Bildung & Karriere

Gemeinsam für eine starke berufliche Bildung in Kenia

Berufswettbewerbe und deren Standards sind ein wichtiger Motor für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung weltweit. Deshalb treten immer mehr Nationen dem internationalen WorldSkills-Netzwerk bei, das solche beruflichen Wettkämpfe beispielsweise mit der Weltmeisterschaft der Berufe ermöglicht. So wurde im Oktober 2020 Kenia als 84. Mitglied in die internationale WorldSkills-Gemeinschaft aufgenommen. Am 6. Oktober 2021 unterzeichneten nun WorldSkills Germany und WorldSkills Kenya virtuell ein Memorandum of Understanding (MoU) um ihre Partnerschaft zu bestätigen. „Wir sind sehr erfreut, Kenia künftig in der Entwicklung der nationalen WorldSkills-Organisation sowie der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung unterstützend zur Seite stehen zu können“, sagte Hubert Romer, Geschäftsführer und Offizieller Delegierter von WorldSkills Germany. „Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe, bei der beide Seiten immer wieder von der jeweils anderen lernen können.“ Dr. Kipkirui Langat, Director-General der Technical and Vocational Education and Training Authority (TVETA) und Geschäftsführer von WorldSkills Kenya bestätigte: „Wir freuen uns, diese Partnerschaft einzugehen, weil wir als Regierung der WorldSkills-Organisation beigetreten sind, um die Kompetenzentwicklung in unserem Berufsbildungssektor zu stärken und unseren jungen Menschen zu helfen, die notwendigen Fähigkeiten zu erwerben, die ihnen Chancen auf internationaler Ebene eröffnen.“

Intensive Weiterbildung und Austauschprogramme geplant

Mit der Absichtserklärung legen WorldSkills Germany und die TVETA als offizielle Vertretung Kenias im WorldSkills-Netzwerk fest, wie sie in den nächsten drei Jahren beim Auf- und Ausbau einer nationalen WorldSkills-Bewegung in Kenia und der Teilnahme an internationalen WorldSkills-Wettbewerben zusammenarbeiten werden. Dabei soll es zunächst zum Auf- und Ausbau der Organisationsstrukturen von WorldSkills Kenya kommen sowie Kompetenzteams entwickelt werden. Darüber hinaus sollen Fachkräfte ausgebildet und Trainings- und Leistungszentren aufgebaut werden. Auch sind Austauschprogramme nach Deutschland geplant, um ein besseres Verständnis für die Organisation und Teilnahme an Wettbewerben zu erlangen. Deutsche Unternehmen und Institutionen des Privatsektors sollen als Sponsoren gewonnen werden. Aber auch nationale Wettbewerbe sind geplant sowie die Vorbereitung von Trainer*innen und Wettkampfteilnehmer*innen auf internationale Wettbewerbe. Das erste große Ziel ist die Teilnahme von WorldSkills Kenya an den WorldSkills Africa Wettbewerben in Namibia im nächsten Jahr sowie an den WorldSkills in Shanghai 2022, der nächsten Weltmeisterschaft der Berufe. Dabei stehen 16 Wettkampfdisziplinen im Fokus, darunter Mechatronik, Fashion Technology oder auch Fliesenleger/in. Dank der anvisierten Unterstützung und beantragten Förderung des Projektes durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und weiterer internationaler Partner sollen hierfür grundlegende und nachhaltige Strukturen gelegt werden. Interessierte Firmen und Verbände, die als Bildungsanbieter aktiv sind, für die Kenia als Wirtschaftsstandort interessant ist oder die im Bereich Charity an Projekten mitarbeiten wollen, sind herzlich eingeladen, sich aktiv mit einzubringen. Weitere Informationen sind erhältlich bei Hubert Romer unter romer@worldskillsgermany.com.

Über den WorldSkills Germany e.V.

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Deutschland ist seit 1953 Mitglied bei WorldSkills International. Vorstandsvorsitzende des WorldSkills Germany e. V. ist Andrea Zeus; Hubert Romer ist Geschäftsführer und Official Delegate. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich das Unternehmen CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

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