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Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2026 stellen das Fitnessunternehmen FitX und die Deutsche Herzstiftung die Frauenherzgesundheit in den Fokus
Der Weltfrauentag am 8. März mahnt zur Gleichstellung – doch in der Medizin klafft eine Lücke, die für Frauen lebensgefährlich sein kann: der sogenannte „Gender Health Gap“. Besonders eklatant zeigt er sich beim Thema Herzgesundheit. Weil die Medizin immer noch sehr auf Männer ausgerichtet ist, werden Herzinfarkte bei Frauen oft zu spät erkannt. Die Folge: Frauen sterben doppelt so häufig an den Folgen eines akuten Infarkts wie Männer. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von FitX belegt das Ausmaß: Ein Großteil der Deutschen weiß nichts oder nur wenig darüber, dass sich ein Herzinfarkt bei Frauen anders äußert als bei Männern. Darüber hinaus fühlt sich mehr als jede zweite Frau mit ihren…
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Gefäßkiller LDL-Cholesterin: Sind Butter, Eier, Käse Übeltäter?
Cholesterinreiche Lebensmittel wie beispielsweise Eier, Käse und Butter galten lange als Hauptursache für erhöhte LDL-Cholesterinwerte, einem wichtigen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Heute wissen wir, dass die Zufuhr von Cholesterin über die Nahrung den LDL-Cholesterinwert im Blut bei den meisten Menschen nur geringfügig erhöht“, sagt der Kardiologe und Lipidspezialist Prof. Dr. Ulrich Laufs, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung. Nur ein Drittel des Cholesterins nimmt der Körper über die Nahrung auf, zwei Drittel des Blutfetts stellt er über die Leber selbst her. Diese passt die für die diversen Körperfunktionen nötige Cholesterinproduktion entsprechend der Cholesterinzufuhr an: „Je mehr Cholesterin im Blut ist, desto weniger Cholesterin stellt die Leber selbst her“, erläutert der…
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PULSEDAY: Puls fühlen und Herz-Risiken durch unbemerktes Vorhofflimmern vermeiden
Awareness-Kampagne #PULSEDAY: Herzstiftung und Schauspieler Marek Erhardt rufen gemeinsam mit PULSI zum Pulsmessen am 1. März auf. Wer seinen Puls routinemäßig misst, kann sich vor unbemerkten Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern schützen und sein Schlaganfallrisiko senken Herzrhythmusstörungen sind in Deutschland neben der koronaren Herzkrankheit (KHK) und der Herzschwäche der häufigste Grund für eine stationäre Krankenhausaufnahme mit rund 460.000 Klinikeinweisungen pro Jahr (Deutscher Herzbericht – Update 2025). 1,5 bis 2 Millionen Menschen leiden hierzulande allein an Vorhofflimmern. Bleibt es unbemerkt und somit unbehandelt, besteht Schlaganfallgefahr. 20 bis 30 Prozent der ischämischen Schlaganfälle gehen auf Vorhofflimmern zurück. Aber auch eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kann sich infolge dieser Rhythmusstörung entwickeln. Außerdem verringert Vorhofflimmern generell die Lebensqualität…
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Frauenherzen in den Wechseljahren: Auf diese Risiken achten
Für Frauen – wie für Männer – sind Herzerkrankungen wie Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen und vorzeitigen Tod. Nur dass diese Erkrankungen bei Frauen aufgrund des hormonellen Schutzes meist etwa zehn Jahre später als bei Männern auftreten. Am häufigsten sterben Frauen an der KHK mit über 51.000 Sterbefällen (2023), darunter rund 17.500 am Herzinfarkt, der längst keine „Männerkrankheit“ darstellt (Deutscher Herzbericht – Update 2025). „Frauen in den Wechseljahren sollten ihrem Herzschutz besondere Aufmerksamkeit schenken, weil die hormonellen Veränderungen während der Menopause die Risikokonstellation für Herz und Gefäße zusätzlich verschärfen können“, betont Prof. Dr. Christiane Tiefenbacher, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung. „Aber auch jüngere Frauen können…
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Start der Grippesaison: Impfen und Herz schützen
Infektionen mit Viren und Bakterien belasten das Herz und den Kreislauf und können besonders bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen chronischen Krankheiten etwa der Leber und Nieren oder mit Diabetes zur Gefahr werden. Sogar Herzinfarkte können durch Infektionskrankheiten wie einer echten Grippe (Influenza) ausgelöst werden. „Ein Infektionsschutz ist deshalb wichtig und gelingt mit guter Hände-, Mund- und Zahnhygiene, dem Meiden enger Kontakte zu Personen mit Infektionskrankheiten und mit Impfungen“, erklärt der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Meinertz, Chefredakteur und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung. „Impfungen sind nicht nur Infektionsschutz, sondern auch Herzschutz“, betont Meinertz im Experten-Beitrag der Herzstiftung unter https://herzstiftung.de/wichtige-impfungen Diesen wichtigen Effekt der Schutzimpfung für chronisch Herzkranke, allen…
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Herzinfarkt bei Diabetes: Infarkt-Warnzeichen fehlen oft
Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte sind nicht nur ein Symptom für Diabetes mellitus, sondern auch eine Gefahr für das Herz. Im schlimmsten Fall führt ein unbehandelter Diabetes zu Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und plötzlichen Herztod. Nach Schätzungen (2023) haben in Deutschland 8,9 Millionen Menschen Typ-2-Diabetes (früher „Altersdiabetes“), bei dem die Körperzellen unempfindlicher gegenüber Insulin werden und an dem über 90 Prozent der Menschen mit Diabetes leiden (bei hoher Dunkelziffer). Zum Weltdiabetestag informiert die Deutsche Herzstiftung unter https://herzstiftung.de/diabetes über die Stoffwechselkrankheit Diabetes und worauf Diabetiker und Risikopatienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Vermeidung von Komplikationen und für den Erhalt ihrer Lebensqualität achten sollten. Diabetes beschleunigt Gefäßverkalkung (Atherosklerose) Ein chronisch hoher Blutzucker beschleunigt unter anderem den…
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Nach Herzinfarkt: Wie schützt man sich vor einer Herzschwäche?
