Energie- / Umwelttechnik

Aztec Minerals bohrt bis zu 990 g/t Silberäquivalent – Vererzung erneut ausgeweitet!

Aztec Minerals (TSX-V: AZT, OTCQB: AZZTF; WKN: A2DRF0) legt erneut vielversprechende Ergebnisse aus dem laufenden Bohrprogramm 2025/2026 auf seinem Tombstone-Projekt im Südosten Arizonas vor!

Es geht um fünf weitere Reverse-Circulation-(RC)-Bohrungen aus dem historischen Contention-Minenbereich, die nach Unternehmensangaben die bekannte, oberflächennahe, oxidische Gold- und Silbermineralisierung im südlichen Teil des Projekts deutlich ausweiten. Die Step-out-Bohrungen südlich des bislang definierten „South Spoke“-Ziels nämlich dehnen die mineralisierte Zone entlang des Streichens nun auf mehr als 1 Kilometer in Nord-Süd-Richtung aus!

Tombstone liegt rund 100 Kilometer südöstlich von Tucson und umfasst weite Teile des historischen Tombstone-Silberdistrikts. Aztec Minerals hält an dem Joint Venture 85%. Der aktuelle Bohrfokus liegt auf einer flach lagernden, oxidischen Gold- und Silbermineralisierung in und um die frühere Contention-Grube, die sich potenziell für ein großvolumiges Szenario eignen könnte. Gleichzeitig wird mittels Kernbohrungen ein tieferes Ziel getestet, das mit den im Distrikt vermuteten Carbonate-Replacement-(CRD)- und Skarn-Systemen in Zusammenhang stehen könnte.

Aztec Minerals: Step-out-Bohrungen verlängern die Gold- und Silberzone im Süden

Die neu gemeldeten RC-Ergebnisse stammen aus dem südlichen Teil des Contention Ziels und umfassen nach Angaben von Aztec breite Abschnitte oxidierter Mineralisierung, teils ab der Oberfläche. Das Unternehmen hebt dabei Bohrloch TR25-31 hervor: Dort wurden 44,1 Meter mit durchschnittlich 1,161 g/t Gold und 77,7 g/t Silber geschnitten, was 158,97 g/t Silberäquivalent (AgEq) entspricht. Innerhalb dieses Abschnitts liegt ein höhergradiger Teilintervall von 3,0 Metern mit 7,504 g/t Gold und 465,5 g/t Silber (umgerechnet 990,78 g/t AgEq).

Auch die Bohrungen TR25-27 und TR25-28 bezeichnet Aztec als wichtige Erweiterungsbohrungen. TR25-27 traf demnach zwei mineralisierte Zonen: 51,7 Meter ab Oberfläche mit 0,427 g/t Gold und 42,87 g/t Silber (72,74 g/t AgEq) sowie weitere 24,3 Meter bis zum Endpunkt mit 0,332 g/t Gold und 85,94 g/t Silber (109,15 g/t AgEq). TR25-28 wiederum meldet Aztec mit 62,3 Metern ab Oberfläche (0,18 g/t Gold und 28,69 g/t Silber; 41,26 g/t AgEq) sowie einem zweiten, kleineren Abschnitt tiefer im Loch.

Das Unternehmen betont, dass alle fünf gemeldeten RC-Bohrungen Gold-Silber-Mineralisierung durchschnitten und die südliche Contention-Zielzone nach Westen, Süden und in die Tiefe erweitert hätten.

Mit den jetzt veröffentlichten Daten wächst die Datenbasis des laufenden Programms weiter: Aztec gibt an, dass im Rahmen der Kampagne 48 kombinierte RC- und Kernbohrungen abgeschlossen wurden. Allein im RC-Teil des Programms seien 45 Bohrlöcher niedergebracht worden; 15 RC-Löcher seien weiterhin „pending“, also noch ohne veröffentlichte Analyseergebnisse. Neben den südlichen Erweiterungszielen nennt das Unternehmen auch Step-outs in Richtung einer westlichen Erweiterung der North Contention Zone sowie erste Erkundungsansätze in der Westside Area.

Geologisch beschreibt Aztec im Contention-Bereich ein Bild aus weit verbreiteten oxidierten und hämatitreichen, silifizierten hydrothermalen Brekzien, in denen Fragmente von Porphyrgängen und klastischen Sedimenten des Bisbee Group vorkommen – Material, das dem Unternehmen zufolge typisch für das historisch abgebaute Erz der Contention-Mine ist.

Zur Einordnung verweist Aztec zudem auf die Historie des Distrikts: Zwischen 1878 und 1939 wird die frühere Silberproduktion im Tombstone-Distrikt auf rund 32 Millionen Unzen Silber sowie etwa 250.000 Unzen Gold geschätzt. Diese historischen Zahlen liefern den regionalen Kontext, ersetzen jedoch nicht die projektbezogene Bewertung der heute erbohrten Zielräume.

Kernbohrung TC25-04: Test einer großen Anomalie in der Tiefe

Parallel zu den RC-Bohrungen treibt Aztec Minerals den Kernbohrteil des Programms weiter voran. Das Bohrloch TC25-04 zielt auf ein großes, südliches NSAMT-Ziel (Natural Source Audio-frequency Magneto-tellurics) und stand zum Zeitpunkt der Meldung bei 714,3 Metern Tiefe innerhalb des oberen Teils der Anomalie. Mit zunehmender Tiefe seien häufiger hydrothermale Brekzien, Skarn sowie gelegentliche „B-type“-Porphyr-Äderchen beobachtet worden. Den RC-Abschnitt der Bohrung (91 Meter) hat Aztec bereits an das Labor zur geochemischen Analyse versandt.

Aztec Minerals beschreibt die Tiefenbohrung als Test eines leitfähigen Körpers unterhalb des historischen Distrikts, wobei die Bohrung durch hornfelsige und quarzitische Einheiten der Lower Cretaceous Bisbee-Formation voranschreitet und sich in Richtung mächtiger paläozoischer Karbonatgesteine unterhalb bewegt. Das Unternehmen verbindet diese Arbeiten mit seiner 3D-Geologie- und Untertage-Modellierung, die helfen soll, mögliche Erweiterungen des Contention-Systems zu identifizieren.

Mit der Ausdehnung der oxidischen Gold- und Silberzone im Süden auf über 1 Kilometer Streichlänge und den parallel laufenden Tiefentests setzt Aztec die Arbeiten am Tombstone-Projekt damit auf zwei Ebenen fort: flache, breit angelegte RC-Schritte zur Abgrenzung der Oxidmineralisierung und tiefere Kernbohrungen zur Überprüfung großvolumiger geophysikalischer Ziele. Wir sind gespannt auf die weiteren Ergebnisse.

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