Neue Technik und Prozesse: trans-o-flex ThermoMed Austria beschleunigt Zustellung und erhöht Transparenz für Empfänger
Die neue Dispositions-Software entlastet Disponenten und beschleunigt deren Arbeit. Sie erstellt automatisch die optimalen Tourenverläufe für alle Zustellfahrzeuge einer Niederlassung. Dabei berücksichtigt sie vorgegebene Faktoren wie Warenannahmezeiten oder Expresszustellungen mit festen Lieferzusagen bis zu einer bestimmten Uhrzeit. Die Disponenten können die Vorschläge der Software bei Bedarf manuell anpassen. Günther: „Mit der Dispositions-Software geht die Planung schneller, sie ist weniger abhängig von individueller Erfahrung der Mitarbeiter und insgesamt effizienter.“
Gleichzeitig hat TMA mit dem System die nötigen Bedingungen geschaffen, damit Empfänger künftig eine detaillierte Vorabinformation mit dem voraussichtlichen Zustellzeitfenster ihrer Sendung erhalten können. „Wir haben geliefert“, erläutert Günther. „Jetzt müssen die Versender den Service nur noch buchen, die Empfängerdaten übermitteln und die Empfänger zustimmen.“
Das ebenfalls eingeführte neue Selbstabfertigungsmodul und die damit verbundenen vereinfachten Prozesse ermöglichen es den Zustellfahrern, schneller als bisher mit ihrer Tour zu starten. Denn nach dem Beladen ihrer Fahrzeuge können sie direkt in der Umschlaghalle die Abfertigung und Tourkontrolle erledigen. Dazu gehen sie zu einem Computer-Terminal in der Halle und scannen dort den jeweiligen QR-Code für ihre Tour. Das System erledigt dann digital in wenigen Sekunden den Abgleich der geladenen mit den für die Tour vorgesehenen Sendungen und druckt die nötigen Begleitdokumente automatisch aus. Der bisherige Gang ins Abfertigungsbüro entfällt, Wartezeiten werden vermieden und die Fahrer können früher mit ihrer Tour starten. Dadurch steht mehr Arbeitszeit für die eigentliche Zustellung zur Verfügung.
Dieselben technischen Lösungen hat trans-o-flex Express, die deutsche Schwestergesellschaft von TMA, ebenfalls eingeführt. „Durch die Harmonisierung der IT-Lösungen mit den bereits etablierten Prozessen bei trans-o-flex Express in Deutschland entsteht ein einheitliches Qualitätsniveau“, so Günther weiter. „Gleichzeitig sinken Entwicklungs- und Pflegekosten für die Software und der Personaleinsatz bei Ausfällen wird flexibler.“
Der seit 2023 zur französischen GEODIS-Gruppe gehörende Expressdienst trans-o-flex hat sich auf Healthcare, Kosmetik, Consumer Electronics sowie weitere sensible Güter spezialisiert und deckt dabei die komplette Logistikkette ab: von der Beschaffung über Lagerung und Distribution bis zum Fulfillment. Das Unternehmen hat in Deutschland und Österreich GDP-konforme Transportnetze aufgebaut, in denen Waren auch bei 15 bis 25 Grad Celsius oder bei 2 bis 8 Grad Celsius aktiv temperiert und dokumentiert befördert werden können. trans-o-flex greift darüber hinaus auf das temperaturgeführte Netz EUROTEMP zurück (5 Länder) sowie auf EURODIS (38 Länder Europas) und GEODIS (weltweit). Pakete und Paletten stellt trans-o-flex konsolidiert zu. Express- und Zeitfensterzustellungen, Sonderdienste wie Gefahrguttransporte (ohne Mindermengenregelung), Direktfahrten und individuelle Special Services mit Beratungsbedarf runden das Angebot ab. Die trans-o-flex-Gesellschaften in Deutschland und Österreich beschäftigen insgesamt rund 2.000 Mitarbeiter. Mehr Informationen unter www.trans-o-flex.com.
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