• Sicherheit

    Backup zum Sparpreis – und Zugriff zum Totalausfall

    In der praktischen Datenrettung zeigt sich zunehmend ein wiederkehrendes Bild: Backups sind vorhanden, Wiederherstellungen werden angestoßen – und dennoch bleibt der Zugriff auf die Daten technisch blockiert. Dieses Szenario betrifft Unternehmen unterschiedlichster Branchen und IT-Umgebungen. Ursache ist dabei selten fehlende Vorsorge, sondern die zunehmende Komplexität moderner Speicherarchitekturen. Je nach eingesetztem System äußert sich der Zugriffsausfall unterschiedlich. Gemeinsam ist allen Fällen: Die Daten sind physisch vorhanden, können aber nicht mehr sinnvoll genutzt werden. SAN-Systeme: Wenn Blöcke vorhanden sind, aber keine Struktur mehr existiert In sogenannten SAN-Umgebungen (Storage Area Network) werden Daten blockbasiert gespeichert. Der Zugriff erfolgt nicht über einzelne Dateien, sondern über logisch zusammengefasste Speicherbereiche. Diese Systeme arbeiten mit komplexen Controller-Strukturen,…

  • Sicherheit

    NIS2 fragt nicht, ob gesichert wurde – sondern warum Daten nicht zugänglich waren

    Mit der Umsetzung der NIS2-Richtlinie verschiebt sich 2026 der Fokus in der Bewertung von IT-Sicherheitsvorfällen. Nicht mehr allein die Existenz von Sicherungs- und Notfallkonzepten steht im Mittelpunkt, sondern der Umgang mit realen Zugriffsausfällen. Die Praxis der Datenrettung zeigt zunehmend: Datenzugriff ist selbst bei vorhandenen Backups keine Selbstverständlichkeit mehr. Moderne Speicherarchitekturen, hardwaregebundene Verschlüsselung und hochintegrierte Systeme führen dazu, dass Daten trotz Vorsorge technisch nicht erreichbar sein können. Genau an diesem Punkt wird NIS2 praktisch relevant. Wenn Wiederherstellung scheitert, zählt Erklärbarkeit NIS2 bewertet nicht nur, ob Maßnahmen vorgesehen waren, sondern auch, wie Organisationen mit Sicherheits- und Verfügbarkeitsvorfällen umgehen. In der Praxis zeigt sich dabei immer häufiger ein wiederkehrendes Szenario: Sicherungen waren vorhanden…

  • Dienstleistungen

    Wenn Zugriff nicht garantiert ist: Warum Datenrettung 2026 Teil der Compliance-Kette wird

    Die technische Realität moderner Speicherarchitekturen verändert 2026 nicht nur die Datensicherung, sondern auch deren Bewertung im Schadenfall. Wie aktuelle Fälle aus der praktischen Datenrettung zeigen, ist Datenzugriff selbst bei vorhandenen Backup-Konzepten nicht mehr zuverlässig gegeben. Verschlüsselung, hardwaregebundene Speicherarchitekturen und automatisierte Replikationsprozesse führen dazu, dass Daten trotz Vorsorge technisch nicht erreichbar sind. Damit verschiebt sich der Fokus im Ernstfall zunehmend von der Frage, ob gesichert wurde, hin zu der Frage, was technisch belegbar ist. Wenn Wiederherstellung scheitert, zählt Nachweisbarkeit In der Praxis stehen Unternehmen immer häufiger vor Situationen, in denen: Sicherungen vorhanden waren Wiederherstellungsversuche vorgesehen oder durchgeführt wurden der Zugriff dennoch technisch nicht möglich war In diesen Fällen rückt nicht der…

  • Sicherheit

    Backup vorhanden – Daten trotzdem verloren: Warum Sicherungen 2026 häufiger versagen

