RUA GOLD: Gold-Antimon-Projekt in Neuseeland liefert starke Zahlen
Was Auld Creek für Investoren jedoch besonders interessant macht, ist die strategisch enorm wertvolle Kombination aus Gold und dem kritischen Mineral Antimon. Die Studie liefert nicht nur eine erste Bestätigung der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit des Projekts, sondern offenbart bei aktuellen Spotpreisen einen gewaltigen Hebel, der die Projektökonomie in gänzlich neue Sphären katapultieren könnte.
Starke Basis und gewaltiges Hebelpotenzial bei aktuellen Metallpreisen
Das Minenkonzept ist auf eine anfängliche Laufzeit von 5,5 Jahren und eine kontinuierliche Verarbeitungsrate von 250.000 Tonnen pro Jahr ausgelegt. Im konservativen Basisszenario der PEA, das von einem langfristigen Goldpreis von 3.300 US-Dollar je Unze und einem Antimonpreis von 27.000 US-Dollar je Tonne ausgeht, erzielt das Projekt einen soliden Nachsteuer-Kapitalwert (NPV bei 5 Prozent realem Diskontsatz) von 42,4 Millionen US-Dollar und eine interne Verzinsung (IRR) von 17 Prozent nach Steuern. Die Amortisationszeit liegt hier bei 3,3 Jahren.
Die wahre Sprengkraft des Projekts zeigt sich jedoch im kalkulierten Spot-Preis-Szenario: Legt man einen Goldpreis von 4.700 US-Dollar zugrunde, schießt der Nachsteuer-NPV auf beeindruckende 113,0 Millionen US-Dollar in die Höhe, während sich die IRR auf exzellente 36 Prozent verdoppelt und die Payback-Zeit auf kurze 2,2 Jahre sinkt. Weitere zentrale Parameter der Studie umfassen einen AUD/USD-Wechselkurs von 0,67, eine neuseeländische Körperschaftsteuer von 25 Prozent sowie eine Royalty von 2 Prozent.
Wie massiv das Modell auf Preisveränderungen reagiert, unterstreicht die Sensitivitätsanalyse also eindrucksvoll. Und in einem wirklich bullischen Szenario von 5.500 US-Dollar Gold explodiert der NPV (Nettobarwert) auf 153,5 Millionen US-Dollar. Ein ähnlicher Hebel existiert beim Beiprodukt Antimon: Ein Anstieg auf 50.000 US-Dollar würde hier den NPV auf gewaltige 164,7 Millionen US-Dollar treiben.
Die PEA, welche naturgemäß auf vermuteten Ressourcen basiert und noch nicht mit einer Mineralreserve gleichgesetzt werden kann, skizziert eine durchschnittliche jährliche Produktion von 26.665 Unzen Goldäquivalent. Über die gesamte Lebensdauer sollen 1,357 Millionen Tonnen Material abgebaut werden, die 84.482 Unzen Gold und 8.995 Tonnen Antimon enthalten. Bei angesetzten metallurgischen Ausbeuten von 95 Prozent für Gold und 85 Prozent für Antimon summiert sich die Gesamtproduktion auf 146.660 Unzen Goldäquivalent.
Die operativen Kosten unterstreichen den Untertagecharakter der Anfangsphase: Die Total Cash Costs werden auf 1.400 US-Dollar je Unze beziffert, die All-in Sustaining Costs auf 1.850 US-Dollar je Unze. Um das Projekt in Produktion zu bringen, veranschlagt RUA GOLD ein Vorproduktionskapital von 132,6 Millionen US-Dollar. Darin ist bereits ein großzügiger Risikopuffer (Contingency) von 29,8 Millionen US-Dollar enthalten, was etwa 29 Prozent der direkten Investitionskosten entspricht. Über die Lebensdauer der Mine kommen weitere 63,9 Millionen US-Dollar an Sustaining Capital hinzu.
Fundament dieses Modells ist die aktualisierte Mineralressource mit einem Cut-off von 1,6 g/t Goldäquivalent. Diese umfasst 0,3 Millionen Tonnen in der Kategorie Indicated mit 3,18 g/t Gold und 1,2 Prozent Antimon, was 54.000 Unzen Goldäquivalent entspricht, sowie weitere 1,3 Millionen Tonnen in der Kategorie Inferred mit 1,96 g/t Gold und 0,8 Prozent Antimon beziehungsweise 150.000 Unzen Goldäquivalent.
Effizientes Minendesign und ein klarer Weg zur Pre-Feasibility-Studie
Auf der technischen und operativen Seite überzeugt Auld Creek durch ein äußerst schlankes und umweltschonendes Design. Der Zugang erfolgt über eine Rampe vom Tagebauportal, um die höhergradigen Teile der Lagerstätte effizient zu erschließen und die Oberflächenbeeinträchtigung auf Crown Land bei unter einem Hektar zu minimieren. Der Abbau ist in erster Linie über ein Overhand Cut-and-Fill-Verfahren mit zementiertem und losem Versatz sowie trocken gestapelten Tailings als Verfüllmaterial geplant. In breiteren Zonen könnte zusätzlich ein Drift-and-Fill-Ansatz mit Shotcrete zum Einsatz kommen, während spätere Studien evaluieren werden, ob auch Sublevel Open Stoping in Frage kommt.
Die geplante Aufbereitungsanlage mit einer Nennkapazität von 250.000 Tonnen pro Jahr zeichnet sich durch einen komplett cyanidfreien Prozess aus. Nach Primär- und Sekundärbrechung sowie einer Kugelmühle im geschlossenen Kreislauf mit Hydrozyklonen durchläuft das Material eine Rougher-Flotation mit sechs Zellen und eine vierstufige Cleaner-Flotation. Das Resultat sind zwei getrennte Konzentrate für Gold und Antimon, die jeweils eingedickt, gefiltert und verpackt werden. Der anfallende Abraum wird gefiltert und entweder unter Tage verwendet oder an der Oberfläche trocken gestapelt.
Für RUA GOLD ist diese positive PEA jedoch weniger als Endpunkt zu verstehen, sondern vielmehr als Startsignal für die nächste Stufe der Projektentwicklung. Das Unternehmen hat bereits einen ambitionierten Arbeitsplan für den Übergang zur Pre-Feasibility-Studie (PFS) freigegeben, die für das vierte Quartal 2026 anvisiert wird. Dieser Plan umfasst ein laufendes, 19.000 Meter starkes Infill- und Step-out-Bohrprogramm, vertiefende metallurgische und geotechnische Tests, Optimierungs- und Variantenstudien für den Minenplan sowie eine detailliertere Prozessplanung, aktualisierte Ressourcenmodelle und umfassende Umwelt- und Sozialbasisstudien.
Auch beim Genehmigungsprozess macht RUA Tempo. Man hat bereits einen „Fast-Track“-Antrag bei der Regierung von Neuseeland eingereicht, der eine deutlich schnellere Genehmigung erlauben würde. So zielt das Unternehmen darauf ab, schon im zweiten Quartal die vollständige Genehmigung für das Projekt in den Händen zu halten! Mit Auld Creek positioniert sich RUA GOLD somit aussichtsreich, um im traditionsreichen Reefton Goldfield eine moderne und hochrentable Mine der nächsten Generation zu entwickeln.
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