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	<title>Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg, Autor bei MyNewsChannel</title>
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		<title>Erwachsenenbildung in der Coronakrise: Jetzt gerechte Arbeitsverhältnisse schaffen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2020 09:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 13.05.20 sind laut Covid 19-Eindämmungsverordnung unter anderem Veranstaltungen in der Erwachsenenbildung in Hamburg wieder erlaubt. Die Träger treffen aktuell Vorbereitungen, die Präsenzveranstaltungen wieder an den Start zu bringen. „Wir begrüßen natürlich, dass die Berufsausübung für Lehrkräfte in der Erwachsenbildung wieder möglich ist“, kommentiert Dirk Mescher, Geschäftsführer der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg). Detlef Zunker, Sprecher der Fachgruppe Erwachsenbildung der GEW Hamburg:  „Der Teufel steckt aber buchstäblich im Detail. Etwa 70 % der Lehrenden in diesem Bereich arbeiten auf Honorarbasis. Bei einer Erkrankung haben sie keinerlei Absicherung oder Lohnfortzahlung. Das ist schon zu normalen Zeiten ein Skandal. Bei einer Corona-Erkrankung droht ihnen der berufliche Ruin. Dieses Risiko können die Lehrkräfte unmöglich alleine tragen. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, gerechte Arbeitsverhältnisse in der Erwachsenenbildung zu schaffen! Die Träger müssen jetzt feste tariflich geregelte Arbeitsverhältnisse für ihre Lehrkräfte schaffen! Zu den entsprechenden Verhandlungen ist die GEW jederzeit gesprächsbereit. Bis dahin muss gesichert werden, dass auch die Honorarkräfte eine hälftige Beteiligung an der Krankenversicherung erhalten sowie eine Weiterzahlung der Bezüge, analog der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.“ Wie die Kursteilnehmer*innen sind die Lehrkräfte in der Erwachsenenbildung besonders gefährdet, da in vielen Betrieben der Erwachsenenbildung die Corona-Abstandsregeln bei vollen Kursen nicht im geringsten eingehalten werden können. Die Träger müssen auf dieser Grundlage jetzt Hygienepläne erarbeiten. „Wir fordern die Mitbestimmung und Beteiligung der Lehrkräfte und ihrer betrieblichen Interessenvertretungen bei den Hygieneplänen. Die Träger müssen Teilnehmer*innen und Kursleiter*innen Mund-Nasen-Masken in ausreichender Anzahl zur Verfügung stellen. Da wegen der vielfach beengten Raumsituationen volle Kurse nicht abstandsgerecht durchzuführen sind, fordern wir von den staatlichen Finanzierern wie BAMF und Bundesagentur von Kursen die Verdopplung des Teilnehmer*innenzuschüsse. Nur so wird gesichert, dass Kurse unter Corona-Regeln stattfinden können und von den Trägern auch Unterricht in kleinen Gruppen wirtschaftlich durchführbar ist“, fasst Dirk Mescher die GEW-Forderungen zusammen. Hierzu erläutert Dr. Claudia Liehr-Molwitz aus dem Sprecherteam des bundesweiten Bündnisses DaF/DaZ-Lehrkräfte: „Entgegen der Ankündigung der Bundesregierung prüft das Jobcenter minutiös, was freiberufliche Lehrkräfte auf dem Konto haben. Es dauert bis zu einem Monat, bis ALG II bewilligt wird. Einerseits wollen wir schnell wieder unterrichten, andererseits haben wir Angst vor Ansteckung, da viele Träger nur über kleine, enge Räume verfügen. Wovon sollen wir denn leben, wenn wir krank sind oder einfach wegen Husten oder Fieber von unseren Auftraggebern nach Hause geschickt werden?  Deshalb unterstützen wir die Initiative der GEW Hamburg nach gerechten Tarifverträgen und einer Absicherung des Gesundheitsrisikos in der Coronazeit auch für die Honorarbeschäftigten.“ Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Detlef Zunker Sprecher der Fachgruppe Erwachsenenbildung GEW Hamburg Telefon: +49 (170) 5847089 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Dr. Claudia Liehr-Molwitz Sprecherteam des bundesweiten B&#252;ndnisses DaF/DaZ-Lehrkr&#228;fte Telefon: +49 (157) 58347358 Dirk Mescher Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Telefon: +49 (40) 414633-13 Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2020/05/erwachsenenbildung-in-der-coronakrise-jetzt-gerechte-arbeitsverhaeltnisse-schaffen/" data-wpel-link="internal">Erwachsenenbildung in der Coronakrise: Jetzt gerechte Arbeitsverhältnisse schaffen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ab dem 13.05.20 sind laut Covid 19-Eindämmungsverordnung unter anderem Veranstaltungen in der Erwachsenenbildung in Hamburg wieder erlaubt. Die Träger treffen aktuell Vorbereitungen, die Präsenzveranstaltungen wieder an den Start zu bringen.</p>
<p><i>„Wir begrüßen natürlich, dass die Berufsausübung für Lehrkräfte in der Erwachsenbildung wieder möglich ist“, kommentiert <b>Dirk Mescher</b>, Geschäftsführer der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg).<br />
<b>Detlef Zunker</b>, Sprecher der Fachgruppe Erwachsenbildung der GEW Hamburg:  „Der Teufel steckt aber buchstäblich im Detail. Etwa 70 % der Lehrenden in diesem Bereich arbeiten auf Honorarbasis. Bei einer Erkrankung haben sie keinerlei Absicherung oder Lohnfortzahlung. Das ist schon zu normalen Zeiten ein Skandal. Bei einer Corona-Erkrankung droht ihnen der berufliche Ruin. Dieses Risiko können die Lehrkräfte unmöglich alleine tragen. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, gerechte Arbeitsverhältnisse in der Erwachsenenbildung zu schaffen! Die Träger müssen jetzt feste tariflich geregelte Arbeitsverhältnisse für ihre Lehrkräfte schaffen! Zu den entsprechenden Verhandlungen ist die GEW jederzeit gesprächsbereit. Bis dahin muss gesichert werden, dass auch die Honorarkräfte eine hälftige Beteiligung an der Krankenversicherung erhalten sowie eine Weiterzahlung der Bezüge, analog der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.“ </i></p>
<p>Wie die Kursteilnehmer*innen sind die Lehrkräfte in der Erwachsenenbildung besonders gefährdet, da in vielen Betrieben der Erwachsenenbildung die Corona-Abstandsregeln bei vollen Kursen nicht im geringsten eingehalten werden können. Die Träger müssen auf dieser Grundlage jetzt Hygienepläne erarbeiten.</p>
<p><i>„Wir fordern die Mitbestimmung und Beteiligung der Lehrkräfte und ihrer betrieblichen Interessenvertretungen bei den Hygieneplänen. Die Träger müssen Teilnehmer*innen und Kursleiter*innen Mund-Nasen-Masken in ausreichender Anzahl zur Verfügung stellen. Da wegen der vielfach beengten Raumsituationen volle Kurse nicht abstandsgerecht durchzuführen sind, fordern wir von den staatlichen Finanzierern wie BAMF und Bundesagentur von Kursen die Verdopplung des Teilnehmer*innenzuschüsse. Nur so wird gesichert, dass Kurse unter Corona-Regeln stattfinden können und von den Trägern auch Unterricht in kleinen Gruppen wirtschaftlich durchführbar ist“, fasst <b>Dirk Mescher</b> die GEW-Forderungen zusammen.</i></p>
<p>Hierzu erläutert <b>Dr. Claudia Liehr-Molwitz</b> aus dem Sprecherteam des bundesweiten Bündnisses DaF/DaZ-Lehrkräfte:</p>
<p><i>„Entgegen der Ankündigung der Bundesregierung prüft das Jobcenter minutiös, was freiberufliche Lehrkräfte auf dem Konto haben. Es dauert bis zu einem Monat, bis ALG II bewilligt wird.</i></p>
<p><i>Einerseits wollen wir schnell wieder unterrichten, andererseits haben wir Angst vor Ansteckung, da viele Träger nur über kleine, enge Räume verfügen. Wovon sollen wir denn leben, wenn wir krank sind oder einfach wegen Husten oder Fieber von unseren Auftraggebern nach Hause geschickt werden? </i></p>
<p><i> Deshalb unterstützen wir die Initiative der GEW Hamburg nach gerechten Tarifverträgen und einer Absicherung des Gesundheitsrisikos in der Coronazeit auch für die Honorarbeschäftigten.“</i></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg<br />
Rothenbaumchaussee 15<br />
20148 Hamburg<br />
Telefon: +49 (40) 414633-0<br />
Telefax: +49 (40) 440877<br />
<a href="http://www.gew-hamburg.de" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">http://www.gew-hamburg.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Detlef Zunker<br />
Sprecher der Fachgruppe Erwachsenenbildung GEW Hamburg<br />
Telefon: +49 (170) 5847089<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Claudia Liehr-Molwitz<br />
Sprecherteam des bundesweiten B&uuml;ndnisses DaF/DaZ-Lehrkr&auml;fte<br />
Telefon: +49 (157) 58347358
</div>
<div class="pb-contact-item">Dirk Mescher<br />
Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer<br />
Telefon: +49 (40) 414633-13