    Zu Beginn des Jahres 2026 zeigt sich ein klares Bild aus der praktischen Datenrettung: Datenverluste entstehen immer seltener durch fehlende Sicherungen – sondern zunehmend trotz vorhandener Backups. Die Auswertung zahlreicher Fälle im spezialisierten Labor von DATA REVERSE® zeigt, dass klassische Backup-Konzepte unter den Bedingungen moderner Speicherarchitekturen immer häufiger an technische Grenzen stoßen. Der Grund liegt nicht in Nachlässigkeit, sondern in der Art, wie Daten heute gespeichert, verschlüsselt und repliziert werden. Backups sind vorhanden – aber im Ernstfall nicht nutzbar In vielen aktuellen Schadensfällen waren Sicherungen grundsätzlich vorhanden: lokale Backups auf NAS-Systemen Spiegelungen auf externen SSDs oder USB-Medien automatisierte Synchronisationen in Cloud-Umgebungen Dennoch blieb der Datenzugriff nach einem Defekt häufig unmöglich.…

  • Hardware

    Datenrettung 2025: Wenn Hardware über Daten entscheidet

    Datenverluste im Jahr 2025 entstehen nur selten durch Softwarefehler oder gezielte Cyberangriffe. Die Auswertung aktueller Fälle im Datenrettungslabor von DATA REVERSE® zeigt ein anderes Bild: Physische Einwirkungen bleiben die häufigste Ursache – ihre technischen Folgen haben sich jedoch deutlich verschärft. Der entscheidende Faktor ist heute nicht mehr allein das Schadensereignis selbst, sondern der Aufbau moderner Speichertechnologien. Hochintegrierte Architekturen und hardwaregebundene Verschlüsselung führen dazu, dass bereits kleine Defekte häufig den vollständigen Zugriff auf gespeicherte Daten verhindern. Alltagsunfälle mit gravierenderen Folgen Auch 2025 resultierten viele Datenverluste aus alltäglichen, meist unbeabsichtigten Situationen. Dazu zählen Wasserschäden an mobilen Geräten, mechanische Belastungen moderner NVMe-SSDs, thermische Überlastung von Notebooks oder zerstörte USB-Speicher durch Haushaltsgeräte. Solche Schadensbilder…

  • Sicherheit

    DATA REVERSE® präsentiert die ungewöhnlichsten Datenrettungen 2025

    Auch im Jahr 2025 zeigte sich erneut: Die größten Datenrisiken lauern nicht im Serverraum, sondern mitten im Alltag. Flüssigkeiten, Hitze, Kälte, mechanische Schäden oder ein unachtsamer Klick – in Sekunden entstehen kritische Datenverluste. DATA REVERSE® hat zehn reale Fälle ausgewählt, die zeigen, wie schnell es passieren kann und wie moderne Datenrettungsverfahren selbst außergewöhnliche Situationen lösen.  1. Staubsauger vs. USB-Stick – und die Erinnerungen wären fast verloren. In der Leipziger Südvorstadt wollte ein Vater endlich die Fotos der Geburtstagsfeier seiner Tochter sichern. Der USB-Stick mit allen Aufnahmen – darunter wertvolle Bilder der Großeltern – war jedoch beim Aufräumen unbemerkt unter die Kommode gerutscht. Als der Staubsaugerroboter am nächsten Tag seine Runden…

  • Sicherheit

    Komplexer RAID-Paritätsfehler: DATA REVERSE® Hamburg stellt 512-GB-VM vollständig wieder her

    Ein IT-Dienstleister aus dem Raum Konstanz war von einem abrupten Ausfall einer produktiven virtuellen Maschine betroffen. Obwohl alle Laufwerke verfügbar waren, meldete das Speichersystem inkonsistente Paritätsdaten und beschädigte Metadaten. Die VM ließ sich nicht mehr starten. Der Fall wurde an das Hamburger Labor von DATA REVERSE® übergeben. Die Analyse zeigte ein komplexes Fehlerbild: verschobene Stripe-Offsets, unvollständige oder falsch berechnete XOR-Paritäten und fragmentierte VMFS-Strukturen. Solche Schadensbilder treten häufig in produktiven RAID-Systemen auf, wenn Schreiboperationen unterbrochen werden oder Paritätsinformationen fehlerhaft abgespeichert werden. Weitere typische Szenarien beschreibt DATA REVERSE® hier: Im ersten Schritt rekonstruierten die Spezialisten das ursprüngliche RAID-Layout. Dazu wurden Paritätsrotationsmuster, Blocksequenzen und XOR-Beziehungen mehrfach überprüft und mathematisch abgeglichen. Anschließend wurde das…

