Exzenterhebel aus Edelstahl A4 erweitern das KIPP-Portfolio
Spannen gehört zu den Vorgängen, die im Alltag vieler technischer Anwendungen kaum auffallen, solange sie zuverlässig funktionieren. Erst wenn Werkstücke häufig gewechselt werden, wenig Platz zur Verfügung steht oder sensible Oberflächen geschützt werden müssen, rückt die Wahl des richtigen Spannelements in den Fokus.
Aktuell erweitert KIPP sein umfangreiches Programm an Exzenterhebeln um weitere Ausführungen aus hochwertigem Edelstahl A4. Die neuen Varianten sind für Einsatzbereiche konzipiert, in denen Umgebungsbedingungen die Komponente dauerhaft fordern. Dazu zählen unter anderem Anwendungen in der chemischen Industrie, im Schiffbau sowie im Offshore- und allgemein im Außenbereich. Auch für den Einsatz in der Lebensmittel-, Pharma- und Medizintechnik sowie in sensiblen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus ist der Werkstoff in der Güte A4 optimal geeignet.
Drehmomentfreier Spannvorgang schont die Oberfläche
Exzenterhebel ermöglichen ein sicheres und schnelles Spannen ohne Drehbewegung am Bauteil. Die Spannkraft wird über einen Exzenter am Griffhebel erzeugt. Dadurch wird die Druckscheibe linear auf die Spannfläche gedrückt. Wird der Hebel zurückgeführt, löst sich die Fixierung wieder. Der Spannvorgang erfolgt drehmomentfrei und schont Bauteile sowie Oberflächen.
Gerade bei häufigen Betätigungen spielt dieses Funktionsprinzip seine Stärken aus. Werkstücke lassen sich schnell fixieren und wieder lösen, ohne zusätzliche Werkzeuge. Die variable Kraftübersetzung erlaubt es, die Spannkraft an die jeweilige Anwendung anzupassen. Gleichzeitig sorgt die exzentrische Lagerung für eine gleichmäßige Bewegung und eine konstant hohe Spannwirkung über viele Zyklen hinweg.
Edelstahl A4 bietet hervorragende Materialeigenschaften
Die neue A4-Ausführung richtet sich an Umgebungen, in denen herkömmliche Edelstahlqualitäten an ihre Grenzen stoßen. Edelstahl in A4-Qualität ist korrosions- und säurebeständig und eignet sich auch für den Einsatz in unmittelbarer Nähe zu Salzwasser. In solchen Bereichen würden Bauteile aus niedrigeren Edelstahlqualitäten wie A1 oder A2 frühzeitig Korrosionserscheinungen zeigen. Zudem ist die A4-Variante nicht oder nur leicht magnetisch, was bei Anwendungen in sensiblen technischen Bereichen ein relevantes Kriterium sein kann.
Die Exzenterhebel von KIPP sind kompakt aufgebaut und lassen sich auch in beengten Einbausituationen einsetzen. Wartung und Austausch sind auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen einfach möglich.
Die neuen Varianten aus Edelstahl A4 gibt es mit Innen- und Außengewinde von M3 bis M10 sowie mit INCH-Gewinden von 6-32 bis 3/8-16. Für den Griffhebel stehen zwei Oberflächen zur Wahl: „elektrolytisch poliert“ oder „gestrahlt“. Die neuen Exzenterhebel ergänzen die bestehenden Edelstahlfamilien K2121, K2126, K0645 und K0647 und erweitern das KIPP-Portfolio nun gezielt für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Material und Beständigkeit.
Das HEINRICH KIPP WERK ist Hersteller im Bereich Spanntechnik, Normelemente und Bedienteile. Das Unternehmen produziert am Standort Deutschland mit einem großen Maschinenpark.
Das Produktprogramm umfasst mehr als 65.000 Teile, die durch das Logistikzentrum schnell verfügbar sind. KIPP ist somit ein zuverlässiger Partner für Industrie, Anlagen- und Maschinenbau.
Produkte entwickelt KIPP komplett im Haus und prüft sie in der Qualitätssicherung. Durch die hohe Fertigungstiefe können Standard-Elemente, Baugruppen sowie Einzelteile als Sonderlösungen realisiert werden. Bei der Entwicklung von KIPP Bedienteilen wird besonders auf Ergonomie und Stabilität geachtet.
Das HEINRICH KIPP WERK besteht seit 1919 und legt seit 1950 den Schwerpunkt auf selbst entwickelte Spannwerkzeuge wie den klassischen KIPP Klemmhebel. Das Unternehmen beschäftigt 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 50 Ländern präsent.
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