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Sauberer Fernverkehr beginnt mit starker Infrastruktur
Die Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge ist daher ein zentraler Hebel für mehr Klimaschutz. Doch der Wandel gelingt nur mit der passenden Infrastruktur: Ohne flächendeckende, leistungsfähige und nutzerfreundliche Ladelösungen bleibt der elektrische Lkw Theorie. Politische Vorgaben und steigender Kostendruck erhöhen den Handlungsdruck. Nun braucht es praxisnahe Konzepte, um den Betrieb elektrischer Lkw zuverlässig und effizient in bestehende Logistikprozesse zu integrieren und so den Umstieg alltagstauglich zu machen. Im Interview erklärt Arjan Van der Eijk, COO der E.ON Drive Infrastructure, wie E.ON die Transformation im Schwerlastverkehr vorantreibt und Ladeinfrastruktur neu denkt. Denn um den Umstieg auf E-Lkw erfolgreich zu gestalten, braucht es mehr als Stromanschlüsse. Herr Van der Eijk, die Elektromobilität im Pkw-Bereich…
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Tech. Trust. Transition.
Überlastete Straßen, ein überforderter ÖPNV, fehlende Anbindung im ländlichen Raum – und das alles in Zeiten, in denen Klimaziele, demografischer Wandel und soziale Teilhabe dringender denn je nach neuen Lösungen verlangen. Die Verkehrswende stockt auch deshalb, weil bestehende Systeme infrastrukturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich an ihre Grenzen stoßen. Autonome Mobilität gilt vielen als Schlüssel zur Wende, doch sie wird nur dann Teil der Lösung, wenn sie technisch zuverlässig funktioniert und sich nahtlos in bestehende Systeme integrieren lässt. Diese neuen Fahrzeuge müssen nicht nur autonom fahren, sondern auch betriebsfähig sein und Schnittstellen zu Fahrplänen, Flottenmanagement und On-Demand-Angeboten ermöglichen. Nur, wenn die Technik reibungslos in den Alltag passt, kann sie Teil eines funktionierenden…
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Sportwagen als Renditeturbo
Für manche Anleger liegt der Reiz auf vier Rädern. Statt Zinsen wecken limitierte Sportwagen Leidenschaft und Gewinn. Liebhaber-Lexikon hin oder her – Klassiker von Porsche oder Ferrari & Co. versprechen dicke Wertsteigerungen. Experten nennen mindestens drei Prozent Rendite pro Jahr für seltene Modelle. Manche Sportwagen legten sogar zweistellig zu. Ein frühes Modell wie der Ferrari F430 Scuderia 16M hat sich um 59 Prozent verteuert. Ein Ferrari F40 mit Baujahr 1990 kostet heute sogar rund 2,2 Millionen Euro – das ist fast das Zehnfache des Neupreises. Langfristige Sammler wissen: Ein gepflegter Klassiker fährt manchmal mehr Zinsen ein, als man glaubt. Sportwagen sind keine Bank, aber als Sachwert ein Turbo fürs Depot.…
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#185 – Business Mobility
Mobilität ist längst mehr als der Weg von A nach B. Sie ist ein komplexes, vernetztes Gesamtsystem, das von technischen Innovationen, neuen Geschäftsmodellen und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt wird. Zwar konnte der ÖPNV in 2024 ein Plus von 5 % an Fahrgästen verbuchen, dennoch bleibt das Auto das beliebteste Verkehrsmittel der Deutschen – vor allem in ländlichen Regionen, wo individuelle Mobilität für viele unverzichtbar ist. Mobilität muss deshalb dringend inklusiver, nachhaltiger und smarter werden. Sie darf nicht nur in Metropolen funktionieren oder nur für wenige erschwinglich sein. Wie das gelingen kann, zeigen aktuelle Entwicklungen: autonome Minibusse, die rund um die Uhr im Einsatz sind und selbst abgelegene Gegenden kostengünstig anbinden; Firmenflotten,…
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#180 – Supply Chain & Technology
Handelskonflikte, Protektionismus und geopolitische Spannungen verändern die Weltwirtschaft. Unsere neue Sonderpublikation "Supply Chain & Technology" beleuchtet, wie Unternehmen mit Automatisierung, KI und digitaler Transformation sich selbst und ihre Lieferketten zukunftssicher gestalten können – und warum das weit mehr ist als reine Logistik. Globale Lieferketten geraten zunehmend unter Druck – durch geopolitische Konflikte, Handelsbarrieren und wachsende Unsicherheiten. Das hat direkte Auswirkungen auf Produktion, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Prof. Dr. Stefan Minner von der TU München erklärt im Interview, warum Wertschöpfung längst nicht mehr linear, sondern netzwerkartig funktioniert – und wie smarte, flexible Strukturen zur neuen Normalität werden müssen. Ein weiteres zentrales Thema: Nachhaltigkeit und ESG. Lieferketten der Zukunft müssen nicht nur funktionieren, sondern…
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Männer, Diagnose, Zukunft: Zwischen stigmatisierten Erkrankungen, Mental Health und körperlicher Fitness
