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	<title>Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID), Autor bei MyNewsChannel</title>
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		<title>Staatliche Hilfen in der Krise: Jetzt umdenken und Pandemie-Erfahrungen nutzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 10:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Coronapandemie, Ukraine-Krieg und Energiepreissteigerungen – die Liste der Probleme, vor denen die deutschen Unternehmen derzeit stehen ist lang. Die Bundesregierung wird nur teilweise mit Stützungsmaßnahmen darauf reagieren können. Der Berufsverband der Insolvenzverwalter und Sachwalter, VID, setzt sich für ein politisches Umdenken ein. Zur Bewältigung der Krise dürfen Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren nicht ausgeschlossen sein. Staatliche Unterstützung und Förderung sollten gezielt Unternehmen zugutekommen, die zukunftsfähig sind. Nicht mehr tragfähige Unternehmen binden wichtige Ressourcen, nicht zuletzt auch Arbeitskräfte, die in überlebensfähigen Einheiten dringend gebraucht werden. Das moderne deutsche Insolvenzrecht, das jüngst mit der Umsetzung der Restrukturierungsrichtlinie noch sanierungsfreundlicher gestaltet wurde, kann bei der Krisenbewältigung eine große Unterstützung sein. Die Zeiten, in denen Insolvenz immer zur Zerschlagung führt, sind lange vorbei. „Das Insolvenzverfahren kann gesunde Teile des Unternehmens erhalten und kranke wieder tragfähig machen und dabei wichtige Ressourcen wie Arbeitskräfte freigeben. Wir müssen die Krisenbewältigung neu denken“, so Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). In der Coronapandemie hat die Bundesregierung mit umfangreichen staatlichen Hilfen Unternehmen gestützt, die von den starken Einschränkungen der Lockdowns betroffen waren. Viele Unternehmer hatten die Hoffnung, wieder an ihre alte geschäftliche Tätigkeit anknüpfen zu können. Doch bei der Aneinanderreihung multipler Krisen zeigt sich, dass diese Hoffnung oft trügerisch war. Nicht nur hat der Strukturwandel und der Transformationsprozess der deutschen Wirtschaft nicht Halt gemacht. Auch die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und die staatlichen Hilfsmaßnahmen haben vielen Unternehmern oft nur eine Atempause gewährt, ohne zur nachhaltigen Sanierung beizutragen. „Die Coronazeit hat bei vielen Unternehmern zu einer existenzbedrohenden Passivität geführt. Man hätte für den anstehenden Transformationsprozess die Zeit nutzen müssen, um umzudenken und das eigene Geschäftsmodell tragfähiger zu gestalten. Die Auszahlung der Hilfen nach dem Gießkannenprinzip hat vielfach zu einer Lähmung geführt, statt Anreize für eine grundlegende Veränderung zu geben.“, erläutert der VID-Vorsitzende. Aus der Pandemiezeit lernen Energiepreissteigerungen und Rohstoffknappheit, Inflation und gestiegene Zinsen, und nicht zuletzt der Arbeitskräftemangel, sind nur einige der vielen Herausforderungen, vor denen die Unternehmen derzeit stehen. Staatliche Hilfen werden auf Dauer nicht all diese Probleme abfedern können. Umso mehr müssen sie vor allem solchen Unternehmen zugutekommen, die zukunftsfähige Geschäftskonzepte vorweisen können. Der VID empfiehlt deshalb der Bundesregierung, aus der Pandemiezeit zu lernen und nicht in bekannte Reaktionsmuster zu verfallen. „Branchen und Unternehmen, die schon vor der aktuellen Krise mit existentiellen Herausforderungen bei Altersnachfolge, verändertem Konsumverhalten und Wettbewerbsfähigkeit zu kämpfen hatten, müssen im Rahmen einer Insolvenz saniert oder geordnet vom Markt genommen werden. Insolvenz ist gerade in Zeiten knapper werdender Ressourcen auch ein wichtiges Instrument der Marktbereinigung“, so der VID-Vorsitzende. Veränderte soziale Perspektive Die Bundesagentur für Arbeit spricht von 400.000 neuen Arbeitskräften, die jährlich gebraucht werden. Die Zahl der offenen Stellen steigt von Monat zu Monat. Der zunehmende Arbeitskräftemangel bringt bereits erste im Kern gesunde Unternehmen in die wirtschaftliche Schieflage. Arbeitnehmer müssen in diesen Zeiten keinen dauerhaften Arbeitsplatzverlust befürchten. Die geringe Arbeitslosenquote und der demographische Wandel haben den Arbeitsmarkt trotz der Wirtschaftskrise sehr arbeitnehmerfreundlich gestaltet. Für den Fall, dass ein Unternehmen doch geordnet vom Markt genommen werden muss, setzt sich Niering für ein sozialverträgliches Verfahren für Mitarbeiter und Unternehmer ein: „Es braucht ein Transformationsgeld nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens für einen Zeitraum von drei Monaten. In dieser Zeit sollen bei nicht fortgeführten Betrieben gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit die Arbeitnehmer aktiv und damit deutlich schneller in neue Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden. Dies reduziert letztendlich auch die finanziellen Aufwendungen für das Arbeitslosengeld. Sozialverträglichkeit bedeutet aber auch, dass gerade für ältere selbständig tätige Unternehmer ein verbesserter Schutz ihrer Altersabsicherung entwickelt werden muss.“ Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#8222;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#8220; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/11/staatliche-hilfen-in-der-krise-jetzt-umdenken-und-pandemie-erfahrungen-nutzen/" data-wpel-link="internal">Staatliche Hilfen in der Krise: Jetzt umdenken und Pandemie-Erfahrungen nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Coronapandemie, Ukraine-Krieg und Energiepreissteigerungen – die Liste der Probleme, vor denen die deutschen Unternehmen derzeit stehen ist lang. Die Bundesregierung wird nur teilweise mit Stützungsmaßnahmen darauf reagieren können. Der Berufsverband der Insolvenzverwalter und Sachwalter, VID, setzt sich für ein politisches Umdenken ein. Zur Bewältigung der Krise dürfen Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren nicht ausgeschlossen sein. Staatliche Unterstützung und Förderung sollten gezielt Unternehmen zugutekommen, die zukunftsfähig sind. Nicht mehr tragfähige Unternehmen binden wichtige Ressourcen, nicht zuletzt auch Arbeitskräfte, die in überlebensfähigen Einheiten dringend gebraucht werden.</b></p>
<p>Das moderne deutsche Insolvenzrecht, das jüngst mit der Umsetzung der Restrukturierungsrichtlinie noch sanierungsfreundlicher gestaltet wurde, kann bei der Krisenbewältigung eine große Unterstützung sein. Die Zeiten, in denen Insolvenz immer zur Zerschlagung führt, sind lange vorbei.<i> „Das Insolvenzverfahren kann gesunde Teile des Unternehmens erhalten und kranke wieder tragfähig machen und dabei wichtige Ressourcen wie Arbeitskräfte freigeben. Wir müssen die Krisenbewältigung neu denken</i>“, so Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID).</p>
<p>In der Coronapandemie hat die Bundesregierung mit umfangreichen staatlichen Hilfen Unternehmen gestützt, die von den starken Einschränkungen der Lockdowns betroffen waren. Viele Unternehmer hatten die Hoffnung, wieder an ihre alte geschäftliche Tätigkeit anknüpfen zu können. Doch bei der Aneinanderreihung multipler Krisen zeigt sich, dass diese Hoffnung oft trügerisch war. Nicht nur hat der Strukturwandel und der Transformationsprozess der deutschen Wirtschaft nicht Halt gemacht. Auch die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und die staatlichen Hilfsmaßnahmen haben vielen Unternehmern oft nur eine Atempause gewährt, ohne zur nachhaltigen Sanierung beizutragen.</p>
<p>„<i>Die Coronazeit hat bei vielen Unternehmern zu einer existenzbedrohenden Passivität geführt. Man hätte für den anstehenden Transformationsprozess die Zeit nutzen müssen, um umzudenken und das eigene Geschäftsmodell tragfähiger zu gestalten. Die Auszahlung der Hilfen nach dem Gießkannenprinzip hat vielfach zu einer Lähmung geführt, statt Anreize für eine grundlegende Veränderung zu geben.“,</i> erläutert der VID-Vorsitzende.</p>
<p><b>Aus der Pandemiezeit lernen</b></p>
<p>Energiepreissteigerungen und Rohstoffknappheit, Inflation und gestiegene Zinsen, und nicht zuletzt der Arbeitskräftemangel, sind nur einige der vielen Herausforderungen, vor denen die Unternehmen derzeit stehen. Staatliche Hilfen werden auf Dauer nicht all diese Probleme abfedern können. Umso mehr müssen sie vor allem solchen Unternehmen zugutekommen, die zukunftsfähige Geschäftskonzepte vorweisen können.</p>
<p>Der VID empfiehlt deshalb der Bundesregierung, aus der Pandemiezeit zu lernen und nicht in bekannte Reaktionsmuster zu verfallen. „<i>Branchen und Unternehmen, die schon vor der aktuellen Krise mit existentiellen Herausforderungen bei Altersnachfolge, verändertem Konsumverhalten und Wettbewerbsfähigkeit zu kämpfen hatten, müssen im Rahmen einer Insolvenz saniert oder geordnet vom Markt genommen werden. Insolvenz ist gerade in Zeiten knapper werdender Ressourcen auch ein wichtiges Instrument der Marktbereinigung</i>“, so der VID-Vorsitzende.</p>
<p><b>Veränderte soziale Perspektive</b></p>
<p>Die Bundesagentur für Arbeit spricht von 400.000 neuen Arbeitskräften, die jährlich gebraucht werden. Die Zahl der offenen Stellen steigt von Monat zu Monat. Der zunehmende Arbeitskräftemangel bringt bereits erste im Kern gesunde Unternehmen in die wirtschaftliche Schieflage.</p>
<p>Arbeitnehmer müssen in diesen Zeiten keinen dauerhaften Arbeitsplatzverlust befürchten. Die geringe Arbeitslosenquote und der demographische Wandel haben den Arbeitsmarkt trotz der Wirtschaftskrise sehr arbeitnehmerfreundlich gestaltet.</p>
