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Besser als befürchtet: mit einigen Schrammen durch das Pandemiejahr 2020/2021

Die Arosa Bergbahnen AG blickt nach einem von der SARS-CoV-2-Pandemie dauerhaft bestimmten Geschäftsgang halbwegs erleichtert auf das Geschäftsjahr 2020/2021 zurück. Nach einem sehr guten Sommergeschäft 2020 verhinderten die Wintermonate ohne einen einzigen Schliessungstag einen grösseren Schaden. Trotz markantem Umsatzrückgang zum Geschäftsjahr 2018/2019 von CHF 5,147 Mio. schliesst das Unternehmen mit einem verkraftbaren Jahresverlust von TCHF 244 ab. Mit zielgerichteten Projekten wird der Weg der qualitativen Leistungsentwicklung am Berg konsequent weitergeführt.

Das von SARS-CoV-2 dominierte Geschäftsjahr 2020/2021 hinterlässt bei der Arosa Bergbahnen AG Spuren. Der Umsatzrückgang von TCHF 5’147 gegenüber dem letzten unterbruchlosen Geschäftsjahr 2018/2019 ist erheblich (-17,5%). Besonders betroffen ist die Berggastronomie mit einem Umsatzverlust von TCHF 3’250 (-48,5%). Die nahezu perfekten atmosphärischen Bedingungen mit einem schönen Sommer 2020 mit vielen Sonnentagen und die ausgezeichneten Schnee- und Wetterverhältnisse in der Wintersportdestination Arosa Lenzerheide wirkten sich lindernd aus. Der rege Zulauf von Schweizer Gästen aus allen Landesteilen mit den Angeboten Bären und Bike-Trails bescherte Arosa mit 187’000 Ersteintritten ein Sommer-Rekordergebnis. Obwohl die Schneifenster wegen den äusseren Bedingungen kurz und anspruchsvoll waren, konnten die ersten Pisten am Hörnli in der sechsten Austragung des Novemberhoch bereits am 31. Oktober 2020 geöffnet werden. An den Vorsaison-Weekends sammelte die Arosa Bergbahnen AG wertvolle Erfahrungen mit der Einführung und Umsetzung der Winter-Schutzkonzepte. Die konsequente Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen und das volle Angebot in Arosa Lenzerheide ab Anfang Dezember vermittelten den Schneesportlern ein gutes Gefühl von Raum und Platz. Diese zeigten sich diszipliniert und freuten sich über eine der wenig zugelassenen sportlichen Freizeitaktivitäten im Freien. Besonderen Anklang bei den Gästen fand die "Black Diamond Slope" am Brüggerhorn, notabene die vom grössten Testportal Skiresort.de als "beste schwarze Abfahrt" ausgezeichnete schwarze Piste im Alpenraum.