Atemnot bei Belastung, generelle Leistungseinschränkung, Wassereinlagerungen im Körper und eine deutlich reduzierte Überlebenszeit: die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) markiert einen gravierenden Einschnitt in das Leben der Betroffenen und bedeutet Einbußen an Lebensqualität. Die Herzschwäche zählt mit fast 38.000 Sterbefällen (2023) zu den zehn häufigsten Todesursachen in Deutschland. Mit rund 470.000 vollstationären Fällen pro Jahr ist die Volkskrankheit zudem die häufigste Einzeldiagnose für eine stationäre Krankenhausbehandlung (Deutscher Herzbericht – Update 2025). Einer chronischen Herzschwäche geht in der Regel ein langjähriger Entstehungsprozess aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Koronare Herzkrankheit (KHK), Bluthochdruck, Rhythmusstörungen (Vorhofflimmern) oder Klappenerkrankungen voraus. Die Herzmuskelschwäche kann aber auch anlagebedingt oder durch Entzündungen im Herzmuskel entstehen. Die häufigste Ursache der Herzinsuffizienz ist die…
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Gefahr durch Herzinfarkt: Wie sich Frauen schützen
Für Frauen – wie für Männer – sind Herzerkrankungen wie Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen und vorzeitigen Tod. Nur dass diese Erkrankungen bei Frauen aufgrund des hormonellen Schutzes meist etwa zehn Jahre später als bei Männern auftreten. Am häufigsten sterben Frauen an der KHK mit über 51.000 Sterbefällen (2023), darunter rund 17.400 am Herzinfarkt, der längst keine „Männerkrankheit“ darstellt (Deutscher Herzbericht – Update 2025). Während die Differenz in der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern in Deutschland 4,7 Jahre zugunsten von Frauen beträgt (1), verhält es sich bei der Letalität nach einem Herzinfarkt anders. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Herzinfarkt tödlich verläuft (Letalität), steigt mit dem…
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Risiko für Herzinfarkt und plötzlichen Herztod senken: Ärzte raten zu diesen acht Maßnahmen
Durchblutungsstörungen des Herzens durch die Koronare Herzkrankheit (KHK) sind nicht nur die Grunderkrankung des Herzinfarkts, sondern auch die Hauptursache von Herzinsuffizienz und plötzlichem Herztod. Untersuchungen von plötzlich Verstorbenen ergaben, dass bei 75 bis 80 Prozent eine KHK bestand. Aber auch bei obduzierten unter 35-Jährigen, die einem plötzlichen Herztod erlagen, wurde in einer US-Untersuchung bei 23 Prozent eine KHK festgestellt. In Deutschland ist bei 4,7 Millionen Menschen eine KHK bekannt. Tückisch an der KHK ist: Vom Patienten jahrelang unbemerkt, können sich durch Plaques aus Kalzium („Kalk“), Entzündungszellen, Bindegewebe und Cholesterin an den Wänden von Herzkranzgefäßen (Koronararterien) Veränderungen entwickeln, die sich erst bemerkbar machen, wenn die Arterienverengung eine kritische Schwelle von 70-80…
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Brustenge und drohender Herzinfarkt: Wann Stent-Therapie, wann Bypass-Op?
Die Gefahr für Herz und Gefäße kommt meist schleichend: Oft entwickelt sich die Koronare Herzkrankheit (KHK), die Grunderkrankung und Vorstufe des Herzinfarkts, über lange Zeit ohne spürbare Symptome. Dennoch wird der Herzmuskel dabei zunehmend schlechter durchblutet. Das kann zu sogenannten Angina pectoris-Beschwerden wie Schmerzen, Druck- oder Engegefühl in der Brust und Atemnot führen – anfangs nur bei Belastung, später auch in Ruhe. Im schlimmsten Fall verschließt das Gefäß vollständig: ein Herzinfarkt ist die Folge. Die KHK ist die häufigste Herzerkrankung in Deutschland mit rund 540.000 Krankenhausaufnahmen und die führende Todesursache mit rund 120.000 Todesfällen pro Jahr, davon rund 44.000 Sterbefälle durch Herzinfarkt (Deutscher Herzbericht – Update 2025). „Das Ziel der…