<p>Für den Fall, dass ein Unternehmen doch geordnet vom Markt genommen werden muss, setzt sich Niering für ein sozialverträgliches Verfahren für Mitarbeiter und Unternehmer ein: „<i>Es braucht ein Transformationsgeld nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens für einen Zeitraum von drei Monaten. In dieser Zeit sollen bei nicht fortgeführten Betrieben gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit die Arbeitnehmer aktiv und damit deutlich schneller in neue Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden. Dies reduziert letztendlich auch die finanziellen Aufwendungen für das Arbeitslosengeld. Sozialverträglichkeit bedeutet aber auch, dass gerade für ältere selbständig tätige Unternehmer ein verbesserter Schutz ihrer Altersabsicherung entwickelt werden muss.“</i></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &bdquo;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&ldquo; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)<br />
Franz&ouml;sische Str. 13/14<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 204555-25<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Manuela Doss<br />
Pressereferentin<br />
Telefon: 030 20 45 55 25<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---23/1134294.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/11/staatliche-hilfen-in-der-krise-jetzt-umdenken-und-pandemie-erfahrungen-nutzen/" data-wpel-link="internal">Staatliche Hilfen in der Krise: Jetzt umdenken und Pandemie-Erfahrungen nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unternehmensinsolvenzen: Keine Welle, sondern Normalisierung</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/10/unternehmensinsolvenzen-keine-welle-sondern-normalisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2022 09:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Destatis meldet für Juli 2022 erneut einen leichten Rückgang der Unternehmensinsolvenzen. Nach vorläufigen Angaben sinken die Zahlen für den Monat September 2022 um 20,6 Prozent gegenüber dem Vormonat August. Die Zahlen überraschen, denn die jüngst vom IWH gemeldeten Zahlen weisen einen Zuwachs von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Betrachtet man aber den Anstieg vor dem Hintergrund der langjährigen Entwicklung der Insolvenzzahlen, zeigt sich eher eine Normalisierung des Insolvenzgeschehens als die oft befürchtete Welle. Mit heutiger Pressemitteilung* veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen für Juli 2022 und die vorläufige Entwicklung für den zurückliegenden Monat September. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen im Juli 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent gesunken. Nach vorläufigen Angaben sind die beantragen Unternehmensinsolvenzen im September 2022 um 20,6 Prozent gegenüber August 2022 gesunken. „Die Aussicht auf weitere Staatshilfen hat in der aktuellen Situation sicher dazu beigetragen, dass mancher Antrag nicht gestellt wurde“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Auf den ersten Blick wirken die von Destatis gemeldeten Zahlen irritierend. Hatte doch das Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in der letzten Woche für September 2022 einen Zuwachs von 34 Prozent bei den Insolvenzzahlen der Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland gegenüber dem Vorjahr gemeldet**. „Der vom IWH prognostizierte Zuwachs von 34 Prozent bei den Unternehmensinsolvenzen gibt ein verzerrtes Bild wieder, weil die Voraussage von einer sehr niedrigen Basis abgeleitet wurde“, meint Niering. Die Zahlen beziehen sich auf den Vergleich zum Vorjahresmonat September 2021, während die von Destatis gemeldeten Zahlen den Vergleich zum Vormonat August zeigen. „Wenn man im langjährigen Vergleich auf die Zahlen schaut, sieht man, dass wir selbst mit dem aktuellen Anstieg noch lange nicht an die ohnehin niedrigen Insolvenzzahlen des Jahres 2019 heranreichen“, so der VID-Vorsitzende weiter. Lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2019 noch bei 18.749, befand sie sich im Jahr 2021 nur noch bei 13.993 – so prognostiziert selbst das IWH in seiner jüngsten Pressemitteilung in diesem Jahr ein Wiedererreichen der Zahlen von vor der Pandemie. „Ein deutliches Zeichen, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sich zurzeit allenfalls in Richtung einer Normalisierung bewegen“, meint Niering. Die Insolvenzgründe sind derzeit vielfältig: Neben den gestörten Lieferketten stehen die Unternehmen vor weiteren Hürden wie Energiepreissteigerungen und Rohstoffmangel infolge des Ukrainekrieges, inflationsbedingten Preissteigerungen, gestiegenen Zinsen und dem immer deutlicher werdenden Arbeitskräftemangel. Niering sagt: „Der derzeitige Anstieg der Insolvenzzahlen führt nicht zu massenhafter Arbeitslosigkeit. Ganz im Gegenteil: Die von dem insolvenzbedingten Arbeitsplatzverlust betroffenen Arbeitnehmer finden aktuell innerhalb kürzester Zeit eine neue Tätigkeit.“ Die geringe Arbeitslosenquote und der demographische Wandel haben den Arbeitsmarkt trotz der Wirtschaftskrise sehr arbeitnehmerfreundlich gestaltet. Quellen: * 20,6 % weniger beantragte Regelinsolvenzen im September 2022 als im Vormonat (https://www.destatis.de/&#8230;) ** IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten weiter steigend (https://www.iwh-halle.de/&#8230;) *** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/Oktober 2022, Grafik kostenfrei nutzbar Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten. Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#8222;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#8220; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/10/unternehmensinsolvenzen-keine-welle-sondern-normalisierung/" data-wpel-link="internal">Unternehmensinsolvenzen: Keine Welle, sondern Normalisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Destatis meldet für Juli 2022 erneut einen leichten Rückgang der Unternehmensinsolvenzen. Nach vorläufigen Angaben sinken die Zahlen für den Monat September 2022 um 20,6 Prozent gegenüber dem Vormonat August. Die Zahlen überraschen, denn die jüngst vom IWH gemeldeten Zahlen weisen einen Zuwachs von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Betrachtet man aber den Anstieg vor dem Hintergrund der langjährigen Entwicklung der Insolvenzzahlen, zeigt sich eher eine Normalisierung des Insolvenzgeschehens als die oft befürchtete Welle.</b></p>
<p>Mit heutiger Pressemitteilung* veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen für Juli 2022 und die vorläufige Entwicklung für den zurückliegenden Monat September. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen im Juli 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent gesunken.</p>
<p>Nach vorläufigen Angaben sind die beantragen Unternehmensinsolvenzen im September 2022 um 20,6 Prozent gegenüber August 2022 gesunken. „Die Aussicht auf weitere Staatshilfen hat in der aktuellen Situation sicher dazu beigetragen, dass mancher Antrag nicht gestellt wurde“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID).</p>
<p>Auf den ersten Blick wirken die von Destatis gemeldeten Zahlen irritierend. Hatte doch das Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in der letzten Woche für September 2022 einen Zuwachs von 34 Prozent bei den Insolvenzzahlen der Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland gegenüber dem Vorjahr gemeldet**.</p>
<p>„Der vom IWH prognostizierte Zuwachs von 34 Prozent bei den Unternehmensinsolvenzen gibt ein verzerrtes Bild wieder, weil die Voraussage von einer sehr niedrigen Basis abgeleitet wurde“, meint Niering. Die Zahlen beziehen sich auf den Vergleich zum Vorjahresmonat September 2021, während die von Destatis gemeldeten Zahlen den Vergleich zum Vormonat August zeigen. „Wenn man im langjährigen Vergleich auf die Zahlen schaut, sieht man, dass wir selbst mit dem aktuellen Anstieg noch lange nicht an die ohnehin niedrigen Insolvenzzahlen des Jahres 2019 heranreichen“, so der VID-Vorsitzende weiter. Lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2019 noch bei 18.749, befand sie sich im Jahr 2021 nur noch bei 13.993 – so prognostiziert selbst das IWH in seiner jüngsten Pressemitteilung in diesem Jahr ein Wiedererreichen der Zahlen von vor der Pandemie. „Ein deutliches Zeichen, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sich zurzeit allenfalls in Richtung einer Normalisierung bewegen“, meint Niering.</p>
<p>Die Insolvenzgründe sind derzeit vielfältig: Neben den gestörten Lieferketten stehen die Unternehmen vor weiteren Hürden wie Energiepreissteigerungen und Rohstoffmangel infolge des Ukrainekrieges, inflationsbedingten Preissteigerungen, gestiegenen Zinsen und dem immer deutlicher werdenden Arbeitskräftemangel.</p>
<p>Niering sagt: „Der derzeitige Anstieg der Insolvenzzahlen führt nicht zu massenhafter Arbeitslosigkeit. Ganz im Gegenteil: Die von dem insolvenzbedingten Arbeitsplatzverlust betroffenen Arbeitnehmer finden aktuell innerhalb kürzester Zeit eine neue Tätigkeit.“ Die geringe Arbeitslosenquote und der demographische Wandel haben den Arbeitsmarkt trotz der Wirtschaftskrise sehr arbeitnehmerfreundlich gestaltet.</p>
<p><b>Quellen:</b></p>
<p>* 20,6 % weniger beantragte Regelinsolvenzen im September 2022 als im Vormonat (<a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Aktuell/aktuelle-insolvenzen.html" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.destatis.de/&#8230;</a>)</p>
<p>** IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten weiter steigend (<a href="https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/iwh-insolvenztrend-zahl-der-firmenpleiten-weiter-steigend/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.iwh-halle.de/&#8230;</a>)</p>
<p>*** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/Oktober 2022, Grafik kostenfrei nutzbar</p>
