Gesundheit & Medizin

Hegau-Jugendwerk: Rehabilitanden gestalten Kunst mit Tiefgang

Ein ungewöhnliches Kunstwerk ziert seit kurzem den Aufenthaltsbereich der Frührehabilitation im Hegau-Jugendwerk. Auf Initiative von Thomas Wörsdörfer, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege auf der Frühreha und Pflegeberater und Praxisbegleiter für Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich, wurde ein ganz spezielles Kunstwerk für den Bereich der Sitzecke geschaffen. Das Kunstwerk besteht aus einer speziell behandelten rostigen Metallplatte, die von Teilnehmenden der Arbeitsförderung Metalltechnik erstellt wurde – und sie erzählt eine ganz besondere Geschichte.

Zentrale Lebensthemen

Auf den ersten Blick wirkt die Metallplatte unperfekt: Die Linien sind nicht ganz gerade, die Abstände der handgeschriebenen Buchstaben variieren. Doch genau diese Individualität ist gewollt. Das Werk thematisiert die zehn „Zentralen Lebensthemen“ aus dem Konzept der Basalen Stimulation. Dieses Konzept unterstützt schwer beeinträchtigte Menschen dabei, Gesundheit, Wohlbefinden und Teilhabe im Alltag zu finden.

Das Besondere an dem Projekt: Die auf dem Metall verewigten Sätze wie „Das eigene Leben spüren“, „Sicherheit erleben & Vertrauen aufbauen“ oder „Den eigenen Rhythmus entwickeln“ beschreiben die Welt konsequent aus der Perspektive der Patienten. Es geht nicht um pflegerische Abläufe, sondern um die Bedürfnisse, Gefühle und Ziele der Betroffenen in einer schwierigen Lebensphase.

Symbol für Menschlichkeit

Durch die handwerkliche Arbeit der Rehabilitanden ist ein Symbol für Menschlichkeit entstanden, das den Bereich nicht nur optisch aufwertet. Eine begleitende Informationstafel lädt Patienten und Angehörige aktiv zum Dialog ein: „Welches Thema ist für Ihr Kind im Moment besonders wichtig? Welches Thema würden Sie für sich selbst aktuell wählen?“ So wird das Kunstwerk zu einer Brücke für den Austausch über Gedanken und Gefühle, die im Klinikalltag oft im Vordergrund stehen.

Über die Hegau-Jugendwerk GmbH

Im Hegau-Jugendwerk bieten wir Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach einer neurologischen Erkrankung, einem Unfall oder einer frühkindlichen Hirnschädigung eine umfassende Rehabilitation an. Das diagnostische und therapeutische Angebot ermöglicht die nahtlose, kontinuierliche neurologische Rehabilitationsbehandlung von der Frührehabilitation bis zur schulischen und beruflichen Wiedereingliederung. Durch das Leistungsspektrum werden die neurologischen Rehabilitationsphasen B, C, D und E komplett abgedeckt.

Die Behandlung ist an den individuellen Erfordernissen jedes einzelnen Patienten ausgerichtet. Es werden intensive Einzel- und Gruppentherapien unter aktuellen rehabilitationswissenschaftlichen Erkenntnissen angeboten und durch weitere spezielle Angebote wie Unterstützte Kommunikation, Magnetstimulation, Schluckdiagnostik, Tiergestützte Therapie, Musiktherapie etc. ergänzt.

Die Einrichtung liegt in einzigartiger landschaftlicher Lage oberhalb des Rheins, 20 km vom Bodensee entfernt und wurde als bundesweite Modelleinrichtung speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert.

Das Hegau-Jugendwerk ist ein Unternehmen im Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz und verfügt gesamt über 203 Betten.

Wesentliche Bestandteile des Rehabilitationszentrums sind eine staatlich anerkannte Krankenhausschule (SBBZ) und eine berufstherapeutische Abteilung. Rooming-in-Zimmer und Angehörigenzimmer ermöglichen es Eltern bzw. Angehörigen sowie Geschwisterkindern auch während der Rehabilitation nah bei ihrem betroffenen Kind zu sein. Zudem erfahren auch die Eltern bzw. Angehörigen durch eine Angehörigenbetreuung vor Ort kompetente Unterstützung und Hilfestellungen.

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