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Wenn es darauf ankommt, fährt kein Algorithmus zum Kunden
Künstliche Intelligenz und Automatisierung treiben den IT-Betrieb voran. Systeme analysieren sich selbst, Prozesse laufen automatisiert, Störungen werden frühzeitig erkannt. Doch bei aller technologischen Entwicklung zeigt sich in der Praxis eine einfache Wahrheit: Wenn es wirklich darauf ankommt, braucht es mehr als Systeme. Gerade unter aktuellen Rahmenbedingungen wie globalen Hardware-Lieferengpässen, verlängerten Laufzeiten und steigenden Anforderungen an die IT wird deutlich, worauf es im Betrieb wirklich ankommt: Verlässlichkeit – und die Menschen dahinter. Wenn Systeme länger laufen als geplant Viele Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, ihre bestehende IT-Infrastruktur länger zu betreiben als geplant. Neue Hardware ist nicht immer kurzfristig verfügbar, Projekte verschieben sich, Systeme bleiben länger produktiv im Einsatz. Damit steigen…
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NIS2 und Hardware-Lieferengpässe: Resilienz strategisch neu denken
Globale Lieferengpässe bei IT-Hardware sind längst mehr als ein temporäres Beschaffungsproblem. In Kombination mit der europäischen Cybersicherheitsrichtlinie NIS2 entwickeln sie sich zu einem strategischen Risiko für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Denn NIS2 verschärft nicht nur die Anforderungen an IT-Sicherheit, sondern stellt auch klare Erwartungen an Resilienz, Wiederherstellungsfähigkeit und dokumentiertes Risikomanagement. Lieferengpässe als Compliance-Risiko Was früher primär eine Frage von Einkauf und Budget war, ist heute Teil der Governance. Verzögerte Hardware-Lieferungen können dazu führen, dass sicherheitsrelevante Systeme nicht rechtzeitig ersetzt oder erweitert werden. Gleichzeitig verlangt NIS2 belastbare Konzepte zur Prävention, Detektion und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle – inklusive enger Meldefristen und nachvollziehbarer Dokumentation. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass ihre IT-Infrastruktur nicht nur…
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K&P Computer erweitert Informationsangebot um zentrale EOSL-Datenbank
Mit seiner stets aktuellen End-of-Life (EOL)-Datenbank stellt K&P Computer eine zentrale Informationsplattform bereit, die Unternehmen eine umfassende Übersicht zu End-of-Service-Life (EOSL)-Terminen unterschiedlichster Produktreihen bietet. Gerade in Zeiten anhaltender globaler Hardware-Lieferengpässe wird eine vorausschauende Infrastrukturstrategie zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Die Datenbank unterstützt IT-Verantwortliche dabei, Support-Ende-Termine frühzeitig zu identifizieren und daraus fundierte strategische Maßnahmen abzuleiten. Sie dient als transparente, leicht zugängliche Entscheidungsgrundlage – sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden. Strategische Planung in Zeiten von Lieferengpässen Verlängerte Beschaffungszeiten, eingeschränkte Verfügbarkeiten und volatile Lieferketten erschweren derzeit die Modernisierung von IT-Infrastrukturen erheblich. Vor diesem Hintergrund gewinnt die systematische Analyse von End-of-Service-Life-Daten zusätzlich an Bedeutung. Unternehmen können: Risiken frühzeitig erkennen: Support-Enden werden rechtzeitig sichtbar, sodass Alternativen…
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Transition-Wartung: Die strategische Antwort auf strukturelle Hardware-Engpässe
Die strukturelle Verschiebung globaler Halbleiterkapazitäten hin zu AI- und Hyperscale-Infrastrukturen führt 2026 zu einer nachhaltigen Angebotsverknappung bei Enterprise-Hardware. Produktionsvolumina werden priorisiert für GPU-Cluster, High-Density-Server und spezialisierte AI-Beschleuniger bereitgestellt, während klassische Enterprise-Komponenten (Standard-Server, Storage-Controller, Netzwerkmodule) längere Lead Times und volatile Preise aufweisen. Konsequenz für Unternehmen: • Verlängerte Lieferzeiten (teilweise 6–12 Monate) • Signifikante Preissteigerungen • Unzuverlässige Refresh-Planbarkeit • Steigendes Business-Risiko bei ungeplanten Ausfällen Der traditionelle 3- bis 5-Jahres-Refresh-Zyklus verliert damit seine operative Stabilität. Was versteht man unter Transition-Wartung? Transition-Wartung bezeichnet einen strukturierten, strategisch gesteuerten Wartungsansatz, mit dem bestehende IT-Hardware kontrolliert über den ursprünglichen Hersteller-Lebenszyklus (EoS/EoL) hinaus betrieben wird. Wesentliche Merkmale: • Herstellerunabhängige Supportmodelle (Third-Party Maintenance) • Definierte SLAs mit garantierten Reaktions-…
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K&P Computer bietet mit Wartung PLUS auch Extended Support für VMware vSphere und Horizon
K&P Computer erweitert sein Serviceportfolio und bietet im Rahmen seines Leistungsangebots Wartung PLUS ab sofort auch einen Extended Support für VMware vSphere und Horizon an. Damit schafft das Unternehmen eine zuverlässige Grundlage für Organisationen, die ihre bestehende VMware-Infrastruktur stabil weiterbetreiben und zugleich zukünftige Plattform- oder Lizenzmodelle strategisch planen möchten. Als Bestandteil von Wartung PLUS unterstützt der Extended Support für VMware vSphere und Horizon Unternehmen dabei, ihre unbefristet lizenzierten VMware-Produkte weiterhin sicher einzusetzen, während sie einzelne Komponenten modernisieren oder alternative Technologien schrittweise einführen. Die Systeme bleiben dabei professionell betreut und in einem stabilen Zustand, solange es der Transformationsprozess erfordert. Stabilität während des Übergangs Der Extended Support stellt sicher, dass VMware-Umgebungen ohne…