<p>Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &bdquo;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&ldquo; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)<br />
Franz&ouml;sische Str. 13/14<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 204555-25<br />
Telefax: +49 (30) 204555-35<br />
<a href="http://www.vid.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vid.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Manuela Doss<br />
Pressereferentin<br />
Telefon: 030 20 45 55 25<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid/Unternehmensinsolvenzen-Keine-Welle-sondern-Normalisierung/boxid/1131925" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/10/unternehmensinsolvenzen-keine-welle-sondern-normalisierung/" data-wpel-link="internal">Unternehmensinsolvenzen: Keine Welle, sondern Normalisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2022: Bisher keine Insolvenzwelle</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/09/unternehmensinsolvenzen-im-1-halbjahr-2022-bisher-keine-insolvenzwelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 11:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erste prominente Insolvenzverfahren wie Hakle und Görtz werden in diesen Tagen oft als Vorboten einer großen Insolvenzwelle dargestellt. Die heute veröffentlichten Unternehmensinsolvenzzahlen zeigen eine solche Welle aber bisher nicht. Die Bundesregierung versucht mit ihren Entlastungspaketen dieser Situation zuvorzukommen. Der Berufsverband der Insolvenzverwalter bewertet die jüngsten Ankündigungen zu einer Erleichterung der Insolvenzantragspflicht und weist auf die starken Werkzeuge des Insolvenz- und Restrukturierungsrechts hin, das zum Erhalt von Unternehmen beitragen kann. Das Statistische Bundesamt* hat heute die Zahl der Unternehmensinsolvenzen für das erste Halbjahr des Jahres 2022 und eine Entwicklung für den zurückliegenden Monat August veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent gefallen. Nach vorläufigen Angaben sind die beantragen Unternehmensinsolvenzen im August 2022 um 6,6 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, nachdem im Juli die Zahlen um 4,2 Prozent gegenüber Juni 2022 gefallen waren. „Auch wenn die Zahlen weitgehend unverändert sind, sehen wir in diesen Wochen einen deutlich gestiegenen Beratungsbedarf vor allem bei Unternehmen aus energieintensiven Branchen“, sagt Jutta Rüdlin, Insolvenzverwalterin und Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Die Entlastungspakete der Bundesregierung enthalten bisher keine pauschalen Hilfszusagen, sondern konzentrieren sich auf eine Erleichterung bei der Insolvenzantragspflicht für „Unternehmen, die im Kern gesund und auch langfristig unter den geänderten Rahmenbedingungen überlebensfähig sind“.** Weitergehende Hilfen, wie sie während der Coronapandemie ermöglicht wurden, sind hier bisher nicht vorgesehen. „Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass bei anhaltend hohen Energiepreisen und entsprechend steigenden Preisen für Rohstoffe, Logistik, etc. die betroffenen Unternehmen in die Verlustzone geraten. In der Folge könnten die Unternehmensinsolvenzzahlen innerhalb der nächsten 12 Monate um bis zu 40 Prozent steigen. Dies wäre allerdings auf der historisch niedrigen Basis keine Insolvenzwelle, sondern eine Normalisierung der Zahlen“, so die VID-Vorständin. In einer aktuellen Stellungnahme*** bewertet der VID die jüngsten Ankündigungen einer Erleichterung von Insolvenzantragspflichten und weist darauf hin, dass mit dem modernen Insolvenz- und Restrukturierungsrecht starke Werkzeuge zur Sanierung und zum Erhalt von Unternehmen geschaffen wurden. Rüdlin bemerkt in diesem Zusammenhang: „Es gibt Betriebsaufgaben ohne Insolvenz, aber auch Insolvenz ohne Betriebsaufgabe. In der öffentlichen Diskussion sollten Insolvenz und Betriebsaufgabe deshalb nicht gleichgesetzt werden.“ Quellen: * 6,6 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im August 2022 als im Vormonat (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Aktuell/aktuelle-insolvenzen.html) ** Ergebnis des Koalitionsausschusses vom 3. September 2022 *** Stellungnahme des VID – Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands e.V. zum Ergebnis des Koalitionsausschusses vom 3. September 2022 zum Maßnahmenpaket III des Bundes ****Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/September 2022, Grafik kostenfrei nutzbar Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten. Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#8222;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#8220; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/09/unternehmensinsolvenzen-im-1-halbjahr-2022-bisher-keine-insolvenzwelle/" data-wpel-link="internal">Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2022: Bisher keine Insolvenzwelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Erste prominente Insolvenzverfahren wie Hakle und Görtz werden in diesen Tagen oft als Vorboten einer großen Insolvenzwelle dargestellt. Die heute veröffentlichten Unternehmensinsolvenzzahlen zeigen eine solche Welle aber bisher nicht. Die Bundesregierung versucht mit ihren Entlastungspaketen dieser Situation zuvorzukommen. Der Berufsverband der Insolvenzverwalter bewertet die jüngsten Ankündigungen zu einer Erleichterung der Insolvenzantragspflicht und weist auf die starken Werkzeuge des Insolvenz- und Restrukturierungsrechts hin, das zum Erhalt von Unternehmen beitragen kann.</b></p>
<p>Das Statistische Bundesamt* hat heute die Zahl der Unternehmensinsolvenzen für das erste Halbjahr des Jahres 2022 und eine Entwicklung für den zurückliegenden Monat August veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent gefallen. Nach vorläufigen Angaben sind die beantragen Unternehmensinsolvenzen im August 2022 um 6,6 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, nachdem im Juli die Zahlen um 4,2 Prozent gegenüber Juni 2022 gefallen waren.</p>
<p>„<i>Auch wenn die Zahlen weitgehend unverändert sind, sehen wir in diesen Wochen einen deutlich gestiegenen Beratungsbedarf vor allem bei Unternehmen aus energieintensiven Branchen</i>“, sagt Jutta Rüdlin, Insolvenzverwalterin und Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID).</p>
<p>Die Entlastungspakete der Bundesregierung enthalten bisher keine pauschalen Hilfszusagen, sondern konzentrieren sich auf eine Erleichterung bei der Insolvenzantragspflicht für „<i>Unternehmen, die im Kern gesund und auch langfristig unter den geänderten Rahmenbedingungen überlebensfähig sind</i>“.** Weitergehende Hilfen, wie sie während der Coronapandemie ermöglicht wurden, sind hier bisher nicht vorgesehen.</p>
<p>„<i>Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass bei anhaltend hohen Energiepreisen und entsprechend steigenden Preisen für Rohstoffe, Logistik, etc. die betroffenen Unternehmen in die Verlustzone geraten. In der Folge könnten die Unternehmensinsolvenzzahlen innerhalb der nächsten 12 Monate um bis zu 40 Prozent steigen. Dies wäre allerdings auf der historisch niedrigen Basis keine Insolvenzwelle, sondern eine Normalisierung der Zahlen“</i>, so die VID-Vorständin.</p>
<p>In einer aktuellen Stellungnahme*** bewertet der VID die jüngsten Ankündigungen einer Erleichterung von Insolvenzantragspflichten und weist darauf hin, dass mit dem modernen Insolvenz- und Restrukturierungsrecht starke Werkzeuge zur Sanierung und zum Erhalt von Unternehmen geschaffen wurden. Rüdlin bemerkt in diesem Zusammenhang: „<i>Es gibt Betriebsaufgaben ohne Insolvenz, aber auch Insolvenz ohne Betriebsaufgabe. In der öffentlichen Diskussion sollten Insolvenz und Betriebsaufgabe deshalb nicht gleichgesetzt werden.“</i></p>
<p><b>Quellen: </b></p>
<p>* 6,6 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im August 2022 als im Vormonat (<a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Aktuell/aktuelle-insolvenzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Aktuell/aktuelle-insolvenzen.html</a>)</p>
<p>** Ergebnis des Koalitionsausschusses vom 3. September 2022</p>
<p>*** Stellungnahme des VID – Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands e.V. zum Ergebnis des Koalitionsausschusses vom 3. September 2022 zum Maßnahmenpaket III des Bundes</p>
<p>****Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/September 2022, Grafik kostenfrei nutzbar</p>
<p>Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &bdquo;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&ldquo; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)<br />
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Telefon: +49 (30) 204555-25<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Manuela Doss<br />
Pressereferentin<br />
Telefon: 030 20 45 55 25<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
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<li>
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<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---23/1127181.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/09/unternehmensinsolvenzen-im-1-halbjahr-2022-bisher-keine-insolvenzwelle/" data-wpel-link="internal">Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2022: Bisher keine Insolvenzwelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Berufsverband der Insolvenzverwalter ernennt Prof. Dr. Hans-Ulrich Heyer zum neuen Ombudsmann</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/08/berufsverband-der-insolvenzverwalter-ernennt-prof-dr-hans-ulrich-heyer-zum-neuen-ombudsmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2022 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmenintern]]></category>
		<category><![CDATA[carl]]></category>
		<category><![CDATA[eureka]]></category>
