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Apotheker und der Traum vom Eigenheim
In den letzten Jahren schien der Traum vom Eigenheim für viele Apotheker in weite Ferne gerückt zu sein, angesichts der rasant steigenden Immobilienpreise und Zinsen. Doch aktuelle Entwicklungen in der Immobilienbranche deuten darauf hin, dass sich die Lage langsam, aber sicher verbessert. In vielen Regionen verzeichnen wir eine bemerkenswerte Abnahme der Immobilienkaufpreise. Einige Gebiete verzeichnen sogar Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich. Dies könnte die Chance für Apotheker sein, die schon lange davon geträumt haben, ein eigenes Zuhause zu besitzen. Die sinkenden Preise machen den Erwerb von Wohneigentum zunehmend erschwinglicher, was eine positive Entwicklung für die Berufsgruppe darstellen könnte. Eine weitere ermutigende Entwicklung ist die Lage auf dem Hypothekenmarkt. Die Zinsen bewegen…
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Fernabsatzabonnements: EuGH-Urteil
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in seinem Urteil C-565/22 klargestellt, dass Verbraucher grundsätzlich nur einmal das Recht haben, ein im Fernabsatz abgeschlossenes Abonnement, das anfangs kostenlos ist und sich automatisch verlängert, zu widerrufen. Diese Entscheidung erging in einem Fall, in dem das Unternehmen Sofatutor Internet-Lernplattformen für Schüler betreibt und Verbrauchern die Möglichkeit bietet, ein 30-tägiges kostenloses Testabonnement abzuschließen. Nach Ablauf der Testphase wird das Abonnement automatisch kostenpflichtig verlängert, sofern keine Kündigung erfolgt. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte jedoch die Auffassung vertreten, dass Verbrauchern das Widerrufsrecht nicht nur aufgrund des Testabonnements, sondern auch aufgrund der Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement und dessen automatischer Verlängerung zusteht. Der Oberste Gerichtshof in Österreich…
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Innovative Therapien treiben Kosten
Im Jahr 2024 werden die Kassenärzte in Deutschland von einem um 7,95 Prozent erhöhten Budget für Arzneimittel im Vergleich zum Vorjahr 2023 profitieren. Diese bedeutende Erhöhung wurde in einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) festgelegt und wird voraussichtlich zu Mehrausgaben von etwa 3,8 Milliarden Euro führen. Gründe für die Budget-Erhöhung: Die Anpassung des Arzneimittel-Budgets ist eine notwendige Reaktion auf verschiedene gesetzliche Neuregelungen, die für das Jahr 2024 eine Zunahme der Ausgaben für Arzneimittel prognostizieren. Besonders hervorzuheben ist die Senkung des Herstellerabschlags von 7 Prozentpunkten auf 5 Prozent, den die Pharmaindustrie den Krankenkassen auf verschreibungspflichtige Medikamente gewähren muss. Ebenso ermöglicht das Lieferengpassgesetz…
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DocMorris und E-Rezepte: Grenzen der Legalität?
Mit der Einführung des elektronischen Gesundheitskarten (EGK)-Verfahrens hat die Nutzung von E-Rezepten in Deutschland in beträchtlichem Maße zugenommen. Aktuell werden wöchentlich rund 300.000 E-Rezepte ausgestellt, wobei über vier von fünf E-Rezepten über das EGK-Verfahren eingelöst werden. Diese Entwicklung hat die etablierten Versandapotheken offensichtlich in Unruhe versetzt. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen Redcare nach neuen Wegen gesucht, um E-Rezepte einzulösen. Eine bemerkenswerte Vorgehensweise wurde nun von DocMorris beobachtet. DocMorris hat direkt Praxen über den KIM-Dienst (Kommunikation im Gesundheitswesen) angeschrieben und um die Übermittlung von E-Rezepten gebeten. Dieser Schritt hat den Deutschen Apothekerverband (DAV) auf den Plan gerufen. In dem Schreiben von DocMorris heißt es: "Stellen Sie bereits E-Rezepte in Ihrer…
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Ärzte und Apotheker gegen Gesundheitskioske
Die geplanten Gesundheitskioske, die als Reaktion auf die Belastung des Gesundheitssystems von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vorgeschlagen wurden, stoßen auf Widerstand von Ärzte- und Apothekerverbänden in Baden-Württemberg. Diese betonen, dass es sich bei den Kiosken eher um Sozialberatung als um Gesundheitsversorgung handelt. In einer gemeinsamen Presseerklärung sprechen sich der Landesapothekerverband (LAV) und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Baden-Württemberg gegen die geplanten Gesundheitskioske aus. Karsten Braun, der Vorstandsvorsitzende der KV Baden-Württemberg, hebt hervor, dass die Hauptfunktion der Gesundheitskioske darin besteht, Sozialberatung für Bürgerinnen und Bürger anzubieten, die Schwierigkeiten beim Zugang zum Sozialsystem haben. Er äußert Zweifel daran, ob Gesundheitskioske die geeignete Lösung für diese Aufgabe sind, und betont, dass dies nicht in den…
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Apotheken als Gesundheitsdienstleister
