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    Herz und Kreislauf schützen: Wie dauerhaftes Abnehmen gelingt

    Bei Übergewicht leiden auch Herz und Gefäße – besonders im Quartett mit Bluthochdruck, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen (metabolisches Syndrom). Ernährungsmediziner geben Tipps, wie Abnehmen dauerhaft funktioniert Nicht jedes Pfund zu viel schadet. Doch treffen Übergewicht, Bluthochdruck, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen zusammen, entsteht eine gefährliche Kombination – das sogenannte metabolische Syndrom –, die mit einem erheblichen Herz-Kreislauf-Risiko einhergeht. „Übergewicht und Adipositas spielen eine besondere Rolle bei der Entstehung dieses folgenschweren metabolischen Syndroms“, warnt Prof. Dr. med. Hans Hauner vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts bestätigte diesen Zusammenhang unlängst erneut (1). „Vor allem jüngere Erwachsene mit Adipositas im Alter von 18 bis 29 Jahren haben ein erhöhtes Risiko, am metabolischen…

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    Herzinfarkt-Forschung: Kann Intervallfasten das Herz reparieren?

    Studie untersucht, ob Intervallfasten eine Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt verhindern kann. Herzstiftung fördert Untersuchung am Universitätsklinikum Halle/Saale. Es ist Fastenzeit und Intervallfasten liegt nach wie vor im Trend. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass diese Form des Fastens diverse positive Eigenschaften für die Gesundheit mit sich bringt. So kann Intervallfasten nicht allein beim Abnehmen helfen, sondern es beeinflusst auch Herz-Risikokrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und erhöhtes Cholesterin günstig. Somit kann Intervallfasten bei Herzinfarktpatienten dazu beitragen, das Risiko für einen weiteren Infarkt zu reduzieren. In Deutschland werden pro Jahr über 212.000 Herzinfarkte vollstationär versorgt (Deutscher Herzbericht 2020). Wissenschaftler der Universitätsklinik für Kardiologie in Halle an der Saale schauen nun aber noch einen Schritt…

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    Deutsche Herzstiftung

    Herzstiftungs-Podcast: Virologin Prof. Sandra Ciesek und Herzstiftungs-Vorsitzender Prof. Thomas Voigtländer über das Risikopotenzial neuer Corona-Virusvarianten, Long-Covid und warum eine Omikron-Infektion „nicht nur ein Schnupfen“, die Covid-Impfung aber klar im Vorteil ist. Der Höhepunkt der Omikron-Welle scheint überschritten, die täglichen Zahlen an gemeldeten Corona-Neuinfektionen sinken. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Trendwende erklärt. Ist jetzt Zeit zum Durchatmen? „Bei uns in der Virologie können wir leider nicht durchschnaufen“, räumt Prof. Dr. med. Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main im aktuellen Herzstiftungs-Podcast der Reihe „Impuls: Wissen für ihre Gesundheit“ ein. Die Virologin verweist dabei insbesondere auf die an Häufigkeit zunehmende Corona-Virusvariante Omikron BA.2, „bei der…

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    Bei Herzschwäche unterschätzt: seelische Komplikationen

    Das Herz ist ein „Lebensmotor“, der unsere Organe mit lebenswichtigem Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Schädigt ein Herzinfarkt oder ein unbehandelter Bluthochdruck den Herzmuskel dauerhaft, so dass er an Pumpkraft verliert und es kommt zur chronischen Herzschwäche (Herzinsuffizienz), ist nicht nur das Herz geschädigt, sondern auch andere Organe wie Gehirn, Nieren und Muskeln nehmen Schaden. Die Herzschwäche mit bis zu vier Millionen Betroffenen in Deutschland schränkt deren Lebensqualität allein mit Symptomen wie Luftnot, Abnahme der Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und Wassereinlagerungen in den Beinen massiv ein (Infos: www.herzstiftung.de/…). „Patienten mit Herzinsuffizienz haben aber nicht nur körperliche, sondern meist auch erhebliche seelische Probleme. Psychosoziale Risikofaktoren wie Depression sowie soziale Isolation, Einsamkeit und traumatische Effekte…

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    Nach Kinderherz-OP: Wie Eltern ihre Kinder stärken und stützen

    Eine Herzoperation im frühen Kindesalter ist belastend – nicht nur für die Kinder selbst, sondern auch für deren Eltern und Geschwister. Da inzwischen ein Großteil der betroffenen Kinder das Erwachsenenalter erreicht, befassen sich Wissenschaftler zunehmend mit den psychischen Langzeitfolgen früher Herzoperationen. Pro Jahr erfolgen hierzulande etwa 8.000 kinderherzchirurgische Eingriffe zur Behandlung angeborener Herzfehler, darunter etwa die Hälfte bei Kindern unter einem Jahr (Deutscher Herzbericht 2020). „Zwar sind dank des medizinischen Fortschritts Komplikationen heute selten und Sterberaten nach einer Herzoperation im Kindesalter sehr niedrig. Aber ein diagnostizierter Herzfehler und ein operativer Eingriff beim eigenen Kind können die Psyche des Kindes und seine Familie sehr belasten“, erklärt Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer,…

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    Schwangerschaft auch mit angeborenem Herzfehler möglich

