Energie- / Umwelttechnik

100.000 Stimmen gegen den Handel mit Haiflossen

Der Handel mit Haiflossen ist ein blutiges und leider auch noch lohnendes Geschäft. Jährlich sterben zwischen 63 und 273 Millionen Haie durch Menschenhand. Genaue Zahlen bleiben Spekulation, da es an verlässlichen Zahlen fehlt und die Dunkelziffer bei illegalen Fängen enorm hoch ist. Von den gefangenen Haien werden fast ausschließlich die Flossen für den ostasiatischen Markt genutzt, um daraus Haifischflossensuppe herzustellen. Der Körper ist Abfall. Selbst vom Aussterben bedrohte Arten werden dabei gefangen und getötet, nur um ihre Flossen zu verwenden. Die europäische Bürgerinitiative Stop Finning (#stop-finning.eu) hat es sich zur Aufgabe gesetzt, den Handel mit Haiflossen in Europa gesetzlich zu verbieten und sammelt dafür europaweit Unterschriften. „Wir freuen sehr, mit den ersten 100.000 Stimmen ist ein Meilenstein erreicht. Zugleich ist es noch ein langer Weg, die notwendigen Stimmen in Zeiten von Corona zusammen zu bekommen. Unsere Möglichkeiten sind durch die Kontaktbeschränkungen sehr eingeschränkt“, so Nils Kluger, Sprecher der Initiative. Um einen Gesetzesentwurf für ein europäisches Handelsverbot mit Haiflossen in das Europäische Parlament einzubringen, werden eine Million Unterschriften benötigt.

Die Flossen werden oft auf grausame Weise, dem „Finning“ gewonnen. Dabei werden den gefangenen Haien die Flossen bei lebendigem Leib abgeschnitten und der Körper der Tiere wird dann wieder über Bord geworfen. Ohne Flossen sinken die Tiere zu Boden, ersticken, verbluten oder werden gefressen. Dieses sogenannte Finning ist zwar in Europa offiziell verboten, kann aber mit den bestehenden Regeln kaum entdeckt werden. Ebenso enthalten Flossenlieferungen aus und durch die EU auch geschützte Arten. Selbst wenn diese nicht in Europa gefangen werden. Das muss enden.

Das Geschäft mit Haiflossen wird auch aus Europa bedient. Erst das Verbot des Handels, des Im- und Exports, sowie Transit von Haiflossen in Europa hilft, die Haie zu schützen. „Das lässt sich sehr gut mit dem Handel von Elfenbein und dem Schutz der Elefanten vergleichen“, so nochmals Nils Kluger von der Initiative Stop Finning.

Über Stop Finning

Stop Finning ist eine Europäische Bürgerinitiative und ein Netzwerk engagierter Bürgerinnen und Bürger der EU mit dem Ziel die notwendige Anzahl Stimmen zu sammeln, um ein allgemeines Verbot des Handels mit Haiflossen in Europa zu erwirken.

Sprecher ist Nils Kluger (n.kluger@sharkproject.org), weitere Informationen: www.stop-finning.eu

 

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