir für Anfang November zum Haferforum Nord in Lübeck ein. Wir, die Hafermühlen im Norden, wollen die Landwirte aus der Region praxisnah über den Haferanbau und seine Potenziale informieren und über die Absatzmöglichkeiten diskutieren.“</p>
<p>Dabei spricht vieles für den Haferanbau, wie der hohe Vorfruchtwert oder der geringe Bedarf an Pflanzenschutz und Düngemitteln. Hafer trägt zur Regeneration des Bodens bei, unterdrückt die Unkrautbildung und reduziert den Krankheitsdruck in der Fruchtfolge. Damit bietet der Hafer echte agronomische Vorteile und ist ein wertvolles Glied in der Fruchtfolge.</p>
<p>Landwirte die vom HaferBoom profitieren und in den Haferanbau einsteigen wollen, sollten sich vorab über Vermarktungsmöglichkeiten und Qualitätsanforderungen informieren und dazu Kontakt zu potenziellen Partnern aufnehmen. „Wir laden alle Landwirte ein, mit uns ins Gespräch zu kommen!“, so Ulrich Schumacher. „Wir sind zuverlässige Vermarktungspartner der Landwirtschaft. Wir wissen, dass die Entscheidungen fürs Feld jetzt im Herbst getroffen werden. Wir sind bereit, für regionalen Hafer Preise zu zahlen, mit denen attraktive Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden können.“</p>
<p><b>Verband der Getreide, Mühlen und Stärkewirtschaft VGMS</b></p>
<p>Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bis hin zu großen internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und Stärkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel.</p>
<p>Die Produktpalette reicht von Mehl über Haferflocken, Frühstückscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten Stärken sowie Stärkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und darüber hinaus versorgen die Unternehmen Tag für Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte für die chemischtechnische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel für die Tierernährung her.</p>
<p>Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts und sozialpolitischen Interessen gegenüber deutschen und europäischen Institutionen.</p>
<p>Die „Initiative Haferanbau“ ist eine Gemeinschaftskampagne von deutschen Hafermühlen im Verband der Getreide, Mühlen und Stärkewirtschaft VGMS e.V. Seit dem Jahr 2019 sind die Hafermühlen im VGMS mit intensiver Netzwerkarbeit auf regionaler Ebene aktiv, laden zu Veranstaltungen ein und führen Gespräche mit Bauernverbänden und Erzeugergemeinschaften.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.<br />
Neust&auml;dtische Kirchstra&szlig;e 7A<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-0<br />
Telefax: +49 (30) 2123369-99<br />
<a href="http://www.vgms.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vgms.de/</a></div>
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<div class="pb-contact-item">Katja Mieles<br />
Rohstoffe &amp; Wertsch&ouml;pfungskette<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-34<br />
E-Mail: &#097;&#110;&#107;&#101;&#046;&#109;&#117;&#101;&#108;&#108;&#101;&#114;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Anke Katharina Müller<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-40<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>Erntepressekonferenz von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir: Tatsächlich, die Ernten werden zum „staatlichen Lotteriespiel“!</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/08/erntepressekonferenz-von-landwirtschaftsminister-cem-oezdemir-tatsaechlich-die-ernten-werden-zum-staatlichen-lotteriespiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2023 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Getreideernte fällt in diesem Jahr schlechter aus als zuvor. In vielen Regionen gibt es Probleme mit Fallzahlen, Kleberwerten und Proteingehalten. Für die Müllerinnen und Müller sind die Ernteergebnisse wenig erfreulich. Für sie wird es aufwendig sein, die passenden Partien zu beschaffen. Dabei ist es die Müllerei gewohnt, mit ganz unterschiedlichen Brotgetreideernten zu arbeiten. Auch die „Draußenwirtschaft“ kann mit unterschiedlichen Wetterbedingungen umgehen. Landwirte und Müller können mit Wetterkapriolen leben. Schwierig wird es, wenn die politischen Rahmenbedingungen die Ernte zur „staatlichen Lotterie“ werden lassen. So sind die schlechten Proteingehalte nicht dem Witterungsverlauf geschuldet, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen – die Düngeverordnung schlägt voll durch! Eine klima- und krisenfeste Landwirtschaft wird es nur mit innovativen Landwirtinnen und Landwirten geben, die unter intelligenten Rahmenbedingungen die besten Lösungen finden, im konventionellen wie im ökologischen Landbau. Die Müllerei wiederum ist auf eine gute Auswahl an gesundem Brotgetreide „made in Germany“ angewiesen, um die Mehle herzustellen, die die Bäcker brauchen. Landwirtschaft, Müllerei, Bäckerei – die Getreidewirtschaft braucht flexible Regelungen, um weiter nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Realitätsferne, starre staatliche Vorgaben sind kontraproduktiv. Die Qualitätsermittlung der diesjährigen Ernte ist noch nicht abgeschlossen, aber schon ist klar, dass die Ernteergebnisse für die Müllerei wenig erfreulich sind. Die Speicher sind gefüllt, wie Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir in seinem Erntebericht richtig sagt, ein viel zu großer Teil davon taugt aber nur als Futtergetreide. Für die Mühlen wird es in diesem Jahr sehr herausfordernd, passende Partien zu identifizieren und zu beschaffen, um ihren Kunden – den Bäckern und der Lebensmittelindustrie – passgenaue Mehle für das tägliche Brot und viele andere Lebensmittel liefern zu können. Dabei hat nicht nur der Regen in vielen Regionen zu Qualitätsproblemen beim Brotgetreide geführt. Die politischen Rahmenbedingungen haben einen mindestens ebenso großen Einfluss auf die Qualität der Brotgetreideernte: Maßgeblicher Grund für die deutlich gesunkenen Proteingehalte im Weizen sind die starren Vorgaben der Düngeverordnung. „Qualitätsgegetreide ‚made in Germany‘ steht auf dem Spiel und damit die regionale Versorgungs- und Ernährungssicherung“ sagt Peter Haarbeck, Geschäftsführer des Verbandes der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS in Berlin. Die Vorstellung von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, die heimische Landwirtschaft von synthetischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln unabhängiger zu machen und so vom volatilen Weltmarkt abzukoppeln, ist weltfremd und kontraproduktiv. Im weitgehend deregulierten Getreidemarkt werden die Preise für Getreide an den Börsen weltweit gemacht, dabei spielen die Kosten im Ackerbau so gut wie keine Rolle. Die Extensivierung des Getreidebaus in Deutschland führt im Gegenteil zu einem größeren Importbedarf und zu mehr Abhängigkeit vom Weltmarkt. „Deutschland kann stolz auf seine Ackerbauern sein“ sagt Peter Haarbeck, „die Landwirte haben Deutschland über die vergangenen Jahrzehnte zu einem der besten Getreidestandorte in der Welt gemacht. Jetzt gilt es den Blick auf die Sicherung der heimischen Versorgung zu legen: Eine gute Getreideernte ist der beste Weg, die Ernährungsversorgung krisenfest zu machen. Die Mühlen setzen darauf, sich auch in den nächsten Jahrzehnten aus der heimischen Landwirtschaft zu versorgen. Sie sind nicht daran interessiert, am Weltmarkt einkaufen zu müssen.“ Haarbeck weiter: „Und ja Minister Özdemir, die Lebensmittelpreise bleiben ein Inflationstreiber, besonders dann, wenn wir auf mineralische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichten. Ohne ausreichenden Pflanzenschutz und ohne bedarfsgerechte Düngung werden Erträge und Getreidequalitäten fehlen. Geringes Angebot bei hoher Nachfrage führt zu hohen Preisen!