• Energie- / Umwelttechnik

    „Pooling ist gelebte Kreislaufwirtschaft“

    Transportpaletten mit einem e-Voucher tauschen und den Klimaschutz unterstützen – wie das funktioniert, erklärt Marc Groenewoud, CEO bei PAKi Logistcs. Als Marc Groenewoud im Sommer 2021 den Posten als CEO bei PAKi Logistics übernahm, stand die Logistikbranche gerade als Folge der Pandemie und gestörter Lieferketten unter Druck. Als wäre das noch nicht genug, wurde die Lage im Februar 2022 und danach durch den Krieg in der Ukraine mit all seinen Auswirkungen noch schwieriger. Und nicht zuletzt stellen auch der Fachkräftemangel und die Nachschubprobleme bei Holzpaletten große Herausforderungen dar. Es gab also eine Reihe von Herausforderungen – gut, dass PAKi Logistics die digitalen Dienstleistungen des Open-Pooling-Dienstleisters schon 2019 weiterentwickelt hatte, als…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Verwenden statt verschwenden

    Die größte Verschwendung von Lebensmitteln findet statt, wenn sie produziert, aber niemals konsumiert werden. Eine nachhaltigere Verpackungsindustrie kann zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen beitragen. Die Produktion und der Konsum von Lebensmitteln sind in Deutschland für bis zu 30 % aller Umweltauswirkungen verantwortlich. Zusätzlich zu den Verlusten während der Herstellung sowie im Einzelhandel landen hierzulande pro Kopf und Jahr durchschnittlich rund 78 Kilogramm Lebensmittelabfälle privater Haushalte im Müll. Global sind die Folgen von Nahrungsmittelverschwendung bei einer wachsenden Weltbevölkerung und Millionen von Menschen, die um den Zugang zu Nahrungsmitteln kämpfen, noch gravierender. Verpackungen müssen nicht nur Lebensmittelsicherheit garantieren, sondern Lebensmittel auch transportierbar, verfügbar und ohne Zusatzstoffe möglichst lange haltbar machen. Ohne ihren Schutz…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Kreislaufwirtschaft für den Mittelstand

    Viele Mittelständler kennen das: Im Bestand haben sich technische Geräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops angehäuft, die voll funktionsfähig sind, aber gar nicht mehr benötigt werden. Diese Geräte werden oft ungenutzt gelagert, bis sie schließlich beseitigt – im besten Fall recycelt – werden. Das ist pure Geldverschwendung und zugleich im Sinne einer Kreislaufwirtschaft ökologisch unsinnig, denn viele gebrauchte IT-Geräte sind noch voll verwendungsfähig. Allerdings gilt: Umso länger die Lagerzeit dauert, desto höher ist der Werteverfall. Schließlich kommt der Zeitpunkt, an dem sich eine Zweitverwertung nicht mehr lohnt, weil Geräte und Software dem aktuellen technischen Stand nicht mehr entsprechen. Das muss nicht sein, aber viele Mittelständler sind verunsichert, wenn es darum…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Kreislaufwirtschaft

    Wie weit ist Deutschland wirklich im verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen? Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeitsthemen sind omnipräsent, sowohl in der B2B- als auch in der B2C-Kommunikation. Doch wie weit ist Deutschland wirklich im verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen? Diese und weitere Fragen thematisieren wir in unserer neuen Publikation zum Thema Kreislaufwirtschaft, welche heute zusammen mit dem Handelsblatt erschienen ist (Auflage: 146.362 Exemplare; Reichweite: 596.000 Leser:innen). Mit dem Sonderheft "Kreislaufwirtschaft" möchten wir Best Cases sowie vielversprechende Konzepte beleuchten und die Manifestation übergeordneter Nachhaltigkeitsziele vorantreiben. Das Sonderheft zeigt auf, wie eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zur Energiewende beiträgt, die Lieferketten stabilisiert und die Digitalisierung beschleunigt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Hier geht’s zur E-Paper-Ausgabe: Kreislaufwirtschaft…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Chemisches Recycling ist Teil der Lösung

    Eine neue Technologie ermöglicht heute aus nicht recycelten Kunststoffabfällen, einen wertvollen, global nutzbaren Rohstoff herzustellen. Kunststoffabfälle können mit hohem technischem Aufwand sortiert und umweltfreundlich mit überschaubarem Energieaufwand über das mechanische Recycling recycelt werden. Doch viele Mischkunststoffe und solche aus Siedlungsabfällen oder der Industrie werden gar nicht erst in den Kreislauf gebracht: Von den ca. 6 Mio. t Kunststoff in Deutschland, die im Abfall landen, werden nur etwa 50 % recycelt. Darin enthalten sind u. a. Verpackungskunststoffe aus dem dualen System, Gewerbefolien und Produktionsabfälle. Die anderen 50 % finden sich im Hausmüll (ca. 1 Mio. t.) und in Gewerbe- und Industrieabfällen (ca. 2 Mio. t). Vielfach handelt es sich um verschmutzte…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Entweder im Kreis oder gar nicht

