Hardware

Vom Zebra TC26 zum TC201 sinnvoll modernisieren

Wenn in Ihrem Unternehmen noch Zebra TC26 im Einsatz sind, stellt sich mit zunehmendem Alter der Geräte eine wichtige Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Modernisierung? Solange die vorhandenen MDE-Geräte zuverlässig funktionieren, spricht wenig dafür, eine komplette Flotte vorschnell auszutauschen. Gleichzeitig sollte der Wechsel auf eine aktuelle Gerätegeneration nicht erst beginnen, wenn Reparaturen, Softwareprobleme oder Ausfälle den laufenden Betrieb beeinträchtigen.

Mit dem Zebra TC201 steht inzwischen die nächste Generation der TC2x-Serie zur Verfügung. Für IT-Verantwortliche, Filialorganisationen sowie Unternehmen aus Handel und Logistik bietet sich damit die Möglichkeit, den Hardwarebestand schrittweise zu modernisieren.

TC26 und TC201 gehören unterschiedlichen Gerätegenerationen an

Der Zebra TC26 basiert auf einer inzwischen älteren technischen Plattform. Das Gerät wurde unter anderem mit Android 10, Qualcomm Snapdragon 660, Wi-Fi 5, Bluetooth 5.0 BLE und je nach Ausführung 3 oder 4 GB RAM angeboten.

Der TC201 setzt diese Geräteklasse auf einer aktuellen Plattform fort. Zebra nennt gegenüber TC21, TC26, TC22 und TC27 eine Leistungssteigerung von mehr als 150 Prozent. Dazu kommen unter anderem Wi-Fi 7, Bluetooth 6, 5G Release 17 und je nach Variante 6 GB oder 8 GB RAM. Auch die Robustheit wurde gegenüber früheren TC2x-Geräten erhöht.

Für den Arbeitsalltag ist allerdings nicht die längere Liste technischer Daten entscheidend. Eine neue Gerätegeneration wird dann relevant, wenn moderne Anwendungen höhere Anforderungen stellen, Sicherheits- und Betriebssystemupdates berücksichtigt werden müssen oder die vorhandene Hardware zunehmend administrativen Aufwand verursacht.

Nicht jeder TC26 muss sofort ersetzt werden

Eine sinnvolle Modernisierung beginnt deshalb mit einer Bestandsaufnahme der vorhandenen Geräteflotte.

Welche TC26 funktionieren noch zuverlässig? Wie ist der Zustand der Akkus? Welche Geräte fallen regelmäßig aus? Wo häufen sich Reparaturen? Und welche Arbeitsplätze profitieren tatsächlich von der Leistung einer neuen Gerätegeneration?

COSYS kann bestehende MDE-Geräte im Rahmen des Hardware Services prüfen, warten und reparieren. Ein technisch einwandfreier TC26 kann dadurch beispielsweise weiterhin an einem Arbeitsplatz mit geringeren Leistungsanforderungen eingesetzt werden, während besonders beanspruchte Geräte zuerst durch TC201 ersetzt werden.

So entsteht ein gestaffelter Lifecycle statt eines teuren Komplettaustauschs.

COSYS MDM schafft Transparenz über gemischte Geräteflotten

Während einer solchen Übergangsphase müssen alte und neue Geräte parallel verwaltet werden. Genau hier gewinnt Mobile Device Management an Bedeutung.

Mit COSYS MDM lassen sich Android-Geräte zentral konfigurieren, Anwendungen verteilen, Gerätegruppen verwalten und Sicherheitsrichtlinien durchsetzen. Remote Control ermöglicht zusätzlich die Unterstützung der Anwender aus der Ferne. Über Gerätestatus, Nutzungsstatistiken und Akkumanagement erhalten IT-Verantwortliche zudem Informationen über den Zustand ihrer mobilen Flotte.

Damit wird MDM auch zu einem Werkzeug für die weitere Modernisierungsplanung. Statt ausschließlich nach dem Gerätealter zu entscheiden, können tatsächlicher Zustand und Nutzung stärker berücksichtigt werden.

Übergangszeiten mit Miet- und Ersatzgeräten absichern

Eine Migration läuft in der Praxis selten exakt nach Plan. Geräte werden repariert, zusätzliche Standorte umgestellt oder saisonale Spitzen erhöhen kurzfristig den Hardwarebedarf.

Hier lässt sich die Modernisierung mit dem COSYS Gerätepool kombinieren. Zusätzliche MDE-Geräte können kurz-, mittel- oder langfristig gemietet und vorkonfiguriert bereitgestellt werden. Auch Ersatzgeräte helfen dabei, Ausfallzeiten während des laufenden Betriebs zu reduzieren.

Gerade für Unternehmen mit mehreren Filialen oder Standorten entsteht dadurch mehr Spielraum: Neue TC201 können zunächst in ausgewählten Bereichen eingeführt werden, während vorhandene TC26 an anderer Stelle weiterlaufen.

Hardwarewechsel als Lifecycle-Projekt betrachten

Der Wechsel vom Zebra TC26 zum TC201 sollte deshalb nicht als einmaliger Einkauf betrachtet werden. Sinnvoller ist ein Lifecycle-Konzept aus Hardware, Gerätemanagement und Service.

COSYS begleitet diesen Prozess von der Bewertung und Instandhaltung vorhandener Geräte über die Bereitstellung neuer oder temporär benötigter Hardware bis zum Rollout und zur zentralen Verwaltung über COSYS MDM. So können Sie Investitionen auf tatsächlich notwendige Geräte konzentrieren und Ihre MDE-Flotte kontrolliert modernisieren.

Jetzt MDE-Flotte strategisch modernisieren

Sie möchten Ihre Zebra TC26 nicht unnötig früh ersetzen, gleichzeitig aber den Wechsel auf den TC201 vorbereiten? COSYS unterstützt Sie bei der Planung des gesamten Geräte-Lifecycles – von Reparatur und Wartung über Beschaffung, Rollout und Mietgeräte bis zum zentralen Management mit COSYS MDM. Lassen Sie sich unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0 unverbindlich beraten.

Über die Cosys Ident GmbH

Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.

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