-
ResponsibleSteel – Chance für eine kriselnde Stahlindustrie
Bayer und Siemens machen es vor: Klimaneutral bis 2030. Volvo bis 2040, VW bis 2050 und Mercedes sogar bis 2039. Die Stahlriesen ArcelorMittal und Thyssenkrupp wollen bis 2050 CO2-neutral arbeiten. Neben Endkonsumenten fordern jedoch auch Lieferkettenpartner und Investoren vermehrt „saubere“ Produkte. Diese Entwicklung zeigt, dass eine nachhaltige Führung fest in den Unternehmensprozessen verankert sein muss. Branchenspezifische Nachhaltigkeitsstandards weisen einen Weg, diese Herausforderung systematisch und umfassend anzugehen. ResponsibleSteel nach ASI zweiter Nachhaltigkeitsstandard in der Metallbranche Pionier in der Metallbranche ist der ASI-Standard für die Aluminiumindustrie – für die Stahlindustrie ist seit Anfang 2020 der ResponsibleSteel Standard zertifizierungsreif. Für den angestrebten Umbau zu einer nachhaltig en Gesellschaft hat die Stahlbranche einen besonderen Stellenwert – mit…
-
EEG Exzellenznetzwerk 2020 – Biogas als Kraftstoff?
Mit der Umsetzung der RED II bis Mitte 2021 und der damit einhergehenden Förderung von fortschrittlichen Kraftstoffen aus z.B. Gülle und Bioabfällen eröffnen sich neue Märkte – besonders für bestehende Biomethanproduzenten. Können von der Kraftstoffförderung aber zukünftig auch Biogasanlagenbetreiber mit dem Verkauf von Rohbiogas oder einem Zusammenschluss für den Betrieb einer eigenen Biogasaufbereitungsanlage profitieren? Neue Möglichkeiten für Biomethanproduzenten Mit der geplanten Veröffentlichung einer nationalen Wasserstoffstrategie für 2020 könnten sich Absatzmöglichkeiten besonders für Biomethanproduzenten ergeben. Ist das Herstellen von Wasserstoff auch in Biogasanlagen möglich? Welche Vorteile hat der zusätzliche Einsatz von Wasserstoff in Biogasanlagen? Humuszertifikate für CO2-Kompensation In den Fokus rückt außerdem die Humuszertifizierung: Hierbei werden für die Steigerung des Humusgehalts…
-
Mit Beiträgen von GUTcert-Kunden: Umweltbundesamt veröffentlicht Leitfaden zum Energiemanagement
Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichte im Dezember 2019 den Leitfaden „Vom Energieaudit zum Managementsystem nach ISO 50001: Leitfaden für Unternehmen und Organisationen“. Im Vergleich zur ersten Auflage (Juni 2012) wurde der Leitfaden grundlegend überarbeitet. Er enthält hilfreiche Informationen zur Umstellung von einem Energieaudit auf ein wirksames Energiemanagementsystem nach ISO 50001:2018 und erklärt in zusätzlichen Exkursen, was für ein EMAS-Umweltmanagement nötig ist. Gerne können Sie diesen Leitfaden als Informationsquelle für die bevorstehenden Audits zur ISO 50001 Transition verwenden. Er enthält wertvolle Empfehlungen, die teilweise weit über die Normanforderungen hinausgehen, sehr hilfreich sind und eine hohe Wirksamkeit bei EnMS erzielen können. Den vollständigen Leitfaden finden Sie hier. Haben Sie Fragen oder Hinweise zum Thema? Wenden Sie sich gerne an Lisa…
-
Abgrenzung von Drittmengen und Messkonzept nach ISO 50001 – Zuständige gefordert!
Was genau verlangt die Bundesnetzagentur im Leitfaden zur – für die EEG-Privilegierung relevanten – Drittmengenbilanzierung und wie kann das Messkonzept der ISO 50001 dabei behilflich sein? Wenn Sie als Energiebeauftragte, Berater oder Techniker für die Sicherung von ISO 50001-Zertifikaten oder die Abgrenzung von Strommengen (EEG Umlage) verantwortlich sind, sollten Sie einen näheren Blick auf den neuen Kurs „Das Messkonzept nach ISO 50001:2018 – unter Beachtung des BNetzA Leitfadens“ der GUTcert Akademie in Kooperation mit ISPEX werfen. Expertentipps von der Planung bis zur Umsetzung Was ist unter qualifiziertem Messen und Schätzen zu verstehen? Welche Schnittstellen bestehen zwischen beiden bindenden Verpflichtungen – EEG-Umlage und ISO 50001? Wie entsteht ein professionelles und lückenloses Messkonzept, das den relevanten Normvorgaben von…
-
Umstellen auf die ISO 50001:2018 – die Uhr tickt!
Gemäß Übergangsregelung des IAF (International Accreditation Forum) und der DAkkS (Deutschen Akkreditierungsstelle) dürfen EnMS-Audits nur noch nach der Revision ISO 50001:2018 durchgeführt werden. Am 20.08.2021 verlieren die Zertifikate der ISO 50001:2011 ihre Gültigkeit. Die Umstellungswelle rollt bereits: Deutschland, als "Weltmeister" bei der Einführung von EnMS, zählt gemäß ISO Survey 2018 insgesamt 6.243 EnMS-Zertifikate. Zum Vergleich: weltweit waren es 18.059, Tendenz steigend. Bereits 69 der ca. 500 GUTcert Energiekunden haben die Transition zur ISO 50001:2018 gemeistert – alle Zertifizierungen wurden erfolgreich durchgeführt und die Zertifikate übergeben. Damit auch Sie bestens für Ihr Transition-Audit gerüstet sind, haben wir wichtige Informationen für Sie zusammengestellt. Was ändert sich mit der Transition? Wesentliche Änderungen (u.a.)…
-
Kostenfreies Webinar zum neuen ResponsibleSteel Standard am 26. Februar 2020, 10:30 Uhr
Für den angestrebten Umbau zu einer nachhaltigen Gesellschaft hat die Stahlbranche einen besonderen Stellenwert – mit ca. 8 % aller GHG-Emissionen trägt sie erheblich zum menschengemachten Klimawandel bei. Weitere Aspekte wie z.B. die Einhaltung von Menschen- und Arbeitnehmerrechten, Wassermanagement sowie Biodiversität sind aber nicht weniger bedeutsam. Aus diesem Grund hat die Non-Profit Organisation ResponsibleSteel den ersten umfassenden Nachhaltigkeitsstandard für die Stahlindustrie entwickelt. Dieser Standard hilft Unternehmen relevante Bereiche gezielt anzugehen und sich als Vorreiter am Markt zu positionieren. Um interessierten Unternehmen einen ersten Einblick zu geben, veranstaltet die GUTcert ein kostenfreies Webinar zum neuen ResponsibleSteel Standard. In den ca. 60 Minuten werden wir Ihnen folgende Inhalte vorstellen: Vision von ResponsibleSteel Notwendigkeit…