Unternehmen nutzen externe Expertise – integrieren Wissen aber selten systematisch
Nur 26,0 % der befragten Unternehmen verbinden ANÜ mit systematischem Wissenstransfer, weitere 38,4 % sind unentschieden, ob dadurch langfristige Wissensgewinne entstehen. Damit bleibt ein zentraler Teil der Wertschöpfung potenziell ungenutzt: Wissen wird häufig projektbezogen eingebracht, aber nur selten strukturiert integriert.
„Unternehmen investieren gezielt in externe Expertise – behandeln Wissen in der Praxis häufig wie eine temporäre Ressource“, sagt Markus Wolfgramm, Geschäftsführer bei SALT AND PEPPER Technology. „Wenn Know-how nach Projektende nicht strukturiert gesichert und weitergeführt wird, geht ein Teil dieser Investition verloren. Entscheidend ist, Wissen nicht nur zu nutzen, sondern bewusst in die Organisation zu überführen.“
In der Praxis zeigt sich, dass Wissenstransfer häufig nicht als strategische Zielgröße definiert ist. Projekte werden erfolgreich abgeschlossen, doch technologische Erkenntnisse, Prozessverbesserungen oder neue Lösungsansätze bleiben oft an einzelne Einsätze gebunden. Die Folge: Unternehmen starten bei ähnlichen Herausforderungen immer wieder neu, statt auf bestehendem Wissen aufzubauen.
Gerade in technologiegetriebenen Branchen ist das wirtschaftlich relevant. Steigende Komplexität, hohe Innovationsgeschwindigkeit und zunehmende Spezialisierung erfordern nicht nur den Zugang zu externem Know-how, sondern auch dessen nachhaltige Nutzung. Wird Wissen nicht systematisch integriert, entstehen Reibungsverluste – etwa durch wiederholte Einarbeitung, fehlende Dokumentation oder ineffiziente Projektübergaben.
Die Studie von SALT AND PEPPER zeigt: Arbeitnehmerüberlassung entfaltet ihren vollen strategischen Wert erst dann, wenn sie über die reine Kapazitätssicherung hinaus gedacht wird. Neben der operativen Stabilisierung von Projekten wird sie zum Hebel für Kompetenzaufbau, wenn Wissen gezielt gesichert, weiterentwickelt und organisationell verankert wird.
„ANÜ entscheidet heute nicht nur darüber, ob Projekte laufen, sondern auch darüber, wie viel Wissen im Unternehmen bleibt“, so Wolfgramm. „Der Unterschied liegt darin, ob Wissen als Nebenprodukt entsteht – oder als strategischer Bestandteil von Projekten geplant wird.“
Studienhintergrund
Für die Studie befragte SALT AND PEPPER gemeinsam mit der Civey GmbH Erwerbstätige sowie Unternehmen mit Entscheidungsverantwortung im Engineering- und IT-Umfeld. Ziel war es, den praktischen Einsatz von Arbeitnehmerüberlassung sowie ungenutzte strategische Potenziale zu analysieren.
Vollständige Ergebnisse
Weitere Informationen und das Whitepaper unter:
https://salt-and-pepper.eu/research/anue-report-2025/
SALT AND PEPPER ist eine deutschlandweit tätige Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Bremen. Sie bietet hochwertige Engineering-Dienstleistungen, Softwareentwicklung und Weiterbildung aus einer Hand. Mit viel Know-how arbeiten rund 450 Mitarbeitende an sieben Standorten an den zentralen Herausforderungen von Industrie 4.0 und Digitalisierung. Die Unternehmenswerte Mut, Professionalität, Respekt, Kreativität und Leidenschaft machen SALT AND PEPPER zu einem branchenübergreifenden Fortschrittspartner und einer One-Stop-Lösung für die deutsche Wirtschaft.
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