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Sorgfältige Planung ist wichtiger als Geschwindigkeit&#8220;</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2020/05/sorgfaeltige-planung-ist-wichtiger-als-geschwindigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 12:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der gestrige Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs, schrittweise eine Beschulung aller Schüler*innen unter Durchführung entsprechender Hygienemaßnahmen zu ermöglichen mit dem Ziel, bis zu den Sommerferien jeder Schülerin und jedem Schüler mindesten einen einmaligen Schulbesuch zu ermöglichen, ist nachvollziehbar. Ebenso ist es der Fokus der Kultusministerkonferenz auf bildungspolitischen Überlegungen („Präsenzangebote in der Schule sollten gezielt auch Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf gemacht werden, die in den vergangenen Wochen von ihren Lehrerinnen und Lehrern nur schwer erreicht werden konnten.“ Beschluss der Kultusministerkonferenz KMK vom 28.4.20). Nicht nachvollziehbar sind dagegen die gestrigen Ankündigungen von Schulsenator Rabe. Er kündigt an, dass die Schüler*innen der bislang fehlenden Klassenstufen nach den Maiferien ab dem 25.5.2020 „wenigstens einmal pro Woche mindestens fünf oder sechs Unterrichtsstunden im schulischen Präsenzunterricht bekommen“ sollen. „Wieder und wieder müssen wir erleben, dass der Senator ohne Rücksprache mit den Schulleitungen Vorgaben macht, die nach allem, was es bisher an Rückmeldungen gibt, nicht umsetzbar sein werden. Im Konzept der KMK heißt es „Über das Unterrichtsangebot wird aufgrund pädagogischer Notwendigkeiten und personeller und räumlicher Kapazitäten entschieden.“ Es ist daher nicht nachvollziehbar, warum die BSB nicht zuerst die Schulen abfragt, wie denn die bisherigen Öffnungen gelaufen sind und was es bei weiteren Öffnungen im Bereich Hygiene und Abstandsregeln zu bedenken gibt. Schulleitungen und Lehrkräfte arbeiten derzeit schon an der Belastungsgrenze. Für eine weitere Öffnung müssen Klassenräume entsprechend umgestaltet, der Unterricht der Schülergruppen im Wechsel organisiert und umgesetzt sowie die Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern vor Ort und zu Haus miteinander verzahnt werden. Und das alles mit einem Kollegium, in dem ein erheblicher Teil als Risikogruppe einzustufen ist. Sorgfältige Planung ist wichtiger als Geschwindigkeit, daher fordern wir den Senator auf, sein Konzept in Rücksprache mit den Betroffenen dringend zu überarbeiten“, kommentiert Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Anja Bensinger-Stolze Telefon: +49 (40) 414633-0 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2020/05/sorgfaeltige-planung-ist-wichtiger-als-geschwindigkeit/" data-wpel-link="internal">&#8222;Sorgfältige Planung ist wichtiger als Geschwindigkeit&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der gestrige Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs, schrittweise eine Beschulung aller Schüler*innen unter Durchführung entsprechender Hygienemaßnahmen zu ermöglichen mit dem Ziel, bis zu den Sommerferien jeder Schülerin und jedem Schüler mindesten einen einmaligen Schulbesuch zu ermöglichen, ist nachvollziehbar. Ebenso ist es der Fokus der Kultusministerkonferenz auf bildungspolitischen Überlegungen („Präsenzangebote in der Schule sollten gezielt auch Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf gemacht werden, die in den vergangenen Wochen von ihren Lehrerinnen und Lehrern nur schwer erreicht werden konnten.“ Beschluss der Kultusministerkonferenz KMK vom 28.4.20).</p>
<p>Nicht nachvollziehbar sind dagegen die gestrigen Ankündigungen von Schulsenator Rabe. Er kündigt an, dass die Schüler*innen der bislang fehlenden Klassenstufen nach den Maiferien ab dem 25.5.2020 „wenigstens einmal pro Woche mindestens fünf oder sechs Unterrichtsstunden im schulischen Präsenzunterricht bekommen“ sollen.</p>
<p>„Wieder und wieder müssen wir erleben, dass der Senator ohne Rücksprache mit den Schulleitungen Vorgaben macht, die nach allem, was es bisher an Rückmeldungen gibt, nicht umsetzbar sein werden. Im Konzept der KMK heißt es „Über das Unterrichtsangebot wird aufgrund pädagogischer Notwendigkeiten und personeller und räumlicher Kapazitäten entschieden.“<br />
Es ist daher nicht nachvollziehbar, warum die BSB nicht zuerst die Schulen abfragt, wie denn die bisherigen Öffnungen gelaufen sind und was es bei weiteren Öffnungen im Bereich Hygiene und Abstandsregeln zu bedenken gibt. Schulleitungen und Lehrkräfte arbeiten derzeit schon an der Belastungsgrenze. Für eine weitere Öffnung müssen Klassenräume entsprechend umgestaltet, der Unterricht der Schülergruppen im Wechsel organisiert und umgesetzt sowie die Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern vor Ort und zu Haus miteinander verzahnt werden. Und das alles mit einem Kollegium, in dem ein erheblicher Teil als Risikogruppe einzustufen ist. Sorgfältige Planung ist wichtiger als Geschwindigkeit, daher fordern wir den Senator auf, sein Konzept in Rücksprache mit den Betroffenen dringend zu überarbeiten“, kommentiert <b>Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg</b>.</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg<br />
Rothenbaumchaussee 15<br />
20148 Hamburg<br />
Telefon: +49 (40) 414633-0<br />
Telefax: +49 (40) 440877<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Anja Bensinger-Stolze<br />
Telefon: +49 (40) 414633-0<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/gewerkschaft-erziehung-und-wissenschaft-gew-landesverband-hamburg/Sorgfaeltige-Planung-ist-wichtiger-als-Geschwindigkeit/boxid/798094" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/gewerkschaft-erziehung-und-wissenschaft-gew-landesverband-hamburg" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/798094.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2020/05/sorgfaeltige-planung-ist-wichtiger-als-geschwindigkeit/" data-wpel-link="internal">&#8222;Sorgfältige Planung ist wichtiger als Geschwindigkeit&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GEW kritisiert inhaltliche Konzepte der Schulbehörde zur Wiederöffnung der Schulen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2020/04/gew-kritisiert-inhaltliche-konzepte-der-schulbehoerde-zur-wiederoeffnung-der-schulen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2020 13:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[bensinger]]></category>
		<category><![CDATA[beschäftigten]]></category>
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		<category><![CDATA[stunden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hamburger Schulbehörde hat ihr Konzept für eine Wiederöffnung der Schulen vorgelegt. Dies sieht insbesondere verpflichtenden Präsenzunterricht in Deutsch, Mathe, Englisch bzw. Sachunterricht (an den Grundschulen) vor. Für alle Schulen gelten die fachlichen Vorgaben und Vorgaben für Gruppengrößen, Jahrgänge und Anzahl der Stunden gleichermaßen, völlig unabhängig von lokalen und schulischen Gegebenheiten. Dieser Unterricht soll ab 27.4. bzw. 4.5. vor allem den jetzigen und nächstjährigen Abschlussklassen bzw. den 4. Klassen in den Grundschulen und 6. Klassen an den Gymnasien erteilt werden. „Diesen inhaltlichen Ansatz kritisieren wir“, kommentiert Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg): „Jetzt muss die Stunde der Pädagogik sein! Die Schulen vor Ort wissen am besten, welche Schüler*innen Präsenzunterricht derzeit am dringendsten brauchen. Das sollte vor allem vor Ort nach sozialen Kriterien entschieden werden. Auch die aktuelle Elternumfrage der Elternkammer zeigt, dass etwa ein Viertel der Schüler*innen im digitalen Fernunterricht abgehängt werden. Zu diesen Schüler*innen haben die Lehrkräfte vor Ort Kontakte. Es geht darum, diesen Schüler*innen vorrangig, aber auch allen anderen nach und nach ein Andockangebot zu machen. Es geht darum die Schüler*innen einzuladen, ihnen wieder eine Arbeitsstruktur zu vermitteln, auf ihre Fragen und konkreten Belange einzugehen und eine Vernetzung mit dem Fernunterricht zu ermöglichen. Das kann in Kleingruppen oder anderen sehr individuellen Beratungsangeboten geschehen, so können die gesundheitlichen Vorgaben eingehalten werden. Die Schüler*innen haben dadurch die Möglichkeit, ganz persönlich, je nach ihren Bedürfnissen, Unterstützung und Beratung in Anspruch zu nehmen. Der Fokus der Schulbehörde dagegen setzt auf Stoffvermittlung und das Pauken von Inhalten. Dieses ist zum Start der falsche inhaltliche Ansatz. Gute Ansätze des Fernunterrichts in Verknüpfung mit Präsenzunterricht kann nun an den Schulen weiter entwickelt werden. Wir fordern die Behörde auf, hier umzusteuern und den Schulen vor Ort die Verantwortung dafür zu übertragen, welche Gruppen in welcher Reihenfolge sie pädagogisch für sinnvoll erachten zum Wiederstarten in die Schule zu holen. Ebenso sollte über die Art und Weise des Unterrichts an den Schulen entschieden werden. Das sind pädagogische Fragen, keine der Steuerung von oben. Und die Expert*innen dafür sind die Pädagog*innen vor Ort.“ Weiterhin fordert die GEW jeden Präsenzunterricht an den allgemeinbildenden Schulen bis zum Ende der Prüfungen auszusetzen. „Nutzen wir die Zeit nach den Prüfungen um in kleinen Gruppen zu arbeiten und diejenigen wieder mitzunehmen, die in den letzten Wochen Schwierigkeiten mit dem Lernen hatten! Dabei ist der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten am ehesten zu gewährleisten!“ fasst Bensinger-Stolze zusammen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Anja Bensinger-Stolze Telefon: +49 (40) 414633-0 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Hamburger Schulbehörde hat ihr Konzept für eine Wiederöffnung der Schulen vorgelegt. Dies sieht insbesondere verpflichtenden Präsenzunterricht in Deutsch, Mathe, Englisch bzw. Sachunterricht (an den Grundschulen) vor. Für alle Schulen gelten die fachlichen Vorgaben und Vorgaben für Gruppengrößen, Jahrgänge und Anzahl der Stunden gleichermaßen, völlig unabhängig von lokalen und schulischen Gegebenheiten. Dieser Unterricht soll ab 27.4. bzw. 4.5. vor allem den jetzigen und nächstjährigen Abschlussklassen bzw. den 4. Klassen in den Grundschulen und 6. Klassen an den Gymnasien erteilt werden.</p>