		<category><![CDATA[fachgruppe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum 1.10.2022 übernimmt Prof. Dr. Hans-Ulrich Heyer (RiAG a.D.) das Amt des Ombudsmanns des VID. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Prof. Dr. Heyer ist der dritte Ombudsmann seit Einrichtung der Ombudsstelle. „Die Unternehmensinsolvenzzahlen sind zwar in den letzten Jahren deutlich rückläufig, aber bei einigen Insolvenzverfahren – mitunter mit großen Gläubigerzahlen – kann es zu vereinzelten Beschwerden über Insolvenzverwalter kommen. Die seit 2012 eingerichtete VID-Ombudsstelle übernimmt hier im Konfliktfall eine wichtige Schlichtungsfunktion,“ so Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Im Konfliktfall mit Insolvenzverwaltern, die Mitglied im VID sind, können sich Schuldner und Gläubiger an den Ombudsmann des VID wenden. Die Mitglieder des VID haben sich zur Kooperation mit dem Ombudsmann verpflichtet. Der Ombudsmann bemüht sich um eine schnelle Schlichtung. Häufig vorgetragene Beschwerdegründe sind Probleme in der Kommunikation und eine vom Beschwerdeführer oft als lang empfundene Verfahrensdauer. Ab dem 1. Oktober 2022 wird Prof. Dr. Hans-Ulrich Heyer (RiAG a.D.) das Amt des Ombudsmanns des VID von seinem Vorgänger Rudolf Voß (RiAG a.D.) übernehmen. Prof. Dr. Heyer war als Richter an den Landgerichten Osnabrück, Aurich und Oldenburg sowie als Richter am Amtsgericht Westerstede tätig. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Referat für das Insolvenz- und Vollstreckungsrecht im Bundesministerium der Justiz kehrte er 1999 als Richter nach Oldenburg zurück. Hier war er bis zu seinem Ruhestand im August dieses Jahres als Insolvenzrichter tätig und seit 2013 stellvertretender Direktor des Amtsgerichts. Parallel dazu leitete Prof. Dr. Heyer über 20 Jahre lang die Fachgruppe EUREKA-WINSOLVENZ, die in verschiedenen Bundesländern den Auftrag zur (Weiter)-Entwicklung des Gerichtsprogramms zur Bearbeitung von Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren hat. Nach seiner Promotion an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg wurde er dort 2006 Honorarprofessor. Aber noch ist Rudolf Voß (RiAG a.D.) im Amt: &#34;Vorstand und Beirat des VID bedanken sich schon jetzt bei Herrn Voß für seine bisherige Tätigkeit und die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Rudolf Voß konnte in seiner Zeit als Ombudsmann auf einen reichen Erfahrungsschatz aus richterlicher Tätigkeit zurückgreifen. Seine menschlichen Qualitäten haben zusammen mit seinem Sachverstand viele gute Lösungen hervorgebracht“, so Niering weiter. Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#8222;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#8220; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/08/berufsverband-der-insolvenzverwalter-ernennt-prof-dr-hans-ulrich-heyer-zum-neuen-ombudsmann/" data-wpel-link="internal">Berufsverband der Insolvenzverwalter ernennt Prof. Dr. Hans-Ulrich Heyer zum neuen Ombudsmann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Zum 1.10.2022 übernimmt Prof. Dr. Hans-Ulrich Heyer (RiAG a.D.) das Amt des Ombudsmanns des VID. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Prof. Dr. Heyer ist der dritte Ombudsmann seit Einrichtung der Ombudsstelle.</b></p>
<p>„<i>Die Unternehmensinsolvenzzahlen sind zwar in den letzten Jahren deutlich rückläufig, aber bei einigen Insolvenzverfahren – mitunter mit großen Gläubigerzahlen – kann es zu vereinzelten Beschwerden über Insolvenzverwalter kommen. Die seit 2012 eingerichtete VID-Ombudsstelle übernimmt hier im Konfliktfall eine wichtige Schlichtungsfunktion</i>,“ so Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID).</p>
<p>Im Konfliktfall mit Insolvenzverwaltern, die Mitglied im VID sind, können sich Schuldner und Gläubiger an den Ombudsmann des VID wenden. Die Mitglieder des VID haben sich zur Kooperation mit dem Ombudsmann verpflichtet. Der Ombudsmann bemüht sich um eine schnelle Schlichtung. Häufig vorgetragene Beschwerdegründe sind Probleme in der Kommunikation und eine vom Beschwerdeführer oft als lang empfundene Verfahrensdauer.</p>
<p>Ab dem 1. Oktober 2022 wird Prof. Dr. Hans-Ulrich Heyer (RiAG a.D.) das Amt des Ombudsmanns des VID von seinem Vorgänger Rudolf Voß (RiAG a.D.) übernehmen. Prof. Dr. Heyer war als Richter an den Landgerichten Osnabrück, Aurich und Oldenburg sowie als Richter am Amtsgericht Westerstede tätig. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Referat für das Insolvenz- und Vollstreckungsrecht im Bundesministerium der Justiz kehrte er 1999 als Richter nach Oldenburg zurück. Hier war er bis zu seinem Ruhestand im August dieses Jahres als Insolvenzrichter tätig und seit 2013 stellvertretender Direktor des Amtsgerichts.</p>
<p>Parallel dazu leitete Prof. Dr. Heyer über 20 Jahre lang die Fachgruppe EUREKA-WINSOLVENZ, die in verschiedenen Bundesländern den Auftrag zur (Weiter)-Entwicklung des Gerichtsprogramms zur Bearbeitung von Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren hat. Nach seiner Promotion an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg wurde er dort 2006 Honorarprofessor.</p>
<p>Aber noch ist Rudolf Voß (RiAG a.D.) im Amt: &quot;<i>Vorstand und Beirat des VID bedanken sich schon jetzt bei Herrn Voß für seine bisherige Tätigkeit und die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Rudolf Voß konnte in seiner Zeit als Ombudsmann auf einen reichen Erfahrungsschatz aus richterlicher Tätigkeit zurückgreifen. Seine menschlichen Qualitäten haben zusammen mit seinem Sachverstand viele gute Lösungen hervorgebracht</i>“, so Niering weiter.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &bdquo;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&ldquo; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)<br />
Franz&ouml;sische Str. 13/14<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 204555-25<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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		<title>Wechsel in den Gremien des VID</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/08/wechsel-in-den-gremien-des-vid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 11:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmenintern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Jutta Rüdlin rückt aus dem Beirat in den Vorstand nach und übernimmt den Bereich Finanzen Dr. Marc d&#8217;Avoine ist neuer Sprecher des Beirats Nora Sickeler, LL.M. neu im Beirat des Berufsverbandes Nach dem viel zu frühen Tod der ehemaligen VID-Vorständin Bettina Schmudde haben Vorstand und Beirat des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID) ein Ersatzmitglied für den Vorstand gewählt. Die bisherige Beiratsvorsitzende, Insolvenzverwalterin und Rechtsanwältin Jutta Rüdlin (Melsungen), wurde einstimmig gewählt, rückt aus dem Beirat in den Vorstand nach und übernimmt den Bereich Finanzen im Berufsverband. Die Aufgabe des Beiratssprechers übernimmt zukünftig Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine (Ratingen), der seit 2018 aktives Beiratsmitglied ist und durch den Beirat zum neuen Sprecher gewählt wurde. Die offene Position im Beirat übernimmt Insolvenzverwalterin und Rechtsanwältin Frau Nora Sickeler, LL.M (Stuttgart), die seit April 2021 Mitglied im VID ist und in den VID-Ausschüssen „Sanierung, Insolvenzplan und Eigenverwaltung“/“Internationales“ mitwirkt. „Wir vermissen Bettina Schmudde in der täglichen Verbandsarbeit, aber auch bei unserem persönlichen Austausch sehr“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des VID. „Gleichzeitig freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Jutta Rüdlin und Marc d&#8217;Avoine – nunmehr in neuer Funktion – und Nora Sickeler. Alle drei haben schon in der Vergangenheit ihre Kompetenz in die Arbeit unseres Berufsverbandes aktiv eingebracht&#34;, so Niering weiter. Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#8222;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#8220; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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<li><b>Jutta Rüdlin rückt aus dem Beirat in den Vorstand nach und übernimmt den Bereich Finanzen</b></li>
<li><b>Dr. Marc d&#8217;Avoine ist neuer Sprecher des Beirats</b></li>
<li><b>Nora Sickeler, LL.M. neu im Beirat des Berufsverbandes</b></li>
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<p>Nach dem viel zu frühen Tod der ehemaligen VID-Vorständin Bettina Schmudde haben Vorstand und Beirat des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID) ein Ersatzmitglied für den Vorstand gewählt. Die bisherige Beiratsvorsitzende, Insolvenzverwalterin und Rechtsanwältin Jutta Rüdlin (Melsungen), wurde einstimmig gewählt, rückt aus dem Beirat in den Vorstand nach und übernimmt den Bereich Finanzen im Berufsverband.</p>
<p>Die Aufgabe des Beiratssprechers übernimmt zukünftig Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine (Ratingen), der seit 2018 aktives Beiratsmitglied ist und durch den Beirat zum neuen Sprecher gewählt wurde. Die offene Position im Beirat übernimmt Insolvenzverwalterin und Rechtsanwältin Frau Nora Sickeler, LL.M (Stuttgart), die seit April 2021 Mitglied im VID ist und in den VID-Ausschüssen „Sanierung, Insolvenzplan und Eigenverwaltung“/“Internationales“ mitwirkt.</p>
<p>„<i>Wir vermissen Bettina Schmudde in der täglichen Verbandsarbeit, aber auch bei unserem persönlichen Austausch sehr</i>“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des VID. „<i>Gleichzeitig freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Jutta Rüdlin und Marc d&#8217;Avoine – nunmehr in neuer Funktion – und Nora Sickeler. Alle drei haben schon in der Vergangenheit ihre Kompetenz in die Arbeit unseres Berufsverbandes aktiv eingebracht</i>&quot;, so Niering weiter.</div>
