Gesundheit & Medizin

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe feiert Doppeljubiläum

Vor 120 Jahren gründete Agnes Karll die „Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands“ (BOKD), die 1973 nach einem Zusammenschluss mit weiteren Verbänden zum Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) wurde. Dieses Doppeljubiläum feierte der DBfK am 24. April in Berlin mit einem Festakt unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

„Wir können als Berufsverband stolz darauf sein, dass wir einen maßgeblichen Beitrag dazu geleistet haben, dass sich der Pflegeberuf weiterentwickelt hat“ sagte DBfK-Präsidentin Christel Bienstein zum Auftakt ihrer Rede. Dabei verwies sie auf Erfolge in Bereichen wie der Pflegeausbildung, Studiengängen oder der Personalbemessung, betonte aber auch nachdrücklich, dass es noch viel zu tun gibt.  

Rolf Rosenbrock, der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, machte in seiner Gratulation deutlich, dass professionelle Pflege für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar sei, weil sie Gesundheit, Wohlbefinden und Würde der Menschen in ihren schwächsten Momenten sichere.

Pamela Cipriano, Präsidentin des International Council of Nurses (ICN), überbrachte ihre Glückwünsche via Video und unterstrich die Bedeutung des über 100jährigen gemeinsamen Wirkens von ICN und DBfK für die Profession. Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, würdigte das herausragende Engagement des DBfK bei der Gründung des Deutschen Pflegerats vor 25 Jahren.

Zahlreiche Gratulationen gingen per Videobotschaft ein: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hob die Rolle der professionellen Pflege in der Gesundheitsversorgung hervor, und die Pflegebevollmächtige Claudia Moll dankte dem DBfK dafür, dass er eine starke Stimme für die Profession Pflege sei.

In ihrer Festrede gab die renommierte Heidelberger Pflegehistorikerin Karen Nolte Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Pflege und das Wirken Agnes Karlls: „Agnes Karll hat gezeigt, wie viel Wandel möglich ist, wenn sich Pflegende solidarisieren und sich auch international organisieren.“

Bienstein betonte zum Abschluss noch einmal, dass der DBfK sich auch in Zukunft mit aller Kraft und zum Wohle aller Menschen in Deutschland für eine starke berufliche Pflege einsetzen wird: „Wir können es schaffen, die pflegerische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, wenn alle Beteiligten ernsthaft daran arbeiten und die berufliche Pflege in diesem wichtigen Anliegen unterstützen. Der DBfK ist jedenfalls dabei!“

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