<p>„Diesen inhaltlichen Ansatz kritisieren wir“, kommentiert <b>Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg)</b>: „Jetzt muss die Stunde der Pädagogik sein! Die Schulen vor Ort wissen am besten, welche Schüler*innen Präsenzunterricht derzeit am dringendsten brauchen. Das sollte vor allem vor Ort nach sozialen Kriterien entschieden werden. Auch die aktuelle Elternumfrage der Elternkammer zeigt, dass etwa ein Viertel der Schüler*innen im digitalen Fernunterricht abgehängt werden. Zu diesen Schüler*innen haben die Lehrkräfte vor Ort Kontakte. Es geht darum, diesen Schüler*innen vorrangig, aber auch allen anderen nach und nach ein Andockangebot zu machen. Es geht darum die Schüler*innen einzuladen, ihnen wieder eine Arbeitsstruktur zu vermitteln, auf ihre Fragen und konkreten Belange einzugehen und eine Vernetzung mit dem Fernunterricht zu ermöglichen. Das kann in Kleingruppen oder anderen sehr individuellen Beratungsangeboten geschehen, so können die gesundheitlichen Vorgaben eingehalten werden. Die Schüler*innen haben dadurch die Möglichkeit, ganz persönlich, je nach ihren Bedürfnissen, Unterstützung und Beratung in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Der Fokus der Schulbehörde dagegen setzt auf Stoffvermittlung und das Pauken von Inhalten. Dieses ist zum Start der falsche inhaltliche Ansatz. Gute Ansätze des Fernunterrichts in Verknüpfung mit Präsenzunterricht kann nun an den Schulen weiter entwickelt werden. Wir fordern die Behörde auf, hier umzusteuern und den Schulen vor Ort die Verantwortung dafür zu übertragen, welche Gruppen in welcher Reihenfolge sie pädagogisch für sinnvoll erachten zum Wiederstarten in die Schule zu holen. Ebenso sollte über die Art und Weise des Unterrichts an den Schulen entschieden werden. Das sind pädagogische Fragen, keine der Steuerung von oben. Und die Expert*innen dafür sind die Pädagog*innen vor Ort.“</p>
<p>Weiterhin fordert die GEW jeden Präsenzunterricht an den allgemeinbildenden Schulen bis zum Ende der Prüfungen auszusetzen. „Nutzen wir die Zeit nach den Prüfungen um in kleinen Gruppen zu arbeiten und diejenigen wieder mitzunehmen, die in den letzten Wochen Schwierigkeiten mit dem Lernen hatten! Dabei ist der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten am ehesten zu gewährleisten!“ fasst <b>Bensinger-Stolze</b> zusammen.</div>
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<p>Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg<br />
Rothenbaumchaussee 15<br />
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			</item>
		<item>
		<title>Gesundheitsschutz vor Unterricht!</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2020/04/gesundheitsschutz-vor-unterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 12:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[bensinger]]></category>
		<category><![CDATA[beschäftigten]]></category>
		<category><![CDATA[bsb]]></category>
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		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<category><![CDATA[presse]]></category>
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		<category><![CDATA[schülerinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hamburger Schulbehörde hat, wie der Presse zu entnehmen war, einen aktuellen Hygieneplan zur Wiedereröffnung der Schulen vorgelegt. „Wir begrüßen, dass die BSB in Ihrem aktuellen Hygieneplan für die staatlichen Schulen einige bisherige Kritikpunkte der GEW aufgegriffen und umgesetzt hat“, kommentiert Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg: „So wird der Einsatz von Beschäftigten aus Risikogruppen im Präsenzunterricht endlich ausgeschlossen. Diese werden im Online-Unterricht bzw. für Verwaltungsaufgaben eingesetzt. Das muss allerdings auch für Schwangere und Personen, die mit Menschen aus Risikogruppen in einem Haushalt leben, gelten, sowie für Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Personen. Hier muss die Schulbehörde nachbessern! Präsenzunterricht muss hinter dem Gesundheitsschutz für Schüler*innen und Beschäftigte zurückstehen.“ Die GEW fordert zusätzlich, weitere Punkte in den Hygieneplan aufzunehmen: Wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken müssen für alle Schüler*innen und Beschäftigten von der Behörde in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden. Der Hygieneplan soll für alle staatlichen Schulen gelten, die speziellen Sonderschulen wurden aber offenkundig nicht bedacht. Hier brauchen alle Beschäftigten, die ja eng und z.T. pflegerisch mit den Schüler*innen arbeiten, medizinische Schutzausrüstung von der Behörde analog Pflegeeinrichtungen. Zum weiteren Verfahren kommentiert Anja Bensinger-Stolze abschließend: „Der Gesamtpersonalrat Schulen ist in der Mitbestimmung für diese Gesundheitsschutz-Maßnahmen der BSB. Bisher ist er nicht beteiligt. Das muss die Behörde sofort und uneingeschränkt nachholen! Im Weiteren müssen dann die Schulen den Hygieneplan vor Ort auf ihre Gegebenheiten konkretisieren. Und da sind wiederum ohne Wenn und Aber die schulischen Personalräte zu beteiligen. Es kann nicht sein, dass die Mitbestimmung der Beschäftigten unter den Vorzeichen der Krise einfach ausgehebelt wird. Dagegen wird sich die GEW mit allen Mitteln wehren! Eine praktische Umsetzung bis zum 27.4.20 ist unrealistisch, die Schulen brauchen dafür Zeit. Gesundheitsschutz steht über Unterricht! Wir fordern die Behörde daher auf, jeden Präsenzunterricht bis zum Ende der jeweiligen Prüfungen an allgemeinbildenden Schulen auszusetzen.“ Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Ulrike Gally-Ferraro Telefon: +49 (40) 414633-0 Fax: +49 (40) 4408-77 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Anja Bensinger-Stolze Telefon: +49 (40) 414633-0 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Hamburger Schulbehörde hat, wie der Presse zu entnehmen war, einen aktuellen Hygieneplan zur Wiedereröffnung der Schulen vorgelegt.</p>
<p>„Wir begrüßen, dass die BSB in Ihrem aktuellen Hygieneplan für die staatlichen Schulen einige bisherige Kritikpunkte der GEW aufgegriffen und umgesetzt hat“, kommentiert <b>Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg</b>: „So wird der Einsatz von Beschäftigten aus Risikogruppen im Präsenzunterricht endlich ausgeschlossen. Diese werden im Online-Unterricht bzw. für Verwaltungsaufgaben eingesetzt. Das muss allerdings auch für Schwangere und Personen, die mit Menschen aus Risikogruppen in einem Haushalt leben, gelten, sowie für Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Personen. Hier muss die Schulbehörde nachbessern! Präsenzunterricht muss hinter dem Gesundheitsschutz für Schüler*innen und Beschäftigte zurückstehen.“</p>
<p>Die GEW fordert zusätzlich, weitere Punkte in den Hygieneplan aufzunehmen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken müssen für alle Schüler*innen und Beschäftigten von der Behörde in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden.</li>
<li>Der Hygieneplan soll für alle staatlichen Schulen gelten, die speziellen Sonderschulen wurden aber offenkundig nicht bedacht. Hier brauchen alle Beschäftigten, die ja eng und z.T. pflegerisch mit den Schüler*innen arbeiten, medizinische Schutzausrüstung von der Behörde analog Pflegeeinrichtungen.</li>
</ul>
<p>Zum weiteren Verfahren kommentiert <b>Anja Bensinger-Stolze</b> abschließend: „Der Gesamtpersonalrat Schulen ist in der Mitbestimmung für diese Gesundheitsschutz-Maßnahmen der BSB. Bisher ist er nicht beteiligt. Das muss die Behörde sofort und uneingeschränkt nachholen! Im Weiteren müssen dann die Schulen den Hygieneplan vor Ort auf ihre Gegebenheiten konkretisieren. Und da sind wiederum ohne Wenn und Aber die schulischen Personalräte zu beteiligen. Es kann nicht sein, dass die Mitbestimmung der Beschäftigten unter den Vorzeichen der Krise einfach ausgehebelt wird. Dagegen wird sich die GEW mit allen Mitteln wehren! Eine praktische Umsetzung bis zum 27.4.20 ist unrealistisch, die Schulen brauchen dafür Zeit. Gesundheitsschutz steht über Unterricht! Wir fordern die Behörde daher auf, jeden Präsenzunterricht bis zum Ende der jeweiligen Prüfungen an allgemeinbildenden Schulen auszusetzen.“</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg<br />
Rothenbaumchaussee 15<br />
20148 Hamburg<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
