Logistik

Unterschätzte Effizienzkiller aufdecken, naheliegendes Optimierungspotenzial freisetzen

Effizienz ist ein erstrebenswertes Ziel in der Lagerorganisation. Darum liegt Prozessoptimierung voll im Trend. Es entsteht jedoch zunehmend der Eindruck, dass ohne Digitalisierung und Automatisierung keine Effizienzsteigerung mehr möglich ist. Was dabei übersehen wird: Es braucht nicht immer neue digitale Hebel. Oft liegen die kleinen feinen Stellschrauben so nah und sind schnell betätigt – auch ohne große Technologie-Investition.

Es herrscht eine datengetriebene Aufbruchstimmung und Unternehmen wollen den Anschluss nicht verpassen. Doch Vernetzung, Automation und Robotik sind keine Selbstläufer und in kleinen Betrieben durchaus verzichtbar. Darüber hinaus brauchen auch die smartesten Technologien ein stabiles Fundament.

Das wahre Optimierungspotenzial liegt – oft übersehen und unterschätzt – im operativen Alltag an der Basis. Insbesondere Unternehmen und Lager mit einem geringen Digitalisierungsgrad können hier mit wenig Aufwand großen Mehrwert erzielen.

Fokus auf den Lageralltag: Reibungsverluste summieren sich

Die naheliegende Effizienzsteigerung in der Intralogistik gleicht einem klassischen Sprichwort: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Intralogistisch bedeutet das: Besser erst unmittelbar greifbare Maßnahmen umsetzen, als vorschnell größere Ziele anzustreben.

Die eigentlichen Effizienzkiller sind selten komplexe Systemfragen. Vielmehr sind es kleine, unscheinbare Einflüsse, die sich in Summe massiv auf die Effizienz und Prozessstabilität auswirken. Genau hier sollten Warehouse Manager, Produktionsleiter und Logistik-Teams ihren Blick auf die operative Realität schärfen.

Die größten Effizienzkiller identifizieren und dingfest machen

Die Herausforderungen sind typisch und keine Einzelfälle: Wege sind nicht klar definiert, die Kennzeichnung ist inkonsistent und eine visuelle Orientierung fällt schwer. Das verursacht nicht nur Zeitverluste, sondern erhöht auch das Fehlerpotenzial. Die folgenden fünf Fälle sind klassische Effizienzkiller, die viele Lagerfachkräfte aus erster Hand kennen – und die sich mit einfachen Mitteln beheben lassen.

1. Unklare Wegeführung

Lager sind selten von Grund auf aus einem Guss, sondern oft über Jahrzehnte gewachsene Strukturen. Unstrukturierte Laufwege sind das Erbe dieser Entwicklung und eine der häufigsten Ursachen für Ineffizienzen. Mitarbeitende und Fahrzeuge legen unnötig lange Strecken zurück und mangelnde Orientierung führt zu täglichen Umwegen.

Die Auswirkungen werden nicht immer bewusst wahrgenommen, sind jedoch erfolgsentscheidend: Unsichere Prozessgeschwindigkeit und -stabilität führt zu nachhaltig steigenden Kommissionierzeiten. Einheitliche, klar definierte Leitsysteme können mit wenig Aufwand entscheidende Abhilfe schaffen. Visuelle Leitsysteme oder Bodenmarkierungen sind wie Kompass und Navi für das Lagerpersonal: Für direktere Wege, reduzierte Suchzeiten und fließende Bewegungen.

2. Fehlende oder inkonsistente Beschilderung

Uneinheitliche oder fehlende Kennzeichnungen gehören zur intralogistischen Realität. Auch hier sind es oft die gewachsenen Lagerstrukturen, die mit der Zeit in einem verwirrenden Mix der Beschilderungen münden. Für erfahrene Mitarbeitende in festen Lagerstrukturen meist kein Problem, doch bei Neuzugängen oder in dynamischen Umgebungen sind Missverständnisse vorprogrammiert.

Eine lückenhafte oder gemischte Beschilderung kann die Einarbeitung erheblich verkomplizieren und das Fehlerrisiko steigern. Standardisierte, konsistente Beschilderungssysteme sorgen für Klarheit und beschleunigen Prozesse nachhaltig.

3. Unlesbare oder beschädigte Kennzeichnungen

Barcodes und Etiketten sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt, von mechanischen Einwirkungen bis hin zu Verschmutzung und Abnutzung. Werden sie unlesbar, kommt es schnell zu Störungen, auch über die eigentliche Datenerfassung hinaus.