    Der Fortschritt in der Medizin macht es möglich: Die meisten Frauen mit angeborenem Herzfehler (AHF) können heute Kinder bekommen. Doch bei Patientinnen mit Kinderwunsch ergeben sich viele Fragen: Wie groß ist das Risiko für Mutter und Kind? Bei welchen angeborenen Herzfehlern ist von einer Schwangerschaft abzuraten? Kann der Herzfehler vererbt werden? „Wichtig ist, dass Frauen mit angeborenem Herzfehler ihre Schwangerschaft frühzeitig planen und sich von einem erfahrenen EMAH-Spezialisten betreuen lassen”, erklärt Prof. Dr. med. Tanja Rädle-Hurst, Kardiologin an der Klinik für Pädiatrische Kardiologie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg mit Zusatzqualifikation für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH); derzeit leben bis zu 330.000 EMAH in Deutschland. Die EMAH-Stiftungsprofessorin der Deutschen Herzstiftung…

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    Gefährliches Doppel: Herz leidet bei Lungenkrankheit COPD oft mit

    COPD-Patienten wissen oft nicht, dass sie auch an Herzkrankheiten wie Herzschwäche oder koronare Herzkrankheit (KHK) leiden. Neben Rauchen auch hohes Cholesterin, Bluthochdruck und Diabetes häufige Risikofaktoren. Wer Luftnot in Ruhe verspürt oder plötzlich und ungewohnt Luftnot bei körperlichen Anstrengungen bekommt, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Sie ist das führende Symptom für eine Lungen- oder Herzerkrankung und sie tritt in der Regel dann ein, wenn es zu krankhaften Veränderungen unserer „Lebensmotoren“ Herz und Lunge kommt. Luftnot kann ein Warnzeichen für die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD oder eine Herzerkrankung wie Herzschwäche (Herzinsuffizienz) sein. Deswegen sind die Erkrankungen auch leicht zu verwechseln und nicht selten wird eine der beiden Krankheiten übersehen. Luftnot wird durch…

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    Herzinfarkt-Verdacht: Jede Minute zählt! Keine Scheu vor dem Notruf 112

    Kardiologen warnen: Bei Verdacht auf Herzinfarkt oder andere Herznotfälle wie Herzstillstand niemals zögern, sondern sofort den Notruf 112 absetzen. Besondere Aufmerksamkeit für Herzereignisse auch nach überstandener Covid-19-Infektion geboten. Der Herzinfarkt ist weiterhin eine der häufigsten Todesursachen. Dabei müsste dank der notfallmedizinischen und kardiologischen Infrastruktur hierzulande niemand mehr am Herzinfarkt sterben. Dennoch: Bundesweit starben im Jahr 2020 über 44.500 Menschen am Herzinfarkt. Rund 30 Prozent der Herzinfarktpatienten versterben außerhalb der Klinik, auch weil sie zu spät oder gar nicht den Notarzt (112) alarmieren. „Bei Herzinfarkt-Verdacht zögern immer noch viele Betroffene davor, den lebensrettenden Notruf 112 abzusetzen, häufig aus Scheu vor dem Rettungswagen vor der eigenen Haustür oder weil sie die Symptome…

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    Vierte Corona-Welle: Herzpatienten sollten sich unbedingt gegen Covid-19 impfen oder boostern lassen

    Angesichts sehr hoher SARS-CoV-2-Infektionszahlen und überlasteter Intensivstationen in den Kliniken appelliert die Deutsche Herzstiftung an ungeimpfte Herz-Kreislauf-Patienten wie auch an Gesunde, sich dringend gegen Covid-19 impfen zu lassen. Wer bereits zweifach gegen Covid-19 geimpft ist, sollte bei nachlassender Immunität seinen Schutz vor Covid-19 durch eine dritte Impfung („Booster“) unbedingt auffrischen. Auf ein Nachlassen der Immunität sechs bis zwölf Monate nach der Zweitimpfung deutet die Studienlage hin, so dass eine Auffrischung sinnvoll ist.  „Eine Impfung gegen Covid-19 und die Booster-Impfung sind unser effektivstes Mittel, mit dem jeder sowohl zu seinem individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie beitragen kann“, betont der Kardiologe und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Herzstiftung Prof. Dr. med.…

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    STIKO-Empfehlung zu Covid-19-Impfung: Kann ein mRNA-Wirkstoff das Herz schädigen?

    Dass es im zeitlichen Zusammenhang einer Coronaimpfung mit den mRNA-Impfstoffen Comirnaty (Biontech) oder Spikevax (Moderna) sehr selten zu Entzündungen am Herzmuskel (Myokarditis), teilweise auch am Herzbeutel (Perikarditis), kommen kann, die in der Regel mild verlaufen, ist bekannt. Laut Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) vom Oktober 2021 (1) treten die Fälle in Übereinstimmung mit anderen, internationalen Daten (vor allem aus Israel und den USA) überwiegend bei männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 29 Jahren auf – meist innerhalb von 14 Tagen und häufiger nach der zweiten Dosis einer mRNA-Covid-19-Impfung. „Diese sehr seltenen und in der Regel mild verlaufenden Fälle einer Myokarditis oder Perikarditis – wir sprechen hier von knapp fünf Fällen bezogen…

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