  • Sicherheit

    DATA REVERSE®: Exklusive Studie zum NIS-2 Reifegrad – Deutsche Unternehmen unzureichend vorbereitet

    Mit dem Inkrafttreten des NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetzes haben tausende Unternehmen in Deutschland seit Verkündung verpflichtend erweiterte Anforderungen an IT-Sicherheit, Notfallplanung und Wiederherstellungsfähigkeit zu erfüllen. Die neuen Vorgaben gelten ohne Übergangsfrist. Sie verpflichten Unternehmen erstmals zu nachweisbaren Cyber-Resilienz-Maßnahmen und erweitern die persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung. Doch eine aktuelle Studie von DATA REVERSE® Datenrettung zeigt, dass viele Organisationen diesen Anforderungen bislang nicht gerecht werden. Die Befragung unter 245 IT-Verantwortlichen aus unterschiedlichen Branchen weist auf erhebliche Versäumnisse hin – sowohl in der Bewertung der eigenen Betroffenheit als auch in der praktischen Umsetzung von NIS-2-Pflichten. Zentrale Ergebnisse der Studie: Mehrheit ohne geprüfte Betroffenheit Obwohl das Gesetz direkt nach der Verkündung gilt, haben 53 Prozent…

  • Hardware

    DATA REVERSE® Berlin rekonstruiert beschädigte 500-GB-Festplatte nach Headcrash

    Festplatten gehören seit Jahrzehnten zu den stillen Trägern hochsensibler Informationen. Doch wenn der Schreib-Lesekopf die magnetische Oberfläche berührt, entscheidet Mechanik über Datenintegrität. Eine Kanzlei aus Potsdam erlebte genau dies, als eine 500-GB-HDD plötzlich nicht mehr erkannt wurde – ein klassisches Symptom eines Headcrashs (Festplatte wird nicht erkannt). Die Fallakten mehrerer laufender Verfahren waren zunächst unerreichbar. Der Datenträger wurde an DATA REVERSE® in Berlin übergeben, wo die Arbeit im Reinraum beginnt – dort, wo gewöhnliche Werkzeuge enden. Ein Headcrash hinterlässt oft schmale Schleifspuren auf den Plattern, die nur unter dem Mikroskop sichtbar sind. Erst die Kombination aus optischer Analyse und elektronischer Diagnostik zeigt, welche Strukturen noch lesbar sind. Arbeit im Mikrometerbereich…

  • Internet

    Ein Handwerk mit Zukunft – von Festplattenchirurgen und Cyber-Detektiven

    Der Beruf des Datenretters und IT-Forensikers vereint das Beste aus zwei Welten: die handwerkliche Reparatur beschädigter Datenträger und die analytische Aufklärung digitaler Spuren. Während andere IT-Berufe am Schreibtisch entstehen, beginnt hier alles am Gerät – mit Staubschutzhaube, Mikroskop und viel Geduld. Ob nach einem Sturz, Kurzschluss oder Ransomware-Befall – das Ziel bleibt gleich: Informationen zu retten, die für Menschen oder Unternehmen existenziell sind. Präzision im Mikrometerbereich In den Anfangsjahren der Computertechnik – den 1980er- und 1990er-Jahren – war Datenrettung oft reine Mechanik. Fachleute tauschten Schreib-Leseköpfe oder Motoren in Festplatten aus, wenn Laufwerke versagten. Heute sind HDDs kompakter, empfindlicher und dichter aufgebaut. Aktuelle Modelle mit SMR-Technologie (Shingled Magnetic Recording) speichern Daten…