    Das Grundproblem ist seit nunmehr 51 Jahren bekannt. Am 2. März 1972 veröffentlichte der Club of Rome, ein weltweiter Zusammenschluss von Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, das Buch „Die Grenzen des Wachstums”. Die Vereinigung hatte den MIT-Wissenschaftler Dennis L. Meadows damit beauftragt herauszufinden, ob es eine Grenze des Wachstums gäbe. Und wo wäre diese Grenze? In dem bei dieser Arbeit entwickelten Weltmodell wurde errechnet, was passieren würde, wenn man so wie im Jahr 1972 weiterleben würde. Das Ergebnis war nichts weniger als eine drohende Weltkrise, deren Treiber ungezügeltes Bevölkerungswachstum und der daraus folgende exponentielle Ressourcenverbrauch sind, verbunden mit zunehmender Umweltverschmutzung und – wie wir heute wissen –…

  • Energie- / Umwelttechnik

    „Für eine bessere Welt müssen wir die Kreislaufwirtschaft fördern“

    Der florierende Onlinehandel hat zwei Gesichter: zufriedene Unter-nehmen und Kund:innen, aber auch erhöhtes Müllaufkommen, be-sonders durch Plastik. Nachhaltige sowie recycelbare Verpackungen entlang der Wertschöpfungskette sind wichtige Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel. Es ist einfach, bequem und schnell: Ein Knopfdruck und schon kommen die Waren direkt ins Wohnzimmer. Der Onlinehandel boomt in Deutschland, wie die Zahlen des eCommerce-Verbands bevh bestätigen. So gibt es seit 2019 ein konsolidiertes Wachstum von fast 25 Prozent. Der Onlinehandel startete im letzten Jahr zunächst robust mit zweistelligen Wachstumsraten und rutschte bei Kriegsausbruch in der Ukraine nach unten. Besonders bei Mode, Hobby und Freizeit sowie Unterhaltungselektronik brachen aktuell Spontaneinkäufe weg. Umsätze mit alltäglichen Bestellungen von Lebensmitteln,…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Kunststoff-Kreisläufe: Was geht heute?

    Der deutsche Mittelstand arbeitet an ESG: Wie funktioniert dies als Automobil-Zulieferer, wenn der Hauptwerkstoff Kunststoff ist? Es gilt nicht mehr nur eine Nachhaltigkeitsstrategie zu definieren, sondern die gesamte Unternehmensstrategie auf die drei Bereiche des Megatrends E, S und G hin zu transformieren und neu auszurichten. Bezogen auf die Umweltaspekte (E) umfasst dies sowohl das Thema CO2-Neutralität wie die für die Zukunft geforderte Kreislaufwirtschaft , und damit sowohl die maximal mögliche Recyclingfähigkeit der Produkte als auch die Fertigung aus recycelten Materialien und deren Wiederverwendbarkeit. Dr. Jens Petersen, Partner bei Ebner Stolz Management Consultants, beobachtet, dass sich viele Unternehmer mit der Thematik beschäftigen, häufig liege aber der Fokus auf CO2-Neutralität, Themen wie…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Klimaneutral mit „Bioplastik“

    Kompostierbare Lebensmittelverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen verbleiben im Kreislauf, erklärt Hannes Füting, CMO beim Hersteller Repaq. Wenn es um das Thema Plastik geht, herrschen oft Unkenntnisse und Missverständnisse vor. Ein gutes Beispiel dafür sei die Single Use Plastic Direktive der EU, sagt Hannes Füting, CMO bei Repaq. Das Unternehmen stellt heim- und gartenkompostierbare Lebensmittelverpackungen aus sogenanntem „Bioplastik“ her, die frei von Schadstoffen sind und in der Natur keinerlei Rückstände hinterlassen. Nach der Logik der Expert:innen in Brüssel ist Plastik gleich Plastik, egal, woraus es besteht und ob es klimaschädigend oder klimafreundlich ist. Hierdurch werden Materialien, die wirkliche Kreisläufe ermöglichen, diskreditiert. Es wird immer unklarer, dass der Begriff „plastikfrei“ bei Verpackungen darauf…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Auf dem Weg in den Batterie-Kreislauf

    Batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) boomen und werden sich als Antriebstechnologie im PKW-Bereich durchsetzen. Damit einher geht ein steigender Bedarf an Rohstoffen für die Batterieproduktion, vor allem von Lithium, Nickel und Kobalt. Laut Internationaler Energieagentur wird der globale Bedarf an Lithium im Jahr 2030 viermal so hoch sein wie in 2021, bei Nickel und Kobalt sind Steigerungen von 60 % bzw. 45 % prognostiziert. Die Analyse basiert auf dem stark wachsenden Marktanteil von BEV bei Neuzulassungen – in Deutschland allein von mehr als 2 Mio. Fahrzeugen pro Jahr ab dem Jahr 2030. Mit Blick auf den Klimaschutz ist die Elektrifizierung positiv, aufgrund der benötigten Ressourcen aber auch eine Herausforderung. Die positiven Klimaeffekte…