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Fax: +49 (40) 4408-77<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/gewerkschaft-erziehung-und-wissenschaft-gew-landesverband-hamburg" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/795728.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2020/04/gesundheitsschutz-vor-unterricht/" data-wpel-link="internal">Gesundheitsschutz vor Unterricht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber Gefahren für Beschäftigte abzuwenden!&#8220;</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2020/04/arbeitsschutzgesetz-verpflichtet-arbeitgeber-gefahren-fuer-beschaeftigte-abzuwenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 11:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[bensinger]]></category>
		<category><![CDATA[bsb]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.mynewschannel.net/2020/04/arbeitsschutzgesetz-verpflichtet-arbeitgeber-gefahren-fuer-beschaeftigte-abzuwenden/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Behörde für Schule und Berufsbildung hat in ihren Durchführungsempfehlungen vom 16.4.2020 für die morgen beginnenden Prüfungen den Einsatz für Beschäftigte aus den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogruppen nicht untersagt. Weiterhin soll bei Personalmangel auf vorerkrankte, ältere und schwerbehinderte Lehrkräfte bei den Prüfungen zurückgegriffen werden. Ebenso gibt es keine behördliche Anweisung für diese Beschäftigtengruppe, sie für den geplanten Präsenzunterricht ab 4.5.2020 nicht einzusetzen. „Der Arbeitgeber ist laut Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, Gefahren für Beschäftigte abzuwenden. Hier wird mit der Gesundheit der Beschäftigten gespielt. Wir erwarten von der BSB als oberster Dienstherrin, den Schutz der Beschäftigten aus den Risikogruppen an die erste Stelle zu stellen! Wenn es zum geplanten Präsenzunterricht nicht möglich ist auf diese Gruppe von Beschäftigten zu verzichten, muss dieser mit weniger Schülergruppen geplant werden. Bildung ist ein hohes Gut, doch Gesundheit ein noch höheres“, so die GEW Hamburg Vorsitzende Anja Bensinger-Stolze.  In diesem Zusammenhang ist es geradezu bizarr, dass Anträge von Lehrkräften auf Verschiebung ihrer Freistellungsphase im Sabbatjahr abgelehnt werden. Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahren ein Sabbatjahr angespart haben und dabei auch auf einen Teil ihres Entgelts verzichtet haben, können häufig die geplanten Aktivitäten und Reisen nicht unternehmen und möchten ihre Freistellung verschieben. „Dass die Behörde den Kolleginnen und Kollegen nicht entgegenkommt und hier die Freistellungsphase verschiebt, zeigt das unflexible Handeln der Behörde. Diese Beschäftigten werden an ihren Schulen gebraucht. Die BSB sollte sich eine Scheibe von dem kreativen und flexiblen Umgang mit der neuen Situation an den Schulen abgucken und nicht einer unnötigen Bürokratie folgen“, mahnt Bensinger-Stolze an.  Zudem fordert die GEW den Senat auf, mögliche Corona-Erkrankungen, die die an Schule Beschäftigten erleiden, als Dienstunfall anzuerkennen. „Auch hier muss die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für die Beschäftigten zu spüren sein! Wenn in Corona-Zeiten Dienst geleistet wird, muss dies auch als Dienstunfall ohne Wenn und Aber anerkannt werden. Das schafft Sicherheit für die Betroffenen und ihre Angehörigen!“ appelliert Bensinger-Stolze an den Senat. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Anja Bensinger-Stolze Vorsitzende der GEW Hamburg Telefon: +49 (151) 121-73830 Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2020/04/arbeitsschutzgesetz-verpflichtet-arbeitgeber-gefahren-fuer-beschaeftigte-abzuwenden/" data-wpel-link="internal">&#8222;Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber Gefahren für Beschäftigte abzuwenden!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Behörde für Schule und Berufsbildung hat in ihren Durchführungsempfehlungen vom 16.4.2020 für die morgen beginnenden Prüfungen den Einsatz für Beschäftigte aus den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogruppen nicht untersagt. Weiterhin soll bei Personalmangel auf vorerkrankte, ältere und schwerbehinderte Lehrkräfte bei den Prüfungen zurückgegriffen werden. Ebenso gibt es keine behördliche Anweisung für diese Beschäftigtengruppe, sie für den geplanten Präsenzunterricht ab 4.5.2020 nicht einzusetzen.</p>
<p>„Der Arbeitgeber ist laut Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, Gefahren für Beschäftigte abzuwenden. Hier wird mit der Gesundheit der Beschäftigten gespielt. Wir erwarten von der BSB als oberster Dienstherrin, den Schutz der Beschäftigten aus den Risikogruppen an die erste Stelle zu stellen! Wenn es zum geplanten Präsenzunterricht nicht möglich ist auf diese Gruppe von Beschäftigten zu verzichten, muss dieser mit weniger Schülergruppen geplant werden. Bildung ist ein hohes Gut, doch Gesundheit ein noch höheres“, so die GEW Hamburg Vorsitzende<b> Anja Bensinger-Stolze</b>. </p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es geradezu bizarr, dass Anträge von Lehrkräften auf Verschiebung ihrer Freistellungsphase im Sabbatjahr abgelehnt werden. Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahren ein Sabbatjahr angespart haben und dabei auch auf einen Teil ihres Entgelts verzichtet haben, können häufig die geplanten Aktivitäten und Reisen nicht unternehmen und möchten ihre Freistellung verschieben. „Dass die Behörde den Kolleginnen und Kollegen nicht entgegenkommt und hier die Freistellungsphase verschiebt, zeigt das unflexible Handeln der Behörde. Diese Beschäftigten werden an ihren Schulen gebraucht. Die BSB sollte sich eine Scheibe von dem kreativen und flexiblen Umgang mit der neuen Situation an den Schulen abgucken und nicht einer unnötigen Bürokratie folgen“, mahnt <b>Bensinger-Stolze</b> an. </p>
<p>Zudem fordert die GEW den Senat auf, mögliche Corona-Erkrankungen, die die an Schule Beschäftigten erleiden, als Dienstunfall anzuerkennen. „Auch hier muss die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für die Beschäftigten zu spüren sein! Wenn in Corona-Zeiten Dienst geleistet wird, muss dies auch als Dienstunfall ohne Wenn und Aber anerkannt werden. Das schafft Sicherheit für die Betroffenen und ihre Angehörigen!“ appelliert <b>Bensinger-Stolze</b> an den Senat.</div>
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<p>Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg<br />
Rothenbaumchaussee 15<br />
20148 Hamburg<br />
Telefon: +49 (40) 414633-0<br />
Telefax: +49 (40) 440877<br />
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Vorsitzende der GEW Hamburg<br />
Telefon: +49 (151) 121-73830
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                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/gewerkschaft-erziehung-und-wissenschaft-gew-landesverband-hamburg/Arbeitsschutzgesetz-verpflichtet-Arbeitgeber-Gefahren-fuer-Beschaeftigte-abzuwenden/boxid/795507" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg</a>
                    </li>
<li>
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		<title>Bei der Öffnung von Schulen und Kitas in Hamburg muss Gesundheitsschutz an erster Stelle stehen!</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2020/04/bei-der-oeffnung-von-schulen-und-kitas-in-hamburg-muss-gesundheitsschutz-an-erster-stelle-stehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 06:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
		<category><![CDATA[esa]]></category>
		<category><![CDATA[gew]]></category>
		<category><![CDATA[gymnasium]]></category>
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		<category><![CDATA[https]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[punkte]]></category>
		<category><![CDATA[schulen]]></category>
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		<category><![CDATA[schülerinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die GEW kann die Entscheidung des Senats grundsätzlich nachvollziehen, dass die Schulen schrittweise in gestufter Form – beginnend mit den Abschlussklassen ab dem 27. April und den Klassenstufen 4 der Grundschulen, 6 der Gymnasien sowie der Oberstufen von Stadteilschule und Gymnasium ab dem 4. Mai – den Schulbetrieb wieder aufnehmen sollen. Ebenso ist nachzuvollziehen, dass die Kitas noch nicht regulär öffnen, aber Kinder nun zusätzlich in die Notbetreuung aufgenommen werden sollen, deren Eltern alleinerziehend und berufstätig sind. Allerdings müssen dabei größtmöglicher Infektionsschutz und die bestmögliche Hygiene für alle Beschäftigten, Schüler*innen und Kinder eingehalten werden. „Die Schulen können nur wieder geöffnet werden, wenn Gesundheits- und Infektionsschutz für alle Schülerinnen, Schüler und Beschäftigten gewährleistet werden kann. Schulsenator Rabe hat soeben den Entwurf für ein Konzept vorgelegt, das im Ansatz richtig ist,  jedoch noch viele Fragen aufwirft, die nun intensiv zu diskutieren sind und zu denen die GEW in Kürze ausführlicher Stellung beziehen wird“, kommentiert Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg: „Betonen möchten wir derzeit folgende Punkte: An vielen Schulen sind die Klassenräume so klein, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern bei einer Gruppengröße von 15 Schüler*innen nicht eingehalten werden kann. Hier empfehlen wir eine mindestens Drittelung der Lerngruppen. Den Beginn des Präsenzunterrichts am 27.4. (Unterricht für die Abschlussklassen) sehen wir sehr kritisch. Die Schulen haben nur wenig Zeit, sich organisatorisch vorzubereiten. Gleichzeitig zum Unterrichtsgeschehen sollen die Abschlussprüfungen bis Anfang Mai in den Schulen stattfinden. Diese Überschneidung ist nicht praktikabel. Wir  fordern die Behörde auf, zu entscheiden, ob es Unterricht oder Abschlussprüfungen geben soll. Vorstellbar ist allenfalls ein freiwilliges Angebot für die Schüler*innen in Abschlussklassen zum gezielten Prüfungscoaching ab 27.4.20. Die verbindliche Erstellung von schulischen Hygienekonzepten entspricht unseren Forderungen. Dabei sind die Personalräte (Gesamtpersonalrat und schulische Personalräte) in der Mitbestimmung, die ohne Abstriche ermöglicht werden muss.