“ Auch die Idee der Bundesregierung, Backweizenqualität neu zu denken und mit weniger Protein zu backen, kommt in der Praxis rasch an Grenzen. Dazu erklärt Peter Haarbeck: „Die Vorstellung, Backqualität vermehrt über Sorten zu regeln, ist nicht einfach erfüllbar. Auch die Getreidesorten, die mit niedrigeren Proteingehalten dennoch gute Backeigenschaften aufweisen, müssen ausreichend gedüngt und konsequent gesund erhalten werden. Zudem ist eine sortenreine Erfassung vom Getreidehandel insbesondere bei so chaotischen Ernten wie heuer nicht leistbar.“ Das alles zeigt: Die Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit liegen in der Wertschöpfungskette selbst, liegen in Landwirtschaft, Müllerei und Bäckerei. Die Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen flexible Vorgaben und Rahmenbedingungen, um die Getreidewertschöpfungskette krisen- und klimafest zu machen: Lösungen vorgeben ist keine Lösung! Sonst bleibt die Ernte ein „staatliches Lotteriespiel“! Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bis hin zu großen internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und Stärkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl über Haferflocken, Frühstückscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten Stärken sowie Stärkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und darüber hinaus versorgen die Unternehmen Tag für Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte für die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel für die Tierernährung her. Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegenüber deutschen und europäischen Institutionen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Anne-Kristin Barth Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-34 Fax: +49 (30) 2123369-99 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/08/erntepressekonferenz-von-landwirtschaftsminister-cem-oezdemir-tatsaechlich-die-ernten-werden-zum-staatlichen-lotteriespiel/" data-wpel-link="internal">Erntepressekonferenz von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir: Tatsächlich, die Ernten werden zum „staatlichen Lotteriespiel“!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Getreideernte fällt in diesem Jahr schlechter aus als zuvor. In vielen Regionen gibt es Probleme mit Fallzahlen, Kleberwerten und Proteingehalten. Für die Müllerinnen und Müller sind die Ernteergebnisse wenig erfreulich. Für sie wird es aufwendig sein, die passenden Partien zu beschaffen. Dabei ist es die Müllerei gewohnt, mit ganz unterschiedlichen Brotgetreideernten zu arbeiten. Auch die „Draußenwirtschaft“ kann mit unterschiedlichen Wetterbedingungen umgehen. Landwirte und Müller können mit Wetterkapriolen leben. Schwierig wird es, wenn die politischen Rahmenbedingungen die Ernte zur „staatlichen Lotterie“ werden lassen. So sind die schlechten Proteingehalte nicht dem Witterungsverlauf geschuldet, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen – die Düngeverordnung schlägt voll durch! Eine klima- und krisenfeste Landwirtschaft wird es nur mit innovativen Landwirtinnen und Landwirten geben, die unter intelligenten Rahmenbedingungen die besten Lösungen finden, im konventionellen wie im ökologischen Landbau. Die Müllerei wiederum ist auf eine gute Auswahl an gesundem Brotgetreide „made in Germany“ angewiesen, um die Mehle herzustellen, die die Bäcker brauchen. Landwirtschaft, Müllerei, Bäckerei – die Getreidewirtschaft braucht flexible Regelungen, um weiter nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Realitätsferne, starre staatliche Vorgaben sind kontraproduktiv.</p>
<p>Die Qualitätsermittlung der diesjährigen Ernte ist noch nicht abgeschlossen, aber schon ist klar, dass die Ernteergebnisse für die Müllerei wenig erfreulich sind. Die Speicher sind gefüllt, wie Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir in seinem Erntebericht richtig sagt, ein viel zu großer Teil davon taugt aber nur als Futtergetreide. Für die Mühlen wird es in diesem Jahr sehr herausfordernd, passende Partien zu identifizieren und zu beschaffen, um ihren Kunden – den Bäckern und der Lebensmittelindustrie – passgenaue Mehle für das tägliche Brot und viele andere Lebensmittel liefern zu können.</p>
<p>Dabei hat nicht nur der Regen in vielen Regionen zu Qualitätsproblemen beim Brotgetreide geführt. Die politischen Rahmenbedingungen haben einen mindestens ebenso großen Einfluss auf die Qualität der Brotgetreideernte: Maßgeblicher Grund für die deutlich gesunkenen Proteingehalte im Weizen sind die starren Vorgaben der Düngeverordnung. „Qualitätsgegetreide ‚made in Germany‘ steht auf dem Spiel und damit die regionale Versorgungs- und Ernährungssicherung“ sagt Peter Haarbeck, Geschäftsführer des Verbandes der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS in Berlin.</p>
<p>Die Vorstellung von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, die heimische Landwirtschaft von synthetischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln unabhängiger zu machen und so vom volatilen Weltmarkt abzukoppeln, ist weltfremd und kontraproduktiv. Im weitgehend deregulierten Getreidemarkt werden die Preise für Getreide an den Börsen weltweit gemacht, dabei spielen die Kosten im Ackerbau so gut wie keine Rolle. Die Extensivierung des Getreidebaus in Deutschland führt im Gegenteil zu einem größeren Importbedarf und zu mehr Abhängigkeit vom Weltmarkt.</p>
<p>„Deutschland kann stolz auf seine Ackerbauern sein“ sagt Peter Haarbeck, „die Landwirte haben Deutschland über die vergangenen Jahrzehnte zu einem der besten Getreidestandorte in der Welt gemacht. Jetzt gilt es den Blick auf die Sicherung der heimischen Versorgung zu legen: Eine gute Getreideernte ist der beste Weg, die Ernährungsversorgung krisenfest zu machen. Die Mühlen setzen darauf, sich auch in den nächsten Jahrzehnten aus der heimischen Landwirtschaft zu versorgen. Sie sind nicht daran interessiert, am Weltmarkt einkaufen zu müssen.“</p>
<p>Haarbeck weiter: „Und ja Minister Özdemir, die Lebensmittelpreise bleiben ein Inflationstreiber, besonders dann, wenn wir auf mineralische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichten. Ohne ausreichenden Pflanzenschutz und ohne bedarfsgerechte Düngung werden Erträge und Getreidequalitäten fehlen. Geringes Angebot bei hoher Nachfrage führt zu hohen Preisen!“</p>
<p>Auch die Idee der Bundesregierung, Backweizenqualität neu zu denken und mit weniger Protein zu backen, kommt in der Praxis rasch an Grenzen. Dazu erklärt Peter Haarbeck: „Die Vorstellung, Backqualität vermehrt über Sorten zu regeln, ist nicht einfach erfüllbar. Auch die Getreidesorten, die mit niedrigeren Proteingehalten dennoch gute Backeigenschaften aufweisen, müssen ausreichend gedüngt und konsequent gesund erhalten werden. Zudem ist eine sortenreine Erfassung vom Getreidehandel insbesondere bei so chaotischen Ernten wie heuer nicht leistbar.“</p>
<p>Das alles zeigt: Die Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit liegen in der Wertschöpfungskette selbst, liegen in Landwirtschaft, Müllerei und Bäckerei. Die Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen flexible Vorgaben und Rahmenbedingungen, um die Getreidewertschöpfungskette krisen- und klimafest zu machen: Lösungen vorgeben ist keine Lösung! Sonst bleibt die Ernte ein „staatliches Lotteriespiel“!</p>
<p>Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS<br />
Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bis hin zu großen internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und Stärkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl über Haferflocken, Frühstückscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten Stärken sowie Stärkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und darüber hinaus versorgen die Unternehmen Tag für Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte für die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel für die Tierernährung her.</p>
<p>Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegenüber deutschen und europäischen Institutionen.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.<br />
Neust&auml;dtische Kirchstra&szlig;e 7A<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-0<br />
Telefax: +49 (30) 2123369-99<br />
<a href="http://www.vgms.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vgms.de/</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Anne-Kristin Barth<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-34<br />
Fax: +49 (30) 2123369-99<br />
E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/verband-der-getreide-mhlen-und-strkewirtschaft-vgms-ev/Erntepressekonferenz-von-Landwirtschaftsminister-Cem-Oezdemir-Tatsaechlich-die-Ernten-werden-zum-staatlichen-Lotteriespiel/boxid/958683" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/verband-der-getreide-mhlen-und-strkewirtschaft-vgms-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>22. VGMS-Getreidetagung in Weihenstephan: „Stichwort Nachhaltigkeit: was ist zu tun?“ Viel ist zu tun – packen wir es an!</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/06/22-vgms-getreidetagung-in-weihenstephan-stichwort-nachhaltigkeit-was-ist-zu-tun-viel-ist-zu-tun-packen-wir-es-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 12:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[asam]]></category>
		<category><![CDATA[aussagen]]></category>
		<category><![CDATA[backqualität]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[einzelfuttermittel]]></category>
		<category><![CDATA[emissionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihenstephaner]]></category>
		<category><![CDATA[wwf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/06/22-vgms-getreidetagung-in-weihenstephan-stichwort-nachhaltigkeit-was-ist-zu-tun-viel-ist-zu-tun-packen-wir-es-an/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Auswirkungen des Klimawandels auf die pflanzliche Produktion beschäftigen die gesamte Wertschöpfungskette: von der Züchtung über die Landwirtschaft, die Verarbeitung in Lebensmittelhandwerk und -industrie bis zum Handel und den Haushalten. Für die Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft wie für die gesamte Lebensmittelwirtschaft ist die Verknüpfung von Versorgungssicherheit und verantwortungsvoller Beschaffung nachhaltiger Rohstoffe das zentrale Thema. Nach einem ganzen Tag mit spannenden Diskussionen und vielen neuen Impulsen sind sich die Teilnehmer der VGMS-Getreidetagung einig: Der Klimawandel hat ohne Zweifel Auswirkungen auf die Getreidewertschöpfungskette, sie verlangen nach koordiniertem und zielgerichtetem Handeln. Dabei müssen alle Handlungsoptionen geprüft und intelligent verknüpft werden – eine „One Fits All-Lösung“ kann es nicht geben! Stefan Blum, Vorsitzender des Verbandes Bayerischer Handelsmühle, begrüßte die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der ausgebuchten VGMS-Getreidetagung im Asam-Saal auf dem Weihenstephaner Berg. Mit Blick auf den Titel der Tagung – „Stichwort Nachhaltigkeit: was ist zu tun?“ – stellt er eingangs fest, dass das Bestehen vieler Familienunternehmen in der Müllerei über oft mehr als hundert Jahre bereits Ausweis von nachhaltigem Wirtschaften sei. Das Thema könne also mit Selbstbewusstsein angegangen werden: „Aber was ist konkret zu tun? Was ist wirklich nachhaltig? Was sind die formalen Auflagen der wachsenden Zahl an Gesetzen, Verordnung und sonstigen Regulierungen?“ Antworten auf die vielen Fragen suchten und formulierten die Vertreterinnen und Vertreter aus Züchtung, Müllerei, Landwirtschaft, Handel, Bäckerei, Politik und Wissenschaft in Weihenstephan. Dabei wurde klar, dass es für die Verknüpfung von Versorgungssicherheit und verantwortungsvoller Beschaffung nachhaltiger Rohstoffe nicht die eine Lösung geben kann, die für alle passt! Vielmehr sind viele Beiträge zu leisten und Handlungsoptionen zu kombinieren, um die Wertschöpfungsketten nachhaltiger zu machen. Dr. Lorenz Hartl von der LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising stellte in seinem Vortrag aktuelle Sortenversuche für Weizen, Roggen und Dinkel vor und leitet daraus Sortenempfehlungen für den Anbau ab. Hochaktuelles Thema in der Züchtung ist die Frage nach der Backqualität des Weizens, die vor allem anhand des Rohproteingehalts definiert wird. Viele Sorten weisen trotz geringem Rohprotein eine gute Backqualität auf. Sorten mit hohem Ertrag und gleichzeitig guter Backqualität nutzen Produktionsmittel effizient. Ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit. Einen Blick auf die Entwicklungen auf den Getreidemärkten warf Alfred Reindl vom Agrarhändler Josef Marschall GmbH in Schwaig. In diesem Jahr, so der Getreidehändler, stehen global Rekordernten für Mais und Weizen ins Haus – wenn denn das Wetter nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht! Aber selbst die nie da gewesenen, absoluten Rekordernten werden, so die Prognosen, den weltweiten Bedarf nur gerade so decken. So wird derzeit jede Wettermeldung für die wichtigsten Getreideländer vom Markt nervös aufgenommen. Ein neues Mikro-Analyseverfahren zur Teig- und Backanalytik, das sogenannte Rheokneten, hat Leonhard Vidal von der TU-München in Weihenstephan vorgestellt. Das Verfahren soll eine schnelle Erfassung von Mehl und Teig charakterisierenden Kennzahlen für die Qualitätsbewertung von Brotgetreide ermöglichen. Die hohe Korrelation der Ergebnisse des neuen Verfahrens zu denen realer Backversuche zeigt, dass ein Scale-Down sowohl des Fermentationsschritts als auch des Backens selbst auf den Maßstab der Rheometer-Messgeometrie möglich ist. Bisher werden für die Mehlcharakterisierung in der Praxis mehrere Analysengeräte sowie viel Zeit und Personal benötigt. Die Analyse von Mehl und Teigeigenschaften über das Rheokneten soll zu einer deutlichen Reduktion der Analysekosten beitragen und deutlich schnellere Ergebnisse bringen. Dies ist insbesondere auch für die Züchtung interessant, die mit wesentlich kleineren Mehlproben die Qualitäten neuer Sorten bestimmen kann. Auch dies ein Schritt um eine nachhaltigere Produktion zu ermöglichen. Michael Berger vom WWF Deutschland zeigte Perspektiven für die Zukunft des Ackerbaus auf. In seinem Fazit sagte er: „Klimatisch, ökologisch und politisch verschärft sich die Lage für die Landwirtschaft. Eine reine Ertragsbetrachtung für die Leistungsfähigkeit des Sektors ist nicht mehr ausreichend. Vielmehr werden in Zukunft Ökosystemleistungen nachgefragt werden. Dazu ist es notwendig, die Anbausysteme weiter zu diversifizieren. Für diese Transformation ist es notwendig, politische und wirtschaftliche Anreizsysteme zu etablieren“. Bärbel Hintermeier, Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS, berichtete über neue Kriterien für die Auslobung von Nachhaltigkeitsleistungen und die anstehende europäische Regulierung umweltbezogener Aussagen. Letztlich geht es darum „Greenwashing“ zu verhindern. „Green Claims“ müssen sich künftig auf anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse beziehungsweise dem neuesten Stand der Technik stützen. Zugleich muss nachgewiesen werden, dass die Auswirkungen, Aspekte und Leistungen entlang des gesamten Lebenszyklus erheblich sind. Die Schaffung klarer Rahmenbedingungen für den Ausweis der „Umweltverträglichkeit von Produkten“ ist sicherlich richtig, so Bärbel Hintermeier. Zweifel äußert sie hingegen darüber, ob der bürokratische Rechtsrahmen in seiner jetzigen Ausgestaltung tatsächlich zum Ziel führt. Zaur Jumshudzade, Berater für Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei BAT Agrar, berichtete über Möglichkeiten zur Berechnung und zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks in der pflanzlichen Erzeugung. Er erklärte: „Die Herausforderungen der Berechnung der CO2-Fußabdrücke von agrarischen Rohstoffen auf Ebene des landwirtschaftlichen Betriebs sind groß. Bei der Erstellung von Klimagasbilanzen muss der gesamte Treibhausgas-Rucksack betrachtet werden. Das bedeutet, dass sowohl der Betriebsmittelbereich als auch die Umsetzungsprozesse im Betrieb erfasst werden müssen. Immer mehr Verarbeiter fordern Daten, hier kann der Erfassungshandel eine wichtige Dienstleistungsfunktion übernehmen.