Energie- / Umwelttechnik

Bohrvorbereitungen laufen: Sankamap auf den Spuren gigantischer Goldvorkommen

Sankamap Metals Inc. (CSE: SCU; WKN: A413DA) treibt die Vorbereitungen für sein erstes Bohrprogramm auf dem Kuma-Projekt in den Salomonen voran. Das Unternehmen berichtet, dass auf dem rund 4.500 Hektar großen Konzessionsgebiet „Kuma“ – etwa 37 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Honiara auf der Insel Guadalcanal – zentrale Arbeiten für den Bohrbeginn umgesetzt werden. Im Fokus stehen der Aufbau der Infrastruktur vor Ort, die Weiterentwicklung der Bohrplattformen sowie Probenahmen, die das Zielgebiet für den geplanten Bohrbeginn im Februar 2026 weiter eingrenzen sollen.

Nach Angaben von Sankamap Metals ist dafür bereits ein Feld-Team mobilisiert worden, das den Aufbau eines Camps vorantreibt, Bohr-Pads fertigstellt und parallel Gesteinsproben nimmt. Gleichzeitig werden vorhandene Daten zusammengeführt und neu bewertet, um „High-Potential“-Zonen innerhalb des Projektgebiets zu priorisieren. Damit unterstreicht das Unternehmen den Ansatz, die bevorstehenden Erstbohrungen auf Basis möglichst konsistenter geologischer, geochemischer und geophysikalischer Hinweise auszurichten.

Sankamap Metals: Infrastruktur und Probenahmen vor dem Bohrstart auf Kuma

Für ein Erstbohrprogramm sind belastbare Logistik und sichere Arbeitsabläufe vor Ort entscheidend. Sankamap Metals meldet, dass die erste Phase der Bohr-Pad-Konstruktion auf Kuma abgeschlossen ist. Damit sind die Grundlagen für die anstehenden Bohrarbeiten gelegt. Der Camp-Bau läuft parallel und soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Zusätzlich finden Erkundungsarbeiten im Umfeld der Bohr-Pads statt: Durch Reconnaissance-Sampling will das Team die Zieldefinition schärfen, bevor Bohrmeter in größerem Umfang eingesetzt werden.

Ein wichtiger Baustein sind die bereits entnommenen Oberflächenproben. Sankamap Metals hat eine erste Serie von 44 Gesteinsproben gesammelt und nach Australien versendet. Dort sollen sie geochemisch analysiert und zusätzlich hyperspektral charakterisiert werden. Das Unternehmen betont, dass diese Arbeiten historische Datensätze ergänzen, das geologische Verständnis verbessern und die laufende Zielauswahl unterstützen sollen. Weitere Probenahmen sind auch in anderen aussichtsreichen Bereichen des Projektgebiets geplant – insbesondere in der Nähe zusätzlicher geophysikalischer Anomalien, die im bisherigen Datenbestand identifiziert wurden.

Operativ richtet sich der Blick nun auf den nächsten Meilenstein: Ein Bohrgerät ist laut Sankamap Metals bereits nach Guadalcanal disponiert. Der Zeitplan sieht weiterhin vor, die Bohrungen im Februar 2026 aufzunehmen. Damit würde das Unternehmen erstmals systematisch testen, ob sich die bisher an der Oberfläche und indirekt aus Daten abgeleiteten Hinweise in der Tiefe bestätigen lassen.

Geologischer Rahmen: Porphyr-Kupfer-Gold als Arbeitshypothese

Sankamap verortet das Kuma-Projekt entlang eines geologisch äußerst aussichtsreichen Trends im südwestlichen Pazifik. Die Lagerstätten Lihir und Panguna sind dabei Beispiele für teils extrem große Goldvorkommen in der Region, die laut dem Unternehmen geologische Parallelen zum Kuma-Gebiet aufweisen sollen. Lihir zum Beispiel weist den Angaben zufolge 71 Mio. Unzen Gold auf!

Für Kuma selbst arbeitet das Unternehmen mit der Interpretation eines porphyrischen Kupfer-Gold-Systems (Cu-Au), also eines Lagerstättentyps, der häufig großvolumige Mineralisierung in Zusammenhang mit magmatischen Intrusionen zeigt.

Zur Untermauerung dieser Arbeitshypothese verweist Sankamap auf historische und jüngere Explorationsergebnisse. Hervorgehoben wird die historische Beprobung von Felsen, die Werte von bis zu 13,5 g/t Gold und 11,7 % Kupfer geliefert hat. Solche Einzelwerte sind zwar nicht automatisch repräsentativ für eine zusammenhängende Mineralisierung, dienen in frühen Projektphasen jedoch als Hinweis, dass metallführende Systeme im Einzugsgebiet vorhanden sein können – und liefern Ansatzpunkte, wo eine zielgerichtete Beprobung und spätere Bohrungen ansetzen könnten.

Auch die Lage des Projekts wird als Vorteil für die operative Umsetzung beschrieben. Kuma befindet sich laut Sankamap etwa 15 Kilometer südlich der produzierenden Gold Ridge Mine und profitiere damit von bestehender Infrastruktur. Für ein Explorationsprojekt in einer Inselregion kann das unter anderem bedeuten, dass Zugang, lokale Dienstleistungen und logistische Abläufe grundsätzlich erprobt sind – Faktoren, die den Übergang von der Vorerkundung in eine Bohrkampagne erleichtern können.

Oceania Project: Kuma und Fauro als parallele Explorationsschwerpunkte

Kuma ist Teil des Oceania-Projekts von Sankamap in den Salomonen. Neben Kuma treibt das Unternehmen dabei auch das Projektgebiet Fauro voran. In der Mitteilung werden für Fauro – insbesondere für das Zielgebiet Meriguna – historische Grabungen (Trenching) genannt, darunter Abschnitte von 8,0 Metern mit 27,95 g/t Gold sowie 14,0 Metern mit 8,94 g/t Gold. Ergänzend werden sehr hochgradige Einzelproben bis 173 g/t Gold erwähnt. Zudem verweist Sankamap Metals auf eigene, jüngere Probenahmen am Kiovakase-Ziel, bei denen Kupferwerte bis 4,09 % aufgezeigt wurden, sowie auf begrenzte historische Flachbohrungen, die unter anderem 35,0 Meter mit 2,08 g/t Gold durchschnitten haben.

Vor diesem Hintergrund zielt das aktuelle Arbeitsprogramm des Unternehmens darauf ab, neue Mineralisierung zu entdecken und zugleich eine belastbare Prioritätenliste für weitere Bohrziele zu erstellen. Als Leitkriterien nennt Sankamap Alterationsmerkmale, Kupfer- und Gold-Anomalien in der Geochemie sowie übereinstimmende geophysikalische Signale. Für Kuma bedeutet das konkret: Die jetzt laufenden Feldarbeiten und Analysen sollen die bestmögliche Grundlage schaffen, damit das geplante Erstbohrprogramm im Februar 2026 die aussichtsreichsten Zonen testet und die nächsten Schritte der Projektentwicklung technisch fundiert vorbereitet.

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