“ Konkret fordert die GEW als Rahmenbedingungen für die Wiedereröffnung der Schulen: bis auf Weiteres Homeoffice für die Beschäftigten aus den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogruppen und bis auf Weiteres „Homeschooling“ für Schüler*innen aus Risikogruppen bzw. mit Risikogruppen im Haushalt konsequente Einhaltung des Mindestabstands und Anpassung der Gruppengrößen an die räumlichen Voraussetzungen Bereitstellung von ausreichend Waschbecken und Toiletten, Seife und Einmalhandtüchern und Desinfektionsmitteln tägliche Reinigung unter den hygienischen Vorgaben Bereitstellung von ausreichend Schutzmasken für die Schüler*innen und Beschäftigten Bereitstellung von besonderer Schutzkleidung für Beschäftigte bei der Betreuung von Schüler*innen mit komplexem Pflege- und körpernahen Assistenzbedarf Entsprechende Rahmenbedingungen sind auch in den Kitas herzustellen. Bei allen Maßnahmen müssen die Personalvertretungen in Schulen und die Betriebsräte in den Kitas mit einbezogen werden. Die GEW schließt sich den Forderungen von Arbeitsminister Heil an: Arbeit darf nicht krank machen und bei allem muss der Arbeitsschutz oberste Priorität haben. Die Kita-Träger sind auf die Einhaltung der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aktuell erweiterten Bestimmungen zum Arbeitsschutz „SARSCoV-2-Arbeitsschutzstandard“ zu verpflichten Die Kita-Aufsicht ist aufgefordert, die Einhaltung regelmäßig zu überprüfen. In Hamburg werden die Schulen allerdings nicht erst zum 4. Mai bzw. zum 27.4. geöffnet, sondern schon in der nächsten Woche werden in Stadteilschulen, Gymnasien und an Beruflichen Schulen Prüfungen durchgeführt. Die Abiturprüfungen beginnen am 21.4.2020 und auch die Prüfungen für den Ersten (ESA) und Mittleren Schulabschluss (MSA) stehen auf dem Plan. „Leider erreichen uns weiterhin viele Bedenken von Kolleginnen und Kollegen, die um ihren Gesundheitsschutz bei der Durchführung der Prüfungen und im späteren Präsenzbetrieb besorgt sind. Deshalb unterstreichen wir hier noch einmal unsere Forderung, auf die Prüfungen zu ESA, MSA und Abitur zu verzichten und die Zeit vor dem 4. Mai für eine bessere Vorbereitung der Schulen im Bereich der Hygienemaßnahmen zu nutzen. Bildung ist ein hohes Gut, Gesundheit ein noch höheres. Auf keinen Fall darf mit dem Betrieb in den Schulen begonnen werden, bevor die Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet ist“, stellt Bensinger-Stolze abschließend klar. Vertiefende Informationen zu „weitere Öffnung der Kitas“ https://www.gew-hamburg.de/themen/kinder-und-jugendhilfe/gew-hamburg-zur-diskussion-um-die-oeffnung-der-kidertagesstaetten Vertiefende Informationen zu „Arbeitsschutzbestimmungen „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Schwerpunkte/sars-cov-2-arbeitsschutzstandard.pdf?__blob=publicationFile&#38;v=1 Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Anja Bensinger-Stolze Telefon: +49 (40) 414633-0 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die GEW kann die Entscheidung des Senats grundsätzlich nachvollziehen, dass die Schulen schrittweise in gestufter Form – beginnend mit den Abschlussklassen ab dem 27. April und den Klassenstufen 4 der Grundschulen, 6 der Gymnasien sowie der Oberstufen von Stadteilschule und Gymnasium ab dem 4. Mai – den Schulbetrieb wieder aufnehmen sollen.</p>
<p>Ebenso ist nachzuvollziehen, dass die Kitas noch nicht regulär öffnen, aber Kinder nun zusätzlich in die Notbetreuung aufgenommen werden sollen, deren Eltern alleinerziehend und berufstätig sind. Allerdings müssen dabei größtmöglicher Infektionsschutz und die bestmögliche Hygiene für alle</p>
<p>Beschäftigten, Schüler*innen und Kinder eingehalten werden.</p>
<p>„Die Schulen können nur wieder geöffnet werden, wenn Gesundheits- und Infektionsschutz für alle Schülerinnen, Schüler und Beschäftigten gewährleistet werden kann. Schulsenator Rabe hat soeben den Entwurf für ein Konzept vorgelegt, das im Ansatz richtig ist,  jedoch noch viele Fragen aufwirft, die nun intensiv zu diskutieren sind und zu denen die GEW in Kürze ausführlicher Stellung beziehen wird“, kommentiert <b>Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg</b>: „Betonen möchten wir derzeit folgende Punkte:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>An vielen Schulen sind die Klassenräume so klein, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern bei einer Gruppengröße von 15 Schüler*innen nicht eingehalten werden kann. Hier empfehlen wir eine mindestens Drittelung der Lerngruppen.</li>
<li>Den Beginn des Präsenzunterrichts am 27.4. (Unterricht für die Abschlussklassen) sehen wir sehr kritisch. Die Schulen haben nur wenig Zeit, sich organisatorisch vorzubereiten. Gleichzeitig zum Unterrichtsgeschehen sollen die Abschlussprüfungen bis Anfang Mai in den Schulen stattfinden. Diese Überschneidung ist nicht praktikabel. Wir  fordern die Behörde auf, zu entscheiden, ob es Unterricht oder Abschlussprüfungen geben soll. Vorstellbar ist allenfalls ein freiwilliges Angebot für die Schüler*innen in Abschlussklassen zum gezielten Prüfungscoaching ab 27.4.20.</li>
<li>Die verbindliche Erstellung von schulischen Hygienekonzepten entspricht unseren Forderungen. Dabei sind die Personalräte (Gesamtpersonalrat und schulische Personalräte) in der</li>
<li>Mitbestimmung, die ohne Abstriche ermöglicht werden muss.“</li>
</ul>
<p>Konkret fordert die GEW als Rahmenbedingungen für die Wiedereröffnung der Schulen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>bis auf Weiteres Homeoffice für die Beschäftigten aus den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogruppen und bis auf Weiteres „Homeschooling“ für Schüler*innen aus Risikogruppen bzw. mit Risikogruppen im Haushalt</li>
<li>konsequente Einhaltung des Mindestabstands und Anpassung der Gruppengrößen an die räumlichen Voraussetzungen</li>
<li>Bereitstellung von ausreichend Waschbecken und Toiletten, Seife und Einmalhandtüchern und Desinfektionsmitteln</li>
<li>tägliche Reinigung unter den hygienischen Vorgaben</li>
<li>Bereitstellung von ausreichend Schutzmasken für die Schüler*innen und Beschäftigten</li>
<li>Bereitstellung von besonderer Schutzkleidung für Beschäftigte bei der Betreuung von Schüler*innen mit komplexem Pflege- und körpernahen Assistenzbedarf</li>
</ul>
<p>Entsprechende Rahmenbedingungen sind auch in den Kitas herzustellen.</p>
<p>Bei allen Maßnahmen müssen die Personalvertretungen in Schulen und die Betriebsräte in den Kitas mit einbezogen werden. Die GEW schließt sich den Forderungen von Arbeitsminister Heil an: Arbeit darf nicht krank machen und bei allem muss der Arbeitsschutz oberste Priorität haben. Die Kita-Träger sind auf die Einhaltung der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aktuell erweiterten Bestimmungen zum Arbeitsschutz „SARSCoV-2-Arbeitsschutzstandard“ zu verpflichten Die Kita-Aufsicht ist aufgefordert, die Einhaltung regelmäßig zu überprüfen.</p>
<p>In Hamburg werden die Schulen allerdings nicht erst zum 4. Mai bzw. zum 27.4. geöffnet, sondern schon in der nächsten Woche werden in Stadteilschulen, Gymnasien und an Beruflichen Schulen Prüfungen durchgeführt. Die Abiturprüfungen beginnen am 21.4.2020 und auch die Prüfungen für den Ersten (ESA) und Mittleren Schulabschluss (MSA) stehen auf dem Plan.</p>
<p>„Leider erreichen uns weiterhin viele Bedenken von Kolleginnen und Kollegen, die um ihren Gesundheitsschutz bei der Durchführung der Prüfungen und im späteren Präsenzbetrieb besorgt sind. Deshalb unterstreichen wir hier noch einmal unsere Forderung, auf die Prüfungen zu ESA, MSA und Abitur zu verzichten und die Zeit vor dem 4. Mai für eine bessere Vorbereitung der Schulen im Bereich der Hygienemaßnahmen zu nutzen. Bildung ist ein hohes Gut, Gesundheit ein noch höheres. Auf keinen Fall darf mit dem Betrieb in den Schulen begonnen werden, bevor die Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet ist“, stellt <b>Bensinger-Stolze</b> abschließend klar.</p>
<p><b>Vertiefende Informationen zu „weitere Öffnung der Kitas“</b></p>