“ „Wie werden wir künftig wirtschaften und „welcher Weg führt zur regenerativen Lebensmittelwirtschaft“ fragte Lutz Wildermann, Agrarökonom und Head of Agriculture bei Klim, in seinem Vortrag. „Fast überall wo Wirtschaftsleben stattfindet, fallen Emissionen an. Wir können diese Emissionen aber reduzieren. Und hier sehen wir, dass das Wertversprechen &#8218;Gut für den Landwirt und gut für das Klima&#8216; in immer größer werdenden Milieus und Verbraucherschichten sehr gut ankommt. Das bestätigt uns darin, dass wir Klimaschutz sukzessive vom Kostenfaktor in ein attraktives Geschäftsmodell wandeln können.“ Die Getreidetagung wird vom VGMS gemeinsam mit dem Bayerischen Müllerbund und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft LfL in Zusammenarbeit mit der TU-München veranstaltet. Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bis hin zu großen internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und Stärkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl über Haferflocken, Frühstückscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten Stärken sowie Stärkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und darüber hinaus versorgen die Unternehmen Tag für Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte für die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel für die Tierernährung her. Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegenüber deutschen und europäischen Institutionen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Anne-Kristin Barth Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-34 Fax: +49 (30) 2123369-99 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/06/22-vgms-getreidetagung-in-weihenstephan-stichwort-nachhaltigkeit-was-ist-zu-tun-viel-ist-zu-tun-packen-wir-es-an/" data-wpel-link="internal">22. VGMS-Getreidetagung in Weihenstephan: „Stichwort Nachhaltigkeit: was ist zu tun?“ Viel ist zu tun – packen wir es an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Die Auswirkungen des Klimawandels auf die pflanzliche Produktion beschäftigen die gesamte Wertschöpfungskette: von der Züchtung über die Landwirtschaft, die Verarbeitung in Lebensmittelhandwerk und -industrie bis zum Handel und den Haushalten. Für die Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft wie für die gesamte Lebensmittelwirtschaft ist die Verknüpfung von Versorgungssicherheit und verantwortungsvoller Beschaffung nachhaltiger Rohstoffe das zentrale Thema. Nach einem ganzen Tag mit spannenden Diskussionen und vielen neuen Impulsen sind sich die Teilnehmer der VGMS-Getreidetagung einig: Der Klimawandel hat ohne Zweifel Auswirkungen auf die Getreidewertschöpfungskette, sie verlangen nach koordiniertem und zielgerichtetem Handeln. Dabei müssen alle Handlungsoptionen geprüft und intelligent verknüpft werden – eine „One Fits All-Lösung“ kann es nicht geben</i>!</p>
<p>Stefan Blum, Vorsitzender des Verbandes Bayerischer Handelsmühle, begrüßte die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der ausgebuchten VGMS-Getreidetagung im Asam-Saal auf dem Weihenstephaner Berg. Mit Blick auf den Titel der Tagung – „Stichwort Nachhaltigkeit: was ist zu tun?“ – stellt er eingangs fest, dass das Bestehen vieler Familienunternehmen in der Müllerei über oft mehr als hundert Jahre bereits Ausweis von nachhaltigem Wirtschaften sei. Das Thema könne also mit Selbstbewusstsein angegangen werden: „Aber was ist konkret zu tun? Was ist wirklich nachhaltig? Was sind die formalen Auflagen der wachsenden Zahl an Gesetzen, Verordnung und sonstigen Regulierungen?“</p>
<p>Antworten auf die vielen Fragen suchten und formulierten die Vertreterinnen und Vertreter aus Züchtung, Müllerei, Landwirtschaft, Handel, Bäckerei, Politik und Wissenschaft in Weihenstephan. Dabei wurde klar, dass es für die Verknüpfung von Versorgungssicherheit und verantwortungsvoller Beschaffung nachhaltiger Rohstoffe nicht die eine Lösung geben kann, die für alle passt! Vielmehr sind viele Beiträge zu leisten und Handlungsoptionen zu kombinieren, um die Wertschöpfungsketten nachhaltiger zu machen.</p>
<p>Dr. Lorenz Hartl von der LfL Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising stellte in seinem Vortrag aktuelle Sortenversuche für Weizen, Roggen und Dinkel vor und leitet daraus Sortenempfehlungen für den Anbau ab. Hochaktuelles Thema in der Züchtung ist die Frage nach der Backqualität des Weizens, die vor allem anhand des Rohproteingehalts definiert wird. Viele Sorten weisen trotz geringem Rohprotein eine gute Backqualität auf. Sorten mit hohem Ertrag und gleichzeitig guter Backqualität nutzen Produktionsmittel effizient. Ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit.</p>
<p>Einen Blick auf die Entwicklungen auf den Getreidemärkten warf Alfred Reindl vom Agrarhändler Josef Marschall GmbH in Schwaig. In diesem Jahr, so der Getreidehändler, stehen global Rekordernten für Mais und Weizen ins Haus – wenn denn das Wetter nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht! Aber selbst die nie da gewesenen, absoluten Rekordernten werden, so die Prognosen, den weltweiten Bedarf nur gerade so decken. So wird derzeit jede Wettermeldung für die wichtigsten Getreideländer vom Markt nervös aufgenommen.</p>
<p>Ein neues Mikro-Analyseverfahren zur Teig- und Backanalytik, das sogenannte Rheokneten, hat Leonhard Vidal von der TU-München in Weihenstephan vorgestellt. Das Verfahren soll eine schnelle Erfassung von Mehl und Teig charakterisierenden Kennzahlen für die Qualitätsbewertung von Brotgetreide ermöglichen. Die hohe Korrelation der Ergebnisse des neuen Verfahrens zu denen realer Backversuche zeigt, dass ein Scale-Down sowohl des Fermentationsschritts als auch des Backens selbst auf den Maßstab der Rheometer-Messgeometrie möglich ist. Bisher werden für die Mehlcharakterisierung in der Praxis mehrere Analysengeräte sowie viel Zeit und Personal benötigt. Die Analyse von Mehl und Teigeigenschaften über das Rheokneten soll zu einer deutlichen Reduktion der Analysekosten beitragen und deutlich schnellere Ergebnisse bringen. Dies ist insbesondere auch für die Züchtung interessant, die mit wesentlich kleineren Mehlproben die Qualitäten neuer Sorten bestimmen kann. Auch dies ein Schritt um eine nachhaltigere Produktion zu ermöglichen.</p>
<p>Michael Berger vom WWF Deutschland zeigte Perspektiven für die Zukunft des Ackerbaus auf. In seinem Fazit sagte er: „Klimatisch, ökologisch und politisch verschärft sich die Lage für die Landwirtschaft. Eine reine Ertragsbetrachtung für die Leistungsfähigkeit des Sektors ist nicht mehr ausreichend. Vielmehr werden in Zukunft Ökosystemleistungen nachgefragt werden. Dazu ist es notwendig, die Anbausysteme weiter zu diversifizieren. Für diese Transformation ist es notwendig, politische und wirtschaftliche Anreizsysteme zu etablieren“.</p>