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<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &bdquo;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&ldquo; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
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                    </li>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
</ul></div>
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		<item>
		<title>Insolvenzgrund: Arbeitskräftemangel</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/08/insolvenzgrund-arbeitskraeftemangel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 08:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Coronahilfen, Kurzarbeitergeld und Energiepreishilfen: Für die Krisen der letzten zweieinhalb Jahre hat die Bundesregierung ein umfangreiches Hilfsangebot entworfen. Die heute veröffentlichte Statistik zu den Unternehmensinsolvenzen zeigt deshalb weiterhin wenig Veränderung. Doch der zunehmende Arbeitskräftemangel bringt erste Unternehmen in die wirtschaftliche Schieflage. Dies kann auch der Staat nicht mehr abfedern. Der Berufsverband der Insolvenzverwalter empfiehlt, sich frühzeitig auf die neue Personallage einzustellen. Mit heutiger Pressemitteilung* veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Mai 2022 und die weitere Entwicklung des Insolvenzgeschehens im Juli 2022. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen im Mai (1242) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,3 Prozent gestiegen. Diese liegt aber weiterhin deutlich unterhalb der Zahlen der Vorjahre (Mai 2020: -14,7 Prozent, Mai 2019: -27,3 Prozent). Nach vorläufigen Angaben sind die beantragen Unternehmensinsolvenzen im Juli 2022 um 4,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Schon im Juni wiesen die Zahlen einen Rückgang gegenüber Mai 2022 um 7,6 Prozent aus. Besondere Auswirkungen infolge der gestiegenen Energiepreise oder der Wirtschaftssanktionen unter dem Eindruck des Ukraine-Krieges sind in den Destatis-Zahlen bisher nicht ablesbar. „Auch wenn die Zahlen nicht dramatisch ansteigen, ändern sich die Ursachen von Insolvenzverfahren“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). „Unsere Mitglieder berichten in diesen Tagen häufiger von Unternehmen, die aufgrund des Arbeitskräftemangels in die Insolvenz geraten sind. Das sind Unternehmen – insbesondere aus Gastronomie oder Hotellerie – die schon lange aktiv sind, aber einen Personalbedarf haben, der einfach nicht mehr zu decken ist.“ Unternehmen reagieren auf den Personalmangel üblicherweise mit einer Begrenzung ihrer Kapazitäten wie z.B. den zusätzlichen Ruhetag im Restaurant oder einem verkürzten Barbetrieb. Dies schlägt dann auf die Umsätze und Fixkosten durch und kann das Unternehmen schnell in die wirtschaftliche Schieflage bringen. Insolvenzen drohen. „Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt. Man muss sich wahrscheinlich von Geschäftsmodellen verabschieden, die auf die freie Verfügbarkeit vieler preiswerter Arbeitskräfte setzen. Der demographische Wandel wird diese Entwicklung verstärken. Es ist wichtig, jetzt das Unternehmen zu transformieren und die Geschäftsgrundlage an die neue Situation anzupassen. Ein Wandel, der nur auf die Reduzierung der Kapazitäten setzt, ist in vielen Fällen zu kurz gedacht“, so der VID-Vorsitzende. Quellen: * Destatis-PM: 4,2 % weniger beantragte Regelinsolvenzen im Juli 2022 als im Vormonat (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Aktuell/aktuelle-insolvenzen.html) ** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/August 2022, Grafik kostenfrei nutzbar Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten. Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#8222;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#8220; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/08/insolvenzgrund-arbeitskraeftemangel/" data-wpel-link="internal">Insolvenzgrund: Arbeitskräftemangel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Coronahilfen, Kurzarbeitergeld und Energiepreishilfen: Für die Krisen der letzten zweieinhalb Jahre hat die Bundesregierung ein umfangreiches Hilfsangebot entworfen. Die heute veröffentlichte Statistik zu den Unternehmensinsolvenzen zeigt deshalb weiterhin wenig Veränderung. Doch der zunehmende Arbeitskräftemangel bringt erste Unternehmen in die wirtschaftliche Schieflage. Dies kann auch der Staat nicht mehr abfedern. Der Berufsverband der Insolvenzverwalter empfiehlt, sich frühzeitig auf die neue Personallage einzustellen.</b></p>
<p>Mit heutiger Pressemitteilung* veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Mai 2022 und die weitere Entwicklung des Insolvenzgeschehens im Juli 2022. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen im Mai (1242) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,3 Prozent gestiegen. Diese liegt aber weiterhin deutlich unterhalb der Zahlen der Vorjahre (Mai 2020: -14,7 Prozent, Mai 2019: -27,3 Prozent).</p>
<p>Nach vorläufigen Angaben sind die beantragen Unternehmensinsolvenzen im Juli 2022 um 4,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Schon im Juni wiesen die Zahlen einen Rückgang gegenüber Mai 2022 um 7,6 Prozent aus. Besondere Auswirkungen infolge der gestiegenen Energiepreise oder der Wirtschaftssanktionen unter dem Eindruck des Ukraine-Krieges sind in den Destatis-Zahlen bisher nicht ablesbar.</p>
<p>„<i>Auch wenn die Zahlen nicht dramatisch ansteigen, ändern sich die Ursachen von Insolvenzverfahren</i>“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). „<i>Unsere Mitglieder berichten in diesen Tagen häufiger von Unternehmen, die aufgrund des Arbeitskräftemangels in die Insolvenz geraten sind. Das sind Unternehmen – insbesondere aus Gastronomie oder Hotellerie –</i> <i>die schon lange aktiv sind, aber einen Personalbedarf haben, der einfach nicht mehr zu decken ist.“</i></p>
<p>Unternehmen reagieren auf den Personalmangel üblicherweise mit einer Begrenzung ihrer Kapazitäten wie z.B. den zusätzlichen Ruhetag im Restaurant oder einem verkürzten Barbetrieb. Dies schlägt dann auf die Umsätze und Fixkosten durch und kann das Unternehmen schnell in die wirtschaftliche Schieflage bringen. Insolvenzen drohen.</p>
<p>„<i>Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt. Man muss sich wahrscheinlich von Geschäftsmodellen verabschieden, die auf die freie Verfügbarkeit vieler preiswerter Arbeitskräfte setzen. Der demographische Wandel wird diese Entwicklung verstärken. Es ist wichtig, jetzt das Unternehmen zu transformieren und die Geschäftsgrundlage an die neue Situation anzupassen.</i> <i>Ein Wandel, der nur auf die Reduzierung der Kapazitäten setzt, ist in vielen Fällen zu kurz gedacht“</i>, so der VID-Vorsitzende.</p>
<p><b>Quellen: </b></p>
<p>* Destatis-PM: 4,2 % weniger beantragte Regelinsolvenzen im Juli 2022 als im Vormonat (<a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Aktuell/aktuelle-insolvenzen.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Aktuell/aktuelle-insolvenzen.html</a>)</p>
<p>** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/August 2022, Grafik kostenfrei nutzbar</p>
<p>Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &bdquo;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&ldquo; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)<br />
Franz&ouml;sische Str. 13/14<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 204555-25<br />
Telefax: +49 (30) 204555-35<br />
<a href="http://www.vid.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vid.de</a></div>
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<div class="pb-contact-item">Manuela Doss<br />
Pressereferentin<br />
Telefon: 030 20 45 55 25<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid/Insolvenzgrund-Arbeitskraeftemangel/boxid/1123390" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
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            </div>
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		<item>
		<title>Energiekrise: Schutzschirm für alle?</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/07/energiekrise-schutzschirm-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 07:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Die Zeichen stehen auf Krise, doch bei den Unternehmensinsolvenzen zeigen die April-Zahlen und der Trend im Juni wenig Veränderung. Staatliche Hilfsmaßnahmen verhindern weiterhin Insolvenzen. Die Angst vor insolvenzbedingten Systemzusammenbrüchen birgt die Gefahr, dass sich wiederkehrende Reaktionsmuster verfestigen. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht mit heutiger Pressemitteilung* die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im April 2022 und gibt dabei einen Ausblick auf die Entwicklung im Juni 2022. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen im April (1248) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 Prozent gesunken. Auch der Juni zeigt keine andere Entwicklung: Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen ist gegenüber dem Vormonat Mai nochmals um 7,6 Prozent gesunken. „Wie erwartet, hat sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen kaum verändert. Staatliche Hilfsmaßnahmen und deren Ankündigungen bestimmen weiterhin das Insolvenzgeschehen. Diese dämpfen künstlich die Entwicklung, sodass die aktuellen Insolvenzzahlen die tatsächliche wirtschaftliche Gesamtlage nicht widerspiegeln“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). „Was in der Coronazeit angefangen hat, wird in der jetzigen Krisensituation weiterentwickelt. Die neue Bundesregierung hat die Unterstützungspolitik der alten Regierung in vielen Bereichen fortgesetzt. Dabei sind die staatlichen Hilfsmaßnahmen weiterhin so massiv, dass wir uns nahezu auf einem Allzeittief der Unternehmensinsolvenzen befinden“, verdeutlicht der VID-Vorsitzende den aktuellen Umgang mit der Krise. Niering beobachtet, dass die Unternehmen zunehmend eine Erwartungshaltung gegenüber der Bundesregierung und dem Gesetzgeber entwickeln, Insolvenzen um nahezu jeden Preis zu verhindern: Wirtschaftsminister Habeck plane Insolvenzen im Energiesektor zu vermeiden. Kommunale Stadtwerke riefen nach Bestandschutz. Verbände verwiesen auf die Systemrelevanz ihrer Mitglieder. „Die Bundesregierung läuft Gefahr bei Krisenanzeichen in ein Reaktionsmuster von Hilfsmaßnahmen zu verfallen, aus denen es nur schwer einen Weg zurück in die Normalität gibt. Dies haben die Corona-Hilfspakete deutlich gezeigt. Doch hier ist dringend ein differenzierter Blick auf die unmittelbare Krisenbetroffenheit von Unternehmen gefragt. Der Ruf nach Unterstützung kann möglichweise andere grundlegende Probleme überlagern, die auch in guten Zeiten zu einer wirtschaftlichen Schieflage führen würden. In diesem Fall werden notwendige oder nicht vermeidbare Transformationsprozesse nur zu Lasten der Staatsfinanzen verzögert“, so Niering. Quellen: *7,6 % weniger beantragte Regelinsolvenzen im Juni 2022 als im Vormonat: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/07/PD22_297_52411.html ** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/Juli 2022, Grafik kostenfrei nutzbar Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten.   Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#34;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#34; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/07/energiekrise-schutzschirm-fuer-alle/" data-wpel-link="internal">Energiekrise: Schutzschirm für alle?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Die Zeichen stehen auf Krise, doch bei den Unternehmensinsolvenzen zeigen die April-Zahlen und der Trend im Juni wenig Veränderung.</b></li>
<li><b>Staatliche Hilfsmaßnahmen verhindern weiterhin Insolvenzen.</b></li>
<li><b>Die Angst vor insolvenzbedingten Systemzusammenbrüchen birgt die Gefahr, dass sich wiederkehrende Reaktionsmuster verfestigen.</b></li>
</ul>
<p>Das Statistische Bundesamt veröffentlicht mit heutiger Pressemitteilung* die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im April 2022 und gibt dabei einen Ausblick auf die Entwicklung im Juni 2022. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen im April (1248) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 Prozent gesunken. Auch der Juni zeigt keine andere Entwicklung: Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen ist gegenüber dem Vormonat Mai nochmals um 7,6 Prozent gesunken.</p>
<p>„<i>Wie erwartet, hat sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen kaum verändert. Staatliche Hilfsmaßnahmen und deren Ankündigungen bestimmen weiterhin das Insolvenzgeschehen. Diese dämpfen künstlich die Entwicklung, sodass die aktuellen Insolvenzzahlen die tatsächliche wirtschaftliche Gesamtlage nicht widerspiegeln</i>“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). „<i>Was in der Coronazeit angefangen hat, wird in der jetzigen Krisensituation weiterentwickelt. Die neue Bundesregierung hat die Unterstützungspolitik der alten Regierung in vielen Bereichen fortgesetzt. Dabei sind die staatlichen Hilfsmaßnahmen weiterhin so massiv, dass wir uns nahezu auf einem Allzeittief der Unternehmensinsolvenzen befinden</i>“, verdeutlicht der VID-Vorsitzende den aktuellen Umgang mit der Krise.</p>
<p>Niering beobachtet, dass die Unternehmen zunehmend eine Erwartungshaltung gegenüber der Bundesregierung und dem Gesetzgeber entwickeln, Insolvenzen um nahezu jeden Preis zu verhindern: Wirtschaftsminister Habeck plane Insolvenzen im Energiesektor zu vermeiden. Kommunale Stadtwerke riefen nach Bestandschutz. Verbände verwiesen auf die Systemrelevanz ihrer Mitglieder.</p>
<p>„<i>Die Bundesregierung läuft Gefahr bei Krisenanzeichen in ein Reaktionsmuster von Hilfsmaßnahmen zu verfallen, aus denen es nur schwer einen Weg zurück in die Normalität gibt. Dies haben die Corona-Hilfspakete deutlich gezeigt. Doch hier ist dringend ein differenzierter Blick auf die unmittelbare Krisenbetroffenheit von Unternehmen gefragt. Der Ruf nach Unterstützung kann möglichweise andere grundlegende Probleme überlagern, die auch in guten Zeiten zu einer wirtschaftlichen Schieflage führen würden. In diesem Fall werden notwendige oder nicht vermeidbare Transformationsprozesse nur zu Lasten der Staatsfinanzen verzögert</i>“, so Niering.</p>
<p><b>Quellen: </b></p>
<p>*7,6 % weniger beantragte Regelinsolvenzen im Juni 2022 als im Vormonat: <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/07/PD22_297_52411.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/07/PD22_297_52411.html<br />
</a>** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/Juli 2022, Grafik kostenfrei nutzbar</p>
<p>Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten.</p>
<p> </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &quot;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&quot; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)<br />
Franz&ouml;sische Str. 13/14<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 204555-25<br />
Telefax: +49 (30) 204555-35<br />
<a href="http://www.vid.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vid.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Manuela Doss<br />
Pressereferentin<br />
Telefon: 030 20 45 55 25<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid/Energiekrise-Schutzschirm-fuer-alle/boxid/1120206" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
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<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<item>
		<title>Starker Arbeitsmarkt zeigt Wirkung im Insolvenzgeschehen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/06/starker-arbeitsmarkt-zeigt-wirkung-im-insolvenzgeschehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 07:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Rückgang der Verbraucherinsolvenzzahlen im 1. Quartal 2022 ist auf einen starken Arbeitsmarkt zurückzuführen. Fachkräftemangel und demografischer Wandel führen dazu, dass Arbeitnehmer auch bei Unternehmensinsolvenzen nicht lange vom Arbeitsplatzverlust betroffen sind. Mit heutiger Pressemitteilung* veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Insolvenzzahlen im 1. Quartal 2022. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen (3483) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent gesunken. Auch bei den Verbraucherinsolvenzen sind die Zahlen rückläufig (-24,9 Prozent). Der starke Anstieg der Verbraucherinsolvenzen im Jahr 2021 war auf die Verkürzung der Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahren zurückzuführen – diese Entwicklung hat sich im 1. Quartal 2022 nun wieder normalisiert. „Der Rückgang der Verbraucherinsolvenzen ist auch auf den starken Arbeitsmarkt zurückzuführen“, erläutert Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Der Verlust des Arbeitsplatzes gehört neben Krankheit und Ehescheidung zu den Hauptgründen für die private Überschuldung. Fällt die Arbeitslosigkeit deutlich geringer aus, wirkt sich dies automatisch auf die Entwicklung der Verbraucherinsolvenzzahlen aus. „Viele private Schuldner haben auf die Reform der Restschuldbefreiung gewartet, die ihnen eine schnellere Entschuldung ermöglicht. Im letzten Jahr kam es deshalb zu sehr hohen Verbraucherinsolvenzzahlen. Die Nachholeffekte der Reform sind nun aber abgearbeitet,“ begründet Niering den starken Rückgang in diesem Jahr. Unternehmensinsolvenzen gehen in vielen Fällen mit einem Abbau der Arbeitsplätze einher. „Durch den starken Arbeitsmarkt entwickeln sich auch bei Unternehmensinsolvenzen derzeit keine auffälligen Strukturkrisen. Wir sehen in unserer täglichen Arbeit, dass insbesondere gut ausgebildete Arbeitnehmer meist sofort neue Beschäftigung finden. Die Menschen, die hinter dem Unternehmen stehen, trifft es aktuell nicht mehr so dramatisch wie in früheren Krisenzeiten“, so der VID-Vorsitzende. Quellen: *8,4 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im Mai 2022 als im Vormonat: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/06/PD22_241_52411.html ** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/Juni 2022, Grafik kostenfrei nutzbar Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten. Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#34;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#34; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/06/starker-arbeitsmarkt-zeigt-wirkung-im-insolvenzgeschehen/" data-wpel-link="internal">Starker Arbeitsmarkt zeigt Wirkung im Insolvenzgeschehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der Rückgang der Verbraucherinsolvenzzahlen im 1. Quartal 2022 ist auf einen starken Arbeitsmarkt zurückzuführen. Fachkräftemangel und demografischer Wandel führen dazu, dass Arbeitnehmer auch bei Unternehmensinsolvenzen nicht lange vom Arbeitsplatzverlust betroffen sind.</b></p>
<p>Mit heutiger Pressemitteilung* veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Insolvenzzahlen im 1. Quartal 2022. Demnach ist die Zahl der beantragen Unternehmensinsolvenzen (3483) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent gesunken. Auch bei den Verbraucherinsolvenzen sind die Zahlen rückläufig (-24,9 Prozent). Der starke Anstieg der Verbraucherinsolvenzen im Jahr 2021 war auf die Verkürzung der Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahren zurückzuführen – diese Entwicklung hat sich im 1. Quartal 2022 nun wieder normalisiert.</p>