<p><a href="https://www.gew-hamburg.de/themen/kinder-und-jugendhilfe/gew-hamburg-zur-diskussion-um-die-oeffnung-der-kidertagesstaetten" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">https://www.gew-hamburg.de/themen/kinder-und-jugendhilfe/gew-hamburg-zur-diskussion-um-die-oeffnung-der-kidertagesstaetten</a></p>
<p><b>Vertiefende Informationen zu „Arbeitsschutzbestimmungen „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“</b></p>
<p><a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Schwerpunkte/sars-cov-2-arbeitsschutzstandard.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Schwerpunkte/sars-cov-2-arbeitsschutzstandard.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1</a></div>
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Telefax: +49 (40) 440877<br />
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                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/gewerkschaft-erziehung-und-wissenschaft-gew-landesverband-hamburg/Bei-der-Oeffnung-von-Schulen-und-Kitas-in-Hamburg-muss-Gesundheitsschutz-an-erster-Stelle-stehen/boxid/795398" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg</a>
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                    </li>
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            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/795398.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2020/04/bei-der-oeffnung-von-schulen-und-kitas-in-hamburg-muss-gesundheitsschutz-an-erster-stelle-stehen/" data-wpel-link="internal">Bei der Öffnung von Schulen und Kitas in Hamburg muss Gesundheitsschutz an erster Stelle stehen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GEW begrüßt Initiativanträge des schulischen Gesamtpersonalrats (GPR)</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2020/04/gew-begruesst-initiativantraege-des-schulischen-gesamtpersonalrats-gpr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[bensinger]]></category>
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		<category><![CDATA[versorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gesamtpersonalrat (GPR) hat bei der Schulbehörde zwei Initiativanträge gestellt, die einen verbesserten Gesundheitsschutz einfordern. Im ersten wird die Behörde aufgefordert sicherzustellen, dass besondere Beschäftigtengruppen an Schulen bis Ende des Schuljahres 2019/20 nicht in der Schule eingesetzt werden. Ihnen müsse grundsätzlich mobiles Arbeiten (von zuhause aus) ermöglicht werden. Hierunter fallen Beschäftigte des pädagogischen und des nichtpädagogischen Personals an Schulen die zu einer Risikogruppe gehören in der Definition des RKIs, die 55 Jahre und älter sind, die schwerbehindert oder ihnen gleichgestellt sind, sowie Personen, die Angehörige im eigenen Haushalt haben, die einer Risikogruppe angehören. „Die GEW begrüßt diesen Initiativantrag, denn die behördliche Empfehlung vom 30. März ist unzureichend. Sie muss verschärft werden und als Anweisung an alle Schulen ergehen, um einen einheitlichen Schutz für die im Antrag benannten Beschäftigtengruppen zu gewährleisten. Aus Gründen der Fürsorgepflicht und des Gesundheitsschutzes ist es unumgänglich, dass besonders diese geschützt werden. Die bisherige Empfehlung stellt das nicht sicher“, kommentiert Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg. In einem weiteren Initiativantrag wird gefordert, dass an den speziellen Sonderschulen sowie den Regelschulen mit Schülerinnen und Schülern mit Pflege- und Assistenzbedarf dem pädagogischen Personal geeignete Schutzkleidung und Desinfektion in ausreichender Anzahl und Menge zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus müsse der richtige Umgang mit und die Entsorgung von dieser Schutzkleidung gewährleistet werden. „Die Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit der Notwendigkeit für Pflegebedarf oder anderer körpernaher Assistenztätigkeiten ist so lange auszusetzen, bis eine ausreichende Versorgung und Einarbeitung der Kolleginnen und Kollegen mit Schutzkleidung gegeben ist. Der im Moment vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Schülerinnen und Schülern ist insbesondere in Pflege- und Assistenzsituationen nicht möglich. Auch in der weiteren Betreuung dieser Schülerinnen und Schüler wird er nicht zu erreichen sein, da sie häufig auf Grund ihrer Behinderung keinen Abstand zu ihren Mitmenschen halten können“, so Sven Quiring, stellvertretender Vorsitzender der GEW Hamburg und Inklusionsexperte. Unter www.gew-hamburg.de/themen/arbeitsbedingungen/fragen-und-antworten informiert die GEW Hamburg und gibt Antworten  &#8211; auch zu Fragen des Einsatzes und Gesundheitsschutzes an Schulen. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Ulrike Gally-Ferraro Telefon: +49 (40) 414633-0 Fax: +49 (40) 4408-77 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Anja Bensinger-Stolze Telefon: +49 (40) 414633-0 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2020/04/gew-begruesst-initiativantraege-des-schulischen-gesamtpersonalrats-gpr/" data-wpel-link="internal">GEW begrüßt Initiativanträge des schulischen Gesamtpersonalrats (GPR)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Gesamtpersonalrat (GPR) hat bei der Schulbehörde zwei Initiativanträge gestellt, die einen verbesserten Gesundheitsschutz einfordern.</p>
<p>Im ersten wird die Behörde aufgefordert sicherzustellen, dass besondere Beschäftigtengruppen an Schulen bis Ende des Schuljahres 2019/20 nicht in der Schule eingesetzt werden. Ihnen müsse grundsätzlich mobiles Arbeiten (von zuhause aus) ermöglicht werden. Hierunter fallen Beschäftigte des pädagogischen und des nichtpädagogischen Personals an Schulen</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>die zu einer Risikogruppe gehören in der Definition des RKIs,</li>
<li>die 55 Jahre und älter sind,</li>
<li>die schwerbehindert oder ihnen gleichgestellt sind,</li>
<li>sowie Personen, die Angehörige im eigenen Haushalt haben, die einer Risikogruppe angehören.</li>
</ul>
<p>„Die GEW begrüßt diesen Initiativantrag, denn die behördliche Empfehlung vom 30. März ist unzureichend. Sie muss verschärft werden und als Anweisung an alle Schulen ergehen, um einen einheitlichen Schutz für die im Antrag benannten Beschäftigtengruppen zu gewährleisten. Aus Gründen der Fürsorgepflicht und des Gesundheitsschutzes ist es unumgänglich, dass besonders diese geschützt werden. Die bisherige Empfehlung stellt das nicht sicher“, kommentiert <b>Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg</b>.</p>
<p>In einem weiteren Initiativantrag wird gefordert, dass an den speziellen Sonderschulen sowie den Regelschulen mit Schülerinnen und Schülern mit Pflege- und Assistenzbedarf dem pädagogischen Personal geeignete Schutzkleidung und Desinfektion in ausreichender Anzahl und Menge zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus müsse der richtige Umgang mit und die Entsorgung von dieser Schutzkleidung gewährleistet werden.</p>
<p>„Die Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit der Notwendigkeit für Pflegebedarf oder anderer körpernaher Assistenztätigkeiten ist so lange auszusetzen, bis eine ausreichende Versorgung und Einarbeitung der Kolleginnen und Kollegen mit Schutzkleidung gegeben ist. Der im Moment vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Schülerinnen und Schülern ist insbesondere in Pflege- und Assistenzsituationen nicht möglich. Auch in der weiteren Betreuung dieser Schülerinnen und Schüler wird er nicht zu erreichen sein, da sie häufig auf Grund ihrer Behinderung keinen Abstand zu ihren Mitmenschen halten können“, so<b> Sven Quiring, stellvertretender Vorsitzender der GEW Hamburg und Inklusionsexperte.</b></p>
<p>Unter <a href="http://www.gew-hamburg.de/themen/arbeitsbedingungen/fragen-und-antworten" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">www.gew-hamburg.de/themen/arbeitsbedingungen/fragen-und-antworten</a> informiert die GEW Hamburg und gibt Antworten  &#8211; auch zu Fragen des Einsatzes und Gesundheitsschutzes an Schulen.</div>
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20148 Hamburg<br />
Telefon: +49 (40) 414633-0<br />
Telefax: +49 (40) 440877<br />
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Telefon: +49 (40) 414633-0<br />
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Telefon: +49 (40) 414633-0<br />
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		<title>VHS Kursleiter*innen nicht im Regen stehen lassen</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2020/04/vhs-kursleiterinnen-nicht-im-regen-stehen-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[familien]]></category>
