Sicherheit

„Datenschutz geht zur Schule“ zum Safer Internet Day 2026

Zum Safer Internet Day (SID) am Dienstag, 10. Februar 2026, nimmt der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. den Aktionstag zum Anlass, auf sein Bildungsprojekt „Datenschutz geht zur Schule“ aufmerksam zu machen. Der SID ist ein von der Europäischen Kommission initiierter weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Netz. Ziel des BvD ist es, Datenschutz und digitale Sicherheit als selbstverständlichen Bestandteil von Medienkompetenz im schulischen Alltag zu verankern.

Das Projekt „Datenschutz geht zur Schule“ steht seit Jahren für praxisnahe Prävention und stärkt digitale Selbstbestimmung, Datenschutz und Sicherheit im schulischen Alltag. Im Mittelpunkt stehen konkrete Fragen aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen: Wie lassen sich persönliche Daten schützen? Welche Regeln helfen beim Chatten, Posten und Nutzen von Apps? Und wie gelingt ein souveräner Umgang mit digitalen Risiken – ohne Angst, aber mit Kompetenz?

„Datenschutz geht zur Schule“ sensibilisiert Schülerinnen und Schüler bundesweit von der 5. Klasse bis zur Berufsschule für einen bewussten und sicheren Umgang mit eigenen Daten und den Daten anderer. Lehrkräfte können hierfür erprobte Materialien einsetzen, darunter Videos und begleitende Arbeitsblätter, die für den Unterricht konzipiert sind.

Datenschutzaufsichtsbehörden als starke Partner in der Prävention

Die Initiative wird von Datenschutzaufsichtsbehörden unterstützt, unter anderem vom Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg (LfDI Baden-Württemberg), von der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW) sowie von der Landesbeauftragten für den Datenschutz Sachsen-Anhalt (LfD Sachsen-Anhalt). Die Kooperationen stärken die Präventionsarbeit, bringen fachliche Expertise in Schulen und setzen praxisnahe Impulse vor Ort. Der BvD lädt weitere Institutionen und Organisationen ein, Schulaktionen zu begleiten und die Bedeutung von Datenschutz als Bestandteil digitaler Sicherheit sichtbar zu machen.

„Datenschutz gehört in die Schule – nicht als Theorie, sondern als Sicherheitskompetenz für den Alltag. Wer früh lernt, wie persönliche Daten geschützt werden, stärkt nicht nur die Privatsphäre, sondern auch die digitale Resilienz und Sicherheit“, so Thomas Spaeing, Vorstandsvorsitzender des BvD.

Schwerpunktthema 2026: „KI and me. In künstlicher Beziehung“

Der Safer Internet Day 2026 greift das Thema auf, wie digitale Angebote, insbesondere KI-basierte Begleiter, Chatbots und vergleichbare Anwendungen, das Denken, die Kommunikation und Beziehungen beeinflussen können. Damit rückt die Frage in den Fokus, wie Kinder und Jugendliche KI-Anwendungen reflektiert nutzen und zugleich ihre Daten, Rechte und Grenzen schützen können.

Schulen und Lehrkräfte können sich mit eigenen Aktionen beteiligen oder vorhandene Unterrichtsmaterialien einsetzen. Für interessierte Schulen sind die Veranstaltungen der Initiative kostenlos. Informationen zum Projekt und Materialien: www.dsgzs.de.Über „Datenschutz geht zur Schule“

Die Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ wurde 2009 vom BvD ins Leben gerufen und wird seit 2020 von dessen gemeinnütziger Gesellschaft privacy4people fortgeführt. Insgesamt hat die Initiative bislang bundesweit mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler erreicht.

Weitere Informationen: www.datenschutz-geht-zur-schule.de
Zu den Videos: www.datenschutz-geht-zur-schule.de/videos/

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