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IATF 16949-Update: Aftermarket-Ersatzteile in den Geltungsbereich aufgenommen
Die IATF-Schemaeigner haben eine Aktualisierung des IATF-16949-Zertifizierungsschemas veröffentlicht, die den Umgang mit Aftermarket-Automobilersatzteilen präzisiert. Die Klarstellung betrifft sowohl Unternehmen, die ausschließlich Aftermarket-Ersatzteile herstellen, als auch Standorte mit kombinierter OEM- und Aftermarket-Produktion. Reine Aftermarket-Hersteller gelten demnach weiterhin als zertifizierungsfähig nach IATF 16949. Für zertifizierte Standorte, an denen sowohl OEM- als auch Aftermarket-Produkte gefertigt werden, legt das Update fest, dass sämtliche Aftermarket-Aktivitäten künftig in den Zertifizierungsumfang einzubeziehen sind. Für die Umsetzung dieser Anforderung gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2028. Mit der Aktualisierung wird der Anwendungsbereich des Zertifizierungsschemas klarer definiert und ein einheitlicher Umgang mit Aftermarket-Aktivitäten sichergestellt. Zum vollständigen Newsartikel Über die LRQA Deutschland GmbH LRQA verfügt über jahrzehntelange Erfahrung und…
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ISO 14001:2026 – Entwurf des internationalen Standards veröffentlicht
Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat den Entwurf der neuen Umweltmanagementnorm ISO 14001:2026 veröffentlicht. Die überarbeitete Version adressiert verstärkt globale Umweltaspekte wie Klimawandel, Biodiversität und die Verankerung von Nachhaltigkeit in Unternehmensprozessen. LRQA stellt Organisationen ab sofort gezielte Hilfsmittel zur Verfügung, um die Lücken zwischen dem aktuellen Umweltmanagementsystem und den Anforderungen des neuen Norm-Entwurfs zu identifizieren und gezielt zu schließen. Dazu gehören unter anderem: Ein kompaktes Informationsblatt mit den fünf wichtigsten Änderungen Eine Gap-Analyse-Checkliste zur Selbstbewertung Eine kapitelweise Übersicht der geplanten Anpassungen Die finale Veröffentlichung der ISO 14001:2026 wird für das kommende Jahr erwartet. Frühzeitige Vorbereitung unterstützt Unternehmen dabei, Compliance-Anforderungen zu erfüllen, Risiken zu minimieren und Umweltziele wirksam umzusetzen. Tipp:…
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Transparenz in der Lebensmittelkette: Wie neue Richtlinien Risiken und Widerstandsfähigkeit grundlegend verändern
In den Bereichen Beschaffung, Sicherheit und Nachhaltigkeit deckt eine Welle neuer und sich weiterentwickelnder Vorschriften eine gemeinsame Schwäche vieler Lebensmittelunternehmen auf: Unvollständiges Verständnis der Lieferanten und unzureichende Transparenz in den Lieferketten. Die regulatorischen Ziele variieren zwar – sie betreffen Umweltschutz, Verbrauchersicherheit, Nachhaltigkeit von Verpackungen und vieles mehr –, doch sie haben zunehmend eine gemeinsame Anforderung. Lebensmittelunternehmen müssen nicht nur wissen, woher ihre Produkte und Zutaten stammen, sondern auch in der Lage sein, dieses Wissen durch Daten, Überprüfungen und kontinuierliche Kontrollen nachzuweisen. Inmitten dieser wachsenden Anforderungen verdeutlichen drei Beispiele, wie unterschiedliche regulatorische Ziele im Bereich der Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Lieferkette zusammenlaufen: die Entwaldungsverordnung der Europäischen Union (EUDR), die Rückverfolgbarkeitsvorschriften des…