Gesundheit ist ein komplexes Zusammenspiel aus körperlichem Wohlbefinden, mentaler Stabilität und einem bewussten Lebensstil. Doch gerade bei Männern zeigt sich immer wieder, wie tief gesellschaftliche Rollenbilder, Tabus und Unsicherheiten das Verhältnis zur eigenen Gesundheit prägen. Männer sprechen seltener über Beschwerden, suchen später medizinische Hilfe und ignorieren oft erste Warnzeichen ihres Körpers – sei es physischer oder psychischer Natur. Gleichzeitig entwickeln sich Medizin, Forschung und Therapieansätze rasant weiter: Chronische Erkrankungen, seltene Diagnosen oder Krebs sind längst keine isolierten Schicksale mehr, sondern Teil einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, die neue Antworten und Perspektiven verlangt. Unsere Kampagne "Männer, Diagnose, Zukunft" widmet sich deshalb zwei essenziellen Themenfeldern: der Männergesundheit und der Zukunft von Diagnose und Therapie. Zwei…
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Sexualität als Maßstab männlichen Werts
Die beiden häufigsten sexuellen Funktionsstörungen bei Männern sind Erektionsstörungen und vorzeitiger Samenerguss. Schätzungen zufolge sind jeweils rund 20 Prozent der Männer in Deutschland davon betroffen, zusammen also etwa 40 Prozent aller Männer. Trotz dieser hohen Zahlen suchen nur etwa sechs bis sieben von hundert Betroffenen tatsächlich professionelle Hilfe, sei es bei einem Urologen, Sexualtherapeuten oder Psychotherapeuten. Die Dunkelziffer dürfte daher deutlich höher liegen. Hinter diesem Schweigen steckt oft tiefe Scham, verbunden mit der Angst, als nicht „männlich“ genug zu gelten. Diese Scham ist ein mächtiges Hindernis und verhindert, dass Männer sich die Unterstützung holen, die ihnen helfen könnte, ihre Lebensqualität spürbar zu verbessern. Gavin Sexton betreibt in Berlin die therapeutische Onlineberatung Lovebetter…
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Wenn Sex nicht mehr funktioniert – was Männern wirklich hilft
Die Folgen: Scham, Rückzug, Frust in der Partnerschaft. Die Ursachen finden sowohl auf körperlicher als auch mentaler Ebene statt – und lassen sich lösen. Körperliche Ursachen: Wenn der Körper nicht mitspielt Auf körperlicher Ebene gibt es viele mögliche Ursachen: Ein verspannter oder schwacher Beckenboden, Gewöhnung an starke Reize durch druckvolle, mechanische Masturbation sowie häufiger Pornokonsum. Ebenso können medizinische Themen oder Medikamente einen negativen Einfluss haben. Psychische Blockaden: Stress, Druck und alte Glaubenssätze Auch die Psyche spielt eine zentrale Rolle. Stress, einengende Überzeugungen (“Sex ist nur gut, wenn er spontan ist.”), Leistungsdruck oder ungelöste Konflikte in der Beziehung können das sexuelle Erleben beeinflussen. Viele Männer geraten dadurch in einen Teufelskreis: Druck,…
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Entspannung auf Knopfdruck
Psychische Gesundheit ist längst kein Tabuthema mehr – zumindest nicht in der Theorie. In der Praxis hingegen sieht es oft anders aus: Laut DAK ist mittlerweile jede fünfte Krankschreibung psychisch bedingt. Die Folge: überlastete Teams, erschöpfte Führungskräfte und eine stille Kündigungswelle durch innere Resignation. Prof. Dr. Argang Ghadiri, Professor für Betriebliches Gesundheitsmanagement an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, erforscht seit Jahren, wie sich mentale Ressourcen im Arbeitsalltag stärken lassen. In einer international veröffentlichten Studie hat er gemeinsam mit Kolleg:innen untersucht, wie sich audio-visuelle Entspannungsimpulse auf Stress, Burn-out und Arbeitsengagement auswirken. Der Titel: „Associations between Health Education and Mental Health, Burnout, and Work Engagement by Application of Audio-visual Stimulation.“ Die Ergebnisse sind…
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Sex at it´s best – mit wem es gefällt, aber doch bitte mit etwas Vorsicht!
Emotional will man seinem Partner oder seiner Partnerin gerne treu bleiben, doch körperliche Treue wird als nicht besonders wichtig betrachtet. Aus medizinischer Sicht ist dieser Trend bedenklich, denn seit Jahren nehmen auf der ganzen Welt sexuell-übertragbare Infektionen (STI) zu. Dazu zählen nicht nur Gonorrhoe (Tripper) und Syphilis, sondern auch Chlamydien, Mykoplasmen, Ureaplasmen, Trichomonaden, Gardnerellen, Herpesviren und HPV. Viele dieser Infektionen verlaufen zunächst unbemerkt, können aber zu Unfruchtbarkeit und anderen gesundheitlichen Komplikationen führen. Besonders verbreitet sind Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV), von denen über 200 Typen bekannt sind. Mehr als 30 davon sind für den Urogenitalbereich relevant und können auch zu Krebs im Mund- und Rachenraum führen. Grundsätzlich gilt: Wer sexuell…