Erfolgsstory Bayerisches Gartennetz – 15 Jahre Tourismusfördering für Gärten
Vom Gedanken zur Bewegung
Als Ideengeberin und Präsidentin brachte Dr. Sabine Freifrau von Süsskind von Anfang an eine klare Vision ein: Gartenkultur ist mehr als Schönheit – sie ist Bildung, Biodiversität, Heimatpflege und Zukunftsarbeit. Genau an dieser Schnittstelle setzte das bayerische Gartennetz an. Statt nur einzelne Projekte zu fördern, entstand ein stabiles Netzwerk, in dem Wissen fließt, Kontakte wachsen und neue Kooperationen entstehen.
Entscheidend war dabei der Ton, den von Süsskind setzte: offen, verbindlich, lösungsorientiert. Wer mitmacht, soll nicht nur „Mitglied“ sein, sondern Teil einer Gemeinschaft, die voneinander lernt und sich gegenseitig stärkt.
Der Erfolg des bayerischen Gartennetzes zeigt sich besonders in Formaten, die Gartenkultur in die Fläche tragen und für viele Menschen zugänglich machen. Fünf Beispiele stehen dabei sinnbildlich für die Dynamik des Netzwerks:
Lucie-Pückler-Preis für Landschaftsarchitektinnen mit Bau des Siegergarten auf LandesgartenschauenDer Wettbewerb holt hohe Garten- und Landschaftsqualität auf große Bühnen. Der jeweilige Siegerentwurf wird als Garten realisiert und macht zeitgemäße Gestaltung, Pflanzenwissen und regionale Themen sichtbar.
Rendezvous im GartenEin Aktionswochenende am ersten Juni Wochenende, bei dem über 100 deutsche Gärten gleichzeitig ihre Tore öffnen: mit Sonderführungen, Musik, Vorträgen und Themenprogrammen. So entsteht ein gemeinsamer Moment, der Aufmerksamkeit bündelt und neue Gäste in die Gärten bringt.
Goldener Gartenherbst Eine Herbstaktion zur Saisonverlängerung: Gärten werden auch nach dem Sommer als Ausflugsziele erlebbar, mit gebündelten Terminen und besonderen Angeboten im Spätsommer und Herbst.
Traumgärten im SüdenEine starke Kooperation über Regionen hinweg: Parks und Gärten präsentieren sich gemeinsam, empfehlen einander weiter und machen mit gebündelten Informationen und Angeboten Lust auf Gartenreisen.
Gartenreisen in BayernWarum immer nach Cornwall? Bayern und der südliche Teil Deutschlands haenn so viel zu bieten…
Deutscher Gartenbuchpreis mit Sonderpreisen für Natur im Garten und extra Staudenpreise
Alle diese Formate haben einen gemeinsamen Effekt: Sie machen das Garten-Netzwerk nicht nur „sichtbar“, sondern spürbar – als einmaliges Erlebnis!
Das bayerische Gartennetz ist damit zur Bühne für Gartenwissen und gelungene Praxis geworden. Projekte, die früher nur lokal bekannt waren, finden heute ein größeres Publikum. Dabei bleibt es nicht bei schönen Bildern. Im Zentrum stehen Themen, die langfristig zählen: Biodiversität, klimaresiliente Gärten, Boden und Wasser, regionale Sorten und lebendige Gartenkultur.
Ein Netzwerk, das Türen öffnet
Was das bayerische Gartennetz besonders macht, ist seine Rolle als Brückenbauer: zwischen Generationen, zwischen Stadt und Land, zwischen Tradition und Innovation. Kooperationen werden leichter, Ansprechpartner schneller gefunden, Erfahrungen geteilt, Doppelarbeit vermieden und gemeinsame Projekte möglich gemacht.
Viele Beteiligte beschreiben den Effekt ähnlich: „Plötzlich hatte unsere Idee Rückenwind.“ Oder: „Wir waren nicht mehr allein.“ Genau das ist der Kern einer Erfolgsstory: nicht der eine große Moment, sondern das dauerhaft wachsende Geflecht aus Vertrauen, Kompetenz und gegenseitiger Unterstützung.
Sabine Freifrau von Süsskind steht dabei nicht nur als Name an der Spitze in Bayern und auch Deutschland, sondern als prägende Kraft. Sie verbindet Repräsentation mit Nähe zur Praxis, denn Sie managt den Schlosspark Dennenlohe in Franken. Statt das Netzwerk auf eine Richtung festzulegen, schafft sie Räume, in denen viele Wege möglich sind – solange sie einem gemeinsamen Ziel dienen:
Gärten als lebendige Zukunftsräume in Bayern zu stärken.
Heute gilt das bayerische Gartennetz als Beispiel dafür, wie aus einer Idee eine Bewegung werden kann. Es hat Kontakte geknüpft, Qualität gefördert und Haltung vermittelt: daß Gartenarbeit ein Beitrag zur Gesellschaft ist. Daß jede Hecke, jede Blühfläche, jeder gepflegte Boden Teil eines größeren Ganzen sein kann.
So wurde aus vielen einzelnen Gärten ein gemeinsames Netz – und aus einer Idee ein nachhaltiger Impuls für Bayern.
Der Zweck des 2011 gegründeten Vereins ist die Vermarktung, Unterstützung und Entwicklung von Maßnahmen zum Erhalt und zur Entwicklung der Gartenkultur in Bayern. Mehr Informationen unter https://www.gartennetzwerk-bayern.de
Verband bayerischer Parks und Gärten e.V. – Schloss Dennenlohe
Dennenlohe 1
91743 Unterschwaningen
Telefon: +49 (9836) 96888
http://www.bayern.by/bayerisches-gartennetzwerk
Vorstand Verband Bayerischer Parks und Gärten e.V.
Telefon: +49 (9836) 96888
Fax: +49 (9836) 96889
E-Mail: schloss@dennenlohe.de
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