Das Bundesgesundheitsministerium hat heute eine wegweisende Initiative zur Verbesserung der Früherkennung und Versorgung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgestellt. Das Impulspapier skizziert eine Vielzahl von Maßnahmen, die darauf abzielen, die Herz-Kreislauf-Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland zu stärken. Eine zentrale Maßnahme ist die Einführung eines strukturierten Screenings für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, um die bestehenden Gesundheitsuntersuchungen (GU) weiterzuentwickeln. Dieses Screening wird nach Alter und Risiko gestuft und soll die Früherkennung verbessern. Darüber hinaus wird das Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM) mit Aufklärungskampagnen betraut, um das Bewusstsein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schärfen. Eine bemerkenswerte Initiative ist die Möglichkeit, Vorfeld-Untersuchungen in Apotheken durchzuführen. Hierbei werden in den Apotheken neben der Beratung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch Dienstleistungen wie…
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Überlebenskampf der Apotheken in Deutschland
In Deutschland sehen sich Apothekeninhaber wie Björn Mikus mit einem zunehmend schwierigen Überlebenskampf konfrontiert. Mikus, der seine kleine Rathaus-Apotheke in Bebra betreibt, steht symbolisch für viele Apotheker im Land, die unter enormem Druck stehen. Die Situation in seiner Apotheke spiegelt die wachsenden Herausforderungen und Belastungen wider, denen sich Apotheken in Deutschland gegenübersehen. Björn Mikus arbeitet im Laufe eines Jahres alle 53 Notdienste allein, was zu einer erschöpfenden 80-Stunden-Woche führt. Seine Hingabe zur Apotheke und die familiäre Verbundenheit zu ihrem Erbe haben ihn daran gehindert, die Apotheke aufzugeben, obwohl er physisch und emotional an seine Grenzen stößt. Die Tatsache, dass er keine Aussicht auf einen Nachfolger hat und die Apotheke im…
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Lauterbachs Digitalisierungspläne und die Sorgen der ABDA
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach treibt die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens mit ambitionierten Plänen voran. Diese Pläne werden in zwei wichtigen Kabinettsentwürfen, dem Digital-Gesetz (DigiG) und dem Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG), konkretisiert. Verschiedene Interessenverbände, darunter die ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände), haben bereits ihre Standpunkte zu diesen Entwürfen formuliert. Nun haben auch die Bundesratsausschüsse ihre Empfehlungen abgegeben, die in vielen wesentlichen Punkten die Bedenken der Apothekerschaft widerspiegeln. Kritik am GDNG-Entwurf und Paragraf § 25b SGB V Ein zentraler Schwerpunkt der Kritik liegt auf dem neu vorgeschlagenen Paragrafen § 25b SGB V im GDNG-Entwurf, der sich mit der "datengestützten Erkennung individueller Gesundheitsrisiken durch die Kranken- und Pflegekassen" befasst. Der Bundesratsausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit…
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Krankengeldbezug und Leasingverträge
Am 02.09.2023 entschied die 8. Kammer des Arbeitsgerichts Aachen in einem Urteil mit dem Aktenzeichen 8 Ca 2199/22, dass ein Arbeitnehmer die Leasingraten für ein Dienstrad, das im Rahmen der Entgeltumwandlung finanziert wird, während des Krankengeldbezugs selbst tragen muss. Die Entscheidung ergab sich aus einem konkreten Sachverhalt, bei dem die Arbeitgeberin Leasingnehmerin für zwei Fahrräder war, die dem Arbeitnehmer im Rahmen des JobRad-Modells zur Verfügung gestellt wurden. Die Leasingraten wurden durch eine Entgeltumwandlung vom monatlichen Bruttoarbeitsentgelt des Arbeitnehmers abgezogen. Als der Arbeitnehmer aufgrund von Krankheit arbeitsunfähig wurde und Krankengeld erhielt, zahlte er während dieses Zeitraums keine Beiträge zur Leasingrate an die Arbeitgeberin. Nach seiner Genesung zog die Arbeitgeberin die während…
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KfW unterstützt Apotheker beim Wohnungskauf
Im Rahmen des Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur Unterstützung des Wohnungsbaus in Deutschland hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Förderbedingungen ihres Kreditprogramms "Wohneigentum für Familien" im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) wesentlich verbessert. Diese Änderungen sind ein wichtiger Schritt zur Förderung des Wohneigentums und des Umweltschutzes, auch für Apotheker und ihre Familien. Eine der bedeutendsten Neuerungen betrifft die Anhebung der Einkommensgrenzen für die Teilnahme am Kreditprogramm. Familien mit einem Kind können nun ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von bis zu 90.000 Euro haben, verglichen mit den bisherigen 60.000 Euro. Für jedes zusätzliche Kind erhöht sich diese Grenze um weitere 10.000 Euro. Darüber hinaus wurden die maximalen Kreditbeträge,…