Die Auswirkungen reichen von Scanschwierigkeiten bis hin zu manuellen Eingriffen mit entsprechendem Zeitverlust und Fehlerpotenzial. Widerstandsfähige Kennzeichnungslösungen, die speziell auf die Anforderungen im Logistikeinsatz abgestimmt sind, schützen die Lesbarkeit von Codes und Etiketten zuverlässig. So kann eine äußerst simple Lösung viel Zeit und Prozessstabilität sichern.

4. Visuelles Chaos vernebelt klare Strukturen

Roter Faden statt Labyrinth: Ein Lager sollte stets intuitiv und übersichtlich aufgebaut sein. Doch die Realität sieht häufig anders aus: Mehr Odyssey als Orientierung, weniger finden als suchen. Mangelnde Ordnung führt zu Unsicherheit im Team. Eine transparente Lager-Infrastruktur ist das A und O für effiziente Abläufe. Viele Unternehmen unterschätzen, wie stark visuelle Klarheit die Effizienz beeinflusst, indem Rückfragen und Unsicherheiten minimiert werden.

Ein eindeutiges Visual Management kann unterschiedliche Bereiche klar definieren und voneinander differenzieren. Durchdachte Strukturen und Farbkonzepte schaffen Sicherheit im Alltag. Visual Management kann sich aus vielen unterschiedlichen Facetten zusammensetzen: von Etiketten an Packstücken über Schilder an Regalen bis zu Bodenmarkierungen in unterschiedlichen Zonenfarben.

5. Unzureichender Arbeitsschutz ist auch ein Prozessrisiko

Gefahrenbereiche werden oft „nur“ als sicherheitsrelevant betrachtet, können aber ebenso die Effizienz beeinflussen. Damit dienen Sicherheitskennzeichnungen nicht nur dem Arbeitsschutz, sondern auch der Prozesssicherheit.

Unfälle oder besondere Vorkommnisse in Gefahrenzonen führen zu akuten Unterbrechungen – im Zweifel auch mit langfristigen Auswirkungen wie beispielsweise Compliance-Konsequenzen oder einer Verkettung von Ausfällen. Normgerechte Sicherheits- und Bodenmarkierungen erhöhen den Schutz der Mitarbeitenden und beugen Folgeschäden zuverlässig vor.

Zeichen setzen, Klarheit etablieren, Effizienz ernten

Ein transparentes und geordnetes Lager ersetzt noch keine automatisierten Systeme, aber es schafft die optimale Basis für moderne Technologien. Und auch ohne konkrete Digitalisierungspläne wirken sich einfache, direkt greifbare Maßnahmen signifikant auf Lager- und Produktionsprozesse aus.

Vor allem in der modernen Lagerorganisation erleben Experten zunehmend einen blinden Aktionismus in Richtung datengetriebener Versprechen. 

Stattdessen – oder aber parallel zur technologischen Modernisierung – sollten Lager- und Produktionsumgebungen unmittelbar greifbare, physische und kosteneffiziente Lösungen ins Visier nehmen. Denn insbesondere in fortschrittlichen Umgebungen zeigt sich: Ohne klare physische Strukturen können digitale Prozesse nicht ihr volles Potenzial entfalten.

Über die DURABLE Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG

Die DURABLE Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG ist ein international tätiger Premiumanbieter für Lösungen in strukturierten, sicheren und effizienten Arbeitsumgebungen. Unter dem Anspruch „Solutions for Efficiency“ entwickelt und vertreibt das Unternehmen hochwertige Produkte in den Bereichen Signage, Safety und Workspace Equipment, die Arbeitsplätze organisieren, Orientierung schaffen und die Arbeitssicherheit unterstützen.

Mit über 100 Jahren Erfahrung verbindet DURABLE deutsche Ingenieurkompetenz mit einer starken internationalen Marktausrichtung. Das Unternehmen produziert in Deutschland und Polen; Hauptsitz und zentrales Logistikzentrum befinden sich in Iserlohn, Nordrhein-Westfalen. Die Produkte werden in mehr als 80 Ländern weltweit vertrieben.

Mit der Leuchtenmarke LUCTRA® hat DURABLE sein Portfolio um ein professionelles, biologisch wirksames LED-Leuchtensystem erweitert, das neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirkung von Licht auf den Menschen in moderne Arbeitsumgebungen integriert.

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