<p>„<i>Der Rückgang der Verbraucherinsolvenzen ist auch auf den starken Arbeitsmarkt zurückzuführen“, </i>erläutert Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Der Verlust des Arbeitsplatzes gehört neben Krankheit und Ehescheidung zu den Hauptgründen für die private Überschuldung. Fällt die Arbeitslosigkeit deutlich geringer aus, wirkt sich dies automatisch auf die Entwicklung der Verbraucherinsolvenzzahlen aus.</p>
<p>„<i>Viele private Schuldner haben auf die Reform der Restschuldbefreiung gewartet, die ihnen eine schnellere Entschuldung ermöglicht. Im letzten Jahr kam es deshalb zu sehr hohen Verbraucherinsolvenzzahlen. Die Nachholeffekte der Reform sind nun aber abgearbeitet</i>,“ begründet Niering den starken Rückgang in diesem Jahr.</p>
<p>Unternehmensinsolvenzen gehen in vielen Fällen mit einem Abbau der Arbeitsplätze einher. „<i>Durch den starken Arbeitsmarkt entwickeln sich auch bei Unternehmensinsolvenzen derzeit keine auffälligen Strukturkrisen. Wir sehen in unserer täglichen Arbeit, dass insbesondere gut ausgebildete Arbeitnehmer meist sofort neue Beschäftigung finden. Die Menschen, die hinter dem Unternehmen stehen, trifft es aktuell nicht mehr so dramatisch wie in früheren Krisenzeiten</i>“, so der VID-Vorsitzende.</p>
<p><b>Quellen: </b></p>
<p>*8,4 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im Mai 2022 als im Vormonat: <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/06/PD22_241_52411.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/06/PD22_241_52411.html<br />
</a>** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/Juni 2022, Grafik kostenfrei nutzbar<br />
Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &quot;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&quot; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)<br />
Franz&ouml;sische Str. 13/14<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 204555-25<br />
Telefax: +49 (30) 204555-35<br />
<a href="http://www.vid.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vid.de</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Manuela Doss<br />
Pressereferentin<br />
Telefon: 030 20 45 55 25<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101;
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/06/starker-arbeitsmarkt-zeigt-wirkung-im-insolvenzgeschehen/" data-wpel-link="internal">Starker Arbeitsmarkt zeigt Wirkung im Insolvenzgeschehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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		<title>Unternehmensinsolvenzen im Januar 2022: Die Ruhe vor dem Sturm?</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/04/unternehmensinsolvenzen-im-januar-2022-die-ruhe-vor-dem-sturm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Unternehmensinsolvenzen zeigen im Januar 2022 immer noch keinen größeren Anstieg. Folgen des Ukrainekrieges oder hohe Belastungen durch stark gestiegene Energiepreise spiegeln die Zahlen noch nicht wider. Das jüngst geschnürte Maßnahmenpaket der Bundesregierung soll u.a. Unternehmen mit hohen Energiekostensteigerungen bezuschussen und damit mögliche Insolvenzgefahren abfedern. Für viele Unternehmen werden diese Hilfen aber nicht ausreichen. Mit heutiger Pressemitteilung* veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Januar 2022. Für 1.057 Unternehmen wurde an den deutschen Insolvenzgerichten die Insolvenz beantragt. Das entspricht einem Rückgang um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat sowie einem Rückgang um 34 Prozent gegenüber dem Januar 2020 – vor der Coronapandemie. Für März 2022 prognostiziert das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Regelinsolvenzen um 27 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Einen ähnlichen Anstieg gab es bereits im März des Vorjahres. „Eine echte Trendwende bei den niedrigen Insolvenzzahlen ist derzeit noch nicht absehbar. Die veröffentlichten Zahlen erstrecken sich auf den Zeitraum vor dem Ausbruch des Ukrainekrieges. Dessen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft bilden diese Zahlen deshalb noch nicht ab. Selbst die Prognose von Destatis für März 2022 bewegt sich in den üblichen Jahresschwankungen“, so Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Es gibt aber erste Anzeichen für einen künftigen Anstieg der Insolvenzzahlen: „Wir sehen derzeit einen erhöhten Beratungsbedarf – vor allem bei energieintensiven Unternehmen. Die stark gestiegenen Energiepreise werden für viele Unternehmen zur Existenzbedrohung.“ Die Bundesregierung hat in der vergangenen Woche ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung deutscher Unternehmen verabschiedet, die von den Sanktionen oder dem Kriegsgeschehen betroffen sind. Darunter fällt auch ein zeitlich befristeter Zuschuss für Unternehmen mit hohen Zusatzkosten aufgrund gestiegener Erdgas- und Strompreise. Die Bundesregierung gewährt deutschen Unternehmen einen anteiligen Kostenzuschuss in drei Stufen für Energiekosten, die oberhalb der Verdopplung der in 2021 geleisteten Energiekosten liegen. „Für viele Unternehmen wird eine Verdoppelung der Energiekosten bereits zu einer untragbaren Belastung. Die von der Bundesregierung vorgestellte Energiekostenförderung wird bei einem länger anhaltenden Energiepreisschub viele drohende Insolvenzen gerade im Mittelstand nicht verhindern können“, so Niering. Analog zu den Maßnahmen, die im Rahmen der Coronapandemie gewährt wurden, ist davon auszugehen, dass bereits jetzt insolvente Unternehmen nicht berechtigt sind, diese Förderung zu nutzen. „Sollten insolvente Unternehmen von dieser Fördermaßnahme ausgeschlossen sein, wirkt sich das direkt auf die Sanierungsaussichten dieser Unternehmen aus. Energieintensive Unternehmen werden dann auch kaum weitergeführt werden können“, so der VID-Vorsitzende. Quellen: * 27,0 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im März 2022 als im Vormonat: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/04/PD22_167_52411.html ** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/April 2022, Grafik kostenfrei nutzbar Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten. Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#8222;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#8220; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/04/unternehmensinsolvenzen-im-januar-2022-die-ruhe-vor-dem-sturm/" data-wpel-link="internal">Unternehmensinsolvenzen im Januar 2022: Die Ruhe vor dem Sturm?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Unternehmensinsolvenzen zeigen im Januar 2022 immer noch keinen größeren Anstieg. Folgen des Ukrainekrieges oder hohe Belastungen durch stark gestiegene Energiepreise spiegeln die Zahlen noch nicht wider. Das jüngst geschnürte Maßnahmenpaket der Bundesregierung soll u.a. Unternehmen mit hohen Energiekostensteigerungen bezuschussen und damit mögliche Insolvenzgefahren abfedern. Für viele Unternehmen werden diese Hilfen aber nicht ausreichen.</b></p>
<p>Mit heutiger Pressemitteilung* veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Januar 2022. Für 1.057 Unternehmen wurde an den deutschen Insolvenzgerichten die Insolvenz beantragt. Das entspricht einem Rückgang um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat sowie einem Rückgang um 34 Prozent gegenüber dem Januar 2020 – vor der Coronapandemie. Für März 2022 prognostiziert das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Regelinsolvenzen um 27 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Einen ähnlichen Anstieg gab es bereits im März des Vorjahres.</p>
<p>„<i>Eine echte Trendwende bei den niedrigen Insolvenzzahlen ist derzeit noch nicht absehbar. Die veröffentlichten Zahlen erstrecken sich auf den Zeitraum vor dem Ausbruch des Ukrainekrieges. Dessen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft bilden diese Zahlen deshalb noch nicht ab. Selbst die Prognose von Destatis für März 2022 bewegt sich in den üblichen Jahresschwankungen“, </i>so Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Es gibt aber erste Anzeichen für einen künftigen Anstieg der Insolvenzzahlen: „<i>Wir sehen derzeit einen erhöhten Beratungsbedarf – vor allem bei energieintensiven Unternehmen. Die stark gestiegenen Energiepreise werden für viele Unternehmen zur Existenzbedrohung.</i>“</p>
<p>Die Bundesregierung hat in der vergangenen Woche ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung deutscher Unternehmen verabschiedet, die von den Sanktionen oder dem Kriegsgeschehen betroffen sind. Darunter fällt auch ein zeitlich befristeter Zuschuss für Unternehmen mit hohen Zusatzkosten aufgrund gestiegener Erdgas- und Strompreise. Die Bundesregierung gewährt deutschen Unternehmen einen anteiligen Kostenzuschuss in drei Stufen für Energiekosten, die oberhalb der Verdopplung der in 2021 geleisteten Energiekosten liegen. „<i>Für viele Unternehmen wird eine Verdoppelung der Energiekosten bereits zu einer untragbaren Belastung.</i> <i>Die von der Bundesregierung vorgestellte Energiekostenförderung wird bei einem länger anhaltenden Energiepreisschub viele drohende Insolvenzen gerade im Mittelstand nicht verhindern können</i>“, so Niering.</p>
<p>Analog zu den Maßnahmen, die im Rahmen der Coronapandemie gewährt wurden, ist davon auszugehen, dass bereits jetzt insolvente Unternehmen nicht berechtigt sind, diese Förderung zu nutzen. „<i>Sollten insolvente Unternehmen von dieser Fördermaßnahme ausgeschlossen sein, wirkt sich das direkt auf die Sanierungsaussichten dieser Unternehmen aus. Energieintensive Unternehmen werden dann auch kaum weitergeführt werden können</i>“, so der VID-Vorsitzende.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>* 27,0 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im März 2022 als im Vormonat: <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/04/PD22_167_52411.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/04/PD22_167_52411.html</a></p>
