Gesundheit & Medizin

Kinderherz-OP wegen Corona verschoben – wird Fermosi überleben?

Die Corona-Pandemie hat weltweit bis jetzt mindestens 2,5 Millionen Menschenleben gefordert – ohne Dunkelziffer! Aber das sind nur diejenigen, die unmittelbar am Coronavirus erkrankt waren. "Tatsächlich haben viel mehr Menschen aufgrund der Pandemie ihr Leben verloren – oder sind noch in Gefahr, wegen, nicht an Corona zu sterben," erklärt Petra Windisch de Lates. Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lebensbrücke weiß, wovon sie spricht. 

Die private Kinderhilfsorganisation unterstützt in Kooperation mit Lebensbrücke International Deutschland schwerkranke Kinder weltweit, die in ihrer Heimat nicht behandelt werden könnnen. Mithilfe von Spenden ermögllcht sie ihnen die lebensrettende Therapie oder OP in Deutschland. "Wegen Corona durften viele dieser ‚Besonderen Kinder‘ letztes Jahr nicht einreisen. Ihre Behandlung musste verschoben werden – mit z.T. lebensbedrohlichen Konsequenzen", so Petra Windisch de Lates.

Nur eine OP im März kann Fermosi retten

Davon betroffen ist auch die knapp 5-jährige Fermosi aus Äthiopien. Das Mädchen kam mit einem lebensgefährlichen Herzfehler zur Welt, einer Tricuspidatresie, d.h. die Trikuspidalklappe ist bei ihr nicht angelegt. Die Folge: der Körper wird nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt. Atemnot und eine bläuliche Färbung der Haut sind typische Symptome – auch wenn man diese bei Fermosi aufgrund ihrer Hautfarbe nicht sehr deutlich erkennt. Die Kleine lebt mit ihrer Familie in Addis Abeba, die Luft in der auf über 2000 Metern gelegenen Hauptstadt macht dem Mädchen das Atemholen noch schwerer. Schon bei der kleinsten Anstrengung geht ihr die Luft aus. 

Von Anfang an war klar: Ein so komplexer Herzfehler kann nur in zwei Schritten operiert werden. Die erste OP erfolgte 2017, und die damals gerade 1 Jahr alte Fermosi erholte sich so gut, das der zweite und letzte Eingriff von den Spezialisten im Deutschen Herzzentrum in München für 2020 geplant wurde. Aber dann kam Corona. Petra Windisch de Lates ist besorgt: "Die Pandemie hat uns einen lebensgefährlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir hoffen mit ihrer Familie, dass Fermosi Ende März nach München reisen kann, denn ohne diesen Eingriff wird das Mädchen nicht überleben."

Bittte helfen Sie, Fermosis Leben zu retten!

Für Fermosis lebensrettende OP fehlen dank vieler Spenden inzwischen nur noch knapp 6000 Euro. Die Deutsche Lebensbrücke ist zuversichtlich, dieses Geld gemeinsam mit engagierten Spenderinnen und Spendern aufbringen zu können, um Fermosi ein neues Leben zu schenken.

Hier geht’s zur Spendenseite für Fermosi.

Und hier erfahren Sie mehr über die Kleine und ihr Schicksal.

Über Deutsche Lebensbrücke e.V

Deutsche Lebensbrücke und Lebensbrücke International Deutschland sind humanitäre Hilfsorganisationen. Sie unterstützen z.T. seit über 30 Jahren bedürftige und kranke Kinder und ihre Familien in Deutschland und weltweit. Sie finanzieren ihre Projekte ausschließlich aus Spendengeldern. Vorstandsvorsitzende Petra Windisch de Lates: “Unser Motto: "Geben statt Reden". Wo Wege fehlen, schlagen wir Brücken. Auch bei uns brauchen immer mehr kranke Kinder und Familien in Ausnahmesituationen schnell und dringend Hilfe.“

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