		<category><![CDATA[gew]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Senatsverwaltung hat erklärt, die Weiterzahlung der Honorare für die VHS‐Kursleiter*innen nicht über den März 2020 hinaus fortsetzen zu wollen und verweist auf Antragsmöglichkeiten im Bereich der Soforthilfe für Solo‐Selbstständige. Diese ist aber an formale Kriterien geknüpft wie Hamburger Wohnsitz, regelmäßig mindestens 20 Wochenstunden Arbeitszeit bei der VHS und andere bürokratische Hürden. „Dies würde einen großen Teil der VHS‐Lehrkräfte völlig ohne Unterstützung zurücklassen,“ kritisiert die Vorsitzende der GEW Hamburg, Anja Bensinger‐Stolze. „Wir fordern eine Gleichbehandlung der Honorarkräfte bei den städtischen Einrichtungen und Betrieben. So begrüßenswert es ist, dass die Universität Hamburg ihren Lehrbeauftragten die Honorare für das Semester weiterzahlt, so wenig nachvollziehbar ist es, dass diese Regelung nicht auf die VHS‐Kursleiter*innen übertragen wird.“ Die GEW und ver.di begrüßen, dass diese Forderung auch vom zuständigen Personalrat der Schulbehörde geteilt wird. „Wegen der sowieso schon extrem geringen Honorare ‐ nahe der Armutsgrenze ‐ war niemand aus dem Bereich der Kursleiter*innen in der Lage, Rücklagen für Krisenfälle zu bilden, die eine drastische Verringerung oder den vollständigen Ausfall der Honorare kompensieren könnten, “ so Max Stempel, bei ver.di für diesen Bereich zuständig, zur konkreten finanziellen Situation der Lehrkräfte. „Es kann nicht sein, “ so Anja Bensinger‐Stolze, „dass Milliarden für den Mittelstand und die Großkonzerne zu Verfügung gestellt werden und die schwächsten Glieder in der Kette, die Lehrkräfte beim größten Träger der Stadt, auf der Strecke bleiben. Viele wissen nicht, wie sie ihre Wohnungen und ihren Lebensunterhalt weiter finanzieren sollen.“ Die GEW und ver.di befürchten, dass, wenn jetzt nicht schnell gehandelt wird, viele Lehrkräfte der VHS und deren Familien von Privat‐Insolvenzen betroffen sein werden.   Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Anja Bensinger-Stolze Telefon: +49 (40) 414633-0 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Senatsverwaltung hat erklärt, die Weiterzahlung der Honorare für die VHS‐Kursleiter*innen nicht über den März 2020 hinaus fortsetzen zu wollen und verweist auf Antragsmöglichkeiten im Bereich der Soforthilfe für Solo‐Selbstständige. Diese ist aber an formale Kriterien geknüpft wie Hamburger Wohnsitz, regelmäßig mindestens 20 Wochenstunden Arbeitszeit bei der VHS und andere bürokratische Hürden.</p>
<p>„Dies würde einen großen Teil der VHS‐Lehrkräfte völlig ohne Unterstützung zurücklassen,“ kritisiert die Vorsitzende der GEW Hamburg, Anja Bensinger‐Stolze. „Wir fordern eine Gleichbehandlung der Honorarkräfte bei den städtischen Einrichtungen und Betrieben. So begrüßenswert es ist, dass die Universität Hamburg ihren Lehrbeauftragten die Honorare für das Semester weiterzahlt, so wenig nachvollziehbar ist es, dass diese Regelung nicht auf die VHS‐Kursleiter*innen übertragen wird.“</p>
<p>Die GEW und ver.di begrüßen, dass diese Forderung auch vom zuständigen Personalrat der Schulbehörde geteilt wird.</p>
<p>„Wegen der sowieso schon extrem geringen Honorare ‐ nahe der Armutsgrenze ‐ war niemand aus dem Bereich der Kursleiter*innen in der Lage, Rücklagen für Krisenfälle zu bilden, die eine drastische Verringerung oder den vollständigen Ausfall der Honorare kompensieren könnten, “ so Max Stempel, bei ver.di für diesen Bereich zuständig, zur konkreten finanziellen Situation der Lehrkräfte.</p>
<p>„Es kann nicht sein, “ so Anja Bensinger‐Stolze, „dass Milliarden für den Mittelstand und die Großkonzerne zu Verfügung gestellt werden und die schwächsten Glieder in der Kette, die Lehrkräfte beim größten Träger der Stadt, auf der Strecke bleiben. Viele wissen nicht, wie sie ihre Wohnungen und ihren Lebensunterhalt weiter finanzieren sollen.“</p>
<p>Die GEW und ver.di befürchten, dass, wenn jetzt nicht schnell gehandelt wird, viele Lehrkräfte der VHS und deren Familien von Privat‐Insolvenzen betroffen sein werden.</p>
<p> </p></div>
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Rothenbaumchaussee 15<br />
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		<item>
		<title>ESA/MSA Prüfungen absagen!</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2020/04/esa-msa-pruefungen-absagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 10:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[bensinger]]></category>
		<category><![CDATA[berufsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[bsb]]></category>
		<category><![CDATA[digitalen]]></category>
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		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[msa]]></category>
		<category><![CDATA[phase]]></category>
		<category><![CDATA[schreibtischplatz]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>
		<category><![CDATA[schülerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[ungleichheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder mit schwierigen sozialen Rahmen haben es in dieser Phase des „Homeschooling“ besonders schwer. Viele Gespräche, die die GEW mit Eltern und Lehrer*innen geführt hat, haben ergeben: Digitale Endgeräte fehlen bzw. müssen mit vielen Familienangehörigen geteilt werden. Es gibt keinen ruhigen Raum oder überhaupt nur einen Schreibtischplatz zum Lernen. Eltern und Familienangehörige haben Mühe, den Alltag und das Auskommen zu organisieren und wenig Zeit zur schulischen Unterstützung. In dieser Situation ist keine gute Prüfungsvorbereitung möglich. „Damit die Schere der sozialen Ungleichheit bei den Schülerinnen und Schülern nicht noch weiter aufgeht bzw. durch den digitalen ‚verpflichteten Fernunterricht‘ (BSB, Behörde für Schule und Berufsbildung) nicht noch vergrößert wird, sind aus Sicht der GEW jetzt zwei Dinge nötig: Wir fordern von der BSB, die anstehenden ESA / MSA Prüfungen abzusagen und durch eine geeignete großzügige Benotung zu ersetzen. Für Kinder mit schwierigen sozialen Rahmenbedingungen ist in der Coronakrise kaum eine gute Prüfungsvorbereitung möglich. Die verbreiteten Gruppenprüfungen würden darüber hinaus die Gesundheit der Kinder unnötigen Risiken aussetzen. Wir müssen gerade jetzt die Bildungsgerechtigkeit ganz nach vorne stellen“, kommentiert Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, GEW Hamburg. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Kai Kobelt Vorsitzender der Lehrerkammer Hamburg Telefon: +49 (40) 42102818 Anja Bensinger-Stolze Telefon: +49 (40) 414633-0 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2020/04/esa-msa-pruefungen-absagen/" data-wpel-link="internal">ESA/MSA Prüfungen absagen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Kinder mit schwierigen sozialen Rahmen haben es in dieser Phase des „Homeschooling“ besonders schwer. Viele Gespräche, die die GEW mit Eltern und Lehrer*innen geführt hat, haben ergeben: Digitale Endgeräte fehlen bzw. müssen mit vielen Familienangehörigen geteilt werden. Es gibt keinen ruhigen Raum oder überhaupt nur einen Schreibtischplatz zum Lernen. Eltern und Familienangehörige haben Mühe, den Alltag und das Auskommen zu organisieren und wenig Zeit zur schulischen Unterstützung. In dieser Situation ist keine gute Prüfungsvorbereitung möglich.</p>
<p><i>„Damit die Schere der sozialen Ungleichheit bei den Schülerinnen und Schülern nicht noch weiter aufgeht bzw. durch den digitalen ‚verpflichteten Fernunterricht‘ (BSB, Behörde für Schule und Berufsbildung) nicht noch vergrößert wird, sind aus Sicht der GEW jetzt zwei Dinge nötig: Wir fordern von der BSB, die anstehenden ESA / MSA Prüfungen abzusagen und durch eine geeignete großzügige Benotung zu ersetzen. Für Kinder mit schwierigen sozialen Rahmenbedingungen ist in der Coronakrise kaum eine gute Prüfungsvorbereitung möglich. Die verbreiteten Gruppenprüfungen würden darüber hinaus die Gesundheit der Kinder unnötigen Risiken aussetzen.<br />
</i></p>
<p><i>Wir müssen gerade jetzt die Bildungsgerechtigkeit ganz nach vorne stellen“,</i> kommentiert <b>Anja Bensinger-Stolze</b>, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, GEW Hamburg.</div>
<div class="pb-company">
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Rothenbaumchaussee 15<br />
20148 Hamburg<br />
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Vorsitzender der Lehrerkammer Hamburg<br />
Telefon: +49 (40) 42102818
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<div class="pb-contact-item">Anja Bensinger-Stolze<br />
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---7/794071.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mynewschannel.net/2020/04/esa-msa-pruefungen-absagen/" data-wpel-link="internal">ESA/MSA Prüfungen absagen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mynewschannel.net" data-wpel-link="internal">MyNewsChannel</a>.</p>
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		<item>
		<title>Business as usual in Prüfungen und Unterricht??</title>
		<link>https://www.mynewschannel.net/2020/03/business-as-usual-in-pruefungen-und-unterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 12:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[bensinger]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[Datenvolumen]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