<p>** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/April 2022, Grafik kostenfrei nutzbar</p>
<p>Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &bdquo;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&ldquo; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)<br />
Franz&ouml;sische Str. 13/14<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 204555-25<br />
Telefax: +49 (30) 204555-35<br />
<a href="http://www.vid.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.vid.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Manuela Doss<br />
Pressereferentin<br />
Telefon: 030 20 45 55 25<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101;
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid/Unternehmensinsolvenzen-im-Januar-2022-Die-Ruhe-vor-dem-Sturm/boxid/1108188" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2021: Im Rückblick historisch niedrig, aber im Ausblick wechselhaft</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2022/03/unternehmensinsolvenzen-im-jahr-2021-im-rueckblick-historisch-niedrig-aber-im-ausblick-wechselhaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2022 09:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[https]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Statistische Bundesamt weist für das Gesamtjahr 2021 einen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vorjahr aus. Dies markiert erneut einen historischen Tiefstand. Die Zahlen bilden aber nur einen Rückblick auf das letzte Pandemiejahr ab. Prognosen zur Entwicklung des Insolvenzgeschehens unter dem Eindruck des Ukrainekrieges sind derzeit schwer möglich. Laut Pressemitteilung* des Statistischen Bundesamts ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken. Hatten im Jahr 2020 noch 15.841 Unternehmen Insolvenz beantragt, waren es im Folgejahr nun 13.993. Dies entspricht einem Rückgang um 11,7 Prozent – einem historischen Tiefstand. „Die heute veröffentlichten Zahlen stehen ganz im Zeichen der Coronapandemie und den Staatshilfen, die das Insolvenzgeschehen stark beeinflusst haben, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Doch die Zahlen trügen angesichts der aktuellen Lage. „Ohne den Ukrainekrieg hätten wir auch für das Jahr 2022 mit nur einem geringen Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen gerechnet. Die Ukrainekrise hat aber nun zusätzliche Unwägbarkeiten für deutsche Unternehmen gebracht. Eine Prognose zur weiteren Entwicklung des Insolvenzgeschehens ist deshalb derzeit schwer möglich“, so Niering weiter. Deutsche Unternehmen werden durch den Krieg vor neue Probleme gestellt. Dies umfasst sowohl deutsche Produktionsstätten im Kriegsgebiet der Ukraine als auch deutsche Unternehmen in Russland, die nun mit den Sanktionen und ihren Folgen zu kämpfen haben. Ähnlich stark betroffen sind Unternehmen, die mit der Ukraine und Russland wichtige Absatzmärkte verlieren. Darüber hinaus werden hiesige Unternehmen die Auswirkungen voraussichtlich durch Energiepreissteigerungen und Lieferprobleme spüren. Die Bundesregierung prüft derzeit Maßnahmen, um die Folgen des Krieges für die deutsche Wirtschaft abzufedern. Dabei wird über die Einführung eines KfW-Programms diskutiert. Ob der Staat in ähnlichem Umfang auf die Kriegsfolgen reagieren will, wie bei der Abmilderung der Pandemie, ist derzeit unklar. „Wir wissen nicht, wie lange der Ukrainekrieg anhalten wird und wie groß die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft sein werden. Sie werden ganz wesentlich davon abhängen, wie weit auch hier staatliche Hilfsmaßnahmen eingreifen“, so der VID-Vorsitzende. Quellen: *4,2 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im Februar 2022 als im Vormonat: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/03/PD22_098_52411.html ** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/März 2022, Grafik kostenfrei nutzbar Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten. Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&#228;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &#252;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &#34;Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&#34; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&#223;st&#228;be f&#252;r eine unabh&#228;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&#228;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&#252;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&#228;hrige T&#228;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Franz&#246;sische Str. 13/14 10117 Berlin Telefon: +49 (30) 204555-25 Telefax: +49 (30) 204555-35 http://www.vid.de Ansprechpartner: Manuela Doss Pressereferentin Telefon: 030 20 45 55 25 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#118;&#105;&#100;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2022/03/unternehmensinsolvenzen-im-jahr-2021-im-rueckblick-historisch-niedrig-aber-im-ausblick-wechselhaft/" data-wpel-link="internal">Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2021: Im Rückblick historisch niedrig, aber im Ausblick wechselhaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das Statistische Bundesamt weist für das Gesamtjahr 2021 einen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vorjahr aus. Dies markiert erneut einen historischen Tiefstand. Die Zahlen bilden aber nur einen Rückblick auf das letzte Pandemiejahr ab. Prognosen zur Entwicklung des Insolvenzgeschehens unter dem Eindruck des Ukrainekrieges sind derzeit schwer möglich.</b></p>
<p>Laut Pressemitteilung* des Statistischen Bundesamts ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken. Hatten im Jahr 2020 noch 15.841 Unternehmen Insolvenz beantragt, waren es im Folgejahr nun 13.993. Dies entspricht einem Rückgang um 11,7 Prozent – einem historischen Tiefstand.</p>
<p>„<i>Die heute veröffentlichten Zahlen stehen ganz im Zeichen der Coronapandemie und den Staatshilfen, die das Insolvenzgeschehen stark beeinflusst haben, </i>sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Doch die Zahlen trügen angesichts der aktuellen Lage.<i> „Ohne den Ukrainekrieg hätten wir auch für das Jahr 2022 mit nur einem geringen Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen gerechnet. Die Ukrainekrise hat aber nun zusätzliche Unwägbarkeiten für deutsche Unternehmen gebracht. Eine Prognose zur weiteren Entwicklung des Insolvenzgeschehens ist deshalb derzeit schwer möglich</i>“, so Niering weiter.</p>
<p>Deutsche Unternehmen werden durch den Krieg vor neue Probleme gestellt. Dies umfasst sowohl deutsche Produktionsstätten im Kriegsgebiet der Ukraine als auch deutsche Unternehmen in Russland, die nun mit den Sanktionen und ihren Folgen zu kämpfen haben. Ähnlich stark betroffen sind Unternehmen, die mit der Ukraine und Russland wichtige Absatzmärkte verlieren. Darüber hinaus werden hiesige Unternehmen die Auswirkungen voraussichtlich durch Energiepreissteigerungen und Lieferprobleme spüren.</p>
<p>Die Bundesregierung prüft derzeit Maßnahmen, um die Folgen des Krieges für die deutsche Wirtschaft abzufedern. Dabei wird über die Einführung eines KfW-Programms diskutiert. Ob der Staat in ähnlichem Umfang auf die Kriegsfolgen reagieren will, wie bei der Abmilderung der Pandemie, ist derzeit unklar.</p>
<p>„<i>Wir wissen nicht, wie lange der Ukrainekrieg anhalten wird und wie groß die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft sein werden. Sie werden ganz wesentlich davon abhängen, wie weit auch hier staatliche Hilfsmaßnahmen eingreifen</i>“, so der VID-Vorsitzende.</p>
<p>Quellen: *4,2 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im Februar 2022 als im Vormonat: <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/03/PD22_098_52411.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/03/PD22_098_52411.html</a></p>
<p>** Grafik des VID: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzzahlen in der Coronakrise (IN-Verfahren), © Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID)/März 2022, Grafik kostenfrei nutzbar</p>
<p>Nicht alle beantragten Insolvenzverfahren werden auch eröffnet. In der Regel liegt die Eröffnungsquote bei ca. 60 Prozent. Voraussetzung einer Eröffnung ist ein Eröffnungsgrund sowie die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten.</p></div>
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<div>Über Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</div>
<p>Der Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland t&auml;tigen Insolvenzverwalter und Sachwalter. Mit mehr als 460 Mitgliedern vertritt er die &uuml;berwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf &quot;Grunds&auml;tze ordnungsgem&auml;&szlig;er Insolvenz- und Eigenverwaltung&quot; und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine unabh&auml;ngige, transparente und qualitativ anspruchsvolle T&auml;tigkeit in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren. Voraussetzung f&uuml;r die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreij&auml;hrige T&auml;tigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter oder Sachwalter.</p>
</div>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid/Unternehmensinsolvenzen-im-Jahr-2021-Im-Rueckblick-historisch-niedrig-aber-im-Ausblick-wechselhaft/boxid/1103022" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/verband-insolvenzverwalter-deutschlands-ev-vid" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)</a>
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