Ohne Schliessungstag durch den Winter
Nebst den Umsatzeinbussen hatte das Bergbahnunternehmen auch erhebliche Mehraufwendungen für die betrieblichen SARS-CoV-2-Umsetzungen zu verkraften. Für den Einsatz von Gästelenkern, Erweiterungen im betrieblichen Angebot im Sommer und Winter sowie für Schutzmaterialien entstanden Mehrkosten von rund TCHF 460. Demgegenüber gab es bei den Produktionskosten ebenfalls Einsparungen, wie etwa beim Marketing, was sich auf das Geschäftsergebnis mindernd auswirkte. Am Ende des Geschäftsjahres per 30. April resultiert ein EBITDA von TCHF 6’867. Dieses liegt 27,5% unter dem ausgezeichneten Geschäftsjahr 2018/2019 und TCHF 750 unter dem 5-Jahres-Durchschnitt. Der Generalversammlung kann ein unter den besonderen Umständen erträglicher Jahresverlust von TCHF 244 präsentiert werden. Lorenzo Schmid, Präsident des Verwaltungsrates, ist mit dem Ergebnis zufrieden und bringt es zusammenfassend auf den Punkt: "Wir sind froh, dass das Ergebnis letztlich nicht so schlecht ausgefallen ist wie im Januar noch befürchtet. Darüber sind wir dankbar, ebenso über den eigenständigen Schweizer Weg, der sich rückblickend als richtig erwies." Die Arosa Bergbahnen AG musste keine Coronakredite beantragen, das Gesuch für eine Härtefallentschädigung zugunsten der Spartenrechnung Berggastronomie ist eingereicht, der Entscheid noch hängig. Die EBITDA-Quote von 28,4% ist für ein Bergbahnunternehmen mit eigenen Berggastronomie- und Beherbergungsbetrieben ein solider Wert. Der ausgewiesene Cashflow liegt bei TCHF 5’986 und macht 24,7% des Umsatzes aus. Der Verwaltungsrat des Bergbahnunternehmens wird der Generalversammlung beantragen, den Jahresverlust dem Bilanzgewinn zuzuweisen sowie eine allfällige ausgerichtete Härtefallentschädigung für die Gastronomie zu beanspruchen. "Da die Inanspruchnahme einer Härtefallentschädigung mit einem dreijährigen Dividendenverzicht verbunden ist, wollen wir diesen Entscheid der Aktionärsversammlung im September 2021 überlassen.", erläutert Lorenzo Schmid den Entscheid des Verwaltungsrates. Mit Blick in die Zukunft meint der Verwaltungsratspräsident: "Die SARS-Cov-2-Pandemie ist noch nicht ausgestanden, die Planung ist und bleibt anspruchsvoll und herausfordernd. Wir hoffen und wünschen uns im Hinblick auf den kommenden Winter mehr Stabilität, so dass wir vorsichtig optimistisch bleiben dürfen.“

Konsolidierung bei den Investitionen
Nach dem üppigen Investitionsprogramm der letzten drei Jahre von insgesamt CHF 23 Mio. legt die Arosa Bergbahnen AG im Geschäftsjahr 2021/2022 eine Verschnaufpause ein. „In den letzten beiden Geschäftsjahren investierte das Unternehmen kräftig in das Gebiet Arosa Ost. Am Brüggerhorn entstanden die neue 6er-Sesselbahn, die 2,4 km lange schwarze Piste "Black Diamond Slope" und die Sanierung der Sattelhütte für fast CHF 13 Mio.“, sagt Philipp Holenstein, Direktor der Arosa Bergbahnen AG. Im angelaufenen Geschäftsjahr sind neue Projekte für insgesamt CHF 3,85 Mio. vorgesehen. „Der neue Antrieb mit Steuerung und Bremshydraulik für die Luftseilbahn Arosa-Weisshorn 2. Sektion ist für CHF 1,1 Mio. bereits eingebaut. Hinzukommen zwei neue Pistenfahrzeuge, der Ersatz der erneuerungsbedürftigen Beschneiungsanlage vom Tschuggen zum Ried-Tal sowie das Zappelbär-Suchspiel als 3. Etappe der Schneesporterlebniswelt Tschuggen“, so der Bergbahnenchef. Das Sommergeschäft ist gut angelaufen, wegen der unbeständigen Witterung erwartungsgemäss nicht mehr so stark wie im Spitzensommer 2020. "Die Maskentragpflicht in den Kabinen und Gondeln verläuft problemlos. Und die Aktivierung der offenen Sesselbahn Tschuggen Ost als Alternative zur Luftseilbahn nehmen die Gäste dankend an. Bei den Ersteintritten liegen wir in den ersten sechs Wochen praktisch gleich auf wie gegenüber dem guten Sommer 2019", erklärt Philipp Holenstein.

Der Verwaltungsrat beabsichtigt, die Generalversammlung vom 25. September 2021 bei physischer Präsenz vor Ort in Arosa durchzuführen, sofern die behördlich verordneten Covid-Massnahmen dies erlauben. Die Instruktionen zur Ausübung der Stimmrechte erhalten die Aktionäre Anfang September 2021 mit der Einladung schriftlich zugestellt.

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