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		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[virus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem Schreiben des Landesschulrats Altenburg-Hack vom 27.3.2020 an die Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische Personal an Hamburgs Schulen sowie mit den Durchführungsbestimmungen zu den Abschlussprüfungen vom 31.3.20 erhöht die Schulbehörde den Druck auf Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte. „Eben noch hieß die Überschrift Ferienverlängerung, jetzt gilt verbindlicher Fernunterricht im Umfang der täglichen Unterrichts- und Lernzeiten nach Stundenplan, inklusive Leistungsbewertung. Aus Sicht der GEW werden im laufenden Prozess von oben herab die Spielregeln verändert, ohne sich in geeigneter Weise mit den Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften und ihren Vertretungen rückzukoppeln“, so Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW Hamburg). Ein kurzer Rückblick: Aufgrund des Senatsbeschlusses vom 13. März 2020 wurden die „Schulferien zunächst bis zum 29. März 2020 verlängert“. Ebenfalls beschlossen wurde dort: „Die Lehrkräfte organisieren in dieser Zeit Lernangebote, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause bearbeiten sollen“ . Folgerichtig hat der Landesschulrat in seinem Schreiben vom 16. März die Eltern über das Ruhen des regulären Schulbetriebs und die Aufgaben der Lehrkräfte während dieser Zeit informiert: „Die Lehrkräfte der Schulen sind gebeten, verlässliche digitale und mediale Informationsketten und Informationssysteme untereinander und zu den Schülerinnen und Schülern zu Hause aufzubauen. Ziel ist es, Ihren Kindern Lernangebote und Lernaufträge für die nächsten Tage zu übermitteln, die selbstständig bearbeitet werden können.“ Mit Verlängerung des Ruhens des regulären Schulbetriebs bis zum 19. April hat sich die Situation für alle Beteiligten verändert. Zwar hat die BSB hierüber die Lehrkräfte am 19.3. informiert, jedoch ohne Hinweis darauf, dass sich hiermit auch die Rahmenbedingungen für das selbstorganisierte Lernen Zuhause geändert haben. Im Schreiben vom 27.3.20 verordnet die Behörde dann verbindlichen Fernunterricht im Umfang der täglichen Unterrichts- und Lernzeiten nach Stundenplan, inklusive Leistungsbewertung. „Die BSB muss jetzt Signale der Entspannung und nicht des Drucks senden! Als würden wir in Hamburg nicht vom Corona-Virus betroffen sein, wird in der BSB so getan, als ginge das Leben einfach weiter. Obwohl in den letzten Wochen sehr deutlich wurde, dass die digitalen Voraussetzungen an den Schulen und bei den Schüler*innen sehr unterschiedlich sind und die häusliche Situation unter der Einschränkung des Ausgangs zu schwierigen Lagen geführt haben, wird so getan, als könne man von heute auf morgen auf einen Fernunterricht umstellen, der auch benotet wird. Die soziale Ungleichheit, die sich mit den Schulschließungen verstärkt hat, wird völlig ausgeblendet. Bis vor zwei Wochen war Fernunterricht komplettes Neuland und die Unterstützung und Beratung ganzer Klassen kann digital auch jetzt noch nicht geleistet werden. Hinzu kommen nun auch noch der Druck auf die Schülerinnen und Schüler, auf die Eltern und auf die Lehrkräfte durch die Vorbereitungen der nur fünf Tage nach hinten verschobenen Abiturprüfungen beginnend am 21. April und die Vorbereitungen für die Prüfungen zum ESA und MSA. Das wird die Situation in den Familien weiter verschärfen. Und am Ende werden diejenigen, die schon jetzt Schwierigkeiten beim Lernen haben, den Kürzeren ziehen. Es gibt in dieser Situation andere Lösungen mit der Situation umzugehen. Die SchülerInnenkammer Hamburgs hat darauf mehrfach hingewiesen“, kommentiert Anja Bensinger-Stolze.  „Wir fordern generell, Prüfungen zunächst zu verschieben, bis sich die gesundheitliche Lage in Hamburg einigermaßen beruhigt hat. Wir schließen uns der Forderung der SchülerInnenkammer nach einer Wahllösung fürs Abitur an. Hamburger AbiturientInnen sollen die Wahl haben, ob sie die Prüfungen regulär schreiben wollen, ob sie die Vorabiturklausuren als Abiturklausur werten lassen wollen oder ihre Durchschnittsnote. Die ESA und MSA Prüfungen sollten gestrichen werden. Von der Stadt Hamburg fordern wir die Bereitstellung einer digitalen Infrastruktur für alle SchülerInnen: Kostenloser Zugang zu einem digitalen Endgerät und zu fürs Lernen notwendigem Datenvolumen – auch für Schüler*innen in Geflüchteten-Unterkünften.“ Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Rothenbaumchaussee 15 20148 Hamburg Telefon: +49 (40) 414633-0 Telefax: +49 (40) 440877 http://www.gew-hamburg.de Ansprechpartner: Anja Bensinger-Stolze Telefon: +49 (151) 121-73830 E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#103;&#101;&#119;&#045;&#104;&#097;&#109;&#098;&#117;&#114;&#103;&#046;&#100;&#101; Weiterführende Links Originalmeldung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Alle Meldungen von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Landesverband Hamburg Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.</p>
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<p><i>„Eben noch hieß die Überschrift Ferienverlängerung, jetzt gilt verbindlicher Fernunterricht im Umfang der täglichen Unterrichts- und Lernzeiten nach Stundenplan, inklusive Leistungsbewertung. Aus Sicht der GEW werden im laufenden Prozess von oben herab die Spielregeln verändert, ohne sich in geeigneter Weise mit den Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften und ihren Vertretungen rückzukoppeln“</i>, so <b>Anja Bensinger-Stolze</b>, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW Hamburg).</p>
<p>Ein kurzer <b>Rückblick</b>:</p>
<p>Aufgrund des Senatsbeschlusses vom 13. März 2020 wurden die <b>„</b><b>Schulferien</b> zunächst bis zum 29. März 2020 verlängert“. Ebenfalls beschlossen wurde dort: „Die Lehrkräfte organisieren in dieser Zeit Lernangebote, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause bearbeiten sollen“ .</p>
<p>Folgerichtig hat der Landesschulrat in seinem Schreiben vom 16. März die Eltern über das Ruhen des regulären Schulbetriebs und die Aufgaben der Lehrkräfte während dieser Zeit informiert: „Die Lehrkräfte der Schulen sind gebeten, verlässliche digitale und mediale Informationsketten und Informationssysteme untereinander und zu den Schülerinnen und Schülern zu Hause aufzubauen. Ziel ist es, Ihren Kindern Lernangebote und Lernaufträge für die nächsten Tage zu übermitteln, die selbstständig bearbeitet werden können.“</p>
<p>Mit Verlängerung des Ruhens des regulären Schulbetriebs bis zum 19. April hat sich die Situation für alle Beteiligten verändert. Zwar hat die BSB hierüber die Lehrkräfte am 19.3. informiert, jedoch ohne Hinweis darauf, dass sich hiermit auch die Rahmenbedingungen für das selbstorganisierte Lernen Zuhause geändert haben.</p>
<p>Im Schreiben vom 27.3.20 verordnet die Behörde dann verbindlichen Fernunterricht im Umfang der täglichen Unterrichts- und Lernzeiten nach Stundenplan, inklusive Leistungsbewertung.</p>
<p><i>„Die BSB muss jetzt Signale der Entspannung und nicht des Drucks senden! Als würden wir in Hamburg nicht vom Corona-Virus betroffen sein, wird in der BSB so getan, als ginge das Leben einfach weiter. Obwohl in den letzten Wochen sehr deutlich wurde, dass die digitalen Voraussetzungen an den Schulen und bei den Schüler*innen sehr unterschiedlich sind und die häusliche Situation unter der Einschränkung des Ausgangs zu schwierigen Lagen geführt haben, wird so getan, als könne man von heute auf morgen auf einen Fernunterricht umstellen, der auch benotet wird. Die soziale Ungleichheit, die sich mit den Schulschließungen verstärkt hat, wird völlig ausgeblendet. Bis vor zwei Wochen war Fernunterricht komplettes Neuland und die Unterstützung und Beratung ganzer Klassen kann digital auch jetzt noch nicht geleistet werden. Hinzu kommen nun auch noch der Druck auf die Schülerinnen und Schüler, auf die Eltern und auf die Lehrkräfte durch die Vorbereitungen der nur fünf Tage nach hinten verschobenen Abiturprüfungen beginnend am 21. April und die Vorbereitungen für die Prüfungen zum ESA und MSA. Das wird die Situation in den Familien weiter verschärfen. Und am Ende werden diejenigen, die schon jetzt Schwierigkeiten beim Lernen haben, den Kürzeren ziehen. Es gibt in dieser Situation andere Lösungen mit der Situation umzugehen. Die SchülerInnenkammer Hamburgs hat darauf mehrfach hingewiesen“, </i>kommentiert <b>Anja Bensinger-Stolze</b>.  <i>„Wir fordern generell, Prüfungen zunächst zu verschieben, bis sich die gesundheitliche Lage in Hamburg einigermaßen beruhigt hat. Wir schließen uns der Forderung der SchülerInnenkammer nach einer Wahllösung fürs Abitur an. Hamburger AbiturientInnen sollen die Wahl haben, ob sie die Prüfungen regulär schreiben wollen, ob sie die Vorabiturklausuren als Abiturklausur werten lassen wollen oder ihre Durchschnittsnote. Die ESA und MSA Prüfungen sollten gestrichen werden.<br />
Von der Stadt Hamburg fordern wir die Bereitstellung einer digitalen Infrastruktur für alle SchülerInnen: Kostenloser Zugang zu einem digitalen Endgerät und zu fürs Lernen notwendigem Datenvolumen – auch für Schüler*innen in Geflüchteten-Unterkünften.“</i></div>
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