<p>Bärbel Hintermeier, Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS, berichtete über neue Kriterien für die Auslobung von Nachhaltigkeitsleistungen und die anstehende europäische Regulierung umweltbezogener Aussagen. Letztlich geht es darum „Greenwashing“ zu verhindern. „Green Claims“ müssen sich künftig auf anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse beziehungsweise dem neuesten Stand der Technik stützen. Zugleich muss nachgewiesen werden, dass die Auswirkungen, Aspekte und Leistungen entlang des gesamten Lebenszyklus erheblich sind. Die Schaffung klarer Rahmenbedingungen für den Ausweis der „Umweltverträglichkeit von Produkten“ ist sicherlich richtig, so Bärbel Hintermeier. Zweifel äußert sie hingegen darüber, ob der bürokratische Rechtsrahmen in seiner jetzigen Ausgestaltung tatsächlich zum Ziel führt.</p>
<p>Zaur Jumshudzade, Berater für Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei BAT Agrar, berichtete über Möglichkeiten zur Berechnung und zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks in der pflanzlichen Erzeugung. Er erklärte: „Die Herausforderungen der Berechnung der CO2-Fußabdrücke von agrarischen Rohstoffen auf Ebene des landwirtschaftlichen Betriebs sind groß. Bei der Erstellung von Klimagasbilanzen muss der gesamte Treibhausgas-Rucksack betrachtet werden. Das bedeutet, dass sowohl der Betriebsmittelbereich als auch die Umsetzungsprozesse im Betrieb erfasst werden müssen. Immer mehr Verarbeiter fordern Daten, hier kann der Erfassungshandel eine wichtige Dienstleistungsfunktion übernehmen.“</p>
<p>„Wie werden wir künftig wirtschaften und „welcher Weg führt zur regenerativen Lebensmittelwirtschaft“ fragte Lutz Wildermann, Agrarökonom und Head of Agriculture bei Klim, in seinem Vortrag. „Fast überall wo Wirtschaftsleben stattfindet, fallen Emissionen an. Wir können diese Emissionen aber reduzieren. Und hier sehen wir, dass das Wertversprechen &#8218;Gut für den Landwirt und gut für das Klima&#8216; in immer größer werdenden Milieus und Verbraucherschichten sehr gut ankommt. Das bestätigt uns darin, dass wir Klimaschutz sukzessive vom Kostenfaktor in ein attraktives Geschäftsmodell wandeln können.“</p>
<p>Die Getreidetagung wird vom VGMS gemeinsam mit dem Bayerischen Müllerbund und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft LfL in Zusammenarbeit mit der TU-München veranstaltet.</p>
<p><b>Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS</b></p>
<p>Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bis hin zu großen internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und Stärkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl über Haferflocken, Frühstückscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten Stärken sowie Stärkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und darüber hinaus versorgen die Unternehmen Tag für Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte für die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel für die Tierernährung her.</p>
<p>Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegenüber deutschen und europäischen Institutionen.</p></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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</ul></div>
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<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/951972.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/06/22-vgms-getreidetagung-in-weihenstephan-stichwort-nachhaltigkeit-was-ist-zu-tun-viel-ist-zu-tun-packen-wir-es-an/" data-wpel-link="internal">22. VGMS-Getreidetagung in Weihenstephan: „Stichwort Nachhaltigkeit: was ist zu tun?“ Viel ist zu tun – packen wir es an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pfingstmontag ist Mühlentag: Ohne Mühlen sähe unser Frühstückstisch ganz schön traurig aus!</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/05/pfingstmontag-ist-muehlentag-ohne-muehlen-saehe-unser-fruehstueckstisch-ganz-schoen-traurig-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2023 14:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[betriebe]]></category>
		<category><![CDATA[ble]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[hartweizen]]></category>
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		<category><![CDATA[tonnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/05/pfingstmontag-ist-muehlentag-ohne-muehlen-saehe-unser-fruehstueckstisch-ganz-schoen-traurig-aus/</guid>

					<description><![CDATA[<p>An Pfingstmontag findet bundesweit zum 30. Mal der Deutsche Mühlentag statt. Viele Mühlen – vor allem historische, aber auch einige moderne – öffnen ihre Pforten, um den Menschen die Bedeutung der Müllerei näher zu bringen. Denn was wären wir ohne sie? Mühlen sind seit jeher für die Versorgung der Menschen mit Grundnahrungsmitteln verantwortlich: Mehle und Schrote für die deutsche Brotvielfalt, Grieße für Süßspeisen und Nudeln, Hafer- und Getreideflocken für Müslis und Porridges, aber auch Reis, Mais, Hülsenfrüchte und Futtermittel werden in den Mühlen hergestellt. Das Know-how der Müllerinnen und Müller ist heute wichtiger denn je, sie steuern die modernen Anlagen und tragen Tag für Tag Verantwortung für die Versorgung der Bevölkerung mit sicheren und gesunden Lebensmitteln. Insgesamt gibt es heute rund 550 produzierende Mühlen in Deutschland, die sich mit unterschiedlichsten Konzepten erfolgreich auf dem Markt behaupten. In der amtlichen Statistik – die die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) auf Grundlage der Marktordnungswaren-Meldeverordnung erhebt – werden Mühlen mit einer Vermahlungsmenge von mehr als 1.000 Tonnen im Jahr erfasst, aktuell sind es 181 Betriebe. Sie vermahlen pro Tag knapp 25.000 Tonnen Brotgetreide – Weizen, Dinkel, Roggen. Das entspricht 1.000 LKW-Ladungen und summiert sich im Jahr auf gut 9 Millionen Tonnen. Hinzu kommen etwa 470.000 Tonnen Hartweizen vorwiegend für die Nudelproduktion. Außerdem werden in den Mühlen 650.000 Tonnen Hafer geschält und flockiert sowie Reis, Mais, Hirse, Hülsenfrüchte und Pseudogetreide verarbeitet. Die Mühlenprodukte bereichern täglich unseren Frühstückstisch, liefern wichtige Nährstoffe und machen satt. Mühlen waren, sind und bleiben ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die Ernährungs- und Versorgungssicherheit. Müllerinnen und Müller, Menschen die ihr Metier beherrschen, sind auch heute noch die wichtigsten Köpfe in den Mühlenbetrieben. Ein spannendes, traditionsreiches Handwerk, das mehr denn je junge Menschen braucht, die die Faszination Müllerei zum Beruf machen. Ohne Mühlen, ohne Müllerinnen und Müller, sähe (nicht nur) unser Frühstückstisch ganz schön traurig aus! Über den Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelst&#228;ndischen, familiengef&#252;hrten Unternehmen bis hin zu gro&#223;en internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und St&#228;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl &#252;ber Haferflocken, Fr&#252;hst&#252;ckscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&#228;rken sowie St&#228;rkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&#252;ber hinaus versorgen die Unternehmen Tag f&#252;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte f&#252;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel f&#252;r die Tierern&#228;hrung her. Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&#252;ber deutschen und europ&#228;ischen Institutionen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Anne-Kristin Barth Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-34 Fax: +49 (30) 2123369-99 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/05/pfingstmontag-ist-muehlentag-ohne-muehlen-saehe-unser-fruehstueckstisch-ganz-schoen-traurig-aus/" data-wpel-link="internal">Pfingstmontag ist Mühlentag: Ohne Mühlen sähe unser Frühstückstisch ganz schön traurig aus!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>An Pfingstmontag findet bundesweit zum 30. Mal der Deutsche Mühlentag statt. Viele Mühlen – vor allem historische, aber auch einige moderne – öffnen ihre Pforten, um den Menschen die Bedeutung der Müllerei näher zu bringen. Denn was wären wir ohne sie? Mühlen sind seit jeher für die Versorgung der Menschen mit Grundnahrungsmitteln verantwortlich: Mehle und Schrote für die deutsche Brotvielfalt, Grieße für Süßspeisen und Nudeln, Hafer- und Getreideflocken für Müslis und Porridges, aber auch Reis, Mais, Hülsenfrüchte und Futtermittel werden in den Mühlen hergestellt. Das Know-how der Müllerinnen und Müller ist heute wichtiger denn je, sie steuern die modernen Anlagen und tragen Tag für Tag Verantwortung für die Versorgung der Bevölkerung mit sicheren und gesunden Lebensmitteln.</i></p>
<p>Insgesamt gibt es heute rund 550 produzierende Mühlen in Deutschland, die sich mit unterschiedlichsten Konzepten erfolgreich auf dem Markt behaupten. In der amtlichen Statistik – die die <i>Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)</i> auf Grundlage der Marktordnungswaren-Meldeverordnung erhebt – werden Mühlen mit einer Vermahlungsmenge von mehr als 1.000 Tonnen im Jahr erfasst, aktuell sind es 181 Betriebe. Sie vermahlen pro Tag knapp 25.000 Tonnen Brotgetreide – Weizen, Dinkel, Roggen. Das entspricht 1.000 LKW-Ladungen und summiert sich im Jahr auf gut 9 Millionen Tonnen. Hinzu kommen etwa 470.000 Tonnen Hartweizen vorwiegend für die Nudelproduktion. Außerdem werden in den Mühlen 650.000 Tonnen Hafer geschält und flockiert sowie Reis, Mais, Hirse, Hülsenfrüchte und Pseudogetreide verarbeitet.</p>
<p>Die Mühlenprodukte bereichern täglich unseren Frühstückstisch, liefern wichtige Nährstoffe und machen satt. Mühlen waren, sind und bleiben ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die Ernährungs- und Versorgungssicherheit. Müllerinnen und Müller, Menschen die ihr Metier beherrschen, sind auch heute noch die wichtigsten Köpfe in den Mühlenbetrieben. Ein spannendes, traditionsreiches Handwerk, das mehr denn je junge Menschen braucht, die die Faszination Müllerei zum Beruf machen. Ohne Mühlen, ohne Müllerinnen und Müller, sähe (nicht nur) unser Frühstückstisch ganz schön traurig aus!</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.</div>
<p>Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelst&auml;ndischen, familiengef&uuml;hrten Unternehmen bis hin zu gro&szlig;en internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und St&auml;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl &uuml;ber Haferflocken, Fr&uuml;hst&uuml;ckscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&auml;rken sowie St&auml;rkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&uuml;ber hinaus versorgen die Unternehmen Tag f&uuml;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte f&uuml;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel f&uuml;r die Tierern&auml;hrung her.</p>
<p>Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&uuml;ber deutschen und europ&auml;ischen Institutionen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.<br />
Neust&auml;dtische Kirchstra&szlig;e 7A<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-0<br />
Telefax: +49 (30) 2123369-99<br />
<a href="http://www.vgms.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vgms.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Anne-Kristin Barth<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-34<br />
Fax: +49 (30) 2123369-99<br />
E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/verband-der-getreide-mhlen-und-strkewirtschaft-vgms-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Tag der Lebensmittelverschwendung: „Schmeiß ich dann mal lieber weg!“ – Warentests und Lebensmittelverschwendung</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/04/tag-der-lebensmittelverschwendung-schmeiss-ich-dann-mal-lieber-weg-warentests-und-lebensmittelverschwendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 14:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[aol]]></category>
		<category><![CDATA[baumann]]></category>
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		<category><![CDATA[vgms]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10,9 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich auf dem Müll. 15 Prozent davon stammen aus der Verarbeitung, 7 Prozent aus dem Handel und satte 59 Prozent aus privaten Haushalten. Das meldete das Statistische Bundesamt im Sommer 2022 an die EU-Kommission. Um dies zu ändern, müsse „dringend am positiven Wertebewusstsein für Lebensmittel“ gearbeitet werden, erklären die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) und der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS in einer gemeinsamen Mitteilung. Werden sichere und allen gesetzlichen Standards entsprechende Lebensmittel von Testmagazinen über willkürlich festgelegte Standards abgewertet, führt das nicht zu mehr Wissen und Lebensmittelsicherheit – im Gegenteil: „Im schlimmsten Fall landen einwandfreie Lebensmittel im Müll, weil die Menschen sie fälschlich als unsicher einschätzen“. Um Lebensmittelverschwendung wirksam entgegenzutreten, sehen die beiden Verbände dringenden Handlungsbedarf. Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich Orientierungshilfe für den täglichen Einkauf von Lebensmitteln, am besten aus vertrauenswürdiger Quelle. Testberichte, egal ob in Print, TV oder Radio sind gefragte Informationsquellen. Doch wie gut sind solche Tests? Und was erreichen sie wirklich für das Verständnis von Lebensmittelqualität? Anne Baumann, stellvertretende Geschäftsführerin der AöL, sagt dazu: „Einwandfreie Lebensmittel, die alle gesetzlichen Vorgaben einhalten, dürfen niemals so bewertet werden, dass Verbraucherinnen und Verbraucher deren Konsum als Gefahr wahrnehmen. Hier sehen wir bei einigen Produkttestern Nachbesserungsbedarf.“ „Es ist unsere Aufgabe sowie die Aufgabe von Politik und Medien, die Menschen dabei zu unterstützen, den Wert von Lebensmitteln zu erkennen. Dazu gehört auch, Lebensmittelqualität wirklich zu verstehen und Lebensmittel nicht einseitig abzuqualifizieren, wie es durch Lebensmitteltests geschieht“, bekräftigt VGMS-Geschäftsführer Peter Haarbeck. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ohne Fachwissen ist es schwierig, toxikologische Werte richtig einzuordnen. Die Testredaktionen sollten sachgemäße Zusammenfassungen und Hintergrundinformationen zur Einordnung ihrer Testergebnisse zur Verfügung stellen. Die Testmagazine stehen in der Verantwortung, transparent aufzuklären und eben nicht Ängste zu schüren. „Bei allen Tests muss deutlich herausgestellt werden, dass von Lebensmitteln, die alle gesetzlichen Vorgaben einhalten, keine Gesundheitsgefahr ausgeht und, dass sie bedenkenlos verzehrt werden können“, erklären Baumann und Haarbeck. Ihr gemeinsamer Appell: „Wir wünschen uns mehr sachliche Berichterstattung. Skandalisierende Überschriften führen zur Lebensmittelverschwendung, wie Statements von Verbrauchern „Schmeiß ich dann mal lieber weg“ auf einschlägigen Plattformen eindrücklich zeigen. Eine gute journalistische Berichterstattung erläutert Zusammenhänge und ordnet Testergebnisse sinnvoll ein. Gut wäre, wenn Lebensmittelunternehmen die Gelegenheit bekommen, zu den Tests Stellung nehmen zu können.“ Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Anne-Kristin Barth Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-34 Fax: +49 (30) 2123369-99 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Anne Baumann Stellvertretende Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Telefon: +49 (9741) 938733-4 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#046;&#098;&#097;&#117;&#109;&#097;&#110;&#110;&#064;&#097;&#111;&#101;&#108;&#046;&#111;&#114;&#103; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/04/tag-der-lebensmittelverschwendung-schmeiss-ich-dann-mal-lieber-weg-warentests-und-lebensmittelverschwendung/" data-wpel-link="internal">Tag der Lebensmittelverschwendung: „Schmeiß ich dann mal lieber weg!“ – Warentests und Lebensmittelverschwendung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">10,9 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich auf dem Müll. 15 Prozent davon stammen aus der Verarbeitung, 7 Prozent aus dem Handel und satte 59 Prozent aus privaten Haushalten. Das meldete das Statistische Bundesamt im Sommer 2022 an die EU-Kommission. Um dies zu ändern, müsse „dringend am positiven Wertebewusstsein für Lebensmittel“ gearbeitet werden, erklären die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) und der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS in einer gemeinsamen Mitteilung.<br />
Werden sichere und allen gesetzlichen Standards entsprechende Lebensmittel von Testmagazinen über willkürlich festgelegte Standards abgewertet, führt das nicht zu mehr Wissen und Lebensmittelsicherheit – im Gegenteil: „Im schlimmsten Fall landen einwandfreie Lebensmittel im Müll, weil die Menschen sie fälschlich als unsicher einschätzen“. Um Lebensmittelverschwendung wirksam entgegenzutreten, sehen die beiden Verbände dringenden Handlungsbedarf.</p>
<p>Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich Orientierungshilfe für den täglichen Einkauf von Lebensmitteln, am besten aus vertrauenswürdiger Quelle. Testberichte, egal ob in Print, TV oder Radio sind gefragte Informationsquellen. Doch wie gut sind solche Tests? Und was erreichen sie wirklich für das Verständnis von Lebensmittelqualität?</p>
<p>Anne Baumann, stellvertretende Geschäftsführerin der AöL, sagt dazu: „Einwandfreie Lebensmittel, die alle gesetzlichen Vorgaben einhalten, dürfen niemals so bewertet werden, dass Verbraucherinnen und Verbraucher deren Konsum als Gefahr wahrnehmen. Hier sehen wir bei einigen Produkttestern Nachbesserungsbedarf.“</p>
<p>„Es ist unsere Aufgabe sowie die Aufgabe von Politik und Medien, die Menschen dabei zu unterstützen, den Wert von Lebensmitteln zu erkennen. Dazu gehört auch, Lebensmittelqualität wirklich zu verstehen und Lebensmittel nicht einseitig abzuqualifizieren, wie es durch Lebensmitteltests geschieht“, bekräftigt VGMS-Geschäftsführer Peter Haarbeck.</p>
<p>Für Verbraucherinnen und Verbraucher ohne Fachwissen ist es schwierig, toxikologische Werte richtig einzuordnen. Die Testredaktionen sollten sachgemäße Zusammenfassungen und Hintergrundinformationen zur Einordnung ihrer Testergebnisse zur Verfügung stellen. Die Testmagazine stehen in der Verantwortung, transparent aufzuklären und eben nicht Ängste zu schüren.</p>
<p>„Bei allen Tests muss deutlich herausgestellt werden, dass von Lebensmitteln, die alle gesetzlichen Vorgaben einhalten, keine Gesundheitsgefahr ausgeht und, dass sie bedenkenlos verzehrt werden können“, erklären Baumann und Haarbeck. Ihr gemeinsamer Appell: „Wir wünschen uns mehr sachliche Berichterstattung. Skandalisierende Überschriften führen zur Lebensmittelverschwendung, wie Statements von Verbrauchern „Schmeiß ich dann mal lieber weg“ auf einschlägigen Plattformen eindrücklich zeigen. Eine gute journalistische Berichterstattung erläutert Zusammenhänge und ordnet Testergebnisse sinnvoll ein. Gut wäre, wenn Lebensmittelunternehmen die Gelegenheit bekommen, zu den Tests Stellung nehmen zu können.“</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.<br />
Neust&auml;dtische Kirchstra&szlig;e 7A<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-0<br />
Telefax: +49 (30) 2123369-99<br />
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<div class="pb-contacts">
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<div class="pb-contact-item">Anne-Kristin Barth<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 2123369-34<br />
Fax: +49 (30) 2123369-99<br />
E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Anne Baumann<br />
Stellvertretende Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin<br />
Telefon: +49 (9741) 938733-4<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2023/04/tag-der-lebensmittelverschwendung-schmeiss-ich-dann-mal-lieber-weg-warentests-und-lebensmittelverschwendung/" data-wpel-link="internal">Tag der Lebensmittelverschwendung: „Schmeiß ich dann mal lieber weg!“ – Warentests und Lebensmittelverschwendung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Minister Madsen spricht „Möbelhaus-Deutsch“ – Bürokratie und Fachkräftemangel sind Top-Themen im Gespräch mit dem VGMS in Lübeck</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2023/04/minister-madsen-spricht-moebelhaus-deutsch-buerokratie-und-fachkraeftemangel-sind-top-themen-im-gespraech-mit-dem-vgms-in-luebeck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 14:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[flüchtlingsunterkünften]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2023/04/minister-madsen-spricht-moebelhaus-deutsch-buerokratie-und-fachkraeftemangel-sind-top-themen-im-gespraech-mit-dem-vgms-in-luebeck/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Claus Ruhe Madsen ist „Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus“ in Schleswig-Holstein. Als junger Mann ist er aus Dänemark ins Rheinland gekommen. Dort hat er „on the job“ Deutsch gelernt – „Möbelhaus-Deutsch“ eben. Seine persönliche Lebenserfahrung hat er zum Beispiel genommen, um zu zeigen, wie unkompliziert Eingliederung funktionieren könnte. So waren „Fachkräfte“ und „Bürokratie“ die beiden wichtigsten Stichworte beim Gespräch mit dem Minister auf der VGMS Jahresversammlung am Freitag in Lübeck. Alle aktuellen Themen treten zurück, wenn es nicht gelingt, gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ausreichender Zahl zu beschäftigen – da waren sich Minister und VGMS-Mitglieder einig. „Wir machen uns ernsthafte Sorgen um die Zukunft unserer Unternehmen und die Zukunft des Industriestandorts Deutschland. Wir brauchen nachhaltige Rahmenbedingungen, eine verlässliche Politik und vor allem Planungssicherheit“, stellt Gustav Deiters, Sprecher des VGMS-Präsidiums, bei der Begrüßung von Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen auf der Jahresversammlung des Verbandes der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS in Lübeck fest. „Viele Unternehmen haben Lösungen gefunden, mit dem Energiethema umzugehen. Das alles überschattende Thema ist bleibt der Fachkräftemangel: Wenn wir alle Themen gelöst haben, aber keine Menschen haben, stehen wir vor großen Problemen!