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IT-Wartung in der öffentlichen Verwaltung
Ob Kommune, Behörde oder Landesverwaltung – funktionierende IT-Systeme sind das Rückgrat einer modernen öffentlichen Infrastruktur. Sie sichern den Zugang zu Verwaltungsleistungen, ermöglichen den Austausch sensibler Daten und bilden die Basis für Digitalisierungsvorhaben. Gleichzeitig stehen IT-Abteilungen vor der Herausforderung, unterschiedlichste Systeme, Standorte und Anforderungen effizient zu betreuen. IT-Wartung in der öffentlichen Verwaltung bedeutet deshalb weit mehr als die Behebung technischer Probleme: Sie ist ein zentraler Hebel zur Sicherung von Betriebssicherheit, Compliance und Bürgernähe. Komplexe IT-Landschaften: Vielfältige Anforderungen unter einem Dach Die IT in öffentlichen Einrichtungen ist historisch gewachsen und vielfältig. Schulen, Bürgerbüros, Finanzbehörden oder Gesundheitsämter haben jeweils eigene Anforderungen – von Fachverfahren über Serverinfrastruktur bis hin zu Netzwerktechnik. Typische Herausforderungen: Dezentral…
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IT-Wartung im Gesundheitswesen
Kliniken, Pflegeeinrichtungen, MVZs und Labore stehen unter hohem Druck: Patientenversorgung, Effizienz, Datenschutz und regulatorische Anforderungen müssen im Alltag zuverlässig erfüllt werden. Gleichzeitig hängt der gesamte medizinische Betrieb zunehmend von einer stabilen IT-Infrastruktur ab – vom KIS bis zum bildgebenden System. IT-Wartung im Gesundheitswesen ist daher nicht nur ein technisches Thema – sie ist entscheidend für Betriebsfähigkeit, Qualitätssicherung und Patientensicherheit. Systemkritisch: IT in Klinik und Praxis Moderne Einrichtungen des Gesundheitswesens betreiben hochvernetzte IT-Systeme mit zahlreichen Schnittstellen – darunter: Krankenhausinformationssysteme (KIS) und Praxisverwaltungssysteme (PVS) Medizinische Geräte mit digitaler Steuerung Kommunikationsserver, PACS, RIS und Laborsysteme Mobile Arbeitsplätze auf Station oder im Notfallbereich Cloud-Lösungen zur Datenspeicherung oder Archivierung In Kombination mit der elektronischen Patientenakte,…
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Sichere Datenträgervernichtung nach ISO 21964
Die sichere Vernichtung von Datenträgern ist ein zentraler Bestandteil des betrieblichen Datenschutzes. Mit der Einführung der internationalen Norm ISO 21964 (vormals DIN 66399) existiert ein verbindlicher Standard, der regelt, wie Datenträger abhängig von ihrem Schutzbedarf und ihrer physischen Beschaffenheit zu vernichten sind. Unternehmen und Behörden, die personenbezogene oder vertrauliche Informationen verarbeiten, sind verpflichtet, die dort definierten Vorgaben einzuhalten – nicht zuletzt im Hinblick auf die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Grundlagen der ISO 21964 Die ISO 21964 regelt den gesamten Prozess der Datenträgervernichtung: von der Klassifizierung der Informationen über die Auswahl geeigneter Verfahren bis hin zur Dokumentation. Ziel ist es, eine Datenrekonstruktion zuverlässig auszuschließen. Die Norm unterscheidet: – Materialklassifikation (z. B. Papier,…
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Wartung von Legacy-Systemen
In vielen Unternehmen laufen noch heute geschäftskritische Prozesse auf sogenannter „Legacy-Hardware“ – also langjährig betriebene IT-Systeme, die teilweise seit Jahrzehnten in Betrieb sind. Diese Systeme wurden oft vor vielen Jahren eingeführt, erfüllen aber nach wie vor zuverlässig ihren Zweck. Der Haken: Hersteller bieten längst keinen offiziellen Support oder keine Ersatzteile mehr an. Und dennoch – ein Austausch ist nicht immer möglich oder wirtschaftlich sinnvoll. Die Folge? Eine Herausforderung für die IT-Abteilung – aber keine unlösbare. Warum Legacy-Systeme weiterhin gebraucht werden Ob Produktionssteuerung, Spezialsoftware oder branchenspezifische Anwendungen – nicht selten hängen zentrale Unternehmensprozesse von IT-Systemen ab, die schon lange nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Diese sogenannten Legacy-Systeme sind…
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Kostentransparenz bei Drittanbietern: IT-Wartungskosten klar im Blick
Die Zusammenarbeit mit Drittanbietern für IT-Wartung ist für viele Unternehmen eine zukunftsweisende Entscheidung. Sie erhalten Zugang zu hochspezialisiertem Fachwissen, profitieren von flexiblen Dienstleistungen und können interne Ressourcen für strategische Aufgaben freisetzen. Damit diese Vorteile langfristig zur Geltung kommen, ist eines besonders wichtig: eine klare und transparente Kostenstruktur. Transparenz schafft Vertrauen, erleichtert die Budgetplanung und gibt Sicherheit, IT-Budgets effizient einzusetzen. Warum Drittanbieter im Bereich IT-Wartung eine wertvolle Lösung sind Die Auslagerung von IT-Wartung an Drittanbieter ist nicht nur eine pragmatische Lösung, sondern eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, ihre IT effizienter zu gestalten. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile: Fachwissen nutzen: Drittanbieter verfügen über Teams aus erfahrenen Spezialisten, die selbst komplexe IT-Systeme kompetent…