Maschinenbau

Dem Fachkräftemangel entgegenwirken – Mithilfe des Pilotprojekts „Hand in Hand for International Talents“

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es schwer, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Nahezu in allen Branchen und besonders im deutschen Mittelstand ist dies eine der zentralen Herausforderungen, der sich Unternehmen im Moment stellen müssen. Allein im Jahr 2021 fehlten in Baden-Württemberg rund 51.100 qualifizierte Fachkräfte ‒ offene Stellen blieben unbesetzt (s. Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung). Mithilfe des Pilotprojekts „Hand in Hand for International Talents“, welches die IHK Reutlingen zusammen mit anderen IHKs, der DIHK Service GmbH, der Agentur für Arbeit sowie dem Netzwerk der Auslandshandelskammern (AHK) ins Leben rief, werden Unternehmen bei der Rekrutierung ausländischer Fachkräfte unterstützt. Erleichtert wird die Suche dabei durch das am 1. März 2020 in Kraft getretene Fachkräfteeinwanderungsgesetz.

EMIL SCHMID MASCHINENBAU nimmt ebenfalls an diesem Pilotprojekt teil. Das Unternehmen konnte mithilfe des Pilotprojekts bereits zwei engagierte Fachkräfte für sich gewinnen. Seit vergangenem Jahr wird das Team in Sonnenbühl/Willmandingen durch Jairo Reinehr und seit März 2023 durch Thiago Nery verstärkt. Die Mitarbeiter aus Brasilien sind beide als Elektroniker tätig und bringen eine umfangreiche Erfahrung sowie Expertise mit, die für das Unternehmen von wertvollem Vorteil sind.

„Wir freuen uns sehr, dass wir im Rahmen des Pilotprojekts zwei qualifizierte Mitarbeiter gewinnen konnten", sagt Christel Bez, Geschäftsführung von EMIL SCHMID MASCHINENBAU. „Gerade im Elektrobereich ist der Bedarf an Fachkräften groß. Mit Jairo Reinehr und Thiago Nery haben wir nun zwei ausgewiesene Experten auf diesem Gebiet, die unser Team erweitern.“

EMIL SCHMID MASCHINENBAU sieht die Initiative als Chance, um hoch qualifizierte Mitarbeiter:innen aus dem Ausland zu gewinnen und um gemeinsam dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Das Unternehmen ist dankbar, mithilfe des IHK-Projekts geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu finden. „Wir freuen uns, dass sich Herr Reinehr und Herr Nery im Rahmen dieses Projekts für uns entschieden haben. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung unseres Unternehmens und wir sind überzeugt davon, dass wir gemeinsam erfolgreich sein werden“, sagt Bez.

Der Vorteil von „Hand in Hand for International Talents“ liegt dabei klar auf der Hand: Die Unternehmen werden während des gesamten Prozesses von den Projektmitwirkenden unterstützt. Zum Beispiel übernimmt die Auslandshandelskammer das komplette Recruiting im Ausland. Die Vermittlung geeigneter Personen erfolgt über die Bundesagentur für Arbeit. Unterstützung erfahren die Unternehmen und Bewerber:innen aber auch bei ganz alltäglichen Dingen, wie z. B. bei der Sprachkursbegleitung.

So auch bei Reinehr und EMIL SCHMID MASCHINENBAU. „Im November 2021 konnten wir unser erstes Online-Bewerbungsgespräch mit Herrn Reinehr führen. Im Dezember folgte dann schon das Zweite. Für uns war schnell klar, dass wir Herrn Reinehr gerne anstellen möchten. An diesen Online-Runden nahmen zudem die Vertreter:innen der IHK und die der Agentur für Arbeit teil. Sie haben uns beim gesamten Bewerbungsprozess begleitet und unterstützt. Nach der Ankunft von Herrn Reinehr hier in Deutschland sind wir als Firma EMIL SCHMID MASCHINENBAU dann größtenteils tätig geworden. Wir haben ihn z. B. bei der Wohnungssuche oder bei Behördengängen geholfen“, erklärt Bez.

Auch Reinehr und Nery sind zufrieden mit der Vermittlung und fühlen sich wohl in Deutschland. Reinehr erzählt: „Natürlich ist der Start in einem fremden Land am Anfang immer etwas schwierig – die Sprache, das Verständnis und somit auch die tägliche Arbeit. Durch meine Familie in Brasilen konnte ich zwar bereits Deutsch sprechen, trotzdem habe ich noch einen Sprachkurs beim Goethe-Institut in Brasilien besucht und mich auf die Arbeit in Deutschland vorbereitet. Mein Beruf wurde voll anerkannt. Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt und weiß, was zu tun ist. Und wenn ich dennoch Fragen habe, helfen mir meine Kollegen gerne weiter.“

Christel Bez freut sich darüber, dass EMIL SCHMID MASCHINENBAU solch positive Erfahrungen mit dem Projekt macht. Daher möchten sie auch zukünftig Fachkräfte aus dem Ausland mithilfe von „Hand in Hand for International Talents“ rekrutieren.

„Wir sind überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit internationalen Talenten unser Unternehmen bereichern wird und freuen uns darauf, unser Team mit weiteren kompetenten und motivierten Fachkräfte zu erweitern“, führt Bez weiter aus.

Über die SCHMID GRUPPE

Emil Schmid Maschinenbau GmbH & Co. KG, mit Firmensitz in Sonnenbühl/Willmandingen, ist als zuverlässiger Sondermaschinen- und Anlagenhersteller bekannt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf maßgeschneiderte Lösungen für komplexe Fertigungsprozesse und bedient dabei Unternehmen aus verschiedensten Branchen. Insbesondere die Automobilindustrie im Bereich E-Mobilität ist dabei hervorzuheben.

Mit rund 300 Mitarbeiter:innen ist das Unternehmen das größte Werk der SCHMID GRUPPE, zu der noch vier weitere Unternehmen gehören. Die innovativen Herangehensweisen, seine individuellen Lösungen sowie die langjährige Erfahrung und das Know-how machen das Unternehmen zu einem zuverlässigen Partner für anspruchsvolle Projekte.

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