“, erklärt Claus Ruhe Madsen in seinem Statement. Die weitere Diskussion mit den Unternehmerinnen und Unternehmern zeigt sehr deutlich, dass die alles erstickende Bürokratie dringend abgebaut werden muss, um Platz für Innovationen, Investitionen wie auch zur Integration von Arbeitskräften zu schaffen. „Nicht mehr Förderprogramme sind entscheidend zur Lösung von Problemen sondern Zuversicht. Wir müssen deutlich pragmatischer und deutlich schneller werden. Wir brauchen neue, zeitgemäße Standards, auch daran müssen wir arbeiten“, antwortet Madsen auf die geäußerten Sorgen der Branche. Michael Gutting, stellvertretender Sprecher des VGMS-Präsidiums, berichtet aus der betrieblichen Praxis: „Wir ersticken in Bürokratie. Zu den unzähligen Audits kommen immer neue Dokumentationspflichten: Arbeitszeitgesetz, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder Nachhaltigkeitskriterien und vieles mehr. Wir wollen produzieren, um die Menschen in Deutschland mit Lebensmitteln zu versorgen und nicht dokumentieren – davon wird keiner satt!“ Jürgen Englert, Mitglied des VGMS-Vorstands, ergänzt: „Dringend benötigte Arbeitskräfte wie Kraftfahrer oder Produktionshelfer sitzen ohne Arbeitserlaubnis in Flüchtlingsunterkünften und warten monatelang auf einen Deutschkurs. Wir wollen einstellen und dürfen nicht.“ Madsen, der sich als großer Freund pragmatischer Lösungen outet, fordert die Unternehmer auf, ihm konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau zu übermitteln: „Schreiben Sie mir auf, was sie stört und was aus ihrer Sicht wegfallen muss. Ich werde das in die Runde der Wirtschaftsminister der Länder mitnehmen und immer wieder diskutieren“. Auch zum Thema Integration hat er gute Vorschläge – „learning on the job“ – wie seine persönliche Lebensgeschichte zeigt. Über den Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelst&#228;ndischen, familiengef&#252;hrten Unternehmen bis hin zu gro&#223;en internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und St&#228;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl &#252;ber Haferflocken, Fr&#252;hst&#252;ckscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&#228;rken sowie St&#228;rkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&#252;ber hinaus versorgen die Unternehmen Tag f&#252;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte f&#252;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel f&#252;r die Tierern&#228;hrung her. Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&#252;ber deutschen und europ&#228;ischen Institutionen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Neust&#228;dtische Kirchstra&#223;e 7A 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 2123369-0 Telefax: +49 (30) 2123369-99 http://www.vgms.de/ Ansprechpartner: Anne-Kristin Barth Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (30) 2123369-34 Fax: +49 (30) 2123369-99 E-Mail: &#097;&#110;&#110;&#101;&#045;&#107;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#046;&#098;&#097;&#114;&#116;&#104;&#064;&#118;&#103;&#109;&#115;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Alle Meldungen dem Verband der Getreide-, M&#252;hlen- und St&#228;rkewirtschaft VGMS e.V. Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Claus Ruhe Madsen ist „Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus“ in Schleswig-Holstein. Als junger Mann ist er aus Dänemark ins Rheinland gekommen. Dort hat er „on the job“ Deutsch gelernt – „Möbelhaus-Deutsch“ eben. Seine persönliche Lebenserfahrung hat er zum Beispiel genommen, um zu zeigen, wie unkompliziert Eingliederung funktionieren könnte. So waren „Fachkräfte“ und „Bürokratie“ die beiden wichtigsten Stichworte beim Gespräch mit dem Minister auf der VGMS Jahresversammlung am Freitag in Lübeck. Alle aktuellen Themen treten zurück, wenn es nicht gelingt, gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ausreichender Zahl zu beschäftigen – da waren sich Minister und VGMS-Mitglieder einig.</i></p>
<p>„Wir machen uns ernsthafte Sorgen um die Zukunft unserer Unternehmen und die Zukunft des Industriestandorts Deutschland. Wir brauchen nachhaltige Rahmenbedingungen, eine verlässliche Politik und vor allem Planungssicherheit“, stellt Gustav Deiters, Sprecher des VGMS-Präsidiums, bei der Begrüßung von Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen auf der Jahresversammlung des Verbandes der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS in Lübeck fest.</p>
<p>„Viele Unternehmen haben Lösungen gefunden, mit dem Energiethema umzugehen. Das alles überschattende Thema ist bleibt der Fachkräftemangel: Wenn wir alle Themen gelöst haben, aber keine Menschen haben, stehen wir vor großen Problemen!“, erklärt Claus Ruhe Madsen in seinem Statement. Die weitere Diskussion mit den Unternehmerinnen und Unternehmern zeigt sehr deutlich, dass die alles erstickende Bürokratie dringend abgebaut werden muss, um Platz für Innovationen, Investitionen wie auch zur Integration von Arbeitskräften zu schaffen. „Nicht mehr Förderprogramme sind entscheidend zur Lösung von Problemen sondern Zuversicht. Wir müssen deutlich pragmatischer und deutlich schneller werden. Wir brauchen neue, zeitgemäße Standards, auch daran müssen wir arbeiten“, antwortet Madsen auf die geäußerten Sorgen der Branche.</p>
<p>Michael Gutting, stellvertretender Sprecher des VGMS-Präsidiums, berichtet aus der betrieblichen Praxis: „Wir ersticken in Bürokratie. Zu den unzähligen Audits kommen immer neue Dokumentationspflichten: Arbeitszeitgesetz, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder Nachhaltigkeitskriterien und vieles mehr. Wir wollen produzieren, um die Menschen in Deutschland mit Lebensmitteln zu versorgen und nicht dokumentieren – davon wird keiner satt!“ Jürgen Englert, Mitglied des VGMS-Vorstands, ergänzt: „Dringend benötigte Arbeitskräfte wie Kraftfahrer oder Produktionshelfer sitzen ohne Arbeitserlaubnis in Flüchtlingsunterkünften und warten monatelang auf einen Deutschkurs. Wir wollen einstellen und dürfen nicht.“</p>
<p>Madsen, der sich als großer Freund pragmatischer Lösungen outet, fordert die Unternehmer auf, ihm konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau zu übermitteln: „Schreiben Sie mir auf, was sie stört und was aus ihrer Sicht wegfallen muss. Ich werde das in die Runde der Wirtschaftsminister der Länder mitnehmen und immer wieder diskutieren“. Auch zum Thema Integration hat er gute Vorschläge – „learning on the job“ – wie seine persönliche Lebensgeschichte zeigt.</p></div>
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<div>Über den Verband der Getreide-, M&uuml;hlen- und St&auml;rkewirtschaft VGMS e.V.</div>
<p>Im VGMS sind 575 Unternehmen organisiert, von mittelst&auml;ndischen, familiengef&uuml;hrten Unternehmen bis hin zu gro&szlig;en internationalen Konzernen. In den Betrieben werden rund 15 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe verarbeitet, unter anderem Weizen, Roggen, Hafer, Hartweizen, Mais, Reis und St&auml;rkekartoffeln. Die Unternehmen sind wichtige Partner der Landwirtschaft sowie von Lebensmittelhandwerk, Industrie und Handel. Die Produktpalette reicht von Mehl &uuml;ber Haferflocken, Fr&uuml;hst&uuml;ckscerealien, Nudeln und Reis bis zu nativen und modifizierten St&auml;rken sowie St&auml;rkeverzuckerungsprodukten. In Deutschland und dar&uuml;ber hinaus versorgen die Unternehmen Tag f&uuml;r Tag Millionen Menschen mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln. Daneben stellen sie Produkte f&uuml;r die chemisch-technische und pharmazeutische Industrie sowie Einzelfuttermittel f&uuml;r die Tierern&auml;hrung her.</p>
<p>Mit ihren rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften die im VGMS zusammengeschlossenen Branchen einen Umsatz von etwa siebeneinhalb Milliarden Euro, mit ihren Produkten sind sie weltweit erfolgreich. Der VGMS vertritt ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen gegen&uuml;ber deutschen und europ&auml;ischen Institutionen.</p>
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